08
Jan 2011

Epic Epicness for the Weekend: Geek and Gamer Girls

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

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Die LA Web/Comedy/TV-Szene ist einfach phat. Da macht mal eben Katie Sackhoff mit, es rappt der Erfinder von "Robot Chicken", Stan Lee schaut rein, und eins der Girls kennen wir schon aus der Webserie "The Guild". Können die noch Mitglieder brauchen?

Hier! Ich! Bitte!

Einerseits wäre ich gerne Seth Green – andererseits wollte ich schon zu C64-Zeiten nie als "Gnom" spielen…

Ist das bei 3:20 nicht David Duchovny?

Die grundsätzliche Frage ist natürlich: Gibt es sie tatsächlich, die sexy "geek and gamer girls"? Ich sehe meistens nur fette "social outcasts" (männlich wie weiblich), die sich mit Vorliebe als Klingonen verkleiden und Online-Nicks wie "Zaubermaus" und "Agentmulder2" benutzen. Ist Olivia Munn nicht bloß eine abgebrühte Nerd-Abzockerin?

Allerdings: Das erste Mal richtig verknallt habe ich mit seinerzeit 1986 in eine süße Rothaarige an einem Star Trek-Stand auf der Filmbörse im Kolpinghaus Düsseldorf…



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OnkelFilmi
8. Januar, 2011 14:32

"Die grundsätzliche Frage ist natürlich: Gibt es sie tatsächlich, die sexy “geek and gamer girls”? … Ist Olivia Munn nicht bloß eine abgebrühte Nerd-Abzockerin?"
Och, davon gibt’s schon so einige 😉 Wenn Du wüsstest, wieviele Mädels in der HC/Emo/Punk-Szene zB Star Wars/Star Trek/Firefly etc Tattoos haben 😉

OnkelFilmi
8. Januar, 2011 14:45
The Riddler
The Riddler
8. Januar, 2011 16:35

Es gibt sie schon, nur sollte man sich nichts vormachen: die fetten “social outcasts” (männlich wie weiblich) sind klar in der Überzahl.

VideoRaider
VideoRaider
8. Januar, 2011 17:14

Ich will hier ja nicht den Spieleverderber mimen, aber so langsam ist diese "YEAH! 'Ne hübsche Geek-Tante"-Sache ziemlich ausgelutscht. Jeden Monat seit 10 Jahren poppen irgendwo Bilder oder Vids von irgendwelchen hübschen Geek-Mädels auf. Nicht das dies schlimm wäre – aber es ist mittlerweile nicht mehr als ein Meme.

Wortvogel
Wortvogel
8. Januar, 2011 17:18

@ VideoRaider: Meine Frage ist ja – wie ECHT sind die? Oder macht da jemand nur Kasse mit dem Wunschbild?

VideoRaider
VideoRaider
8. Januar, 2011 17:42

Achso…hmh. Mittlerweile dürfte es wohl mehr Kasse sein. Ich erinnere mich an Game-Mags aus den USA, die regelmäßig hübsche "Gamer-Girls" auf ihren Covern abdrucken. Irgendein Magazin hatte sogar mal ’ne Artikelreihe über hübsche Gamer-Girls. So eine Art "Mädel von Nebenan" – bloß ohne nackte Tatsachen. Irgendwelche armen Seelen werden es trotzdem als Wichs-Vorlage genutzt haben. Da bin ich mir sicher. Das Absurde ist ja: im Grunde zeigt es nur wie primitiv selbst die Geek-Kultur geworden ist (vllt. schon immer war). Gerade Geeks/Nerds/etc. bezeichnen sich oft selbstironisch als social outcasts – aber zeigen immer nur auf die hübschesten Geek-Mädels. Die normalen Mädels, die von mir aus auch aussehen können wie die olle Emma aus der Kartoffelschäl-Fabrik, werden komplett ignoriert. Die Männer dürfen somit aussehen wie Bill Gates vom TIME-Cover (anno 1980 oder so), aber die Mädels, ja, die sollen bitte alle aussehen wie *insert your favourite Topmodel here*.
Letztlich ist das Vid wohl eher Show. Geld im eigentlichen Sinne wird damit wohl nicht verdient (mit Ausnahme der Einnahmen aus der Break-Veröffentlichung – Break ist ja kommerziell), aber es sorgt für Aufsehen, somit Klicks für Break. Die stehen ja auch unter Druck. Die ganzen Online-Vids werden mittlerweile ja auch professionell vermarktet/produziert – egal ob bei "Funny or die" oder "College Humor". Das sind ja keine Indies im eigentlichen Sinne mehr – auch wenn sie immer so tun und wirken wollen. Aber das ist ein anderes (interessantes) Thema.

OnkelFilmi
8. Januar, 2011 19:12

"Letztlich ist das Vid wohl eher Show"
Die eine der Damen ist die Frau von Seth Green, und bildet mit den anderen "Team Unicorn" (ein – erfasst – Gamerteam).

Howie Munson
Howie Munson
8. Januar, 2011 19:26

NSFW: http://community.livejournal.com/emulate_su/tag/nerdcore
wir könnten jetzt natürlich auch eine schöne Grundsatzdiskussion darüber führen wer primitiver ist, derjenige der sich die Bilder oft anschaut oder diejenige die Geld dafür bekommt… sollte Isi und/oder Andi auftauchen bin ich aber definitiv raus…. *duck*
EDIT: okay Dank dem Insiderwissen vom Onkel müssen wir auch nicht zwingend darüber die Diskussion führen… *g*

Marcus
Marcus
8. Januar, 2011 20:07

@Filmi, #2: verstehe ich die Selbstbeschreibung in deinem Hooray for boobies-Link richtig:
"Intelligence is hot. Girls with glasses are hot. This is my tribute to all that is smart and hot."
Ergo: Brille = Intelligenz?
Oh ,the irony – wo ist der facepalm-Smilie, wenn man ihn mal braucht?

Marcus
Marcus
8. Januar, 2011 20:09

@Howie: du hast den Film "Candyman" gesehen, oder? Dann verhalte dich auch entsprechend. 🙂

PabloD
PabloD
8. Januar, 2011 20:31

So wahrscheinlich wie 90% der Geek-/Nerd-Girls wissen, dass "Han shot first", so sicher weilen die ganzen Suicide-Girls aus freien Stücken längst nicht mehr unter uns. It’s fake and you know it, so what?

OnkelFilmi
8. Januar, 2011 20:42

Zu der ganzen "Schwemme von gutaussehenden Geekgirls" – die gab es wahrscheinlich schon immer, nur: es hat sich kaum eine getraut, sich zu "outen".
Ich sag’s mal so: wenn man eh schon Scheisse ausgesehen hat – was konnte man dann noch groß verlieren, wenn man zugab, auf "Star Trek" zu stehen? Ergo waren die einzigen Frauen, die sich früher in der Öffentlichkeit als Nerds zu erkennen gaben eher der Typ Rosie O’Donnell als Olivia Munn.

Mikaela
Mikaela
8. Januar, 2011 20:49

Auf die Gefahr hin, sich lächerlich zu machen:
"Gibt es sie tatsächlich, die sexy “geek and gamer girls”?"
Ja, es gibt sie wirklich. Bei uns sind zwei/drei Damen, die durchaus sehr sexy (halten wir mal die Dame von The Guild als Maßstab zu grunde) sind und die "Zaubermaus"-Namensgebung haben sie trotzdem, ja sogar vermehrt.
Woher ich das weiß? Ich bin so ne olle fette Gamernerdtussi *lacht*. Also, der Typ Marke-"Ich habe mal zum Date meine beste Freundin mitgebracht, damit sie nicht so alleine ist." Ich verkleide mich aber nicht als Klingone, ich betreibe Mittelalter-LARP. Genauso schlimm 😉
Gruß

Howie Munson
Howie Munson
8. Januar, 2011 21:01

@Marcus: nein ich hab den Film nicht gesehen, aber Tante Wiki befragt und ich werde wohl gewisse Namen von nun an lieber nicht mehr korrekt ausschreiben…. "Ansi" und "Id" sind aber unverfänglich oder? (und ich muss mich nicht mehr ducken, was so ein "i" weniger doch alles ändern kann… *g*)

woody
woody
8. Januar, 2011 21:01

warum lassen die nicht jemanden singen der es kann?? das ist von vorn bis hinten so autotune, nee aua. ist zwar auch nicht "meine" lala, aber das ist wirklich schlecht editiert.
naja vieleicht gehört das ja zum nerd konzept 🙁
ohrenbluten galore.
hört sich das für euch nicht auch irgendwie seltsam an, dieses ständige reinrutschen in die noten ??
ist vieleicht auch nur so ein "musik-nerd" schaden..

justus_jonas
justus_jonas
8. Januar, 2011 22:24

Gesanglich besser und auch irgendwie witziger…:
http://www.funnyordie.com/videos/70bf2e4f05/fuck-me-ray-bradbury

Dietmar
Dietmar
8. Januar, 2011 23:30

@justus_jonas: Das gefällt!

Jeff Kelly
Jeff Kelly
9. Januar, 2011 06:14

Mal abgesehen davon, dass bei dem Video Autotune auf 11 gestellt ist (genau wie das Videobearbeitungsäquivalent von Photoshop) und das daraus resultierende Micky-Maus Timbre in den Ohren schmerzt, ist das meiste dieses "Hot-Gamer-Girl" Geschwurbels halt Marketing.
Rechnet man die Messehostessen raus ist die Geschlechterverteilung auf allen Cons (Ausnahme: Japanimation und Manga-Kultur) klar geregelt und wenn man diese leicht verzweifelte Geilheit sieht mit der da einige um die Messehostessen rumschleichen dann glaube ich auch nicht, dass die sonst viel Kontakt zu Frauen haben.
Ich war in meinem Leben auf genug Conventions und die Frauenquote war nirgends höher als im durchschnittlichen Informatikstudium und die paar wenigen Frauen die aus dem Klischee rausfallen bekommen so viel fehlgeleitete Aufmerksamkeit von den restlichen Nerds ab, dass sie sich irgendwann gar nicht mehr hintrauen. Verdammt ich kenne sogar mindestens zwei richtig talentiere Informatikerinnen, die ihr Studium geschmissen haben, weil sie es satt hatten jeden Tag von einem Haufen sexuell frustrierter Männer angegraben zu werden.
Ich will damit nicht sagen das Gamerinnen genau so real sind wie Einhörner aber ich kenne kaum eine die gerne auf Conventions oder andere Nerd-Großveranstaltungen geht, die Aufmerksamkeit die man dort unter Umständen bekommt ist teilweise echt creepy.
Wenn man dann sieht mit was für einer Bedeutung die wenigen bekannten Gesichter wie Felicia Day oder Jade Raymond (Producer und managing director bei Ubi Soft Montreal) aufgeladen werden dann macht mir das a. Sorgen und zeigt mir b. das Gamerinnen insgesamt selten sein müssen sonst würde man die wenigen nicht so offensiv vorzeigen (ganz nach Art des "token black guy").
Es gibt Größenordnungen mehr Fotogalerien über "Hot women in tech" als Artikel über deren Errungenschaften und viele dieser Seiten ziehen die Definition sehr weit um überhaupt genug leidlich bekannte Damen zusammen zu bekommen.
Wie überall wo ein Bedarf da ist wird er auch befriedigt und selbst Fische in einem Fass angeln ist schwerer als als X-Box-Controller-schwingendes Pin-Up Girl den Jungs das Geld aus der Tasche zu ziehen. Gerade das G4-Network in den USA (wo 80% der bekannten "Gamer-Girls" arbeiten) hat früh erkannt dass es die Einschaltquoten ungemein fördert wenn man einen attraktiven Co-Host in die Show packt. Im Ernst google dir eine der Legionen von Top-10 Listen zum Thema und du wirst bei den meisten der Damen irgendwo eine Bemerkung der Art "moderiert bei G4 'insert show title here'" finden.
Das sind beileibe keine Bimbos die nur des Aussehens wegen gecasted wurden sondern alles respektable Journalisten, aber halt auch keine für die Videospiele und Gaming ein privates Hobby ist sondern einfach mehr der Fokus der beruflichen Arbeit. Was die Zuschauer aus den Andeutungen rausinterpretieren ist dann eine andere Geschichte.
Olivia Munn fällt für mich genau in diese Kategorie, deren einziger Kontakt zur Gamerszene darin besteht auf dem G4-Network "Attack of the Show" zu moderieren und als "self proclaimed gamer" aufzutreten. Wie die meisten bei G4 angestellten Personen ist sie aber vor allem professionelle Journalistin, die davor bereits zahlreiche andere Gigs moderiert hat, inklusive Fox' Sportberichterstattung.
Wie viele andere Journalistinnen in dem Bereich schafft sie es die Aufmerksamkeit entsprechend zu nutzen (Korrespondent bei der Daily Show ist jetzt nicht schlecht z.B.) aber ihr Gamer-Image kaufe ich ihr nicht ab.
Solange für die meisten Produzenten ein Spiel wie "Bayonetta" oder anderer mysoginistischer Scheiß als respektable Unterhaltung durchgeht und die bei Spielen für Frauen an Farmville und die hunderste Inkarnation von Barbies Schminkstudio oder Ponyhof (nur echt in der pinken Verpackung) denken wird sich daran auch wenig ändern.
Auch die Tatsache, dass man sich als Gamerin anscheinend leichtbekleidet in schrecklichen Musikvideos räkeln muss um wahrgenommen zu werden dürfte wenig hilfreich sein.

Jeff Kelly
Jeff Kelly
9. Januar, 2011 06:15

Boah das ist jetzt aber ein echter Rant geworden. War so jetzt nicht unbedingt beabsichtigt.

JMK
9. Januar, 2011 12:29

"Ich sehe meistens nur fette “social outcasts” (männlich wie weiblich), die sich mit Vorliebe als Klingonen verkleiden und Online-Nicks wie “Zaubermaus” und “Agentmulder2″ benutzen."
Oh je, ich dachte solche Vorurteile stehen heute nur noch bei der FAZ oder der Welt.

Howie Munson
Howie Munson
9. Januar, 2011 12:34

Ich will damit nicht sagen das Gamerinnen genau so real sind wie Einhörner aber ich kenne kaum eine die gerne auf Conventions oder andere Nerd-Großveranstaltungen geht, die Aufmerksamkeit die man dort unter Umständen bekommt ist teilweise echt creepy.

naja Haushaltswaren- bzw."Erlebnis- und Einkaufsmesse" sind teilweise auch sehr verstörend wenn man(n) sie besucht…*g* aber zugegeben, als Mann erregt dabei wohl weniger unangemessene Aufmerksamkeit…

Wortvogel
Wortvogel
9. Januar, 2011 14:43

@ JMK: Auch wenn es den Nerds nicht gefällt – es ist eben kein Vorurteil. Jeder Besuch einer Con belegt das. Ich habe Fotos, die ich aus Persönlichkeitsrechten nicht zeigen kann, die nicht weniger als erschütternd sind.
Ich mag Nerds. Ich bin selber ein Nerd. Aber wer so tut, als entsprächen die Nerds in Aussehen und Sozialkompetenz dem Durchschnitt der Bevölkerung, der macht sich was vor.

justus_jonas
justus_jonas
9. Januar, 2011 15:47

Aber wann ist ein Nerd ein Nerd? Fängt das jetzt schon beim Besitz einer Spielekonsole an? Beim Comiclesen? Beides gemeinsam? Als Bonner bin ich letztes Jahr – mehr oder minder versehentlich – über das Con-Gelände der Animagic gelaufen. Sicherlich gab es da auch genügend adipöse Elben. Doch die Anzahl der gutaussehenden Cosplayer/Anime-Fan-Frauen hat mich dann schon überrascht. Man hatte zwar das unbestimmte Gefühl, dass sich da bei einigen eher psychische Abgründe auftun, aber die waren zumindest schon alle extreeeem nerdy unterwegs.

Mollari
Mollari
9. Januar, 2011 20:00

Psylocke-Kostüm. Sabber.

JMK
9. Januar, 2011 20:11

@wortvogel
Auf den "Fehler" wartete ich, dur verwechselst Conventions mit Gamern. Auch wenn da Schnittmengen bestehen, sind doch gerade die Gamer in den letzten Jahren keine brillentragenden dicken, noch mit 40 zuhause lebenden Nerds mehr.
Dass auf den Conventions fast ausschließlich Freaks und Geeks rumlaufen ist unbestritten, das ist echt gruselig und da steht der Comic Book Guy der Simpsons zu recht Pate. Aber Zocker, männlich wie weiblich haben sich doch nun wahrlich davon emanzipiert. Da mögen die Blogs von Frauen über Games als Beispiel dienen oder schlicht der Freundes- oder Bekanntenkreis. Gerade seit der Wii und auch mit der PS3-Move sind Frauen doch viel eher bereit erst mit und dann selbst zu spielen.

Wortvogel
Wortvogel
9. Januar, 2011 20:31

@ JMK: Meine Aussage steht. Natürlich kann man bestimmte Geek-Gruppen abspalten und sagen "DA sind aber ein paar Hübsche dabei". Das ändert aber am Durchschnitt wenig. Ich glaube zum Beispiel, dass "Twilight" eher peinliche Figuren anzieht als "True Blood".
Letztlich berufen wir uns beide auf empirische Beobachtungen, die keinen faktischen Wert besitzen.

Sonja
Sonja
11. Januar, 2011 18:06

Die meisten Gamerinnen und weiblichen Geeks, die ich kenne, gehen nicht auf Cons, und zwar aus genau den Gründen, die hier schon genannt werden: ist frau unattraktiv, wird sie lächerlich gemacht ( mehr als die männlichen Pendants), ist sie attraktiv, wird sie oft als Freiwild betrachtet und belästigt. Gern auch beides… da bleiben wir halt lieber online.

Wortvogel
Wortvogel
11. Januar, 2011 18:19

@ Sonja: Das widerspricht meinen Erfahrungen – auf Cons werden "weniger attraktive" Menschen (ich finde jetzt keinen passenderen Begriff) eher akzeptiert als in der "normalen" Welt – und schöne Menschen schneller verehrt als belästigt.
Aber wie gesagt: Das empfindet vielleicht jeder anders.

Brandenburgerin
11. Januar, 2011 23:34

das mit David Duchovny ließ mich nicht mehr los, aber hier steht leider auch nicht mehr: http://www.imdb.com/title/tt1756775/