under_the_skin_posterUnder the Skin

USA/GB 2013. Regie: Jonathan Glazer. Darsteller: Scarlett Johansson, Paul Brannigan, Jessica Mance, Krystof Hádek u.a.

Offiziell Synopsis: Ihr Zuhause ist die Straße, die Nacht ihr Verbündeter: In einem Lieferwagen fährt Laura allein durch Schottland. Pechschwarzes Haar, blutrote Lippen, ständig auf der Suche nach Beute. In grellen Clubs, auf Parkplätzen und in dunklen Gassen findet sie immer willige Opfer: einsame, gelangweilte Männer, die auf schnellen Sex hoffen und der überirdischen Schönheit nichtsahnend in die Falle gehen. Wenn sie begreifen, was sie erwartet, ist es bereits zu spät: Die verführerische Vagabundin ist nicht von dieser Welt…

Kritik: Um „Under the Skin“, das neuste Werk des „Sexy Beast“-Regisseurs, ist so etwas wie ein Kulturstreit entbrannt. Er soll wohl auf dem FFF 2014 laufen, dafür aber nicht regulär im Kino ausgewertet werden. Cineasten sehen das als Verrat an einem Kunstwerk, dem das natürliche Zuhause verweigert wird, der Verleih verweist auf die miserablen Einspielergebnisse in den USA, wo „Under the Skin“ gerade mal 2 Millionen Dollar gemacht hat.

Schaut man sich den Film vorurteilsfrei an, sind die Bedenken des Verleihs durchaus nachvollziehbar: „Under the skin“ ist ein Low Budget-Roadmovie, dessen einziger Appeal über die Hipster-Crowd hinaus aus der Besetzung der Protagonistin erwächst – und der Tatsache, dass Frau Johansson sich erstmals, dafür aber konsequent, häufig und vollständig nackig macht. Dass man damit keine Säle voll bekommt, kann ich durchaus nachvollziehen.

Lässt man den Versuch, mit Scarlett Johanssons Besetzung kommerziellen Appeal zu erzeugen, außen vor, ist „Under the Skin“ tatsächlich ein ziemlich geeigneter FFF-Kandidat, ein Film für die etwas anspruchsvollere Midnight Crowd. Jonathan Glazer macht keinen wirklichen Versuch, die Hauptfigur oder ihren Background zu erklären, auch die in der Romanvorlage angedeuteten Zusammenhänge lässt er unerzählt. Was wir sehen, müssen wir uns zusammen reimen, was wir verstehen, müssen wir erahnen.

„Under the Skin“ baut keine Geschichte, erlaubt nicht das Zusammenfügen der Teil zum ganzen Bild. Die Kamera ist nur Begleiter, nie Beobachter, es gibt keinen Erzähler und zwischen uns und der Protagonistin ist eine unsichtbare Wand, die Empathie fast unmöglich macht. Wir schauen ihr zu, suchen nach Schlüsseln zu ihrem seltsamen Verhalten, nach Motiven, nach Methoden – und bleiben letztlich allein. Manchmal fühlt sich der Platz auf dem Beifahrersitz des Lasters tatsächlich so an, als wäre man als Tramper in einen Wagen gestiegen, dessen Fahrer nun stur nach vorne auf die Straße schaut und den man vergeblich zu lesen versucht.

Die Frau als Alien im wahrsten und im übertragenen Sinne.

Dazu passt, dass Glazer kein Interesse hat, andere Figuren zu zeichnen. Wir erleben die Menschen dieser Welt nur über ihre Phrasen, ihre stockenden Versuche, zu kommunizieren, sich darzustellen. Sie sind nur Form und Funktion.

Es ist ein Zeugnis von Glazers Expertise als Regisseur und Johanssons darstellerischer Furchtlosigkeit, dass „Under the Skin“ trotz dieser wenigen Handreichungen an den Zuschauer eine beträchtliche Sogwirkung entwickelt und nie dazu reizt, sich aus dem seltsam leblosen Geschehen auszuklinken. Wir verstehen die Unfähigkeit der Hauptfigur, Menschen zu verstehen, zunehmend als Hilflosigkeit, als fehlende Definition der eigenen Persona. Und die Täter/Opfer-Mechanik ist ein brüchiges Konstrukt, ein zwangsläufiges Pendel, das zurückschlagen muss.

Am Ende bleibt ein Film, der fasziniert, ohne mitzureißen, der zum Nachdenken anregt, nicht aber notwendigerweise zu Diskussionen. Er ist sich als singulärer Event genug, verweigert sich auch einem filmhistorischen Kontext. Kino für den Kopf – und nachdem es im Genre davon nicht mehr allzuviel gibt, ist das schon eine Empfehlung für sich.

Under-the-Skin1Fazit: Ein vages, sprödes Filmessay über die Unmöglichkeit von Kommunikation ohne Emotion, das am Ende zu viel Raum für Interpretationen lässt, um wirklich zu befriedigen. Und das ist gut so.

transcendence-prize-posterTranscendence

USA 2014. Regie: Wally Pfister. Darsteller: Johnny Depp, Kate Mara, Morgan Freeman, Cillian Murphy, Rebecca Hall

Offizielle Synopsis: Der renommierte Wissenschaftler Dr. Will Caster arbeitet gemeinsam mit seiner Frau Evelyn auf dem Gebiet der technologischen Singularität. Durch die Erschaffung eines Computersystems, dessen komplexe Verschaltungen wie menschliche Gehirne funktionieren, streben sie die Transzendenz künstlicher Intelligenz an. Ein technologischer Quantensprung, der ihnen zwar viel Lob einbringt, sie jedoch auch zur Zielscheibe von fanatischen Technik-Skeptikern macht. Bei einem Überfall auf das Labor wird Will tödlich verletzt. Hin und her gerissen zwischen Liebe und Forscherdrang führt Evelyn eine drastische Maßnahme durch: Gemeinsam mit dem Forscher Max Waters, einem engen Freund und Kollegen ihres Mannes, verbindet sie Wills unversehrtes Gehirn mit dem Computersystem und überträgt seine Informationen auf den Rechner.

Kritik: Mit „Transcendence“ wollte Wally Pfister, Stamm-Kameramann von Christopher Nolan, auch als Regisseur reüssieren. Mit nicht mal 90 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit (bei 100 Mio. Budget) ist das ziemlich in die Hose gegangen – vor allem wenn man bedenkt, dass Pfister mit einem sehr kommerziellen Thema und einem Haufen etablierter Stars arbeiten durfte.

Was ging schief? Einige Branchenexperten meinen, dass „Transcendence“ zu smart für das Blockbuster-Publikum sei, zu anspruchsvoll in einem Sommer, der auf „Transformers 4“ und „Godzilla“ setzt.

I call Bullshit. „Inception“ war ungleich komplexer, mit frischeren Ideen ausgestattet. Gleiches gilt für „Looper„, für „District 9„. Es ist billig, sich im Zweifelsfall auf die angebliche Dummheit des Publikums heraus reden zu wollen, als hätte man versehentlich nicht ausreichend auf das niedrigste Niveau gezielt. Besonders hier, denn „Transcendence“ erzählt weder eine neue Geschichte – noch erzählt er sie auf bemerkenswert neue Art und Weise. Ich neige eher zu der Meinung, dass Pfisters Erstling an Eiermangel leidet, dass er über die schönen Bilder und plakativen Kontroversen hinaus keine wirkliche Substanz besitzt.

Was macht den Mensch zu Menschen? Kann ein Bewusstsein in eine Maschine übertragen werden, ohne dass die Humanität darunter leidet? Darf man die Menschheit zu ihrem Glück zwingen? All das sind Fragen, die teilweise schon vor über 40 Jahren in Filmen wie „Colossus“ gestellt und relativ ausführlich beantwortet wurden.

Versteht mich nicht falsch: „Transcendence“ ist ein schicker Film, gut getaktet, über die gesamte Laufzeit ausreichend spannend. Er springt nur nicht ein einziges Mal aus der Spur, traut sich keinerlei erzählerische Finten oder Richtungswechsel. Er läuft exakt so ab, wie es nach dem ersten Akt zu erwarten ist.

Es hilft auch nicht, dass der Cast bestenfalls durch Anwesenheit glänzt, aber komplett unterfordert bleibt. Die Rollen von Cillian Murphy und Morgan Freeman sind so lachhaft unterentwickelt, dass man sie auch von Statisten hätte spielen lassen können, die Frauenrollen sind geradezu beschämend banal als Gegenpols zum technisch-männlichen Fortschrittswahn skizziert. Wirklich rund ist keine der Figuren – weshalb sie uns auch nicht scheren.

Trotz der Vorhersehbarkeit bleibt „Transcendence“ relativ hohl. Die Elemente, aus denen man Saft hätte ziehen können (Ist der Computer-Caster WIRKLICH Caster? Was treibt ihn an? Ist er böse oder nur frei jeglicher Moral? Ist das freie Elend dem unfreien Glück vorzuziehen?), werden übergangen, die Handlung spielt mit Themen, ohne diese wirklich zu bedienen.

Am Ende bleibt ein SF-Thriller, dem es an inhaltlichen Reizen mangelt, die Zuschauer ins Kino ködern könnten und der als TV-Zweiteiler vermutlich besser funktioniert hätte.TRANSCENDENCE

Fazit: Ein Science-Thriller im Crichton-Stil, der bekannte Fragen interessant neu stellt, aber sich sträflich wenig um die Diskussionen schert, die dem Zuschauer eigene Antworten ermöglichen würden.

jodorowskys_dune_xlgJodorowsky’s DUNE

USA 2013. Regie: Frank Pavich. Mitwirkende:  Alejandro Jodorowsky, Michel Seydoux, H. R. Giger, Chris Foss, Nicolas Winding Refn, Amanda Lear, Richard Stanley u.a.

Story: Jahre vor David Lynch’s eigensinnigem, aber letztlich kraftlosen Versuch, die „Wüstenplanet“-Saga von Frank Herbert für die Leinwand einzudampfen, gehörten die Rechte für eine Verfilmung dem französischen Produzenten Michel Seydoux. Er war entschlossen, den epischen Stoff mit dem chilenischen Künstler und Filmemacher Alejandro Jodorowsky („Montana Sacra“, „El Topo“) umzusetzen. Das wahnwitzige Projekt, an den Mick Jagger ebenso beteiligt war wie Salvador Dalí, Pink Floyd ebenso wie H.R. Giger, scheiterte letztlich an der Furcht Hollywoods vor den exzentrischen Fantasien des Regisseurs. 30 Jahre lang blieb „Jodorowsky’s DUNE“ ein Mythos, festgehalten nur in wenigen Artworks und Vorankündigungen. In dieser Dokumentation öffnen Jodorowsky und Seydoux ihre Archive, kommen die überlebenden Beteiligten zu Wort – und malen ein breites Bild vom vielleicht ambitioniertesten Film, der nie gedreht wurde.

Kritik: Es gibt immer wieder unproduzierte oder unveröffentlichte Filme, die einen Mythos entwickeln, ein untotes Eigenleben. Über die man diskutiert, obwohl es nichts zu diskutieren gibt. Das gilt für die „Astro Saga“ ebenso wie für die erste „Apt Pupil“-Verfilmung mit James Mason, das gilt für Jerry Lewis‘ „The Day the Clown Cried“ ebenso wie für „Mr. Boogie“. Die Leerstellen in der Filmgeschichte werden mit Legenden gefüllt, Halbwahrheiten, Vermutungen und Sehnsüchten. In den meisten Fällen sind diese Produktionen, wenn sie dann (und sei es nur in Fragmenten) doch noch das Licht der Welt erblicken, eine herbe Enttäuschung. Weil sie den heißen Erwartungen der Filmfans kaum gerecht werden können.

Jodorowskys „Der Wüstenplanet“ ist so etwas wie ein Platzhirsch unter den unproduzierten Legenden. Das liegt nicht nur an den Beteiligten, sondern an dem Anspruch, den Jodorowsky selbst hatte – sein „Wüstenplanet“ sollte ein „game changer“ sein. Eine neue Epoche einleiten. Das Medium Film neu definieren.

Schaut man sich die Dokumentation „Jodorowsky’s DUNE“ an, glaubt man das sofort.

Obwohl der Großteil der Doku von „talking heads“ bestritten wird, sind ihre 90 Minuten durchdrungen von der ursprünglichen wie urwüchsigen Kraft, mit der Jodorowsky einst sein opus magnum geplant hatte. Es gelingt ihm mühelos, uns heute wieder so dafür zu begeistern, wie es ihm mit der gesamten kulturellen Elite der 70er gelang. Er ist ein Zauberer, ein Visionär, der Hunger macht, aus dem Banalen auszubrechen, der grauen Realität den bunten Traum entgegen zu stellen. So, wie sein „DUNE“ eine Reise werden sollte, nimmt uns Jodorowsky in Pavichs Film mit auf eine Reise zurück in die Zeit. Am Ende kapituliert man fassungslos vor dem Desaster, das uns den vielleicht schönsten, vielleicht wichtigsten Film der 70er Jahre vorenthalten hat. Kollektiv möchte man „DUNE“ durch schiere Willenskraft in die Existenz zwingen. Weil die Welt ein besserer Ort wäre. Oder zumindest Hollywood.

Sein Zauberstab bei diesem Zaubertrick ist das monströse Produktionsbuch zu „DUNE“, in dem alle Entwürfe und Storyboards gebunden sind. Es wurde seinerzeit von Studio zu Studio geschickt, um für den Film zu trommeln – vergeblich. Und heute, 40 Jahre später, hat dieses Buch den Ruch des Heiligen, einer Bibel für Cineasten. Wer nach „Jodorowsky’s DUNE“ nicht lautstark nach einem Reprint des Buches für den Massenmarkt schreit, sollte kein Kino mehr betreten dürfen. Taschen, make it so!

Jodorowsky-MoebiusFazit: Neben „Lost in La Mancha“ die beste Dokumentation über ein gescheitertes Filmprojekt und ein faszinierender Einblick in Ego und Epos von Jodorowsky.



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Mr. Fox
Mr. Fox

Jodorowsky’s DUNE kann man nicht genug empfehlen. Unabhängig davon, ob man Sci-Fi Fan ist oder nicht – hier zeigt sich auf wunderbare Weise wie ein genialer Verrückter all seine Kraft in ein mindestens ebenso verrücktes Projekt legt und schon bei den Erzählungen darüber wird man so mitgerissen, das man noch heute Haus und Gut verpfänden möchte, um den Film doch noch möglich zu machen.

Mit Jodorowsky hat man einen der letzten Künstler, der voll und ganz glaubt, dass Kino als Kunstform die ganze Welt verändern kann – wenn man es denn „nur“ richtig macht. Faszinierend!

Kaio
Kaio

Nachdem Nacktbilder von Frau Johansson schon unfreiwillig im Netz gelandet sind hat sie sich wohl gedacht dass es jetzt auch nichts mehr ändern wird nackt in Filmen aufzutreten. Der Film klingt aber interessant, jedoch definitiv nichts für dass ich ins Kino gehen würde.

Dune ist ein großartiges Buch dass für mich bis heute noch nicht überzeugend verfilmt wurde. Der alte Film ist einfach nur bizarr und die SyFy TV Filme sind zwar inhaltlich sehr buchgetreu umgesetzt, aber auch sehr trocken und stellenweise schlicht langweilig. Von dieser Variante hatte ich noch gar nichts gehört, als Fan des Buches bin ich jetzt allerdings sehr angefixt mir diese Doku mal zu Gemüte zu führen, danke für den Tipp!

Dietmar

…dass Frau Johansson sich erstmals, dafür aber konsequent, häufig und vollständig nackig macht. Dass man damit keine Säle voll bekommt, kann ich durchaus nachvollziehen.

Öhm … kann ich nicht nachvollziehen …

*computersperrdamitmeinefraudasnichtsieht*

🙂

Dietmar

Wow, was für eine Kritik!

Ich entschuldige mich für den billigen Scherz.

Nehme ihn aber nicht zurück.

Edit ist auch schon abgelaufen …

Kai
Kai

Also bei Lynchs Dune war ich anno ’84 schon im Kino grantig über das Ergebnis und das ist bis heute noch schlimmer geworden.
Aber alleine der Trailer da oben hat mich schon so angefixt, dass ich die Doku unbedingt haben will. Und ja das Buch natürlich auch. 🙂

Aber warum sollte so etwas nicht doch möglich sein? Gerade heute. Irgendwo kam mal die Idee auf, Dune als Miniserie (a la Game of Thrones) aufzuziehen. Mit nem Sack von Kohle von HBO und Nic Pizzolatto und Joji Fukunaga (True Detective) als kreative Köpfe.

heino
heino

“ Irgendwo kam mal die Idee auf, Dune als Miniserie (a la Game of Thrones) aufzuziehen. Mit nem Sack von Kohle von HBO und Nic Pizzolatto und Joji Fukunaga (True Detective) als kreative Köpfe.“

Gibt es doch bereits unter Mitwirkung des Hausherren. Lief auch schon mehrfach im TV.

DMJ

Ich heule eh gern ungedrehten Filmprojekten hinterher, aber um die Jodorowsky-Fassung von „Dune“ ist es wirklich besonders schade!

Ich mag die Lynch-Version und werfe immer wieder gern mal ein „Aber wie ist das möglich? Weil er es ist, der Kwisatz Haderach!“ in Gespräche ein, aber das hätte noch eine ganz andere Dimension haben können.

Exverlobter
Exverlobter

Der Masochist in mir würde gern mal Mr. Boogie sehen. Warte seit 2001 darauf 😉 nachdem er großspurig angekündigt wurde. Verstaubt sicher in irgendeinem Archiv.

trackback

[…] Wer sich wundert, warum die Reviews mit der Zahl 2 anfangen – Review 1 war vor einigen Wochen schon “Under the Skin”. […]

Marcus
Marcus

UNDER THE SKIN. Ähempt.

„Dass man damit keine Säle voll bekommt, kann ich durchaus nachvollziehen.“

Glaubst du. Hier in Köln war da zum bisher ersten und einzigen Mal (okay, erst zweiter Tag des FFF) das Kino voll. 😉

„Es ist ein Zeugnis von Glazers Expertise als Regisseur und Johanssons darstellerischer Furchtlosigkeit, dass “Under the Skin” trotz dieser wenigen Handreichungen an den Zuschauer eine beträchtliche Sogwirkung entwickelt und nie dazu reizt, sich aus dem seltsam leblosen Geschehen auszuklinken.“

Darum hätte ich dich gestern abend 108 Minuten lang beneidet. Für mich war das einer der Filme, bei denen man geradezu fühlt, wie man älter wird, während man da sitzt und wartet, dass was passiert. Und visuell empfinde ich den Film in keiner einzigen Einstellung als irgendwie auch nur rudimentär interessant.

Fazit: wem der was gibt – fine, more power to you. Ich fands unguckbar. 2/10.

Peroy
Peroy

„Under the Skin“ ist ein Scheiss.

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[…] our body’s tears ♣ The Treatment ♥ The Voices ♥ These final hours ♦ Time Lapse ♥ Under the Skin ♥ We gotta get out of this place ♣ Wer ♥ What we do in the Shadows ♦ Wolfcop ♦ Wrong […]

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[…] Reiz, den die Hauptfigur ausstrahlt und hat auch bisher keine Scheu gezeigt, diese Merkmale für Kunst und Kommerz auszuspielen. Dass sie dabei auch im wahrsten Sinne als Postergirl der […]