Ich erinnere mich daran, dass wir einen Schwarzweiß-Fernseher hatten. So einen riesigen Mono-Kasten in Holzfurnier ohne Fernbedienung. Als Kind hockte ich immer auf dem Teppich davor, um auf Zuruf das Programm am Gerät umzuschalten. Ich erinnere mich daran, dass die Knöpfe sich nur schwer drücken ließen. In den späten 70ern bekamen wir einen weißen Fernseher, immer noch mono, immer noch ohne Fernbedienung. Aber die Tasten waren nun silberne Sensorplättchen, auf die ich lediglich den Finger legen musste. Anfang der 80er dann ein Fernseher mit Fernbedienung, der das Sehverhalten grundlegend änderte – vorher hatten wir uns das Programm oft so zurecht gelegt, dass wir am Abend maximal einmal umschalten mussten. Jetzt konnten wir „zappen“, auch wenn uns das Wort nicht bekannt war. Viel zu zappen gab es allerdings nicht – drei Programme und ganz verschneit noch was aus Holland. Erst mit dem Kabel-Pilotprojekt Mitte der 80er kamen tonnenweise Sender bei uns an.

Mono-Monster ohne Fernbedienung mit begrenztem Angebot – für heutige Generationen kaum vorstellbar, dass der Fernseher für mich trotzdem das prägende Medium der 70er und 80er war. Er war mein Blick in die Welt, bunt und fröhlich, auch (und gerade) wenn es zu Hause nichts zu lachen gab. Otto, Loriot, von Ditfurth, Frankenfeld – sie waren mehr als TV-Persönlichkeiten. Sie waren Bekannte, die uns mit Witzen bespassten, uns auf den neusten Stand brachten und uns souverän mit Musik umschmeichelten. Bilden, unterhalten, informieren – der Versorgungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens war noch intakt.

Das mag auch der Grund sein, warum ich so viele Schlüsselmomente der Zeitgeschichte, meiner eigenen Entwicklung und des technologischen Fortschritts über die Mattscheibe wahrgenommen habe. Die Bilder, die sich eingeprägt haben, reichen von epochal bis banal. Und sie sind untrennbar verbunden mit meiner Biographie.

Hier sind sie – so gut ich sie noch finden konnte. Wegen der Menge an Videolinks erst nach dem Break.

Mondlandung

Ja, ich war tatsächlich dabei, damals am 21. Juli 1969. Ich war neun Monate alt und meine Eltern versichern, dass sie mir dieses epochale Ereignis nicht vorenthalten haben. Das muss ich glauben – wirklich erinnern kann ich mich nicht.

Muhammed Ali Kämpfe

Mein Vater war ein Box-Fan, hatte als junger Soldat selber recht erfolgreich im Ring gestanden. In den 70ern, als Muhammed Ali „der Größte“ war, wurden einige Kämpfe live übertragen, wegen des Zeitunterschieds hierzulande in den frühen Morgenstunden. Meinem Vater machte das nichts aus, er fuhr u.a. als Taxifahrer Nachtschichten. Es kam vor, dass ich schlaftrunken aus dem Kinderzimmer schlurfte und ihn um 4 Uhr morgens vor dem Fernseher fand, Bier in der einen, Zigarette in der anderen Hand. Dann durfte ich die paar Minuten zuschauen, bis ich auf seinem Schoß wieder einschlief.

SALT II Verträge

Wir waren keine politische Familie, wahrlich nicht. Dass mein Vater sich für Politik interessierte, war mir nur beiläufig bewusst. Aber am 18. Juni 1979 weckte er mich und meinen Bruder mit den Worten, es würde nun Weltgeschichte geschrieben. Und so saßen wir schlaftrunken vor dem Fernseher, als Leonid Breschnew und Jimmy Carter die SALT II-Verträge unterschrieben. Das dauerte glücklicherweise nicht sehr lange. Ich habe erst 10 Jahre später wirklich verstanden, um was es dabei ging.

Telespiele

Diese Sendung startete schon 1977, ich bekam sie allerdings erst nach dem Wechsel in die ARD 1981 mit. Sie war – und ich sage das nicht leichtsinnig – revolutionär, denn sie machte Videogames zu einem Erlebnis. Nicht mehr nur Pong auf dem heimischen Fernseher, sondern interaktive Quasi-Multiplayer-Abenteuer mit Wettbewerb und Gewinn. Waren die Spiele selbst auch sehr krude, so konnte man doch erstmals ein Gefühl dafür bekommen, was für völlig neue Arten von Unterhaltung möglich waren.

Noch lieber gesehen habe ich aber das erheblich futuristischere und grafisch aufgepeppte „Alpha 5“, dessen Titelmusik viel von „Akte X“ vorweg nimmt:

Erste Folge Wetten Dass…?!

Kaum vorstellbar, aber das war damals ein großes Ding – die erste wirkliche Mega-Show der 80er, die den Unterhaltungs-Altlasten vom Schlage „Dalli Dall“ und „Der große Preis“ Konkurrenz machen sollte. Es wurde viel Bohei drum gemacht, dass die Show aus dem relativ frisch eröffneten und modernen ICC in Berlin übertragen wurde – heute steht das Kongresszentrum leer und eine Sanierung oder gar ein Abriss wird diskutiert. Tatsächlich war die Sendung für ihre Zeit aufregend modern und ich kann mich gut erinnern, dass ich als 13jähriger ziemlich begeistert davon war, dass jemand Wärmflaschen durch Aufblasen zum platzen bringen oder Telefonbücher in der Mitte durchreißen konnte.

Wetten Dass…?! – Skandale

In der Folge gab es immer mal wieder kleine und größere Aufreger in der Sendung von Elstner und Gottschalk, die im nachfolgenden Video teilweise zu sehen sind. An den Titanic-Streich erinnere ich mich nicht mehr, dafür an einen sturzbetrunkenen Johnny Cash – ab Minute 4:

Und mehr noch als an das knappe „Kleidchen“ von Cher erinnere ich mich an die heuchlerische Empörung (mit ganz vielen Bildern) der BILD am nächsten Tag. Hut ab vor Frank Elstner auch für den souveränen Umgang mit den Protestlern:

3 D-Boom März 82

Dass sich manche Dinge nicht per YouTube rekonstruieren lassen, ist eine echte Schande. Dazu gehört auch der kurzlebige Boom des 3D-Fernsehens von 1982, der mit einem ebenso kurzlebigen Boom von 3D-Kino einher ging („Comin at ya!“, „Jaws 3-D“). Es gab eine zweiteilige Fernsehsendung mit dem Titel „Wenn die Fernsehbilder plastisch werden“ in der u.a. Tegtmeier und Ingrid Steeger (noch einmal im Klimbim-Gedächtnisoutfit) die Vorteil dreidimensionalen Fernsehen vorstellten. Um das Bildungsfernsehen herum gab es zudem noch Ausstrahlungen von Universal-Klassikern in der ursprünglichen grün/rot-Version.

Die benötigten Brillen für diese Experimente waren überall im Nu ausverkauft. Allerdings arbeitete meine Mutter in einem Schreibwarenladen, wo ich mir Pappe und die benötigen Folien kaufen konnte. Ein paar Tage lang produzierte ich 3D-Brillen wie wild und verkaufte diese mit einem prächtigen Profit an Klassenkameraden.

Hochformat-Test

3D findet ihr schon obskur? Es geht noch seltsamer – und leider noch unbewiesener. In der ersten Hälfte der 80er wurde an einem Abend das Experiment Hochformat gestartet. Die Zuschauer wurden allen Ernstes aufgefordert, ihre TV-Möbel um 90 Grad zu kippen und sich diverse Sendungen nicht 4:3, sondern 3:4 anzuschauen (u.a. ein Theaterstück über zwei Etagen). Es dürfte niemanden überraschen, dass sich das nicht durchgesetzt hat und die Formate in der Folge immer breiter, aber nicht höher wurden.

Eben hier gefunden:

„22.00 Uhr. ARD. Hochkant

Das Fernsehspiel von Volker Kühn und Wolfgang Braune (Buch und Regie) – mit Eddie Constantine und Barbara Rütting – empfiehlt der Sender hochkant, also um neunzig Grad gekippt oder mit geneigtem Kopf oder gar im Liegen zu genießen. Einführende Worte: Barbara Dickmann, Ernst Fuchs, Bernhard Grzimek, Andre Heller und andere“

1.April 1982. War wohl ein Aprilscherz. Danke an Dia.

NACHTRAG 2: Ein Leser hat einen Clip des Intros gefunden:

Michael Jacksons Thriller

Klar kann sich jeder Michael Jacksons „Thriller“ anschauen, das zum Kurzfilm erweiterte Musikvideo ist nur eine Google-Suche entfernt. Aber in den 80er war dieser „Mini-Movie“ von John Landis ein echter Aufreger. Bei der wöchentlichen Pflichtsendung „Formel Eins“ (wir hatten ja sonst nix!) machte man sich solche Sorgen um den Schlaf der Kleinen, dass man die erste ungekürzte Ausstrahlung im Januar 1984 von 21 auf 23 Uhr verschob. Und JEDER, den ich kannte, saß davor und hatte am nächsten Tag auf dem Schulhof eine Meinung dazu.

Bedröhnter Billy Idol

Ich meine, es wäre in „P.I.T. – Peter Illmann Treff“ gewesen, einer Popsendung des ersten „Formel Eins“-Moderators, die später in „Peters Pop Show“ umbenannt wurde. Leider konnte ich den korrespondierenden Clip nicht finden. Billy Idol kam sichtlich zugedröhnt raus in den Kunstnebel und mitten in der Performance ließ er sich eine fette Ladung Speichel auf das Kinn laufen, um diese dann leer grinsend im ganzen Gesicht zu verschmieren. Ich war begeistert.

NACHTRAG: Mit Leserhilfe gefunden, danke an McCluskey.

Ab 7:00 hinschauen:

Rock Hudson hat AIDS

AIDS war in Deutschland lange Zeit was für SPIEGEL-Leser und hysterische BILD-Schlagzeilen. In unserem Kleinbürger-Haushalt kam die damals noch „Lustseuche“ genannte Krankheit erst an, als mit Rock Hudson ein echter (wenn auch ehemaliger) Filmstar daran erkrankte. Es ist heute kaum vorstellbar und schwer erträglich, aber wochenlang wurde Besorgnis geheuchelt, ob „Denver Clan“-Partnerin Linda Evans sich bei diesem Kuss angesteckt haben könnte:

Neue CGI-Senderlogos ARD

Dass die ARD neue Senderlogos (sogenannte Idents) bekam, wäre Mitte der 80er nur eine kleine Meldung wert gewesen. Aber diese Logos waren nicht mehr aus Schaumstoff geschnitten oder von Hand animiert – die kamen aus dem Computer! Das war gelebte Science Fiction! Und angeblich hatte man sie in Amerika (A-ME-RI-KA!) für über eine Million Mark herstellen lassen! Was für eine Verschwendung von Gebührengeldern!

Und ich? Ich fand sie toll. Sie waren so smooth. Und shiny.

Matt Bianco vs. Fine Young Cannibals

Dass es Popstars gibt, die sich nicht leiden können, ist eine Binsenweisheit. Selten ist es allerdings so offensichtlich zu sehen wie beim Zusammenstoß von den „authentischen, taffen“ Fine Young Cannibals mit den „gelackten, kommerzialisierten“ Matt Bianco. Moderatorin Desiree Nosbusch kommt doch ein wenig ins Schleudern:

RTL Mitternachtsstrip

v13354Kaum eine Sendung, zu der ich es so sehr bereue, euch keinen Ausschnitt zeigen zu können – „Strip im Mitternacht“, aka „Mitternachtsstrip“. Lief auf RTL um 1990 rum nach „Tutti Frutti“ und war so unfassbar peinlich wie unbeschreiblich komisch: Deutsche Michels und Michaelas schickten Videos an RTL, wie sie daheim vor der Gelsenkirchener Barock-Schrankwand aus der Jogginghose wackeln. Garantiert nicht im Takt, garantiert ohne Geschmack. Das war kein Bestandteil der Programmplanung, das war blanker Zynismus – und braucht endlich mal einen DVD-Release, damit alle Beteiligten sich vor ihren Kindern eine Runde schämen können.

Tatsächlich hatte ich eine Bekannte, die mich damals bat, ihr die Adresse des Senders zu besorgen, damit sie ein Video einschicken könne. Ich habe mich geweigert. Wer so etwas macht, ist den Rest seines Lebens erpressbar.

UPDATE: Ich habe eine Ausgabe des Mitternachtsstrips gefunden! Wurde in Deutschland wegen geschützter Musik („Lily was here“ von Dave Stewart) nicht angezeigt. Ich habe das Video gezogen, die Musik entfernt, bewusst eklige Library-Musik von iMovie drunter gelegt und es dann wieder hochgeladen. In dieser (wohl späteren) Folge zogen sich die „Kandidaten“ nicht mehr daheim im Wohnzimmer aus, sondern vor einer weißen Studiowand. Besser wird’s dadurch nicht. Brace yourself:

SAT.1 verrät Twin Peaks

Man kann sich in den Zeiten des Internets kaum vorstellen, dass es Anfang der 90er noch möglich war, den Mörder einer Krimiserie länger als fünf Minuten nach der Ausstrahlung im Heimatland geheim zu halten, aber RTL tat sein Bestes, den Zuschauern „Das Geheimnis von Twin Peaks“ zu bewahren. Leider fühlte sich Konkurrent SAT.1 bemüßigt (und vielleicht auch vom „Halstuch“ inspiriert), auf Videotext den Mörder von Laura Palmer zu verraten. Nach einem sauberen Prä-Internet-Shitstorm redete man sich raus, das doch alles nur sportlich gemeint zu haben. Scheiße fanden es die Fans damals trotzdem. Ich eingeschlsosen.

Mit dem Herzen einer Mutter

Nun gut, epochales Fernsehen war die Schmonzette mit Sabine Kaack und Christopher Barker sicher nicht. Aber sie stand im November 1992 für etwas – nämlich für den ersten Versuch der noch jungen Privatsender, auch mit eigenproduzierten TV-Movies zu punkten. Um nicht mit dem drögen öffentlich-rechtlichen Kram verglichen zu werden, trompetete SAT.1 damals in der Pressemitteilung, man habe nicht weniger als „die Wiedererfindung des Nachkriegsmelodrams“ geleistet. Da passte Nachkriegsmelodramaregisseur F.-J.-Gottlieb („Die Försterchristel“, „Ferien mit Piroschka“) natürlich ganz wunderbar ins Package.

Schreinemakers wird abgeschaltet

Margarethe Schreinemakers war jahrelang die Quotenqueen von SAT.1, ihre Show wurde letztlich auf unsägliche drei Stunden verlängert, bei RTL wurde sie von Tanja Schumann parodiert, den gebildeteren Ständen ging sie maßlos auf den Geist. Dann schoss sich vor allem der SPIEGEL wegen angeblicher Steuerunregelmäßigkeiten auf sie ein, monatelang wurde die Moderatorin mit Vorwürfen bombardiert. Als Akt der Selbstverteidigung wollte sie sich selbst zum Thema der eigenen Sendung machen – und der Sender, der so prächtig an ihr verdient hatte, zog kurzerhand den Stecker:

P.S.: Es ist übrigens durchaus erwähnenswert, dass die Verfahren gegen Schreinemakers eingestellt wurden – was den Medien, die jahrelang gegen sie geschossen haben, keine auffällige Meldung wert war.

Sendeschluss

Es gehört nicht chronologisch, aber logisch hierher – der Sendeschluss. Lange vor den endlosen Wiederholungsschleifen, noch vor den Aquarien und den knisternden Kaminen, sogar noch vor den Autobahnfahrten und Eisenbahnstrecken machte sich das Fernsehen gar nicht erst die Mühe, Programm über das Programm hinaus zu präsentieren. Es war halt irgendwann Schluss. Wie hier auch. Deal with it.



avatar
21 Comment threads
0 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
15 Comment authors
PetraWortvogelkeepshowkeeperdermaxG Recent comment authors
  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
McCluskey
McCluskey

Zwecks Billy Idol: Dem Manne kann geholfen werden! Ab Minute 7:06. Und ha! An meinem 13. Geburtstag! 😀

http://www.dailymotion.com/video/xxh6qt_billy-idol-eyes-without-a-face-flesh-for-fantasy-skandalauftritt-zdf-8-12-1984-dortmunder-westfalenh_music

daeDia
daeDia

Bei der Sendung im Hochformat handelte es sich um einen – zugegeben recht kreativen – Aprilscherz des WDR. Damals war so etwas durchaus noch üblich. 🙂

Kai
Kai

Ohne das gute alte Ameisenrennen weiß man doch heuer gar nicht mehr wann man ins Bett muss… ich bin auch alt. 🙂

G

Ich wollte hier jetzt eigentlich über meine eigenen Fernsehmomente schreiben. Da der Eintrag immer länger und länger wurde, mache ich mal einen eigenen Blogeintrag draus. Ich hoffe, du bist mir nicht gram, wenn ich dir schamlos deine Idee klaue. 😉

G

Cool! 🙂

Manuela
Manuela

Danke für die herrlichen Erinnerungen 🙂

Teleprompter
Teleprompter

An die Sache mit dem Aprilscherz „Hochkant-TV“ kann ich mich auch noch erinnern.

Sehr schön war auch, als Rudi Carell in einer Sendung mal ein Zuschauergewinnspiel veranstaltet hat, dabei die Leute aufforderte, die Lösung auf die Bildschirme zu schreiben und die kompletten TV-Geräte dann einzuschicken. In der Folgesendung war dann zu sehen, dass das (iirc) ungefähr 60 Leute tatsächlich gemacht hatten.

Spandauer
Spandauer

Zu Wetten Dass…?

Die erste Show kam nicht aus dem ICC Berlin, sondern aus Düsseldorf (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Wettpaten,_K%C3%BCnstler,_Stadtwetten_und_der_Lanz-Challenges_der_Fernsehshow_%E2%80%9EWetten,_dass..%3F%E2%80%9C ).
Das ICC wurde 1979 eröffnet, Wetten Dass gibt es seit 1981.
Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass Musik ist Trumpf mit dem neuen Moderator Harald Juhnke (nach Peter Frankenfelds Tod) als eine der ersten Shows aus dem ICC kam.

comicfreak

..bis zum Sendeschluss durfte ich gar nicht aufbleiben..

Marko

Hachja, „Alpha5“, das hab ich auch gefeiert damals. Wir hatten ja nichts anderes … 🙂

keepshowkeeper

Ich erinnere mich an das alles. Und auch ich nehme das als Inspiration für mein Blogchen, aber andersrum. Es ist zwar schön, in diesen Erinnerungen zu schwelgen, aber wir wollen mal nicht vergessen, dass es auch einen Riesenhaufen unerträglichen Medienschrott gab, auch von den ÖR. Die Astro-Show, Vier gegen Willi und Ute, Schnute, Kasimir *würg*, um nur einige zu nennen.

McCluskey
McCluskey

Also bitte! „Vier gegen Willi“ war groß! Ganz groß! Neben „Donnerlippchen“ und „Extratour“ das Anarchischste, was die ARD in den 80ern aufzubieten hatte.

Dietmar

Für die Mondlandung war ich alt genug. Aber was tat meine Mutter? Das Kind pünktlich ins Bett schicken. Drei Tage später erklärte mir meine große Schwester, dass da jetzt gerade Männer auf dem Mond sind. Ich war begeistert. Hätte ich das gerne life gesehen!

Michael
Michael

Zumindest einen Teil des Hochkant-Intros kann man hier ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=n_8CRbDfo7c
Ich fand das damals auch sehr spannend, habe aber nicht den Fernseher, sondern meinen Kopf gedreht. Sonst hätte es Ärger mit meinen Eltern gegeben…

G

Mein Artikel ist endlich fertig. Viel Spaß beim Lesen: http://trugbilder.blogspot.co.at/2015/09/ein-leben-in-fernsehbildern.html

Ist noch nicht auf Fehler kontrolliert, das mache ich nachher.

dermax
dermax

Hat grad jemand A…loch zu „Vier gegen Willi“ gesagt??? Bis heute erinnere ich mich an das Spiel, wo der Kandidat gegen nen Footballspieler antreten sollte, wobei er eine Tür per passenden Schlüssel aus einem riesigen Schlüsselbund öffnen sollte bevor der Footballer 10 Türen eingerannt hatte. Der Kandidat hat dann kurzerhand die Tür eingetreten und locker gewonnen. Unvergesslich!

keepshowkeeper

Ich find das ja eigentlich nicht gut, in Kommentaren auf Fremdseiten den eigenen Shit zu promoten, aber eh, der Wortvogel hat mich dazu angestiftet (=inspiriert), hier also die erste Folge von 80er-Schrott: die Astro-Show. https://commucon.wordpress.com/2015/09/08/80er-schrott-die-astro-show/

Petra
Petra

Eine sehr schöne Zusammenstellung von Fernsehgeschichte. 🙂

Liebe Grüße Petra