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Sep 2012

Movie Mania 2012 (41): House of the Dead – Funny Version

Themen: Movie-Mania 2012 |

D/K 2011. Regie: Uwe Boll. Darsteller: Jürgen Prochnow, Clint Howard, Jonathan Cherry, Tyron Leitso, Ona Grauer

Story: Da es sich um die gleiche Story handelt wie bei der "normalen Version", fasse ich mich kurz: ein paar Vollpfosten mit angemessen dämlichen Ischen lassen sich auf eine Insel kuttern, auf der ein Rave gerade von blutrünstigen Zombies aufgemischt wurde. Es beginnt das übliche Gerenne, Geballer und Gehadere mit frisch Infizierten. Titten gibt’s auch zu sehen. Und Bullet Time. Und Jürgen Prochnow in einer "Das Boot"-Gedächtnisrolle.

Kritik: Vielleicht ist nicht, wie Oscar Wilde mal sagte, Ehrgeiz die letzte Zuflucht der Talentlosen, sondern Selbstparodie. Nachdem Uwe Boll größtmöglich und größtmäulig seinen "House of the Dead" als ultimative Videospiel-Verfilmung angekündigt hatte und damit massiv auf die Schnauze gefallen war, suchte er Absolution (und ein paar zusätzliche Dollar) in einer DVD-Edition, die vorgibt, sich in der eigenen Lächerlichkeit zu suhlen. So eine Mischung aus Audio-Kommentar, Blooper-Reel, Pop-up Video und Mystery Science Theatre 3000.

Es dürfte wenig überraschen, dass Boll auch dieser Versuch, sich ein bisschen Streetcred bei der Nerdschaft zu erschleimen, komplett misslungen ist. Ja, "House of the Dead" wird etwas kurzweiliger, wenn der Regisseur unablässig auf Continuity Fehler und miserable Darsteller zeigt, einige Figuren albern neu synchronisiert werden und "alternative takes" die Handlung auflockern.

Nur: Boll übernimmt keinerlei Verantwortung. Selbst in der "funny version" sind immer die anderen Schuld: Schauspieler, Kameramänner, Script Girl. Durchgehender Tenor ist nicht "das habe ich verbockt", sondern "hier seht ihr mal, mit was für Spacken ich arbeiten musste". Und das ewige Gebashe der Crew und der begrenzten Möglichkeiten wird nach spätestens 15 Minuten öde, weil Boll darüber hinaus nichts zu sagen hat. Ihm fehlt der analytische Humor eines Nostalgia Critic oder die Pointensicherheit der MST3K-Crew, um das fußlahme Geschehen auf dem Bildschirm wirklich zu konterkarieren. Selbst Beavis und Butt-Head hätten vermutlich fundiertere Kommentare abgeben können.

Das, was Boll hier abzieht, kann man mit einem beliebigen Kumpel und preiswertem Dosenbier selber produzieren: press play und dann "Höhö, guck mal – Möpse!", "Boah, der Typ vom Boot", "Zack ist der Zombie tot!", etc. pp.

Es bleibt die Frage, wer die Zielgruppe sein soll. Leute, die "House of the Dead" nicht kennen, wird die "funny version" eher überfordern, weil der Background fehlt. Wer den Fehler gemacht hat, Geld an "House of the Dead" zu verschwenden, wird hoffentlich schlau genug sein, kein zweites Mal für den Film zu zahlen – egal in welcher Version.

Zumindest kann man unterstellen, dass Boll hier erstmals auf die Idee kam, seine Drehtage mehrfach zu verwerten – ein Konzept, das dann bei "Bloodrayne: Third Reich" zur Fehlgeburt von "Auschwitz" und "Blubberella" führte.

Fazit: Im Ansatz lobenswerter Versuch, einen Drecksfilm durch Realtime-Kommentare und launige Einblendungen zu dekonstruieren, der an Bolls ermüdender Unfähigkeit scheitert, sein Werk retrospektiv differenzierter als "voll scheiße" zu beurteilen.

Von der "Funny Version" gibt es anscheinend keinen Trailer – hier also einer von der "Unfunny Version":

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Ley
4. September, 2012 14:15

Genial geschrieben Herr Dewi! 🙂 Besser hätte man es nicht sagen können.

Boll ist echt ein Phänomen. Er produziert einen Drecks Streifen nach dem anderen, wird mit der Zeit nicht besser sondern immer schlechter, findet aber immer wieder Sponsoren die ihm seine Filme finanzieren.

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 14:46

House of the Dead ist derart schlecht, dass man sich mit ein paar Bier und Kumpels trotzdem einen lustigen Abend machen kann. In der ORiginalfassung!, da brauchts gar keine Funny-Version.

ABer noch kann er sich ja rehabilitieren.
Wie angekündigt, kommt ja jetzt Bailout, die laut Boll einzig schonungslose Abrechnung mit dem Kapitalismus, die schon mit Wall Street 2 kommen sollte, zu der aber Oliver Stone laut Boll zu wenig Eier hatte.
Ich bezweifle aber trotzdem, dass das was wird, aber wer weiß, Wunder sollen ab und zu ja angeblich mal vorkommen.

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2012 15:02

@ Exverlobter: Vor allem hat Boll für "Bailout" sicher jahrelang in der Finanzbranche recherchiert, mit Experten gesprochen, etc. Der wird sein Drehbuch ja nicht auf der Basis von ein bisschen Halbwissen durch SPIEGEL-Artikel verfasst haben…

Ley
4. September, 2012 15:13

@ Wortvogel
Haha der war gut…. Eher von ein bisschen Halbwissen aus der Bild Zeitung. 😉

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 15:24

Jepp, ich will zwar eigentlich nix vorverurteilen, aber das ganze wird eh wieder nur ein Aufhänger für einen weiteren Amoklauf. Gäähn. Als ob wir das von ihm nicht schon oft genug vorgesetzt bekommen hätten. Ist ja mittlerweile der vierte Film, der sich mit dieser THematik befasst.

milan8888
milan8888
4. September, 2012 16:59

Spielt dann wahrscheinlich in ner Postbank

Sebastian
Sebastian
4. September, 2012 19:54

Zu "Bailout":
Hier muss ich sagen das dies eines der wenigen Themen ist bei dem ich Dr. Boll tatsächlich Fachwissen zutraue schliesslich ist er wohl DAS Mastermind wenn es darum geht Geld, aus welchen Quellen auch immer, für seine Filmprojekte zu gewinnen (ich sag nur "stupid german Tax Money"). Er rühmt sich ja auch auf seiner Investorenseite damit das "noch keines" seiner Projekte verluste für die Anleger gemacht habe. Einen guten Film garantiert aber das natürlich auch nicht, ich persönlich hoffe einfach mal das er zumindest mal Geld für ein brauchbares Drehbuch ausgegeben hat und nicht wieder seine überforderten Schauspieler improvisieren lässt.

Zu Boll allgemein:
Die Ausrede "die anderen sind schuld das der Film schlecht wurde" benutzt er auch immer wieder in gefühlt jedem Audiokommentar indirekt ("Schauspieler XY war eigentlich nicht meine erste wahl") oder offensiv in jedem Interview. Negativ aufgefallen ist mir dabei besonderes eines in jüngster Vergangenheit für den Podcast "Radiodrome" ein Projekt von/aus dem Bekanntenkreis von Brad Jones (Cinema Snob) in dem er auch in bekannter weise gegen alles und jeden (Michael Bay der "crazy Cokehead", Edward Furlong der "Crackhead / Junkie" und natürlich Michael Madsen "drunk every time he was on the Set") vom Leder zieht. Verständnislos war ich nur wie gut er mit dieser Masche in dem besagten Interview wegkam. Seine offensive Art scheint also nach wie vor unverständlicherweise bei vielen noch zu ziehen. Und den Beweis das er mit dem selben Budget wie Bay tatsächlich den besseren Film drehen könnte wird er halt nie erbringen müssen.
Link zum Interview (El Bollo erzählt am ende auch etwas über Bailout): http://thecinemasnob.com/2012/08/19/radiodrome-uwe-boll-interview.aspx
(hoffe Verlinkungen sind hier erlaubt)

Peroy
Peroy
4. September, 2012 20:05

"Zu Boll allgemein:
Die Ausrede “die anderen sind schuld das der Film schlecht wurde” benutzt er auch immer wieder in gefühlt jedem Audiokommentar indirekt (“Schauspieler XY war eigentlich nicht meine erste wahl”) oder offensiv in jedem Interview. Negativ aufgefallen ist mir dabei besonderes eines in jüngster Vergangenheit für den Podcast “Radiodrome” ein Projekt von/aus dem Bekanntenkreis von Brad Jones (Cinema Snob) in dem er auch in bekannter weise gegen alles und jeden (Michael Bay der “crazy Cokehead”, Edward Furlong der “Crackhead / Junkie” und natürlich Michael Madsen “drunk every time he was on the Set”) vom Leder zieht. Verständnislos war ich nur wie gut er mit dieser Masche in dem besagten Interview wegkam. Seine offensive Art scheint also nach wie vor unverständlicherweise bei vielen noch zu ziehen. Und den Beweis das er mit dem selben Budget wie Bay tatsächlich den besseren Film drehen könnte wird er halt nie erbringen müssen."

Das braucht er auch nicht, er hat ja schon mit weniger Geld bessere Filme gemacht als Bay. Das Interview ist natürlich super. Dass Madsen jeden Tag knülle war, glaube ich nach Ansicht des Films sofort…

Was Edward Furlong angeht, den lobt er ja vornehmlich als guten Schauspieler. Der "Junkie" ist nur ein Einwurf im Nebensatz. Dass der allerdings ein Drogenproblem hat, das sieht man auch so, dafür braucht es keinen Boll, der einem das verklickert…

"Link zum Interview (El Bollo erzählt am ende auch etwas über Bailout): http://thecinemasnob.com/2012/08/19/radiodrome-uwe-boll-interview.aspx
(hoffe Verlinkungen sind hier erlaubt)"

Nein, darauf steht die Todesstrafe.

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 20:07

Bezüglich der Finanzierung ist auch das hier interessant

http://boll-filmfunding.de/index.html

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2012 20:18

@ Exverlobter: Schön, dass Boll Geld für King 3 mit dem Hinweis eintreiben will, dass King 1 knapp 30 Millionen Verlust gemacht hat und die zweite Fortsetzung noch weniger kosten soll als der schon grottige King 2. Und wer leiht denn einen Film wegen Dominic Purcell? Dessen Q-Wert geht gegen Null. Bei aller Liebe, Bolls Möglichkeiten sind augenscheinlich am Ende der Fahnenstange angekommen – schon "Blackout" hat er nach missglückten Crowdfinancing-Versuchen eingestampft.

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 20:40

" Und wer leiht denn einen Film wegen Dominic Purcell? Dessen Q-Wert geht gegen Null."

Naja, noch eine Scheidung kommt dem guten BOll nicht zur Hilfe:

Dolph Lundgren initially turned down Uwe Boll’s offer before coming back on his decision when he and his wife decided to get a divorce.
"It was an experience, it wasn’t exactly my taste, but I did it for other reasons. I was getting divorced at the time and I needed some cash quickly to pay for a few things… lawyers."

Immerhin für 1000 € gibt es schon ein Abendessen mit Boll, Na toll!
Auf der letzten FedCon haben sie sowas auch mit William Shatner angeboten, für 400 €. Da sitz ich dann aber doch lieber mit einer Sci-Fi Legende am Tisch.

Wenn alle Stricke reißen kann Boll ja immer noch bei The Asylum anheuern.

Sebastian
Sebastian
4. September, 2012 20:42

@Peroy
"Das braucht er auch nicht, er hat ja schon mit weniger Geld bessere Filme gemacht als Bay."
– Nun da bin ich mir halt nicht sicher, ich möchte hier eigentlich nicht Bay verteidigen (denke da kann man nur verlieren). Aber mal im ernst so sehr mir Herr Boll auch in seiner verschrobenen Weltansicht (ich hadere immere noch mit mir ob die mittlerweile nur noch Kalkühl oder tatsächlich seiner festen Meinung entspricht) sympatisch ist, wenn ich die Wahl habe ob ich jetzt einen World of Warcraft Film mit 200 Mio. Budget von Boll (ist ja sein "Traumprojekt") oder von Bay verbrochen haben möchte würde ich trotzdem ungesehen Bay den vorzug geben.

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 20:46

Eingegangene Beträge: 2530 €
LOL
Drehbeginn Herbst scheint wohl eher unwahrscheinlich

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2012 20:52

@ Sebastian: Sehe ich ähnlich – ich hasse Bay und Bay-Filme, aber der Mann ist ein "master of his craft". Boll hat auch mit einem Budget von 60 Millionen nur einen technisch besseren, aber inszenatorisch immer noch hanebüchenen Fantasy-Flop hinbekommen. Ich für meinen Teil bin weit über den Punkt hinaus, an dem ich Boll noch mal zugestehe, dass er ja nur die richtige Chance braucht…

Peroy
Peroy
4. September, 2012 20:53

"@ Sebastian: Sehe ich ähnlich – ich hasse Bay und Bay-Filme, aber der Mann ist ein “master of his craft”. Boll hat auch mit einem Budget von 60 Millionen nur einen technisch besseren, aber inszenatorisch immer noch hanebüchenen Fantasy-Flop hinbekommen. Ich für meinen Teil bin weit über den Punkt hinaus, an dem ich Boll noch mal zugestehe, dass er ja nur die richtige Chance braucht…"

"Rampage" noch nicht gesehen, wie… ?

Marcus
Marcus
4. September, 2012 20:55

@Ex: großes Tennis, fürwahr.

Ich hab sogar schon eine Idee, wie Boll damit Gewinne einfahren kann: für 100.000 € gibt es ja offenbar eine Nennung als Co-Produzent. Und für nochmal 100.000 € streicht er den Co-Produzentencredit dann wieder. Und nachdem Co-Produzenten den Film ja vor Release zu sehen kriegen, wird jeder freiwillig blechen, schon alleine, um danach noch ohne Papiertüte überm Kopf vor die Tür zu können:

"Guck mal, da geht einer von den Irren, die Boll’s letzte und größte Grütze mit ermöglicht haben – hat einer ein paar faulige Tomaten zum Werfen?"

😈

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 21:15

"Boll hat auch mit einem Budget von 60 Millionen nur einen technisch besseren, aber inszenatorisch immer noch hanebüchenen Fantasy-Flop hinbekommen"

Naja, eins muss man ihm zu Gute halten.
Manchmal schläft die Konkurrenz und kriegt es auch nicht besser hin.
Eragon war auch nicht besser als Dungeon Siege und Doom sogar noch schlechter als Far Cry.

Vor allem in dem von einem Fluch befallenem Genre der Computerspielverfilmungen haben die anderen Regisseure auch nix besseres hervorgebracht.
Unter Blinden ist der Einäugige König.

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2012 21:22

@ Exverlobter: Unter den Blinden ist Boll auch blind.

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 21:38

ICh bin durch das Cinemasnob-Interview durch.
Boah, jetzt fängt er auch noch an den Dolph zu dissen. Blasphemie! Ich glaube Natalia Avelon ist für ihren Dolchstoß jetzt rehabilitiert.
Und dann wieder diese alte Leier: King 3 wird tausendmal besser als King 2.
Uwe BOll wäre eine perfekte Spieluhr.

Marcus
Marcus
4. September, 2012 22:28

@Ex:

"Vor allem in dem von einem Fluch befallenem Genre der Computerspielverfilmungen haben die anderen Regisseure auch nix besseres hervorgebracht."

Zwei Wörter: Resident. Evil.

Keine im herkömmlichen Sinne "guten" Filme, ich weiß. Aber technisch gut gemacht, hübsch anzusehen und nicht langweilig. Drei gute Qualitäten mehr als Bolls Filme je hatten…

Exverlobter
Exverlobter
4. September, 2012 22:35

Hätte Paul Anderson nicht seinen "Event Horizon" der einen großen Pluspunkt in seiner Bilanz ausmacht, dann wäre er fast schon auf Boll-Niveau.
Von den Computerspielverfilmungen mochte ich eigentlich nur Final Fantasy. Zu Unrecht gefloppt.

Marcus
Marcus
4. September, 2012 22:47

@Ex:

1.) Paul W. S. Anderson, bitte. Sonst verwechselt ihn noch einer: http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Thomas_Anderson

2.) Wie gesagt, ich mochte die Resi-Filme auch. Und "Event Horizon". "Three Musketeers" und"Death Race" waren auch nicht gar sooo schlecht. Aber der Rest von ihm war schon Grütze. "Mortal Kombat"… brr…..

3.) "Final Fantasy. Zu Unrecht gefloppt." Ähhh… Peroy? Bist du das? 😈

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2012 22:58

"Wie gesagt, ich mochte die Resi-Filme auch. Und “Event Horizon”. “Three Musketeers” und”Death Race” waren auch nicht gar sooo schlecht. Aber der Rest von ihm war schon Grütze. “Mortal Kombat”… brr….."

Must. Control. Fist. Of. Death.

Marcus
Marcus
4. September, 2012 22:59

@Torsten: bitte?

Wortvogel
Wortvogel
4. September, 2012 23:08

@ Marcus: Ich trau mich nicht zu antworten, weil ich eigentlich vor Mitternacht ins Bett will. Kannst du nicht einen Kommentar zu meiner "Compliance"-Kritik schreiben und wir vergessen das hier schnell?

DMJ
4. September, 2012 23:50

Oha, die "Funny Version"? Der Wortvogel wagt sich an den ganz harten Stoff. Ich hab den Film nicht gesehen, aber mal eine Aufzählung der – ähm – Gags gelesen (extra mit dem Disclaimer "Furzgeräusche werden nicht aufgeführt) und das klang furchtbar deprimierend.
Aber gerade HotD ist natürlich ein guter Grund, Boll auszulachen, wenn er sich über die Dämlichkeit der "Resident Evil"-Filme beschwert.

(Und "Doom" war locker besser als "Far Cry" und sei es nur, weil er keinen Til Schweiger und keinen peinlichen Pausenclown hatte, dafür aber einen Showdown.)

Ley
5. September, 2012 09:09

Zum Thema Doom und Far Cry muss ich auch noch meinen Senf dazu geben.

Doom war ja bitte wohl um Längen besser als Far Cry! Wie DMJ geschrieben hat… alleine schon weil bei Doom Mr. Unsympathler himself Til Schweiger nicht dabei war.

Reini
5. September, 2012 09:15

"Doom" ist meiner Meinung nach tatsächlich eine unterschätzte Computerspiel-Verfilmung, die "Far Cry" sowieso um Längen schlägt (auch wenn "Far Cry" durchaus unterhaltsam ist).

Wortvogel
Wortvogel
5. September, 2012 13:00

@ Exverlobter: Ich habe mir das Radiointerview nun auch gegeben. Primär ist mir aufgestossen, wie armselig die Interviewer sind, die sich vorab loben, wie toll sie das harte Interview geführt haben – Boll dann aber doch nur Zucker in den Arsch blasen. Was Boll selbst angeht: er ist ehrlich wie immer und dissed halt gerne seine Stars. Bei Lundgren hat er sogar Recht – der ist ein guter Typ, kein großer Schauspieler.

Exverlobter
Exverlobter
5. September, 2012 17:33

Jepp, Dolph kann nicht wirklich schauspielern. Aber das können die meisten der 80er Action-Helden auch nicht, mit Ausnahme des Mannes mit der Gesichtslähmung, (was für eine Ironie). Und Boll weiß das auch, also wieso klingt es jetzt im Interview so, als ob es die Schuld von Dolph war? Dabei hätte Boll wissen können, dass man für einen Fantasy-Film etwas mehr schauspielerisches Talent als beim klassischen 80er Baller-Streifen braucht. Von daher ist dieser Miscast Boll zuzuschreiben, vor allem wenn man sich noch ins Gedächtnis ruft, dass Steve Austin oder Randy Couture die potentiellen Ersatzkandidaten für Dolph gewesen wären. Boll hat erst im Nachhinein gemerkt, dass er tatsächlich einen Schauspieler braucht, lässt es jetzt aber so aussehen, als ob er den Wrestlern von vornherein die Schauspielerei zugetraut hätte, und es dann deren Schuld ist, dass sie es nicht hinbekommen haben. Du hast bekommen, was du bestellt hast, also läster nicht Uwe.

Marcus
Marcus
5. September, 2012 18:39

@Wortvogel:

"Kannst du nicht einen Kommentar zu meiner “Compliance”-Kritik schreiben und wir vergessen das hier schnell?"

Nein, kann ich (noch) nicht – weil ich den noch gucken will. Bin ja selber Dauerkartenbesitzer für Köln.

Also, Butter bei die Fische: was erregte deinen Zorn? Das ich die RE-Filme gut finde oder dass ich den Mortal Kombat-Film nicht gut finde? Oder ist’s wieder nur dein Kreuzzug gegen "Event Horizon"? 😉

Peroy
Peroy
5. September, 2012 18:44

"Also, Butter bei die Fische: was erregte deinen Zorn? Das ich die RE-Filme gut finde oder dass ich den Mortal Kombat-Film nicht gut finde? Oder ist’s wieder nur dein Kreuzzug gegen “Event Horizon”? ;-)"

Da sollte er nach dem "Prometheus"-Debakel mal lieber vorsichtig sein… es könnte zu Massenausschreitungen kommen.

Aber "Mortal Kombat" ist natürlich supa, 'woll…