hr_Edge_of_Tomorrow_9USA 2014. Regie: Doug Liman. Darsteller: Tom Cruise, Emily Blunt, Bill Paxton, Lara Pulver u.a.

Story: Bill Cage, ein feiger Operettensoldat, wird unfreiwillig für die große Offensive gegen die Alienrasse der Mimics rekrutiert. Schon beim ersten Einsatz im sperrigen Exo-Suit muss er dran glauben – und wacht wieder im Armeelager auf, kurz VOR dem Einsatz. Das Spiel wiederholt sich: Cage stirbt, wacht auf, versucht eine andere Taktik, stirbt, wacht auf. Er tut sich mit der Kriegsheldin Rita zusammen, um in einem gigantischen „trial and error“-Experiment die Schwachstelle der Aliens zu identifizieren und sie zu besiegen.

Kritik: Ich bewundere Tom Cruise. Der Mann hat mittlerweile drei große SF-Filme gedreht, die alle drei thematische Ähnlichkeiten besitzen und ehrlich versuchen, großes Blockbusterkino mit etwas konzeptionellem Anspruch zu verbinden. Würde man mir die Pistole auf die Brust setzen, würde ich „Edge of Tomorrow“ (doofer generischer Titel, die Romanvorlage heißt „All you need is kill“) in der Mitte zwischen dem überlegenen „Minority Report“ und dem schicken, aber spröden und letztlich unbefriedigenden „Oblivion“ einordnen.

Natürlich kann man sich bei Doug Liman darauf verlassen, dass die Actionszenen krachend inszeniert sind und dass bei den Effekten nicht gespart wird. „Edge of Tomorrow“ weiß genau, wie viele wiederkehrende Elemente er zeigen muss, damit das Gefühl der permanenten Wiederholung spürbar wird, ohne zu langweilen. In der zweiten Hälfte wird sogar damit gespielt, wenn der Zuschauer selber nicht weiß, ob Bill bestimmte Situationen schon mal erlebt hat. Tom Cruise spielt Cage am Anfang sympathisch unsympathisch und erarbeitet sich erst mit tausend Toden so etwas wie einen Charakter.

Es ist auch charmant, in der ständigen Wiederholung einen Rückgriff auf die Mechanismen alter Videospiele zu sehen. Wie eine Figur in einem Nintendo-Game muss Cage das Level immer wieder neu beginnen, neue Wege suchen, neue Gegenstände sammeln, Levelboss um Levelboss besiegen. Game over – continue?

Mein größtes Problem habe ich damit, dass „Edge of tomorrow“ im Gegensatz zu „Und immer grüßt das Murmeltier“ und „Source Code“ entschlossen ist, BEIDE Zielgruppen zu bedienen – die Popcornfresser und die Nerds. Er verstolpert sich, weil zwar die Idee der ewigen Wiederholung interessant ist, die Ursache der ewigen Wiederholung allerdings banal. Die Alien-Invasion ist letztlich nicht interessanter als bei „Battleship“ oder „Independence Day“, die Aliens sind wieder mal tentakelige Viecher ohne nennenswerten Background – das übliche Blahblah von „perfekten biologischen Maschinen, gezüchtet zur Invasion“ passt so gar nicht zur komplexen Zeitschleifen-Thematik. Und so endet, was eine Meditation über das ständige Streben zur besseren Lösung sein könnte, mit ein paar Bombenexplosionen, die erzählerisch nur Blindgänger sind. Das aufgesetzte Happy End lässt einen dann noch frustrierter aus dem Kino gehen, als der Film eigentlich verdient.

Ganz subjektiv sei noch vermerkt, dass ich nichts mit Emily Blunt anfangen kann und ihr manga-inspiriertes Kampfschwert unglaublich albern finde.

Fazit: Unterhaltsam, aber gescheitert beim Versuch, „Source Code“ und „Starship Troopers“ unter einen Hut zu bringen.

x-men

USA 2014. Regie: Bryan Singer. Darsteller: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Nicholas Hoult u.a.

Story: Irgendwann in der ferneren Zukunft haben die Sentinels die Macht über die Erde übernommen – gigantische Roboter mit dem einzigen Ziel, alle Mutanten auszurotten. Die letzten X-Men leisten verzweifelt Widerstand und Professor Xavier ordnet an, dass Wolverines Geist in seinen jüngeren Körper zurückversetzt wird. Im Jahr 1973 soll er den Mord an Bolivar Trask verhindern, der die Jagd auf alle Mutanten auslösen wird. Doch dazu braucht er die Hilfe des jungen Xavier, der ein haltloser Trinker geworden ist – und Magneto, der in einer Hochsicherheitszelle unter dem Pentagon gefangen gehalten wird. In kürzester Zeit stellt Wolverine so eine Art Notfall-Team zusammen, während in der Zukunft der letzte Angriff der Sentinels auf die Mutanten beginnt…

Kritik: Ich habe lange keinen Blockbuster mehr gesehen, der es mir so schwer macht, eine ausführliche Kritik zu schreiben – einfach deshalb, weil er so verdammt perfekt ist, dass man kaum pro und contra besprechen kann.

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist das, was „Avengers“ für die andere große Marvel-Franchise war: Der perfekte Höhepunkt, Kombination und Essenz aller vorhergehenden Filme. „X-Men 1-3“, „Wolverine“, „First Class“ – alles nur Zutaten, die nun zur Explosion kommen. Die ganz große Story, das ganz große Drama, Alpha und Omega. Eine Art Superhelden-Blockbuster-Version des TNG-Finales „All good things…“. Alles läuft zusammen, alles klickt, alles passt.

Natürlich hat es Singer hier vergleichsweise einfach: Er arbeitet nicht nur auf der Basis einer großartigen Vorlage – er kann auch halbwegs sicher sein, dass sein Publikum die Charaktere nach sechs Filmen so gut kennt wie die Hauptfiguren einer Fernsehserie. „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ braucht deshalb nicht mehr Vorgeschichte und Beziehungsgeflechte zu wiederholen, sondern kann sie als bekannt voraussetzen. Darauf aufbauend gelingt ihm eine epische Story, die ungleich größer ist als alles, was uns die anderen Franchises in den letzten Jahren vorgesetzt haben – obwohl hier deutlich weniger auf das Spektakel gesetzt wird. In seinem Fokus auf die interpersonellen Konflikte ist „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ fast schon intim.

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ versucht nicht, die Vorgänger oder die „Avengers“ in Sachen Aufwand und Effekten zu übertreffen. Seine Actionsequenzen unterwerfen sich einer dramaturgischen Notwendigkeit, ziehen das Tempo an und die Schlinge um Figuren, die uns wirklich scheren, deren Schicksal diesmal tatsächlich offen ist. Wir sehen X-Men gefoltert, ermordet – und es ist das vielleicht größte Verdienst Singers, dass es „right in the feels“ geht. Geschickt werden Fragen von Gut und Böse neu definiert, Loyalitäten neu gebaut. Der gemeinsame, unglaublich übermächtige Gegner fordert alle zu einer wirklich finalen Schlacht.

Trotz der üppigen Laufzeit ist „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ perfekt getaktet, keine Sekunde langweilig und niemals um der Effekte willen von den Charakteren abgekoppelt. Singer kann nicht nur Superhelden-Fights im klassischen Comic-Stil inszenieren, er hat auch ein perfektes Händchen dafür, die speziellen Kräfte der Mutanten so zu präsentieren, dass es keine absurden Level-Unterschiede gibt. Jeder ist wichtig, jeder ist Teil des Ganzen – selbst der schwächste Mutant kann genau die Kraft besitzen, die es braucht, um den stärksten zu besiegen.

Und wären die straffe Dramaturgie und die komplexe Story nicht schon genug Grund, euch ins Kino zu scheuchen, beschenkt uns „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ auch noch mit bezaubernden Details, die auf Silberscheibe immer wieder mal zum Drücken des Pause-Knopfes einladen.

The real deal. Get it while it’s hot.

Fazit: Der bisher gelungenste Versuch, eine Superhelden-Graphic Novel auf die große Leinwand zu übertragen und ein gelungenes Gegengewicht zu den eher auf Rabatz und Oneliner ausgelegten Filmen aus dem Avengers-Universum.



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DanielDer KarstenheinoChabnerukGoran Recent comment authors
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Der Karsten
Der Karsten

Danke für die X-Men Kritik.. ich hatte schon Angst, der wäre scheisse. 😀 Ich hab diesmal sogar festgestellt, dass das Cinemaxx in Krefeld 2D Vorstellungen anbietet. 🙂 Wenn auch nur sehr wenige..

Von „Edge of tomorrow“ hatte ich bis vor 2 Wochen gar nichts gehört.. werde den dann wohl auch nicht sehen.

DJ Doena

Warum sitzt Magneto 1973 in einem Pentagon-Gefängnis? Hab ich da irgendeinen Teil der Vorgeschichte verpasst, oder wird das im Film erklärt?

comicfreak

..danke, danke, danke..

*weint*

Oibert
Oibert

Sonntag gehts in die OV – ich bin extrem gespannt, auch wenn ich die Story aus den Comics schon kenne

Chabneruk
Chabneruk

Gestern Days of Future Past gesehen und war sehr erfreut darüber, wie sie die Filme verknüpft haben. 🙂 Normalerweise finde ich es sehr nervig, wenn Plothintergrund massiv über Dialog erklärt wird, aber in diesem Film hat es mich kaum gestört. Auch die Schauspielleistungen fand ich super – wirklich rund gemacht haben den Film für mich aber diverse Kurzauftritte (ohne Spoilern zu wollen), durch welche die Zusammenführung erst perfekt wurde.

Allerdings frage ich mich, ob das Ende nicht weitere Fortsetzungen irgendwie unspannend macht… und der nächste Film ist ja schon in Wort und After-Credits-Scene angekündigt.

oibert
oibert

Vorhin gesehen – und bin begeistert!
Der Wortvogel hat nicht zuviel versprochen. Und die vielen Kleinigkeiten, die richtig gemacht wurden, haben mein Nerd-Herz höher schlagen lassen.

Exverlobter
Exverlobter
Goran
Goran

@Exverlobter
Ich hab bei dem Review stark das Gefühl, dass Bob den Film von Anfang an gar nicht mögen wollte.
Seine „huge problems“ sind für mich eher Detailfragen und widerwillig gibt er ja am Ende doch zu, dass das Ganze Spass macht, nutzt aber nur jede Sekunde vorher, um jedes Problem aufzublasen.

Ich hoffe nur, er wird jetzt nicht alle zwei Videos X-men als Beispiel für „What’s wrong in Hollywood“ rauskramen, so wie er es nach seinen Enttäuschungen über Man of steel und Amazing getan hat. (Der Fairness halber: Die beiden hatten auch wirkliche Probleme.)

Als kleines (Spoilerlein)Beispiel: Die Quicksilverszene ist so nicht neu, macht aber eben ganz viel Spass und warum man ihn nicht mitnimmt ist durchaus impliziert.
Er ist ein Teenager und allen Beteiligten ist klar, dass die Sache ganz böse ausgehen kann und man hat den Jungen jetzt schon ziemlich in Gefahr gebracht.

sergej
sergej

Hoffentlich wird Magneto im Film besser dargestellt als in dieser „gelungenen“ Marketingaktion.

http://de.wwe.com/videos/2014/04/29/raw-guest-star-hugh-jackman-is-confronted-by-magneto-raw-april-28-2014

Elferrari
Der Karsten
Der Karsten

@Elferrarri:

Zitat “ jungen Magneto (James McAvoy) und Xavier (Michael Fassbender) “ Sicher?? 😉

Im übrigen kann man Kritiken auch ohne Spoiler schreiben.. oder wenigstens vorher drüber schreiben „MAJOR SPOILER!!“, wenn ihr das halbe Ende verratet..

Ich bleibe dann lieber bei der Wortvogel Kritik..

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos

X-Men war wirklich super, auf das Cruise-Vehikel bin ich aber ebenfalls gespannt.

Mal was anderes: Seit dem „Star Wars“-Artikel und der Einbindung des Clips, läuft jetzt jedes Mal beim Besuch der Hauptseite dieser blöde Player los (Wohl dem, der das Plugin nicht installiert hat). Besteht die Möglichkeit, das Autoplay zu verhindern?

Vineyard
Vineyard

Ich habe den Film letzten Samstag gesehen.

Imo. der bisher beste Teil der Reihe.

Ach ja:

INS GESICHT, X-MEN III!!!!

S-Man
S-Man

So, war gestern auch drin.

Ich bin nicht sicher, ob das folgende ein Spoiler (eher zu den anderen Filmen) ist, deswegen einfach vorsichtshalber eine Warnung:

Ich liebe den Film. Aber was mich die ganze Zeit über störte war, dass der alte Xavier wieder lebt. Klar, in Wolverine 2 sah man ihn am Ende und er hat dann auch eine seltsame Andeutung gemacht, aber erklärt wurde nix. Die Auflösung dazu habe ich hier eigentlich erwartet. Dazu kommt, das Xavier und Magneto in der gleichen Szene in W2 schon zusammen sind und Andeutungen auf schwere Zeiten machen. Dabei dürften doch noch Jahre zwischen W2 und dem aktuellen Film liegen. Sie die drei dann so lange zusammen?

Und woher hat Wolverine plötzlich wieder seine Adamantiumklingen, die er doch in W2 ebenfalls verlor.

Sicherlich kann mir hier keiner eine Antwort geben (oder habe ich wirklich etwas übersehen, oder eine Erklärung überhört?), aber das sind die Punkte, die mich in dem ansonsten wunderbaren Film einfach störten…

heino
heino

@S-Man:Soweit ich das verstanden habe, haben sie am Ende von Wolverine 2 Logan kontaktiert, weil da die Bedrohung durch die Sentinels absehbar wurde und der Anfang dieses Films hier ist dann tatsächlich Jahre später (sieht man auch an den grauen Haaren bei Logan), da tobt der Krieg schon ewig. Die Erklärung für Xaviers „Wiedergeburt“ habe ich allerdings auch vermisst. Eventuell ist das auch so gemeint, dass irgendwie eine alternative Zeitlinie aufgemacht wurde, durch die Xaviers Tod und der Verlust der Klingen ungeschehen gemacht wurde, aber das wurde leider nicht näher erläutert.

Zum Film selber:abgesehen von kleineren Ungereimtheiten, die sich aber bei dem durch die Vorgänger angerichteten Continuity-Chaos nicht vermeiden ließen, ein wirklich großartiger Film. Da passt mal absolut alles und am Ende schafft man wieder eine „Clean slate“ und die Voraussetzung für einen kompletten Neustart, ohne die Fans zu veprellen. Toll gemacht und Kudos an Singer und vor allem auch Kinberg.

Der Karsten
Der Karsten

Habe den Film auch gestern endlich gesehen und fand ihn eigentlich total super (bis auf die Kritikpunkte, die oben schonmal erwähnt wurden). Hat eigentlich irgendjemand die Post Credits Szene verstanden?? Mit der Pyramide?

Ich habe allerdings auch nicht verstanden, dass Anna Paquin relativ prominent im Abspann gezeigt wurde (irgendwo am Anfang), obwohl sie nur 3 sekunden Screentime hat?

S-Man
S-Man

@Wortvogel: Hmm, ja, es gibt hier und da Conituity Probleme, aber die sind meist eher schauspielerischer Art und da kann ich gut und gern drüber hinweg sehen. Aber gerade sowas Drastisches wie die Klingen und Xaviers Tod sollten zumindest in einem Satz erklärt werden. Zumal X3 und W2 ja nicht so weit weg sind und damals schon ziemlich klar war, dass es irgendwie weiter geht. Dass hinter Xaviers Tod mehr stecken muss, zeigt ja auch die Post-Credit-Szene von W2, wo Xavier auf Wolverines Verwunderung nur einen lapidaren, mysteriösen Satz vorbrachte. Ich meine, damit kann es das doch nicht gewesen sein. Dass man sich des Problems bewusst war, zeigt die Szene doch, aber man hat sie dann komplett unter den Tisch fallen lassen. Wie gesagt, man kann viel über Continuity reden, ist oft aber *mimimimi*. Und den Spaß lasse ich mir deswegen nicht verderben. Nur hätte ich gern einfach ein-zwei Sätze mehr gehört zu Xavier als „Das war alles nur eine Illusion. Punkt. Nerv nicht.“ Das ist – um deinen Star Trek Vergleich aufzunehmen – für mich, als hätten sie Spock getötet und den nächsten Film nicht mit der Suche nach ihm vergeudet, sondern ihn einfach wie auf der Brücke stehen lassen… Tadaaa. Magie…

Die Klingen-Erklärung von heino finde ich ich plausibel, wenn auch unbefriedigend.

An die Post-Credit-Szene von X3 kann ich mich spontan nicht erinnern (insbesondere nicht an einen Xavier), schaue ich heute Abend mal nach…

@Karsten: https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_dem_Marvel-Universum#Apocalypse

bzgl. Anna Paquin steht in der Wiki, dass sie sogar eine 10 Minuten Szene gedreht haben mit ihr, die aber dem Schnitt zum Opfer fiel. Vielleicht stammt daher noch der prominente Credit

S-Man
S-Man

@wortvogel: Ah, ok, hab die X3 Post Credit Scene mir grad nochmal angeschaut… Ok, er lebt also noch. Aber das wie ist nach wie vor unklar 😉

heino
heino

Aber in X3 hat er doch nur sein Bewußtsein in einen anderen Körper übertragen, da sein Körper von Jean Grey vernichtet wurde. Am Ende des ersten Wolverine-Films tauchte er wieder auf, aber das spielte ja in der Vergangenheit, bevor die X-Men überhaupt existierten (in besagter Szene sammelt er u.a. Scott Summers und Emma Frost ein).

Goran
Goran

@Karsten:
Die Endszene von X-Men DoFP zeigt einen jungen Apocalypse, im Marvel Universum der erste und effektiv Übermutant, der schon im alten Ägypten Paraoh war und seitdem immer wieder Zivilisationen aufbaut und zerstört.

Trotz der absoluten McGuffineigenschaften hat Marvel über die Jahre immer wieder wirklich untehaltsame Geschichten mit dem als Gegner produziert.

heino
heino

Wobei die die Abspannszene wirklich unnötig war, denn die Nerds wussten das ja schon durch die Vorabberichte und Interviews mit Singer und Kinberg und der Normalzuschauer konnte diese Szene auf keinen Fall verstehen.

Chabneruk
Chabneruk

@heino: Für den Normalzuschauer war da eine ganz andere Interpretation möglich. Meine Freundin hat die Szene so verstanden, dass die Mutanten schon seit dem alten Ägypten existieren und somit die Theorie von Trask, dass sie jetzt bald die Menschen zwangsweise vernichten müssen, falsch sein muss 🙂 Und dass Zusammenleben möglich ist.

Wenn man nicht weiß, dass Apocalypse ein Schurke ist, ist das durchaus ein legitimer Schluss – in der Szene baut er ja etwas auf.

heino
heino

Stimmt, das kann man wohl so interpretieren

Der Karsten
Der Karsten

Ich geh mit Chabneruks Freundin.. 😀 (im übertragenen Sinn)

So in etwa habe ich das auch verstanden. Ich habe die Comics nie wirklich ausdauernd gelesen (bzw. es ist schon zig Jahre her) und deswegen hatte ich meine liebe Mühe mit den „unbekannteren“ Charaktieren wie Quicksilver oder Apocalypse. Erster wird ja nie so genannt und ich wusste nicht, wie sein richtiger Name ist. ^^ Das schmälert zwar in keinster Weise den Filmgenuss, aber man hat das Gefühl, die Über-Nerds wissen wieder mehr als der Normalbesucher. *G*

Daniel
Daniel

Wer jetzt natürlich los rennt, und sich das Days of Future Past Trade kauft, der wird eher enttäuscht werden. Nicht wegen der Geschichte, die ist zeitlos, aber DoFP ist eigentlich nur Uncanny X-Men #141-142, der Rest beschäftigt sich mit dem Fallout aus der Dark Phoenix Saga und der Einführung von Kitty Pryde.
Und die Geschichte ist dort gar nicht abgeschlossen. Die Sentinels werden im Comic auch nach der Rettung von Trask gebaut, diese Dystopie wird erst viel später wirklich verhindert.