16
Feb 2016

Volles Non-Programm in London

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Es ist einigen Lesern schon bekannt, dass ich mit der LvA für ein langes Wochenende über den Valentinstag in London war. Darüber wird zu sprechen sein – wir haben schließlich viel unternommen.

Nicht weniger interessant scheint mir aber diesmal, was wir alles NICHT unternommen haben – sei es aus Mangel an Zeit oder der aufgrund der Tatsache, dass uns diverse Veranstaltungswebseiten für dieses Wochenende nur ein seltsam kastriertes Programm angezeigt hatten.

So hätte ich nach dem Debakel 2012 zu gerne das hier gesehen – ist letzte Woche angelaufen und "strictly limited season":

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Die neue Fassung hat wieder einen bemerkenswerten Cast – neben Liam Neeson (immer noch als Hologramm) stehen diesmal Sänger und Schauspieler Jimmy Nail, Sugababes-Blondie Heidi Range, Popstar Daniel Bedingfield und vor allem "Robin Hood" und "Jules Verne" Michael Praed auf der Bühne:

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Auf dem Weg zu einem großartigen Popkonzert am Samstag kamen wir am Palace vorbei – und mussten feststellen, dass in diesen Minuten der unfassbar großartige Eddie Izzard hier die Fortsetzung seines unfassbar erfolgreichen Comedy-Programms "Force Majeure" zum Besten gab:

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Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, ein Fan des großen Easy Listening-Komponisten Burt Bacharach zu sein, dessen Songs nur scheinbar seicht und dessen Melodien unvergesslich sind. Mit "Close to you" gibt es nun ein Tribute-Musical in London, das erheblich weniger pompös und glitternd wirkt, als man das erwartet hätte:

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Hoffentlich läuft das noch, wenn wir das nächste Mal in London sind!

Eher aus morbidem Interesse hätte ich vermutlich auch das hier geguckt – Matthew Perry sieht aus, als wäre er mal wieder in einer seiner siffigen Suchtphasen und der Titel "End of Longing" klingt auch nicht gerade nach einem bunten Abend:

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Kultur jenseits der Bühnen gibt’s natürlich auch zu verpassen – zum Beispiel die Ausstellung über Kosmonauten im Science Museum:

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Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass bei unserer nächsten Reise zumindest die Ausstellung zum Genius von Leonardo da Vinci noch laufen sollte:

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London – eine Stadt, in der man grundsätzlich mehr verpasst, als man erlebt. Und das ist auch gut so.



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Ingo
Ingo
17. Februar, 2016 08:13

Leonardo-Zeugs kannst du übrigens auch in Deutschland sehen:
http://www.leonardo-bewegende-erfindungen.de/ausstellung.html

trackback

[…] Es ärgerte mich auch, dass ich auf dem Weg die Plakate für Eddie Izzard entdeckte, von dessen Auftritten in London ich gar nichts wußte – aber das habe ich ja bereits erzählt. […]