09
Mai 2012

"Justice League": Okay, so könnte das gehen

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Im Kontext des "Avengers"-Erfolges wurde ja auch hier diskutiert, ob und wie ein "Justice League"-Film von DC aussehen könnte, ob er ohne vorherigen Aufbau durch Solo-Abenteuer überhaupt sinnvoll wäre und was es nach "Avengers" zu diesem Thema noch beizutragen gibt.

Ich finde, dass dieser Trailer für "DC Universe Online", der schon zwei Jahre auf dem Buckel hat, durchaus mögliche Antworten gibt. Er rockt:

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Da stimmt die Epik, der Aufwand, die Choreographie, die modernisierte Darstellung der Helden – und der clever konstruierte Grundkonflikt.

DAS als Realfilm – ich wäre an Bord.



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Karsten
Karsten
9. Mai, 2012 09:01

Ich wünschte nur, das Spiel selbst wäre auch so fesselnd wie der Trailer. Habs einige Monate gespielt (ist ja mittlerweile F2Play) aber irgendwie zündet das nicht. Dabei bin ich ein ziemlicher Superheldenfan.. könnte auch an der Warcraft Sucht liegen.. wer weiß.

Vielleicht weiss der andere Karsten von Ninjalooter ja mehr dazu. Ähnliches gilt aber auch für die Intro Sequenzen bei Star Wars: The old Republic.. die sind ziemlich gut gemacht und spannend, aber das Spiel selbst läuft etwas anders ab. ^^

Es gibt übrigens noch den PS3 Klopper "Mortal Kombat vs. DC Universe" mit (meiner Meinung nach) sehr guten Sequenzen.. auch empfehlenswert.

CypherCrowley
CypherCrowley
9. Mai, 2012 10:38

Ja, der Trailer schaut gut aus und könnte – wenn auf dem Niveau von Avengers produziert – tatsächlich als Anheizer für einen Realfilm taugen. Alleine Superman, Batman und Wonder Woman in einer solch bombastischen Schlacht zusammen auf der Leinwand zu sehen dürfte wohl auch den Nichtkennern Comic-Vorlage den nötigen Eindruck eines "Eventfilms" vermitteln.

Abgesehen davon daß der JLA Film nach dem Reinfall von Green Lantern wohl vorerst gestorben sein dürfte habe ich aber auch meine Zweifel ob DC das auf die Reihe bekäme. Mir scheint es als hätte man dort im Gegensatz zu Marvel Probleme die Qualitäten der eigenen Figuren überzeugend in eine Adaption einzubringen. Sowohl bei einigen der DCU Animated Filme als auch bei GL wurde scheinbar mehr Wert darauf gelegt die inzischen recht komplizierte DC-Welt und die umfangreiche Mythologien der jeweiligen Helden mit einzubauen, anstatt die Kerngeschichte überzeugend zu erzählen.

Wenn ich sehe daß in Green Lantern nicht mal ein einziger Superheld oder -Schurke packend inszeniert werden konnte, kann das bei einem ganzen Team an (teilweise SEHR klischee-behafteten) Figuren eigentlich nur in die Hose gehen.

Daß es machbar ist hat Avengers ja eindeutig bewiesen, ich glaube nur nicht daß es im Hause DC derzeit jemanden gibt der vergleichbares fertig bringt.

Außerdem: einen DC-Team up Film den ich persönlich noch lieber sähe wäre Secret Six, auch wenn das natürlich reines Wundschdenken ist und bleiben wird.

Wortvogel
Wortvogel
9. Mai, 2012 10:43

@ CypherCrowley: Alles soweit richtig – da DC aber wie Marvel zu Warner gehört, müsste sich doch aus der Marvel-Mannschaft ein Team rekrutieren lassen, das DC auf die Sprünge hilft. Natürlich nur, was die Filme angeht.

Ich kam neulich noch auf eine andere Idee: Man könnte eine zweite Marvel-Reihe inszenieren, die sich primär auf die okkulten Charaktere stützt: Luke Cage, Dr. Strange, etc. Das wäre quasi die Fantasy-Variante zu den sehr SF-lastigen "Avengers".

Dr. Acula
9. Mai, 2012 10:53

Ähm. Marvel zu Warner? Ich glaube, Disney hätte da ein kleines Problem 'mit…

Wortvogel
Wortvogel
9. Mai, 2012 10:55

@ Doc: Sorry ja, da war in meiner Birne was falsch verdrahtet.

Dr. Acula
9. Mai, 2012 10:57

@Vogel
sjaauchnixneues 😉

Andrea Bianchi
Andrea Bianchi
9. Mai, 2012 11:12

Joar, Trailer ist ganz nett. Aber ich verstehe nicht, warum es in den Köpfen der Storyteller so verankert zu sein scheint große Heldentruppen immer auf GESICHTSLOSE ROBOTER/ALIEN Wesen treffen zu lassen. Das ist scheiße und langweilig.

Hat mich schon bei Avengers massiv gestört. Warum war "Dark Knight" so gut? Richtig, er hatte den perfekten Antagonisten. Aber Heldentruppen die gegen irgendwelche Roboter kämpfen finde ich gähnend langweilig. Wenig fesselnd das Ganze.

Luther und Doomsday zusammen vs. die League. Das wäre cool. Aber bitte: Keine Roboter oder Aliens mehr. Das ist ööööööööde

Dietmar
Dietmar
9. Mai, 2012 11:16

Hä? Die hatten keine Gesichter? Was war denn dann an denen vorne dran? Und was ist mit Loki?

CypherCrowley
CypherCrowley
9. Mai, 2012 11:21

Insgesamt sehe ich die Gefahr daß DC den Drehbuchautoren und Regiesseuren konstant mit der Story-Bible auf die Finger klopft und so der Kohärenz und erzählerischen Kraft der Adaptionen noch mehr Steine in den Weg legt. Zumindest habe ich das Gefühl daß genau das auch bei Green Lantern passiert ist und dies womöglich auf Geoff Johns als Co-Produzent zurückzuführen ist. Wenn man dies aber einfach mal ausblendet und davon ausgeht daß die Macher etwas freiere Hand bei einem JLA-Film bekommen: Wer würde sich für den Job eignen? Joss Whedon dürfte ja aus dem Rennen sein, sowohl wegen Avengers 2 als auch aufgrund seiner Erfahrungen mit DC in sachen "Wonder Woman". Matthew Vaughn könnte ich mir auch durchaus vorstellen, der hat ja bei X-Men First Class wie ich finde wirklich vortreffliche Arbeit im Genre abgeliefert. Nur dürfte er wohl auch rausfallen, da er soweit ich weiß für den nächsten X-Men und evtl. auch Kick-Ass 2 im Rennen ist.

Auch die Frage nach den geeigneten Darstellen stellt sich mir. Besonders bei Figuren wie Superman und Wonder Woman ist die Gefahr der Lächerlichkeit ähnlich hoch wie beim Thor. Dort hat sich Chris Hemsworth ja als echter Glücksgriff herausgestellt, den ich davor überhaupt nicht auf dem Radar hatte.

Wortvogel:
"Ich kam neulich noch auf eine andere Idee: Man könnte eine zweite Marvel-Reihe inszenieren, die sich primär auf die okkulten Charaktere stützt: Luke Cage, Dr. Strange, etc. Das wäre quasi die Fantasy-Variante zu den sehr SF-lastigen “Avengers”."

Ist es nicht erstaunlich wie viel weniger unrealistisch diese idee in einer Post-Avengers Welt klingt? 2002 hätte das noch nach reinster Phantasterei geklungen.
Luke Cage bietet sich an da er ja momentan mit Nick Fury in der aktuellen Ultimate Spiderman TV-Serie die Fäuste schwingt. Würde also durchaus in Marvels Media-Crossover Konzept passen.

Wortvogel
Wortvogel
9. Mai, 2012 11:45

@ Andrea: Die Hauptgegner im Clip oben sind Joker, Black Adam, Luthor, etc – keine Roboter. Brainiac ist DER Roboter und elementarer Bestandteil des DC-Universums – besonders, wenn es in die Zukunft geht. Das passt.

Andrea Bianchi
Andrea Bianchi
9. Mai, 2012 11:57

"Hä? Die hatten keine Gesichter? Was war denn dann an denen vorne dran? Und was ist mit Loki?"

Gesichtslos meint umgangsprachlich soetwas wie völlig austauschbar. Ähnliches parodierte auch schon Austin Powers in Bezug auf die ebenfalls "gesichtslosen" Handlager der Bondgegner. Aber das wussten Sie natürlich ;D

Loki war schrott. Ich hätte mir lieber einen markanteren Marvel-typischeren Gegner gewünscht. Bei Loki denke ich an Mythologie. Nicht an Marvel. Thor reicht diesbezüglich. Ein Joker in Dark Knight war schlicht perfekt. Einer der bekanntesten Bösewichte überhaupt. Unverwechselbar und untrennbar mit DC verknüpft. SO muss ein zünftiger Bad Guy aussehen. Aber von Loki als Marvel-Gegner hatte ich bis zum Film noch nicihts gehört.

heino
heino
9. Mai, 2012 12:06

@Andrea:dann hast du aber im "Thor"Film (sofern du ihn gesehen hast) und auch in den Comics nicht aufgepasst, denn Loki war tatsächlich immer der Hauptgegner von Thor und der allererste Gegner der Avengers. Überhaupt haben sie sich erst gegründet, weil Loki durch ein Täuschungsmanöver Hulk als große Bedrohung erscheinen ließ, wodurch er Thor anlocken und dann vernichten wollte. Und wenn du bei Loki an Mythologie denkst, warum dann nicht bei Thor?

heino
heino
9. Mai, 2012 12:08

Zum Thread-Thema:vielleicht wäre es eh für Warner/DC am besten, die JLA als Animationsfilm Marke "The Incredibles" zu produzieren. Dadurch könnte man dem ganzen anderen Schlamassel mit noch zu produzierenden Einzelfilmen und Reboots entgehen und wäre auch nicht an ein Konzept gebunden, wie Marvel es aufgebaut hat.

Andrea Bianchi
Andrea Bianchi
9. Mai, 2012 12:17

Ich sagte Thor reicht diesbezüglich. Das impliziert, dass ich auch bei ihm an Myth. denke ;D

Mag sein mit den Comics. Aber ich bin kein Comicfreak. Ich kenne mich aus, aber nicht im Detail. Finde so einen Gegner wie Loki halt langweilig. Genau so, wie ich einen Thor als Marvelhelden völlig daneben finde. Langweilig, da nicht einzigartig. So als würde ich jetzt Marvel vorschlagen eine Superheldenreihe mit Jesus zu machen. Finde da Leute wie Iron Man, Captain oder Hulk eher comictypisch.

Von Avengers war ich enttäuscht. Ich setze meine Comicerwartungen in "Man of Steel".

Paddy-o
Paddy-o
9. Mai, 2012 12:19

Puh der Trailer rockt in der Tat. Movie please!
(Edit: Gerne auch eine Serie!!!!)

Aber wenn man dafür erst eine Wonder Woman Origin Story Umsetzung verkraften müsste, bin ich raus 😉
Obwohl… konnte mit Thor auch nie was anfangen und fand seinen Film in weiten Teilen großartig. Besonders das übernatürliche/göttliche Flair, was ich vorher echt seltsam fand, wurde gut umgesetzt.

Wonder Woman ist in meinem Kopf aber weiterhin eher eine lächerliche Heldin, aber vielleicht liegt das ja nur an den Bildern der TV Serie aus den 70ern ^^
Darf gerne ebenfalls geändert werden…

Ich als interessierter Comic-Aussenseiter hatte aber schon bei der Identifizierung mancher Charaktere im Trailer oben Probleme.. man dürfte halt nicht zuviel auf einmal aus dem DC-Universum da reinballern.

Dietmar
Dietmar
9. Mai, 2012 12:26

Loki war schrott.

Natürlich …

*Augen roll*

Andrea Bianchi
Andrea Bianchi
9. Mai, 2012 12:38

Schrecklich wenn Leute ne andere Meinung haben, nä? ;D

VideoRaider
9. Mai, 2012 12:40

Das Hauptproblem von DC ist, dass sie einfach (filmisch) auf keinen Nenner kommen konnten (bisher). SUPERMAN soll es nächstes Jahr richten, an einem BATMAN-Reboot wird ja bereits gearbeitet. Somit könnte die Gleise für einen JLA-Film gelegt sein. Ob es nennenswerte Einzelfilme geben wird – außer Batman und Superman? Ich glaube nicht. Flash hat noch sehr gute Chancen. Green Lantern ist wohl raus (obwohl er eigentlich eine sehr großartige Storyline hat – da hätte man extrem viel draus machen können). Wonder Woman juckt niemanden. Selbst der TV-Pilot hat es nicht mal geschafft.

Es gibt übrigens einen Justice League-Film… 😀 Aus den 90ern. War der Pilot zu einer TV-Serie.

http://youtu.be/eZ5kCdJPGL8

Andrea Bianchi
Andrea Bianchi
9. Mai, 2012 12:42

Flash! Ganz vergessen. Der ist klasse und verdient wirklich mal nen Einzelfilm. Aber bitte in ernster und nicht so locker leicht wie die ganzen Marvelfilme.

So im Nolan-Stil. Bei Flash war selbst der Pilotfilm der damaligen Realserie ziemlich geil

reptile
reptile
9. Mai, 2012 12:53

Flash wäre als Einzelfilm sicher super, aber ob der Nolan Stil da passen würde? Die Real Serie fand ich auch super! Irgendwie hatte ich eine Zeit lang immer im Kopf, dass Bruce Campbell die Hauptrolle gespielt hätte, es war aber natürlich John Wesley Shipp. Die haben aber halt eine gewisse Ähnlichkeit.

Dietmar
Dietmar
9. Mai, 2012 13:15

Schrecklich wenn Leute ne andere Meinung haben

Nein. Nur ist deine Meinung falsch.

Von Avengers war ich enttäuscht.

Ach so: Du bist ein Mann mit Maßstäben. Ja, wenn so ein Popelfilm die nicht erfüllen kann, ist es natürlich Essig.

Howie Munson
Howie Munson
9. Mai, 2012 13:29

@Dietmar: nein, sie ist ne Frau mit Maßband… oder die Diskussion neulich über "Andrea kann auch in Italien Vorname eines Mädchen sein" völlig umsonst….

Nikolai
Nikolai
9. Mai, 2012 14:39

"Von Avengers war ich enttäuscht."

Der Film ist super, andere Meinungen sind nicht zugelassen Punkt

Michbech
Michbech
9. Mai, 2012 15:22

"Der Film ist super, andere Meinungen sind nicht zugelassen Punkt"

Keine Frage, war ein guter Film und ich hab mich sehr amüsiert. Aber er ist meiner Meinung nach auch nicht besser oder schlechter als andere gutgemachte Comic-Verfilmungen. Die Story ist ja, wenn auch wirklich gut erzählt, 0815 und schon tausend mal gesehen: böse alienbrut will die erde unterjochen + rachegeschichte um Loki.

Wenn es DC hinbekommen würde, einen guten Film + eine originelle Story hinzubekommen wär das doch mal was 🙂

heino
heino
9. Mai, 2012 15:25

"Von Avengers war ich enttäuscht. Ich setze meine Comicerwartungen in “Man of Steel”."

Na, da wäre ich aber vorsichtig. Der fängt auch wieder mit der Origin an, hat einen Darsteller, der ziemlich stark an Tom Welling aus "Smallville" erinnert, fährt einen in meinen Augen total verbrauchten Gegner (General Zod hatten wir schon in Superman 2, 2 Staffeln Lois & Clark und mehreren Staffeln Smalville) auf und hat mit Zack Snyder einen Regisseur, der mit "oberflächlich" noch sehr wohlwollend umschrieben ist. Der einzige Pluspunkt ist für mich Nolan als Produzent.

heino
heino
9. Mai, 2012 15:29

"Flash! Ganz vergessen. Der ist klasse und verdient wirklich mal nen Einzelfilm. Aber bitte in ernster und nicht so locker leicht wie die ganzen Marvelfilme.

So im Nolan-Stil. Bei Flash war selbst der Pilotfilm der damaligen Realserie ziemlich geil"

Flash selbst finde ich auch gut und die Serie mochte ich damals ebenfalls. Aber der düstere Noir-Stil, den Nolan bei Batman fährt, wäre hier völlig fehl am Platze. Flash ist im Kern eine fröhliche, sorglose Figur (besonders Wally West) und hat meist auch eher alberne Gegner, da würde der wagnerianische Bombast meiner Ansicht nach nicht passen.

heino
heino
9. Mai, 2012 15:34

"Green Lantern ist wohl raus (obwohl er eigentlich eine sehr großartige Storyline hat – da hätte man extrem viel draus machen können). Wonder Woman juckt niemanden. Selbst der TV-Pilot hat es nicht mal geschafft."

Widerspruch, Euer Ehren. GL wird trotz des überschaubaren Erfolges einen zweiten teil bekommen, hat Warner vor ca. 3 Monaten verlauten lassen. Und Wonder Woman könnte auch gut werden, wenn die Figur vernünftig modernisiert wird. Kelley hat bei der TV-Serie nur das dumme "Anwältin/Sekretärin/Sonstwas bei Tag – Superheldin in der Nacht"-Klischee gefahren und dazu sah das Kostüm auch noch eher nach billigem Fetisch-Karneval aus. Das konnte nicht gutgehen.

Ich persönlich würd emich auch noch über einen ordentlichen Green Arrow-Film freuen, der schmort ja auch schon ewig in der Development Hell. Aber da Warner da erstmal wieder eine unnötige TV-Serie auf den Markt schmeißen wird, sehe ich eher schwarz für Olli Queen:-(

CypherCrowley
CypherCrowley
9. Mai, 2012 16:29

heino:
"Widerspruch, Euer Ehren. GL wird trotz des überschaubaren Erfolges einen zweiten teil bekommen, hat Warner vor ca. 3 Monaten verlauten lassen."

Das freut mich zu hören. Ich wußte von einer derartigen Aussage, die stammte aber aus der Zeit kurz nach dem US-Start der Erstlings. Ich hatte ehrlich gesagt damit gerechnet daß diese Pläne nach Ende der Kino-Auswertung hinfällig wären. Schön zu sehen daß das Lämpchen noch nicht ganz erloschen ist. Die nächste Frage wäre dann: Gibt es schon Infos zu Cast & Crew?
Den Reynolds fand ich durchaus okay, was soll der Junge bei einer derart unstimmigen Figurenzeichnung im Drehbuch auch groß machen außer (mal wieder) sich selbst zu spielen? Kann bleiben. Mark Strong als Sinestro möchte ich auf jeden Fall wieder sehen, der war einer der wenigen positiven Aspekte am Film, auch wenn die Figur de facto komplett verschenkt wurde, inklusive an den Haaren herbei gezogenem "Sinneswandel" in der Post-Credits Szene.

heino:
"Und Wonder Woman könnte auch gut werden, wenn die Figur vernünftig modernisiert wird. Kelley hat bei der TV-Serie nur das dumme “Anwältin/Sekretärin/Sonstwas bei Tag – Superheldin in der Nacht”-Klischee gefahren und dazu sah das Kostüm auch noch eher nach billigem Fetisch-Karneval aus. Das konnte nicht gutgehen."

Ich glaube nach wie vor daß sie den Whedon mal hätten machen lassen sollen. Meiner Meinung nach hat der Mann nicht nur das nötige "Nerdwissen", sondern auch ein Gespür dafür wie man solch eine Figur in die heutige Zeit überträgt. Und auch die richtige Portion Selbstbewußtsein um nicht nur a la Snyder blind nachzuerzählen sondern auch die entscheidenen modernen Impulse einzubringen. Jaja, ich weiß, hätte, wäre, könnte…..

heino:
"Ich persönlich würd emich auch noch über einen ordentlichen Green Arrow-Film freuen, der schmort ja auch schon ewig in der Development Hell. Aber da Warner da erstmal wieder eine unnötige TV-Serie auf den Markt schmeißen wird, sehe ich eher schwarz für Olli Queen:-("

Green Arrow als Real-Serie fürs Fernsehen? Da bleibt nur zu hoffen daß das nicht wieder so in die Hose geht wie bei "Birds of Prey".
Ich hätte es für sinnvoller gehalten die ganze Nummer mit den Guardians, dem GL Corps und Parallax aus dem ersten Green Lantern raus zu halten und dafür lieber Green Arrow mit in den Film zu integrieren. Dann wäre der Streifen nicht mit lauter Backstory-Elementen überfrachtet gewesen denen er letztlich nicht gerecht werden kann und man hätte gleichzeitig einen Weg für einen eigenen Green Arrow Film vorbereitet.

Wobei ich ja mal gespannt bin wie DAS Kostüm in einer Realverfilmung aussehen wird. Das wird wohl im Endeffekt laufen wie bei Hawkeye.

Karsten - der zweite
9. Mai, 2012 22:57

"Vielleicht weiss der andere Karsten von Ninjalooter ja mehr dazu. Ähnliches gilt aber auch für die Intro Sequenzen bei Star Wars: The old Republic.. die sind ziemlich gut gemacht und spannend, aber das Spiel selbst läuft etwas anders ab. ^^"

Oh, na das Spiel ist hier ja nicht das Thema – meins war es aber auch nicht. Aber den Trailer fand ich damals zum Release schon geil…und die Charaktererstellung hat mir ganz gut gefallen 🙂

Schau mir Avengers wohl nächste Woche an, alleine Meteor Man….ähm Mega Man…ach verdammt….Iron Man wird es für mich schon rausreißen…Rob sehe ich einfach gerne. (Und Madame Scarlett auch "tuschel")…und gegen ein "DC-Helden-Bündnis gegen alles Böse" hätte ich sicherlich auch nichts – wenn es gut gemacht ist. Wobei Superman für mich außerhalb von Comics leider bisher überhaupt nicht ging, ohne dass sich bei mir der Fremdschäm-Modus aktivierte.

Ich hätte aber auch nicht gedacht, dass Thor, neben Hulk, neben Captain America, neben Iron Man, neben usw. funktionieren würde (ich glaub euch jetzt einfach mal ungesehen, dass es funktioniert)….so what….überrasche mich, oh du Filmemacher, der du diese Herausforderung irgendwann angehen wirst.

Peroy
Peroy
9. Mai, 2012 23:09

Meiner Meinung nach wird ein Film, in dem Batman neben Superman agiert (bzw. postuliert wird, dass die beiden dasselbe Univerum bewohnen), die größte Scheisse aller Zeiten…

Man muss nicht jeden Kack verfilmen.

Peroy
Peroy
9. Mai, 2012 23:12

Die sollen erstmal einen guten Superman-only-Film machen, gab ja bislang noch keinen…

Marcus
Marcus
9. Mai, 2012 23:35

"Außerdem: einen DC-Team up Film den ich persönlich noch lieber sähe wäre Secret Six, auch wenn das natürlich reines Wundschdenken ist und bleiben wird."

Oh ja!! Das wäre mal was.

Dazu noch den Green Arrow-Film (am besten mit dem GA-muss-aus-Megaknast-voller-Superschurken-Skript-fliehen, dass es ja schon geben soll) und ein zweiter Anlauf für Whedon’s "Wonder Woman".

Wenn Kenneth Branagh nochmal Lust auf einen Comicfilm hat, soll man ihm "Aquaman" geben.

Dann noch ein "Catwoman"-Film in GUT (ist ja nicht so, als würden die Comics keine Impulse hergeben, wie das aussehen könnte), und ich könnte auf den X-ten Superman-Aufguss auch verzichten.

Ja, ich weiß – back to reality…. 🙁

Marcus
Marcus
9. Mai, 2012 23:36

@Peroy: "Meiner Meinung nach wird ein Film, in dem Batman neben Superman agiert (bzw. postuliert wird, dass die beiden dasselbe Univerum bewohnen), die größte Scheisse aller Zeiten…"

Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung von gar nichts.

Marcus
Marcus
9. Mai, 2012 23:40

@heino:

"Der fängt auch wieder mit der Origin an, hat einen Darsteller, der ziemlich stark an Tom Welling aus “Smallville” erinnert, fährt einen in meinen Augen total verbrauchten Gegner (General Zod hatten wir schon in Superman 2, 2 Staffeln Lois & Clark und mehreren Staffeln Smalville) auf und hat mit Zack Snyder einen Regisseur, der mit “oberflächlich” noch sehr wohlwollend umschrieben ist. Der einzige Pluspunkt ist für mich Nolan als Produzent."

Ich würde auch lieber einen gut umgesetzten Luthor sehen, der mal nicht von einem chargierenden Superstar zum Hanswurst gemacht wird. Was Snyder angeht, habe ich es einmal gesagt und sage es wieder: der Mann steht und fällt damit, dass man ihm ein ordentliches Skript in die Hand drückt (und ihn nichts mehr umschreiben lässt).

Peroy
Peroy
10. Mai, 2012 00:07

"Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung von gar nichts."

Da hat er mich geholt. Dem hab' ich nichts entgegenzusetzen.

Andrea Bianchi
Andrea Bianchi
10. Mai, 2012 00:08

Superman von Snyder wird der Hit. Vorausgesetzt man kann was mit seinem Stil anfangen.

Peroy
Peroy
10. Mai, 2012 00:12

"Superman von Snyder wird der Hit. Vorausgesetzt man kann was mit seinem Stil anfangen."

Kackfilme… ? 😕

OnkelFilmi
OnkelFilmi
10. Mai, 2012 00:23

@Wortvogel:

"Ich kam neulich noch auf eine andere Idee: Man könnte eine zweite Marvel-Reihe inszenieren, die sich primär auf die okkulten Charaktere stützt: Luke Cage, Dr. Strange, etc. Das wäre quasi die Fantasy-Variante zu den sehr SF-lastigen “Avengers”."

Die zweite Garde scharrt doch schon mit den Hufen. "Dr. Strange" hat Marvel schon fest eingeplant (die Jungs von Dylan Dog und dem Conan-Remake haben das Buch geschrieben), und Patrick Dempsey wirbt darum, daß er die Rolle bekommt (mir wäre ja Jeffrey Dean Morgan lieber) und "Guardians of the Galaxy" soll auch spätestens 2014 in Produktion gehen. Wobei die Guardians da aber eh eine Sonderstellung einnehmen werden, da das Team nicht in der gleichen Kontinuität wie die Avengers, F4, X-Men etc angesiedelt ist (Earth 616), sondern im 31. Jahrhundert eines Paralleluniversums (Earth 691) seine Abenteuer erlebt.

Rocket Raccoon! \m/

OnkelFilmi
OnkelFilmi
10. Mai, 2012 00:32

Hmm, ich sehe grade, daß es doch zu Crossovers mit den großen Franchises kommen kann – die Neuauflage der Guardians ist im Earth 616-Universum angesiedelt. Woohooo! Rocket Raccoon und Hulk!!! 😉

Vineyard
Vineyard
10. Mai, 2012 01:37

DC/Warner schafft es einfach nicht koherent seine Superhelden also Kinofilme/TV-Serien zu verwerten. Vor allem TV (vo nder sehr gut laufenbden Animted Sparte mal abgesehen ,hier haben sie nämlich wirklich die Nase vorne) produzieren sie nur Bullshit.

Smallville lief zwar 10 Jahre wurde aber storymässig von Jahr zu Jahr dümmer und endete imo. in einem Finale, welches imo. echt ein Eiertritt war.

Birds of Prey war trotz fescher Darstellerinnen ebenfalls total Murx und der Wonder Woman Pilot von Kelly bringt mit seiner totalen OOC Dina die Fans noch heute zur Weißglut, wenn man ihn erwähnt. (Na ja, zumindestens Linkara…)

Vineyard
Vineyard
10. Mai, 2012 01:38

P.S Verzeiht mir übrigens meine obrigen Vertippser, es ist schon spät.^^

heino
heino
10. Mai, 2012 11:06

@CypherCrowley:die Äusserung war in einem Interview mit irgendeinem Warner-Suit auf superherohype zu lesen, aber da wurden keine Aussagen zu Details gemacht. Allerdings rechne ich fest mit der Rückkehr von Reynolds, Lively und Strong, da die sicherlich für mehr als einen Film unterschrieben haben werden.

Ich hätte es auch gern gesehen, wenn Whedon Wonder Woman verfilmt hätte, denn starke Frauenfiguren sind ja nun absolut sein Metier. Aber nach dem Avengers-erfolg wird der gute Mann wohl mit Angeboten überhäuft werden und dann für lange Zeit ausgebucht sein. Und vermutlich hat er auch erstmal von Warner die Nase voll.

Die GA-Serie ist jetzt schon ein Ärgernis, weil sie den Titel einfach mal zu "Arrow" gekürzt haben, um Verwechslungen mit Green Lantern und Green Hornet zu vermeiden. Das zeigt mal wieder, wieviel Intelligenz Warner dem eigenen Publikum zutraut.
Und Marcus hat insofern recht, als das "GA im Knast voller Baddies"-Script von Goyer seit Ewigkeiten auf die Verfilmung wartet. Sollte es tatsächlich irgendwann einen GA-Film gebeb, verwette ich aber meinen rechten Arm darauf, dass auch der eine Standard-Originerzählung wird. Und es würde mich auch nicht wundern, wenn er dann wie Hawkeye modernisert würde, ohne wie bei hawkeye dafür auch einen Grund (Hawkeye im Film entspricht dem Hawkeye aus den Ultimates-Comics, der ebenfalls Shield-Agent ist) zu haben.

heino
heino
10. Mai, 2012 11:09

"Ich würde auch lieber einen gut umgesetzten Luthor sehen, der mal nicht von einem chargierenden Superstar zum Hanswurst gemacht wird. Was Snyder angeht, habe ich es einmal gesagt und sage es wieder: der Mann steht und fällt damit, dass man ihm ein ordentliches Skript in die Hand drückt (und ihn nichts mehr umschreiben lässt)."

Für mich war Spacey der einzige Lichtblick an Superman returns. Was Snyder angeht, stimme ich dir aber absolut zu.

CypherCrowley
CypherCrowley
10. Mai, 2012 19:55

Peroy:
"Meiner Meinung nach wird ein Film, in dem Batman neben Superman agiert (bzw. postuliert wird, dass die beiden dasselbe Univerum bewohnen), die größte Scheisse aller Zeiten…[…]
Die sollen erstmal einen guten Superman-only-Film machen, gab ja bislang noch keinen…"

Hm, das sehe ich eigentlich genau umgekehrt. Mag zwar Geschmackssache sein, aber ich zähle Superman neben Wonder Woman zu den eher uninteressanteren Figuren aus dem DC-Universum. Gerade im Zusammenspiel mit Batman ergibt sich da eine viel spannendere Dynamik: Der eine hat so viele verschiedene Superkräfte daß er gar nicht weiß wohin damit, der andere dafür nicht eine einzige. Auch abseits der Remmidemmi-Szenen sind die beiden eine gute Mischung weil da zwei sehr gegensätzliche Weltbilder aufeinander Treffen. Das ist eine vortreffliche Grundlage für spannende Konflikte und Auseinandersetzungen, weil die beiden sich zwar gegenseitig respektieren, aber eben nicht die super-besten Super-Freunde sind die sich so super-lieb haben.

Da ist mir Superman als alleinige Hauptfigur meist zu eindimensional.

OnkelFilmi:
"Hmm, ich sehe grade, daß es doch zu Crossovers mit den großen Franchises kommen kann – die Neuauflage der Guardians ist im Earth 616-Universum angesiedelt. Woohooo! Rocket Raccoon und Hulk!!!"

Durch die kurze Szene im Abspann von Avengers bin ich eigentlich eh davon ausgegangen daß die Guardians zukünftig bei den Rächern mitmischen.

heino:
"Die GA-Serie ist jetzt schon ein Ärgernis, weil sie den Titel einfach mal zu “Arrow” gekürzt haben, um Verwechslungen mit Green Lantern und Green Hornet zu vermeiden. Das zeigt mal wieder, wieviel Intelligenz Warner dem eigenen Publikum zutraut."

Macht ja einen vielversprechenden Eindruck. Wenn man sich schon nicht an den Original-Titel heranwagt sehe ich schon kommen daß man letztlich das ganze so weit wie möglich von der Comicvorlage wegrückt und am Ende eine austauschbare 08/15 Action-Serie dabei herauskommt die nicht mal die erste Staffel überlebt.

"Und Marcus hat insofern recht, als das “GA im Knast voller Baddies”-Script von Goyer seit Ewigkeiten auf die Verfilmung wartet. Sollte es tatsächlich irgendwann einen GA-Film gebeb, verwette ich aber meinen rechten Arm darauf, dass auch der eine Standard-Originerzählung wird."

Gibt es eigentlich noch eine Comicverfilmung wo der Goyer nicht seine Finger drin hatte? Der kennt sich zwar mit der Materie aus, dennoch ist sein Output qualitativ sehr durchwachsen. In den Händen von Kevin Smith wäre der Stoff meiner Meinung nach besser aufgehoben, seit "Red State" würde ich him sogar zutrauen gleich die Regie mit zu übernehmen.

Peroy
Peroy
10. Mai, 2012 20:03

"Hm, das sehe ich eigentlich genau umgekehrt. Mag zwar Geschmackssache sein, aber ich zähle Superman neben Wonder Woman zu den eher uninteressanteren Figuren aus dem DC-Universum. Gerade im Zusammenspiel mit Batman ergibt sich da eine viel spannendere Dynamik: Der eine hat so viele verschiedene Superkräfte daß er gar nicht weiß wohin damit, der andere dafür nicht eine einzige. Auch abseits der Remmidemmi-Szenen sind die beiden eine gute Mischung weil da zwei sehr gegensätzliche Weltbilder aufeinander Treffen. Das ist eine vortreffliche Grundlage für spannende Konflikte und Auseinandersetzungen, weil die beiden sich zwar gegenseitig respektieren, aber eben nicht die super-besten Super-Freunde sind die sich so super-lieb haben."

Für mein Empfinden ist Batman als Figur (und nicht nur der Nolan-Batman, auch der vom Burton und sogar der von Joel Schumacher) in allen Facetten so "erdgebunden" und "realistisch", dass es eigentlich nicht sein kann, dass der in einem Comic-Univerum existiert, wo es fliegende, superstarke Aliens gibt…

Ganz zu schweigen davon, dass die Existenz eines Superman Batman quasi auf der Stelle obsolet und arbeitslos machen würde… praktisch gesehen…

Das ist imo aber nicht nur auf Batman und Superman beschränkt… beispielsweise dürften für mein dafürhalten auch die X-Men nie in einem Avengers-Film auftreten.

CypherCrowley
CypherCrowley
10. Mai, 2012 20:32

"Für mein Empfinden ist Batman als Figur (und nicht nur der Nolan-Batman, auch der vom Burton und sogar der von Joel Schumacher) in allen Facetten so “erdgebunden” und “realistisch”, dass es eigentlich nicht sein kann, dass der in einem Comic-Univerum existiert, wo es fliegende, superstarke Aliens gibt…"

Das ist letztlich eine Frage der Erzählweise und des Grundtons der Geschichte. Batman hat neben den ganzen Metahumans und Außerirdischen genauso seinen Platz wie Black Widow oder Iron Man neben Thor oder dem Hulk. Ich kann allerdings schon nachvollziehen daß das Konzept genauso absurd wirkt wie zB "Freddy VS Jason" wenn man mit den Comics & DC Animated Filmen/Serien nichts am Hut hat.

"Ganz zu schweigen davon, dass die Existenz eines Superman Batman quasi auf der Stelle obsolet und arbeitslos machen würde… praktisch gesehen…"

Das ist ja genau der Gegensatz der den Reiz ausmacht. Superman ist halt eher der Gutmensch während Batman der personifizierte Zynismus ist. Manche Kriege gewinnst du auch mit einem Hitzeblick nicht. Und dann ist da ja immer noch diese lästige Kryptonit-Allergie…

Außerdem kann Batman auch ganz andere seiten aufziehen:
http://bigwords88.files.wordpress.com/2010/02/with-this-ring-i-thee-kick-ass.jpg

😀

"Das ist imo aber nicht nur auf Batman und Superman beschränkt… beispielsweise dürften für mein dafürhalten auch die X-Men nie in einem Avengers-Film auftreten."

Ok, das kann ich jetzt wirklich nicht nachvollziehen. Mutanten dürfen nicht mit Göttern, Supersoldaten und Strahlenopfern spielen? Warum?

Peroy
Peroy
10. Mai, 2012 20:36

"“Das ist imo aber nicht nur auf Batman und Superman beschränkt… beispielsweise dürften für mein dafürhalten auch die X-Men nie in einem Avengers-Film auftreten.”

Ok, das kann ich jetzt wirklich nicht nachvollziehen. Mutanten dürfen nicht mit Göttern, Supersoldaten und Strahlenopfern spielen? Warum?"

Eine Welt, in der evolutionsmäßig munter vor sich hinmutiert wird, nimmt den Avengers als "Superheldengruppe" die Ausnahmestellung und die Einzigartigkeit.

CypherCrowley
CypherCrowley
10. Mai, 2012 21:06

"Eine Welt, in der evolutionsmäßig munter vor sich hinmutiert wird, nimmt den Avengers als “Superheldengruppe” die Ausnahmestellung und die Einzigartigkeit."

Gut, aus der Sichtweise kann ich Dich verstehen. Mir fehlt da der Blick für, weil ich es aus den Comics und Cartoons einfach gewohnt bin daß das Marvel-Universum mit Spandex-Trägern vollgestopft ist wie die größte Fetischparade der Welt. Für mich haben die Film-Avengers keine Ausnahmestellung, ich sehe das als eine Welt voller Superhelden die einfach nur nicht gezeigt wurden.

Wenn in der Fortsetzung wirklich Thanos und die Cosmic Marvel Riege mit ins Spiel kommt ist es mit der Einzigartig sowieso Essig, dann wird’s trippy. 😀

Peroy
Peroy
10. Mai, 2012 21:08

Den Schritt werde ich dann auch nicht mitgehen… ich muss mir schon auf die Backe beißen, um zu akzeptieren, dass es auf dem "Avengers"-Planeten fünf verschiedene Menschen gibt, die aussehen wie Stan Lee…

OnkelFilmi
OnkelFilmi
11. Mai, 2012 02:08

"Durch die kurze Szene im Abspann von Avengers bin ich eigentlich eh davon ausgegangen daß die Guardians zukünftig bei den Rächern mitmischen."

Ich nur bedingt. Denn zum einen haben die Avengers oft genug allein mit Thanos zu tun gehabt, und zum anderen wäre Earth 616/Earth 691-Geplenkel wohl ein wenig zuviel des guten für einen Spielfilm. Im Comic und einer Serie kann man das machen, aber in 120 Minuten könnte das doch arg verwirrend sein. Aber dadurch, daß die Guardians jetzt auch im 616er beheimatet sind, sieht das natürlich anders aus. Adam Warlock und Moondragon (vielleicht auch Drax the Destroyer) in Avengers 2 (da die nunmal die stärkste Verbindung zu Thanos und dem Infinity Gauntlet haben) um die Charaktere im Film-Universum einzubringen, und dann einen eigenen "Guardians of the Galaxy" hinterherschieben…

Peter Krause
Peter Krause
11. Mai, 2012 02:17

@Peroy:
"Eine Welt, in der evolutionsmäßig munter vor sich hinmutiert wird, nimmt den Avengers als “Superheldengruppe” die Ausnahmestellung und die Einzigartigkeit."

Ist das nicht dasselbe Argument wie in: "ich hab Batman lieber ohne Superman"?

Howie Munson
Howie Munson
11. Mai, 2012 07:12

Cpt. Metal kämpft ja auch nur alleine *g*

heino
heino
11. Mai, 2012 11:43

"Gibt es eigentlich noch eine Comicverfilmung wo der Goyer nicht seine Finger drin hatte?"

Wieso? Der war doch bisher nur an den Blade-Filmen, der Batman-Neuauflage und an der aktuellen Superman-Verfilmung direkt beteiligt. Seine anderen Scripts (Ghost Rider, The Flash, Wonder Woman, Green Arrow) wurden allesamt nicht produziert

Peroy
Peroy
11. Mai, 2012 21:26

"@Peroy:
“Eine Welt, in der evolutionsmäßig munter vor sich hinmutiert wird, nimmt den Avengers als “Superheldengruppe” die Ausnahmestellung und die Einzigartigkeit.”

Ist das nicht dasselbe Argument wie in: “ich hab Batman lieber ohne Superman”?"

Ich verstehe die Frage nicht.

CypherCrowley
CypherCrowley
10. Juni, 2012 18:21

Ok, es scheint Warner wolle in die Offensive gehen:
Warner Bros. zeroes in on heroes

Jetzt arbeitet man also nicht nur an Man of Steel, JLA und Wonder Woman, sondern auch noch an Flash, Aquaman, Green Arrow und – was mich am meisten freut – an einem Suicide Squad Film. Die Secret Six hätte ich allerdings trotzdem lieber.

Weniger gut gefällt mir die Tatsache daß man sich bei Warner anscheinend immer noch nicht sicher ist ob man Green Lantern jetzt mit neuem Hauptdarsteller rebooten oder normal fortsetzen soll. Ein Reboot – möglicherweise mit einem anderen Ringträger – würde zumindest Reynolds wieder für The Flash in greifbarere Nähe rücken. Er war ja zeitweise sehr interessiert an der Rolle, wobei da natürlich wieder die Problematik mit dem Deadpool Spin-Off ist.