mm2013 Klein 01_MU_B1_GlobalAllCharacter_Germany.inddUSA 2013. Regie: Dan Scanlon. Deutsche Sprecher: Ilja Richter, Elyas M’Barek, Axel Stein, Manuel Neuer u.a.

Offizielle Synopsis: Aller Anfang ist schwer… und das gilt auch für Monster wie Sulley und Mike. Denn als sich die beiden an der Monster Universität kennenlernen, können sie sich auf den Tod nicht ausstehen. Kein Wunder, schließlich haben beide dasselbe Ziel: Sie wollen die größten Schrecker von ganz Monstropolis werden. „Die Monster Uni“ zeigt wie sich die beiden unterschiedlichen Monster doch noch zusammenraufen und nicht nur das Dreamteam unter den Schreckern, sondern auch die besten Freunde werden.

Kritik: Das wird ausnahmsweise mal eine kurze Kritik, denn zu „Die Monster Uni“ lässt sich vergleichsweise wenig sagen, was nach den Trailern nicht schon offensichtlich ist. Das Prequel zu „Die Monster AG“ erzählt den Beginn der Freundschaft von Sulley und Mike im Umfeld ihres Studentenlebens. Obwohl es um Monster geht, ist das Setting deutlich mehr an US-Teenager-Comedies wie „Old School“ und „Real Genius“ angelehnt als an „Harry Potter“ und Hogwarts. Hier ist alles knallbunt, es gibt die Nerds und die Jocks, viele Partys werden gefeiert, ständig drohen Prüfungen, etc. pp.

Die-Monster-Uni-Neuer-Trailer

Das ist so entspannt und unterhaltsam wie flach und vorhersehbar. Die großartige Mythologie der „Schrecker“ wird auf Uni-Klamauk reduziert, der wenig Fleisch aus der Tatsache zieht, dass die Hauptfiguren eben keine Menschen sind, sondern Monster. Die Dialoge, die Charaktere, die Konflikte – all das haben wir schon hundert Mal gesehen, dafür braucht es keinen CGI-Film von Pixar: genau so gut kann man sich auch „Fast Times at Ridgmont High“ oder „Animal House“ anschauen.

Damit will ich nicht sagen, dass „Die Monster Uni“ ein schlechter Film ist. Pixar weiß, wie man eine launige Geschichte mit sympathischen Figuren flott über die Laufzeit bringt. Aber im Gegensatz zu „Die Monster AG“ ist das halt doch alles arg vorhersehbar, weil es eigentlich nie mehr als Dienst nach Vorschrift abliefert. Wie die späteren „Madagascar“, „Ice Age“ und „Shrek“-Sequels füllt sich „Die Monster Uni“ mehr nach Pflichterfüllung als nach großem Storytelling an.

Fazit: Ein inhaltlich recht einfallsloses, in seiner Routine aber durchaus sehenswertes Prequel zu einem der besseren Pixar-Filme. Wer nicht die Magie von „Oben“ erwartet, wird sich (samt Familie) sicher gut unterhalten. Der Rest kann auch auf die DVD warten.



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