24
Nov 2011

TV, Kino, Theater: Der Review-Rundumschlag (1)

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Ich komme in den letzten Wochen nicht mehr dazu, längere Kritiken zu schreiben. Alles auf Halde legen ist aber auch doof, weil die Erinnerung doch irgendwann nachlässt und manche Reviews sich schließlich von selbst erledigen. Also gehe ich die Sache jetzt mal knapp und konsequent an. 14 Reviews. In 2 Teilen.

Bunraku

Eine Welt zwischen Manga und Puppentheater, zwischen "Dick Tracy" und "Zwei glorreiche Halunken". Feuerwaffen sind verboten, es regieren Banden mit kampferprobten Killern. Gleich zwei Männer kommen in eine kleine Stadt, um den Boss Nicola zu stellen. Doch zwischen Ihnen und dem Capo stehen 20 gedungene Mörder, die es auszuschalten gilt.

Hochkarätig besetzt, visuell erstaunlich, konzeptionell mutig – und trotzdem hohl wie Brot. Alles ist Posing, die knappen Dialogzeilen sind lachhaft dünn, die Kampfszenen sind leidenschaftslos inszeniert, und am Ende kommt wirklich gar nichts dabei raus. Dass Woody Harrelson stoned genug war, um mitzuspielen, kann ich verstehen. Dass irgendein japanischer Popstar namens Gackt sein maskenhaftes Michael Jackson-Gesicht verdauungsbedingt verkrampft in die Kamera hält, fällt auch nicht weiter auf. Ron Perlman? Spielt mittlerweile wirklich alles. Aber Josh Hartnett? Demi Moore? Seid ihr bei euren Agenten in Ungnade gefallen? Das kann doch nicht euer Ernst sein!

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Ein in jeder Beziehung leerer Film, der beim Zuschauer keine Emotion erzeugt außer frustrierter Indifferenz.

Endtstation Sehnsucht 

Es gibt Theaterstücke, die haben einfach Kraft, die altern nicht wirklich, bei denen müssen nur Details angepasst werden, damit sie jeder neuen Generation was zu sagen haben. "Endstation Sehnsucht" gehört dazu. Es geht um Zivilisation gegen Degeneration, rüde Gewalt gegen Kultur, Sex als Waffe und als Fessel. Nicht umsonst wurde Marlon Brandos "Stanley Kowalski" ein legendäre Filmfigur, vergleichbar mit James Dean in "Jenseits von Eden". Animalische Potenz, die ausschließlich auf den Trieb und das Jetzt konzentriert ist.

Leider ist davon in der aktuellen Inszenierung der Münchner Kammerspiele nicht viel übrig geblieben. Die polnischen Einwanderer sind zeitgemäßes Aso-Pack, wie man es aus heimischen Rockerclubs und Unterschichten-Kneipen kennt, trotzdem bleibt die Handlung weiter in den amerikanischen Südstaaten verortet. Stanley Kowalski ist erstaunlich blass, was dem Stück den Kern raubt. Die anderen Darsteller scheinen zumindest talentiert, schaden sich aber mit hysterischem Geschrei und ständigem Rumgehopse, das "modernes Theater" sein will, aber schon nach kurzer Zeit nervt. Und danach braucht es Sitzfleisch: Mit Pause geht die Inszenierung fast vier Stunden.

Zwei der Hauptdarstellerinnen zeigen sich oben ohne. Nicht mal das rettet dieses Kasperltheater, das sich redlich müht, den Klassiker zu banalisieren.

Downton Abbey, Staffel 2

Kaum eine Serie macht es mir so schwer. Die LvA und ich sind grundsätzlich begeistert. Bei "Downton Abbey" werde ich wieder der zehnjährige Junge, der mit der Mama "Das Haus am Eaton Place" guckt (damit begann, so bilde ich mir zumindest ein, meine Faszination mit England). Die Figuren prall, die Darsteller perfekt, die Ausstattung überwältigend, die Dialoge auf dem Punkt, die Musik traumschön – als klassische Kostümsoap ist "Downtown Abbey" Höhepunkt und Quintessenz des britischen Erzählfernsehens. Jedoch…

Vielleicht liegt es daran, dass ich in meiner Kombi-Eigenschaft als Kritiker und Autor selber zu sehr auf so etwas achte, aber als tatsächliches Drama geht die Serie am Stock. Es gibt keine wirklich nennenswerten Konflikte, alle Charaktere sind durch die Bank nett oder maximal missverstanden, große Erzählbögen werden in sechs Szenen über zwei Folgen abgefeiert – und wie weiland bei "Star Trek" scheint es den unsichtbaren Reset-Button zu geben, der dafür sorgt, dass trotz aller gegenteiligen Aussagen am Ende alles beim Alten bleibt. Lady Edith verliebt sich in einen Bauern? Darf nicht sein, abgehakt. Matthew ist durch den Krieg zum Krüppel geworden? Schon eine Folge später spürt er seine Beine wieder. Lord Grantham droht sein Herz an ein Dienstmädchen zu verlieren? Sie verlässt anständigerweise das Haus. Nichts bleibt, nichts hat Folgen, nichts bekommt die dramatische Schwere, die es bräuchte.

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"Downton Abbey ist fantastisches Fernsehen, wenn man ein Faible für solche Stoffe hat – aber im Kern besteht die Serie aus leeren Kalorien und könnte durchaus etwas mehr griechische Tragödie vertragen.

Contagion

Man glaubt es kaum – neulich bin ich tatsächlich mal wieder ins Kino gegangen. Ganz ohne Pressevorführung. Mit der LvA. Wir haben uns auf "Contagion" geeinigt, einen Film, der genau dem entspricht, was der Trailer verkauft und erneut Steven Soderberghs Meisterschaft beweist, nicht nur Independent-Filme und Blockbuster abwechselnd zu drehen, sondern Elemente von beiden zu verbinden, ohne damit den Anspruch oder das Entertainment zu verraten.

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Mit präzisem Blick, analytischer Spannung und reduzierten Darstellungen bringt Soderbergh uns eine weltweite Seuche nahe, die keine apokalyptischen Bilder braucht, mit denen ihres Talents weniger sichere Regisseure um sich werfen würden. Für einen Hollywood-Thriller ist "Contagion" nah an der Realität, vielschichtig in der Narrative und durchaus ambivalent in der Aussage.

Kein Ausnahme-Kino, aber exzellente Unterhaltung für Erwachsene und solche, die es werden wollen. Es muss nicht immer Krachbumm sein.

2 broke girls

Ich habe in den letzten zwei Jahren trotz eines überreichen Angebots keine neue SF-Serie gefunden, die mich wirklich vom Hocker gerissen hätte. Dafür freue ich mich aber über die Renaissance der klassischen Sitcom. Mittlerweile habe ich wieder fast so viele Pflichttermine wie zuletzt kurz vor der Jahrtausendwende: "Two and a half men", "How I met your mother", "Big Bang Theory", "Parks and Recreation", "The Office", "Whitney", "New Girl" – der Herr weidet mich auf grünen Auen.

Der Knaller der Saison ist allerdings "2 broke girls", eine Serie, die es locker mit "Two and a half men" aufnehmen kann, was die rüde Schnauze angeht – und die sehr leicht hätte böse in die Hose gehen können. Obwohl besonders in den Nebenrollen alle Klischees bedient werden, gelingt es den Autoren, die beiden Hauptdarstellerinnen so sympathisch wie vielschichtig zu präsentieren. Es hilft, dass Kat Denning diese üppige Form von sexy mitbringt, die sich ganz schwer erklären, aber umso besser genießen lässt:

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Es sei noch angemerkt, dass ich mich wie ein Schneekönig auf die angekündigte Wiederbelebung zweier wirklich legendär guter Sitcoms freue: Zum Weihnachtsfest kommt "Absolutely Fabulous" mit drei neuen Folgen zurück und Netflix hat gerade frische Episoden von "Arrested Development" in Auftrag gegeben. Hurra!

Faszination Film

Ihr kennt mich: Ich bespreche, was immer mir zwischen die Finger kommt. Neulich flatterte mir ein Newsletter der Deutschen Filmakademie ins Haus, in dem die DVD "Faszination Film" angekündigt wurde. Dokumentation und Unterrichtsmaterial für Schulen. Gelesen, bestellt, geguckt. Wollen doch mal sehen, ob die Deutschen auch in der Lage sind, beim Nachwuchs die Begeisterung für ds Medium Film zu wecken…

Den Löwenanteil der DVD machen zwei Einheiten aus, in denen einmal Daniel Brühl (sehr kurz) und dann Jana Pallaske (etwas ausführlicher) erklärt, wer beim Film welche Aufgaben übernimmt, vom Drehbuch bis zum Kostüm, vom Ton bis zur Regie. Durchaus sympathisch, auch wenn Brühl erschütternd erfolglos versucht, lässig und entspannt zu bleiben. Dazu kommen auch immer wieder ein paar berufene Köpfe zu Wort, die von der Liebe zu ihrem speziellen Anteil am modernen Kino erzählen.

Das Problem: Die DVD verweigert sich der Film-Grundregel "show, don’t tell", was hauptsächlich daran liegt, dass man sich entsprechende Ausschnitte aus großen Produktionen komplett spart. Warum soll ich mir was zum Thema Musik anhören, wenn nicht wenigstens mal die Bond-Melodie oder der Soundtrack von "Das Boot" eingespielt wird? Warum spricht man von Kameraführung, ohne Clips von beeindruckenden Aufnahmen zu zeigen? Es bleibt alles "talking heads", reine Theorie. Auch sind alle Erzähler vor dem gleichen langweiligen Hintergrund aufgenommen worden. Hätte man nicht wenigstens mal EIN Filmset besuchen können? Hier soll doch Interesse an der Praxis geweckt werden, nicht an der Theorie!

So wird es den Lehrern in den Schulen überlassen, die zwar informativen, aber doch recht trockenen Einheiten mit zusätzlichen Ausschnitten aufzupeppen – und ich fürchte, da wird es dann hapern. Wenigstens ist auch noch eine Menge weiterführendes Material in PDF-Form auf der Silberscheibe.

Desweiteren findet sich auf der DVD ein Schülerfilm, der wohl illustrieren soll, wie Kids das Gelernte in die Praxis, respektive einen eigenen Kurzfilm umsetzen können. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß suboptimal, wenn auch nicht peinlicher als die Werke einiger großkotziger Deutschfilmer, deren Namen ich um des Blogfriedens hier nicht noch mal nennen möchte. Auch hier hätte ich mir einen intimeren Einblick in den kreativen Prozess gewünscht.

Es bleibt ein lobenswerter, allerdings etwas angestrengter Versuch, dem es gut zu Gesicht stünde, wenn er etwas mehr von der Begeisterung ausstrahlen könnte, die er zu vermitteln wünscht.

The Last Enemy

Meine LvA durchforstet permanent Amazon UK nach Serien und Miniserien, die wir noch nicht kennen. Das hängt sich auch gerne mal an Schauspielern auf: Nach "Downton Abbey" schien uns Hugh Bonneville wirklich auf Schritt und Tritt zu verfolgen, während "Sherlock" Grund genug war, mal nach anderen Projekten von Benedict Cumberbatch Ausschau zu halten. Wir gestehen: wir sind Cumberbitches.

Auf diesem Weg kamen wir zu "The Last Enemy", einer Miniserie von 2008, die komplett unter meinem Radar durchgeflogen war. Nach einem starken Anfang bleibt sie eine Weile lang vage und konfus, was einen aber keinesfalls davon abhalten sollte, bis zum Ende durchzuhalten: "The Last Enemy" ist eine potente Dystopie über eine Welt, die im Namen des Guten (= Terrorbekämpfung) so ziemlich alle Bürgerrechte der totalen Überwachung opfert. Wer auf welcher Seite steht, wird im Verlauf der Handlung immer wieder auf den Kopf gestellt und am Ende gibt es keine bequeme, mit Schleifchen verpackte Auflösung.

Schaut man sich Cumberbatch hier als sozial autistisches Mathe-Genie an, versteht man schnell. warum er als "Sherlock" gecastet wurde. Umso erfreulicher, dass dank des amerikanischen Senders PBS die komplette Miniserie legal und in exzellenter Bildqualität auf Youtube bewundert werden kann.

Am Anfang kommt ein ziemlich guter Trailer, danach geht es direkt in die erste Folge:

http://www.youtube.com/watch?v=8kbqCKe8Ymo

Das sollte als Diskussionsgrundlage reichen, die nächsten sieben Reviews folgen dann am Montag, wenn wir alle frisch und ausgeruht sind.



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Reptile
Reptile
24. November, 2011 09:29

In Sachen Miniserie aus England kann ich unbedingt zu den 6 Folgen "Luther" raten.

Marcel
Marcel
24. November, 2011 10:06

Luther ist dem geneigten Wortvogel-Leser natürlich bekannt. 🙂
Als Sitcom kann ich "Community" empfehlen. Sehr unterhaltsam, wenn man auf Meta-Humor und Spiel mit der Fourth Wall steht.

Wortvogel
Wortvogel
24. November, 2011 10:26

@ Marcel: Die zweite Staffel "Luther" war leider nicht ganz so brillant, aber das Ende hat gerockt. Kameramann war übrigens Giulio Biccari, der auch bei meinem "Sumuru" hinter der Linse stand.

"Community" bin ich nie rein gekommen, obwohl ich ein fanatischer "The Soup"-Gucker bin. Vielleicht sollte ich der Serie noch einmal eine Chance geben.

MoZ
MoZ
24. November, 2011 11:18

Als "Sitcom" kann ich auch "30 Rock" sehr empfehlen. Auch wenn es keine klassische Sitcom ist, hier gibt es keine Lacher, man muss schon selbst rausfinden, was witzig ist und was nicht 😉
Sehr zu empfehlen ist auch "My name is Earl". Leider wurde die Serie nach der 4. Staffel eingestellt und endet mit einem Cliffhanger.

Wortvogel
Wortvogel
24. November, 2011 11:28

@ MoZ: Eben: "Earl" wurde eingestellt und "30 Rock" läuft derzeit nicht. Darum habe ich sie auch nicht genannt. "Earl" hat nach der zweiten Staffel auch böse nachgelassen.

Peroy
Peroy
24. November, 2011 11:42

Die "2 broke girls"-Scheisse nach anderthalb Minuten ausgemacht…

Dietmar
Dietmar
24. November, 2011 12:03

Ich habe die dänische Krimiserie "Nordlicht" bis auf eine Folge gesehen: Tough, nimmt die Helden ganz schön ran und weitgehend logisch entwickelt.

XXX
24. November, 2011 12:52

Ich mochte die erste "Whitechapel"-Miniserie. Die zweite hab ich noch nicht gesichtet.

OnkelFilmi
24. November, 2011 13:48

@XXX: Die zweite ist auch relativ gewöhnungsbedürftig, zumindestens für den Kontinentaleuropäer, da man sich dort mit den Krays einen wirklich urbritischen Kriminalfall vorgenommen hat. Ich fand’s aber trotzdem ganz gut.

Bei den Comedyserien gibt es auch noch LAST MAN STANDING, das neue Tim Allen-Vehikel, das man wohl am besten als "Home Improvement 2.0" beschreiben kann. Am ehesten was für die Retro-Fraktion, denn wenn man die Smartphones und das Internet aus der Serie entfernt, könnte die auch gut und gerne 1991 gedreht worden sein.

Mein derzeitiger Comedyfavorit ist jedoch weder "Whitney", noch LMS, noch 2BG oder "Up All Night", sondern MAN UP! Henry Simmons als "Grant" – pure comedy gold!

Und um nochmal zu den Miniserien zu kommen: "Chris Ryan’s Strike Back" und "Strike Back 2: Project Dawn". Andrew Lincoln. Richard Armitage. Philip Winchester. 'Nuff said!

http://www.youtube.com/watch?v=w0L-J9HtJ8Q

OnkelFilmi
24. November, 2011 13:51

Uuuund (ganz leichte Spoiler auf Season 1):

http://www.youtube.com/watch?v=rhzU72M0v0k

woody
woody
24. November, 2011 14:07

da es noch nicht erwähnt wurde "sons of anarchy" (scheint sich auf das ende zuzubewegen)
und da es auch nicht erwähnt wurde "homeland"

Reptile
Reptile
24. November, 2011 14:44

Auf Project Dawn brenne ich auch. Sieht aus, wie ein würdiger "24" Ersatz.

OnkelFilmi
24. November, 2011 14:50

@Woody: Na erstmal kommt noch Season 5. Und dann sieht man weiter 😉

Ben
24. November, 2011 21:56

Einer muss es ja tun: speaking of MV… Wann kommt die Rezi? 😉

XXX
24. November, 2011 22:02

@Ben. Interessiert doch eh nicht mehr. Thema ist schon lange durch.

DerTim
24. November, 2011 23:43

Lustig, war heute schon mal über The Last Enemy gestolpert und hatte überlegt wie ich an die Serie herankomme; wusste aber nicht, das sie so einfach anzusehen ist (hätte natürlich auch selber auf youtube kommen können). Vielen Dank für den Hinweis.

Großartig fand ich auch Cumberbatch kleine Rolle in Four Lions 🙂

Kennst Du eigentlich Wilfred mit Elijah Wood? Habe erst 3 Folgen gesehen, finde sie bisher aber (ohne das australische Original zu kennen) großartig!

DerTim
24. November, 2011 23:48

@xxx / OnkelFilmi: 2012 soll es ja noch eine dritte Staffel Whitechapel geben. Die zweite fand ich auch nicht schlecht, ist aber halt komplett anders als die erste. Liegt wie bereits gesagt halt an den Krays, da ist halt nicht so viel Mysterium, wie bei Jack the Ripper.

AlphaOrange
25. November, 2011 01:00

"Community" kann ich dir auch nur dringend empfehlen. Braucht ein wenig Geduld, da die Serie während der ersten Staffel kreativ regelrecht umgekrempelt – hat seither aber eine unglaublich geballte Kreativität, Spielfreude und Wagenladungen an Meta-Humor. Und die Absetzung winkt ja leider auch schon leise (NBC hat die Show ab Januar vorerst aus den Plänen gestrichen).

HomiSite
25. November, 2011 01:53

An Science Fiction gibt’s ja aktuell leider kaum was gutes/neues (Terra Nova schaue ich mit Spaß am Trash), auch Action-Conspiracy-Grütze macht sich rar (deswegen mal Strike Back vorgemerkt).

An Comedy im TV finde ich Modern Family toll, Suburgatory ist nett und Hart of Dixie sehr Gilmore-girly.

Ansonsten schwächelt leider aktuell viel: Dexter (noch ZWEI weitere Seasons?!), The Walking Dead, Misfits, Burn Notice. Bisher bester Neustart: Homeland, das sich aber auch noch in alle möglichen Richtungen entwickeln kann.

Just entdeckt und bisher für toll befunden: The Fades.

milan8888
milan8888
25. November, 2011 09:53

Na mir gefällt die aktuelle Dexter Staffel jedenfalls besser als die dritte auch wenn sie natürlich nicht mit sehr guten vierten mithalten kann.

Die bisherige Walking Dead Staffel hätte auch in der Hälfte der Folgen abgehandelt werden können – im Comic waren das gefühlte 8 Seiten.

TomHorn
TomHorn
25. November, 2011 13:34

@Wortvogel: "Aber Josh Hartnett? Demi Moore? Seid ihr bei euren Agenten in Ungnade gefallen?"

Naja, zumindest Demi Moore hatte ja ihre Karriere fast komplett mit "G.I. Jane" das Klo runtergespült. "Ihr" letzter Hit danach war "Charlie´s Angels – Full Throttle", das war 2003.
Und der Hartnett eiert doch eh nur rum. Nach "Black Hawk Down" (2001) baute seine Karriere immer weiter ab. Mini-Rolle im erfolgreichen "Sin City", "40 Days & 40 Nights", "Hollywood Homicide", "Lucky # Slevin", "Black Dahlia" & "30 Days of Night" liefen ziemlich solide, waren aber keine Hits. Und mit "I come with the Rain" ist er ja sogar mal in Asien gelandet, da wundert mich ein Film wie "Bunraku" auch nicht weiter…

Shah
Shah
25. November, 2011 14:32

Warehouse 13 und Eureka sind eig. meine Pflichtprogramme. Ganz widerliche Cliffhanger am Ende der diesjährigen Staffeln..

Dietmar
Dietmar
26. November, 2011 09:40

@Ben (#14): Ein rascher Blick auf seinen eigenartigen Blog zeigt, dass da seit August nix mehr passiert ist. Da hat er eine Autogramm-Karte von Sara Stork veröffentlicht…

Muss man nicht mehr kommentieren.

Dietmar
Dietmar
26. November, 2011 09:55

@TomHorn: "Lucky # Slevin" ist auch so ein Film, bei dem ich mich wundere, dass der nicht richtig einschlug.

Peroy
Peroy
26. November, 2011 13:43

"@TomHorn: “Lucky # Slevin” ist auch so ein Film, bei dem ich mich wundere, dass der nicht richtig einschlug."

Nö, der wurde ausnahmsweise mal als die Scheisse erkannt, die er ist…

TomHorn
TomHorn
26. November, 2011 19:24

Genau wie die anderen von mir aufgezählten Hartnett-Streifen. Nur "Black Dahlia" hab ich noch nicht gesehen..

Peroy
Peroy
26. November, 2011 20:27

"Black Dahlia" ist Big Budget-Trash und neben "Spiel auf Zeit" einer der schlechtesten De Palmas…

Ach ja, "I come with the Rain" fand ich übrigens großartig… aber der Streifen ist so dermaßen an jedem Publikum vorbeiproduziert, dass es einen echt nicht wundern muss, dass damit nix zu reißen ist…

heino
heino
26. November, 2011 20:38

“Black Dahlia” ist Big Budget-Trash und neben “Spiel auf Zeit” einer der schlechtesten De Palmas…"

Volle Zustimmung, der Film ist eine absolute Katastrophe, in dem wirklich jeder Darsteller sich blamiert und das Ganze am Ende geradezu in Laientheater ausartet. Da muss de Palma wirklich während der gesamten Dreharbeiten abwesend gewesen sein

TomHorn
TomHorn
26. November, 2011 20:53

Ach ja, "I come with the Rain" hab ich auch noch nicht gesehen.

Peroy
Peroy
26. November, 2011 21:01

"Ach ja, “I come with the Rain” hab ich auch noch nicht gesehen."

Obacht, man erwartet aufgrund von Cover und Titel (übrigens neben "All the Boys live Mandy Lane" einer der besten der letzten Zeit) einen Serienkiller-Streifen à la "Sieben", tatsächlich ist das aber lupenreines Arthouse-Kino…

Howie Munson
Howie Munson
26. November, 2011 21:28

Vorweg: sorry fürs OT…

@dietmar (23): dafür werden die Lücken in der "aktiven Monaten" immer größer, es scheint er hätte wenigsten bei ein paar dingen nach 6 Monaten endlich kapiert das er voll daneben lag… oder es hat ihm jemand den Verklauftracker erklärt *gggg*

nchtsdestotrotz würde ich die Auflösung des Clifhangers deutlich begrüßen… aber nicht "knapp und konsequent", dann lieber noch warten…

BTW: was für awards gibt es eigentlich in Atlantic City??? die die ich gefunden hab können nicht gemeint sein, die gab es FÜR Atlantic City…

2011 * JUNE 2011 Atlantic City has been recognized as one of the “Top Five Up and Coming Gay Destinations” by GayTravel.com, an online travel magazine dedicated to the GLBT tourist. Coming in at number two on the list, the city is blossoming as a destination for gay and lesbian travelers because of a variety of new nightlife, musical theatre debuts and chart-topping entertainment.

Ist aber trotzdem toll, nicht 8)