… ist das mit dem Internet auch nicht so doll. Aber den Erfahrungsbericht gibt es wieder mal nicht hier, sondern drüben im Hyperland.



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Your comprehensive guide to piracy, compliments of the British authorities | Wortvogel - 100 % Torsten DewimichbechMicWortvogelTrantor Recent comment authors
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Exverlobter
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Würde mich nicht stören.
Wer in den Urlaub fährt, sollte mal abschalten (pun intended)

Trantor
Trantor

WV, Du weißt, dass ich Dein Blog, Deine Artikel, Deine Kommentare ausnahmslos klasse finde. Den Hyperland-Artikel finde ich allerdings nicht so gelungen.

Warum? Weil dort erstens sehr unterschiedliche Ausgestaltungen von Zensur in einen Topf geworfen werden und zweitens der Großteil sich nicht um Zensur sondern einfach um „weak infrastructure“ dreht.

Der Artikel hat genau 10 Absätze: Im ersten gehst Du auf ein kürzlich erlassenes Verbot ein, dass bestimmte Worte in Domainnamen nicht (mehr) erlaubt. Zensur? Ja, sicherlich. Aber hier in Bezug auf Namensrecht, weniger in Bezug auf Löschen oder Blocken von Meinungen, Seiten, Inhalten.

Ganze 5 folgende Absätze drehen sich dann ausnahmslos nur um die etwas minderwertige Infrastruktur des speziellen Hotels (WLAN-Empfang schlecht, Zimmernummer muss als Account eingegeben werden, LAN-Anschluss angepriesen aber nicht vorhanden). Ich war im Juni in einem 5-Sterne-Hotel auf Mallorca, was soll ich sagen, da war die Lage exakt genauso. Hab ich mich aufgeregt? Ja. Hab ich das als Zensur wahrgenommen? Nein.

Und in den nächsten drei Absätzen wird gleich von 3 ziemlich unterschiedlichen Einschränkungen gesprochen: erstens nochmal „weak infrastructure“ (Surfstations im Hotel mit türkischem Windows und selbiger Tastatur), zweitens staatlich angeordnetes Löschen bzw. Blocken von ganzen Webseiten (Gesetz 5651) und dann eine „Accountsperre“ nach dem Besuchen bestimmter Webseiten (was durch die Filtersoftware des Hotels bedingt ist, nicht unbedingt staatliches Blocken).

Versteh mich nicht falsch, ich find das Thema extrem spannend und ehrlich (und peinlich) gesagt, bin ich erst durch deinen Artikel drauf aufmerksam geworden, dass es wirklich solche Internet-Zensur in der Türkei gibt, und zwar ja anscheinend nicht zu knapp. Nur hätte ich in einem Artikel, der in der Headline mit „Internet-Zensur“ und „chinesische Türkei“ angeteasert wird, etwas mehr und etwas klarere Details eben genau dazu erwartet, und weniger einen Reisebericht dazu, wie grottig doch die Internet- und PC-Hardware-Infrastruktur selbst in einem Nobelhotel ist.

Ich weiß, Du wirst meinen Kommentar nicht als Angriff auf Dich oder Deine Fähigkeiten sehen, wollte nur mal Feedback geben, wie es sich in meinen Augen angehört hat (schiefes Bild, I know). Du merkst, ich hab gerade etwas Leerlauf (installiere gerade Windows 7 auf nem anderen Rechner nebenbei) 🙂

Mic
Mic

Ich sag dann einfach mal Danke, dass du den Hinweis auf diesen Hyperland-Artikel auch hier im Blog gebracht hast. Ansonsten wäre er mir glatt entgangen (man kann ja nicht jeden Blog abonnieren – wann soll ich das alles lesen!?)-

michbech
michbech

Bin grad beruflich in Istanbul. Hotel hat ein offenes WLAN und ich kann das Internet mit allen Geräten ohne Registrierung nutzen. Die Verbindung ist excellent. Von Zensur habe ich bissher auch nix bemerkt (aber ich hab jetzt auch nicht versucht, Pornoseiten zu öffnen 😉 )

Scheint also wohl auch an dem Hotel bzw. der Region zu liegen. Die von dir angesprochenen Probleme habe ich hier nicht.

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[…] ziemlich exakt drei Jahren habe ich mich darüber ausgelassen, dass in der Türkei Webseiten auf Betreiben von Kirche und Staat blockiert werden. Das kann der […]