Dieses Teil hatte ich in einem Artikel neulich nur am Rande erwähnt:

Es handelt sich um den Mede8er 500×2 Media Player. Angeschafft haben wir ihn in der vagen Hoffnung, er könne eines unserer Luxusprobleme lösen. Es sieht nämlich so aus: wir haben in unserem Wohnzimmer einen schicken Flachbildfernseher direkt an der Wand montiert. Dadurch dominiert kein hässliches TV-Möbel mehr den Raum. Die meisten Videoformate können wir über einen eingesteckten USB-Stick abspielen.

Was aber, wenn die LvA mal wieder eine ihrer DVDs abspielen will? Für diesen seltenen Fall wollten wir keinen klobigen DVD-Player aufstellen müssen. Das hätte ja den ganzen Raumgewinn durch den Flachbildfernseher zunichte gemacht. Ich schaute nach kompakten Playern zur Wandmontage, aber das brachte auch kein praktikables Ergebnis.

Nun verstehe ich von sowas nix, aber ich war der Meinung, es müsse sich doch mit der richtigen Hardware z.B. das Signal vom eingebauten DVD-Laufwerk in meinem Macbook auf den Fernseher streamen lassen. Aber meine Recherchen machten mich nicht schlauer.

Dann las ich bei Schnäppchen Dealz von einem aktuellen Sonderangebot: der 500×2 samt Wifi-Antenne für gerade mal 130 Euro. Obwohl ich keine Ahnung hatte, ob dieser schwarze Kasten unser Problem lösen konnte, schlug ich kurz entschlossen zu. Mich beeindruckte die schiere Menge der Formate, die der Mede8er zu schlucken beabsichtigte. Und auch die Menge an Anschlüssen machte mich unangemessen euphorisch (an der Seite gibt es noch mehr):

Nun hatte ich die Media Box also zu Hause stehen – und keine Ahnung, was ich mit ihr anfangen sollte. DVDs ließen sich darüber nicht zum Ferneher streamen, das stand schnell fest. Und nun? Zurück schicken? Wollte ich auch nicht. Vielleicht eine Festplatte einbauen? Möglich. Aber ich sah den Vorteil nicht. Im Internet surfen? Auf dem großen Bildschirm an keiner Stelle so komfortabel wie mit dem Notebook – schon gar nicht über eine virtuelle Tatstatur, die mühsam mit der Fernbedienung angesteuert werden musste. Die für den Mede8er erhältliche Funktastatur fand ich mit fast 100 Euro unverschämt teuer.

Eine einzige begrenzte Fähigkeit sicherte dem Mede8er vorläufig den Aufenthalt in unserem Haushalt – er schluckte erheblich mehr obskure Videoformate vom USB-Stick als der Fernseher selbst (sogar von YouTube geladene Dokus in FLV). Ich machte noch ein Firmware-Update und überließ die kleine schwarze Kiste damit die nächsten Monate sich selbst.

Irgendwann im Oktober entschied ich mich, den Mede8er noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich vereinbarte mit meinem Bruder, die Box und eines meiner rumliegenden externen Backup-Laufwerke mit nach Düsseldorf zu bringen. Er würde aus dem externen ein internes Laufwerk machen – und wenn sich dabei keine praktikablen Vernwendungsmöglichkeiten ergaben, schloss ich nicht aus, ihm den Mede8er zu schenken. Zu diesem Zeitpunkt fragte ich mich ernsthaft, was die ganzen positiven Kritiken der Box im Internet sollten. Mehr noch: was sollte die Box überhaupt?

Es war die LvA, die (wie in so vielen Dingen) die Wende einleitete. Irgendwann stand sie mit dem externen DVD-Laufwerk ihres Macbook Air in der Tür zu meinem Arbeitszimmer: „Kannst du das Teil nicht an diese Media Box anschließen, damit ich DVDs auf dem Fernseher gucken kann?“. Mir war klar, dass das keine Option war – es handelte sich um ein 30 Euro billiges No Name-Laufwerk ohne eigenes Netzteil, kaum größer als ein DVD Jewel Case. Wie sollte der Mede8er das überhaupt ansteuern und mit Strom versorgen? Aber weil es leichter ist, den Gegenbeweis zu erbringen als ihn nur zu behaupten, machte ich mich auf den Weg ins Wohnzimmer und stöpselte das DVD-Laufwerk in einen von den zwei USB-Anschlüssen der Media Box und drückte auf Start.

Ich und meine große Klappe.

Tatsächlich, so ging’s! Der Mede8er zeigte plötzlich „USB-DVD-Drive angeschlossen“ und ein Druck auf die Menütaste erlaubte vollen Zugriff auf die Inhalte. Da das Laufwerk klein, schwarz und schlank war, passte es perfekt auf den Mede8er. Wir hatten jetzt endlich die Mögllichkeit, am großen Fernseher DVDs zu schauen, ohne einen Fullsize DVD-Player oder ein Notebook anschließen zu müssen! Einziger Wermutstropfen: die Kombi war nicht „region code free“, das geliebte „M*A*S*H“ Box Set der LvA war damit gesperrt.

Trotzdem war ich nun begeistert und neugierig genug, mich noch einmal ernsthaft mit dem Mede8er auseinander zu setzen. Ich googelte, las mich in verschiedene HiFi-Foren ein, studierte die umfangreichen Diskussionen auf der südafrikanischen Hersteller-Webseite. So kam ich darauf, dass sich der gesamte Look des User Interface mit einfachen Skins ändern ließ. Man hatte sogar einen Wettbewerb veranstaltet. um besonders schöne Skins zu bekommen. Zuerst einmal spielte ich den „Man on the moon“ auf:

Der LvA gefiel allerdings die „BIg Cat“ deutlich besser:

Ich fand zudem eine App, die es mir ermöglichte, den Mede8er mit meinem Smartphone zu steuern. Es gab zwar keinen Grund, das tun zu wollen (wozu hatte ich die deutlich komfortablere Fernbedieung?), aber manchmal ist es schön, etwas zu können, auch wenn man es nicht braucht.

Cool, damit hatten wir also ein scharf aussehendes Media Center, das so ziemlich alle Formate schluckte und DVDs abspielte. Schon nicht schlecht. Wie war das jetzt noch mit dem Internet? Ein Blick in das Hersteller-Forum lehrte mich, dass die neue Firmware mittlerweile anpassungsfähig genug war, um auch viele andere (preiswertere) Funktastaturen zu akzeptieren. Nach ein paar Recherchen bestellte ich für 32 Euro die Logitech K400:

Auch hier anfänglich eitle Freude: Dongle in den USB-Port und schon wurde die Tatstatur erkannt. Leider nicht vollständig – Sonderzeichen blieben außen vor, was z.B. die Eingabe des @-Zeichens für eine Email zur Quälerei machte. Ich beschloss, dieses Problem für meinen Bruder aufzuheben, zumal schmerzhaft deutlich wurde, dass der Mede8er für Ausflüge ins Internet ungefähr so geeignet war wie mein Smartphone oder der Kindle Paperwhite. Das war alles sehr hakelig, die Ladezeiten lang, der Browser eine Unverschämtheit. Und genau die Sachen, die jetzt ideal gewesen wären, gingen nicht: so konnte man das „Media Hint“-Plugin nicht in den generischen Browser installieren, um damit z.B. Hulu-Streams direkt auf dem großen Bildschirm zu schauen. Ohne Passwort-Manager war auch die Verwendung als Email-Station oder Amazon-Schaufenster unkomfortabel.

So wie Smartphones allerdings per App bestimmte Bereiche des World Wide Web nutzerfreundlich aufbereiten können, brachte auch der Mede8er ein paar spezifische Funktionen mit, die durchaus Spass machten: Podcasts und Video-Podcasts waren gut konsumierbar, von YouTube-Videos und Internet-Radiosendern ganz zu schweigen. All das, wofür man auf der Benutzeroberfläche nur auf ein Icon klicken musste:

Damit war die Media Box immer mehr das, was ich mir davon erhofft hatte: eine preiswerte Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer. Nun musste es nur noch gelingen, eine Verbindung zwischen meinen Macs und dem Mede8er aufzubauen. Das war allerdings meinen Recherchen nach keine leichte Aufgabe, erst recht nicht unter Mountain Lion (und mein Bruder ist kein Mac-Experte). Laufwerk, Tastatur, Notebook-Verbindung – ich fuhr mit einer Sackladung von ungelösten Problemen nach Düsseldorf.

In meiner Heimatstadt am Rhein ging es wenig vielversprechend los: wir konnten die Box bei meinem Bruder nicht mal ins WLAN bringen. Sie war nicht bereit, nach neuen Funknetzen zu scannen. Eine geschlagene Stunde lang konsultierten wir die Anleitungen, googelten nach Problemlösungen, drückten die Tasten auf der Fernbedienung in allen logischen und unlogischen Kombinationen. Dann hatte ich genug von dem Unfug und stellte den Mede8er über das Setup auf die Werkseinstellungen zurück. Viel verloren ging dabei ja nicht. Und siehe da: nun flutschte es.

Der Einbau der 1,5TB-Festplatte gestaltete sich als Kinderkram: aus dem Gehäuse ausbauen, in den Mede8er einbauen, über das Bildschirmmenü formatieren, fertig. Nun war Platz für Filme, Serien, Fotos und Musik – fehlte bloß noch die Verbindung zu meinem Notebook, um die Daten nicht immer per Kabel oder Stick rüber schaufeln zu müssen. Und wie es die Foren angedroht hatten: mit dem Mac war das frustrierend schwierig einzurichten. Ich lernte in sehr kurzer Zeit sehr viel über NAS, NFS, DLNA, UPNP und Samba, ohne einen entscheidenden Schritt weiter zu kommen. Weder wollte der Mede8er den Mac „sehen“, noch wollte sich der Mac dem Mede8er offenbaren.

Ich kann nicht mal mehr sagen, was genau der Trick war, mit dem es dann (zur Hälfte) doch noch klappte: irgendwann konnte ich im Finder meines Macs unter „Netzwerk“ das Laufwerk des Mede8er sehen – und den angeschlossenen USB-Stick gleich mit. Das ermöglichte es mir, Dateien drahtlos zu übertragen, die Festplatte des Mede8er zu verwalten und aufzuräumen. Ich spielte ein paar Musikstücke drauf, ein paar Bilder, ein paar Clips und freute mich darüber, wie schick und schmerzfrei diese verarbeitet wurden. Aber es war eine Einbahnstraße, die noch dazu in die falsche Richtung führte, denn wirklich praktisch wäre es ja, von der Box auf Media-Dateien des Macs zu zu greifen und damit den Zwischenschritt über Stick und Festplatte im Einzelfall zu umgehen.

Wir testeten mehrere Tools für NFS und Samba, puhlten in den Netzwerk-Einstellungen herum, aber es wollte uns partout nicht gelingen. Mochte sein, dass uns ein Mac-Experte fehlte, denn am Windows-Notebook meines Bruders war die Verbindung über UPNP recht einfach herzustellen. Genau das war auch es, was uns auf die Idee brachte, dem Macbook eine UPNP-Verbindung aufzuzwingen. Dafür gibt es Tools und nach einiger Recherche entschied ich mich für das kostenpflichtige, den Reviews zufolge aber einfach zu bedienende und zuverlässige „Playback„. In der Tat gestaltete sich die Konfiguration des Programms erfreulich idiotensicher: Formate (Bilder, Videos, Musik) auswählen, freizugebende Ordner anklicken, fertig. Startet mit dem OS und hält sich dezent im Hintergrund.

Ich hatte es nach mittlerweile vier Stunden schon nicht mehr erwartet, aber „Playback“ brachte die Wende. Im Dateimanager meines Mede8er waren plötzlich die freigegebenen Ordner meines Macs zu sehen! Ein Klick und auf Fernseher meines Bruders ging die Post ab. Kopieren, verschieben, per Stick in die Box stecken? Hinfällig. SO hatte ich mir das von Anfang an vorgestellt – auch wenn der Mede8er immer noch nicht das DVD-Laufwerk meines Macbook direkt ansprechen konnte.

Mac auf Mede8er, Mede8er auf Mac, Internet-Zugriff, DVD-Laufwerk – tolle Sache, tolle Sache, tolle Sache. Für gerade mal 150 Euro Investition absolut überzeugend. Blieben nur noch die Probleme der Funktastatur mit den Sonderzeichen – aber da winkte ich ab: selbst mit voller Funktionalität des Keyboards war der Mede8er für mich als alternative Surfmaschine keine Option. Wir haben fast immer ein, oft sogar zwei oder drei Notebooks im Wohnzimmer herum liegen. Das ist allemal bequemer und lesefreundlicher. Ich beschloss, die Tastatur als „failed experiment“ zurück an den Versender zu schicken. Die Fernbedienung reicht.

Fazit? Wie bei dem MP3-Player, den Websticks und dem Smartphone war es ein hartes und manchmal frustrierendes Stück Arbeit, die Hardware dazu zu bringen, allen meinen Wünschen halbwegs gerecht zu werden. Dafür habe ich jetzt ein preiswertes und flexibles System, das zuverlässig und klaglos eine geradezu absurde Menge an Formaten schluckt:

Ist es das wert gewesen? Ich finde schon, denn ich habe auch und wieder einmal viel gelernt über das Zusammenspiel verschiedener Komponenten. Und ich habe eine Biosphäre vermeiden können, welche mich auf bestimmte Formate, Geräte oder Vertriebswege festlegen will.

Wir haben jetzt noch ein kleines Lack-Regal von IKEA unter dem Flachbildfernseher an die Wand montiert und die Kabel weitgehend unauffällig in eine Kabelführung verschwinden lassen. Das ist vielleicht kein Surround-Heimkino für den audiophilen Fetischisten, aber genau so perfekt, flexibel und dezent, wie wir es für unsere abendlichen Ausflüge ins Video-Wunderland immer haben wollten.

Wenn ich bloß noch rausfinden könnte, wie ich den Mede8er regionalcodefrei kriege, grrr…



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noyse
noyse

für solche sachen habe ich a) darauf geachtet dass die fernseher ins netz können udn b) mit ne synology ds212+ zugelegt.

Die ist in unserer PC Ecke verbaut udn die Fernseher via powerline mit dem netzwerk verbunden. So können die ohne grossartig kabel zu verlegen auf die dort via dlna bereitgestellten daten zugreifen. die beiden LGs kommen auch mit den mediadateien gut zurecht, einzig dts im videostrom vertragen die nicht. da gibt es aber tools für um das dts in ac3 umzuwandeln.

allerdings hab ich noch nen blu-ray Player wegen dem 3D so dass doch noch so ein klotz neben dem fernsehr steht 😉

Ich hatte vorher ne popcorn a110. mit der war ich auch zufrieden. aber irgendwann war der plattenplatz voll udn nachdem ich dann sowieso zusätzlich ein netzwerklaufwerk hätte einbinden müssen, bin ich gleich umgestiegen.

Bjoern
Bjoern

Wahrscheinlich ist dein DVD Laufwerk einfach nicht Region free, das wird in der Laufwerksfirmware intern festgelegt..
Das kannst du prüfen indem du es an einen anderen Rechner hängst und da mal die MASH DVD einlegst.
Lösung:
Du kannst du es an den Mac hängen, da unter Dienstprogramme -> Systeminformationen nachsehen was genau das für ein Typ/Modell es ist und unter rpc1.org eine Region free Firmware runter laden. Dort gibt es auch ein Windows only Java Tool zum Region free FW flashen, am Mac muss man das über das Terminal machen, das würde ich dir aber nur empfehlen wenn du Ahnung von UNIX hast, da kann man einiges kaputt machen. Also lieber am Windows Rechner machen, da ist das einfach.
Anleitungen gibt es auf der Seite dort.

Ich habe mich mit dem Media Center Thema vor einem Jahr auch ausgiebig beschäftigt und mir am Ende ein AppleTV gekauft das an meinem Mac hängt über die Privatfreigabe. Da ich zuhause eine Mac only Umgebung habe ist das am wenigsten stressig und läuft out of the box.
Man kann mit dem kostenlosen Tool Handbrake alle Video Formate in ein AppleTV konformes Format bringen und hat alles dann zentral im iTunes.
War bis jetzt die unstressigste Methode, ähnlich gute Erfahrungen hat ein Freund unter Windows mit einer xBox 360 als Media Center gemacht, ist allerdings eine andere Preisklasse wenn man nicht auch spielen will.

Teleprompter
Teleprompter

Auch wenn der Tip rechtlich grenzwertig ist, aber da wir hier ja von legal erworbenenen DVD-Originalen reden, sicher noch vertretbar: Der Mede8r kann wie fast alle Medienplayer bestimmt DVD Strukturen oder ISO-Files von der internen Festplatte oder einer Freigabe abspielen. Wandelt man die Regionalcode-gelockten DVDs mit der richtigen Software (hier bleibe ich sicherheitshalber dann doch mal vage) in so ein ISO-File um, kann man den Regionalcode künftig vergessen, außerdem hat man die Files immer griffbereit, die DVD wird geschont und überdies bleibt einem der Lärm erspart, den nach meiner Erfahrung externe DVD-Laufwerke an Medienplayer gerne mal machen.

Comicfreak

..ich bin immer wieder erschüttert, wenn du dich an sowas fest beißt..

Howie Munson
Howie Munson

Ich bin über die Logitech-Tastatur nur für’s nebenbei surfen erschüttert… *duck*

ok, mit Touchpad wird es wohl nicht so viel Auswahl geben.

EDIT: Tante Edith ist aus dem Urlaub zurück… war das jetzt ein Problem bei mir, oder ging editieren allgemein die letzten Tage nicht?

noyse
noyse

@wortvogel
die smarttvs haben meinen panasonic von 2000 abgelöst der langsam aber sicher bei hellen bildern einen leisen pfeiffton von sich gegeben hat. eben weil ich mir nicht alle 3 jahre einen neuen Fernseher kaufen wollte, habe ich die netzwerktaugliche variante gewählt.

Im übrigen ist das weniger aufwand als man denkt. schon allein wegen der vorzüge…via android/ios apps (ds audio / file) komfortabler zugriff auf deine daten. via audio/video station kann man sogar von ausserhalb filme schauen/audio hören. für ios gibs sogar ne app für die videostation. aber egal jeder so wie er mag 🙂

Moss the TeXie

Danke für den ausführlichen Bericht — ich denke selber gerade intensiv über sowas nach und hatte den Mede8er noch gar net am Schirm. Der soll allerdings letztes Jahr zu üblen Datenverlusten geneigt haben — ist da immer noch was dran, oder war’s nur ’ne frühe Firmware?

Dein Link namens «Playback» führt übrigens auf die Herstellerseite, wo gerade «Speeddownload» beworben wird. Korrekt wäre so.

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos

Aber was ist mit Blu-ray?

Sebastian
Sebastian

@ Wortvogel
Ich habe noch eine Frage, ist das Gerät nun drahtlos mit dem TV verbunden oder doch noch „klassisch“ per HDMI?

Noch als Anmerkung von mir, ich hatte vor einigen Monaten ein ähnliches Problem und habe mich für einen Mini PC von Acer (http://amzn.to/ToWsVQ) entschieden der nun mit Windows und Media Center (Alternativ auch mit spezieller Linux Distribution) am TV läuft. Bin mehr oder weniger zufrieden (seit Windows 8 etwas mehr durch die neue Metro Oberfläche welche sich vom Sofa besser bedienen lässt). Hat halt alle vor und Nachteile eines klassischen PC, positiv ist die kompakte Größe, das fast nicht wahrzunehmende Betriebsgeräusch und das integrierte Blu Ray Laufwerk, zum Spielen älterer PC-Spiele mit Gamepad reicht es auch noch.
Riesen Nachteil ist dabei halt die umständliche Handhabung. Windows ist einfach nicht geeignet vor dem TV, mit einigem Abstand bedient zu werden. Vermutlich wäre ich mit einem vom Wortvogel beschriebenen Media-Center besser gefahren.

Sebastian
Sebastian

@ Wortvogel: Danke

Moss the TeXie

@Wortvogel: Yepp, sowas sehe ich auch kommen — spätestens, seitdem ich auf’m letzten LinuxTag mal ein bißchen mit den XBMC-Leuten ratschen und XBMC auf der Raspberry Pi testen konnte. Sobald Raspi-Frodo final ist, werden wir weitersehen.

Zusatzfrage: wozu braucht man ausgerechnet am Mac einen «Downloadmanager»?

Guido
Guido

Trotz meiner generellen Abneigung für das in der Tat unerträglich „proprietäre“ Apple habe ich mir einen Apple TV 2 gekauft, in Ermangelung alternativer Online-Videotheken vor Ort.

@Bjoern: Nachdem ich das gute Stück mit dem 30USD-Jailbreak „aTV Flash“ entfesselt habe (legal, wohlgemerkt) spielt der alle Formate über die Privatfreigabe, und das sogar mit einem Dell-Laptop.

Was mich immer noch jedes Mal rasend macht ist dass das Teil keinen An/Aus-Knopf hat und sich auch per Fernbedienung nur sehr widerwillig abschalten lässt.