USA 2017. Regie: Patty Jenkins. Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Ewen Bremner, Danny Huston

Offizielle Synopsis: Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial… und ihre wahre Bestimmung.

Kritik: Ich fange zu schleifen an. „Wonder Woman“ habe ich viel zu spät gesehen, den neuen „Spider-Man“ noch gar nicht. Es liegt nicht daran, dass mich die Filme nicht interessieren oder dass ich Flops befürchte – es ist der Overkill, der mich überfordert. Es gibt zu viele Superhelden- und Comic-Blockbuster, meine Vor- und Nachglühzeit leidet. So wie ich keine Filme mag, in denen die Actionszenen ohne Sinn und Verstand aneinander gereiht werden (Transformers, Fast & Furious), so sehr kann ich es nicht leiden, wenn mir das Sommerprogramm keine Zeit zur Vorfreude lässt.

Im Fall von „Wonder Woman“ hätte ich eigentlich Zeit zur emotionalen Einstimmung gehabt, aber nach dem Debakel von „Man of Steel“ und „Dawn of Justice“ war ich schlicht DC-müde. Vielleicht Zack Snyder-müde. Schwer zu unterscheiden dieser Tage. Der ganze „ein feministischer Superhelden-Film!“-Hype ist mir auch auf den Sack gegangen. Ich halte es für problematisch, Sommer-Blockbustern eine gesellschaftliche oder politische Dimension zu zu weisen, die sie unmöglich tragen können.

Nichtsdestotrotz, es kommt der Tag, da will das Lasso schwingen.

Zuerst einmal ist kaum zu übersehen, dass DC diesmal einen kuriosen Rückschritt vornimmt, der offensichtlich von Marvel inspiriert ist: Nachdem man die beiden Haupthelden UND das Team in der Gegenwart schon eingeführt hat, besinnt man sich, dass es vernünftig sein könnte, vor dem endgültigen Teamup-Film wenigstens die dritte Hauptfigur noch ordentlich vorzustellen – mit einem Retro-Abenteuer, das während des Ersten Weltkriegs spielt. Im Grunde genommen also „Captain America: First Avenger“, wobei die Konkurrenz die Reihenfolge allerdings nicht ganz so willkürlich gesetzt hat.

Ähnlich wie „Captain America“ ist „Wonder Woman“ auch in seiner Struktur mehr dem klassischen Abenteuer-Film wie „Indiana Jones“ oder „Das dreckige Dutzend“ verpflichtet als dem gegenwärtigen Hightech-Blockbuster. Unser Held ist in diesem Fall eine Heldin, die Teilnahme am globalen Konflikt nicht der Politik, sondern der Pflicht geschuldet. Nicht nur die Deutschen müssen gestoppt werden – der Krieg selbst ist der Feind. Ein grausamer Feind.

Es ist eine andere Welt als unsere heutige, in die Diana Prince reist – hier sterben die Soldaten noch elend im Giftgas, hier sind die Kriege erklärt und die Feindbilder klar. Das Leid versteckt sich nicht hinter Computerdisplays und Nachrichtentickern, es ist an jeder Straßenecke zu sehen. In ihrer Naivität sind sich Steve Rogers und Diana Prince sehr ähnlich – der Junge aus Brooklyn und die Amazone von der Insel. Beide bekommen ein Team von schrägen Getreuen zur Seite, einen Love Interest, gehen auf geheime Missionen hinter den feindlichen Linien. Doch gewonnen werden kann der Krieg nicht an der Front – die Drahtzieher sind der Schlüssel.

Das ist alles sehr bekannt und erprobt – wirkt aber in diesem Fall noch erstaunlich frisch. Der Perspektivwechsel von einem knallharten Supersoldaten zu einer zwar trainierten, aber herzensguten Prinzessin wirft ein völlig neues Licht auf viele der ausgelutschten Klischees. Diana hat eine klare, aber leider (teilweise) falsche Vorstellung davon, wie die Welt ist – und warum sie so ist. So sehr „Wonder Woman“ ein Film über den Krieg und seine Hintermänner ist, so sehr ist er auch ein Film über Wonder Womans Erwachsenwerden und ihre Emanzipation.

Praktisch alles, was „Wonder Woman“ richtig macht – und das ist viel -, macht er in direktem Kontrast und Widerspruch zu Zack Snyders Vorgängern. Hier wird viel Mühe darauf verwendet, die Protagonistin zu verstehen, ihr plausible Emotionen und eine transparente Empathie zu verleihen. Die Mythologie der Amazonen und ihre daraus resultierende Philosophie wird klar gezeichnet, ohne überblasenes Pathos und Übermenschen-Gehabe. Die Actionszenen sind üppig, aber sehr nachvollziehbar. Der Humor sitzt, die Romanze von Diana und Steve ist reduzierter, aber jederzeit glaubwürdiger als Clark Kent und Lois Lane by Snyder.

Das liegt sicher auch an den Darstellern. Über Gal Gadot ist ja bereits viel geschrieben worden. Wie Henry Cavill ist sie optisch die perfekte Verkörperung einer Wonder Woman für das neue Jahrtausend. Aber sie ist mehr als nur Oberfläche, auch weil man sie nicht in ein Stripperinnen-Kostüm gesteckt hat wie noch vor ein paar Jahren die arme Adrienne Palicki:

Es hilft, dass Gadot perfekt den Charme und die Entschlossenheit ihrer Figur verkörpert. Wir kaufen ihr die stahlharte Amazone ebenso ab wie die verletzliche Frau aus der Fremde. Darum funktioniert ihr Interplay mit Chris Pine auch so gut, der hier mal wieder mit Kirk-eskem Swagger auftreten darf.

Und schließlich: Patty Jenkins weiß im Gegensatz zu Zack Snyder wirklich, wie man übergroße, fast mythologisierende Bilder in Szene setzt, ohne jedes Mal auf die Jesus-Metapher zurückgreifen zu müssen. „Wonder Woman“ ist voll von Zeitlupen, die man screenshotten und sich als Wallpaper auf den Rechner ziehen möchte. Die Stärke, die Macht und die Schönheit der Heldin werden zelebriert, wie es sonst nur seitengroße Panels in Bildheftchen vermögen. Manchmal wollte ich Szenenapplaus geben.

Ist das nun alles wirklich feministisch? Natürlich nicht. In zu vielen Szenen muss Steven Trevor Diana Prince halt doch wieder gönnerhaft die Welt erklären und natürlich setzt Wonder Woman neben viel Kickass auf die Macht der Liebe, um die Menschen zu bekehren. Das ist weder neu noch überraschend. Aber es ist auch egal, weil es mir völlig ausreicht, dass der Film eine starke zentrale Frauenfigur hat, bei der ich nicht mangels anderer Qualitäten ständig nur „ausziehen, ausziehen!“ rufen wollte.

Soviel zur Haben-Seite. Die Soll-Seite? Zuviel CGI, gerade in den Kampfszenen, bei denen ich mir ein paar weniger offensichtliche Render-Modelle gewünscht hätte. Bei der Laufzeit hätte man ebenfalls 15 Minuten schleifen können. Und jenseits der „origin story“ von Wonder Woman ist der Plot sehr dünn und beschränkt sich auf den „Bösewicht will mit neuer Superwaffe die Welt beherrschen“-Standard. Die paar „Twists“, die der Film auffährt, sieht man früh kommen.

Das ändert aber nichts daran, dass „Wonder Woman“ der erste DC-Film der neuen Welle ist, bei dem ich mich durchgehend gut unterhalten habe, der keine Entschuldigungen braucht und der sein Casting absolut rechtfertigt. Er zeigt erstmals einen funktionierenden Gegenentwurf zum Marvel-Universum, auch wenn er das nur schafft, in dem er kräftig bei Marvel abschaut. DC als die härtere, atmosphärischere Superhelden-Franchise – hiernach kann man es sich zumindest vorstellen.

Ein Grund mehr, Snyder die Kontrolle über das DC-Universum zu entziehen.

Fazit: Ein opulenter Superhelden-Blockbuster, der DC erstmals zu Marvel aufschließen lässt, weil er die Figuren und ihre Beziehungen in den Mittelpunkt stellt, statt sich an pseudo-religiösem Pathos zu besaufen. Gal Gadot trägt den Film – spielend.



17 “ Kino Kritik: Wonder Woman ”

  1. 1
    Der_Hanseat

    Vielen Dank für die Kino-Kritiken, das sind ja m.E. immer noch die Highlights auf diesem Blog.

    Kommt noch eine Spider-Man-Review? Ich würde mich auch darüber freuen, egal ob „rechtzeitig“ oder nicht.

  2. 3

    Ich bin wohl zu wenig vertraut damit, die Handschrift von Regisseuren zu erkennen. Ich mochte „Wonder Woman“ auch, bin allerdings von Deiner Unterteilung in der Wahrnehmung irritiert – Du feierst bei „Wonder Woman“ genau die Szenen, die für mich snyderesk daherkommen, seien es die epischen Kämpfe auf der Amazonen-Insel („300“) oder die Zeitlupenkämpfe generell („Sucker Punch“), hältst Snyder aber, wenn ich das richtig aus Deinem Text rauslese, für jemanden, der sowas gerade nicht gut inszenieren kann. Mir kam der Film viel mehr wie ein Snyderfilm vor als „Batman V Superman“ (den ich furchtbar fand). Aber gut, vielleicht verwechsele ich da auch einfach nur Optik mit Stil.

  3. 5

    Ja, der Film war gut und Gadot und Pine harmonieren perfekt. Die Schwächen sind natürlich die Standard-Origin, bei der man jeden Plot Point kennt, und das extrem generische Ende (das im WW-Animationsfilm besser gelöst wurde). Gadot ist wirklich DIE Entdeckung der bisherigen DCEU-Filme, man merkt ihr den Spass an der Figur in jeder Szene an.

    Bei io9 hat ein Kommentator die Handlung mit der Bibel verglichen, genauer gesagt mit Luzifers Fall. Dabei ist Zeus die Verkörperung von Gott, Ares ist Luzifer und WW ist der weibliche Jesus, der die Menschheit Liebe und Toleranz lehren will. Passt ganz gut würde ich sagen.

    Jetzt bin ich gespannt, wie der JL-Film wird. Die Trailer verheißen ja wieder ein für Snyder typisches Style over substance-Massaker.

  4. 6
    mm
    Torsten Dewi

    @ Marko: Snyder versucht Epik durch Symbolik und Pathos zu erzeugen – der Superman, der durch die Wolken zu den Menschen schwebt, in Jesus-Pose. Jenkins dagegen arbeitet nur visuell, hat ein perfektes Auge für Komposition und den Comic Book-Look. Snyder arbeitet mit Posen, Jenkins mit Bewegung.

  5. 7
    Exverlobter

    Was ich und meine Entourage etwas lächerlich fanden, dass Wonder Woman General Ludendorf tötet!!! Erinnerte mich irgendwie an das alternative-history Ende aus Inglorious Bastards.

    Heißt das, dass im DC-Universum der 2.te Weltkrieg nun nie stattgefunden hat? Weil Hitler in dieser Zeitlinie nie an die Macht gekommen ist?

  6. 8
    mm
    Torsten Dewi

    @ Exverlobter: Echt jetzt – du schaust einen Film über eine unsterbliche Amazone mit Wunderkräften, den Kriegsgott Ares, Lügenlassos und einem „Gottkiller“-Schwert – aber bei der Ermordung der fiktiven Version einer realen historischen Figur steigt deine „suspension of disbelief“ aus?!

  7. 9
    Exverlobter

    “ aber bei der Ermordung der fiktiven Version einer realen historischen Figur steigt deine „suspension of disbelief“ aus?!“

    Ein bisschen schon.

    Indiana Jones trifft Adolf Hitler? Das ist ok, aber Jones tötet Hitler ja auch nicht. Hätte Indy ihn getötet, hätte ich das auch etwas seltsam gefunden.

    Welche Sau in den USA kennt den überhaupt Ludendorf? Hätten sie doch irgendeinen fiktiven General genommen, hätte man das Problem umgangen.
    Das ZDF-info gepeinigte deutsche Publikum hingegen kennt ihn schon. Und dann muss man bei so einer Szene dann aus deutscher Sicht schon etwas schmunzeln.

    Aber ich weiß, das ist nitpicking, der Film hat mir ja auch eigentlich recht gut gefallen.

  8. 10

    Ausserdem ist die These „kein Ludendorff, kein 2.WK“ auch eher steil…

    Zum Film: ja, endlich mal ein brauchbarer und anguckbarer DC-Film, aber mich nerven weiterhin die vielen unmotivierten Story“twists“, das beste Beispiel wurde ja in vielen Kritiken genannt: Dianas Mutter schwenkt aus dem Nichts von „sie darf nicht kämpfen“ zu „5mal so hart rannehmen“ um.

  9. 11
    Exverlobter

    „Ausserdem ist die These „kein Ludendorff, kein 2.WK“ auch eher steil…“

    Ich hab genug Star Trek in meinem Leben gesehen 😉 Bereits kleinste Änderungen in der Zeitlinie können große, weltbewegende Konsequenzen haben .

  10. 12
    Teleprompter

    Das Ende (hoffe mal, das ist jetzt kein Riesenspoiler) imliziert ja mal für einen Augenblick, das WW den „Krieg“ zusammen mit Ares (nicht mit Ludendorff !) wirklich getötet hat, insofern stellte sich mir auch sofort die Frage „und was ist mit Hitler / Wk2 ?“. Wenn die Macher clever sind, thematisieren sie das für Teil 2 – vielleicht mit der Moral von der Geschicht, das es eben doch nicht so einfach ist und Diana das auch einsehen muss.

    Das ganze Ende mit dem doppelten Duell gegen den (eher schwachen) General und der sehr generische Blitzeaustausch mit Ares ist für mich aber eh der einzige wirkliche Schwachpunkt des Filmes (klar, einige der CGIs lassen das heutzutage überschaubare Budget von 150 Mio erkennen), das fand ich nun am ehesten „snyderesk“. Da hätte es so viel bessere Optionen gegeben – zB dass Diana nach einem kurzen Kräftemessen mit Ares einsieht, dass man den Krieg nicht so einfach töten kann und statt dessen ihrem Schatz beim Gasvernichten hilft.

  11. 13
    invincible warrior

    „Ein Grund mehr, Snyder die Kontrolle über das DC-Universum zu entziehen.“
    Das hat Snyder bereits selbst gemacht, aber aus traurigem Anlass. Eine seiner Töchter hat Selbstmord begangen und er hat sich deswegen dazu entschieden, erstmal zurück zu treten. Deswegen werden die Nachdrehs und der Final Cut von Justice League 1 von Joss Whedon gemacht, also genau der richtige Mann! Danach macht er mit dem Batgirl Film weiter.
    Man kann also hoffen, dass Justice League besser als erwartet wird – hoffen wirs jedenfalls.

    „Ausserdem ist die These „kein Ludendorff, kein 2.WK“ auch eher steil…“
    Ludendorff war einer der wichtigen Steigbügelhalter für Hitler. Ohne ihn hätte er womöglich seinen Putschversuch nicht gestartet, da er zu wenig Rückhalt in der Bevölkerung gehabt hätte. Ob es Hitler verhindert hätte ohne Ludendorff? Ungewiss, aber es wäre vermutlich schwerer für ihn gewesen. Das ändert natürlich nichts daran, dass Deutschland dann durch einen anderen Demagogen korrumpiert worden wäre, die Weimarer Republik war so oder so zum Untergang verdammt.
    Und wenn schon, hatte Ares nicht auch Diana gezeigt, dass die Menschheit sowieso verdorben ist und ausgerottet gehört? Er wollte da etwas nachgeholfen, aber die Maschinerie des Terrors sollte auch ohne ihn laufen. Also der 2. Weltkrieg wird nicht verhindert durch Ares Tod.

  12. 14

    @Achim
    „Starte eine internationale Petition, Zack Snyder die Kontrolle über die nächsten DC-Filme zu entziehen!“

    Ist doch bereits erledigt. Snyder wurde doch semi-gefeuert / hat sich semi-zurückgezogen vom DC Projekt weil es wohl in der Familie einen unerwarteten Todesfall gegeben hatte.

    Deshalb sollte doch schon Affleck den Batman filmen, wobei der nach seiner Scheidung von Garner auch schon wieder abgesprungen ist.

  13. 15
    mm
    Torsten Dewi

    Ich glaube, der Rückzug von Zack Snyder wird hier massiv überbewertet. Da ist die Hoffnung der Vater des Gedankens. Snyder hat wegen einer persönlichen Krise eine Auszeit angekündigt – bei der konkreten Arbeit an seinem neusten Film. Ich glaube weder, dass er die kreative Kontrolle komplett aufgegeben hat, noch dass er nicht in absehbarer Zeit wieder am Ruder steht. Und darum glaube ich immer noch, dass es eine Entscheidung des Studios braucht, die Planung des DC-Universums nach Snyder und Goyer offiziell und proaktiv abzubrechen. Es braucht eine massive Neuausrichtung, wenn nicht gar einen Neustart.

  14. 16
    Rudi Ratlos

    Film war ok, aber mitnichten den Hype (und die jetzt kommende Oscar-Kampagne von Warner) wert. Und erschreckenderweise sahen manche Szenen im letzten Drittel auch wieder hart billig aus, keine Ahnung, warum den CGI-Verantwortlichen nie in den Sinn kommt, den umherhopsenden Charakteren so etwas wie Eigengewicht zu geben – das sieht immer aus wie ein fehlgeleitetes Ragdoll-Modell aus den späten 90ern…

  15. 17
    invincible warrior

    Wenn Warner kein Interesse an einer Änderung in der Führung hätte, hätten sie nicht Joss Whedon eingestellt, besonders für die Nachdrehs von Justice League. Da hätte man einen gefälligeren Regisseur einsetzen können, zumal Whedon auch nun offiziell Director credits zugesprochen bekommen hat. Und Warner gibt ihm ja auch noch den Batgirl Film, nachdem sonst niemand gefragt hat.



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