ACHTUNG: Ich werde keine Details über die Geschichte verraten und mich auch sonst bei den Spoilern zurückhalten. Da ich aber über Struktur, Charaktere und Plots spreche und Verbindungen zu den früheren Filmen aufzeige, warne ich sensible Naturen hiermit vor. Der Beitrag soll den Kinobesuch nicht schmälern, könnte aber.

In einem Artikel vor unglaublichen acht Jahren habe ich schon ausführlich dargelegt, was den 10jährigen Torsten begeisterte, als er 1978 erstmals „Krieg der Sterne“ im Kino sah. Die Musik, das Poster, die Weltraumschlachten, die Roboter – Science Fiction-Fan war ich schon vorher gewesen, Lucas aber machte mich zum Geek.

Die Begeisterung hielt durch die erste Trilogie an – „Das Imperium schlägt zurück“ ist sicher der beste Star Wars-Film, auch wenn ich den Erstling durch die rosarote Brille betrachtet fast genau so gut finde.

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Kurzum: Star Wars hat mich geprägt, meine Erwartungen an das Kino und das große Abenteuer.

Das war auch der Grund, warum ich im Dezember 1983, als ich nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ aus dem Kino kam, einen Schwur leistete, dessen Ernsthaftigkeit nur ein hormonell übersteuerter 15jähriger zustande bringt: „Wenn der Lucas jemals wirklich einen weiteren Star Wars-Film dreht, fliege ich nach Amerika, um den da zuerst anzuschauen – vor allen anderen.“

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Viele Torheiten der Jugend vergisst man oder man entschließt sich, sie mit Strähnchen in den Haaren und Lederkrawatten in die Nostalgie-Schachtel der 80er zu legen. Aber ich war immer ein Mensch von hohem Pathos und darum – ja, ich flog im Mai 1999 mit meinem Kumpel Marc nach New York, um bei der Premiere von „The Phantom Menace“ dabei zu sein. Ein Freund vor Ort hatte Karten besorgt. Riesige Schlangen vor dem Kino, es wurden Handzettel für „The Muppets in Space“ verteilt, der zwei Monate später starten sollte.

In einem gigantischen Kinosaal löste ich 1999 das Versprechen von 1983 an mich selbst ein.

Hinterher fanden wir den Film… vorsichtig gut. Das Event ließ „Phantom Menace“ besser wirken, als er war. Ich kaufte sogar in einem Fast Food-Restaurant einen Anakin(!)-Becher. Es dauerte ein, zwei Wochen, bis wir uns eingestehen konnten, dass das lang ersehnte Prequel über die (für damalige Verhältnisse) schnittige CGI hinaus überblasen, miserabel konstruiert und stellenweise trotz des permanenten Spektakels langweilig war. Vor allem aber wurde ich das Gefühl nicht los, dass George Lucas selber nicht verstanden hatte, was den Mythos Star Wars ausmachte – und deshalb konnte er ihn auch nicht weiter erzählen. Jar-Jar my ass.

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Die beiden nächsten Star Wars-Filme schaute ich ganz entspannt in den deutschen Pressevorführungen, fand sie progressiv besser werdend, auch wenn sie nie an die erste Trilogie heran reichen werden. Es wurde in den letzten 15 Jahren viel diskutiert, ob ich vielleicht zur Generation gehöre, die für die erste Trilogie geboren wurde – und dass die zweite Trilogie einer ganz neuen Generation gehört, der ich den Genuss der Teile I-III nicht madig machen darf. George Lucas selbst redet sich gerne darauf hinaus, dass Jar-Jar vielen Kindern gefallen habe.

Diverse zynische Re-Issues und Special Editions haben nicht dazu beigetragen, mich mit dem Star Wars-Universum zu versöhnen.

Am neuen Film war ich nur noch peripher interessiert, habe die Produktion kaum verfolgt, jegliche Schmetterlinge aus meinem Bauch verbannt. Disney hatte Lucas-Film übernommen – und damit den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben? J.J. Abrams als Regisseur. Der hat Star Trek fast zu Tode modernisiert – eine Aufgabe, die Lucas selber bei der zweiten Trilogie schon in grausamer Konsequenz vollendet hatte.

star-wars-das-erwachen-der-macht-posterUnd so saß ich gestern allein in einem fast leeren, großen Kino in Baden-Baden. Ich habe die ganze Reihe für mich, kann die Beine entspannt über die Vordersitze legen. 2D-Vorstellung, wie sich das gehört. Nach sechs Filmen steige ich da nicht mehr um.

Und dann: Der Weltraum. Die Fanfare. Die Laufschrift.

USA 2015. Regie: J.J. Abrams. Darsteller: John Boyega, Daisy Ridley, Oscar Isaac, Adam Driver, Harrison Ford, Carrie Fisher u.a.

135 Minuten später bin ich wieder 10 Jahre alt, grinse über das ganze feiste Gesicht und möchte auf dem Weg zum Wagen ein Laserschwert haben, um ein bisschen Rabatz zu machen.

„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ ist Star Wars.

Altbekannt und taufrisch, mit neuen Gesichtern, die ein vertrautes Universum bevölkern. Unsere geliebten Freunde, sie sind fast vollzählig wieder angetreten – und da sind auch ihre Kinder, ihre Erben, ihre Nachfolger. Wie in jeder guten Soap werden Eigenschaften vererbt, aber auch abgelehnt, werden die gleichen emotionalen Beats in neuen Konstellationen durchgespielt. Jede der jungen Figuren hat Eigenschaften der vorhergehenden Generation, allerdings in neuer Kombination und mit unerwarteten Konsequenzen.

Wo Lucas allen Ernstes meinte, die Welt sei an einem Film über Hosenscheißer Skywalker interessiert, fokussiert Abrams seine von größeren politischen Strängen befreite Handlung auf „young adults“, setzt auf frische Gesichter, gerahmt von vertrauten, nun faltigen Bekannten. Rey, Finn, Poe, Kylo – sie sind uns in nullkomma nichts so vertraut wie Leia, Luke, Han und Vader. Starke Figuren, echte Helden, ohne zeitgeistiges Genöle und trendige Superkräfte. Wer sich 1978 in R2D2 verknallt hat, wird den Wall*e-esken BB-8 lieben.

Ein Remake, ein Remix, ein Replay.

Wo Star Trek modernisiert werden musste, wird Star Wars traditionalisiert. Weg vom überladenen Canon, den Hunderten von Welten aus dem Computer, den endlosen Grundsatzreden, den steifen Kostümen. Trotz üppigen Einsatzes von CGI wirkt „Das Erwachen der Macht“ nie wie ein Effektfilm, sondern beruhigend und den Vorgängern verpflichtet handgemacht. Der Computer ergänzt die Welten dieses Universums, er erschafft sie nicht. Das führt zu einem völlig anderen Gefühl von Authentizität, von Staub und Stein, von Schwerkraft und dabei sein.

Wirkte „Phantom Menace“ grell und ließ die meisten Zuschauer orientierungslos zurück, ist „Das Erwachen der Macht“ wie eine Heimkehr in eine vertraute Galaxis „weit, weit entfernt“. Während die Welt von „Phantom Menace“ nie so wirkte, als könne aus ihr je die Welt von „A new hope“ erwachsen, so wirkt „Das Erwachen der Macht“ überzeugend wie die konsequente Weiterführung der ersten Trilogie. Wir glauben dieses Universum in jeder Szene.

Klar kann man sich beschweren, dass Abrams den Remix der bekannten Elemente stellenweise überreizt. Die drei primären Welten, auf denen wir uns bewegen, sind analog zu Endor, Hoth und Tatooine jeweils Wald, Eis, und Wüste. Es gibt einen schwarzgewandeten Despoten der dunklen Seite der Macht, der im Dienste eines entstellten Imperators steht. Und am Ende muss zum DRITTEN MAL die Schwachstelle eines Todessterns (und das ist es, machen wir uns nichts vor) beschossen werden. Die neuen Figuren, die neuen Konstellationen – sie sind hier an einem sehr ausgeleierten Faden aufgehängt worden.

Aber es passt. Weil Star Wars erst mal wieder zu sich selbst zurück finden musste. Abrams hat 30 Jahre Ballast abgeworfen und einen Film abgeliefert, der sich nur der ersten Trilogie verpflichtet fühlt, der mit geringen Änderungen auch in den frühen 90ern hätte entstehen können. Aus diesem Grund ist die Action auch krachend und mitreißend, aber nie überzogen im Stile von „Transformers“ oder den letzten beiden Star Trek-Filmen. Die Kopplung an die Filme IV-VI bedingt auch eine inszenatorische Zurückhaltung, die dem Film wirklich gut tut und sympathisch oldschool funktioniert. Weil die Weltraumschlachten endlich wieder an Fliegerfilme aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern und die Laserschwert-Duelle nicht an Martial Arts, sondern an scheppernde Schwertkämpfe aus Ritterfilmen.

Während der alte Cast schon durch Nostalgie und Vertrautheit gewinnt, ohne sich nennenswert anstrengen zu müssen, hat Disney bei den Neubesetzungen wieder mal ein begnadetes Händchen bewiesen: John Boyega, Oscar Isaac und vor allem Daisy Ridley könnten den Film auch ohne die sie umgebenden Veteranen tragen.

Gerade weil ich so gerne Drehbücher kritisiere, kann ich es Episode VII nicht hoch genug anrechnen, mit Lawrence Kasdan einen Drehbuchautor der alten Trilogie angeheuert zu haben, der vor allem „personal interplay“ kann und dessen einziger Fehltritt in 40 Jahren das „Kampf der Titanen“-Remake war (an dem allerdings noch vier andere Autoren beteiligt waren). Hier stimmt die Spannung, das Abenteuer, der Sense of Wonder, die Figuren sind leidenschaftlich und humorvoll, nostalgisch und empathisch. Sogar für eine ordentliche Menge Girlpower ist Platz – die mangelnde Menge an respektablen Frauenrollen war ja durchaus ein Problem der Lucas-Ära.

Kurzum: Toller Film, Heidenspaß, und eine lange überfällige Rückbesinnung auf das, was einst die Tugenden guter Blockbuster ausmachte.

„Krieg der Sterne“ machte mich mit 10 zum Geek

„The Phantom Menace“ brach mir mit 30 das Herz

„Das Erwachen der Macht“ ist meine Heimkehr

Und die Teile I-III? Es ist Zeit, mit ihnen abzurechnen. Jegliche Versuche, sie schön zu reden, ihre Defizite mit dem Wandel des Blockbuster-Kinos zu entschuldigen, gehören auf den Müllhaufen der Geek-Geschichte. So sehr „Das Erwachen der Macht“ nahtlos an die Episoden IV-VI passt, so sehr entlarvt er alle Apologetik in Sachen Prequel-Trilogie. Star Wars funktioniert eben doch als passgenaue Fortsetzung einer fast 40 Jahre alten Trilogie UND als Blockbuster-Kino für die nächsten Generationen. Wo Lucas nur den Kompromiss suchte, schafft Abrams die Versöhnung.

In 10 Jahren wird Star Wars für mich aus den Episoden IV-IX bestehen. Der Rest waren Verirrungen, Sackgassen, unnötige Umwege, um zur prägendsten Hexalogie meines Geek-Lebens zu kommen.

https://www.youtube.com/watch?v=VC18mrZJYao

P.S.: Wenn der oben erzählende Geek sich über eine Sache noch beschweren darf, dann vielleicht darüber: Ich bin mit der Gerechtigkeitsliga aufgewachsen, mit den Rächern und mit Raumschiff Enterprise. Ich möchte, dass „Star Wars“ hierzulande wieder und weiterhin „Krieg der Sterne“ heißt und der „Millennium Falcon“ wieder der „Rasende Falke“ ist.

Ansonsten trifft es auch Tim Buckley ganz hervorragend:

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Tante Jay

135 Minuten später bin ich wieder 10 Jahre alt, grinse über das ganze feiste Gesicht und möchte auf dem Weg zum Wagen ein Laserschwert haben, um ein bisschen Rabatz zu machen
———–

GENAU SO bin ich aus dem Kino raus. GENAU SO 🙂

Wolkenfels
Wolkenfels

Volle Zustimmung! Stand StarWars drauf, war StarWars drin.
Nicht wie die letzten Mogelpackungen.

Zeddi
Zeddi

Ich bin etwas jünger als du, Jahrgang 1984, aber mir geht es exakt genauso wie dir – gestern Abend war es, auch in 2D, soweit. Ich konnte den gewissen „hype“ vorher nicht komplett ausblenden, auf der einen Seite weil ich viele Freunde und Kollegen habe mit denen ich drüber gesprochen habe, aber auch da ich das vom Zeitpunkt her perfekt releaste Spiel „Star Wars: Battlefront“ seid release ab-und-an gespielt habe. (Achtung: extrem milder Spoiler) Dort wurde auch schon der erste Planet des neuen Films vorgestellt, allerdings (mutmaßlich) einige Jahre vor dem Film, denn die Triebwerke der dortigen Raumschiffe glühen noch im Spiel. Und auch das Spiel hat was die Atmosphäre angeht einiges sehr richtig gemacht. (Spielerisch diskutieren wir noch, aber das ist ein anderes Thema)

So bin ich schon mit einer gewissen … vorerwartung? Vorhoffung? In den Film gegangen, aber auch mit der Sorge, das er mein 31-Jähriges ich genauso enttäuschen könnte wie damals, 1999, mein 15-Jähriges ich.
Denn ich bin auch Quasi mit der „alten“ Triologie IV-VI großgeworden, habe die Filme mit 8 oder 9 im Fernsehen gelesen, viele der „Bücher“ drumherum gelesen, jedes Jahr die am ende völlig ausgenudelten, vom Fernsehen aufgenommenen VHS kasetten mindestens 5 mal abgespielt, aber mich auch im PC-Spiel selbst in einen Tie-Fighter gesetzt. Ja ich war irgendwie ein fan – damals wie auch heute noch irgendwie.
Und dann kamen „Änni“ und Jar-Jar und was weiß ich alles.
Klar, direkt nach dem Film „fand man den eigentlich noch ganz gut“ – auch wenns bei uns nur im kleinen Vorstadtkino damals war. Aber wenn man drüber nachgedacht hat, umso weniger gefiel er einen, das hast du ja quasi perfekt in dem Satz „Vor allem aber wurde ich das Gefühl nicht los, dass George Lucas selber nicht verstanden hatte, was den Mythos Star Wars ausmachte – und deshalb konnte er ihn auch nicht weiter erzählen. Jar-Jar my ass.“ zusammengefasst. Ich habe die beiden weiteren Filme nicht mehr im Kino angeschaut. Ich habe IV bis IV weitergeschaut, ich habe Bücher gelesen, PC-Gespielt, aber um alles um I-III herum großflächig vermieden. Irgendann hab ich II und III mal auf DVD geschaut, und jetzt, am Wochenende haben wir alle nochmal nachgeholt, da meine bessere Hälfte nicht mehr so tief im Thema war (Jetzt sind ihr auch einige Szenen aus dem Spiel aufgegangen ^^).

Was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht, nicht im mindesten. DAS ist Star-Wars wie ich es liebe, ich kann dir also nur zu 100% beipflichten – klar gibt es dennoch, 2,3 ecken an denen man Rummeckern könnte. Muss man aber nicht. Spannend, die richtige Erzählstruktur und Geschwindigkeit. Ein Design, das so aussieht wie Star-Wars aussehen muss. Und gute neue Charachtere, und gut getroffene alte Charachtere. Aber vor allem: Nicht enttäuschend. Das einzig schlimme: Es wird einige Tage dauern bis VIII rauskommt 🙂

milan8888
milan8888

Weniger Rathare und dafür mehr Cpt. Phasma hätte ich mir gewünscht…

Evo2Orange
Evo2Orange

Wie du schon sagst: Episode I-III sind an ein anderes Publikum adressiert gewesen; aber das ist nicht DAS Problem an der Prequel-Trilogie. Das besteht hauptsächlich in der Welt die da gezeigt wird selbst. Hätte Lucas VII-IX als Fortsetzung gedreht, wären alle Fans sofort in ihrer bekannten Umgebung gewesen, ebenso wie die StarWars-Anhänger jetzt auch.
Das Universum am Anfang von I & II ist die hell strahlende Republik, die sich ihrer Sache so sicher ist, dass sie vergisst was sie ausmacht. Dieses Universum ist regiert von der „Hellen Seite der Macht“, nicht von der Dunklen wie IV-VI. Das ist nicht nur ein Kulturschock, sondern es fehlen auch die Bezüge zu den späteren Episoden. In II und III wurden diese Brücken erstmals geschlagen – aber viel zu zaghaft. Der Verfall der Republik und damit des Universums wird nie glaubhaft dargestellt.
Wo sind die Leute auf Naboo, die wirklich leiden? Warum eigentlich das Ganze? Unter der Kontrolle der Handelsföderation ging es den Bewohnern wohl kaum schlechter, so unmotiviert wie die Gungans ihrem sicheren Tod entgegenlaufen, kann es ihnen nicht so schlecht ergangen sein.
Das Problem ist weniger ein absolut nervtötender Jar-Jar-Binks, als gewaltige Löcher in der Logik und der Glaubwürdigkeit des Filmuniversums um dann sowas wie Spannung zu erzeugen, auch wenn man vom ersten auftauchen der Figuren schon weiß was sie mal werden…und unter dieser künstlichen Spannung leidet die Glaubwürdigkeit eben massiv.

Pogopuschel

Hach, ich wäre ja auch gerne mit diesem Grinsen auf dem Gesicht rausgegangen, aber leider hat der alte Zauber bei mir nicht funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Jahrgang 1979 zu spät geboren wurde, um die damalige Wirkung von „Krieg der Sterne“ voll mitzubekommen.

milan8888
milan8888

Gegen ein fettes Monster hätte ich auch nichts gehabt – die Rathtare haben irgendwie keinen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen und ein wenig arg hektisch unterwegs.

milan8888
milan8888

Meine Tochter (8) war nicht beeindruckt – den Rancor wollte sie unbedingt haben als sie ihn das erste Mal sah

Jake
Jake

Ich und mein Kumpel waren begeistert. Gestört hat mich lediglich der Todesstern 3.0. Das hät’s echt nicht nochmal gebraucht. Aber ansonsten – allererste Sahne! Wäre ich 10 Jahre alt, dann würde ich mir jetzt zu Weihnachten einen ferngesteuerten BB-8 wünschen. Das liebenswerte „Kerlchen“ hat mir einige Lacher entlockt (die „Thumbs up“-Szene war einfach göttlich!).

Fabian Neidhardt

Scheint also, dass du ihn auf deutsch gesehen hast, wenn du die Übersetzung des Falken ansprichst. Zuallererst: Ja, ich mochte den Film auch sehr. Aber mit der Übersetzung habe ich meine Probleme. Mit der Synchro auch, besonders finde ich Wolfgang Pampel diesmal extrem störend, aber das sei beiseite geschoben. Mich störte viel mehr, dass es BB Acht, Tie Jäger (oder Kämpfer), Sturmtruppler und der Millennium Falke sind. Aber die Starkiller-Base Starkiller-Base bleibt. Nene, nicht gut.

Andreas
Andreas

Hey Torsten, hast Du etwa mein WhatsApp ausspioniert? 🙂

Hab das in meine Freundesgruppen geschickt (und ja, als „Ossi“ durfte man Star Wars erst nach der Wendezeit offiziell schauen) Dass ein gestandener Autor und „Profi“ genauso gerührt ist, ist irgendwie schön 🙂

„Es ist 1993 und mein Bruder und ich stecken die Videkassette mit dem bunten, verheißungsvollem Cover in den Videorekorder. 6,- DM kostet die Ausleihe pro Tag, da will jeder Film genau überlegt sein. Wenig später höre ich das erste Mal jene Fanfare, die seitdem nie verstummt ist. Ich werde hineingezogen in eine vertraute und doch weit weit entfernte Welt. In der alles anders ist – und doch bekannt.

Es ist 2015, der Kinosaal wird dunkel … und die Fanfare ertönt erneut. Und während mein Erwachsenes Ich gestresst und genervt von einer unglaublich harten Woche ist, bin ich auf einmal wieder 14 Jahre alt. Chapeau und meinen Respekt!

Sicher, man könnte kritisieren, ich könnte bemängeln dass a und b … aber während ich das könnte, sitzt in mir der 14-Jährige und staunt. Und genau das ist es, was Kino sein soll“

Andy
Andy

Ich fand Ihn auch klasse trotz einiger Mängel.
Das war “Star Wars“ und die Zeit verging im Flug!
Die oben genannten Negativpunkte neuer Todesstern etc.
waren auch die Hauptkritikpunkte beim Publikum wo ich war.
Das Rey schon sehr weit ist Lichtschwert Duell etc. wird denke ich noch alles in den nächsten Filmen erklärt. 🙂

justus_jonas
justus_jonas

Volle Zustimmung (obwohl ich bei Lawrence Kasdan noch „Dreamcatcher“ als Klogriff hinzugenommen hätte… und der Film „Darling Companion – Ein Hund für’s Leben“ klingt jetzt auch nicht soooo überzeugend). An der Synchro hat mich eigentlich nicht viel gestört. Ich verbinde Wolfgang Pampel so stark mit Han Solo und Indiana Jones, dass mir die Originalstimme (und das passiert nur selten) fremd vorkommt. Einzig gestört hat mich die Übersetzung von „First Order“ zu „Erste Ordnung“. Ist das nicht kompletter Unfug? Müsste es nicht „Erster Orden“ heißen (analog zu „Jedi Order“ = „Jedi-Orden“)

Exverlobter
Exverlobter

Obwohl ich mich einigermaßen gut unterhalten fühlte, war ich nicht ganz so begeistert wie viele hier. Sag über die Prequels was du willst, aber wenigstens hatten sie versucht was Eigenständiges zu machen – und scheiterten dabei grandios. Aber wenigstens dem Versuch muss man Anerkennung zollen.

TFA hingegen fühlte sich fast schon wie ein Remake von „A new hope“ an. Ich war überrascht wie überraschungsarm der Film ist. Da hätte ich vor allem von Lawrence Kasdan mehr Innovation erwartet. Des Weiteren fühlte ich mich, als ob es mich in ein Reenacment-Szenario verschlagen hätte. Die nächste Generation führt die Kämpfe längst vergangener Zeiten weiter, das Star-Wars-Universum wirkt dadurch leider recht statisch. Ob ich jetzt Imperiale oder die First Order habe, Rebellen oder den Widerstand, Todesstern oder Starkiller – alles nur Schönheitskorrekturen, im Kern ändert sich aber nix, das Universum tritt auf der Stelle.

Das ist aber jammern auf hohem Niveau, natürlich ist TFA besser als alles was die Prequels vollbracht haben. Aber an die Original-Trilogie kommt er meines Erachtens nicht heran.

invincible warrior
invincible warrior

Muss mich Exverlobter anschließen, ich war auch eher ernüchtert, aber trotzdem auch gut unterhalten. Ich habe mich direkt wohl gefühlt mit Rey, Finn, BB8 und Poe (der leider VIEL zu wenig Screentime bekam, weil er wohl anfangs echt rausgeschrieben wurde). Wirklich schöne neue Helden, die super miteinander interagieren. Das Wiedersehen mit der alten Garde ist auch gut gemacht, wobei man sich schon bisschen fragt, wieso die so ein super Timing haben, wenn sie erscheinen – wirkt doch etwas konstruiert.
Aber dem gegenüber stehen die doch sehr schwachen Bösewichte:
– ein Adolf Junior, der inkompetent wie Admiral Ozzel und nicht so einschüchternd wie Tarkin wirkt
– ein in bester Familientradition rumheulender Bursche, der erst übermächtig erscheint und dann einfach abgefertigt wird
– Captain Phasma, die relativ groß beworben wurde, hat die Jango/Boba Fett Rolle inne, wobei sie kein Problem hat ihre Leute zu verraten, was total unglaubwürdig ist
– ein Todesstern 3.0, der eben noch xmal größer ist als seine Vorgänger, aber sogar die Schwachstelle einfach xmal vergrößert hat, von ner kleineren Flotte als bei Episode 4 besiegt werden kann UND dessen Zerstörungsausmaß niemanden wirklich stört (wie das Ding funktioniert ist sowieso etwas fraglich)
– und schließlich ein Mega-Gollum, der zu wenig ausgearbeitet wird und dem die Geschehnisse doch recht egal zu sein scheinen (was imo am besten später noch ausgebügelt werden kann)

Das sind einfach Schwächen, die mir den Genuss etwas verdorben haben, auch wieso die Neue Republik auch so im Hintergrund bleibt (aka Prequel-Hass wegen zu viel Politik) gehört dazu. Aber das sind alles typische Schwächen von J.J. Abrams Filmen. War bisher immer so, genau wie Abrams Hang Kopie mit Hommage zu verwechseln. Abrams Star Trek (in the name only) into Darkness hat GENAU die gleichen Schwächen. Nur passen Abrams Methoden einfach besser zu Star Wars als zu Star Trek.

Naja, genug gemeckert. Ich warte auf die kommenden Teile und hoffe auf konsequente Verbesserungen. Minimalziel erfüllt.

moep0r

Sehr schoener Text, danke!

Evo2Orange
Evo2Orange

@Wortvogel: Das kannst du gerne so sehen. 😉 Ich erlaube mir festzustellen, dass ich zu der Alterszielgruppe gehört hatte als die jeweiligen Filme rauskamen. Dennoch sehe ich die Schwächen!

@invincible warrior: Der „Todesstern 3.0“ wurde nicht von einer kleineren Flotte besiegt. Trotz zerstörter Schilde hat das Teil ja nicht wirklich Schaden genommen.

Das einzige was mich wirklich stört – oder ich nicht wirklich kapiert habe – ist wie aus der Allianz die New Republic und daraus Resistance und First Order entstanden sind. Gut, bei der First Order kann man sich das denken. Aber wie kann eine „New Republic“ eine „First Order“ über den Zeitraum ignorieren und wie kommt es, dass sie nur aus so wenigen Planeten und Flottenteilen besteht, dass die First Order sie im Handstreich erledigen kann? Hätte es dafür wirklich eine Starkiller-Base gebraucht? Im Grunde bedeutet das auch, dass die beherrschende Kraft in der Galaxie weder die First Order, noch die New Republic noch der Widerstand war/ist – sondern das ganze sehr stark zerfallen ist.

Jake
Jake

„Das einzige was mich wirklich stört – oder ich nicht wirklich kapiert habe – ist wie aus der Allianz die New Republic und daraus Resistance und First Order entstanden sind.“

Guckst Du hier:

http://www.starwars-union.de/nachrichten/16471/Etwas_mehr_Klarheit_in_Sachen_Neue_Republik_-_Widerstand_-_Erste_Ordnung/

invincible warrior
invincible warrior

@Evo2Orange: Stimmt, es ist keine Flotte, sondern nur ein Geschwader! Die sind da doch nur mit 10 X-Wing hingeflogen (max 30) und sind dann relativ einfach in den Graben rein und fertig. Dazu gabs dann eben noch eine 3 Mann Eingreifstruppe, die durch reines Glück und massiven Verrat überhaupt Erfolg haben.

Die neue Republik ist ja nicht zerschlagen, aber wohl geschwächt worden, da wohl der aktuelle Sitz des Senats pulverisiert wurde. Aber selbst, wenn man das akzeptiert, habe ich ernsthaft Probleme damit, wie die Erste Ordnung bitte die Starkiller Base bezahlen konnte. Immerhin ist das Militär ja kräftig geschwächt und so ne riesige Waffe wird ja auch nicht ohne weiteres gebaut. Also woher sollen die die Ressourcen haben? Todesstern 1 und 2 zählen nicht, weil da noch das galaxisweite Imperium herrschte, da sollte es kein großes Problem geben das Material zu besorgen. Und selbst da wurden die Pläne verraten und gingen an die Rebellion, aber wenn ne kleine Splittergruppe einen ganzen Planeten umbaut, soll das der Republik entgangen sein? Selbst wenn die meinten, dass der Rest des imperialen Militärs vernachlässigbar ist, sollte man doch meinen, dass sie die trotzdem beobachten.

Und das große Problem: All das hätte man locker in paar Nebensätzen abhandeln können. Aber nichtmal das wird im Film geliefert.

Mencken
Mencken

Sehe das auch eher wie der Exverlobte, wobei mein Urteil sogar noch etwas negativer ausfällt. Kein schlechter Film, aber man merkt schon deutlich, wie bei Disney die Greatest Hits Checkliste abgearbeitet wurde.

Dietmar

„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ ist Star Wars.

Hier habe ich aufgehört zu lesen und nehme das als Versprechen.

Junior will da unbedingt rein und zwingt uns mit; ich wollte den Film eigentlich ignorieren wie die letzten beiden Teile.

(Sein Kumpel war in der Vorpremiere und hat erst mal fleissig über WhatsApp gespoilert. Da war aber jemand voll gerechten Zorns…)

Robert
Robert

SPOILER:

Ich finde schon, dass es stimmt. Ich fand den Film auch toll, aber was Abrams mMn abgeht, ist die Fähigkeit, Figuren „atmen“ zu lassen.
Viele Dinge werden ziemlich schnell abgehandelt und dann einfach behauptet. Bestes Beispiel dafür war die Aussage, dass Han eine „Vaterfigur“ für Rey ist. Wir sehen zweimal, dass sie sich über technische Details des Millenium Falken austauschen und das war’s.
Als Beispiel wie man’s macht würde mir die Partyszene aus Avengers 2 einfallen. Da hatte ich echt das Gefühl, dass ein paar Kumpels zusammensitzen und nen lustigen Abend haben.
Ich mein, nicht mal das Zusammentreffen von Rey und Finn geht ohne „Hilfe“ von statten: Sie hat den Droiden gerettet (zweimal) und er hat die Jacke. Und zufällig treffen sie aufeinander. Und nochmals zufällig wird drei Szenen weiter auf sie geschossen. Also können sie gar nicht anders als den Millenium Falken zu klauen und wieder zufällig auf Han und Chewie zu treffen.
Das geht weil die Inszenierung großartig ist und man kaum Zeit zum nachdenken hat. Aber die Abfolge hätte man bestimmt auch schlauer machen können.

Thorsten
Thorsten

Gestern abend gesehen…. wow. Die Gedanken an Kritik und Plotschwächen kommen mir gar nicht, dafür hat mich dieser Film einfach emotional zu sehr abgeholt. Ob das dem vorherigen Frühdienst und Schlafmangel oder den Szenen selbst geschuldet ist – ich werde es bei weiteren Sessions herausfinden.

Die Alten sind altbewährt gut, die Neuen bringen frischen Wind in eine vertraute Welt und die Macht ist wieder das, was sie vor Episode 1 war.

Was JJ bei Star Trek verbockt hat, hat er mit Star Wars 1000fach wieder gut gemacht.

perseus
perseus

Ja, das hat JJ, wie vorher bei Star Trek, verstanden, dass es nach längerer Pause und uninspirierten Vorgängerfilmen zu vorderst entscheidend war, das „Gefühl“ zu treffen, um die Franchise wieder zu beleben.

(Wenngleich man nicht unbedingt gleich wieder Planeten mit Millionen von Einwohnern in die Luft jagen musste – um in der nächsten Szene wieder Slapstick zu zeigen. Ein Probelauf an einem Mond und dann die Drohung den Planeten zu vernichten hätte als Spannungsmoment auch genügt^^)

keepshowkeeper

Damals in der Premiere von Die Dunkle Bedrohung gings mir so: Anfangsfanfare: Star-Wars-Feeling 100% – Besteuerung von Handelsrouten: 76% – Jar Jar Bings: 13% – Anakin: 0% – Pod-Rennen: Ich will mein Geld zurück! Dagegen TFA: Star-Wars-Feeling 100% von Anfang bis Ende. Ja, Abrams hat leider Star Trek in Star Wars verwandelt, aber immerhin hat er Star Wars wieder zu Star Wars gemacht. Und ich bin schon sehr gespannt, was die Trekkies erst sagen werden, wenn sie den neuen Film vom Fast-&-Furious-Regisseur sehen >;)

Lülü
Lülü

Hallo zusammen,
nachdem ich mir gestern auch die Episode VII angesehen habe, kann ich dem Hausherrn in der Wertung – Grinsen über das ganze Gesicht und bin wieder 10 Jahre – zustimmen. Es war das erste Mal, dass ich nach einem Film im Kino kurz davor war zu klatschen.
Ich hoffe, dass das was derzeit wie Logiklöcher aussieht , später noch aufgelöst wird. Es gibt auch noch genug Fragen, die in den beiden folgenden Filmen zu beantworten sind.
Es gab wohl noch nie einen so deutlichen Cliffhanger wie diesmal. Daneben fehlt doch recht viel zwischen der Episode VI und VII. Ich freue mich auf jeden Fall auf Episode VIII. Auch werde ich mir Episode VII sicherlich noch das eine oder andere Mal auf DVD ansehen.
Auch ich bin ein Kind der Episoden IV – VI und hatte mit I – III meine Probleme. Insbesondere durch die ersten beiden musste man sich ein klein wenig quälen. Aber – und das rechne ich den Filmen hoch an – haben sie ein paar Fragen aufgeklärt. Ich zumindest rechne das den Filmen hoch an. Hier ist für mich insbesondere die Herkunft der Sturmtruppen und Darth Vader zu nennen.
Episode I und II ergaben halt ohne III keinen Sinn.
Ähnlich jetzt auch hier. Episode VII schreit geradezu nach Auflösungen und Antworten in den folgenden Episoden.

Howie Munson
Howie Munson

Sehe ich das richtig, dass kein einziger der Lobenden die Thrawn-Triologie gelesen hat, oder täusche ich mich da?

Mein Problem mit Ep.7 (ohne ihn bislang gesehen zu haben) ist: für mich ist es ein Reboot wie bei StarTrek, kann man mögen, ist aber halt nicht mehr das, wovon ich mal Fan war.

Das „ist nicht das wovon ich mal Fan war“ gilt halt auch für die Prequels: in den Büchern war die alte Republik „laut Erinnerungen“ (auch in den Büchern zu den ersten drei Filmen) weise beherscht und der Imperator hat es irgendwie geschafft sich an die Macht zu putschen. In den Prequels geht die alte Republik aus Hochmut und Doofheit vor die Hunde… (sorry, JJB als Stimmberechtigten irgendwo hinzusetzen ist einfach zu doof)

Und das JJA irgendwelche Logiklöcher vollständig im nachhinein auflöst, glaube ich halt auch nicht. Momentan tendiere ich also noch nicht dazu mir Ep7 im Kino anzuschauen. Möglicherweise überzeugen mich ja noch paar Spoiler, doch ins Kino zu gehen…

SIlartibartfas
SIlartibartfas

Ich bin leider auch nicht sehr ueberzeugt vom „Film“.

Als Timothy Zahn und Thrawn Fan haette ich mir genau dies beschriebene Story als Episode VII gewuenscht.

Doch jetzt zum Film. Gerade alle dies Zufaelle die zum Treffen mit Han fuehren haben mir den Film schon Gruendlich in den ersten 30 min versaut.

ACHTUNG SPOILER:

Da gibt es eine ominoese Karte, auf der Lukes Adresse zu finden ist, die auf einem Planeten in auf taucht. Dort findet sich ein Maedel das Zufaellig den Rasenden Falken zurueck klaut. Obwohl im Orbit ein Sterzerstoerer rumwuselt, wird der Rasende Falke aber von Han aufgebracht. Der Schwager von eben diesem Luke desser Nachsendeardesse schon ewig gesucht wird.

What the f***???!!!

P.S. Ach so und zufaellig ist das Maedel das die Adresse findet und den Falken klaut auch noch in der Macht stark.

Leider finde ich auch den Hauptdarsteller Finn nicht ueberzeugend. Sein Luegen ist schlecht gespielt. Als Desertierender Sturmtruppler, der alle anschwindelt er sei ein grosser Tier im Wiederstand, geht er mir sehr salopp mit allen Mitstreitern um. Einfach nicht glaubwuerdig. Auch seine sonstige Preformance ist mehr als schlecht gespielt.

Dann gibt es da noch den Imperialen Offizier, der einfach die Schutzschilde runter laesst. Also wirklich? In der Aussicht bald von Sprengungen vernichtet zu werden, einfach um sein Leben gegen Verrat einzusetzen, was hat das noch mit der „Praezision der Sturmtruppler“ zu tun.

Spoiler Ende

Das was ich schrieb fusst natuerlich auch allgemein darauf, das immer mehr Blockbuster Filme der Handlung beraubt werden und dafuer Effekte zu weichen haben. Zur Einschaetzung der Lage, mein absoluter Lieblingsfilm ist „The power of one“ Als Filme die einen im Gefuehl mit ziehen und nicht wie eine Zentrifuge aus dem Sitz reissen.

Die Episoden IV-VI haben diesen mit Ziehen noch geschafft.

Wahrscheinlich bin ich auch sehr voreingenommen, da ich bisher von J.J. Abrams eher schlechte Kopien erleben musste. Kahn kommt Wieder, also warum dann nicht zum 3. mal ein Todesstern.

Urteil:

Leider das Geld nicht wert. Haet ich lieber an die DGzRS gespendet.

Just my 2 cent

justus_jonas
justus_jonas

@Howie Munson: Thrawn-Trilogie gelesen (als Buch, Comic) und in der gelungenen Hörspiel-Variante sogar gehört. Aber trotzdem kann ich die Jubel-Arien vieler SW-Fans nicht nachvollziehen. Zahn hat – IMHO – auch nicht so richtig verstanden, was das Feeling der Original Trilogie angeht und daraus eine viel zu komplexe (und in Teilen unnötig verschwurbelte und unfokussierte) Story gestrickt. Da fehlte mir dann doch jeglicher Drive und Humor. Auch die von Zahn neu erfundenen Charaktere bleiben über weite Strecken farblos (wenn man mal vom blauen Thrawn absieht…). Das lösen Abrams und Kasdan mit Bravour. Und je weniger man über Zahns Luuke (den genetischen Klon von Luke mit dem verräterischen Doppel-Vokal) spricht, desto besser…
(Die allerschlimmste Passage in der ganzen Thrawn-Trilogie ist jedoch folgender Dialog: „Dreipeo beugte sich über Lukes Tasse. „Verzeihen Sie, Sir… aber darf ich fragen, was Sie da trinken?“ […] „Ja, doch trotz seiner zweifelhaften Herkunft handelt es sich um ein köstliches Heißgetränkt“, erklärte Luke. „Es wird Kakao genannt.““)

Peroy
Peroy

Ich geh‘ am Sonntag rein. Das wird ganz einfach… solange keiner „Medichlorianer“ sagt, wird der gut. Alles andere ist mir egal. Fertig.

Howie Munson
Howie Munson

@justus_jonas: Ich fand Talon Karrde auch gelungen. Ich hätte aber auch nicht gemault, wenn man an den Bücher einiges gekürzt oder gar umgeschrieben hätte, um sie zu verfilmen.

Aber wenn dir die Thrawn Triologie nicht sonderlich gefallen hat und du das „Expanded Universe“ nicht vermisst, habe ich da auch kein Problem mit. Bedeutet für mich nur, dass wir unterschiedlichen Zielgruppen angehören. Also kann ich mir den Kinobesuch wohl wirklich sparen.

Montana
Montana

„In 10 Jahren wird Star Wars für mich aus den Episoden IV-IX bestehen.“

Nee. So leicht kommt ihr mir nicht davon. 😛 Solche Ausflüchte habe ich von Fans inzwischen zu oft gehört. George Lucas, gottgleicher Star-Wars-Schöpfer, hatte bei den Prequels völlig freie Hand. Die Episoden I-III SIND Star Wars.

„Wo Lucas nur den Kompromiss suchte, schafft Abrams die Versöhnung.“

Na sowas. Mich haben die Prequels mit Star Wars versöhnt. Die religiös Verblendeten konnten endlich wieder sehen.

Vielleicht habe ich für Star Wars auch einfach genau das falsche Alter. Zwar lief die Ur-Trilogie schon zu meinen Lebzeiten, aber fürs Kino war ich noch zu jung und bei der ersten Heim-Sichtung schon zu alt. Die Kino-Wiederaufführungen Mitte der 90er waren natürlich trotzdem Pflichtprogramm.

@Howie Munson:

JJA und JJB. Haha. Sehr schön! 🙂

Nardon
Nardon

Diesen Beitrag möchte ich genau so unterschreiben.
Nur eines, als Kylo Ren seine Maske abnahm, sahen meine Freundin und ich uns an und waren uns einig das er sie besser nicht abgenommen hätte.
Es viel uns sichtlich schwer das trotzige Kind erst zu nehmen.

Ich weis, das musste wegen der Rolle und so gesehen auch wieder gut, aber dennoch.

Dietmar

Ich dachte, das geht nicht mehr. Geht aber: Ich saß vollkommen glücklich im Kino.

DJ Doena

> Ich mein, nicht mal das Zusammentreffen von Rey und Finn geht ohne „Hilfe“ von statten: Sie hat den Droiden gerettet (zweimal) und er hat die Jacke. Und zufällig treffen sie aufeinander. Und nochmals zufällig wird drei Szenen weiter auf sie geschossen. Also können sie gar nicht anders als den Millenium Falken zu klauen und wieder zufällig auf Han und Chewie zu treffen.
Das geht weil die Inszenierung großartig ist und man kaum Zeit zum nachdenken hat. Aber die Abfolge hätte man bestimmt auch schlauer machen können. <

For any given story, there exist basic elements that, no matter how improbable or impossible their occurrence, are required for the story itself to happen. Or there would be no story.

http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/AnthropicPrinciple

Dietmar

@Howie Munson:

Mein Problem mit Ep.7 (ohne ihn bislang gesehen zu haben) ist: für mich ist es ein Reboot wie bei StarTrek, kann man mögen, ist aber halt nicht mehr das, wovon ich mal Fan war.

Das Problem hatte ich hier wie da nicht (SW7 ist auch kein Reboot). In diesem Film gibt es das bombastisch Opernhafte nicht. Weder in den Figuren, die in den Episoden I – III gefühlsduselig und bedeutungsschwanger Nichtigkeiten wie in Soaps aufbliesen, noch in den Kostümen oder dem Make-Up der Frauen. Es ist geerdet inszeniert, die fremden Welten sind spürbar, nicht nur gezeigt. Ford ist Han. Das ist mehr als Sentimentalität, das ist wunderbar gespielt. Alle Figuren haben Motivationen für das, was sie tun. Drei lange Filme braucht es, um die Wandlung zu Darth Vader unbefriedigend darzustellen. Hier werden Charaktere mit ihren Facetten in wenigen Strichen klar gezeichnet.

Daniel will noch mal rein. Wir gehen mit.

Abrams hat den Zauber von Star Wars besser verstanden als Lucas.

Peroy
Peroy

War meh… selbstredend besser als die Prequels, aber so egal wie „Fury Road“. Weder Gänsehaut noch Begeisterung. Eigentlich auch nur ein Remake von „Episode IV“.

Peroy
Peroy
Nardon
Nardon

@Wortspiel: hiermit möchte ich mich bei dir und allen Lesern für den Spoiler entschuldigen. War keine Absicht!

Howie Munson
Howie Munson

@Dietmar: Wie gesagt ich war Fan vom „Expanded Universe“ das ep4-6 in Buchform fortsetzte bevor Schorschi überhaupt an einen vierten Film dachte und Ep7 spielt eindeutig in einen völlig anderen Universum. Deswegen der Vergleich zum StarTrek reboot. ST-elf und DS9 spielen auch nicht in derselben Zeitlinie…

Ich bezweifel nicht, dass Ep7 genau das richtige für diejenigen ist, die in erster Linie die alte Triologie mögen. Ich bin halt mal wieder nicht die Zielgruppe und bezeichne mich auch gar nicht mehr als StarWars Fan. Schorschi hat halt für meinen Geschmack mehr als einmal zu oft seine Meinung darüber geändert, was SW sein soll.
(in den 80er mal 12 oder 9 Filme von denen erstmal nur drei verfilmt werden, dann nur die Geschichte von Anakin in sechs Teilen, nun mit disney doch 9 oder mehr Episoden)

Evo2Orange
Evo2Orange

@Howie Munson:
>In den Prequels geht die alte Republik aus Hochmut und Doofheit vor
>die Hunde… (sorry, JJB als Stimmberechtigten irgendwo hinzusetzen
>ist einfach zu doof)“

Ich sehe da keinen Widerspruch! Die alte Republik wurde definitiv „weise“ regiert, es werden aber reihenweise Personen manipuliert, die ein gewisses Gewicht in die Schale geben. Zum einen lähmt der Konflikt der „Separatisten“ den Senat, und Palpatine kann durch das doppelte Spiel eine politische Einigung im demokratischen Prozess verhindern (obwohl genau aus diesen Gründen zusätzliche Macht fordert) und eine Spaltung vorantreiben.
Palpatine sind die Verhältnisse auf Naboo bestens bekannt, damit auch die nicht gerade intelligenten Gungans (die damit auch besonders anfällig für Macht-Tricks sind!). Durch den Sieg auf Naboo bekommen diese automatisch ebenfalls Posten im Senat, damit hat Palpatine sich die idealen „Opfer“ für den Ermächtigungsantrag geschaffen. Dennoch müssen genug Stimmen zusammenkommen…über das politische Klima, dass dabei herrscht werden aber (zu) wenige Worte verloren…

Exverlobter
Exverlobter

„Der hat Star Trek fast zu Tode modernisiert“

Ich nehme an, dass der Hausherr seine Meinung mittlerweile revidiert hat. Die ursprünglichen Trek-Reviews waren ja ziemlich positiv, sogar für Into Darkness.

Marcus
Marcus

„Und die Teile I-III? Es ist Zeit, mit ihnen abzurechnen. Jegliche Versuche, sie schön zu reden, ihre Defizite mit dem Wandel des Blockbuster-Kinos zu entschuldigen, gehören auf den Müllhaufen der Geek-Geschichte.“

Du meinst…. die waren gar nicht mal so gut?

Torsten, du Investigativjournalismus-Teufelskerl. Völlig neue, so noch nie gedachte Gedankengänge hier. 🙂

Spaß beiseite. Prequels scheiße, Ep. VII trotz geradezu beeindruckend penetrantem Originaltrilogie-Ideenrecycling ein großer Spaß. So ist das.

Marko

Ich finde gut, dass es kaum Deppen gibt, die Fragen zum siebten Teil stellen, die vermutlich erst in weiteren Teilen beantwortet werden. Aber gut, heute weiß ja eigentlich auch jeder, dass es dämlich wäre, alles schon im ersten Teil eines Mehrteilers zu erklären.

Dietmar

Ich habe den Eindruck, da mag jemand den Film nicht.

Wenn ich darüber hinaus den Eindruck hätte, er würde diskutieren wollen und nicht nur seinen Ärger heraustrollen – vielleicht würde ich antworten. Aber so …

Aber der Nick ist irgendwie lustig.

Peroy
Peroy

Dann geh‘ dich doch gehackt legen, Vadder… XD

Marko

Ich finde gut, dass es kaum Deppen gibt, die Kylo Ren unbesehen für Leias Sohn und Luke für den potentiell neuen Imperator halten. Aber gut, heute weiß ja eigentlich auch jeder, dass es dämlich wäre, Abrams Beitrag vorschnell zu verurteilen und ihn für Müll zu halten, über den künftige Generationen von Filmnerds lachen werden.

Peroy
Peroy

Vadder!!! Watt machschd du?!? VADDER?!?!?!?

Na ja, irgendwo hat der Vadder schon Recht… von den vier „Star Wars“-Filmen, die es gibt, ist „Das Erwachen der Macht“ eindeutig der schwächste…

Marko

Was? Wer spricht?

Ich warne nur vor vorschnellen Urteilen. Wieder einmal. Wie damals, als nach „Eine neue Hoffnung“ alle glaubten, Darth Vader hätte Lukes Vater getötet, weil der Film es behauptet hat.

Dietmar

Alles was Abrams macht, ist die Optik der alten Trilogie halbwegs zu restaurieren

Das ist falsch. Aber wenn man nicht sieht, was man nicht sehen will, sieht man das wohl so.

und schon sitzt Ihr dauergrinsend im Kino.

Abrams macht einen Film, der Dir nicht gefällt, und schon sitzt Du dauerkrakeelend vor dem Rechner. Oder mit dem Tablet auf dem Klo. Will ich gar nicht so genau wissen.

Fanboys – genau so unergiebige Gespräche wie mit Homöopathen.

Marko

Super, jetzt klingen meine Kommentare ziemlich sinn- und zusammenhangslos. 😉

Nee, ernsthaft – vielleicht solltest Du die auch einfach mit rausnehmen?

trackback

[…] Wortvogel bei Star Wars – Das Erwachen der Macht: Erinnerungen und Gedanken einen hoffnungslosen Geeks (spoiler) […]

Earonn
Earonn

Nun hab ich ihn auch gesehen. Nett, hat mich gut amüsiert, war aber zu dicht an Episode IV – Mencken hat das mit „Disneys Greatest Hits Checkliste“ sehr schön beschrieben.

Ich werde auch das Gefühl nicht los, dass Han, Chewbacca, der Rasende Falke und Leia absolut überflüssig für die Story waren. Hätte irgendwas nicht geklappt, wenn es ein anderes Schiff, andere Personen gewesen wären?
Schade, aus den alten Charakteren hätte man m.E. mehr machen können als wink-wink-Stichwortgeber. Z.B. hätte nur Han Lukes Aufenthaltsort kennen können, aber mit niemandem außer Leia darüber reden wollen.

Heißt es denn nicht in jedem Buch übers Screenwriting, dass jedes Element unbedingt notwendig sein oder rausgeworfen werden muss?

SPOILER!

Bens Konflikt wäre ohne Han geringer gewesen, aber den fand ich durch seine Zerrissenheit zwischen heller und dunkler Seite der Macht schon gut genug ausgearbeitet. Hätte mir auch ein anderes Gesicht für ihn gewünscht, weniger „hallo erstmal, ich bin der cute Hottie hier“ und mehr „has seen a lot of shit“ – Tommy Flanagan in jüngeren Jahren, so was in der Art.

Hoffentlich wird mehr aus Finns Geschichte gemacht. Im einen Moment zu behaupten, alle Stromtroopers wären von klein auf indoktriniert, und ihn dann einfach entscheiden zu lassen, dass er darauf keine Lust mehr hat und tüs, das war schon etwas billig.

Kleinkram:
der schottische Akzent des Anführers der Bande, die hinter Han her war, war arg übertrieben. Ich weiß nicht, wie das in der Synchro war, aber stellt euch vor, man hätte ihm einen bayrischen Akzent verpasst und „Saupreiss“ und „‚Luja, sag i!“ sagen lassen. Sowas reißt einen raus und ist völlig unnötig.

Bei welcher Episode haben wir denn dann den Galaxienzerstörer? Den Big Banger? 😉

BB8?
naja, die Meinung meiner Kollegen im Team ist „wow, wie niedlich“. Bei R2D2 sagen die Leute hingegen „wow, eine piesende Tonne und ich sehe trotzdem eine Persönlichkeit darin“.

SPOILERENDE

Und nach all dem Genöle: och, gefallen hat er mir trotzdem. Nein, das Feeling von 1977 hat sich nicht eingestellt, aber herrjeh, ich war 6 Jahre alt und Krieg der Sterne eine echte Offenbarung (und das ist nicht nur so dahergesagt, A New Hope ist wahrscheinlich das wichtigste Filmerlebnis meines Lebens). Wie soll das denn wiederholt werden?

Episode VII ist gut genug, um die DVD in mein Regal zu bringen, ich freu mich auf VIII, und man ist meiner Meinung nach nicht schlecht beraten damit. Offenbar funktioniert er ja für genügend alte Star Wars Fans, wie man in den Kommentaren sieht.

Exverlobter
Exverlobter

Ich finde die Review des Nostalgia Critic trifft es ganz gut. Ganz ok, aber nicht weltbewegend.

http://channelawesome.com/star-wars-episode-vii-the-force-awakens-nostalgia-critic/

Dietmar

nicht weltbewegend.

Da wird die Latte aber sehr hoch gehängt …

dermax
dermax

OK, nur kurz mein Senf, vor allem weil ein Einsteigen in Details massive Spoiler erzwingen wuerden…
Sorry, aber ich kenne einen Haufen Remakes, die deutlich weiter von ihrem Vorbild weg waren, als Episode VII von IV. Gings hier etwa darum, dieselbe Story neuverpackt zu erzaehlen? Wenn ja, dann ist das wirklich gut gelungen. Aber hier wurde doch keine Saga weitergesponnen!
Wir zerstoeren also in 4 Filmen 3mal einen riesigen Raumschiff-Planeten-Zwitter… bin ich der Einzige, dem das sauer aufstoesst?
Ja, alles laeuft auf einen gigantischen Kassenerfolg hinaus… genau wie bei Jurassic World, wo mir auch die Daseinsberechtigung fehlt…

Howie Munson
Howie Munson

Zweiterfolgreichster StarWars Film ist Episode 1. Sogar inflationsbereinigt…
http://www.boxofficemojo.com/franchises/chart/?view=main&id=starwars.htm&p=.htm

PabloD
PabloD

Tatsächlich alter Wein in neuen Schläuchen. Zwar ein relativ okayer Wein und die Schläuche sind außerordentlich hübsch geworden, aber nach dem dritten Aufguss in Folge wäre eine leichte Geschmacksvariation nicht verkehrt gewesen. Muss ja nicht gleich in Richtung der letzten Jahrgangs-Plörren des alten Winzers gehen.
6.5/10

Christian Lukas

JJ hat mir meine Kindheit zurückgegeben!

heino
heino

Ich fand den Film eher unterwältigend und emotional unbefriedigend. Ridley und Boyega machen ihre Sache gut, aber Oscar Isaac hat einfach nix zu tun (eine echte Schande), die Handlung variiert nur bekannte Dinge, das aber meist nicht gut, der Vader-Ersatz ist mal wieder unerträglich ausgefallen und Carrie Fisher und Mark Hamill bekommen in den nächsten beiden Filmen hoffentlich mehr zu tun, denn hier waren sie bloßer Fan-Service. Warum der Streifen so dermaßen abräumt, ist mir echt ein Rätsel.

Finni
Finni

Eher unwahrscheinlich dass Carrie Fisher im nächsten Teil noch viel auftritt haben wird… 😢

comicfreak

Spoiler:
„Wir zerstören erst die Unterstützerplaneten, damit die Rebellen isoliert sind!“
„Genial! Und dann?“
„Dann zerstören wir den Planeten der Rebellen!“

ARGH!

Ansonsten okay

Exverlobter
Exverlobter

Hier noch ein sehr interessantes Video zu der ganzen Remake-Kontroverse.

https://www.youtube.com/watch?v=Ngg2uBK2j8s

trackback

[…] Force Awakens“ war ein Knaller, keine Frage. Ein schnittiges, modernes Stück Abenteuer-SF, das alles ungeschehen machte, was […]