Es war mal wieder soweit – die LvA und mich zog es in die britische Hauptstadt. Wer weiß, wie lange wir da ohne Visum und Führungszeugnis noch reinkommen. Wir wollten auch mal den Luxus probieren, von Baden-Baden direkt mit RyanAir zu fliegen. Der Preis war zudem heiß: 80 Euro pro Person hin und zurück, Sitzreservierung inbegriffen. Sogar die Abflugzeiten waren komfortabel: hin 10.40 Uhr, zurück 15.35 Uhr.

Tag 0

Und siehe da, das hat was: man fährt eine Stunde vor Abflug daheim los, Handgepäck und gewebcheckte E-Tickets in der Tasche. Nochmal 90 Minuten später stapft man schon durch Stanstead zum National Express, der 45 bis zur Liverpool Station braucht. Von dort aus sind es keine 10 Minuten bis zum ersten Motel One in London.

Insgesamt vier Stunden von der Haustür in Baden-Baden bis zu dieser Aussicht:

Vorab: Es hat sich wirklich gelohnt, mal wieder einen anderen Stadtteil auszuprobieren. Hier in der geschäftigen City erlebt man – anders als um den Trafalgar Square – sehr deutlich, wie sich London der Moderne zuwendet, wie die Stadt alte Häuserblöcke frisst und silberne Zähne des Raubtierkapitalismus in den Himmel wachsen. Nach dem „Walkie-Talkie“, der „Käsereibe“, der „Gurke“ (alle im Bild) und der „Scherbe“ ist gerade u.a. das „Skalpell“ im Bau. Die schiere Größe und Menge der Bauprojekte sorgt für einen massiven Wow-Faktor.

Das Motel One hat noch andere Vorteile, die man sonst in London nicht erwartet: Man hat nicht nur den akzeptablen Preis übernommen (mit Aufpreis für einen Ausblick aus dem Tower), sondern auch die Möglichkeit, eine unverbindliche Buchung abzuschließen. So kann man sich theoretisch mehrere mögliche Termine sichern, ohne sie wahrnehmen zu müssen. Kommt man nicht, wird das Zimmer ab 18.00 Uhr einfach anderweitig vergeben. Das ist ein Gamechanger, weil man damit sehr gefragte Termine zeitig blocken kann, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Es hätte uns kaum etwas gekostet, die komplette Reise abzusagen.

Auch das Frühstück im Motel One orientiert sich (bis auf die Käse-Sorten) am deutschen Vorbild und so sehr ich es genieße, in spannenden Lokalen zu frühstücken: macht euch den Stress nicht. London ist anstrengend genug, da sollte man entspannt und satt losziehen. Für 9,50 Pfund bekommt man im Motel ein tolles Frühstück ohne jeden Zeitdruck, bei dem man die Abenteuer des Tages prima planen kann. Wir hatten das nicht explizit so vorgehabt, aber es hat sich als die beste Lösung entpuppt.

Und schließlich: Das Motel One liegt klasse. Vor der Tür fährt u.a. der 15er-Bus direkt zum Trafalgar Square ab. 100 Meter um die Ecke liegt die Aldgate Ubahn-Station, mit der man dank der Circle Line so ziemlich die gesamte Innenstadt schnell und trockenen Fußes erreicht. So einen Infrastrukturbonus sollte man nicht unterschätzen!

Angekommen, eingecheckt – und gleich wieder los. Wir haben die ersten Theaterkarten nämlich schon für den Nachmittag gekauft. Nicht ins touristische West End soll es gehen, sondern raus nach Islington, ins unabhängige Almeida Theater. Hier läuft aktuell eine Theater-Aufarbeitung einer der besten TV-Serien aller Zeiten – „Twilight Zone“.

Sechs, sieben unheimliche Geschichten, inszeniert im Stil der frühen 60er, clever ineinander verwoben mit minimaler Ausstattung und einer angemessen surrealen Atmosphäre. Der Vorlage des großen Rod Serling wird das Stück wahrlich gerecht. Der LvA gefällt es überraschend so gut, dass ich ihr am Abend ein paar Highlights der alten Serie auf YouTube zeigen muss:

Schön auch, mal Theater jenseits des Theaterviertels zu sehen. Das Almeida ist klein, nicht zu plüschig, und das Publikum kulturell interessiert und aufmerksam.

Nach der Vorstellung ist es schon dunkel draußen, wir fahren zurück zum Hotel, machen uns frisch. Dann geht es in die Brick Lane, indisch essen. Auch das geht prima zu Fuß. Nach einem sehr guten Curry zu einem sehr guten Preis schlendern wir noch ein wenig und stellen fest, dass gegenüber im riesigen Sunday Upmarket noch eine Halle mit Ausstellern offen hat. Kunstgewerbliches, Schnickschnack, Accessoires. Und im Untergeschoss: Dutzende Anbieter von „vintage“, Kleidung, Schallplatten, Poster. Das nehmen wir noch mit. London hat halt immer was zu bieten.

Theater, indisches Essen, Vintage-Markt – ein voller Tag, obwohl es nur ein halber war.

Tag 1

Am nächsten Tag fahren wir nach dem erwähnten üppigen Frühstück mit dem Bus zum Trafalgar Square, trinken einen Kaffee bei Costa in der Waterstones-Filiale und spazieren dann durch das West End gen Covent Garden. Die berühmte vierte Säule hat mal wieder ein neues Kunstwerk zu bieten – bekommt von mir den Daumen hoch:

Wir schlendern, kaufen hier Marvel-Aufkleber für mein Tablet, dort ein Schüsselchen für die Küche. Light shopping nennt man das wohl. Ich gestehe, dass ich mich bei Ted Baker komplett neu einkleiden könnte – genau mein Stil. Wir genießen die tollen weihnachtlichen Dekorationen und ich stöbere mich durch den „Orbital Comic Shop“. Gleich daneben entdecken wir ein kleines Theater, in dem ein nagelneues Stück läuft:

Von den Machern des großartigen „The Play that goes wrong“? Gerade mal 60 Minuten, noch dazu völlig improvisiert? Das lassen wir uns nicht entgehen! Vorher haben wir aber noch eine andere Verabredung in einem Kino am Leicester Square:

Wir haben uns diese Neuverfilmung in Deutschland extra verkniffen, weil wir die Originalversion sehen wollten. Leider werden wir enttäuscht: neue Aspekte findet diese Fassung von „Mord im Orient Express“ nicht, die Charaktere bleiben blass, alles ist eitel auf Kenneth Branagh und eine mögliche Franchise zugeschnitten. Mit der David Suchet-Serie kann der Film an keiner Stelle mithalten. Schade.

Wir schauen uns nach dem Kino ein wenig in der Gegend um. Hier ist ständiger Wandel das Einzige, was Bestand hat. Das mehrfach umgebaute Trocadero-Center hat mal wieder ein neues Gesicht bekommen und der unfassbare Süßwarenladen „Kingdom of Sweets“ garantiert einen Zuckerschock, wenn man nur einen Blick hinein wirft.

Am Leicester Square ist zudem ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut. Sehr edel, sehr chic, und ganz von den Reklamen für Star Wars dominiert:

Es gibt hier auch eine kleine Bühne, auf der unter anderem Ryan Molloy und Christina Bianco auftreten. Würden wir uns alles anschauen, aber unsere Zeit ist leider begrenzt. Ich finde es allerdings bezaubernd, dass die Bratwurst am deutschen Stand „Bratwürst“ heißt. Und damit bin ich auch schon wieder im Thema. Nach dem Film ist vor dem Theater – und dazwischen ist Essen angesagt. Diesmal italienisch. Das ist keine Stärke der Londoner Gastronomie, aber wir sind sehr zufrieden, zumal wir eine kleine Oase in dem ganzen Gewimmel finden.

Mir war übrigens nicht klar, dass es Restaurants speziell für Godzilla gibt:

Scherz beiseite. Nun gönnen wir uns die „Mischief Murder Night“. Eine Stunde lang improvisieren fünf Schauspieler unter Anleitung eines „Moderators“ einen Film auf Zurufe aus dem Publikum. Jede Show ist anders – und heute ganz besonders, denn in der Nachmittags-Vorstellung ist eine Darstellerin gestürzt, hat sich verletzt und musste ins Hospital. Mit einer eilends herbei geholten Ersatz-Aktrice bittet der Conferencier darum, angesichts des Ereignisses nun ein fröhliches Genre zu wählen – und NATÜRLICH brüllt ein Engländer begeistert „Krankenhaus-Drama!“. Es wird ein sehr launiger, geradezu hysterisch-alberner Abend. Können wir aus ganzem Herzen empfehlen.

Gegen 10.30 Uhr ist unser erster „voller Tag“ am Ende – und wir auch. Bevor wir wieder den Bus zum Hotel besteigen, gönnen wir uns noch einen letzten edlen Kaffee in einem dieser hippen Coffee Shops in Soho. Wir haben ihn nötig.

Tag 2

Diesmal nehmen wir nach dem Frühstück die U-Bahn, fahren zum Embankment, spazieren von dort über die Regent Street, essen sündhaft teure Erdbeeren, die in Schokolade getaucht wurden. Bei einem Abstecher durch die legendäre Carnaby Street sehen wir einige ebenso legendäre Autos, die für eine „London Classic Car Show“ werben, darunter der DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“:

Dann rüber zur Oxford Street – erwartungsgemäß ist hier die Hölle los. Wir streifen ein wenig durch die Kaufhäuser. Auch hier merkt man, dass London einfach massiv voraus ist in Sachen Technik: Kinder können an einem iPad ein eigenes Monster designen und sich dann in einer virtuellen Weihnachtshütte mit diesem filmen und fotografieren lassen. Wenn ich dafür nur nicht schon zu groß wäre!

Nicht und niemals zu groß bin ich aber hierfür – the force is with me:

Bei John Lewis sehen wir einen Hinweis auf einen Dachgarten, für den man allerdings durch diverse Abteilungen, das Restaurant und zwei Treppenhäuser latschen muss. Aber es lohnt sich:

Hier kann man im Weihnachtstrubel bei Cocktails und Glühwein entspannen und sich sogar eigene kleine Hütten mieten. Außerdem gibt’s eine Hammer-Aussicht auf London.

Nicht weniger überrascht bin ich, als ich schräg gegenüber eine Filiale von hmv entdecke (die gibt’s noch?), deren Front ganz im Stil der 50er Jahre gehalten ist:

So langsam merken wir, dass die Latscherei doch müde macht. Eigentlich wollen wir auch noch das Winter Wonderland im Hyde Park besuchen, aber als dieses sich als recht schnöder Jahrmarkt entpuppt, belassen wir es bei einem Außenblick. Es ist auch langsam Zeit für die nächste Theatervorstellung:

Wieder von den Autoren von „The Play that goes wrong“ und „Mischief Movie Night“. Inhaltlich geht es um ein paar Spacken, die im Amerika der 50er Jahren einen wertvollen Diamanten aus einer Bank klauen wollen. Sehr unterhaltsam geschrieben und von großer Energie voran getrieben, aber definitiv das schwächste der drei Stücke. Kein Vergleich zu „39 Steps“, das in diesem Theater vorher zehn Jahre lang lief.

Weil wir damit sowieso schon am Piccadilly Circus sind, gehen wir bei Cool Britannia vorbei, dem kitschigsten und besten Souvenir-Laden der Stadt. Auf dem Zettel: ein typischer Kühlschrankmagnet. Haben wir uns für unsere Reiseziele so angewöhnt.

Schön auch die Dekorationen in den Straßen zur Weihnachtszeit:

Der Tag war damit wieder mal lang, aber noch nicht lang genug. Es steht noch ein Weihnachtsmarkt auf dem Plan, der sogar bei Google Maps markiert ist – festliche Stimmung direkt beim Kriegsschiff:

Um das auch noch zu schaffen, brauchen wir allerdings eine Pause und gönnen uns eine Stunde Füße hoch im Hotelzimmer. Es fällt zugegebenermaßen schwer, danach noch mal in die Nacht hinaus zu ziehen. Aber die LvA und ich – wir sind knallhart.

Tatsächlich ist der Weihnachtsmarkt an der Themse relativ entspannt und gar nicht überfüllt. Es gibt wieder viele internationale Spezialitäten und ich gönne mir marokkanische Fleischbällchen mit Couscous. Lecker, sage ich mal.

In der naheliegenden Hay’s Galerie fällt vor allem auf, dass London mittlerweile auch etwas raumfassender baut – die dortigen Restaurants sind ungefähr 20 Mal so groß wie die Butzen, die man von dieser Stadt gewohnt ist. Und auf dem Platz davor steht eine recht eigenwillige Skulptur:

Der Rückweg zum Hotel führt uns am Tower of London vorbei – vor dem historisch bedeutsamen Gefängnis findet man in diesen Tagen eine Schlittschuhbahn:

Kann man einen Tag noch voller packen? Man kann – Cocktail-Stunde!

Das war’s dann aber. Schließlich steht zu unserer Entgeisterung morgen schon wieder die Rückreise an. Dammit, wo ist nur die Zeit geblieben?!

Tag 3

Ich erwähnte es ja schon: Die Rückflugzeiten sind sehr entspannt. Wir können uns also nach dem Frühstück noch ein Ausflugsziel vornehmen, bevor es nach Stanstead geht. Wir entscheiden uns für den Borough Market, der fast in Fußweite liegt und von den Reiseführern als absolutes Highlight gepriesen wird. Zuerst einmal ist der Spaziergang durch das südlich der Themse liegende Southwark von hohem Interesse, denn hier hat die Stadt einen völlig anderen Charakter. Man findet im Schatten des Shard-Kolosses noch traditionelle Wohnhäuser der Mittelschicht:

Gleich nebenan wird vom Roten Kreuz ein kleiner Park betrieben:

Und wieder gleich daneben der sagenumwobene Crossbones Friedhof:

Hier wirkt London manchmal noch wie in den Edgar Wallace-Filmen:

Und dann – dann kommt man zum Borough Market neben der Kathedrale:

Man ist nicht darauf vorbereitet. Man KANN nicht darauf vorbereitet sein. Eine riesige Menge an Ständen und Buden bieten frische Früchte an, Käse, Meerestiere, Gemüse und Fleisch. Überall kann man probieren, das Niveau ist außergewöhnlich hoch, trotzdem hat man nicht das Gefühl, hier würden nur Hipster einkaufen. Food Porn:

Ergänzt wird das Angebot durch einen Haufen Futterbuden, an denen man sich delikate Schweinereien „für auf die Hand“ kaufen kann. Auch hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt, wie bereits das Angebot an Burgern zeigt:

Ich entscheide mich allerdings für etwas anderes. Da ich 2015 sehr enttäuscht von meinen ersten „scotch eggs“ im Blenheim Palace war, will ich der britischen Spezialität in diesem bestmöglichen Umfeld noch einmal eine Chance geben und bestelle ein in Hack gehülltes, frittiertes Ei samt dreifach gebackener Süßkartoffel-Pommes:

Das Scotch Egg schmeckt nicht nur hervorragend, auch die Pommes sind die besten, die ich je gegessen habe. Nicht gerade kalorienarme Kost, aber ich bin auch nicht nach London gekommen, um an einem Salatblatt zu lutschen.

Auffällig im Borough Market noch – eine zum Geldautomaten umgebaute Telefonzelle:

Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich den Borough Market nicht schon vor 20 Jahren entdeckt habe. Ich sollte mehr Reiseführer lesen. Dieses Delikatessenparadies landet jetzt ganz oben auf der Liste der Sachen, die ich für London unbedingt empfehle.

Tja, und genau genommen war es das dann auch. Zwei ganze Tage und zwei knapp halbe, angefüllt bis unter die Dachkante mit gutem Essen, schönen Theaterstücken und unerwarteten Erlebnissen, wie sie nur London bieten kann.

Ach halt, einen Tipp habe ich noch. Wer in London den Nahverkehr nutzt, kommt ja um die praktische Oyster Card nicht drum herum. Und genau die kann man als Kleingeld-Ablage nutzen, bevor man fährt. Einfach am Automaten alle angesammelten Münzen einwerfen und auf die Karte laden. Dann hat man beim nächsten Trip schon die Tickets für die U-Bahn parat und muss kein halbes Kilo Münzgeld heimschleppen. Praktisch, dass die Oyster Card auch kein Verfallsdatum hat. Wir haben uns geschworen, beim nächsten Mal noch unseren ganzen Haushalt nach übrig gebliebenen Pence-Stücken abzusuchen. Einfacher kann man die nicht loswerden.

Und damit danken wir London, dass es uns wieder mal freundlich aufgenommen und spannend unterhalten hat. Es war wie immer kein billiges Vergnügen – aber ein preiswertes. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei T-Shirt-Wetter!



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r-apa79mmGnislewRudi Ratlos Recent comment authors
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Klaus
Klaus

Schöner und inspirierender Bericht 🙂

Und wenn das improvisierte Theater gefallen hat, dann schau beim nächsten Besuch mal nach den Showstoppers. Die machen ein komplett improvisiertes Musical! Hab ich im Frühjahr in Hamburg gesehen, da waren die auf einem Festival zu Gast.
http://www.theshowstoppers.org/

Lothar
Lothar

Motel One nutze ich auch ziemlich regelmäßig, in Edinburgh war das z.B. ein jahrhundertealtes Haus zum Hotel umgebaut, direkt in der Innenstadt. Leider wurde an dem Abend als ich dort übernachtete, für Avengers 3 gedreht und hatte daher mit diversen Straßenabsperrungen um mich herum zu kämpfen, die den Weg zu meinem avisierten Restaurant „interessant“ gestalteten. Ich hatte auch noch einen dieser blöden Dieselgeneratoren für das ganze Lichtequipment vor dem Fenster, so dass ich das nicht aufmachen konnte, ohne Dieselabgase im Raum zu haben.

Die Ausleuchtung der Innenstadt war dann aber recht hübsch anzuschauen. Scarlet Johannson war angeblich auch da, was zu tausenden von Schaulustigen führte, durch die man sich zusätzlich kämpfen musste, auf die eine Sekunde, die man sie vermutlich sehen konnte, nachdem man Stunden blöd im Weg gestanden ist, habe ich dann aber verzichtet 😉

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos

Ha, auf dem Weihnachtsmarkt mit der Bratwürst war ich letzte Woche auch 😀 Schöner Bericht, danke dafür!

Aber nehmen die Oyster-Automaten auch die alten Münzen? Hatte mir vorsichtshalber nämlich noch mein restliches Klimpergeld aus vorherigen Reisen für Wasser am Flughafen mitgenommen und da schob mir die Kassiererin einige Münzen pikiert zurück, weil diese wohl zu alt sind?!

Gnislew

Schöner Reisebericht. Ob Der Borough Market vor 20 Jahren schon im Reiseführer stand? Ich weiß es nicht, schließlich habe ich bei meinen letzten besuchen dort kaum Touristen getroffen und jetzt im November 2017 waren sehr viele da. Ich bin gespannt, ob der Markt in den nächsten Jahren seinen Charme behalten kann oder sich wandelt.

Schade, dass du nicht im Winter Wonderland warst. Ist nämlich mehr als Rummel. Es ist Weihnachtsmarkt, große Kirmes, Oktoberfeststimmung und besinnliche Zeit in einem. Sehr kuriose Mischung und für mich als Freizeitparkfan ein Highlight!

pa79
pa79

War auf den Borough Market vor einigen Jahren zufällig gestossen und fand den recht toll. Hatte so ’ne gewisse gesellschaftliche Mischung die durchaus interessant wirkte und war nicht zuviel auf Hipster zugeschnitten (kommt vielleicht noch?).

Ich sah letztes Jahr Play that goes wrong und auch Bankrobbery. Ersteres fand ich genial, nett auch die kleine Pre-show im Publikum (sah ich durch Zufall da ich etwas zu früh da war). Bankrobbery hatte einige Längen und war eher mässig witzig/unterhaltsam. Die eine Szene (Büro von oben) war aber doch recht originell, aber leider das einzige Highlight.

Danke für den Reisebericht. Immer wieder eine nette Quelle für Inspiration, ich reise jedes Jahr wenigstens einmal auf die britischen Inseln.

r-a
r-a

Wir waren auch in der Twilight-Zone-Aufführung. Absolut empfehlenswert!