USA/FRANKREICH 2010, 86 Minuten

REGIE Gregg Araki

DARSTELLER Thomas Dekker / Haley Bennett / Chris Zylka / Roxane Mesquida / Juno Temple

DREHBUCH Gregg Araki

Eine furios komische Mischung aus in quietschbunte Farben getauchter Endzeit- Vision und sexuell aufgeladenem California-Teeny-Streifen, in dem sich das Ende der Welt als der ultimative aller Orgasmen entpuppt. Und Höhepunkte gibt es einige in Arakis Film, der seine Darsteller für den frigiden Geschmack amerikanischer Sittenwächter mal wieder unvorstellbare Dinge tun und sagen lässt. Warum auch nicht? Alle Akteure sehen superscharf aus (und sind auch scharf aufeinander), schmeißen Drogen und hauen sich im Minutentakt coole Sprüche um die Ohren. Wenn zum Beispiel Smith, der betont bisexuelle Held der Geschichte (gespielt von Thomas Dekker mit ewig verwundertem Gesichtsausdruck, als sei er bei einer von Ken Russell inszenierten Orgie zwischen Jared Leto und dem Cast von GOSSIP GIRL gezeugt worden), plötzlich mit einer albernen, pseudo-existenzialistischen Baskenmütze aufkreuzt, was seine beste Freundin Stella (Haley Bennett – heiß!!!) mit einem staubtrockenen „Sind wir in Paris?“ quittiert. Kaboom. Wer sich all die treffsicher ausgespuckten One-liner merken könnte, hätte unterhaltungstechnisch echt ausgesorgt …

Also ich sehe das so:

Trailer:



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Ich habe von Araki bisher nur Mysterious Skin gesehen. Der war sowohl Optisch als auch inhaltlich ansprechend.

Peroy
Peroy

Ich kenne nur „Nowhere“, das war leidlich unterhaltsamer, kruder Shit, aber nochmal brauch‘ ich das nicht…

heino
heino

Scheisse, der läuft in Köln gegen „The wild hunt“ und natürlich hab ich mir dafür ne Karte geholt, weil er interessanter als „gehen ein paar blöde LARPer in den Wald“ klang. Das werde ich wohl bereuen:-(

Marcus
Marcus

@heino: well….. duh?

Echt, ich hab selten einen Waschzettel-Text (den Torsten da oben ja nur zur Hälfte zitiert) gelesen, bei dem für mich so nachdrücklich alle Warnlichter angingen:

„„It’s nuttier than squirrel shit“, kommentiert eine der Hauptfiguren das irre Treiben.“ 😯

(Wenn sich der PR-Text schon so einan drauf abhobelt, wie C!R!A!Z!Y! der Film doch sei, ist immer Vorsicht geboten.)

„Auch durchgeknallter als DONNIE DARKO, über den sich Araki mit ein paar strategisch platzierten Hasen lustig zu machen scheint.“ 😯 😯

(Oder im Klartext: der Film recycelt Gags aus „Cabin Fever“…..)

„File this one under soon-to-be cult classic.“
😯 😯 😯

(Das ist eine im Programmheft zitierte Pressestimme. Merke:ernstzunehmende Rezensenten sind i.d.R. nicht doof genug, einen Film schon bei Erscheinen zum Kult zu deklarieren.)

Nee, das war abzusehen….

heino
heino

@Marcus:ich geb schojn ewig nix mehr auf das Programmheft, aber wie ich oben schon sagte, versprach ich mir von „The wild hunt“ zunächst gar nix und habe deswegen Araki mal eine Chance geben wollen. Manchmal hat man ja auch Glück mit solchen Spontanentscheidungen

heino
heino

nochmal @Marcus:das hier stammt übrigens von des Wortvogels erstem Beitrag zum diesjährigen FFF und war für mich massgeblicher als das Programmheft:

„Kaboom: Bunt, sexy, sinnlos, und hoffentlich typisch Araki.“

DerTim

Die Szene oben ist schon lustig, aber bei soviel Plastikgesichtern muß ich kotzen (auch wenn das mit Sicherheit irgendwie ironisch gemeint ist).

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