05
Jun 2013

Movie Mania (21): After Earth

Themen: Film, TV & Presse, Movie-Mania 2013, Neues |

mm2013 Klein
AfterEarthPoster1 USA 2013. Regie: M. Night Shyamalan. Darsteller: Jaden Smith, Will Smith, Sophie Okonedo, Zoe Isabella Kravitz, Glenn Morshower u.a.
SPOILER, klar. Primär für den Prolog, aber trotzdem sei gewarnt.
Story:  In der fernen Zukunft ist die Menschheit von der Erde zum Planeten Nova Prime ausgewandert. Dort hat man schwere Kämpfe mit den Ursas ausgefochten – von Aliens zur Menschenjagd gezüchtete Monster, die zwar blind sind, aber Angst wortwörtlich riechen können. Ranger Raige hat seinerzeit entdeckt, dass man die Ursas per “ghosting” überrumpeln kann – wenn man keine Angst spürt, kann man von ihnen auch nicht “gesehen” werden. Auf dem Weg zu einer Trainingsmission stürzt das Raumschiff “Hesper” auf der verlassenen alten Erde ab und zerbricht in zwei Teile. In einem Wrackteil: der verletzte Raige und sein verängstigter Sohn Kitai. Im anderen: der Sender, um Hilfe zu holen – und ein letztes Ursa, das auf Menschenblut aus ist. Kitai muss sich auf den langen Weg machen, den Sender zu bergen und seine Angst zu besiegen.
Kritik: Bringen wir den Aufreger gleich mal hinter uns. “Scientology Fiction”, wie der SPIEGEL zuerst ausgemacht haben will, um dann wieder abzuwiegeln. Ehrlich? Ich hätte vielleicht ein Problem, damit, wenn “After Earth” von der CoS produziert worden wäre oder offen Propaganda für diese alberne Kommerzkirche machen würde. Aber das ist nicht der Fall. Wenn jemand verdient, dann verdient Universal dran und die sind so unverdächtig, wie ein Mega-Konzern sein kann. Und Will Smith, dem man als Schauspieler auch nicht seine private Gesinnung anlasten sollte, so lange er keine kleinen Kinder frisst oder Hakenkreuze in Schulbücher kritzelt.
Ich kenne Scientology und Dianetik genug, um gewisse Leitlinien in “After Earth” wieder zu entdecken. Die Überwindung der Furcht (gleichbedeutend mit destruktiven, unkontrollierten Emotionen), die totale Akzeptanz von Autorität, die “alle sind gegen uns”-Einstellung – schlag nach bei Hubbard. Aber es wird auch andersrum ein Schuh drauf: Scientology ist direkt und sehr konkret aus den Mechanismen der Science Fiction entstanden. Hier schließt sich lediglich der Kreis. Und wer “Ein Junge muss seine Angst überwinden, um erwachsen zu werden” gleich zum Scientology-Prinzip verbrämt, sollte vielleicht generell keine “coming of age”-Bücher lesen.
Der zweite Punkt, der in der Presse mehr Gewicht bekommt als der Film selbst, ist die Frage nach Jaden Smiths Schauspieltalent. Ich für meinen Teil glaube nicht, dass Talent erblich ist und finde es unfair, einen schlaksigen Teenager derart mit Erwartungen zu belasten, dass er nur scheitern kann. Zugegeben, Jaden verlässt sich zu sehr auf Augenbrauen und Stirnrunzeln, seine Performance ist sehr oberflächlich und teilweise unangemessen patzig – aber das scheint mir auch das Resultat eines Skripts zu sein, dass der Figur Kitai kaum mehr Attribute als “rebellisch” und “liebebedürftig” zugesteht. Kitai wird schlecht gespielt, weil er schlecht geschrieben ist. Wenn Jaden Smith mal in einem anspruchsvollen Film versagt, DANN kann man ihn gerne abschreiben.
Viel Lärm um nix. Sturm im Wasserglas. Weiter zum Film selbst.
afterearth1220201212
“After Earth” mag keine “Scientology Fiction” sein, “Science Fiction” ist er aber genau genommen auch nicht. Ich habe gestern mal den Begriff “Science Faketion” geprägt, weil er mir bei “The Purge” angemessen erschien. Auf “After Earth” passt er gleich noch besser. Ob nämlich Kitai in der menschenleeren Wildnis den Sender des Raumschiff retten und sich gegen das Ursa verteidigen muss oder als Nachwuchs-Trapper im eisigen Alaska der Jahrhundertwende einem hungrigen Bären begegnet, ist völlig wurscht. Er könnt auch ein Indianerjunge sein, der seinen ersten Wolf erlegen muss, um vom Stamm anerkannt zu werden. Das ganze SF-Feuerwerk, das der Film in den ersten 15 Minuten abbrennt, ist nur Prolog für “ein Junge rennt durch den Wald, kämpft mit wilden Tieren und rettet am Schluss noch seinen verletzten Vater”. Es ist Jack London, die ZDF-Weihnachtsserien der 80er, jeder zweite Schmöker für Jungs von 8 bis 12.
“After Earth” ist nur deshalb Science Fiction, weil sich Science Fiction als Blockbuster vermarkten lässt, während die tatsächliche Story allenfalls noch für einen TV-Film beim Sender ABC Family reichen würde.
Und hier spaltet sich meine Meinung auf. Weil der Film für zwei Zielgruppen sehr unterschiedlich funktioniert. Ich bin davon überzeugt, dass “After Earth” eine ganz tolle Sause für Jungs ist, die noch keine Pickel haben. Hätte ich den 1980 gesehen, wäre es vermutlich mein Lieblingsfilm der Saison gewesen. Er ist flott inszeniert, hat einen Helden, mit dem man sich als Prä-Teenager identifizieren kann und erzählt viele spannende Abenteuer mit gruseligen Tieren. Es ist eigentlich immer was los, die Schauwerte sind beträchtlich und das Happy End ist ganz toll happy. Arg viel Gewalt gibt es nicht zu sehen, auch keinen Sex. Mich hätte die maue CGI der Kreaturen so wenig geschert wie der militaristische Unterton. “After Earth” ist ein Film, den ich Dietmar und Silke für den Nachwuchs ans Herz lege und für den ich den Brüdern eines befreundeten Ehepaares ein Karten-Triple schenken würde. Safe Fun.
Selten habe ich allerdings einen Film gesehen, dessen zu Grunde liegende Mythologie derartiger Unfug ist, dass man als Erwachsener gut beraten ist, die Laufzeit außerhalb des Saales am Popcornstand rum zu bringen. “After Earth” tut weh. So richtig weh.
Ich zähle hier nur mal die banalsten Fragen auf, die sich mir nach den 15 Minuten stellten: Die Menschen haben die Erde mal wieder kaputt gemacht – sind aber technologisch problemlos in der Lage, mit gigantischen Raumschiffen auf einen anderen Planeten auszuwandern? Aliens züchten die Ursa-Monster, um uns zu jagen – aber als die Menschen einen Weg finden, die Ursas zu besiegen, nehmen die (nie im Film gezeigten) Aliens das eher Schulter zuckend mit einem “war ‘nen Versuch wert” hin, statt einfach neue Monster zu züchten? Wäre es nicht einfacher, sich einen Hazmat-Anzug anzuziehen, um die Angst-Pheromone nicht in die Umwelt zu entlassen, statt sich aufwändig “Angst abzutrainieren”? Wenn man die Ursas mit einer Klinge töten kann, wieso kann man sie nicht einfach erschießen? Wieso sieht die Erde wieder wie ein Urwald-Paradies aus, auf dem man problemlos leben könnte – und ist dennoch für Menschen absolut tabu? Wie ist es geothermisch zu erklären, dass DIE GESAMTE ERDE jede Nacht einfriert, aber relativ normale Tiere und Pflanzen davon nicht tangiert sind? Wieso kann das Notsignal des Raumschiffes problemlos Tausende von Lichtjahren überwinden, nicht aber eine banale Wolkendecke (Kitai hält den Sender allen Ernstes hoch wie ein Handy, das kein Netz hat)? Wieso sollte alles Leben auf der Erde, wie Raige behauptet, zum Ziel mutiert sein, Menschen zu töten – die seit Beginn der Mutation gar nicht mehr auf dem Planeten sind?
Was sich M. Night Shamalamadingdong hier aus den Fingern gesaugt hat, spottet jeder Beschreibung. ALLES, was über die Abenteuergeschichte des jungen Kitai hinaus geht, ist aufwändig inszenierter, aber vollends hirnloser Schrott. Aufdringlicher, nicht zu ignorierender Schrott obendrein. Wer sich schon über die logischen Schnitzer in “Looper” oder “Prometheus” aufgeregt hat, findet in “After Earth” den heiligen Gral des SF-Dummfugs. Dagegen ist “Doctor Who” eine Sternstunde konsistenten Storytellings.
Aber im Gegensatz zu den anderen genannten Filmen hat “After Earth” immer noch diesen einfachen, stringent erzählten Kern, der ihn deutlich konsumierbarer macht als vergleichbare Blockbuster. Bei ihm ist nicht das Fundament scheiße, nur das ganze “bling”, das die Produzent wohl für notwendig erachteten. Hätte sich Smith nicht ausgerechnet M. Night Shubidu als Autor und Regisseur gesucht, wäre der Weg von “unsäglich” bis “prima” ein kurzer gewesen. Schade eigentlich.
Fazit: Ein solider Abenteuerfilm für 12jährige, dessen Science Fiction-Elemente zwar nur aufgesetzt, aber dafür umso hanebüchener sind. Muss man als Erwachsener nicht wegen der Verbindung zu Scientology ablehnen – sondern deshalb, weil er hummeldumm ist.
Dieser Trailer beantwortet zumindest EINE der Fragen, die sich im Film aufdrängen – warum Kitai nicht versetzt wird. Denn hier sind (gleich am Anfang) die Szenen während der Ausbildung zu sehen, die es nicht in den “final cut” geschafft haben. Auch die reh-artige Herde (2:07), die durch den Bach flieht, seht ihr nicht im Kino:

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Gwildor
Gwildor
5. Juni, 2013 15:25

Das grandioseste am Film ist meiner Meinung nach das Will Smith´s Charakter Cypher Raige heißt. Der kanns locker mit den Rollennamen von Arnie oder Steven Seagal aus den achtzigern aufnehmen.

Wortvogel
Wortvogel
5. Juni, 2013 15:31

@ Gwildor: Darauf wäre ich sicher eingegangen, wenn es im Film nicht mit einem weichen G ausgespochen würde.

dermax
dermax
5. Juni, 2013 15:56

“Wieso sollte alles Leben auf der Erde, wie Raige behauptet, zum Ziel mutiert sein, Menschen zu töten – die seit Beginn der Mutation gar nicht mehr auf dem Planeten sind?”
Genau die Nummer hat mich schon beim Trailer stirnrunzeln lassen…

Testkaninchen
Testkaninchen
5. Juni, 2013 16:38

Lieber Torsten, Hummeln sind nicht dumm. Hummeln sind wichtig für den Bienenersatzverkehr, das weiß jeder Imker!
Grüße aus Kalau 🙂

Gregor
Gregor
5. Juni, 2013 19:06

Schön, dass es Wörter wie “Bienenersatzverkehr” gibt.

justus_jonas
justus_jonas
5. Juni, 2013 19:57

Möglicherweise ist Shyamalan in Bezug auf die Story hier ausnahmsweise erstmals nicht voll schuldfähig: Die Idee zum Film stammt angeblich aus der Feder von Will Smith selber. Den ersten Drehbuchentwurf hat Gary Whitta (Book of Eli) zu verantworten, Shyamalan ist dann wohl gemeinsam mit ihm nochmal drüber. Am Ende durften dann Stephen Gaghan (Traffic, Syriana) und Mark Boal (Zero Dark Thirty) “glattziehen”. Hat offensichtlich nix geholfen…

Howie Munson
Howie Munson
5. Juni, 2013 19:58

hmmm wird After Earth für Will Smith und Shamalamadingdong ein halbes Waterworld?
30 Mio Startwochenende ist ja wohl kaum das, womit man gerechnet hat als man 130 Mio. bewilligte…

mwi
mwi
5. Juni, 2013 20:44

ach, meinetwegen darfs auch nen komplettes waterworld werden – wobei ich die befürchtung hab, dass waterworld der qualitativ hochwertigere film ist…

Vineyard
Vineyard
5. Juni, 2013 21:32

Jo, 10 Euro gespart.
Dann wird für mich der nächste Sci-Fi Streifen auf der großen Leinwand wahrscheinlich “Eylsium” sein.

Karsten
6. Juni, 2013 01:18

Also ich mag den Running-Gag mit Shamalalalala. 🙂 Und die letzten Filme waren alle so kagge, dass der Gute ein bisschen Spaß aushalten können muss.

Exverlobter
Exverlobter
6. Juni, 2013 01:25

“Die Menschen haben die Erde mal wieder kaputt gemacht – sind aber technologisch problemlos in der Lage, mit gigantischen Raumschiffen auf einen anderen Planeten auszuwandern? ”
Hatten wir doch schon bei Avatar. Oder Earth 2.

Wortvogel
Wortvogel
6. Juni, 2013 01:33

@ Exverlobter: Das macht es nicht weniger hirnrissig.

Dietmar
Dietmar
6. Juni, 2013 04:57

“After Earth” ist ein Film, den ich Dietmar und Silke für den Nachwuchs ans Herz lege

Danke! Wäre auch ein schönes Experiment: Stört ihn, dass der Film Quatsch ist? Den Papa stört das ja öfter mal nicht … 🙂
Sehr schönes und lustiges Review übrigens!

Dietmar
Dietmar
6. Juni, 2013 04:59

Hatten wir doch schon bei Avatar.

Ich dachte, da ginge es nur um dieses Schwebenlass-Metal/Erz. Zerstörte Erde? Wurde das irgendwo gesagt? Ist zu lange her, und ich habe den auch nur ein mal gesehen.

heino
heino
6. Juni, 2013 09:03

Also genau das, was man nach dem Trailer erwarten durfte. Ab dafür……

jimmy1138
jimmy1138
6. Juni, 2013 09:05

Der Film von Shyamalan – sorry, aber der Name ist nicht schwer zu merken bzw Namenswitze sind mMn nicht grad hohes Niveau -, wo er noch am wenigsten für das Drehbuch kann und dann ist er schon wieder schuld an allem was schief geht?
Ich verstehe ja, wenn wer sauer ist auf Shyamalan, weil der am Anfang nach “The Sixth Sense” in seinen Filmen immer den großen Schluß-Twist drin haben mußte. Auch relativ unbestritten, daß der seit 10 Jahren keinen wirklich guten Film gemacht hat. Aber so wie ich die Sache sehe, ist “After Earth” doch eher auf dem Mist der Familie Smith gewachsen und Shyamalan wurde da mehr oder minder vom Senior hineintheatert.

Wortvogel
Wortvogel
6. Juni, 2013 09:22

@ jimmy1138: “Aber so wie ich die Sache sehe” – eben. Und ich sehe die Sache anders. Nachdem wir die exakte Produktionsgeschichte von “After Earth” nicht kennen, muss sich jeder den Schuldigen suchen, den er für passend hält. Ich würde z.B. vermuten, dass Smith die Idee mit dem Jungen hatte, der auf dem Planeten eine gefährliche Reise unternehmen muss, um sich und seinen Vater zu retten. Das ganze SciFi-Drumherum riecht dagegen nach typischem M. Night-Gedöns, das kein Interesse an Plausibilität oder Logik hat.
But that’s just me and I could be wrong.
So lange der Mann übrigens derart niveaulose Filme dreht, ist für mich kein Namenswitz off limits. Mache ich bei Boll ja auch nicht anders – interessant, dass nur bei M. Night gleich wieder im Raum schwebt, das könne latent rassistisch sein.

gerrit
gerrit
6. Juni, 2013 09:40

Auf der Arbeit gelesen und direkt gedacht, “Diese Namenswitze sind böse.” Feierabend gemacht, drei vier Bier später hatte ich nur noch diesen Ohrwurm “Ramalamadingdong” im Kopf und n Grinsen im Gesicht…

Exverlobter
Exverlobter
6. Juni, 2013 09:46

@Diemar
“Ich dachte, da ginge es nur um dieses Schwebenlass-Metal/Erz. Zerstörte Erde? Wurde das irgendwo gesagt? Ist zu lange her, und ich habe den auch nur ein mal gesehen.”
Sam Worthington sagt zu den blauen Katzenindianern, dass es auf seinem Planeten keinen Baum, keine Natur etc. mehr gibt, die Menschen waren zu gierig und haben alles zerstört. Das ist zwar nicht gleich ein zerstörter Planet, aber ohne Photosynthese lebt es sich auf unserem Planeten irgendwann auch nicht mehr ganz gemütlich.
@Wortvogel
Falls du ihn schon gesehen haben solltest: Wie schlägt sich After Earth eigentlich im Vergleich zum ähnlichen Oblivion? Den fand ich eigentlich recht gut.

jimmy1138
jimmy1138
6. Juni, 2013 10:14

@Wortvogel:
Ich seh’s halt anders: Witze über Namen, die sich die Personen nicht selbst ausgesucht haben (im Gegensatz etwa zum Vornamen Shyamalans), müssen nicht unbedingt sein.
Die mWn “offizielle” Drehbuchhistorie ist: Story=Smith senior -> Drehbuchentwurf= Whitta -> Revision = Shyamalan -> Docotoring. Klar, wieviel da in welchem Schritt verbrochen wurde, kann man nicht sagen. Aber so vermute ich die Hauptschuld nicht unbedingt bei Shyamalan.
Klar wäre er auch selbst schuld, wenn er zu einem miesen Drehbuch ja sagt, aber wer hätte da nein gesagt. Will Smith ist einer der letzten wirklichen Topstars und produziert beinahe nur Hits. Im Prinzip wär’s die perfekte Chance gewesen…

mwi
mwi
6. Juni, 2013 10:32

@jimmy
sry, aber es gibt keinen beweis dafür, dass nen berühmtes gesicht nen indikator dafür ist, wie erfolgreich nen film wird.
und was shyamalan betrifft. mein gott, entweder er hats selber verbockt, oder er hat nicht erkannt wie schlimm das vorhandene material ist. spricht beides nicht für ihn.
und sich über namenswitze aufregen…mein gott, sicherlich ist ne namensverballhornung keine interlektuelle höchstleistung, aber auch sicher kein grund, sich künstlich zu empören *find*

jimmy1138
jimmy1138
6. Juni, 2013 10:54

@mwi
Hollywoodstudios agieren aber schon seit Jahrzehnten unter der Prämisse, daß bestimmte Schauspieler die Kinos füllen. Die kriegen auch entsprechende Gagen. Auch wenn immer mehr dafür spricht, daß dem eben nicht wirklich – bzw das nur auf einen erlauchten Kreis zutrifft. Zu dem aber Will Smith definitiv gehört.
Und wie gesagt: daß Shyamalan seine Karriere über die letzten zehn Jahre gegen die Wand gefahren und unglaubliche Gurken produziert hat, bestreite ich ja nicht. Aber kann man ihm vorwerfen, wenn er zu einer recht sicheren Sache ja sagt?

mwi
mwi
6. Juni, 2013 11:14

ah puh, ich glaub wir drehen uns im kreis. (vielleicht hab ich mich auch unklar ausgedrückt)

Aber kann man ihm vorwerfen, wenn er zu einer recht sicheren Sache ja sagt?

Fernab seiner letzten Filme, aber wenn er nicht mal mehr gute von schlechten Storys unterscheiden kann, dann hat er tatsächlich jede Häme verdient *find* In dem Sinne: ja, man kann es.

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos
6. Juni, 2013 12:06

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, dem guten M. Night S. einen 130 Mio. Dollar – Film anzuvertrauen? Der scheint ja immer noch einen ordentlichen Stein bei einigen Produzenten im Brett zu haben…

noyse
noyse
6. Juni, 2013 15:57

naj ich denke mal wenn sogar so ne gurke wie “last airbender” das doppelte der produktionskosten wieder einspielen (150mio/320mio) ..is das nicht ganz so ne wacklige kiste…auch darf man die zugkraft wilhelm schmidt nicht vergessen…

Dietmar
Dietmar
6. Juni, 2013 17:10

@Exverlobter: Das ist also nicht das tragende Thema in Avatar wie hier oder bei Earth 2.
Ich hätte Schakira irgendwie doch sehr gegönnt, eine gute Arbeit abseits seiner bisherigen Idee zu liefern. Ich mag den irgendwie.

thor
thor
6. Juni, 2013 17:31

Hihi
ich mag deine Kritiken 🙂 Gut das es Hummeldumme Filme gibt, dann gibts wenigstens lustige Kritiken von dir 🙂

lindwurm
6. Juni, 2013 19:41

@ Prä-Teenager als Helden: Ist das nicht so ein typischer Erwachsenenirrtum, zu glauben, Kinder würden vor allem andere Kinder als Helden in Filmen sehen wollen? Ich denke, die wollen eher (gerne auch kindische) Erwachsene sehen und so sein wie die.

DMJ
DMJ
6. Juni, 2013 20:08

Die lindwurm’sche Anmerkung kann ich auch nur unterstreichen. Ich nenne das den “Robin-Irrtum”: Erwachsene glauben, Kinder hätten lieber einen ihnen möglichst ähnlichen Helden, anstatt sich daran zu erinnern, dass sie in ihrer Kindheit auch eher Machfantasien hatten, in denen Erwachsensein dazu gehörte. Jeder will halt lieber Batman, als Robin sein und nur, weil der jünger ist, fühlt man sich ihm nicht näher.
Wenn es jetzt um lebensnahe Probleme oder Alltagsgeschichten geht, ist eine kindliche Hauptfigur natürlich angebrachter, aber bei Abenteuern auf fremden Planeten wirkt es für mich auch wie die Befriedigung eines Bedürfnisses, das es so gar nicht gibt. Ich meine, ich erinnere mich doch noch an meine eigene Kindheit – Ivanhoe stand mir wesentlich näher, als Tom Sawyer, obwohl der mir zeitlich wie altersmäßig ferner war.

noergel
noergel
6. Juni, 2013 20:33

Der Bergriff “hummeldumm” ist nicht zufällig einen Reiseführer von Tommy Jaud entnommen? *grins*

Peroy
Peroy
6. Juni, 2013 21:09

” Ivanhoe stand mir wesentlich näher, als Tom Sawyer, obwohl der mir zeitlich wie altersmäßig ferner war.”
Ja. Idiana Jones war der Supertyp, nicht Short Round.

Marcus
Marcus
6. Juni, 2013 22:13

“Dagegen ist “Doctor Who” eine Sternstunde konsistenten Storytellings.”
BLASPHEMER! 😯

Jeff Kelly
Jeff Kelly
7. Juni, 2013 02:25

Dieses Machwerk kann man M. Night Shyamalan nur schwer anlasten. Die Idee zum Stoff und das ursprüngliche Skript sind von Smith selbst und Smith war es auch der M. Night als Regisseur haben wollte. (Vermutlich war er der einzige der es machen wollte)
Außerdem gilt Smith noch als Kassengarant (bis zu dem Film jedenfalls) weshalb sich mit Smith als gesetztem Star wohl auch die Finanzierung relativ leicht gestaltete.
Andere kaufen ihren Kindern halt ein Pony oder ein Auto, Smith pusht seine Kinder dafür schon seit Jahren ins Showbusiness.
Zum Thema “Ist After Earth (klingt wie Afterbirth) ein Scientology-Film”
http://goo.gl/A2CwX
http://pastebin.com/LcZMWei4
Ich würde das aus dem Grund auch sicher keinen Kindern empfehlen

Howie Munson
Howie Munson
7. Juni, 2013 07:31

und Smith war es auch der M. Night als Regisseur haben wollte. (Vermutlich war er der einzige der es machen wollte)

na dann wäre MNS ja doch “auch” schuld, so als “Streikbrecher”…
Und die credits für executive producer und screenplay bekommt man auch nicht, wenn man das nicht will, oder doch?

Wortvogel
Wortvogel
7. Juni, 2013 07:52

@ Jeff Kelly: Du kannst in der “After Earth ist Scienctology”-Analyse (die erste hat der Autor geschrieben, BEVOR er den Film gesehen hat!) den Begriff “Scienctology” auch beliebig mit “Storytelling” oder “Mythology” ersetzen. Ich finde manche Bezüge naheliegend (wie ich oben schrieb), aber viele auch sehr an den Haaren herbei gezogen.
Vor allem aber: NICHTS davon macht den Film zum CoS-Rekrutierungsvehikel.
Hat sich jemand gegen “Der Exorzist” gewehrt, weil er Katholizismus glorifiziert (Super-Priester kämpfen gegen Dämonen und opfern sogar das eigene Leben!)? Ich finde die Hysterie um CoS unangemessen – diese Organisation lebt davon, dass man sie für weitaus gefährlicher hält, als sie ist.
Bisher habe ich noch nicht gelesen, dass Smith auch das Skript von “After Earth” geschrieben hätte. Gibt es dafür einen Beleg?
Glaube ich, dass Smith Scientologe ist? Vermutlich. Glaube ich, dass es ihm deshalb nichts ausmacht, einen Film drehen zu lassen, in dem bestimmte Prinzipien der Kirche vertreten werden? Logo. Macht das den Film schlecht, subversiv, gefährlich gar? Theoretisch ja, praktisch nein. Es bleibt ein dummer SF-Film (wie “Battlefield Earth”), aber eine brauchbare Abenteuergeschichte.

Exverlobter
Exverlobter
7. Juni, 2013 09:35

@Wortvogel
Scientology? Großer Wirbel um Peanuts meiner Meinung nach. Das klingt verharmlosend aber in manchen Ländern übersteigt die Anzahl der Jedi! und Hexen die Zahl der Scientologen.
siehe diesen interessanten Beitrag. Ach ja, der Jedi-Meister ist zum Schreien komisch.
http://www.abc.net.au/lateline/content/2012/s3536106.htm

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 10:02

@Exverlobter: Scientology ist keine Kleinigkeit. Das sollte man nicht herunterspielen. Auf der anderen Seite kenne ich zumindest einen Scientologen (gender-neutral gemeint; muss ja nicht jeder herausfinden können, wer das ist), der mir menschlich und vor allem fachlich sehr wichtig ist. Das ist eine schwierige Sache: Die Pseudo-Kirche lehne ich nicht nur aus intellektuellen Gründen ab, sondern halte sie auch für zutiefst menschenverachtend und gefährlich, aber Personen sind mir wichtig. Und so kann Tom Cruise, obwohl Depp vor dem Herrn, ein toller Typ im Film sein. Oder Smith oder Travolta.
Doof, das.

Exverlobter
Exverlobter
7. Juni, 2013 10:30

Ich unterschätze nicht die Gefährlichkeit der Sekte, aber in den Medien wird es oft so dargestellt, als ob uns durch Cruise und Konsorten die Unterwanderung der Gesellschaft droht. Bei gerademal ca. 5000 Mitgliedern in Deutschland kann man dann über diesen aufgebauschten, typisch deutschen Alarmismus aber lediglich schmunzeln.

Wortvogel
Wortvogel
7. Juni, 2013 10:32

Scientology schickt auch keine Jugendlichen mit Sprengstoffgürteln in Einkaufszentren. Primär schaden die ihren eigenen Mitgliedern – und ich habe seit jeher wenig Mitleid mit den Anhängern von Sekten.
Wäre die Welt ohne Scientology besser dran? Sicher. Aber das gilt auch für jedes Arschloch, das mich auf der Autobahn schneidet. Man muss “lassen können”.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 10:36

@Wortvogel und Exverlobter: Bei Scientology geht es darum, in der Wirtschaft zuzugreifen. Ich kann nicht belegen, wie weit das gediehen ist, aber halte das schon für gefährlich.
“Typisch deutsch” ist im Übrigen ein Argument, das bei mir überhaupt nicht sticht.
(Ha! EDIT geht wieder! Jetzt würde ich gerne mit irgendeinem Technobabbel so tun, als hätte ich das Problem behoben …)

Exverlobter
Exverlobter
7. Juni, 2013 10:39

““Typisch Deutsch” ist im Übrigen ein Argument, das bei mir überhaupt nicht sticht.”
Lies mal das hier
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-04/nordkorea-weltkrieg-deutschland-usa

Wortvogel
Wortvogel
7. Juni, 2013 10:46

@ Dietmar: Wie ich weiter oben schrieb – nach meinem subjektiven Empfinden wird der Einfluss von Scientology massiv überschätzt und genau DAS ist auch im Interesse der CoS.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 10:48

Lies mal das hier

Nein, warum sollte ich? Wird da belegt, dass es den “typischen Deutschen” gibt oder dass es ein gutes Argument ist zu sagen, etwas sei typisch deutsch?
@Wortvogel: Möglich. Kann ich überhaupt nicht einschätzen.

Wortvogel
Wortvogel
7. Juni, 2013 10:51

@ Dietmar: Letztlich muss das jeder mit sich selbst ausmachen. In diesem Kontext erscheint mir nur die Erkenntnis relevant, dass “After Earth” keinen Zuschauer zum Scientologen macht und auch keinen Teenager auch nur entfernt dazu bringen wird, sich für die kruden Hubbard-Thesen zu interessieren.

Exverlobter
Exverlobter
7. Juni, 2013 10:55

“Nein, warum sollte ich? ”
Weil es unterhaltsam geschrieben ist.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 11:05

@Wortvogel: Damit scheinst Du mir, Recht zu haben. Ich würde bei der Inhaltsangabe auch nicht ansatzweise auf diese Organisation kommen.
@Exverlobter: Danke, vielleicht heute Abend.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 11:09

Took a short glimpse:

Die Apokalypse ist für die Deutschen der Normalzustand.

Unzulässige Behauptung, widerspricht meiner Erfahrung, keine Lust, etwaige Belege dafür anzusehen, die ich zunächst einmal als nicht wissenschaftlich erhoben vorsichtig anzweifele.

Jeff Kelly
Jeff Kelly
7. Juni, 2013 11:27

@Wortvogel: “Vor allem aber: NICHTS davon macht den Film zum CoS-Rekrutierungsvehikel.”
Das sehe ich prinzipiell etwas anders. Ich weiß was du meinst und da ich den Film selbst noch nicht gesehen habe vertraue ich da deiner Einschätzung. Prinzipiell funktioniert aber gerade Propaganda genau so, das man die Themen eben untermischt und den Leuten die Thesen eben nicht über den Kopf haut.
Scientology mag in DE keine große Rolle spielen aber sie bedienen sich eben ähnlichen Strategien um gerade Kinder einzubinden, siehe z.B. die von Sc. gesponsorten Nachhilfeangebote. Ich bin ja auch relativ froh, dass es bisher eher inkompetente Versuche waren (Battlefield Earth z.B.) aber das wird denke ich nicht so bleiben, da Sc. gerade in Hollywood mittlerweile mehrere Füße in der Tür hat.
“Hat sich jemand gegen “Der Exorzist” gewehrt, weil er Katholizismus glorifiziert”. Ich finde das genau so ‘gefährlich’ und man jetzt nicht gerade sagen, dass der Katholizismus oder das evangelikale Christentum mit dieser Strategie nicht durchaus Erfolg hätten.
“Scientology schickt auch keine Jugendlichen mit Sprengstoffgürteln in Einkaufszentren.” Brauchen sie auch nicht, CoS setzt schon immer auf Multiplikatoren in der Wirtschaft und in der Prominenz. es gibt in De mitlerweile einige “Scientology-Firmen” wo man das Weltbild viel einfacher gegenüber den eigenen Mitarbeitern verbreiten kann.
Propaganda kann in meinen Augen niemals harmlos sein, egal wer sie verbreitet, da spielt es FÜR MICH auch keine Rolle wie effektiv sie letztendlich ist.

Exverlobter
Exverlobter
7. Juni, 2013 11:29

“Unzulässige Behauptung, widerspricht meiner Erfahrung, keine Lust, etwaige Belege dafür anzusehen, die ich zunächst einmal als nicht wissenschaftlich erhoben vorsichtig anzweifele.”
Spaßbremse 😉

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 11:33

@Exverlobter: Überrascht Dich das? 🙂

Jeff Kelly
Jeff Kelly
7. Juni, 2013 11:34

@Dietmar: “Ich würde bei der Inhaltsangabe auch nicht ansatzweise auf diese Organisation kommen.”
Lassen wir für einen Moment mal offen ob “After Earth” tatsächlich ein Scientology-Propagandafilm ist oder nicht und lassen wir mal weiterhin offen wie effektiv er tatsächlich darin ist die ‘Message’ der CoS zu verbreiten, wenn er denn tatsächlich als Propagandafilm gemeint sein sollte.
Ist es nicht Ziel jeder Beeinflussung zu verschleiern, woher sie kommt und das es überhaupt als Beeinflussung gemeint ist? In der Regel versucht Propaganda doch gerade einem nicht mit der Nase drauf zu stoßen das es ein z.B. ein ‘Nazifilm’ oder z.B. evangelikale Propaganda ist.
Die ‘Initiative neue soziale Marktwirtschaft’ nennt sich ja auch nicht ‘Interessenvertretung der markt- und neoliberalen Arbeitgeber’ auch wenn das möglicherweise näher an der Wahrheit ist.

Wortvogel
Wortvogel
7. Juni, 2013 11:41

@ Jeff Kelly: Du argumentierst für meinen Geschmack zu pauschal. Jede Weltsicht, jede religiöse oder politische Weltsicht ist demnach schändlich und deren Verbreitung Propaganda. Mit dieser Ansicht kannst du nichts mehr gucken, lesen oder gar glauben, weil JEDER seine Meinung präsentiert und demnach “Propaganda” betreibt.
Für mich macht es sehr wohl einen Unterschied, ob es die Annahme gibt, eine Religion könnte über ein Unternehmen eventuell eine Weltsicht den Mitarbeitern präsentieren – oder ob es den klaren Aufruf einer Religion zu Mord und Totschlag gibt.
So lange Scientology legal ist, haben sie auch das Recht, offen oder versteckt für sich zu werben. Wenn sie meinen, das mit Filmen effektiv machen zu können, ist das in Ordnung. Muss man sich nicht anschauen. Kann man aber, ohne gleich auf die “reingefallen” zu sein.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 11:42

@Jeff Kelly: Ich gebe Dir vollkommen Recht. Allerdings habe ich, nur für mich gesprochen, keinerlei Beleg für die Gefährlichkeit der Sekte. Ich weiß einfach zu wenig über sie bzw. kenne die Belege nicht.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 11:45

@Wortvogel:

So lange Scientology legal ist, haben sie auch das Recht, offen oder versteckt für sich zu werben.

Schon. Aber trotzdem ist solche Werbung für krude und gefährliche Organisationen mit “Propaganda” ganz gut beschrieben. Es ist vieles legal, was dennoch nicht richtig und schädlich ist.

Wortvogel
Wortvogel
7. Juni, 2013 11:51

@ Dietmar: Das ist richtig. Aber die Gefährlichkeit von Scientology ist nach meinen eigenen Recherchen (und ich habe durchaus welche betrieben) zumindest hierzulande weitgehend behauptet und überschätzt. Und auch Ziele und Zweck der CoS sind gerne hysterisch übertrieben: Scientology hat ein Interesse an wirtschaftlicher und politischer Macht, im Gegensatz z.B. zum Islam oder den Neonazis aber kein Interesse am Umsturz, an der Revolution oder an Anarchie. Es ist eine kommerzielle, kapitalistische Sekte, der man am besten begegnet, in dem man sie belächelt und ignoriert. Und wenn die Scientologen selbst sich darin glücklich fühlen – sollen sie.

Dietmar
Dietmar
7. Juni, 2013 11:54

@Wortvogel: Danke, liest sich überzeugend.

Jeff Kelly
Jeff Kelly
7. Juni, 2013 12:16

“Mit dieser Ansicht kannst du nichts mehr gucken, lesen oder gar glauben, weil JEDER seine Meinung präsentiert und demnach “Propaganda” betreibt.”
Es gibt einen Unterschied, eine Meinung ist in der Regel relativ transparent was den Gegenstand der Meinung angeht, Propaganda ja gerade nicht.
Wenn ich in meinem Blog schreiben würde (hypotetisch), dass ich den Objektivismus großartig finde ist das etwas anderes als wenn Ayn Rand “Atlas shrugged” oder “The Fountainhead” schreibt.
Darüber hinaus ist natürlich die Linie zwischen “Mein Film behandelt christliche Themen, weil ich in einer christlichen gesellschaft aufgewachsen und sozialisiert worden bin” und “Ich will bewusst missionieren” oft schwer zu ziehen, da gebe ich dir Recht

Exverlobter
Exverlobter
7. Juni, 2013 12:16

Ich sagte vorhin was vom deutschen Alarmismus, aber die Scientology-Vorwürfe haben wohl auch in den USA zum großen Desaster beigetragen. Sieht so aus, als ob Scientology auch in den USA ernster genommen wird. Der folgende Artikel spekuliert jetzt deshalb darauf, dass der Film evtl. noch international gerettet werden kann.
http://www.boxoffice.com/latest-news/2013-06-06-global-preview-can-after-earth-survive-overseas

hilti
hilti
7. Juni, 2013 15:33

Hasb da letztens einen Podcast von Holgi zu Scientology gehört in dem neben vielem Anderen auch die von Hubbard geschaffene, um, Mytologie erklärt wurde. So einen hahnebüchener Quatsch, unfassbar.
<a href=http://www.wrint.de/2013/01/24/wr142-ortsgesprach-anon-magnum-wg-scientology/"WR142 Ortsgespräch: Anon Magnum (wg. Scientology).
Ist auch sonst ganz unterhaltsam. Kann ich nur empfehlen.

Peroy
Peroy
7. Juni, 2013 16:23

“Ist es nicht Ziel jeder Beeinflussung zu verschleiern, woher sie kommt und das es überhaupt als Beeinflussung gemeint ist? In der Regel versucht Propaganda doch gerade einem nicht mit der Nase drauf zu stoßen das es ein z.B. ein ‘Nazifilm’ oder z.B. evangelikale Propaganda ist.”
“ICH BIN NICHT DER MESSIAS! – Nur der wahre Messias leugnet seine Herrlichkeit! – Also gut, ich bin der Messias… – ER IST DER MESSIAS!”