10
Apr 2016

Watching (8): Justice League vs. Teen Titans

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Okay, davon habe ich mir von vorne herein nicht viel versprochen. Zuerst einmal bin ich weder ein Freund der Teen-Heldenteams noch der Story rund um Damian Wayne, den von Ra’s al Ghul aufgezogenen und entsprechenden großkotzigen neuen "Robin". Und seien wir ehrlich – man muss die Ausgangslage schon arg hinbiegen, um ein Szenario zu entwerfen, in dem die Teen Titans auch nur den Hauch einer Chance gegen die Justice League hätte.

Hinzu kommt, dass Sam Liu Superhelden-Action nicht ganz so flüssig choreographiert wie DCAU-Stammregisseur Jay Oliva.

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Dennoch entpuppt sich "Justice League vs. Teen Titans" als recht kurzweilig, gerade als Gegenentwurf zum überblasenen "Batman vs. Superman". In den nur 79 zur Verfügung stehenden Minuten haben die Figuren halbwegs Raum, ohne dass die Story mit redundanten Schleifen gefüllt werden muss. Robin will sich nicht anpassen, wird zu den Titans geschickt, Dämonen tauchen auf, übernehmen die Justice League, die Teen Titans müssen Teamwork lernen, um die Konfrontation zu überleben. So einfach kann das sein.

Hinzu kommt, dass der Film erstaunlich erwachsen daher kommt – es gibt Dämonengemetzel, Knochenbrüche, sogar Blut zu sehen. Und bei der Verwandlung von Starfire haben sich die Animatoren ganz auf die "relevanten" Details konzentriert:

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Man merkt, dass das DCAU die etablierten Charaktere deutlich besser drauf hat als die immer noch zu rudimentäre Kino-Version. Besonders Flash hat diesmal zwei Gags, die mich schallend haben lachen lassen.

Ich sag’s zudem nur ungern: So langsam gefällt mir Rotznase Damian, weil er (wie weiland Dr. House) zwar total unsozial ist, aber meistens Recht hat.

Also: Kein Highlight des DCAU, aber guter Durchschnitt. Ein Highlight dürfte der hier werden:

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T
T
10. April, 2016 20:19

Ja die Verwandlung von Starfire hat was. 🙂 Das verdanken wir Alles dem Erfolg von Sailor Moon liebe Kinder.

T
T
10. April, 2016 21:08

"Und seien wir ehrlich – man muss die Ausgangslage schon arg hinbiegen, um ein Szenario zu entwerfen, in dem die Teen Titans auch nur den Hauch einer Chance gegen die Justice League hätte."

Hat man hier ja auch nicht. Sie hatten keinerlei Chance. Ich finde der Titel ist halt einfach falsch gewählt. Wahrscheinlich dachte man "Teen Titans: Rise of Trigon" oder Ähnliches verkauft sich nicht so gut.

Marcus
Marcus
11. April, 2016 01:34

" Damian Wayne, den von Ra’s al Ghul aufgezogenen und entsprechenden großkotzigen neuen "Robin""

Kicher… "neu"… Merke: Damian ist für den Vogel das, was das Internet für Angela Merkel ist…

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