03
Feb 2013

Fantasy Filmfest 2013: Start your engines…

Themen: Fantasy Filmf. 13 |

dracula-bela-lugosi
Same procedure as every year…

Der erste massive Newsletter von Rosebud kam vorgestern rein und ich gebe mal diverse Sachen direkt an euch weiter. Hier die Termine:

Berlin 20. – 28. Aug, CinemaxX am Potsdamer Platz / Cinestar
Hamburg 21. – 28. Aug, CinemaxX am Dammtor
München 27. Aug – 04. Sept, Cinema & City
Stuttgart 28. Aug – 04. Sept, Metropol
Frankfurt 04. – 11. Sept, Cinestar Metropolis
Köln 05. – 12. Sept, Cinedom
Nürnberg 05. – 12. Sept, Cinecitta’

Die Nürnbercher sind mal wieder die/das Letzte(n), hä hä…

Und siehe da, auch heuer werde ich wieder in Berlin sein, denn Leser Torsten (ein anderer, auch ohne h, immer sympathisch) kümmert sich um meine Dauerkarte und sichert damit meine Anwesenheit. Ich hoffe desweiteren auf Lukas, Dirk, Flippah, S-Man, John, Simon und den Rest des Packs.

Ich habe keine Ahnung, ob ich 2013 wieder Video-Reviews produziere, endlich mal den "roundtable" auf die Reihe bekomme oder es bei den suchmaschinentauglicheren Textkritiken bleibt.

Leider ist das neue Motel One am Potsdamer Platz bis dahin nicht fertig, ich werde also wieder morgens und abends radeln. Was tut man nicht alles für die Kunst? Außerdem muss ich mir ein neues Logo für meine FFF-Reviews basteln – es sei denn, einer der Grafiker unter den Lesern langweilt sich…

Vorher gibt es aber noch die Fantasy Filmfest Nights, die ich bisher komplett ausgelassen habe. Das mag sich ändern, denn es läuft einiges, was mich interessiert:

AMERICAN MARY
Das Regie-Duo Soska – die Schwestern Jen und Sylvia – führt uns tief hinein in die Welt der Untergrund-Chirurgie, in der Körper schier grenzenlos verändert und der Begriff „Schönheit“ extrem individuell definiert werden kann. Ein Gothic angehauchter Alptraum mit Katherine Isabelle als Ärztin mit einem dunklen Geheimnis.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

THE ABCs OF DEATH
26 Todesvisionen von 26 berühmt-berüchtigten Genre-Regisseuren. Mit dabei z.B. die Macher von SIGHTSEERS, FRONTIER(S), A SERBIAN FILM, HOBO WITH A SHOTGUN, TOKYO GORE POLICE und THE INNKEEPERS. Bei diesen shocking Shorts ist alles erlaubt und nichts unmöglich!

THE BAY
Kein geringerer als Hollywood-Legende und Oscar-Preisträger Barry Levinson wagt sich erstmalig ins Horrorfach und rundet das diesjährige Nights-Programm mit einem creepy Umweltkatastrophen-Schocker ab.

CITADEL
Vielfach – unter anderem mit dem Publikumspreis bei SXSW – ausgezeichneter irischer Horrorthriller um einen jungen Mann, der an Agoraphobie leidet und von einer gespenstischen Gang tyrannisiert wird. Eindrucksvolle Performances und die sehr unheimliche, clevere Story machen CITADEL zu einem Festival-Liebling und Geheimtipp.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

THE COLLECTION
Die Fortsetzung von THE COLLECTOR baut den gnadenlosen Zweikampf zwischen Arkin und dem maskierten Body-Fetischisten zum vielversprechenden Splatter-Franchise aus. Mit mehr Budget, Action, Härte und einer Spur Humor beweist der ehemalige SAW-Autor Marcus Dunston mit diesem Partyfilm für Fans einmal mehr sein Faible für teuflische Fallen und seinen eigenen Spaß am Genre.

JOHN DIES AT THE END
FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS meets GHOSTBUSTERS: Der neue, völlig durchgeknallte Kultfilm von BUBBA HO-TEP-Macher Don Coscarelli kombiniert Fantasy, Horror, Scifi und Comedy zu einem Raum und Zeit sprengenden Spektakel.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

NO ONE LIVES
Mit der Prämisse „Keiner wird überleben!“ metzelt sich ein ruchloser Killer scheinbar willkürlich durch eine Gruppe junger Leute. So zeigt sich nach THE MIDNIGHT MEAT TRAIN auch Ryûhei Kitamuras zweite Regiearbeit mit englischsprachigem Cast erfreulich blutig und liefert fanwürdige Over-The-To Gore-Szenen.

PAINLESS
Auf dem Hintergrund des spanischen Bürgerkriegs und der späteren Franco-Diktatur erzählt der Mystery-Horrorthriller vom Schicksal einer Gruppe Kinder, die keinerlei Schmerz empfinden können. Bewegendes, aufwändig produziertes Kino mit eindrucksvollen Bildern.

THE SEASONING HOUSE
Paul Hyetts Tour De Force um ein taubstummes Mädchen, das im Kosovo Krieg zwangsverschleppt in einem Bordell gefangen gehalten wird, ist eine echte Genreperle: Ultrahart, doch mit emotionalem Tiefgang, einer Dynamik und Spannung, dass man Nägel kaut und mit einem Final Girl, das es wirklich in sich hat.

STOKER
Chan-wook Parks neuester Streich und erster Ausflug nach Hollywood inklusive A-Cast ist inhaltlich abgründig und von solch stilistischer Wucht und Bildgewalt – gerade wie man es von unserer international mit Preisen überschütteten Festival-Ikone erwartet!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Kann mir einer von euch Experten sagen, ob es ratsam ist, den "The Collection"-Vorgänger "The Collector" gesehen zu haben?

Hier die Termine:

München, 09./10. März
City Kinos, Sonnenstr. 12
Frankfurt, 09./10. März
Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40
Stuttgart, 16./17. März
Metropol, Bolzstr. 10
Nürnberg, 16./17. März
Cinecitta’, Gewerbemuseumsplatz 3
Köln, 16./17. März
Cinedom, Im Mediapark 1
Berlin, 23./24. März
Cinestar im Sony-Center, Potsdamer Str. 4
Hamburg, 23./24. März
CinemaxX am Dammtor, Dammtordamm 1
Man sieht sich. Sieht man sich?



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
16 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments
Marcus
Marcus
3. Februar, 2013 18:06

"Man sieht sich. Sieht man sich?"
Kommt drauf an, wo du hingehst. 🙂

Peroy
Peroy
3. Februar, 2013 18:42

"Kann mir einer von euch Experten sagen, ob es ratsam ist, den “The Collection”-Vorgänger “The Collector” gesehen zu haben?"
Geht so…

Sven
Sven
3. Februar, 2013 20:38

Nein, am Anfang werden die grundlegenden Ereignisse per Nachrichten erklärt.
Funktioniert auch ohne Vorgänger.
Der Ire ist auch wirklich super, aber für mich wahr No one lives eine positive Überraschung.

heino
heino
3. Februar, 2013 21:22

Ich gehe mal davon aus, Marcus und Filmi bei den Nights anzutreffen und das FFF ist wieder gesetzt. Und wenn ich einen Wunsch bezüglich deiner Reviews äußern darf:ich bin für die geschriebenen Texte.

Peroy
Peroy
3. Februar, 2013 21:52

Ach so… Ich dachte er wollte wissen, ob "The Collector" was taugt. Ich hab vergessen, miit was für einem Napfkuchen ich es hier zu tun habe. Auf den Gedanken zu fragen, ob ich mir vor einer FORTSETZUNG zuerst mal den ERSTEN TEIL ansehen sollte, käme ich gar nicht… *facepalm*

flippah
3. Februar, 2013 23:28

Ich hab diesmal vor, nach Nürnberg zu gehen. Da hab ich auch schon eine Unterkunft bei einem Freund, der mich wohl auch in viele Filme begleiten wird.

MWi
MWi
4. Februar, 2013 00:03

mhh, da nen ick mir nu schon ne berliner seele, aber… naja, dann werd ich dieses jahr meine persönliche premiere auf dem fff feiern 😀
was hast du dir denn btw. beim banner so vorgestellt? vielleicht findet man (also gemeint bin eigentlich zum beispiel ich) ja ein wenig zeit und ne passende idee.

Mr. Fox
Mr. Fox
4. Februar, 2013 10:44

CITADEL ist in der Tat eine Empfehlung. Hat zwar ein paar dramaturgische und inhaltliche Schwächen, ist aber dafür spannend und sehr gut gespielt und die wahrscheinlich gruseligste Inszenierung von Plattenbau-Architektur, die ich je gesehen hab. Außerdem sind extrem viele (Horror-)Szenen offensichtlich mit einem echten Kleinkind gedreht, wo man sonst eher Umwege geht. Man hat wirklich Angst um den Vater und sein Kind. Einer der ganz wenigen ECHTEN Horrorfilme der letzten Jahre ohne Folterquatsch, Blutorgie, Remake und ähnliches.

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos
4. Februar, 2013 13:37

Mh, "The Collector" war eher Mittelmaß (mit Tendenz nach unten), FFF in FFM (oO*) sind aber gebucht.

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2013 13:41

Ich glaube, ich werde heuer mal einen Wortvogel-Stammtisch veranstalten. Ich suche uns eine nette Kneipe und lade ein.

Peroy
Peroy
4. Februar, 2013 13:42

"Mh, “The Collector” war eher Mittelmaß (mit Tendenz nach unten)"
Ja, Schwachsinn, aber well directed…

noyse
noyse
4. Februar, 2013 16:35

ich mag den collector 🙂 besonders die szene mit den angelhaken – sehr schön. freu mich schon ne ganze weile auf den nachfolger.

Magineer
Magineer
5. Februar, 2013 21:56

Hm, nein. Du musst THE COLLECTOR nicht zwangsläufig gesehen haben, um beim Sequel mitreden zu können – es gibt ein paar Fäden zu Beginn, an die THE COLLECTION zwangsläufig anknüpft, da der Plot nur wenige Wochen nach den Geschehnissen des ersten Films einsetzt und den Hauptdarsteller auch hier zum Mittelpunkt macht, aber um der Geschichte zu folgen und den Modus Operandi des Killers zu verstehen, ist keine Vorkenntnis nötig. Kannst ja aber dennoch mal nach dem Erstling Ausschau halten, der hat durchaus ein paar nette Einfälle – auch wenn er, wie der Nachfolger, natürlich stark von Dunstans Vergangenheit als SAW-Sequelpantscher inspiriert ist. Das wird aber jeder anders sehen, für mich hatten Dunstan und Melton irgendwie schon nach der grauenhaften Low-Budget-Frechheit FEAST (1-3) verschissen.
THE COLLECTION hat halt ein größeres Budget bekommen, und erzählt die etwas magere Geschichte in seinen 75 Minuten ohne Abspann einigermaßen flott. Als Hochglanz-Splatterfest ist das Teil auf den Nights schon ganz richtig lanciert, und mit dem entsprechenden Publikum wird es sicherlich ’ne Party im Kinosaal geben, aber letztlich ist der Film auch nur ein weiterer SAW-Klon, der seine Opfer mit sadistischer Freude durch Fallen und Rob Zombie-inspirierte Freakshows schickt und in der Benennung seines verlassenen Schauplatzes ("Hotel Argento" – höhö!) schon den Gipfel subtiler Genrereferenz wähnt. Die Logiklöcher lassen wir besser ganz außen vor – also Hirn ausschalten und den Fan raushängen, dann passt das Ganze auch. Dunstan hangelt sich im mittleren Drittel an Camerons ALIENS-Struktur entlang, was nicht das Schlechteste ist (wenn man denn mal die Charaktere näher kennenlernen würde) und hat gegen Ende doch noch tatsächlich ein paar schöne Slo-Mo-Szenen mit seinem Final Girl. Auf jeden Fall zusammen mit dem Vorgänger Dunstans beste Leistung, was natürlich nicht so viel aussagt. 😉
THE BAY fand ich übrigens wirklich gut, selbst wenn man Found-Footage-Streifen überhaupt nicht abkann – da merkt man einfach, dass da ein altgedienter Regisseur dahintersteckt.
JOHN DIES kommt vielversprechend in die Gänge und hat dann sein größtes Manko leider darin, dass er zu Ende ist, wenn die Story eigentlich gerade erst beginnt.
PAINLESS ist sicher ein zweischneidiges Schwert. Damals in der Pitch-Phase war ich neidisch auf den Film und sein tolles Konzept, und auch das Drehbuch ließ sich flüssig weglesen – das Endprodukt ist etwas dramalastiger (und an einigen Stellen kitschiger) geworden, als ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. Wenn man aber generell dem spanischen Kino und seiner Erzählweise etwas abgewinnen kann, sollte man trotzdem reingehen. Soviel Interesse hat das Projekt auf jeden Fall verdient.
THE SEASONING HOUSE hab ich nur als etwa halbstündige Szenen-Collage zur Zeit der Postproduktion gesehen – der dürfte auf jeden Fall jetzt etwas professioneller aussehen. Auf den Festivals hat er seine Fans gefunden, aber auch genügend Kritiker; was nachvollziehbar ist, weil solch ultrabrutale Rape’n’Revenge-Thematiken das Publikum halt immer spalten.
AMERICAN MARY habe ich leider damals bei der Premiere verpasst (und die Party hinterher auch, damn!), aber a) sollen die Regie-Schwestern einfach nur ein ziemlich cooles Duo sein und b) hat man den Film auch in US-Indie-Kreisen in höchsten Tönen gelobt. Könnte also was potentiell Spannendes sein. Den Vorgänger DEAD HOOKER IN A TRUNK hab ich leider aber auch nicht gesehen.
Highlight für mich ist CITADEL – ich hab den zuletzt im vorigen Frühjahr gesehen und nicht mehr alle Details parat, aber ich mag dieses urbane Mystery-Setting einfach, die Atmosphäre passt, die Darsteller sind gut, der Sound auch, also auf jeden Fall empfehlenswert. Hat mich stark an Phillip Ridleys HEARTLESS ohne den existentiellen Überhang erinnert und ist für ein Regiedebüt eine wahnsinnig reife Leistung. Kein Gorekracher, aber richtig tolles Genrekino.

paule
paule
9. Februar, 2013 20:46

Ich denke, man wird sich sehen!
Habe das Festival bis jetzt immer nur duch des Wortvogels Reviews erlebt, aber da ich mittlerweile in Berlin lebe wird es Zeit für mein erstes Mal! Ich freu mich drauf.
Eine Frag habe ich allerdings: Worauf beziehen sich die Daten am Ende des Artikels?! Müsste ich raten, würde ich sagen, für den VVK – liege ich damit richtig?

Wortvogel
Wortvogel
9. Februar, 2013 23:13

@ paule: Die Daten am Ende sind nicht für das Fantasy Filmfest, sondern für die Fantasy Filmfest Nights – eine kürzere Veranstaltung, traditionell im Frühjahr. Dafür stehen auch die Filme fest und sind oben gelistet. Das Programm fürs FFF selbst ist ja noch nicht bekannt.
Cool, wenn wir uns sehen!

noyse
noyse
23. April, 2013 17:57

painless hab ich letztens gesehen und fand ihn recht gut, allerdings
die erklärung für das Überleben a) nach dem einschluss hab ich nicht verstanden udn b) nach dem zumauern war schon echt weit hergeholt.