22
Dez 2014

Ja, is’ denn scho’ Weihnachten? Nein, aber des Wortvogels Kalenderplunder muss unters Volk! (22)

Themen: Adventskalender 2014, Neues |

Das Leben von Legende Orson Welles, auch wenn seine Filmographie nur wenige Meisterwerke enthält, war übergroß und übervoll, prall von Gier und Exzesse. Sein Körper war in späteren Jahren ein Spiegel von Genuss und Gefräßigkeit. Kein Wunder, dass es zwei Biographien braucht, um diese Extralarge-Existenz gebührend zu würdigen. Will man Welles verstehen, muss man sowohl Frank Bradys als auch Peter Bogdanovichs Buch gelesen haben. Wie praktisch, dass ich beide heute verschenke:

streichel mich
Hier ist eine schöne kurze Doku, die Appetit auf mehr macht:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
15 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments
Wortvogel
Wortvogel
22. Dezember, 2014 15:19

Zum Gewinnspiel: Die Frage, was "Rosebud" ist, kann auch jeder zweitklassige Filmfan beantworten. Aber WARUM ausgerechnet "Rosebud" – und warum war Welles' Verwendung dieses Begriffes ein kleiner Skandal?

Jojo
Jojo
22. Dezember, 2014 15:23

Oha, war das nicht der Kosename für irgendein Körperteil wo die Sonne nie hinscheint oder so in der Richtung? Ich gebs zu, ich bin mal wieder ahnungslos, wollte nur zeigen dass ich heute Zeit habe und ausnahmsweise mal rechtzeitig geguckt habe 😉

Daniel
Daniel
22. Dezember, 2014 15:24

William Hearst, auf den die Figur des C. Forster Caine abstellt, pflegte so die Clitoris seiner Geliebten Marion Davies zu betiteln.

Wortvogel
Wortvogel
22. Dezember, 2014 15:26

@ Jojo/Daniel: Da habt ihr beide recht, einer als Erster, einer als Experte. Könnt ihr euch einigen?

Sebastian Kempke
Sebastian Kempke
22. Dezember, 2014 15:27

Also angeblich soll Welles den Namen von einem CBS Kollegen gehabt haben, der nämlich Rosebud Yellow Robe hiess, zumindest liess sich wohl nachweisen, daß die beiden zeitgleich dort gearbeitet haben.

Tatsächlich soll die Verwendung aber auf Welles' Ko-Autoren Herman J. Mankiewicz zurückgehen, der das Wort ins Skript geschmuggelt hat – in vollem Wissen, dass William Randolph Hearst (die Vorlage für Charles Kane) die Geschlechtsteile seiner Frau eben "Rosebud" nannte.

Sebastian Kempke
Sebastian Kempke
22. Dezember, 2014 15:27

Ach menno.

Jojo
Jojo
22. Dezember, 2014 15:28

Keine Bange, ich hab mich nur gefreut dass ich den richtigen Zeitpunkt erwischt habe. Meine Wischiwaschi-Antwort ist nicht preiswürdig, Daniel hat sich die Bücher redlich verdient.

Wortvogel
Wortvogel
22. Dezember, 2014 15:33

@ Jojo: Danke dafür.
@ Daniel: Teilen mit Sebastian, weil er sich soviel Mühe gegeben hat?

Daniel
Daniel
22. Dezember, 2014 15:35

Unbedingt teilen! Mir wäre Bogdanovich lieber, aber ich überlasse Jojo die Wahl.

Wortvogel
Wortvogel
22. Dezember, 2014 15:37

@ Daniel: Dann bekommst du den Bogdanovich und Sebastian den Brady!

Sebastian Kempke
Sebastian Kempke
22. Dezember, 2014 15:46

Juhu! Vielen lieben Dank! 😀

Daniel
Daniel
22. Dezember, 2014 15:50

…äh, Sebastian, meine ich ja. Glückwunsch uns beiden!

Sebastian Kempke
Sebastian Kempke
22. Dezember, 2014 16:06

Daniel, ebenso!

Daniel
Daniel
22. Dezember, 2014 17:30

Und, ach meine Manieren. Untergegangen in der Freude. Vielen lieben Dank dem Hausherrn, natürlich!

Wortvogel
Wortvogel
22. Dezember, 2014 18:24

Die Päckchen sind bereits in der Post, bzw. bei Hermes!