Ich habe es schon mehrfach erwähnt: ich bin kein großer Gamer. Meine Zeit endete mit der Ära Super NES. Dann und wann amüsiere ich mich mit Geschicklichkeitsspielen auf meinem Smartphone oder spiele alte Arcade-Automaten auf Emulatoren nach. Eines Tages baue ich mir so ein Ding.

Einzige Ausnahme: Casual Games. Wikipedia definiert den Begriff so: „Casual Games (englisch Gelegenheitsspiele) ist ein Modewort für einfache elektronische Spiele, die sich durch eine besonders leichte Zugänglichkeit, intuitive Eingabemethoden, das kooperative Gameplay sowie schnelle Erfolgserlebnisse auszeichnen. Die Spiele zielen insbesondere auf Personen ab, die eine kurzweilige Unterhaltung ohne langwierige Lernphase suchen.“

Die LvA und ich spielen gerne casual games. Nicht diese Farmville-Dinger auf Facebook, bei denen man ständig Bestleistungen erbringen oder Zubehör nachkaufen muss. Auch nicht hohle Reaktionsspiele wie „Moorhuhn“ oder „Angry Birds“ (obwohl, Letzteres manchmal schon). Unsere Liebe gilt den „echten“ Casual Games, die man für wenig Geld z.B. bei Big Fish laden kann – der Publisher veröffentlicht JEDEN WERKTAG ein neues Spiel!

Casual Games haben viel mit Arcade-Automaten gemeinsam: sie sind bunt, unterhaltsam, einfach zu kapieren und einfach zu spielen. Casual Gamer wollen „casual“ spielen, bringen keine extra Controller mit drei Sticks und sechzehn Buttons mit und haben zumeist feste Genres, die ihnen zusagen. Neben Geschicklichkeitsspielen, die man um Punkte und damit endlos spielen kann („Bejeweled“, „Chuzzle“ und „Peggle“ sind dabei unsere Favoriten), bevorzugt der Casual Gamer Konzepte, die in lockere Stories eingebettet sind und ein befriedigendes Ende nach zwei bis acht Stunden versprechen. Dafür muss man zwischen zwei und acht Euro berappen. Abos und Sonderangebote drücken die Preise noch weiter. „Verlieren“ kann man bei Casual Games eigentlich nicht und für alle doch mal etwas problematischeren Levels gibt es genug Lösungshinweise. Casual Games sollen unterhalten, Zeit vertreiben, aber nicht frustrieren.

Die LvA z.B. liebt Match3-Spiele. Wie so viele Casual Gamer wurde sie von „Bejeweled“ angefixt:

Das Genre hat mittlerweile eine unendlich scheinende Menge von Variationen hervor gebracht – und sich erstaunlich weiter entwickelt. Es geht schon längst nicht mehr nur um das Anklicken bunter Steinchen, um daraus Ketten zu bilden.

„Throne of Olympus“ erweitert das Match3-Prinzip um eine Battle-Facette. Man erspielt sich Flüche und Zaubersprüche, mit denen man eine Gottheit besiegen muss, um am Ende zum Herrscher des Olymp aufzusteigen. Mit ein bisschen Übung ist das gar nicht so schwer. „Mortal Kombat“ für reaktionsarme Denksportler:

„Around the World in 80 Days“ spielte die LvA einmal komplett durch, was verdammt knifflig, aber durch die hübsche Grafik und das beeindruckende Storytelling sehr motivierend war. Ein Jahr später versuchte sie es während eines Ibiza-Urlaubs noch mal – und verlor fast die Nerven, als sie kurz vor dem Ende scheiterte. Ganz dem Konzept gemäß hat das Spiel allerdings „nur“ 80 Level:

Fishdom“ ist extrem populär und ich bin nur drauf gekommen, weil ich nach den beliebtesten Match3-Spielen gegoogelt habe. Leider gibt es für den Mac nur eine Version, während andere Plattformen bereits mit mehreren Sequels bedacht wurden. Der Gimmick bei Fishdom sind wieder mal nicht die (recht typischen) Match3-Level, sondern die Aufgaben dazwischen. Kinder und Frauen werden begeistert sein: man baut und bevölkert Aquarien. Deko-Elemente, Fische, Pflanzen, sogar Schildkröten kann man für die erspielten Punkte einkaufen:

Die LvA spielt es mit großer Freude auf ihrem Macbook – als sie in Level 31 mal hängen blieb, half ein Blick ins Big Fish-Forum, in dem sich die Spieler gegenseitig mit Tipps aushelfen. Auch die Katze ist begeistert: sie starrt gerne auf das Aquarium. Besonders lobenswert: obwohl man insgesamt fünf Aquarien fertig spielen kann, ist danach kein Ende in Sicht, weil der Level-Generator immer neue Herausforderungen ausspuckt.

Kurioserweise vermischen sich die Casual-Genres immer mehr. Es gibt diverse Match3-Spiele, bei denen man zwischen den Levels Dörfer oder Farmen bauen und erhalten muss. Das erinnert an Casual Games wie „Road to Rome“ und spielt sich wie eine Ultralight-Version von „Sim City“. Wer allerdings nur den Match3-Kick sucht, ist damit nicht gut beraten.

Während die LvA Match3-Spiele meistens allein spielt (Ausnahme „Throne of Olympus“, bei dem ich als Strategieberater fungieren durfte), sind Hidden Object Games (HOG, in Deutschland auch als „Wimmelbild-Spiele“ bekannt) unser großes gemeinsames Vergnügen, dem wir über Wochen immer mal wieder jeden Abend eine halbe Stunde Zeit opfern. Das Prinzip ist immer gleich: es gilt ein Rätsel zu lösen. Das kann ein Mord sein, aber auch ein Spuk, ein Diebstahl, ein Verschwinden. Man bewegt sich durch verschiedene Räume, in denen man Gegenstände finden muss, die zumeist am unteren Bildrand aufgelistet sind. Dazwischen gibt es immer wieder so genannte Mini-Spiele, deren Vollendung weitere Hinweise frei schaltet (die man aber auch überspringen kann). Im Grunde genommen erinnern HOGs an klassische Grafikadventure, auch wenn sie etwas statischer und puzzle-lastiger sind.

Wir spielen HOGs eigentlich immer auf englisch – wer nicht absolut trittfest in dieser Sprache ist, sollte ein Wörterbuch parat haben.

Meine Einführung in die Welt der HOGs war vor mehr als vier Jahren „The Lost Cases of Sherlock Holmes„, ein vergleichsweise typischer, für heutige Verhältnisse eher undramatischer Vertreter des Genres:

Die Grafik ist nicht herausragend, aber dafür sehr klar, was die Objektsuche etwas weniger frustrierend macht als bei anderen HOGs. Die Mini-Games sind abwechslungsreich, ohne zu schwer zu sein. Am Schluss jedes Kapitels kann man in einem Logik-Puzzle den Täter identifizieren. Das erinnert an Agatha Christie und Cluedo und erlaubt einen gemütlichen Krimiabend in gediegener Atmosphäre. Für Einsteiger und Angsthasen immer noch eine gute Empfehlung.

Ähnlich wie die Match3-Spiele sind HOGs in den letzten Jahren immer komplexer und aufwändiger geworden. Die Grafiken sind manchmal gerendert, oft aber auch wie Ölgemälde gezeichnet, prächtig und detailverliebt. Es gibt fette symphonische Soundtracks, komplexe Rätsel und verschachtelte Storylines. Fast immer geht es um Horror oder Mord. Mitunter droht dabei die Simplizität, die den eigentlichen Reiz dieser Spielgattung ausmacht, etwas abhanden zu kommen. So sind „Mountains of Madness“ und „Dark Strokes – Sins of the Father“ zwar fantastisch üppige Gruselabenteuer, letztlich aber etwas zu wirr für den echten Casual Gamer:

Es ist manchmal frustrierend, wenn man ständig Gegenstände findet, deren Einsatzort man nicht bestimmen kann oder wenn man durch die Gegend rennt auf der Suche nach einer Location, die das nächste Rätsel bereit hält. Ein gutes Casual Games zeichnet sich dadurch aus, dass man selten bis nie den „Hint“-Button anklickt – bei den oben genannten Beispielen wurde es leider irgendwann die Regel.

Agency of Anomalies: Cinderstone Orphanage“ ist ein sehr typischer gelungener Vertreter der aktuellen HOG-Generation. Die Grafiken sind schick, es gibt immer wieder gruselige Zwischensequenzen und ein bombastischer Soundtrack untermalt das Geschehen:

Selten hat uns ein HOG allerdings so begeistert wie „Phantasmat„. Hier wird der Spieler stärker als sonst an die Hand genommen und in die Story eingebunden. Die Locations sind abwechslungsreich und übersichtlich, die Grafik ist bildschön und immer wieder treiben film-eske Zwischensequenzen das Geschehen voran. Hier wird die Illusion, Teil eines gelungenen Gruselfilms zu sein, wirklich zur Perfektion getrieben:

Es gibt zudem ein Detail, das „Phantasmat“ von allen anderen Vertretern des Genres abhebt: wenn man bei einem Wimmelbild nicht weiter kommt, kann man in einen Match3-Modus umschalten, um die fehlenden Gegenstände zu erspielen. Das kam der LvA natürlich sehr entgegen und so mussten wir im gesamten Spielverlauf nicht einmal eine Aufgabe überspringen oder die Hint-Funktion nutzen.

Immer wieder gibt es auch „Lizenz-HOGs“ zu bekannten Franchises wie „CSI“ und „Criminal Minds“. Diese sind in der Regel aber eher schlecht konstruiert. Echte HOG-Nerds meiden sie wie die Pest.

Bei vielen HOGs gibt es „Premium Editions“, vergleichbar mit den „Special Editions“ bei DVDs. In diesen kann man Bonus-Content wie Wallpaper anschauen und installieren, Strategy Guides konsultieren, Produktionsentwürfe bewundern, den Soundtrack separat hören, einzelne Bestandteile des Spiels erneut anwählen und manchmal auch pfiffige „Bonus Abenteuer“ spielen – im Fall von „Phantasmat“ eine Art Sequel/Prequel zum Hauptspiel mit neuen Locations und einer zusätzlichen Spielzeit von ca. 20 Minuten. Ob sich eine „Premium Edition“ für zwei oder drei zusätzliche Euro lohnt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ich selbst verliere nach dem Hauptspiel meist die Lust und suche mir lieber den nächsten Kandidaten.

Wir haben uns manchmal gefragt, wo die Hunderte von Grafikern, Komponisten, Autoren und Sprecher sitzen, die für die liebevolle Gestaltung der HOGs zuständig sind. Bei der unglaublichen Geschwindigkeit, mit der die Spiele veröffentlicht werden, müssen die doch im Akkord arbeiten – und das mit erstaunlichen Ergebnissen. Wer bei einem HOG nach „The End“ nicht gleich das Programm killt, bekommt einen Hinweis: es sieht so aus, als säßen die kreativen Köpfe hinter den Games samt und sonders in Osteuropa.

Nur selten gelingt es einem Spiel aus einem anderen Casual-Genre, unsere Begeisterung zu wecken. Absolute Ausnahme: „Bookworm“ und der Ableger „Bookwork Adventure“ (Letzteres leider nur für den PC erhältlich). Beide gehören zur Kategorie „Wordplay“ und verlangen eher einen soliden Wortschatz als einen flinken Finger. Von „Bookworm“ hatte ich euch vor einem Jahr schon erzählt. „Bookworm Adventures“ erweitert das Konzept – man sammelt Worte nicht mehr um der Punkte willen, sondern um („Throne of Olympus“ ähnlich) Gegner zu besiegen.

Hier ein schöner Video-Review des Spiels:

Die Grafik mag kein Knaller sein, aber die Bösewichte sind derart abgedreht und unterhaltsam, dass sich ein echter Suchtfaktor einstellt. Das einzige Problem: es ist ein endliches Spiel, das man nach zwei, drei Stunden durch hat und danach nie wieder anfasst. Die Endlosigkeit und damit auch anhaltende Faszination von „Bookworm“ erreicht es nicht.

Diverse Match3-Spiele und HOGs kann man auch online im Browser spielen, was uns allerdings nicht so viel Spaß macht. Wer sich mal an einem Casual Game versuchen will, sollte besser ein paar typische Beispiele für jedes Genre herunterladen – das ist meistens kostenlos und man kann jedes Spiel eine Stunde lang ohne Verpflichtung ausprobieren. Webseiten wie die von Big Fish oder Deutschland Spielt haben auch Foren und Top Ten-Listen, die gute Hinweise auf die aktuellen Hits geben.

Generell empfiehlt es sich, einen relativ großen Bildschirm zu haben und eine anständige Auflösung. Ich habe mal versucht, ein HOG auf meinem Android-Smartphone zu spielen. Es geht – aber es geht nicht gut. Manchmal holen wir für die HOGs tatsächlich noch mein altes 17 Zoll-Notebook raus. Da findet sich so manche Haarnadel deutlich leichter…

Ganz allgemein bin ich ziemlich baff, dass sich hier in zehn Jahren eine milliardenschwere Spiele-Industrie aufgebaut hat, die von den Medien und der Gamer-Presse (soweit ich das überschaue) weitgehend ignoriert wird. Es ist eine ganz eigene Subkultur, die vielleicht deswegen so breit und flach ist, weil ihre Mitglieder eben nicht „hardcore“ sind. Sie sind „casual“. Da macht man nicht so einen Wind.

Wie sieht’s mit euch aus? Spielt ihr Casual Games? Habt ihr Favoriten?



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Peroy
Peroy

Epic Battle Fantasy.

Chris
Chris

Die Playrix-Spiele sind toll. Mein absoluter Favorit ist 4 Elements auf dem iPad. Es gab auch eine iPhone-Version, die wurde aber leider inzwischen wieder entfernt. Ist eine tolle Abwandlung des Match3-Themas.

Der Karsten
Der Karsten

Das einzige Casual Game, das ich exzessiv spiele, ist „Bejeweled Blitz“.. eine 1 Minuten Variante von Bejeweled, das man bei Facebook spielen kann. Aber ich bevorzuge die Iphone App.. mit Maus ist sowas wirklich schwer zu spielen. ^^

Ansonsten bevorzuge ich „richtige“ Spiele.. neben World of Warcraft habe ich mir vor kurzem das neue „X-Com“ zugelegt, das wirklich süchtig macht. ^^ Taktik UND Strategie in einem Spiel.. ich hab schon den Vorgänger in den 90ern geliebt. 🙂

Wortvogel
Wortvogel

@ Karsten: Facebook mache ich bekanntermaßen nicht und Sachen wie „World of Warcraft“ sind einfach nicht meins. Nicht casual genug.

Der Karsten
Der Karsten

ja.. WoW ist wirklich nicht sonderlich „casual“.. auch wenn die Profispieler da wohl anderer Meinung wären. ^^

Ich konnte mich sonst immer gut mit „Tower Defense“ Spielchen anfreunden. Da gibts ja im Netz auch einige Seiten, die ganz gute anbieten.

Peroy
Peroy

„Ich konnte mich sonst immer gut mit “Tower Defense” Spielchen anfreunden. Da gibts ja im Netz auch einige Seiten, die ganz gute anbieten.“

„Protector“ und „Kingdom Rush“ auf kongregate.com… jetzt!

Marcus
Marcus

Casual Games sind so gar nicht meins. Ich bevorzuge „richtige“ Games, immer 3rd-Person, bevorzugt eher Survival-Horror oder Open-World-Krempel. Strategiekram und Egoshooter meide ich, meine Geduld mit Jump’n’Run ist gering.

Ich habe eine PS3 – auf dem Laptop zu spielen fiele mir nie ein, und PC hab ich nicht.

Aber in einem Punkt bin ich dann doch „Casual Gamer“: ich spiele nur phasenweise, mal eine oder zwei Wochen lang, dann ists auch wieder gut. Und ich suche Unterhaltung und Zerstreuung, keine Herausforderungen. Daher finde ich viele Spiele für“Hardcore-Gamer“ schlicht zu schwer und bin meist ein Freund des „easy“-Settings. Ich hasse es, irgendwo für länger stecken zu bleiben.

Spiele mit extrem unausgewogenem Schwierigkeitsgrad: Resident Evil 5 und 6. Oszillieren beide zwischen „zu einfach“ und „spontaner Tobsuchtsanfall“.

Spiel an der Obergrenze dessen, was ich noch mitmache: Dead Space. Großartiger Space-Survival-Horror mit Lovecraft-Feeling, im Easy-setting auch noch ein wenig anspruchsvoll, bis auf eine Stelle, die fast das Spiel killt (wer das Spiel kennt, nickt vermutlich mitleidig, wenn ich jetzt „Meteoritenschauer“ sage).

Großartig spielbar selbst auf „Normal“: Red Dead Redemption, Batman: Arkham Asylum und Batman: Arkham City. Insbesondere die letzten beiden sind in dieser Hinsicht traumhaft gut gemacht.

Exverlobter
Exverlobter

Früher war ich Hardcore-Gamer, jetzt spiele ich gar nichts mehr. AUch keine Casual-Games. Das einzige das ich je gespielt habe, war „Snake“ auf nem alten Nokia 3310.

Marko

Ich spiele selten sowas, hab aber immer wieder ein paar Aufträge in dem Bereich, vielleicht kennst Du da ja was von. Für „Mystery Stories: Berlin Nights“ habe ich das Cover gemalt, ebenso für einige Nintendo DS Spiele („Mahjongg: Ancient Egypt“, „Jewel Master: Cradle of Egypt“), für „Ancient Spirits – Columbus‘ Legacy“ habe ich diverse Screens und Charaktere koloriert, und seit kurzem ist „Farm Quest“ draußen, da hab ich die gesamte Ingame-Grafik, die Animationen und das Interface erstellt.

(Wenn Dir das zuviel Werbung ist, nimm die Titel gern wieder raus!)

Ich selber spiele das alles kaum, wie gesagt, da ich eher Retrogamer und/oder Killerspielspieler bin (in Half Life II Deathmatch hau ich Euch in der killbox_final-map alle weg 😎 ). Achja, und die WipEout-Teile sind natürlich großartigst (sind Rennspiele nicht eigentlich auch „nur“ Casual Games?).

Wortvogel
Wortvogel

@ Marko: Du darfst hier werben, bis die Kühe heim kommen 🙂

„Mystery Stories: Berlin Nights“ habe ich seinerzeit gespielt. War mir zu sehr aus Stock Fotos zusammen gestellt. Dabei finde ich die Idee, sowas in realen Städten spielen zu lassen, eigentlich sehr gut.

Ein bisschen Recherche hat eben ergeben, dass die (polnischen) Entwickler von „Phantasmat“ wohl auch schon wieder halbwegs pleite sind. Scheiße.

Skrymir
Skrymir

Habe ich schon erwähnt wie wahnsinnig angenehm es ist hier zu lesen wenn man sich davor im „Gaming“ Bereich des Internets herumgetrieben hat? Hier wird zumindest nicht jedem Menschen jegliche Intelligenz und Qualifikation abgesprochen nur weil er das falsche Spiel konsumiert.

On topic:

Ich vergnüge mich ja immer wieder gerne mit „Plants VS Zombies“ oder seit neuestem „Jelly Defense“ auch „Angry Birds Space“ landete relativ schnell auf meinem Kindle Fire HD.

In der Gaming Szene könnte man über soetwas allerdings kaum berichten ohne hunderte Kommentare voller Hass und Spott über sich ergehen lassen zu müssen. Schon schade…

Dietmar
Dietmar

Schiffe Versenken. Auf´m Handy. Wenn ich wirklich mal Leerlauf und keine Motivation, etwas Sinnvolles zu tun, habe. Aber auch nur, weil meine Strategie statistisch erheblich erfolgreicher ist als das Zufalls-System des virtuellen Gegners. Weil ich Risiken verabscheue.

Gamen ist so gar nicht meins …

Wortvogel
Wortvogel

@ Dietmar: Das ist sicher auch bei mir ein Punkt – ich mag keine Spiele, bei denen ich mich auf Glück verlassen muss oder auf schludrige Gegner-AI. Gerade bei den HOGs muss man nur aufpassen und nachdenken, dann geht es auf jeden Fall. Es ist immer fair und es gibt immer soviel Zeit, wie ich brauche.

@ Skrymir: Das kenne ich auch. Aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Ich spiele, was MIR Spaß. Ich muss vor niemandem auf dicke Hose machen. In vielerlei Beziehung sind die Casual Games ein Rückgriff auf die Spielprinzipien aus der C64-Zeit, als noch keine komplexen 3D-Welten gestaltet werden konnten und Spiele durch die Bank recht simpel gestrickt waren. What’s wrong with that?

Shah
Shah

Schließe mich peroy an: Armorgames.com und kongregate.com sind meine Pausenfüller.

xkcd hat es da mal schön auf den Punkt gebracht:

http://xkcd.com/484/

S-Man
S-Man

War letztes Wochenende in Helsinki. Da gibt es echt an jeder Ecke AngryBirds-Merchandise zu kaufen, sogar ganze Shops für Plüschtiere, Gummitiere und TShirts. Scheint irgendwie die größte Marke aktuell in Finnland zu sein. Nichts anderes war so präsent… Nur so nebenbei, weils mich beeindruckt hatte und entfernt zum Thema passt…

Howie Munson
Howie Munson

Majong gilt auch als Casual? oder Halma gegen Computergegner?
oder Arkanoid?
colums/dr. mario war damals schon eher nix für mich…
http://www.youtube.com/watch?v=TpBU0Auy2v4

und für wimmelbilder bin ich zu ungeduldig…

momentan spiel ich aber eh fast nur trackmania united. (wenn ich denn spiel)

Wortvogel
Wortvogel

@ Howie: Oh ja, an den Trackmania-Versionen habe ich auch schon viel Zeit verloren seit dem ersten Release.

viewer
viewer

Mein derzeitiger Favourite, ganz simple: Taberinos – hat ein bisschen was von Billiard, nur dass man Linien abräumen muss.

http://apps.facebook.com/mindjolt/games/taberinos?nav=userbar-favorites.1.title

Wortvogel
Wortvogel

@ viewer: In der Tat – sehr herausfordernd!

Eines meiner Lieblingsspiele von Armor Games war der „Angry Birds“-Vorläufer „Crush the Castle“.

invincible warrior
invincible warrior

Zähle mich doch eher zu den Hardcore-Gamern, auch wenn ich gerne mal Monate lang keine Spiele anfasse. Aber wenn, dann spiele ich auch paar gleich am Stück durch. Am liebsten spiele ich Point & Click Adventures, da hat man auch seine Ruhe und bekommt dazu noch eine ordentliche Story geboten, gerne auch was zu lachen. Sowas zB fehlt mir bei den Wimmelspielchen total.
Aber ich lasse mir auch nicht entgehen, das jährliche Assassins Creed zu spielen. Oder ein anderes hochgezüchtetes Spiel wie zB Mass Effect. Da ich aber auch nicht so viele Spiele spiele, kann ich immer gut auf den nächsten Steamverkauf warten, wo die Spiele dann auch für 20€ und weniger über die Ladentheke gehen. Das Warten hat auch meist den Vorteil, dass man die ganzen Erweiterungen, die es inzwischen für jedes Topspiel bekommt, meist mit im Paket hat.

Moss the TeXie

Dies Mœnchleyn saget: der bernsteingetrieb’ne Abakus mag zum Rechnen dienen und das Wissen zu mehren, doch nit fuer eytel Spiel und Kurzweyl.

… und auch Mosses von Lobdenburgs Alter Ego aus dem 21. Jahrhundert mag nur Spiele wie LaTeX, Python oder Lua.

Baumi

Hidden object ist nie meine Sache gewesen – die Sucherei reizt mich einfach nicht. Die diversen Match-3-Varianten schon eher, besonders „Big Money“ hatte es mir vor einigen Jahren angetan.

Warnen muss ich vor „Luxor“. (auch ein Match 3) Zumindest in der iPad-Version ist das so gestrickt, dass man sich schon aktiv anstrengen muss, um zu verlieren, weil man selbst auf der „schwierigsten“ Stufe immer rechtzeitig die richtigen Kugeln vom Computer serviert bekommt, um die Katastrophe abzuwenden. Wenn es keine Gefahr gibt, zu verlieren, schmeckt der Sieg fade.

hilti
hilti

Als schnelles Spiel für zwischendurch spiel ich zur Zeit ganz gern Super Puzzle Platformer. Wobei, schnel, hab auch schon fast ne Stunde durchgehalten und 250 000 Puntke erreicht…

Guido
Guido

Ebenfalls glasklare Zustimmung für Peroy: „Kingdom Rush“ ist das beste Spiel, dass mir in den 1,5 jahren, die ich mein iPad2 ausschließlich zum spielen benutze, untergekommen ist.

Wortvogel
Wortvogel

@ Peroy/Guido: Okay, ich probiere das nächste Woche mal aus.

Klaus

Triple Town. Immer wieder und ich hab schon diverse Leute damit infiziert. Dreimal Gras ergibt einen Busch, drei Büsche einen Baum, drei Bäume ein Haus und so weiter.

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-08/app-der-woche-tripletown

Und eine Zeitlang Spy Mouse auf dem (Androiden-)Tablet, eine Maus muss Käsestückchen einsammeln und darf sich nicht von den Katzen erwischen lassen.

Karsten

Mhm…..Spiele wie Bejeweled, Peggle und Plants vs. Zombies packen auch normale Gamer für viele, viele Stunden – in letzteren Titel hab ich so viel Zeit versenkt. Ich mag aber auch Puzzle Quest, Tower Defense-Spiele wie Defense Grid: The Awakening oder kleinere Indie-Titel wie World of Goo, Limbo oder Bastion.

Tatsächlich sahen meine letzten durchgespielten Titel aber deutlich anders aus. Für die Arbeit durfte ich die neuen Teile von King´s Bounty und Painkiller sowie Into the Dark testen. Und auch die übliche Portion Online-Rollenspiele war vertreten (Guild Wars 2 und WoW). Am besten hat mir aber privat das Finale von The Walking Dead gefallen – mein Spielerlebnis des Jahres. Nirgendwo sonst wurde ich emotional so bei den Eiern gepackt.

Der Karsten
Der Karsten

@Karsten: Hab ich schon mal erwähnt, dass ich ein bisschen neidisch auf Spieleredakteure bin? ^^

Ich tröste mich damit, dass mein Arbeitgeber viele Spieleentwickler mit Grafiktablets beliefert und dann ab und zu mal ein Gratisspiel für mich rausspringt. ^^

Karsten

Ein bisschen neidisch sein reicht auch 😉 Die Tests zu King´s Bounty und Painkiller waren nur bedingt spaßig…dafür waren die Spiele zu durchschnittlich bzw. enttäuschend. Into the Dark war wiederum so schlecht, dass das Zerreißen richtig Spaß gemacht hat. Und MMORPGs fressen leider auch in der privaten Zeit so viele Arbeitsstunden, dass der umgerechnete Stundenlohn zum Heulen ist…aber wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann, ist das natürlich meckern auf hohem Niveau 😉

Peroy
Peroy

Ist der Karsten jetzt der Karsten oder ein anderer Karsten… ? Dafuck… ?

Karsten

Es gibt schon eine ganze Weile zwei Karsten hier 🙂

Der Karsten
Der Karsten

Ja.. ich habs nicht so mit Nicknames.. „Peroy“ ist ja auch schon vergeben.. ^^ Wäre natürlich meine 2. Wahl gewesen.

@Karsten: Alles hat seine Vor- und Nachteile. Von morgens bis abends vorm Excel hängen und Portfolio Analysen etc. machen ist auch nicht immer „lustig“.. (oder wie meine Kolleginnen sagen: eher unsexy). 😉

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