19
Jan 2012

Für die letzten Fiver da draußen…

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

http://www.youtube.com/watch?v=n8y4RT0i4Ro

Ich hatte ja neulich erst mein "Das Babylon 5-Universum"-Buch zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Wem das zuviel Stoff ist und wer sich sowieso erstmal orientieren will, für den hat die weltbeste Science Fiction-Webseite io9 jetzt mal die komplette Serie in einer knappen, aber sehr kompetenten Übersicht zusammen gefasst. Das hier kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen.

Irgendwann dieses Jahr schaffe ich es, B5 noch mal komplett anzuschauen.

Wer wissen will, in was für einem Zustand sich die SF am Anfang der 90er befand – hier ist der extrem rare Comedy-Pilot "Galaxy Beat" zum direkten Vergleich. Der wurde im gleichen Jahr wie "Babylon 5" gedreht und hatte sogar Tracy Scoggings im Cast, die später bei B5 anheuerte:

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heino
heino
19. Januar, 2012 11:32

Witzig. Ich bin z.Z. dabei, B5 nochmal komplett zu sehen und habe erst diese Woche mit Staffel 3 begonnen. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie egal doch die nach heutigen Maßstäben geradezu lächerliche Tricktechnik angesichts der hochklassigen Stories ist. Dieses "galaxy Beat" dagegen sieht aus wie ein projekt von gerry Anderson, das sogar der noch vor der Ausstrahlung wieder in die Tonne gehauen hätte.

Wortvogel
Wortvogel
19. Januar, 2012 11:46

@ heino: Ich sehe die CGI von B5 auch heute nicht als Problem – klar war das eher einfach gestrickt, aber das ist es bei älteren SF-Serien zwangsläufig immer. Aber die CGI ermöglichte B5 ein riesiges Universum mit komplex gestalteten Weltraumschlachten, die man so vorher noch nie im Fernsehen gesehen hatte. Das gilt z.B. auch für das Design – Schiffe wie die der Vorlonen (jetzt hätte ich fast Vogonen geschrieben) wären mit traditioneller Modelltechnik kaum machbar gewesen. Und die gut gebaute Mythologie zog einen voll in die Geschichte rein.

B5 war bunt, fett, melodramatisch und einfach tuffig und super.

DMJ
19. Januar, 2012 12:03

Wie gesagt… der Kauf der Komplettbox ist bei mir irgendwann dieses Jahr endlich mal eingeplant. Es ist ein Risiko, ich kenne bislang nur eine Folge und weiß nicht, ob die Serie mir gefällt, aber wo ich jetzt schon die Begleitbücher habe, will ich nicht mehr ewig auf eine Wiederholung im Fernsehen warten.

Wortvogel
Wortvogel
19. Januar, 2012 12:19

@ DMJ: Fernsehwiederholung ist eh für’n Arsch. Man muss von B5 immer genau so viel gucken, wie der aktuelle Arc verlangt.

Ich ärgere mich bis heute, dass ich damals die B5-Box im Blechkasten nicht gekauft habe, weil ich die meisten Seasons schon regulär auf DVD hatte. Ist mittlerweile ein Sammlerstück.

XXX
19. Januar, 2012 12:26

Hm, immerhin Roddy McDowall als Stimme des komischen Aliens 😀

Marcel
Marcel
19. Januar, 2012 14:05

Bin gerade bei meinem dritten B5-Rerun und hab tatsächlich für nen Moment überlegt den Artikel an der Spoiler-Warnung abzubrechen. Wie albern.

Exverlobter
Exverlobter
19. Januar, 2012 14:45

@Wortvogel
STichwort “Das Babylon 5-Universum”.
Das Buch hab ich immer noch. Auch wenn es mittlerweile auseinanderfällt.
Ich wunderte mich ja schon damals, warum du nicht noch ein paar Monate gewartet hattest, um den Rest von Staffel 5 auch noch abdecken zu können. Dann wäre es als Guide "komplett" gewesen. Leider erschien nie eine aktualisierte Auflage.

Deswegen meine Frage:
Schon mal daran gedacht im Rahmen dieses Blogs hier dein Buch noch im nachhinein zu komplettieren? ALso ein paar Blog-Posts zur zweiten Hälfte von Season 5 und natürlich zu "Crusade"?

Zur CGI. Ich fand das sah eigentlich nicht großartig schlechter aus, als das was uns George Lucas bislang für 100 Millionen vorgesetzt hatte. Bis CGI mal photorealistisch ist, wird es trotzdem noch ein paar Jahre dauern.
Lediglich bei den Kulissen wurde das Low-Budget (besonders im Vergleich zu DS9) schon ersichtlich (obwohl die das meistens mit Kreativität wieder wettmachen konnte, man denke z.B. nur an den schlichten, aber trotzdem liebevoll gemachten Centauri-Thronsaal.

Wortvogel
Wortvogel
19. Januar, 2012 15:46

@ Exverlobter: Der Verlag wollte einen Termin halten. Ich hätte das Buch auch lieber vollständig gehabt.

Update? Zuviel Arbeit, die keiner bezahlt. Sorry.

Exverlobter
Exverlobter
19. Januar, 2012 15:53

Ok, Update klingt etwas zu aufwändig. Eher so in dem Umfang deiner typischen Film-Kritiken. "Meine Gedanken zu Crusade, oder so". Geschrieben in einer Stunde.(also keine Einzel-Episoden)

Proesterchen
Proesterchen
19. Januar, 2012 19:53

"Und die gut gebaute Mythologie zog einen voll in die Geschichte rein."

Hmmm, an die kann ich mich gar nicht erinnern, gibt’s von der Tante ein paar lecker Bildchen? 😀

Roman
Roman
20. Januar, 2012 07:48

Wow, genau so etwas habe ich immer gesucht!
In den 90ern hatte ich noch keinen Kabelanschluss und stand immer außen vor, wenn sich die Schulfreunde über Babylon 5 unterhielten. Danke! 🙂

Kai
Kai
20. Januar, 2012 09:32

"Zustand sich die SF am Anfang der 90er…" ähem wenn mich mein leicht dementes Hirn nicht im Stich lässt, gab es zu diesem Zeitpunkt TNG, DS9 und B5. Deutlich mehr als heute – oder ist damit SciFi im Kino gemeint?

Und ihr könnt mich mit Wattebäuschen totschmeißen und mit Gänseflaum foltern, ich werde DS9 B5 jederzeit vorziehen (sorry)

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 10:09

@Kai
Babylon 5 ist IMO der Rocky Balboa unter den SF-Serien. Sieger der Herzen aber nach Punkten doch verloren. Und ich bevor ich mich jetzt mit dem Hausherren anlege, ja ich liebe Babylon 5 auch. Und Ds9 hat in der Tat schamlos abgekupfert. Aber am Schluss lag Ds9 doch mit der Nase vorn. Und JMS konnte gar nix dafür, da er aufgrund der Studiobosse alles zusammenkürzen musste. Der Höhepunkt der Serie, der Schatten-Arc wurde sehr unbefriedigend aufgelöst. Dann gab es doch noch eine 5te Staffel (Was für eine Ironie! )und das Pulver war verschossen. Am Schluss kroch die Serie nur noch vor sich hin. Ds9 hingegen hörte auf dem Höhepunkt auf und hatte keine verlorene Season.
Trotzdem, Babylon 5 kriegt halt den Innovationsbonus.

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 10:13

@ Exverlobter: Nein. DS9 war zu keiner Zeit so gut, dass es B5 überlegen war. Das fängt schon bei den Charakteren an, setzt sich bei den Story Arcs fort, und endet bei müden und feigen Skripts. Deckel drauf. Nur Voyager war in jeder Beziehung schlimmer.

Der einzige Vergleich, den ich gelten lasse, ist "Farscape". Auch das eine raue, mutige Serie mit ganz eigener Vision, die immer wieder gegen die Umstände kämpfen musste.

Die hässliche Seite dieser Medaille – "Lexx".

XXX
20. Januar, 2012 10:49

Also die Lexx-Filme waren spitze. Und mit Farscape bin ich nie warm geworden.

Realsatiriker
Realsatiriker
20. Januar, 2012 12:17

"Farscape" – eine Minute gesehen, gelassen. Die Puppen hauen mich raus.

So hart würde ich DS9 nicht beurteilen. Die letzten Staffeln sind innerhalb des grandios überschätzten Trek-Universums Inseln der Unterhaltsamkeit. Dennoch darf die Serie nicht im selben Atemzug mit B5 genannt werden.

B5 ist und bleibt ein Solitär. A shining beacon in space, all alone in the night. Mich freut’s, dass die Serie bis heute trotz ihrer enormen Qualität Insidern vorbehalten ist. Man muss ja nicht alles teilen.

Proesterchen
Proesterchen
20. Januar, 2012 12:36

Farscape hab ich erst geguckt, als die Puppen und Raumschiff weg waren, Claudia Black in Lack & Leder rumstiefelte, und der Kern mit einen Brillennerd das Universum (un?)sicher machte.

Aber zurück zu B5. Was ist eigentlich schlimmer, die fünfte Staffel von B5, oder die fünfte Staffel von Andromeda? Vor mir aus auch nicht absolut, sondern im Vergleich zum Rest der Serie.

heino
heino
20. Januar, 2012 12:38

@Kai:“Zustand sich die SF am Anfang der 90er…” ähem wenn mich mein leicht dementes Hirn nicht im Stich lässt, gab es zu diesem Zeitpunkt TNG, DS9 und B5. Deutlich mehr als heute – oder ist damit SciFi im Kino gemeint"

das macht zwei Trek-Serien und eine Alternative. Dagegen hatten wir in den letzten Jahren immerhin u.a. BSG, Eureka, V, Firefly, Taken und Lost. Ich würde sagen, dieses Jahr ist zahlenmäßig (wenn auhc nicht unbedingt qualitativ) deutlich im Vorteil.

Ich konnte weder Farscape noch Lexx was abgewinnen.

earonn
earonn
20. Januar, 2012 13:27

Danke, hab’s beim ersten mal ganz verpasst. Bin schon auf gemütliche Lektüre gespannt (nein Schatz, du kannst den Laptop nicht haben. Bring den großen Rechner zum Laufen!). 🙂

B5 war früher der perfekte Wochenendabschluss. Düster, mythologisch und frech. Und irgendwie ja auch thematisch seiner Zeit voraus (hinsichtlich der alten Frage: was machst du, wenn deine Regierung Unrecht begeht?). Vir for president, äh, imperator! 🙂

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 13:35

@Proesterchen

Absolut? Ganz klar. Staffel 5 von Andromeda. Da gibt es in der ganzen SF nix schlechteres. (Denen ist da auch eindeutig das Geld ausgegangen, schließlich spielte die ganze Staffel nur noch auf einem einzigen Planeten mit extrem billigen Kulissen.
Im Vergleich zum Rest der Serie?
Schwierig.
B5 bis Staffel 4. Herausragend. Staffel 5 im Vergleich zum Rest der Serie: schlecht
Andromeda bis Staffel 4. Durchschnitt. Staffel 5 im Vergleich zum Rest der Serie: There is nothing worse.
In Relation gleicht sich das ja eigentlich wieder aus.

Von Lexx kenn ich nur die zusammengeschnippelten TV-Filme die mal auf Vox liefen. Unterhaltsamer Trash. Aber das Ganze als Serie? Ich weiß nicht so recht.

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 13:38

BTW, "feige Skripts"?? Schonmal "In the Pale Moonlight" gesehen. Sehr kontrovers. DS9 ist eben nicht TNG.

DMJ
20. Januar, 2012 14:34

"Lexx" war großartig und ich weine noch immer bittre Tränen, dass hier so viel davon nicht gelaufen ist – was ich über das Finale las, war gehirnsprengend.

Ich gebe zu, ein Problem war, dass der Großteil der Folgen nur zwei Handlungsmuster hatte, die sich immer abwechselten:
1) Jemand kommt an Bord der Lexx, versucht sie in seine Gewalt zu bringen und wird erst im letzten Moment vom wieder mal zum Leben erwachenden Kai aufgehalten.
2) Die Besatzung besucht einen Planeten dessen Bewohner die Lexx in ihre Gewalt bringen wollen (falls diese nicht ausgestorben sind und ihre Maschinen den gleichen Job übernehmen), aber erst im letzten Moment vom wieder mal zum Leben erwachenden Kai aufgehalten werden.

Das lief sich in der Tat recht bald tot. Sobald aber mal was anderes gemacht wurde, war es immer recht gut, der Showdown der zweiten Staffel (also erster Nicht-Spielfilm-Staffel) toll und die Erklärung, mit der die Hauptdarstellerin ausgetauscht wurde ein Meilenstein der Seriengeschichte.

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 14:46

@ DMJ: "die Erklärung, mit der die Hauptdarstellerin ausgetauscht wurde ein Meilenstein der Seriengeschichte." – das mag ja sein, aber die haben EVA HABERMANN durch XENIA SEEBERG ausgetauscht! EVA durch XENIA!

Vineyard
Vineyard
20. Januar, 2012 14:55

Das Video oben zeigt wieder, warum ich die Serie damals innig geleibt habe.
Ein Kzmpel von mir weigert sich ja bis heute die Serie wegen der "schlechten Spezialeffekte" weiterzuschauen. Er hat keine Ahnung, was ihm entgeht…

@Andromeda: Nur noch schlimmer war glaub ich, "Earth: The Final Conflict".

@Crusade: Opfer von massivem Executive Maddeling. Der Sender wollte einen Star Trek Abklatsch, was nur schief gehen konnte.
(Genauso wie der Versuch mit SG: Universe einen BSG-Abklatsch zu machen.)

Vineyard
Vineyard
20. Januar, 2012 15:01

– das mag ja sein, aber die haben EVA HABERMANN durch XENIA SEEBERG ausgetauscht! EVA durch XENIA!-

Schnüff, erinnere mich nicht daran. Eva Habermann als Zev…..
sagen wirs, so: Nie war Duschen schöner…^^

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 15:03

@ Vineyard: Ich fand "Earth: Final Conflict" in der ersten Staffel sogar sehr gut. Die Episode "Sandoval’s Run" ist ein Klassiker. Er mit dem Weggang des Hauptdarstellers ging es merklich bergab. Da fehlte einfach der Produzent mit der kreativen Vision, wo das alles hinführen sollte. "Andromeda" hatte das selbe Problem – ich frage mich, ob das daran lag, dass beide Serien mit einem nur rudimentären Konzept von Roddenberry arbeiten mussten.

Ach ja: Ich hatte mal das Original-"Final Conflict"-Skript von Roddenberry. Da gab es noch einen "Deutschen" namens "Wulfgar", wenn ich mich recht erinnere. Und zuerst sollte Dylan Hunt in der "Andromeda"-Serie "Dylan Jericho" heißen.

Zum Thema "Crusade": Ich bewundere JMS, glaube aber, dass er nach B5 einfach ausgelaugt war. "Crusade" war auch von den Skripts her bestenfalls mau. Und es gab einen Punkt, an dem die Vision und die Machbarkeit angesichts des minimalen Budgets einfach nicht mehr zu vereinbaren waren. Das war bei den "Lost Tales" auch nicht anders.

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 15:03

@Vineyard
Wobei Season 2 von Andromeda "OK" war.

@Wortvogel
Den kapier ich jetzt nicht. Was ist an Xenia denn so schlimm?

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 15:04

@ Nachtrag Vineyard: Außer natürlich bei "Katholische Schulmädchen in Not!" 🙂

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 15:04

@ Exverlobter: Xenia ist nicht Eva. Das reicht schon.

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 15:08

"Und es gab einen Punkt, an dem die Vision und die Machbarkeit angesichts des minimalen Budgets einfach nicht mehr zu vereinbaren waren. "

Wobei maue Budgets JMS bei B5 auch nicht davon abgehalten haben gute Qualität abzuliefern. Was Crusade IMO vor allem gekillt hat, war das unsägliche Gejaule von Evan Chen. Wie konnten die nur Chris Franke ersetzen????

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 15:12

"Da fehlte einfach der Produzent mit der kreativen Vision, wo das alles hinführen sollte."

Andromeda hatte da Robert Hewitt Wulffe. Und solange er dabei war, sah das auch ganz vielversprechend aus. Dann wurde Wulffe aber gefeuert, und mit der Serie ging es massiv bergab.

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 15:19

@ Exverlobter: Evan Chen war ebenfalls dem Budget geschuldet. Franke wollte tatsächlich in Dollar, nicht in Pesos bezahlt werden.

"Andromeda" sah nie vielversprechend aus. Nicht die Darsteller, nicht die Makeups, nicht die Kostüme, nicht der Pilot. Das war Müll.

Serien, die beim Weggang des Erfinders/Visionärs Schaden genommen haben, sind "Galactica" (2003), "Farscape" und "Lotta in Love".

🙂

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 15:27

@Wortvogel
Kurze Nachfrage, wer ist denn bei Galacctica abgesprungen? Ronald Moore war doch bis zum Ende dabei.

Klar, summa sumarum ist Andromeda eine grottige Serie. Aber zumindest ich fand, dass es in den ersten beiden Staffeln ein paar gelungene Episoden gab (z.B. der Season 1 Cliffhanger)

Wortvogel
Wortvogel
20. Januar, 2012 15:32

@ Exverlobter: Ich meine mich zu erinnern, dass Moore später nicht mehr der Showrunner vor Ort war. Vielleicht irre ich auch.

Ein paar gelungene Episoden nach fünf Jahren sind nicht lobenswert, sondern schon statistisch zwingend. Dafür muss sich man sich nicht durch den ganzen Schrott quälen. Ich bevorzuge Serien, die grundsätzlich erstmal gut sind.

Vineyard
Vineyard
20. Januar, 2012 16:22

Final Conflict Staffel 1 war wirklich noch ansehbar, ab Staffel 2 gings allmählich bergab. (so wie Zo’ors Geisteszustand…^^)

Noch @Babylon 5:

Was mir persönlich auch besonders gefiel, war die Raumstation selber. Den Begriff O’Neill Zylinder sollte ich erst Jahre später kennenlernen. Leider wird er, außer in Animationsserien, selten verwendet. (Eine Ausnahme ist vielleicht der TV-Film G-Savior, ein grauenhaft gescheiteter Realfilm Versuch der Gundam Saga…)

Vineyard
Vineyard
20. Januar, 2012 16:28

@Lost Tales:

Da fand ich besonders das aus das "Fünfte Elmente" geklaute New York (oder welche Stadt es sonst war mau..)

Gut gemacht fand ich hingegen, die sanfte Hommage an die 2 inzwischen verstorbenen Darateller Richard Biggs und Andreas Katsulas. (Jeff Conway lebt ja inzwischen auch nicht mehr.)

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 16:30

Wenn man da einiges rückgängig machen könnte, müssten Staffel 4-5 von B5 nochmal gemacht werden, nämlich so wie es JMS immer haben wollte. Dann hätte er sich auch die ganzen TV-Filme und Crusade sparen können. Leider ist ja ein Teil-Reboot von Staffel 4-5 nicht möglich, da die Hälfte der Darsteller frühzeitig verstorben ist.

DMJ
20. Januar, 2012 18:34

"die haben EVA HABERMANN durch XENIA SEEBERG ausgetauscht! EVA durch XENIA!"
Och… das war halb so schlimm. Ich habe mehr bedauert, dass es statt blauer Haare jetzt nur noch rote gab.

Frankie
Frankie
20. Januar, 2012 18:37

Farscape? Babylon?

Also den meisten Spaß hatte ich immer mit der viel gescholtenen Andromeda Serie!
Sorbo rocks, die Effekte stimmen und es ist immer was los, was so gut wie immer über die meist platten Storys hinwegtröstet.

heino
heino
20. Januar, 2012 20:13

Das einzig gute an Andromeda war die Frau, die "Rommy" spielte, die war wenigstens sexy. Ansonsten war die Serie kompletter Schrott. Tut mir leid für Sorbo, eigentlich seh ich den Mann ganz gerne, aber der hat einfach kein Händchen für Serien, die meinen Geschmack treffen

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 20:23

@Frankie
Sorbo ist absolutes No-Go! Ich hasse diesen Kerl! Schon in Hercules fand ich ihn furchtbar, und konnte deshalb mit dieser Serie nie was anfangen.
Am Anfang fand ich Andromeda noch halbswegs ok, da es eine Ensemble-Show war. Da hab ich über Sorbo einfach hinweggesehen. Dann wurde aber Robert Hewit Wulffe gefeuert, und die Serie immer mehr auf Sorbo ausgerichtet. Es wurde immer schlimmer und trashiger, wahrhaftig ein "Hercules in Space" Bereits zum Ende von Staffel 3 war die Serie eigentlich nur noch unguckbar. Und die haben es dann doch bis Staffel 5 geschafft .Die Serie hätte nach Staffel 2 abgesetzt gehört. Mittlerweile ärgert es mich, dass so etwas 5 Staffeln gekriegt hat, wogegen Qualitätsserien oftmals schon nach 1-2 Staffeln gecancelt werden.

Peroy
Peroy
20. Januar, 2012 20:38

Ohohohoh…oh Gott… ui…

Los, macht weiter. 8)

Proesterchen
Proesterchen
20. Januar, 2012 20:47

@heino

Klar, Lexa Doig ist ein Feger, aber Lisa Ryder (Beka) fand ich in ihrer Proto-Starbuck-Phase auch nicht zu verachten, und Laura Bertram (Trance) kann man ohne zu übertreiben als Opfer der Maske bezeichnen.

IMHO kann man Andromeda vieles vorwerfen, mangelndes eye candy (ich behaupte jetzt mal einfach für alle Geschlechter und Spielarten) aber nicht.

Exverlobter
Exverlobter
20. Januar, 2012 21:11

Der einzige interessante Charakter bei Andromeda war der schwarze Muskelberg Tyr Anasazi (der denn schamlos bei SG Atlantis kopiert wurde). Den Rest konnte man in die Tonne treten.
Eye Candy? War BSG besser.
Obwohl diesbezüglich IMO niemand TOS mit den zahlreichen wöchentlichen Gast-Chicks schlägt.

Proesterchen
Proesterchen
20. Januar, 2012 21:43

Das BSG eye candy fand ich nicht besser – Katee Sackhoff hatte wie Lisa Ryder ihre Momente, Grace Park ist eine sichere Bank, kommt aber nicht an Lexa Doig ran, Tricia Helfer war für mich als Gina wesentlich attraktiver als als reguläre Six, und am liebsten hätte ich viel mehr von Leah Cairns gesehen. 😛

Und so weit es TOS betrifft, kein eye candy der Welt kann die Serie in meinen Augen retten. Aber ich bin auch Kind der TNG-Ära, und stehe dem original deshalb genauso fragend gegenüber wie heutiger Nachwuchs TNG.

heino
heino
20. Januar, 2012 22:44

@Proesterchen:wie du schon sagtst, die anderen beiden waren Opfer der Maske. Lisa Ryder wegen der blöden Frisur und Laura Bertram generell.

Bei BSG fand ich Grace Park am attraktivsten. Katee Sackhoff gefällt mir eher als Typ, nicht so sehr des Aussehens wegen. Und was an Tricia Helfer so toll sein soll, hab ich nie verstanden. Dafür war ich von Lucy Lawless positiv überrascht.

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 00:30

Jeder Mensch, der "Andromeda" ernsthaft verteidigen möchte, soll mir das hier erklären:

http://www.youtube.com/watch?v=S5ugvZWcEKs

Der Consensus.

Erinnert an was? Klar, muss man nicht überlegen, liegt auf der Hand: an den ersten, übel angerosteten und nur noch Angebranntes produzierenden, längst weggeworfenen Toaster. Ich würde die komplette Serie "Andromeda" gleich hinterherwerfen.

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 00:35

Übrigens: Der piepsende Pappkamerad ab 5:42 ist der junge Kevin Durand, auch bekannt als die schurkische Pferdefresse aus "Real Steel" oder der schurkische Erzengel aus "Legeion" oder der schurkische… ah, der halt. Schämt sich bestimmt. Sollte er jedenfalls.

Wortvogel
Wortvogel
21. Januar, 2012 00:38

@ Realsatiriker: Danke für den Ausschnitt – ich hatte schon vergessen, wie scheiße die Charaktere in "Andromeda" waren!

Jonathan Frakes war mal Captain America:
http://static03.mediaite.com/themarysue/uploads/2011/09/frakes-captain-america.jpg

XXX
21. Januar, 2012 01:05

"Der Consensus."

Ah, die Borg für Arme.

hilti
hilti
21. Januar, 2012 02:08

Ich ärgere mich bis heute, dass ich damals die B5-Box im Blechkasten nicht gekauft habe, weil ich die meisten Seasons schon regulär auf DVD hatte. Ist mittlerweile ein Sammlerstück.

Ah, interessant. Ich wusste noch gar nicht, dass die Box inzwischen ein Sammlerstück ist. Ich hatte mir die Box damals geleistet obwohl ich schon alle Staffelboxen hatte. Leider hab ich eine ohne Psi-Corps-Cap erwischt. 🙁 Und ich habs immer noch nicht geschaft die Staffelboxen bei Ebay reinzustellen…

Naja, @DMJ wenn du das Risiko mit der Komplettbox scheust und erstmal nur eine Staffelbox probeschauen willst kann der Vogel dir meine Emailadresse geben.

Der Höhepunkt der Serie, der Schatten-Arc wurde sehr unbefriedigend aufgelöst. Dann gab es doch noch eine 5te Staffel (Was für eine Ironie! )und das Pulver war verschossen. Am Schluss kroch die Serie nur noch vor sich hin. Ds9 hingegen hörte auf dem Höhepunkt auf und hatte keine verlorene Season.

Den Höhepunkt hatte DSN in der 4. und 5. Staffel erreicht und dann abgebaut.

@Andromeda: Nur noch schlimmer war glaub ich, “Earth: The Final Conflict”.

Earth 2 vergessen?

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 11:24

@Wortvogel: Ich erkenne das Kinn:-).

B5 ist für mich mehr als "meine Lieblings-Sci-Fi-Serie". Sie ist eine nostalgische Größe geworden – verbunden mit vielen relevanten Schritten meines Daseins. Wäre ich ein halbes Jahrzehnt früher geboren worden, würde das vermutlich für "Star Wars" gelten. Was dieses Extra-Bisschen in der DNS für uns alle individuell auch sein mag, da haben wir Kinder des Phantastischen Normalos echt was voraus.

It’s good to be weird.

In diesem Sinne gebe ich mir jetzt auf Youtube den Nostalgie-Flash der geilsten B5-Momente. Dieser russische Fatalismus in den Reden. Diese Figuren, die alle nicht nur mit einer Galaxie kollidieren, die brennt – sondern vor allem mit sich selbst. Dieses permanente Gefühl der Unsicherheit, denn selbst nach der größten Schlacht kann dich Müll eines zerstörten Schiffes erwischen, und wenn nicht, ein Milliarden Jahre alter Feind oder der Verräter an deiner Seite. Das ist Babylon 5.

"What I want? Do you really want to know the truth? I want my people to reclaim their rightful place in the galaxy. I want to see the Centauri stretch forth their hand again and command the stars. I want a rebirth of glory, a renaissance of power. I want to stop running through my life like a man late for an appointment, afraid to look back or to look forward. I want us to be what we used to be. I want it all back the way that it was.

"Babylon 5 now joins with them. As of this moment, Babylon 5 is seceding from the Earth Alliance."

"Why not? Only one human captain has ever survived battle with a Minbari fleet. He is behind me. You are in front of me. If you value your lives, be somewhere else."

"Jump! Jump now!"

Wortvogel
Wortvogel
21. Januar, 2012 11:53

@ Realsatiriker: "My shoes are too tight, but it doesn’t matter – because I have forgotten how to dance."

Auch für mich war Babylon 5 mehr als eine Serie. Es war eine prägende Erfahrung. Und es war der Beweis, dass MEHR geht, wenn man eine Weltraumoper im Fernsehen erzählt. B5 hatte immer die Eier, den Zuschauer zu schockieren, statt ihm nach dem Mund zu reden, wie das besonders die späteren Trek-Serien taten.

Auch die obige Szene von Londo zeigt perfekt, was B5 ausmacht – eigentlich ist es ein Sieg Londos gegen die Schatten. Aber statt mit dem "fuck yeah!" der Explosion aufzuhören, geht es weiter. Londo erzählt von den Landsleuten, die sich für diesen Sieg opfern mussten – die Namenlosen, die wir nie sehen werden. Und Morden verspricht nicht grundlos, dass Andere ihm folgen werden. Weil eben alles seinen Preis hat.

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 12:16

Londo ist für mich die Seele der Serie. G’Kar ist ihr herausgerissenes Auge, Delenn ihr Herz und Sheridan ihr rechter Zeigefinger am Nuklearsprengsatz. Aber ohne Seele bewegen sie sich alle nicht.

Unvergesslich Londos Gesichtsausdruck, wenn die Massebeschleuniger die Städte des Feindes vernichten. Keine Genugtuung, kein Triumph. Nur das Fügen in einen freudlosen Sieg, der schnell verronnen sein wird im Todeskampf der jungen Imperien, und der, wie Londo nur zu gut weiß, nichts auslöst außer Vergeltung, Zuspitzung, Verdammnis.

Dramaturgische Perfektion. Und ganz klar: Die Serie ist erzählt. JMS hat offensichtlich alles in sie hineingelegt, was an Drama, Weisheit und Erkenntnis in ihm war. (Und fuck, war das viel.) Ich hoffe, es gibt keine weiteren Reanimationsversuche, oder gar Irrwitzigkeiten wie "Babylon Reimagined".

"I believe that when we leave a place, part of it goes with us. And part of us remains." Das beschreibt meine Gefühle für diese Serie besser als ich je könnte.

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 12:33

Das stimmt alles was ihr sagt.
Aber was ist mit dem Schatten-Arc, dem wichtigsten Handlungsstrang der Geschichte? Der implodierte förmlich mit "Into the Fire". Gut, den Bürgerkriegs-Arc haben sie immer noch gut hingekriegt, aber das war ja im Gegensatz zum SChatten-ARc mit Ausnahme von Staffel 4 immer nur das Nebengeplänkel gewesen. Und dann wurde es plötzlich aufgewertet, weil JMS bei den Schatten den Stöpsel aus der Wanne gelassen hatte. Soviel zum seltsamen "Balancing" der beiden wichtigsten Handlungsstränge.
Staffel 5 nervte uns dann mit Sachen wie dem Telepathen-Arc und eine Wiederkehr des Alkoholismus von Garibaldi und Sachen, die eigentlich keinen mehr interessierten.
Deep SPace Nine hingegen kostete mit dem Dominion-Arc sein Potential völlig aus, und dieser endete an der richtigen STelle, nämlich ganz am Schluss. Ursprünglich planten sie ihn schon früher enden zu lassen, aber da hatte Babylon 5 schon vorgemacht, was passiert wenn das Wichtigste schon erzählt ist. (Deswegen würde z.B. eine erneute Star Wars Trilogie nach dem Ende von Return of the Jedi auch nie funktionieren)
BTW; ich will hier B5 nicht bashen, ich liebe die Serie auch, aber das Problem mit dem Schatten-ARc kann niemand leugnen. Das bleibt für mich der schwarze Fleck einer ansonsten recht makellosen Serie.

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 12:57

Keine Sorge, so dargelegte Kritik empfinde ich nie als "Bashen".

Das meinte ich weiter oben mit "Diese Figuren, die alle nicht nur mit einer Galaxie kollidieren, die brennt – sondern vor allem mit sich selbst."
Im Nachhinein stelle ich fest, dass der Vorlonen-Schatten-Arc für mich nicht der narrative Hauptstrang ist. "Babylon 5" ist die Geschichte der jungen Völker. "Wer bist du?" "Jemand, der erwachsen genug ist, um den streitenden Eltern den Rücken zu kehren!" Diese Kerngeschichte wurde gerade in Staffel 4 wunderbar ausgewälzt, mit vielen Twists, Turns, Hürden, Konflikten, Überraschungen, Entwicklungen.

Insofern kann ich die rasche Abhandlung des "First Ones"-Arcs verschmerzen. Klar hätte man den mehr melken können. Klar ist die fünfte Staffel größtenteils (nicht vollständig) weniger relevant.

Trotzdem besitzen die B5-Figuren für mich viel mehr Düsternis, viel mehr Schmerz, viel mehr Widersprüchlichkeit, viel mehr Dramatik als all die Figuren von DS9. Was jene keineswegs schmälern soll – DS9 blieb halt stets den zu eng definierten Trek-Parametern verhaftet, traute sich weniger. Und erreichte für meinen Geschmack deshalb auch weniger.
Makellose Perfektion ist

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 12:59

langweilig. Ich verehre "Babylon 5" ganzheitlich, Schwächen, Brüche und Narben inklusive.

(Sorry, zu früh auf "Fertig, abschicken" gedrückt.)

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 13:44

@Realsatiriker
Die EInschätzung das DS9 zu sehr durch das Trek-Universum begrenzt wird, teile nich nicht. Ich liebe die Serie gerade deswegen, weil sie sich von der heilen Trek-Welt unterscheidet. Das gilt vor allem für den Dominion-Arc.
Plötzlich erfahren wir, dass die Föderation eine Art CIA hat (Section 31) die, um den Krieg zu gewinnen, zu einem Völkermord an den Dominion-Gründern bereit ist.
Captain Sisko vertuscht einen Mord, um die Romulaner in den Krieg zu ziehen ("In the Pale Moonlight"). Des Weiteren verhält er sich unter ethischen Gesichtspunkten ganz anders als es Gene Roddenberry je zugelassen hätte ("For the Uniform"). Es gibt da noch unzählige andere Beispiele.
Wie sehr Sisko, und vor allem DS9 für diesen "Verrat an Trek" von manchen DS9-Hassern (die meist TNG-Verehrer sind) verabscheut wird, zeigt dieser satirische Artikel über "den faschistoiden Ben Sisko". Unbedingt lesen, das ist echt lustig, auch wenn man nicht unbedingt zustimmen muss.

http://www.zukunftia.de/48/captain-benjamin-sisko/

G
G
21. Januar, 2012 14:18

Ich mag DS9 und B5 gleichermaßen, weil beide ihre Vor- und Nachteile haben, wobei das mit mit den feigen Skripts wirklich ziemlicher Blödsinn war, Wortvogel. Was "In the Pale Moonlight" angeht, schau dir doch mal das hier an: http://sfdebris.com/startrek/d543.asp Ganz klar ein feiges Skript, sicher doch…

Andromeda war aber wirklich ziemlicher Blödsinn. Da ich für badmovies.de in letzter Zeit gerne Serientrash reviewe, hätte ich da eine Frage: Gibt es eine Folge, die noch beschissener ist, als der jämmerliche Rest und an der man sehr gut zeigen kann, was an der Serie so alles falsch lief?

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 14:45

@G
Sowas wie ein "Spocks Brain", also eine Episode, die so extrem schlecht ist, dass jeder den Episodentitel kennt, gibt es bei Andromeda nicht – weil nämlich die ganze Serie schlecht ist!

Und glaub mir ich habe in der Tat jede Episode dieser Serie gesehen. Das war eine von den RTL2 Serien, die dort zu Tode wiederholt wurden, und die ich mir dann halt nach Stargate trotzdem noch reingezogen hab, in der Hoffnung eine mal gute Episode zu sehen. Die gab es in der Tat auch.

Positiv erwähnenswert sind:

Angel Dark, Demon Bright
The Mathematics of Tears
Its Hour Come 'Round at Last
All Too Human
Una Salus Victus
Bunker Hill
The Knight, Death and the Devil
Day of Judgement, Day of Wrath
Point of the Spear
The Lone and Level Sands
The Dissonant Interval

11 Episoden von 110 die einigermaßen ok sind. Diese Ratio ist eindeutig zu schlecht. Nur jede zehnte Episode geht, der Rest ist grottig. Wer trotzdem mal in die Serie reinschauen möchte, bitte nur die oben genannten Episoden!

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 14:51

@ G
Aber jetzt da du fragt "In Heaven Now Are Three" ist mir EXTREM schlecht in Erinnerung geblieben!

G
G
21. Januar, 2012 15:14

@Exverlobter: Danke schön!

Wortvogel
Wortvogel
21. Januar, 2012 15:31

Hier ist der Anfang eines schönen TV-Top10-Specials von 2001 über die zehn besten Sci-Fi-Serien – naturgemäß britisch dominiert:

http://www.youtube.com/watch?v=LqWLU9mw80o

Die anderen Teile findet ihr auch online.

Frankie
Frankie
21. Januar, 2012 15:56

@G:
"Andromeda war aber wirklich ziemlicher Blödsinn. Da ich für badmovies.de in letzter Zeit gerne Serientrash reviewe, hätte ich da eine Frage: Gibt es eine Folge, die noch beschissener ist, als der jämmerliche Rest und an der man sehr gut zeigen kann, was an der Serie so alles falsch lief?"

Japs. Schaue dir mal die total überbewertete Serie "Firefly" an, die demokratisch abgesegnet (Einschaltquoten sei Dank!) und völlig zu Recht vom Bildschirm verbannt wurde!

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 16:01

@Frankie

Wow, Andromeda loben und Firefly bashen. Das hab ich bislang auch nicht erlebt. Kann es sein, dass du die beiden Serien verwechselt hast 🙂

Frankie
Frankie
21. Januar, 2012 16:04

Keine Verwechslung. Aber ich mag Serien einfach nicht, die mehr sein wollen, als sie sind bzw. sein können. "Firefly" wollte selbstironisch sein und Witz ausstrahlen, nahm sich am Ende des Tages aber trotzdem viel zu ernst.

Andromeda kommt dann sehr simpel gestrickt daher und liefert das, was man erwartet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Temporeiche Sci-Fi Unterhaltung mit leicht trashiger Note. Aber unterhaltsam als Endprodukt.

Firefly war zu pseudo und zu selbstverliebt.

Wortvogel
Wortvogel
21. Januar, 2012 16:05

@ Frankie:

"Aber unterhaltsam als Endprodukt" – nein.

"Firefly war zu pseudo und zu selbstverliebt" – nein.

Frankie
Frankie
21. Januar, 2012 16:07

Natürlich eine Sache des Geschmacks, ohne Frage.

Aber als leicht trotziger Bub sag ich: Doch ;D

Proesterchen
Proesterchen
21. Januar, 2012 16:08

Ich würde Frankie in der Tendenz, nicht aber im Tenor zustimmen, Andromeda war nicht so schrottig, wie sie manchmal gemacht wird, und Firefly war gut, aber nicht so großartig, wie man bei manchen Meinungsäußerungen glauben könnte.

Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass Firefly mit einem soliden "gut" meilenweit vor dem "ausreichend" Andromedas gondelt.

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 16:09

Hmmm…..
Im Nachhinein kann ich deine Meinung nachvollziehen da ich (zwar nicht bei Andromeda/firefly) aber bei Batman ähnlich argumentiere.

Batman von Joel Schumacher = Trashig aber unterhaltsam
Batman von Christopher Nolan= Nimmt sich zu ernst und ist selbstverhliebt.

Diesbezüglich hab ich auch eine Außenseitermeinung, lol.

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 16:14

@Prosterchen
Das ist wieder so ein Fall bei dem ich mich aufrege.
Andromeda hat trotz seiner zweifelhaften Qualität sage und schreibe 5 Staffeln bekommen, was für Sci-Fi-Serien echt gut ist.

Firefly, ist eine der unzähligen Beispiele von den "besseren" Serien, die viel zu früh abgesetzt wurden.
(Terminator Scc, Space 2063, usw)

XXX
21. Januar, 2012 16:24

Dazu sage ich nur: Ich finde Andromeda UND Firefly sind Schrott.

Realsatiriker
Realsatiriker
21. Januar, 2012 16:32

"Firefly" hatte einfach das Problem, dass Joss Whedon das Stilmittel der ironischen Brechung fast schon fetischistisch überzieht, mit dem Ergebnis, dass die Dramatik vor lauter Ironie gar nicht mehr weiß, wie sie entstehen soll. Ein Problem, das auch "The Avengers" beschäftigen wird.

Frankie
Frankie
21. Januar, 2012 16:36

@Exverlobter:
"Im Nachhinein kann ich deine Meinung nachvollziehen da ich (zwar nicht bei Andromeda/firefly) aber bei Batman ähnlich argumentiere.

Batman von Joel Schumacher = Trashig aber unterhaltsam
Batman von Christopher Nolan= Nimmt sich zu ernst und ist selbstverhliebt.

Diesbezüglich hab ich auch eine Außenseitermeinung,"

Ich bin da ganz deiner Meinung! Endlich mal jemand, der die Sache ähnlich sieht, wie ich.

@Realsatiriker:
Zustimmung! Das trifft den Nagel, sprichwörtlich, auf den Kopf!

Proesterchen
Proesterchen
21. Januar, 2012 16:37

Wenn Joss & Co Firefly zum Andromeda-Budget gemacht hätten, hätten wir woohl auch noch eine harzige Folge 16, einen extrakopfigen Staffel-Cliffhanger und völlig verquere Füller zur Mitte der zweiten Staffel sehen dürfen.

Ist es für Firefly im Rückblick noch eine Strafe, oder schon ein Segen, dass es dazu eben icht kam?

Proesterchen
Proesterchen
21. Januar, 2012 16:40

btw: Ihr seid doch alle {expletive deleted}. Ich wollte dieses Jahr eigentlich erst mal TNG im Original am Stück schauen, und jetzt wächst die Liste wie Unkraut. *ARGH*

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 16:41

@Proesterchen

Apropos Budget.
Gibt es da eigentlich Zahlen bei Serien?
Bei Filmen ist es ja relativ leicht Zahlen zu bekommen.
Aber ich kenne keine Seite, die da für TV-Serien das Budget nennt.
Gefühlt stand Firefly vom Budget aber auf Andromda-Level.(obwohl Firefly natürlich besser war)

hilti
hilti
21. Januar, 2012 16:50

Aber was ist mit dem Schatten-Arc, dem wichtigsten Handlungsstrang der Geschichte? Der implodierte förmlich mit “Into the Fire”. Gut, den Bürgerkriegs-Arc haben sie immer noch gut hingekriegt, aber das war ja im Gegensatz zum SChatten-ARc mit Ausnahme von Staffel 4 immer nur das Nebengeplänkel gewesen. Und dann wurde es plötzlich aufgewertet, weil JMS bei den Schatten den Stöpsel aus der Wanne gelassen hatte. Soviel zum seltsamen “Balancing” der beiden wichtigsten Handlungsstränge.

Der Schattenarc wäre aber auch dann nicht viel ausführlicher abgehandelt worden, wenn Jms nicht gerafft hätte. Staffel 4 hätte nach seiner ursprünglichen Planung mit "Intersections in Real Time" enden sollen und der Bürgerkrieg wäre erst in Staffel 5 beendet worden.

Staffel 5 nervte uns dann mit Sachen wie dem Telepathen-Arc und eine Wiederkehr des Alkoholismus von Garibaldi und Sachen, die eigentlich keinen mehr interessierten.

Brrr, die Kellypathen…
Staffel 5 ist nicht so schlecht wie sie immer gemacht wurde. Besser als Staffel 1, aber ist so enttäuschend, weil sie dem Höhepunkt folgt. Und dass Jms die Ideen ausgingen ist leider offensichtlich. Nichtsdestotrotz hat auch Staffel 5 einige großartige Folgen. Fast so viele wie Andromeda insgesamt hat. 😀

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 16:57

@Hilti
Echt?
Dann hätte er aber auch für STaffel 5 immer noch zuviel Leerlauf gehabt. (Es sei denn er hätte seine TV-Filme und den Drakh-Arc noch reinverwurstelt)
IMO hätte der Schatten-ARc einen Großteil der vierten Staffel ausmachen sollen. Vielleicht nicht bei einen Großteil der Episoden, aber immer präsent im Hintergrund, so wie bei DS9.

Howie Munson
Howie Munson
21. Januar, 2012 17:33

aber da hatte Babylon 5 schon vorgemacht, was passiert wenn das Wichtigste schon erzählt ist. (Deswegen würde z.B. eine erneute Star Wars Trilogie nach dem Ende von Return of the Jedi auch nie funktionieren)

ja ich weiß ist nur eine nebensächliche Verdeutlichung, aber in Buchform funktioiniert die Thrawn-Triologie von Zahn gut… Mag sein das das keiner filmisch umsetzen kann. ( aber schlechter als die Prequels kann es ja kaum werden :p )

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 17:42

@ Howie Munson
Darth Vader ist tot, der Imperator ist tot (obwohl er in Buch-Form wiedergeboren wird,grrr!!) , der Todestern zerstört, das Imperium zerfällt, Luke Skywalker wird endlich zum Jedi. Schlusspunkt!
Da gibt es nichts mehr zu erzählen. Das gesamte Expanded-Universe ist nur eine weiterere Lebenserhaltungsmaßnahme des Franchises, die George Lucas ausnutzt, um noch mehr Geld zu scheffeln. Und die ganzen Geeks merken das nicht mal.

XXX
21. Januar, 2012 17:45

"Darth Vader ist tot, der Imperator ist tot (obwohl er in Buch-Form wiedergeboren wird,grrr!!) , der Todestern zerstört, das Imperium zerfällt, Luke Skywalker wird endlich zum Jedi. Schlusspunkt!"

Darum müsste man eine dritte Trilogie auch 20 bis 30 Jahre nach "Rückkehr der Jedi-Ritter" ansiedeln.

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 19:53

"Darum müsste man eine dritte Trilogie auch 20 bis 30 Jahre nach “Rückkehr der Jedi-Ritter” ansiedeln."

Besser wäre es die Prequel-Trilogie nochmal zu rebooten! Das wäre ausnahmsweise mal ein Reboot, das voll und ganz auf meine Unterstützung bauen könnte.

XXX
21. Januar, 2012 20:15

Halte ich persönlich für Quatsch. Been there, done that. Lieber möcht ich sehen, was sich ein paar Jahrzehnte später so tut.

Proesterchen
Proesterchen
21. Januar, 2012 20:17

@Exverlobter

Zu Budgets habe ich auch wenig Handfestes gefunden, bei Andromeda habe ich von gut 1 Mio pro Folge in der letzten, besonders knapp kalkulierten Staffel gelesen, aber allein der Produktionshintergrund (Andromeda – syndication/Canada vs. Firefly – network/LA) sollte für einen Faktor von 1,5-1,75 zugunsten Fireflys gut sein.

Wortvogel
Wortvogel
21. Januar, 2012 20:22

@ Proesterchen: Bei "Andromeda" kommt das hin, bei "Firefly" würde ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Serienbudgets eher auf 1,7 bis 2 Millionen schätzen. Es ware eine "tent pole" show für den Sender und Whedon hatte mit Buffy tierisch Reibach gemacht – dem hat man das Geld hinterher geschmissen. Ich meine mich sogar zu erinnern, dass der Pilotfilm über 10 Millionen gekostet hat (was relativ zu sehen ist, weil dafür immer alle regulären Sets und Kostüme das erste Mal hergestellt werden müssen und sich erst später amortisieren).

hilti
hilti
21. Januar, 2012 20:47

@Exverlobter
Japp. Zitat jms aus dem Lurkers Guide (Mensch, auf der Seite bin ich auch schon ewig nicht gewesen) zu Intersections in Real Time:

I don’t usually comment on this, but…if I had known *with absolute certainty* that there would be a season 5, then season 4 would have ended with 418, "Intersections in Real Time." So you only pull 4 episodes forward, really. You’ll understand when you see it.

Ich weiß aber nicht wie viele Folgen er für das Ende des Bürgerkrieges in Staffel 5 eingeplant hatte. In Staffel 4 wars ja auf 3 Folgen gerafft.

Dafür hätte ich wohl damals die Skripte kaufen müssen, aber das war mir zu teuer.

TomHorn
TomHorn
21. Januar, 2012 21:21

Scheiße, ihr habt mich gekriegt. Ich fang nächste Woche wieder zu einer Gesamtsichtung. Damit ist der Winter verplant…

Proesterchen
Proesterchen
21. Januar, 2012 21:23

Danke für den Einblick, Torsten!

Wie schätzt Du den Umgang mit dem Budget von "Billigserien" wie Andromeda oder früher Babylon 5 ein? Haben sie erreicht, was man erwarten kann? Ist man in diesem Bereich darauf angewiesen, on and off air talent unter Marktwert zu finden, um wirklich gutes Fernsehen zu produzieren?

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 21:29

So billig fand ich Andromeda gar nicht (damit meine ich NICHT die Stories). Da sah LEXX viel übler aus.

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 21:38

Zumindest die Raumschlachten-FX überzeugt
http://www.youtube.com/watch?v=5u0b2Sl8r3U#t=15m00

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 21:40

Sprungmarken implementierung hat nicht geklappt.
Einfach ab 15:00

Howie Munson
Howie Munson
21. Januar, 2012 23:10

Exverlobter: wie gesagt ich fand die drei erwähnten Zahn Bücher gut, andere StarWars Bücher eher nicht.

und wenn es egal ist WIE das (fast) Führerlose Rest-Imperium zerfällt, dann ist es auch völlig Wurst wie die alte Republik zerfiel.

Exverlobter
Exverlobter
21. Januar, 2012 23:33

"und wenn es egal ist WIE das (fast) Führerlose Rest-Imperium zerfällt, dann ist es auch völlig Wurst wie die alte Republik zerfiel."

Nö, das gehört dazu.
Star Wars handelt vom Aufstieg und Fall des Imperiums, sowie vom Aufstieg und Fall von Darth Vader/Imperator. Am Schluss von Return of the Jedi endet die Story am Höhepunkt.
Schade, dass Lucas jedoch den die Origin-Story, also den Aufstieg des Imperiums versemmelt hat. Was nach dem Fall des Imperiums kommt, ist nicht mehr relevant.

XXX
22. Januar, 2012 00:02

Sagt wer? Der Exverlobte? Und darum ist das Fakt, oder was?

Frankie
Frankie
22. Januar, 2012 00:04

Wenn wir schon bei Sci-Fi Serien sind… Was haltet ihr eigentlich von SG-1?

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 00:34

@xxx
Das sage nicht ich, das sagt George Lucas. In vielen Interviews hat er gesagt, dass Star Wars vom Aufstieg und Fall Darth Vaders handelt.
Und das Lucas die Prequels versemmelt hat ist zwar kein Fakt, wird aber von 99% der Fans wahrscheinlich unterschrieben.

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 00:36

@Frankie
Stargate ist zwar kein B5, aber trotzdem noch in der Kategorie "gut"

XXX
22. Januar, 2012 01:00

"@xxx
Das sage nicht ich, das sagt George Lucas. In vielen Interviews hat er gesagt, dass Star Wars vom Aufstieg und Fall Darth Vaders handelt."

Dann akzeptiert man aber die neuen Interviews mehr als die alten. Als Lucas seinerzeit noch von 9 Filmen träumte, sollte es offenbar nicht mit Vaders Fall enden. Zumal für die Geschichte von "Aufstieg und Fall Darth Vaders" gerade Episode IV-VI relativ wenig Vader bieten. Die Primärgeschichte ist da nicht der Fall Vaders.

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 01:10

Wann träumte Lucas von 9 Filmen? Ich meine er sagte immer, dass eine Post- Return of the Jedi Trilogie seiner Aussage nach immer ein Hirngespinst der Fans gewesen sei.

Zumindest ist Vader/Skywalker bei allen 6 Filmen das verbindende Elemenet. AUch wenn er in den Prequels noch mehr Screentime bekommen hat. Was den Prequels ja geschadet hat, da Hayden Christensen ein grottenschlechter Schauspieler ist.

XXX
22. Januar, 2012 03:03

"Wann träumte Lucas von 9 Filmen? Ich meine er sagte immer, dass eine Post- Return of the Jedi Trilogie seiner Aussage nach immer ein Hirngespinst der Fans gewesen sei."

Wie mögen diese "Hirngespinste" damals in den End-70er/Früh-80er Jahren – zu Zeiten ohne Internet – nur in die ganzen Filmmagazine gekommen sein? Wer könnte da die Quelle gewesen sein, hm?

"Zumindest ist Vader/Skywalker bei allen 6 Filmen das verbindende Elemenet. AUch wenn er in den Prequels noch mehr Screentime bekommen hat. "

Dann kannst du auch sagen, dass SW I-VI die Geschichte von Obi-Wan ist. Der ist auch in allen sechs Filmen dabei.

Howie Munson
Howie Munson
22. Januar, 2012 06:28

ach komm exverlobter: Das es einen "9-film epic saga" Entwurf gibt, von dem er die Mitte nur verfilmen kann, kursiersierte seit Anfang der 80er. Nämlich als er rechtfertigen musste, weswegen er nicht wie alle anderen Teil 2 macht, sondern Teil 5…

George Lucas schrieb anfangs fünfzehn Zusammenfassungen, die die gesamte Star-Wars-Saga bilden sollten. Von diesen fünfzehn Geschichten wollte Lucas ursprünglich jedoch nur eine einzige als Spielfilm umsetzen. Nach dem überraschenden Erfolg des ersten Star-Wars-Films verkündete er der Öffentlichkeit, dass nun insgesamt zwölf Filme für die Abenteuer des Luke Skywalkers (in den Urschriften noch Luke Starkiller benannt) vorgesehen seien. Im Jahr 1979 korrigierte Lucas seine erklärte Filmplanung dann nach unten und wollte stattdessen nur noch neun Filme drehen

http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars#Das_Drehbuch

und für später gibt es auch noch dirket belegte Aussagen von Schorschie:

In the book Icons: Intimate Portraits (1989) by Denise Worrell, Lucas is reported to have only a vague notion of what would happen in the three films of a sequel trilogy. He is quoted as saying, "If the first trilogy is social and political and talks about how society evolves, Star Wars is more about personal growth and self-realization, and the third deals with moral and philosophical problems. The sequel is about Jedi Knighthood, justice, confrontation, and passing on what you have learned." [14] In the foreword of the special edition of Splinter of the Mind’s Eye, George Lucas stated, "As the saga of the Skywalkers and Jedi Knights unfolded, I began to see it as a tale that could take at least nine films to tell—three trilogies."

http://en.wikipedia.org/wiki/Star_Wars_sequel_trilogy#George_Lucas

BTW: Star Wars ist die Geschichte zweier Roboter ;P

und nochmal sorry, dass ich damit angefangen hab, will hier niemanden davon abhalten über B5 zu schreiben.

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 07:58

Es ist wohl müßig darüber zu streiten von was Star Wars denn jetzt handelt, weil George Lucas selbst dazu seine Meinung mehrmals geändert hat (deswegen auch die andauernden Änderungen in der Original-Trilogie). Ich weiß, dass ich definitiv ein Interview Anakin Skywalker ist. Obiwan ist eher nicht das verbindende Element, da seine ROlle in Episode 5&6 mehr als marginal ist.

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 08:02

NOchmal, zu früh auf Senden geklickt

Es ist wohl müßig darüber zu streiten von was Star Wars denn jetzt handelt, weil George Lucas selbst dazu seine Meinung mehrmals geändert hat (deswegen auch die andauernden Änderungen in der Original-Trilogie). Ich weiß, dass ich definitiv ein Interview von GEorge gesehen hab, wo er sagt, dass Star Wars die Geschichte von Anakin Skywalker ist. Obiwan ist eher nicht das verbindende Element, da seine ROlle in Episode 5&6 mehr als marginal ist.

XXX
22. Januar, 2012 11:59

"Es ist wohl müßig darüber zu streiten von was Star Wars denn jetzt handelt, weil George Lucas selbst dazu seine Meinung mehrmals geändert hat "

1. Keiner streitet.
2. Du hast Lucas' (aktuelle) Sicht als Argument aufgebracht, um deine Meinung zu stützen. Dazu gibt’s halt Gegenwind.

XXX
22. Januar, 2012 12:57

Um aufs Thema zurückzukommen. Ich hab mir gestern Abend nochmal Anfang und Ende des Narn-Centauri-Kriegs angesehen.

Wortvogel
Wortvogel
22. Januar, 2012 14:09

@ XXX: "Um aufs Thema zurückzukommen. Ich hab mir gestern Abend nochmal Anfang und Ende des Narn-Centauri-Kriegs angesehen." – und?

XXX
22. Januar, 2012 14:37

Und? Macht das mal nach, dann reden wir drüber 😀

Wortvogel
Wortvogel
22. Januar, 2012 14:39

@ XXX: Ich meinte – was sind deine Erkenntnisse? "Ich habe mir das angeguckt" ist ein Diskussionsbeitrag.

XXX
22. Januar, 2012 14:47

Die Haupterkenntnis ist, dass ich eigentlich noch viel mehr nochmal ankucken wollen würde, aber mir die Zeit fehlt. Davon ab, sollten die B5-Begrifflichkeiten nur für pawlowsche Reflexe und Reaktionen sorgen, da wir über SW auch andernorts labern können…

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 15:41

Star Wars hatte sich einfach so ergeben. GEnau wie sich vorher Firefly und Andromeda ergeben hatte. Ist doch nicht schlimm.

hilti
hilti
22. Januar, 2012 16:13

Ok, nochmal was zum Thema. Danke für den Hinweis auf den io9-Artikel. Allein die ersten beiden Absätze sorgen schon dafür, dass ich ihn mag. Allerdings hat er einen massiven Fehler:

While there are many good standalone episodes that are worth watching (A Late Delivery From Avalon, Grey 17 Is Missing, Gropos), my main criterion for selecting episodes is advancement of the Shadow War story.

Grey 17 Is Missing ist eine der schlechtesten wenn nicht sogar die schlechteste Folge von Babylon5.

Wortvogel
Wortvogel
22. Januar, 2012 16:25

@ Hilti: Dem stimme ich zu, lassen dem Autor allerdings seine Meinung.

Exverlobter
Exverlobter
22. Januar, 2012 16:33

Nein die schlechteste Episode ist "Acts of Sacrifice". Und zwar nur, weil Ivanova "Sex" mit dem Alien-Botschafter hat. Die Szene killt die ganze Episode. Als JMS das geschrieben hat, war er wahrscheinlich auf Drogen!

Realsatiriker
Realsatiriker
22. Januar, 2012 17:13

Wie wär’s mit einem Kollektiv-Gucken? Quasi "Der Babylon-Vogel". Oder "Vogel 5". Oder hier und drüben beim Six-Shooter. Der wird dann der "Five-Shooter".

Vier Folgen über ein Wochenende, unter der Woche wird darüber diskutiert, ein Wochenende später die nächsten vier Folgen.

Realsatiriker
Realsatiriker
22. Januar, 2012 17:14

Gott verdammt, wie ich Borussia Dortmund hasse.

heino
heino
22. Januar, 2012 18:41

qRealsatiriker:soqas habe ich schon mit anderen Bekannten aus einem anderen Forum bei Akte X versucht und dann nach 3 Staffeln abegbrochen, weil mich die Lust darauf verlassen hatte. Hier wäre dann das Problem, dass alle bei der gleichen Folge starten müssten und ich habe keine Lust, die ersten beiden Staffeln jetzt direkt nochmal zu wiederholen

XXX
22. Januar, 2012 18:41

Für mich ist Gaimans "Day of the Dead" die mieseste B5-Folge.

Realsatiriker
Realsatiriker
22. Januar, 2012 20:18

Stimmt wohl, Heino. War nur ein Gedanke.

"Day of the Dead" ist für etwas von Neil Gaiman Geschriebenes erstaunlich nichtssagend, ja. Lag aber vielleicht auch an der öden Umsetzung.

Peter Krause
Peter Krause
27. Januar, 2012 21:28

Na toll, jetzt habt Ihrs geschafft. Als ob ich nich genug anderes zu tun hätte.
Die erste Staffel ist eingetroffen, und zwei Folgen später bin ich süchtig.
Wenn die als schwach gilt, wie muß dann erst der Rest sein?

Ein Superduperlob ans Internet und an den Wortvogel dafür, in Sekundenschnelle an Begleitinfos kommen zu können (und an JMS für seine ausgiebige Diskussion mit den Fans und Hatern).

Synchrongucken und life diskutieren wurde vorgeschlagen? Ich wäre dabei …

Wortvogel
Wortvogel
27. Januar, 2012 21:34

@ Peter Krause: Ahhhh, Babylon 5 noch einmal zum ersten Mal sehen! Was würde ich dafür geben…

Peter Krause
Peter Krause
27. Januar, 2012 21:53

@Wortvogel:
Der erste Gedanke war natürlich: boah, wie konnte mir das 15 Jahre lang entgehen.
Aber der zweite: boah, hundert Stunden jungfräulicher Unterhaltung!!1elf
Wenn ich jetzt nicht aufpasse, ist das viel zu schnell Vergangenheit …

Und dann noch diese unglaubliche Fülle an JMS-Diskussionen aus der Steinzeit des Internets, die bis heute erhalten sind.

Meine erste Frage an die Nerds sind die verblüffenden Paralellen zu DS9. Beide kamen fast zeitgleich raus, konnten also (zumindest am Anfang) kaum voneinander abgeschaut haben. Zufall? Zeitgeist?
(Jetzt wird mir auch klar, warum DS9 mit der Zeit immer mehr vom klassischen Star-Trek-Setup abdriftete.)

Gregor
27. Januar, 2012 21:56

Kommt mir grad in den Sinn: Ich hab als Kind nicht viel "Babylon 5" geguckt, aber ich erinnere mich noch gut, wie mein Vater einmal dazu kam und laut über Londos Frisur gelacht hat. Immerhin, G’Kars Maske fand er beeindruckend.

heino
heino
27. Januar, 2012 22:10

@Peter Krause:Staffel 1 ist in der Tat relativ schwach, was natürlich daran liegt, dass erstmal die ganzen Voraussetzungen für die eigentliche Handlung aufgebaut werden müssen. Und dass Michael O`Hare im Vergleich zu Bruce Boxleitner doch deutlich schlechter abschneidet. Freu dich auf die 2. Staffel, ab da geht es dann richtig los.

Und was die ewige DS9/B5-Streitfrage angeht, so werdenw ir darauf wohl nie eine eindeutige Antwort bekommen. Lassen wir es damit gut sein, dass B5 schon fast zu Ende war, als DS9 gerade mal erträglich wurde,

Peter Krause
Peter Krause
28. Januar, 2012 08:21

@heino:
Es scheint da wirklich einigen Clinch zwischen ST-Veteranen (zu denen ich zu einem gewissen Grad gehöre) und Babylon-Fans zu geben – den möchte ich nicht befeuern; finde ich absolut lächerlich.
Man kann doch beide Serien mögen oder gar lieben, und natürlich kann man sie trotzdem auch kritisch analysieren.
Man kann sie aber auch nicht völlig trennen, sie sind Kinder der selben Zeit, und sie stehen auf den Schultern derselben literarischen (und popkulturellen) Riesen.

DS9 wurde später zwar in mancher Hinsicht interessanter, aber auch immer Roddenberry-untypischer. Star-Trek ist in meinen Augen die falsche Welt für bitterböse Babylon-Geschichten.

O’Hare wirst Du mir nicht schlechtreden (Du weckst damit bei mir aber große Erwartungen an Boxleitner). In manchen Szenen ist er ein furchtbarer Schauspieler, vor allem in den Wir-sitzen-am-Ende-zusammen-und-resümieren-philosophisch-herum-Szenen, wenn er dämlich grinst. Aber auf eine unerklärliche Art mag ich ihn. Den Schauspieler, aber vor allem auch die Rolle. Spätestens seit dem Ende von Folge 12, wo er zeigt, wie man aus dem Schreckensbegriff "Notstandsverordnungen" etwas Positives macht.

Und am Ende wird auch Claudia Christian gehen? Och menno … 🙁

Peter Krause
Peter Krause
28. Januar, 2012 09:14

@Gregor:
Londos Frisur war glaube ich auch bei mir damals einer der Hauptgründe, der Serie, wenn sie mal am Sonntagnachmittag im Hintergrund lief, nicht mehr als meinen Augenwinkel zu gönnen.
Die lenkt extrem von Jurasiks Können ab, bis man sich an sie gewöhnt hat.
Dann staunt man, wie gut ihm dieser "enge Schuh" paßt.

heino
heino
28. Januar, 2012 13:23

"O’Hare wirst Du mir nicht schlechtreden (Du weckst damit bei mir aber große Erwartungen an Boxleitner)"

Das war auch nicht meine Absicht. Was ich meinte, war, daß Boxleitner in meinen Augen deutlich mehr Charisma besitzt als O`Hare. Da ich O`Hare aber abgesehen von B5 in keiner anderen Rolle gesehen habe, weiß ich auch nicht, wie der sich sonst geschlagen hat.

Ich fand die Streitereien auch immer albern und geben dir recht damit, dass ST nicht für die Düsternis von B5 taugt, wenn man sich an die Vorgaben von Roddenberry hält. Allerdings habe ich festgestellt, dass mir die Serien und Filme immer dann am besten gefallen, wenn sie genau das nicht tun. Scheinbar bin ich einfach nicht für ST gemacht…

Peter Krause
Peter Krause
28. Januar, 2012 14:24

@heino:
"Das war auch nicht meine Absicht."
War auch eher augenzwinkernd gemeint.

"Allerdings habe ich festgestellt, dass mir die Serien und Filme immer dann am besten gefallen, wenn sie genau das nicht tun. "

Klar: Geschichten müssen uns in erster Linie überraschen können.
Die heile-Gänschen-Welt von Roddenberry ist doch vor allem deshalb so utopisch konstruiert, damit die Forscher sich boldly um ihre Forschung kümmern können, ohne sich mit den First-World-Problems der Drittmittelbeschaffung beschäftigen zu müssen. Ich will in ST neue Welten sehen, keine alten Konflikte.

TNG konnte aber auch noch spannende Charakterstudien und tiefschwarze Geschichten bringen, ohne dabei Roddenberrys Utopia zu verraten – wie heißt die Folge, in der Riker ein Bühnenstück einstudiert hat, das in einer Psychatrie spielt? -> Top 3 der Stories, die mich am nachhaltigsten beeindruckt haben.

heino
heino
1. Februar, 2012 16:14

Jetzt weiß ich auch wieder, was mir bei den von JMS selbts verfassten Storys immer am negativsten aufgefallen ist:der Mann hat einfach einen fürchterlichen Humor. Als Beweis führe ich mal die Folge "Der Beweis" an, die ich gestern nach guten 15 Jahren zum zweiten Mal gesehen habe. Eigentlich ist es eine der Schlüsselepisoden und beschäftigt sich mit einer bierernsten Thematik, aber JMS versucht das durch etwas aufzulockern, das er für Ironie hält. Und dabei rutscht er jedesmal wieder in die Peinlichkeit ab, weil weder die Situationen noch die Dialoge ironisch oder gar witzig sind. Ein weiteres negatives Beispiel ist die Folge "Eine Frage der Farben", in der er auf "humorvolle" Weise das Thema Rassismus aufgreift und dabei wirlich keinen Fettnapf auslässt. B5 ist tatsächlich eine der Serien, die besser funktionieren, wenn sie nicht versuchen, witzig zu sein.

Realsatiriker
Realsatiriker
1. Februar, 2012 16:36

Da muss ich dir Recht geben, sein Humor hat mir nie gefallen. Wirkt immer wahnsinnig forciert.

Peter Krause
Peter Krause
2. Februar, 2012 02:40

@heino:
In meinen Augen sind die grünen und purpurnen Tücher keine Rassismusgeschichte. Zumindest nicht in erster Linie.
Mein Geburtsort liegt in unmittelbarer Nähe zweier Grenzen. Vor gar nicht langer Zeit hätten 5km weiter links oder unten oder der genaue Grenzverlauf zum jeweiligen Zeitpunkt darüber entschieden, in welcher Armee ich mich plötzlich wiederfinde, auf wen ich schieße.
Bei Fußball-Fan-Schlägereien (und es gab auch schon Todschläge) wird es vielleicht noch deutlicher, wie völlig zufällig es doch eigentlich ist, ob jemand einen blauweißen oder einen schwarzgelben Schal trägt.
Normalerweise interessiert uns die Vorgeschichte – wie die Charaktäre dazu kommen, auf der einen oder anderen Seite zu stehen.
JMS macht etwas total radikales, er schneidet diese Vorgeschichte einfach raus. Es gibt sie gar nicht. Das kann er machen, weil er Aliens hat. Damit zeigt er die Sinnlosigkeit des Ganzen.
Er hätte das Thema ernster behandeln können, aber das stelle ich mir nicht einfach vor.

Peter Krause
Peter Krause
2. Februar, 2012 05:49

(Den "Beweis" kenne ich noch nicht. Nach der ersten Staffel (was, schon 22 Folgen weg?) habe ich erstmal noch den Pilotfilm "Zusammnenkunft" nachgeholt (wegen Kosh), und bin jetzt am Anfang der 2. Staffel. Deshalb habe ich überlesen, was Du dazu geschrieben hast, sorry. 😉 )

Peter Krause
Peter Krause
4. Februar, 2012 21:36

Um mal was kontroverses zu sagen: mein Favorit bisher ist "Auf dem Pulverfass". Inklusive B-Story. Correlilmurzon ist ein herrliches Arschloch.