Heute habe ich das Schlagwort „Fantasy Filmfest 2012“ angelegt.

Es ist fast sowas wie eine Institution, ein Ritual oder ein nationales Ereignis – auch dieses Jahr werde ich, so mir der Schnitter nicht dazwischen kommt, vom Fantasy Filmfest berichten. Die Frage ist nur – von welchem?

Hier erstmal die Termine:

BERLIN:       21. – 29. August
HAMBURG:   22. – 29. August
MÜNCHEN:   29. August – 06. September
STUTTGART: 29. August – 05. September
FRANKFURT: 05. – 12. September
KÖLN:          06. – 13. September
NÜRNBERG:  06. – 13. September

Eigentlich wäre die Wahl klar: Berlin. Nur sind dort leider die Dauerkarten schon ausverkauft. Und wenn ich vom FFF 2011 was mitgenommen habe, dann diese Erkenntnis: Dauerkarte rockt.

Demnach pro Berlin: Die Gesellschaft von Lukas & Co, früher Termin (ihr sollt ja auch was davon haben).
Contra Berlin: Keine Dauerkarte.

Ich könnte auch nach Köln fahren. Da sind ja auch ein paar Schwerenöter unter meinen Kommentaren vor Ort. Außerdem kann ich Freunde und Familie in Düsseldorf besuchen.

Pro Köln: Dauerkarte, gute Gesellschaft, Familienanschluss in Düsseldorf.
Contra Köln: Später Termin, Köln.

Nürnberg wäre eine weitere Option. Habe ich vor drei Jahren gemacht.

Pro Nürnberg: Alles in einem Kino, Doc Acula, Dauerkarte.
Contra Nürnberg: Später Termin.

Oder einfach mal in München bleiben? Ist ja diesmal gar nicht so spät dran.

Pro München: Kein Reiseaufwand, Dauerkarte.
Contra München: Später Termin, keine nette Gesellschaft, lange Wege zwischen den Kinos.

Ihr seht schon – die Entscheidung wird mir schwer gemacht. Könnt ihr noch irgendwelche Argumente in die Waagschale werfen?



51 “ Fantasy Filmfest 2012: Das Dilemma ”

  1. 1

    Da du ja eine starke Präferenz für Berlin hast: Frag doch einfach mal unter der Twitter-Gemeinde, ob dir einer eine Dauerkarte für Berlin verkaufen will, vielleicht findet sich ja einer.

    Ansonsten bin ich natürlich schwer enttäuscht vom Contra Köln. Pfft. 🙂

  2. 3
    Comicfreak

    ..frag doch den Doc, ob er zu dir nach München kommt, dann hättest du schon die nette Gesellschaft.

    Die weiten Wege darf er dann auf dem Sozius deines Rollers verbringen, panisch in dein Jacket verkrallt, das gibt wenigstens lustige Anekdoten zum Ausgleich ^^

  3. 5

    Pro Berlin:
    – *BERLIN*
    – kurze Wege zwischen den Kinos
    – gute Essensversorgung am Potsdamer Platz (wobei das ja, Achtung festhalten, Geschmackssache ist)

  4. 10
    Wortvogel

    @ Stefan: Nürnberg hat KEINE Wege zwischen den Kinos (nur zwischen den Stockwerken). München ist die Hölle, weil es da mitunter sogar recht knapp wird. Da wäre ich ohne Roller oder Fahrrad aufgeschmissen.

  5. 11

    Ich würde ja gerne noch Hamburg ins Gespräch bringen, kann hier aber nur den frühen Termin und die offenbar noch verfügbare Dauerkarte in die Waagschale werfen.

  6. 12

    Für Köln spricht auch, das alles in einem Kino stattfindet, das noch dazu sehr zentral gelegen ist. Und überhaupt, contra Köln, aber pro Berlin, wo angeblich das schlimmste Publikum haust? Geht ja gar nicht:-)

  7. 16
    Howie Munson

    Bei der Wahl HH würd ich mir überlegen für welchen Film ich anreise, alles andere ist halt >200km entfernt…
    ( ok, auch nicht das stärkste Argument 🙁 )

    Vielleicht auch besser mich gar nicht erst in Versuchung zu führen, am Ende gefällt mir noch ein Film den sont nur Peroy gut findet. 🙂

  8. 17

    @Wortvogel: Das spricht doch dann schon wieder *gegen* Nürnberg … ein bisschen (erzwungene) Frischluft tut gut.
    Überhaupt: Wäre das ein reiner Arbeitstrip, oder besteht die Möglichkeit vorher/nachher/nebenbei noch was von der Stadt mitzubekommen?

  9. 18
    Wortvogel

    @ Stefan: Ich kenne alle beteiligten Städte ganz gut. Wegen der Masse an Filmen ist kaum Zeit für mehr als Bierchen mit den Kumpels und eine Pizza im Stehen. Aber das ist eine Woche im Jahr auch ganz prima so.

  10. 26

    @Filmi: „Pro Köln: Du kannst mit uns Marcus ärgern“

    Himmel hilf – die grauen Panther rotten sich zusammen!!!

    @Torsten:

    Pro Köln spräche auch, dass ich mich dann nicht ewig lange beherrschen muss, deine Kritiken nicht zu lesen, weil du mir ja nicht voraus sein kannst.

    Contra Köln dagegen spricht, dass du ja wieder Videos machen und dazu Filmi vor die Kamera zerren könntest, worauf vermutlich das Internet explodiert.

    Außerdem habe ich meine Kölner Dauerkarte schon. Ob du das als pro oder kontra wertest, überlasse ich dir. 😉

    Und who the fuck is Ralf?

  11. 30
    OnkelFilmi

    @Marcus:

    „Himmel hilf – die grauen Panther rotten sich zusammen!!!“

    Ach, sind dann doch nur Torsten und Heino… 😉

    „…worauf vermutlich das Internet explodiert.“

    I am become death, destroyer of interweb!

  12. 31

    @Köln: Hmm für so ein fff würd ich mich sogar mal in den gehassten Cinedom wagen :p
    Mal schaun ob’s finanziell drin ist.

    Finde auch die Nähe zu Düsseldorf ist ein wichtiger Faktor 😉
    Ansonsten hört soch München recht ungemütlich an… von deinen letzten Berichten weiß man ja, dass schon anstrengend genug ist – auch ohne Gehetze. Das fiele für mich dann direkt raus.

  13. 32
    Will Tippin

    Weil’s noch niemand genannt hat, werfe ich mal Stuttgart in den Raum. Alles in einem Kino, S-Bahnhaltestelle auf der anderen Straßenseite, zahlreiche Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme im Umkreis von 200 Metern. Von der gut renovierten Jugendherberge aus sind’s zum Kino nur drei Haltestellen (dafür braucht man nach der Midnight Madness aber ein Taxi). Angenehmes Publikum bei unserer FFF-Premiere letztes Jahr, die Dauerkarten für dieses Jahr sind auch schon gekauft.

  14. 34

    Als ich sah, dass es eine Pro- und Contra-Liste würde, dachte ich gleich „Ist das größte Contra bei Köln nicht schlicht und ergreifend Köln?“ und sah wenige Sekunden später, dass ich nicht enttäuscht wurde. 😀

  15. 36

    Ich war bisher in Köln, Frankfurt und Berlin auf dem FFF. Was das Publikum angeht, habe ich da keinen großen Unterschied feststellen können. In Berlin ist es vielleicht etwas internationaler und man kann auch schon mal einem Kalkofe oder Tykwer im Kino begegnen (wobei mir Letzterer auch schon bei normalen Kinobesuchen begegnet ist). Aber eigentlich sind es immer die gleichen Freaks, unter denen ich mich auch sehr wohl fühle.
    Der Kinowechsel in Berlin ist vermutlich sehr viel angenehmer als in München (diese Tortur würde ich nicht mitmachen wollen), aber wenn man gerade aus einem Film mit Überlänge kommt, könnte es schon mal knapp werden, wenn man noch aufs Klo muss (vor allem wenn das Etagenklo gerade renoviert wird oder man nach der Renovierung plötzlich darin eingesperrt ist, weil der Türgriff abgebrochen ist 🙂 ). Das Warten ist im langen Flur des Cinestar im Sonycenter sehr viel angenehmer als in den beengten und irgendwie ekligen Räumlichkeiten des Cinemaxx.

    Frankfurt ist genauso beengt, wenn es viel Andrang gibt, und das Treppensteigen ist nervig. Fahrerei und Parkerei ist nervig, wenn man mit dem Auto kommt.

    In Köln liegen die Kinosäle wenigsten nahe beieinander, aber nicht so nahe, dass sich die beiden Schlangen ins Gehege kommen. Obwohl es ein Multiplex ist, mag ich die Atmosphäre mit den aufgemalten Fimstars. Und wenn man mal eine Freistunde hat, weil nichts dolles läuft, kann man sich in den Park (zu Harald Schmidt) setzen oder zu Pizzahut gehen.

    Ich werde (nach einem Jahr grausamer Auszeit) dieses Jahr wieder in Berlin sein. Obwohl ich zur Zeit des FFF eigentlich im Raum Köln/Frankfurt (Sommerferien in der alten Heimat) weile, fliege ich für diese Woche nach Berlin. Ganz einfach, weil es günstiger ist, in meiner Wohnung zu übernachten und 20 Minuten mit der U-Bahn zu fahren, als eine Woche Parkgebühren und nervige Staus am Dreieck Heumar oder die Hotelkosten. Trotz der Flugkosten.

    Am entspanntesten und angenehmsten war es in Köln, aber das Lag auch an meiner Begleitung, während ich in Berlin vor allem alleine unterwegs war/bin.

  16. 37
    OnkelFilmi

    @Pogo:

    „In Berlin ist es vielleicht etwas internationaler und man kann auch schon mal einem Kalkofe oder Tykwer im Kino begegnen (wobei mir Letzterer auch schon bei normalen Kinobesuchen begegnet ist)“

    In Kölle Simon Goosejohan (trifft man auch öfters bei HC-Shows im Underground)

  17. 39

    ProMünchen: Es gibt in den Kinos Augustiner! Oder Teegenseer 🙂

    In München läufts im Cinema und im City Kino? (nur in den beiden?)
    Also mit Roller wäre es ideal, Schwanthaler Str. – Paul-Heise-Unterführung und dann über die Marsstrasse quasi von hinten ans Cinema ran.

  18. 40
    Wortvogel

    @ Lobo: So mache ich das gewöhnlich auch. Aber ich weiß noch, wie ich vor vier Jahren mit Doc Acula das alles zu Fuß machen musste. Mit dem Auto ist es mangels Parkplätzen auch kein Spass.

  19. 43
    KettensägenHorst

    Wie bereits von Lukas angeführt, werde auch, trotz mangelnder Dauerkarte, in Berlin rumgammeln. Ob man das nun als pro oder contra interpretieren möge, sei an dieser Stelle mal dir selbst überlassen.
    Bei Bedarf würde ich dir sogar auch das erneute Sponsoring von Donuts gestatten, was neben einer zünftigen Vergewaltigung im Park, welcher der arme, untersexte Peroy da so sehnsüchtig entgegenfiebert, wohl einen weiteren Pluspunkt darstellen dürfte.

    Falls du dich dennoch absurderweise für einen minderwertigeren Standort entscheiden solltest, stellt sich noch die Frage, ob man dich dann zumindest am kommenden Wochenende in Nürnberg zum allerallerwichtigsten Filmfest von der ganzen, großen Welt und wo gibt, antreffen wird.

  20. 44
    Wortvogel

    Aaaalso…. die Wahl ist auf Berlin gefallen. Den Ausschlag gab letztlich der frühe Termin, der es den Lesern ermöglicht, ihre eigene Filmauswahl zumindest in den Extremen zu justieren. Ich mag nicht der Letzte sein, der die neuen Filme sieht – außerdem quatscht ihr mir immer rein, wenn ihr die Streifen schon kennt.

    Sollte Köln nächstes Jahr wenigstens im Mittelfeld der Reihenfolge ankommen, darf sich die Stadt auf mein Gastspiel gefasst machen.

    Und ja, in Nürnberg trifft man mich am Wochenende auch.

    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

  21. 45

    „Aaaalso…. die Wahl ist auf Berlin gefallen. Den Ausschlag gab letztlich der frühe Termin, der es den Lesern ermöglicht, ihre eigene Filmauswahl zumindest in den Extremen zu justieren. Ich mag nicht der Letzte sein, der die neuen Filme sieht – außerdem quatscht ihr mir immer rein, wenn ihr die Streifen schon kennt.“

    Ich quatsch dir auch so rein… 😕

  22. 48

    Solltest du nach Stuttgart kommen, könnte ich dir eine Schlafkoje anbieten, eine nette Stadtführung und eine Schluck von de Bier das genauso so schön prickelt ;).



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