12
Jan 2013

Der zunehmend abnehmende Wortvogel (11)

Themen: Diet Diary, Film, TV & Presse, Neues |

Ich bin in der Türkei. Hier wird nicht gegessen, hier wird gemästet. Die reine Menge wäre für mich kein Problem – es ist die hervorragende Qualität des Essens, die mir den Verzicht so verdammt schwer macht. Aber das habe ich vorausgesehen und eingerechnet.

Weil es deshalb diesmal kein richtiges "Diet Diary" geben kann, fülle ich den Platz mit Reviews zweier "Diät-Dokus". Nächste Woche, wenn ich immer noch im Urlaub bin, gibt es neue Erkenntnisse zum Thema Diät aus dem WWW.

Fat sick and nearly dead

Ich hatte diese Doku schon mal erwähnt – sie war es, die mich aufgerüttelt hat, die mich überzeugt hat, dass auch ich mein Leben rumreißen kann, aller Faulheit und Disziplinlosigkeit zum Trotz. Wenn der Australier Joe Cross binnen 90 Tagen seinen Schwabbelbauch wegjuicen kann, kann der Deutsche Torsten Dewi das doch allemal.
Das hat funktioniert. Es lässt sich kaum bestreiten. Aber es ändert nichts daran, dass "Fat sick and nearly dead" eine fragwürdige, in einigen Bereichen sogar verlogene und irreführende Produktion ist, deren Informationswert bei genauerer Betrachtung zumindest zweifelhaft ist.

Fangen wir damit, dass Joe Cross als Kandidat der Saft-Diät kaum für die Allgemeinheit steht, der er sein Konzept im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen will: ein australischer Finanzhai, in seiner Jugend Top-Sportler, hoch dizipliniert und mit den finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten ausgestattet, sich auch mal drei Monate lang nur um seinen Körper zu kümmern. Dass so jemand den Kampf gegen sein Fett gewinnt, verwundert nicht – und ist auch nicht exemplarisch.

Es ist durchaus interessant, Cross dabei zu beobachten, wie er durch Amerika reist, Menschen auf der Straße zum Thema Fettleibigkeit interviewt, während sein eigenes Gewicht sichtbar abnimmt. Wir bekommen einen Einblick in das "mind set", das zum Übergewicht führt – ich will JETZT fressen, was morgen kommt, ist ja erst morgen mein Problem. Die Unfähigkeit des Menschen, abstrakte, nicht aktuelle Probleme gegen instant gratification zu gewichten.

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Doch Cross bleibt verdächtig vage. Er beschäftigt sich trotz diverser Experten, die zu Wort kommen, erschreckend wenig mit den ernährungstechnischen Grundlagen seiner Diät. Er ignoriert auch völlig die gesellschaftlichen Ursachen der Fettleibigkeit – eine Nahrungsmittelindustrie, die nur auf Convenience und Sattmacher setzt. Das komm bei ihm nicht vor. Cross interessiert sich nicht für eine umfassende Analyse, sondern nur für das von ihm verkaufte Wundermittel.

Denn dass Cross etwas zu verkaufen hat, ist unbestreitbar. Nicht direkt, so dumm ist er nicht. Aber wenn man die Webeseiten besucht, die er immer wieder nennt, wenn man die Experten googelt, mit denen er spricht – es geht um eine Art Rohkost-Weight Watchers mit teuren Kursen, DVDs, Büchern, etc. Die Diät von Cross ist kein Selbstzweck, sondern ein Produkt.

Im zweiten Teil wird es dann wirklich problematisch, wenn Cross seine Diät geschafft hat und einem Trucker hilft, der vor Fett kaum noch auf die Füße kommt. Das soll inspirierend sein, wirkt aber zu glatt, zu gescripted, zu heilsbringend. Und zwischen den Zeilen wird immer wieder das Versprechen gegeben, dass ein großer Verlust an Körpermasse auch so ziemlich alle anderen Malaisen heilt – Allergien, Herzkrankheiten, Entzündungen, etc. Diese "wenn-dann"-Simplifzierung halte ich für ebenso unangemessen wie gefährlich.

So bleibe ich sehr zwiespältig zurück: intellektuell ist "Fat sick and nearly dead" unredlich, die Narrative wirkt fake und ich vermisse eine neutrale Auseinandersetzung mit dem Rohkost-Prinzip. Andererseits: Cross hat erreicht, was keiner zuvor erreicht hat. Ich habe meinen Arsch hoch bekommen. Und zählt das nicht mehr als jede berechtigte Kritik? Muss der Weg das Ziel sein, wenn das Ziel das Ziel ist?

In Search of the perfect Human Diet

Von dieser Doku hatte ich mir einen Gegenentwurf zu Cross' Marketing-Produktion erhofft. Der Titel verspricht das, was ich selbst betreibe – eine "Konsens-Diät", die keiner speziellen Philosophie folgt, sondern sich an den Grundregeln der modernen Ernährungswissenschaft orientiert, um einen Weg zum Fettabbau zu finden, der kein Dogma braucht, sondern nur Vernunft.

Leider ist C.J. Hunt Film das genaue Gegenteil davon.

Schon die ersten Minuten reizen zum Abschalten: in einer albern nachgestellten Szene zeigt Hunt, wie er als junger Mann auf dem Sportplatz mit Herzstillstand zusammen brach. Er hat einen schweren Herzfehler, der sportliche Aktivitäten fast ausschließt und eine gesunde Ernährung erzwingt. Dass er damit kaum ein Vorbild sein kann, ist klar.

Hunt nutzt das auch nur als Sprungbrett für seine Erklärung, warum er seit über 30 Jahren nach der "perfekten Diät" sucht. Und dabei fällt gleich mehrfach der Begriff, der bei Skeptikern alle Alarmsirenen aufheulen lässt: Hunter redet von "beyond conventional wisdom", "traditional conventional science", etc. Die etablierten Erkenntnisse werden fix als verstaubt und unflexibel abgetan, denn nun gibt es ja die "neue" (wenn auch gänzlich unbewiesene) Wissenschaft.

I call bullshit.

Es wird schlimmer. Hunt erklärt, dass er jahrelang Makrobiotiker war und einen Diät-Bestseller zu dem Thema verfasst hat. Wollt ihr den Titel wissen? Sure you do: "The Christ Diet – connecting your cells to your soul". Ab hier war mir klar, dass nur noch Realsatire zu erwarten stand.

Nun hat Hunt vor ein paar Jahren gemerkt, dass die Makrobiotik doch nicht seligmachend ist (sie lässt den Körper schwach und wenig stressresistent werden). Ich unterstelle mal, dass sinkende Verkaufszahlen seines Buches ein weiterer Grund waren, sich eine neue Theorie zu basteln. In ein paar Jahren kann Hunt dann ja erneut umschwenken – was geht ihn sein Geschwätz von gestern an?

Erwartungsgemäß spricht auch Hunt mit vielen "Experten", die allerdings im Gegensatz zu Cross meist selbsternannte "Ernährungsforscher" ohne tragfähige Abschlüsse sind. Es wird schnell klar, dass er dabei nicht etwa wertfrei die "perfekte Diät" sucht – er hat sie längst. Er braucht nur ein paar gewichtig wirkende Zeitgenossen, die sie ihm bestätigen.

Was bei Cross die Rohkost ist, ist bei Hunt die Steinzeit-Diät.

Ich fasse das mal grob vereinfachend zusammen: Es waren die Höhlenmenschen der Prä-Agrargesellschaft, die die perfekte Ernährung besaßen. Primär Fleisch und ein bisschen Gemüse/Obst, kein gekochtes Essen, keine Getreideprodukte. Das war es auch, was ihre Gehirne hat wachsen lassen, was letztlich den modernen Menschen erst hervorgebracht hat. Seit der Kultivierung von Ackerpflanzen und ganz besonders seit der Industriellen Revolution geht es mit uns ernährungstechnisch rapide bergab. Unser Körper ist eben nicht für Brot gemacht, nicht für Nudeln oder Cornflakes.

Hunt findet auch ein paar (fachfremde) Forscher, die mit großer Ehrfurcht von der perfekten Ernährung des Höhlenmenschen faseln, der ja instinktiv soviel schlauer war als wir. Seinem Biss ins zähe Mammut haben wir eigentlich alles zu verdanken.

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Man braucht nicht besonders schlau zu sein, um Löcher in der Größe von Oliver Kahns Ego in dieser Theorie zu finden. Man muss nur nicht so albern vernagelt sein wie Hunt.

Der Höhlenmensch hatte eine Lebenserwartung von nicht mal 30 Jahren. Wir leben heute drei mal so lange – in völlig anderen Umständen und mit der Ernährung, die uns laut Hunt eigentlich umbringt. Seit der Industriellen Revolution hat sich die Lebenserwartung verdoppelt, in Europa und Amerika sind Mangelkrankheiten praktisch ausgestorben – mit der Ernährung, die uns laut Hunt eigentlich umbringt. Wir leben länger, besser, gesünder. Schon die Grundannahme, dass der Höhlenmensch uns nachweislich etwas voraus hatte, ist demnach grober Unfug und die These, seine Ernährung habe der Entwicklung des Gehirns gedient, ist es gleich doppelt. Erheblich plausibler ist die Annahme, dass es gerade Ackerbau und Viehzucht waren, die den "modernen Menschen" ermöglichten. "Processed food" (etwas, dass Ernährungs-Fanatiker gerne als das ultimative Böse sehen) ist leichter verdaulich, nährstoffreicher und erlaubt eine flexiblere Lebensweise. Hunt blendet das völlig aus – und er verrät auch nicht, wie seine Steinzeit-Ernährung konkret aussehen soll. Dafür gibt es ja – man ahnt es schon – sein Buch.

Während ich Cross' Rohkost-Diät noch für praktikabel und auch auf ein vernünftiges Maß reduzierbar halte, liegt Hunt mit seiner Paleo-Diät genau so daneben wie mit seiner lachhaften "Christ Diet". Da kann er den Bildschirm auch mit noch so vielen Info-Kästchen und Textfenstern aufblähen, bis man glaubt, vor einem CIA-Computer zu sitzen.

Für beide Dokus gilt: hüte dich vor Leuten, die behaupten, eine der großen Menschheitsfragen zu beantworten und für die Antwort Geld wollen.



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Der Karsten
Der Karsten
13. Januar, 2013 07:49

Hmm.. also eine Kollegin von mir hat in einem Jahr mit Weight Watchers ungefähr 25 kg abgenommen.. Das scheint zu funktionieren, wenn man sich dran hält. Was ist denn mit der "Imakeyousexy.com" Diät vom dicken (sorry: ehemals dicken) Tanzlehrer ausm Osten? 😉 Die erscheint mir persönlich unseriös, weil sie dünn mit "sexy" verbindet.

Howie Munson
Howie Munson
13. Januar, 2013 08:53

zu dem was "vierter Buchstabe des Alphabets!" veranstaltet fällt mir nur folgendes ein:
http://www.youtube.com/watch?v=z9tqtGqEOqQ
Aber das ist rein subjektiv und irrational, ich mochte ihn noch nie….
2009 hat er (laut eigener Aussage) mit fisch und huhn futtern (und training) 15kg(?) abgenommen….
http://www.youtube.com/watch?v=_GIcClexIoI
und auf dessworld.de steht dasselbe "wie D 20kg abnehmen" sowohl unter "tanz dich fit" als unter dem aktuellen "10weeksbodychange", nur einmal in 10 Wochen und einmal in 4 Monaten…

John Lenin
John Lenin
13. Januar, 2013 09:44

Diese "Experten" gibts hier auch, wenn auch nicht ganz so irre wie in den USA: Udo Pollmer zum Beispiel, der Nahrungsmittelchemiker ist, sich aber als Ernährungsexperte bezeichnen lässt, und praktisch nur Unsinn und verfälschende Darstellungen von sich gibt. Da gilt auch: sobald jemand mit Sondermeinungen Geld verdient – stutzig werden!

paule
paule
13. Januar, 2013 13:27

Zur Steinzeitdiät:
http://www.swr.de/betrifft/-/id=98466/did=9949030/pv=video/nid=98466/uyl8av/index.html
Ein Beitrag aus dem SWR, der mich echt euphorisiert hat, als ich ihn gesehen (und empfohlen bekommen) habe. Danach war ich zwei Monate Steinzeit-Esser.
Dann habe ich recherchiert.
Jetzt gleich esse ich Spaghetti.
(Und das ist GIFT für einen Steinzeitmenschen! 😉 )
Schade, dass die richtig toll klingenden Theorien, die einem einfache Lösung versprechen, meist simplifiziert (bis falsch) sind.

heino
heino
13. Januar, 2013 20:20

Zu diesen Diät-Modellen kann ich rein gar nix sagen, ich halte Diäten aber generell für Quatsch. Angeregt durch deine Schlankheitskur hab ich mich jetzt endlich auch wieder entschlossen, einige Kilo abzubauen und habe das wie schon 2005 dadurch angegangen, dass ich nur die schlimmern Dickmacher (Cola, Süßkram, Fast Food) reduzierte und dafür etwas mehr Sport (30 Minuten Trimmrad pro Tag) treibe. Und schon sind 1,5 kg in einer Woche weg. Da verzichte ich gerne auf Trennkost oder jeglichen anderen Diätquatsch

Exverlobter
Exverlobter
14. Januar, 2013 04:16

Alles viel zu kompliziert.
Wer gerne isst, sollte sich überdurchschnittlich viel bewegen. Wer zu faul dazu ist, sollte dementsprechend weniger essen. Ein Laster kann man sich leisten, aber nicht zwei (Faul sein UND viel fressen). Dann nimmt man zu.
Geht doch ganz einfach 😉

Jor
Jor
14. Januar, 2013 09:53

Diäten und Abnehmprogramme sind ein Milliardengeschäft und wir glauben nun mal zu gerne, dass es ganz einfach ist und werfen jedem angeblichen Experten mit seiner Wunderidee unser Geld hinterher.
Abnehmen ist in meinen Augen eine Kopfsache. Vielen brauchen auch so einen Startimpuls einen Kick oder eine Idee an die sie sich hängen können oder der Halt gibt.
Das können natürlich auch krude Ideen wie Steinzeithöhlenernährung oder Gurkendiät sein, dass macht die Ideen nicht besser, aber gibt eben den richtigen Impuls.
Im schlimmsten Fall jedoch ist die Idee so ein Mist, dass die Verfolger sich gesundheitlich Schaden oder sofort das doppelte wieder zunehmen sobald sie die Ernährung wieder normalisieren.

Wortvogel
Wortvogel
14. Januar, 2013 10:02

@ Heino: Genau. Das ist das, was ich mit "Konsens-Diät" meine und an das ich mich auch halte.

Mencken
Mencken
14. Januar, 2013 11:35

Wusste gar nicht, daß Diäten eine der großen Menschheitsfragen sind.

Wortvogel
Wortvogel
14. Januar, 2013 12:03

@ Mencken: Diäten nicht, aber die Frage nach der richtigen Ernährung und dem gesunden Leben aller ist durchaus eine der großen Menschheitsfragen, an der weit mehr hängt als die Krankenhauskosten von ein paar Fettleibigen.

CF
CF
15. Januar, 2013 18:58

@Wortvogel
Ich halte mich daran:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-ernaehrung-2.html
Finde ich sehr glaubwürdig und logisch, und würde eine Vielzahl von Zivilisationskrankheiten erklären.

sergej
sergej
15. Januar, 2013 19:15

"Basische Ernährung ist eine Ernährungsform, die seit etwa 1913 in der Alternativmedizin bzw. Komplementärmedizin häufig als gesundheitsfördernd und heilend empfohlen wird. Dabei werden Nahrungsmittel bevorzugt, die angeblich weniger säureproduzierende Anteile und mehr basisch wirkende Anteile enthalten. Auch der Zusatz sogenannter „Basenpulver“ in Form von Nahrungsergänzungsmitteln bedient dieses Konzept.
Ernährungswissenschaftler und die wissenschaftliche Medizin haben keine Hinweise gefunden, dass diese Ernährungsweise therapeutisch wirksam ist."
http://de.wikipedia.org/wiki/Basische_Ern%C3%A4hrung

CF
CF
15. Januar, 2013 20:17

Schokoladenhersteller haben angeblich auch keine Hinweise gefunden, dass Süssigkeiten für Pickel verantwortlich sind.
Um es kurz zu machen: damit wir überleben muss unser Körper eine Temperatur von 37° haben und unser Blut einen ph-Wert von 7,4. Schon geringe Abweichungen führen zum Tod. In unseren Organen und Geweben finden wir 80% basisches Milieu, 20% saures. Die heutige Ernährung ist genau anders herum, 20% basisch, 80% sauer. Früher oder später begeht man somit Raubbau am Körper, weil er z.B. Calcium und Magnesium (basische Mineralstoffe) aus den Knochen nehmen muss, um die beim Stoffwechsel entstandenen Säuren zu neutralisieren. Der Hunger ist zwar gestillt, die täglichen Nährstoffe, die unser Körper aber eigentlich braucht, haben wir größtenteils nicht bekommen.

Howie Munson
Howie Munson
15. Januar, 2013 20:35

wieso gekochte Tomaten ungesund sauer sind, wüßte ich an der Stelle auch gerne… also wirklich nur frische Tomaten, die man selber kocht, ich meine weder Tomarkenmark noch Ketchup oder Fertigsuppe….
…mal davon ab das es Bullshit ist, dass quasi ALLE "Altersergebrechen" und "zivilisationskrankheiten" nur an der "sauren" Ernähnrung liegen:

(Karies, Krampfadern, Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Bandscheibenleiden, Arteriosklerose usw.) (…)Bluthochdruck (…)stärkere Brille(…) [Haarausfall], Nieren-, Gallen- und Blasensteine
(Arthritis, Arthrose, Gicht und Rheuma). (…) Altersflecken und Cellulite.(…)
grippalen Infekten und Entzündungen der Nasennebenhöhlen l(…) Hautausschläge, Allergien und Kopfschmerzen haben. Pilze wie Candida albicans werden Ihnen Blähungen, Scheideninfektionen, Müdigkeit, Heißhunger auf Süßigkeiten, übermäßigen Appetit und niedrigen Blutzuckerspiegel bescheren.

Highlight ist aber folgendes:

Säuren locken Bakterien, Viren und Pilze an
Wenn Sie übersäuert sind, ist es, als riefen Sie all die „bösen“ Mikroorganismen mit dem Megaphon und lockten Sie regelrecht in Ihren Körper. Die kleinen Gestalten sind nicht die Übeltäter. Sie selbst sind das! Denn nirgends fühlen sich Bakterien, Viren, Pilze und andere schädliche Mikroorganismen so wohl wie in einem sauren Milieu.

Dann zeigt mir doch bitte die Pilzkultur in der Essigessenzflasche….
naja über den Laden sind auch schon andere gestolpert…
http://goo.gl/e47BP

Howie Munson
Howie Munson
15. Januar, 2013 21:25

oh, flouridierte Zahnpasta ist auch Teufelszeug… komisch ein Zahnarzt ist da andere Meinung….
An dieser Stelle möchte ich ganz eindringlich vor Dihydrogen Monoxid warnen: http://www.dhmo.de/fakten.html

Wortvogel
Wortvogel
16. Januar, 2013 10:31

@ CF: Sorry, solange es keine fundierte wissenschaftliche Erklärung für die Wirkungsweise der basischen Ernährung gibt, halte ich das auch für Kappes. Und das von dir verlinkte "Zentrum der Gesundheit" geht ja nun gar nicht.

CF
CF
16. Januar, 2013 19:44

Man muss nicht alles gut finden, was auf "Zentrum der Gesundheit" steht. Unabhängig davon kann man auf der Seite von Andreas Campossa unter http://www.andreas-campobasso.com/vorher—nachher.html Vergleichsbilder von ihm selbst sehen. In seinem Buch "Die Umkehrung des Alterungsprozesses" wird u.a. basenüberschüssige Ernährung empfohlen. Ob man auch den esoterisch angehauchten Teil mag, kann jeder selbst entscheiden.
Interessant ist dennoch, dass selbst die DGE empfiehlt 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren und auch Fleisch nur in Maßen zu geniessen. Das kommt der basischen Ernährung im Gegensatz zum Normalverbraucher schon nahe.