Langjährigen Lesern meines Blogs ist bekannt, dass bei uns daheim bevorzugt britische Dokumentationen geschaut werden. Natur, Kultur, Kulinarik – irgendwie scheinen die englischen Sender deutlich breiter und besser aufgestellt, wenn es darum geht, die vergangene und aktuelle Welt abzubilden und aufzuarbeiten. Das gilt besonders, seit sich bei uns das widerliche Stilmittel durchgesetzt hat, zu wirklich jedem Thema irgendein paar unbeteiligte Spaßnasen vorgefertigte Sprüche absondern zu lassen:

„Bismarck? Wieso Kanzler? Ich dachte, der hat den Hering erfunden!“

Lange Zeit unterstellte ich, dass Deutschland vielleicht zu wenig Themen hat, zu wenig relevante Geschichte(n) jenseits des totdokumentierten Dritten Reichs samt folgendem Wirtschaftwunder mit den immer gleichen Aufnahmen von Trümmerfrauen und Mauerbau.

Aber das ist schlicht falsch. Weil ich immer wieder auf Themen stoße, bei denen ich denke: „Darüber mal eine fette, allumfassende Doku, das wär’s“. Dann schaue ich mich ein wenig um und finde in den Dritten Programmen oft halbstündige und halbgare Sendungen, die sich nur mit einem kleinen Ausschnitt beschäftigen, ein paar gänzlich privaten und subjektiven Sichtweisen. Das ist umso erschreckender, da wir eigentlich eine große Dokumentarfilm-Tradition haben.

Uns fehlen die großen Dokumentaristen wie Ken Burns oder Sir David Attenborough, die von verantwortlichen Sendern mit ausreichend Geld und Zeit versorgt werden. Hoimar von Ditfurth ist zu früh verstorben – er hätte sich sicher mit Neil deGrasse Tyson prima verstanden.

Dokumentationen für die breite Masse sind in meinen Augen ungemein wichtig, weil sie die Erinnerung wachhalten an das gemeinsam Erlebte, an den Weg „gestern“, der uns an das Ziel „heute“ gebracht hat. Geschichte ist Klebstoff – und manchmal habe ich das Gefühl, dass genau dieser Klebstoff uns aktuell fehlt.

Ich will damit nicht sagen, dass es keine guten, kritischen Dokumentationen gibt. Ich habe einige beeindruckende Beispiele gesehen und sicher auch viele verpasst (Hinweise werden in den Kommentaren gerne entgegen genommen). So ist z.B. diese Retrospektive zum Thema „Krautrock“ in meinen Augen wirklich gelungen:

Gut gemachte Dokumentationen sind auch das beste Mittel gegen die „Universität YouTube“, weil sie den Mainstream definieren, den Maßstab für akzeptierte und respektierte Wahrheit. Natürlich kann jeder Spacken trotzdem glauben, dass es sich dabei um „Märchen von der Lügenpresse“ handelt, aber diese Typen sind eh für den gesunden Menschenverstand verloren – wir müssen den intellektuellen Mittelstand mit „food for thought“ versorgen.

Dabei rede ich nicht nur von im wahrsten Sinne des Wortes weltbewegenden Ereignissen, Epochen und Erfindern – gerade die Kulturgeschichte mit ihren Modetrends und Meinungsmachern bietet eine Fülle von Ansätzen, spannend und lehrreich „das Deutsche“ zu reflektieren. Hier nur mal eine willkürliche Liste mit Themen, über die man spielfilmlange Dokumentationen, manchmal sogar ganze Reihen produzieren könnte:

  • Der lange Weg nach Deutschland: Das Heilige Römische Dritte Weimarer Kaiserreich der Bundesrepublik
  • Dichter und Denker: Die große Schriftsteller, die großen Entdecker, die großen Erfinder, die großen Philosophen
  • Deutschland als Filmnation: der deutsche Stummfilm, Film im Dritten Reich, das Nachkriegs-Kino, der Neue Deutsche Film, das Kino der DDR
  • Die Studentenbewegung der 60er Jahre
  • Die sexuelle Revolution in Deutschland
  • Die Friedensbewegung
  • Die Geschichte der deutschen Parteien
  • Die Edgar Wallace-Filme
  • Varieté, Disco, Ballermann: Deutsches Nachtleben
  • Griechischer Wein: eingedeutschte Exotik im deutschen Schlager
  • Pop up: Die Neue Deutsche Welle der 80er
  • Steeger, Orlowski, Schaffrath: Der deutsche Sexfilm
  • Von der Schweinshaxe zum Toast Hawaii: Die deutsche Küche
  • Widerstand: Die deutsche Frauenbewegung
  • Aus dem Schatten: Die Schwulenbewegung
  • Vom Kabarett zur Comedy: Der deutsche Humor
  • Kind sein in deutschen Reichen
  • Kein schöner Land: Die Geschichte des Umweltschutzes in Deutschland
  • Kritik der Kleinbürger: Liedermacher
  • Pizza, Sushi, Coca Cola: Kulturelle Einflüsse im deutschen Alltag

Dabei geht es nicht nur darum, diese Themen faktisch aufzuarbeiten. Es braucht auch Meinung, Kritik, Selbstkritik, Reflexion, Widersprüche und Widerstände. Die deutsche Dokumentation braucht Eier und ein großes Maul, keine öffentlich-rechtliche Höflichkeit.

Ein schönes Beispiel, wie man es gut und gleichzeitig schlecht machen kann, ist „Der Forellenhof – Kultserie und Traditionshotel“, eine 45minütige Version dieses Beitrags:

Ja, hier wurde richtig erkannt, dass man über eine einzelne Kultserie aus den 60er Jahren durchaus eine Dokumentation machen kann. Fast alle noch lebenden Beteiligten sind dabei, ein TV-Experte kommt zu Wort, man hat im Archiv sogar 50 Jahre alte „behind the scenes“-Aufnahmen ausgebuddelt. Aufwand und Mischung stimmen.

Aber wenn der SWR eine Doku über eine Serie des SWR (bzw. damals noch SWF) dreht, kommt eben nur Heldenverehrung dabei raus. Kein kritisches Wort zur Zementierung eines damals längst in Frage gestellten Zeitgeists, kein investigatives Bemühen, die verstaubten Erzählmechanismen zu hinterfragen. Schlimmer noch: Die aktuell gedrehten Doku-Szenen aus dem neu eröffneten Forellenhof wirken noch pudriger inszeniert als die Spielszenen der alten Serie. So bleibt am Ende ein nostalgisches Fotoalbum, aber keine lehrreiche Dokumentation über ein Stück deutscher Fernsehgeschichte.

Berichten, nicht bewerten scheint das Motto zu sein. Das führt dann bestenfalls zu launigen Clipsammlungen wie „100 Jahre – der Countdown“, die das Jahrhundert umfangreich bebildern, aber die Tiefe und den nötigen Kontext vermissen lassen:

„Irgendwann wird’s das alles schon geben“, meint ihr? Wenn nicht heute, dann in zehn, zwanzig Jahren? Wenn es nur so einfach wäre. Wir haben nicht ewig Zeit, bestimmte Themen anzugehen, weil vielfach die Protagonisten wegsterben und bald nur noch Wissen aus zweiter und dritter Hand zur Verfügung steht. Man muss die Beteiligten JETZT vor die Kameras zerren, JETZT reden lassen, mit all ihren Lebenslügen und Widersprüchlichkeiten.

Es sind in den letzten Jahren schon zu viele stumm verstorben. Wollen wir warten, bis Ingrid Steeger, Max Inzinger, Erwin C. Dietrich, Daniel Cohn-Bendit, Rainer Basedow, Helmut Thoma, Dieter Wedel, Senta Berger, Frank Elstner, Udo Lindenberg, Alice Schwarzer und all die anderen unter der Erde sind?

Nehmen wir als Beispiel die „Hitparade“, eine Sendung, die den deutschen Schlager-Geschmack entscheidend geprägt hat und dabei selber immer wieder den wechselnden Zeitgeistströmungen der späten 60er bis in die späten 80er unterworfen war. Hier ist wirklich ein Bonus, dass die Protagonisten noch Rede und Antwort stehen können:

Nun ist auch diese Sendung nicht schlecht, aber zu klein, zu wenig ambitioniert. Meine Frau und ich hatten in unserem Berufsleben mit einigen Beteiligten der „Szene“ zu tun, kennen viele Insider. Ich glaube nicht, dass die Menschen auch nur eine rudimentäre Ahnung haben, was da abging. Der deutsche Schlager ist nicht weniger sex, drugs & rock’n’roll als Woodstock oder die Rolling Stones – von Sängerinnen, die durch die Betten gereicht und betrunken auf die Bühne geschubst wurden bis zu Moderatoren, die zynisch ihre Macht ausnutz(t)en und nach Gutsherrenart regier(t)en. Von Sängern, deren Penisgröße unter den Damen flüsternd weiter geplaudert wurde bis zu „Assistenten“, die mit den großen Frauenlieblingen der Szene auch immer das Hotelbett teilten  – „aus Kostengründen“. Würde es einem Dokumentarfilmer gelingen, ein paar der damaligen (und teilweise noch heutigen) Protagonisten zu „knacken“ – es würde eine fantastische, skandalöse, unterhaltsame und reinigende Sittengeschichte hergeben.

Gerade die Zurückhaltung der öffentlich-rechtlichen Sender, große Doku-Projekte auch für die Primetime (und das eigene Prestige) anzugehen, ist doppelt ärgerlich. ARD, ZDF & Co. haben mit mehreren Milliarden Euro pro Jahr die entsprechenden Mittel und sind nicht gezwungen, mit Quoten oder Werbeeinnahmen kulturell erstrebenswerte Projekte rechtfertigen zu müssen. Und sie haben gigantische, gut kuratierte Archive, die den Rohstoff für faszinierende Einblicke in die Zeitgeschichte liefern. In meinen Augen haben sie die verdammte Pflicht, damit auch etwas (mehr) anzufangen.

Oder ist das ein Problem, das wieder mal nur der Dewi hat? Gibt es irgendwo auf den hinteren Kanalplätzen den Sender „Deutsches Doku-TV“? Ist meine Liebe für und mein Hunger nach großen Dokumentationen über mein Heimatland und seine Geschichte zu nischig, macht das nur deshalb keiner, weil’s wirklich keinen schert? Wenn ich damit irre – was würdet IHR denn gerne für Dokumentationen sehen?

Sagt ihr’s mir!



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Heino
Heino

Oh ja, da legst du den Finger in eine sehr offene Wunde. Richtig gute Dokus zu deutschen Themen jenseits von „Hitlers blutigste Blutwurst“ vermisse ich auch sehr. Recht gut gefallen – wenn auch etwas zu oberflächlich abgehandelt – hat mir seinerzeit „Pop 2000“, wobei auch da die vor die Kamera gezerrten Pappnasen (vor allem Marusha) teilweise sehr nervig waren. Auf Netflix habe ich noch „Wild Germany“ entdeckt und fand es recht unterhaltsam, auch wenn es z.T. sehr mit Klischees befrachtet und durch die kurze Laufzeit der Folgen bestenfalls als kurzer Anreisser zu betrachten war.

Generell fände ich mehr Dokus zur kulturellen Entwicklung spannend. Im Bonner Haus der Geschichte habe ich Ausstellung zur SF in Deutschland, Geschichte der Gastarbeiter und damit verbundenen Migration und Entwicklung der Sexualmoral in deutschen Medien gesehen. Die würden auch hervorragend als TV-Doku funktionieren.

Hering
Hering

Ich habe viel positives über einen der nominierten Dokus beim deutschen Filmpreis gehört: https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Rebel_High_School
Für mich scheint es manchmal so als würden solche Dokumentationen nur in Sparten-Kinos gezeigt, der Weg zum TV scheint aber verwehrt. Daher glaube ich es gibt gute Dokumentationen, die aber „parallel“ laufen und der Otto-Normalverbraucher wird damit nicht erreicht.

Mencken
Mencken

Naja, laut ARD, ZDF & Co. reicht das Geld ja immer noch nicht, weshalb es ja auch demnächst eine weitere Gebührenerhöhung geben soll.

Ich will gar nicht unbedingt mehr Dokus produziert sehen, es wäre schon schön, wenn es gute Sendeplätze geben würde.

comicfreak
comicfreak

..dafür!

gerrit
gerrit

Gerne, ja, aber ich finde, man sollte die Konzepte voneinander trennen. Pappnasen, die man nur dadurch kennt, dass sie irgendeinen off-topic-Flachwitz an jedem Thema vorbei abladen, wären -ohne Doku- was fürs vorglühende Landvolk am Freitagabend.

Dokus aller Art, am liebsten ohne Pappnasen, schaue ich jetzt schon gerne. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich noch genügend auf der Festplatte. Eine Notwendigkeit, sich auf ’schland zu fokussieren, sehe ich nicht, im Gegenteil.

Dummvogel
Dummvogel

https://www.youtube.com/user/ndr
NDR Doku. Nicht so weltbewegende Themen wie hier gefordert, aber gutes Doku-Material.

Uli
Uli

Die ARD hat ja gerade mal wieder ein „Jahr der Information“ ausgerufen, ich persönlich kann mich gar nicht erinnern, wann ich die letzte richtig gute ARD/ZDF Dokumentation gesehen habe. Zeitloses Material gleich doppelt nicht.

Die letzte Dokumenation über die Geschichte Deutschland die mich richtig begeistert hat, war ironischerweise ein Podcast Format der BBC („Germany: Memories of a nation“):
http://www.bbc.co.uk/programmes/b04dwbwz

Markus
Markus

Zumindest zur NDW gibt es einige gute Dokus – hier nur ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=XoBPbQf3170&feature=player_embedded

Sigur Ros
Sigur Ros

Danke, Torsten, mal wieder sehr wahre Worte. Gerade, was deutsche Popkultur angeht, gibt es wirklich viel zu wenig gute Formate, was aber auch daran liegt, dass Popkultur im deutschen Fernsehen allgemein kaum (kulturellen) Stellenwert besitzt und viele Sender nur Hochkultur wie Oper, Klassik, Kunst und Literatur als kulturell wertvoll zu erachten scheinen. In Sachen investigative Dokus steht Deutschland aber gar nicht schlecht da – so darf man nicht vergessen, dass es eine deutsche Doku war, die die russische Staats-Doping-Affäre aufdeckte und damit weltweit für Schlagzeilen sorgte. Bezüglich der Sendeplätze muss man sagen, dass es ja zum Glück nicht mehr nur ARD, ZDF und Dritte gibt, sondern auch die ganzen Sparten-Kanäle wie Phoenix, Tagesschau 24, ARD Alpha, die regelmäßig gute Dokus zumindest in der Wiederholung bringen. Auf den wirklich guten Sendeplätzen lassen die ÖR hingegen in der Tat nach wie vor nur den ollen Knopp ran, der nicht nur mit seinen immergleichen Themen nervt und langweilt (Hitler, Zweiter Weltkrieg, DDR), sondern auch mit der staubtrockenen, erzkonservativen Machart, die sich seit den 90ern nicht weiterentwickelt hat – auch da beweisen britische, französische und amerikanische Formate, dass es anders geht. Im deutschsprachigen Ausland darf man zudem auch die Arbeit der Österreicher und Schweizer nicht vergessen, die sich ebenfalls deutlich mehr trauen.

@Markus: Danke, sieht gut aus, ist aber auch von arte, einem der wenigen Sender, die wirklich gute Dokus können und sich auch vor der Popkultur nicht scheuen. Wobei es sich aber auch um einem halb-französischen Sender handelt und viele von deren Dokus aus dem Ausland stammen.

gerrit
gerrit

Geschmackssache, ich persönlich mach auch möglichst unterschiedliche Urlaube, andere fahren immer wieder in dasselbe Schwarzwalddorf. Als du schrubst, du habest etwas namens „Forellenhof“ geschaut, dachte ich, du wollest uns verulken. Warum nicht gleich „Immenhof“ oder eine „müsteriseiens“-Version kreeieren von den Filmen über die „tollen Tanten“?

Hendrik M
Hendrik M

Bin da ganz bei dir, Torsten! Meine Frau und ich ärgern uns regelmäßig, dass in Deutschland so wenig gute, gehaltvolle Dokus produziert werden (bzw. seit Jahren eigentlich gar nicht mehr). Wir suchen dann oft die Mediatheken oder YouTube nach älteren Dokus an, meistens landen wir dann aber bei Netflix, die hervorragende Dokus haben, sowohl eingekauft als auch eigenproduziert. Meine Hoffnung ist, da inzwischen ja sowohl Amazon als auch Netflix hierzulande im fiktionalen Bereich Eigenproduktionen machen lassen, dass das auch irgendwann im Dokubereich so sein wird, denn was ich aus meinem Umfeld so mitkriege, schauen gerade auch viele jüngere Leute gerne die Dokus auf Netflix. Und deine Aufzählung macht deutlich, dass deutsche Stoffe zahlreich vorhanden sind, die dokumentarisch aufgearbeitet und aufbereitet werden könnten. Neben den deutschen Edgar Wallace Filmen könnte man übrigens auch super die Karl May-Filme betrachten, das Leben und Werk von Leuten wie Heinz Erhardt, Peter Alexander, die ganze deutsche Popkultur von den 60ern bis zu den 90ern, deutsche Lebenswirklichkeit, die RAF-Zeit (wobei es dazu tatsächlich ein wenig von den Öffentrlich-Rechtlichen gibt), u.s.w.

Ein Doku-Tipp übrigens: auf Netflix gibt es die Doku „Being George Clooney“, die zwar nicht primär deutsches Werk ist, aber die verschiedenen Synchronsprecher George Clooneys auf der ganzen Welt vor die Kamera holt, hierzulande zeigen sie nicht nur die beiden deutschen Clooney-Stammsprecher Detlef Bierstedt und Martin Umbach, sondern auch einige andere deutsche Synchronschaffende und mit knapp 90 Minuten auch sehr ausführlich. Das Ganze war, soweit ich weiß, ein Crowdfunding-Projekt, das in einigen Ländern dann von Netflix eingekauft wurde. Warum kriegen sowas die ÖR hierzulande nicht hin? Gerade mit der langjährigen deutschen Synchrongeschichte könnte man auch dazu eine tolle Dokumentation oder gar Doku-Reihe machen (und ebenfalls die Unterschiede zwischen West-Synchros und DEFA-Synchros betrachten).

Tim
Tim

@torstendewi: Du kennst die Geschichten, du kennst die Leute und du hast Ahnung vom Medium. Warum gehst du das nicht selbst einmal an?

gerrit
gerrit

Nee, das war weder frech noch böse gemeint. Wenn du im Schlefaz-Stil Forellenhof oder sowas wie tolle Tanten kommentieren würdest, dann würde ich das schauen.
Deutschsprachige Dokumentationen hingegen eher nicht so. Imho gibt es davon auf arte & 3 sat & zdf neo reichlich. Sie werden nur (auch hier) zu wenig gewürdigt.

moepinat0r
moepinat0r

Ich weiss zwar nicht ob das zählt, aber im Radio auf DLF laufen des öfteren interessante Berichte zu diversen Themen der deutschen Geschichte. Besonders erwähnenswert finde ich zB die Sendung Freistil, auch wenn dort öfter der, ich sag mal, „künstlerische“ Aspekt den Stil der Sendung bestimmt. Aber ich hab dort sehr gute Beiträge zu den Themen Groschenroman, Autoradio, Trash, Verschwörungstheorien oder aber auch diversen Künstlern und Persönlichkeiten gehört.
Kann man mal reinhören: http://www.deutschlandfunk.de/freistil.865.de.html

Tim
Tim

@torsten Was geil wäre: Ein Draht zu Netflix oder Amazon. Die haben doch Geld, die würden was riskieren, wenn das Konzept sie überzeugte. Die Schlager-Rocknroll Nummer hätte was diesbezüglich (Dann halt ohne ZDF-Hitparade).

Mencken
Mencken

@Torsten: Keine Ahnung, aber selbst für die vorhandenen gibt es ja schon keine guten Sendeplätze. Hier sollte man anfangen und wenn dann Bedarf vorhanden ist, kann man gerne auch mehr produzieren. Derzeit fehlt mir da einfach der Überblick mangels guter Anschaumöglichkeiten.

Martin Däniken
Martin Däniken

Man kann ja wie bei der Doku über das nordkoreanische StrafLager mit Animationen arbeiten
-gäbe bei einer deutschen-Schlager-Doku einen nettenVerfremdungseffekt!
Aber auch die deutsche Diskussion-Darf man das?

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Handgepflückte Videos - Wortvogel - 100 % Torsten Dewi

[…] hatte ja neulich erst geschrieben, dass der deutsche Schlager eine große Enthüllungsdokumentation verdient hätte – das hier […]

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