18
Feb 2010

Virtual Backlot: Don’t believe your eyes

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Die Effektfirma "Stargate" hat sich in den letzten Jahren zum "go to"-Studio für TV-Serien entwickelt, die zwar gerne in erkennbaren Metropolen spielen (San Francisco, New York), sich aber Drehs vor Ort nicht leisten können. Respekt, wie perfekt und im besten Sinne unauffällig Hintergründe und Locations per Computer gefaked werden können:

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Stephan
Stephan
18. Februar, 2010 23:33

Wahnsinn. Wenn man sich die Bluescreens vor noch 10 Jahren anschaut…

Wo spielt denn der kleine Japsenjunge am Ende mit? Kann ich irgendwie nirgends hintun.

Wortvogel
Wortvogel
18. Februar, 2010 23:36

@ Stephan: "Heroes" natürlich!

Stephan
Stephan
18. Februar, 2010 23:44

@Torsten
Danke. Habe ich nie geschaut.

Paddy-o
Paddy-o
19. Februar, 2010 00:31

Wahnsinn!
Echt unglaublich, wie 'einfach' diese Montagen sind! Oo

Martin
19. Februar, 2010 00:31

Wie kann man Hiro Nakamura nicht kennen?

"Fliegender Mann!" *Arme hochreiß* ^^

Donalbain
Donalbain
19. Februar, 2010 02:15

Und kennt jemand diese Astronauten-Szenen?

Oibert
Oibert
19. Februar, 2010 09:07

Die Astronauten-Szene stammt aus Defying Gravity, einer leider sehr kurzlebigen SF Serie aus der aktuellen Season

reptile
reptile
19. Februar, 2010 09:54

Wow.
Das war mir wirklich nicht bewusst das da so viel gemacht wird. Man kann es aber echt auch nicht mehr erkennen. Jetzt kann ich verstehen warum z.B. Robert Rodriguez fast nur noch in seinem Studio dreht. Warum auch in die Ferne schweifen wenn auch bequem Zuhause geht.

Warum gibt es in Deutschland nichts vergleichbares?
Die neue Cobra 11 Staffel in New York…

Wortvogel
Wortvogel
19. Februar, 2010 09:59

@ reptile: Schöner Gedanke, aber gerade bei "Cobra 11" wäre das schwierig, weil sich so ein Verfahren eher für statische Szenen eignet. Eine Verfolgungsjagd auf einen US-Highway zu verlegen, wäre sauteuer. Allerdings hat "Drive" da einige gute Ansätze gezeigt…

reptile
reptile
19. Februar, 2010 10:08

Cobra 11 war das erste was mir grade in den Sinn kam.
Aber generell könnte man für deutsche Produktionen solche Techniken doch mehr einsetzen.

Etwas spannendes ala "24" oder "Bourne" wo ein Agent sich durch mehre Weltstädte ermitteln muss…hmm

cptboa
cptboa
19. Februar, 2010 11:26

wow.. einfach nur wow.. wie einfach wir mittlerweile doch verarscht werden können! 😀 Da denkt man, Monk z.B. spielt in San Francisco, und dabei tun die das doch nicht (so oft)..

Welche Serie ist die Frau in 3:15 bzw. 3:20? Ist das auch aus "Defying Gravity"?

Lars
Lars
19. Februar, 2010 11:29

Hatte eine sehr ähnliche Montage schon mal gesehen und bin nach wie vor extrem erstaunt über das Ausmaß der Tricksereien, vor allem, da man es wirklich nicht mehr mitbekommt (einige der Szenen habe ich auch schon "live" in der Serie gesehen und dachte immer, dass es kostspielige Außendrehs gewesen sind).

Kleine Frage meinerseits noch: Aus welcher Serie stammt denn die Szene auf dem roten Platz in Moskau?

Jeff Kelly
Jeff Kelly
19. Februar, 2010 12:39

Ich bin sehr beeindruckt von der Qualität der Green SCreen-Aufnahmen. Wenn man dann aber den Vergleich sieht, wie z.B. bei der Ugly Betty Szene, wo wirklich nur noch grün überbleibt, frage ich mich ob sich das nicht doch negativ auf die Qualität der schauspielerischen Leistungen auswirkt.

Die Darsteller nehmen die Sets und Szenerien vielleicht nicht bewusst auf, unterbewust glaube ich aber schon, das es einen Unterschied gibt zwischen green room und echter Straße.

Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Effektminute so viel günstiger ist als der Dreh vor Ort.

Es dürfte nur um Größenordnungen bequemer sein.

Zum Thema Cobra 11. Läuft sogar in Portugal, wie ich mich gestern überzeugen durfte.

Wortvogel
Wortvogel
19. Februar, 2010 13:10

@ Jeff Kelly: Bei TV-Produktionen geht es NIE NIE NIE um die Bequemlichkeit – IMMER ums Geld. Wenn der Dreh in New York auch nur 10 Cent sparen würde, würden die das machen. Aber Effekte, so kompliziert sie auch sind, werden von ein paar Nerds vor ihren Workstations erstellt, und sind allemal billiger als Location-Drehs, für die das ganze Filmteam verreisen muss.

Wir hatten das bei "Lost City Raiders" mal durchgerechnet – CGI war günstiger, als ganz Hollywood fluten…

Stephan
Stephan
19. Februar, 2010 13:22

@Torsten
Aber ganz Hollywood fluten hätte mich Sicherheit viel mehr Spaß gemacht!

Marko
19. Februar, 2010 13:55

"Wie kann man Hiro Nakamura nicht kennen?"

Ich kenne den auch nicht, hab noch nichts von "Heroes" geschaut. Woher könnte ich ihn denn sonst noch kennen, wenn man ihn kennen muss?

Gruß,
Marko

Martin
19. Februar, 2010 14:03

"Woher könnte ich ihn denn sonst noch kennen, wenn man ihn kennen muss?"

Nirgendwoher. Er ist ein Seriencharakter aus "Heroes". Mit dieser ironisch gemeinten Bemerkung wollte ich nur meiner Begeisterung für diese hervorragende Serie Ausdruck verleihen, sowie mein Unverständnis dafür, dass es Menschen gibt, die diese Serie nicht sehen.

Den Schauspieler allerdings, Masayori Oka, den kennt man neben "Heroes" aus "Austin Powers", "…und dann kam Polly", "Balls of Fury", "Get Smart", "Scrubs" und "Reno 911!" 😉

Marko
19. Februar, 2010 14:06

"Unverständnis dafür, dass es Menschen gibt, die diese Serie nicht sehen."

Zu meiner Verteidigung sei gesagt, daß ich da schon längst reingeschaut haben wollte, angesichts der aktuellen Flut an guten Serien aber bisher noch keine Zeit zu hatte. 🙂

Und den Schauspieler habe ich vermutlich dann tatsächlich schon mal gesehen, aber nicht wahrgenommen. 😉 Danke für die Verweise.

Gruß,
Marko

OnkelFilmi
19. Februar, 2010 14:17

Der Wortvogel wieder, gräbt uraltes Zeugs aus 😉

@cptboa:
Naja, die Serie spielt ja auch in SF, wenn auch nicht in allen Szenen, ein Freund hatte das dazu zu sagen:

"We did a season of MONK and after the last episode, a small crew went up to SF to do establishing shots, chase scenes, Monk lost in the city, and "trolley car stuff". We were there for 3 days but it was a tough shoot. Not an easy town to shoot in."

@Lars: Es sind ja so oder so echte Aussendrehs. Nur daß sie eben zu einem großen Teil entweder auf dem Gelände der Universal Studios, oder in LA stattfinden.

@Jeff Kelly:
"Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Effektminute so viel günstiger ist als der Dreh vor Ort."

Es ist um so einiges günstiger. Man braucht vor Ort schliesslich die Darsteller, Kameracrew, Toncrew, Maskenbildner, Regisseur (wenn auch Second Unit), Unterbringung, Catering, Flugkosten, etc et al, was nunmal einiges an Kosten mit sich bringt. Da ist es natürlich um einiges günstiger, vor Greenscreen zu arbeiten. Crew und Equipment hat man vor Ort, man schiesst die Szenen, sucht sich die besten Einstellungen aus, schickt sie an Stargate mit einer Beschreibung der Umgebung (bzw sagt, welche Aufnahme aus Stargates Katalog man will), die lassen Maya über das Stock Footage laufen und ermitteln so die genauen Lichtwerte, die dann auf alle dreidimensionalen Objekte (sprich Darsteller und Requisiten) übertragen werden. Licht wird angepasst, Ränder entfernt, ein paar Filter drübergelegt – et voilá, schon seilt sich Rabbitt in "Trauma" einen Wolkenkratzer herunter. Schnell, kostengünstig, effektiv.

Noch was zum allgemeinen drehen "on location": Es gibt heutzutage nur noch relativ wenige Serien, wie wirklich komplett da gedreht werden, wo sie auch spielen. Klar, Serien, die in Los Angeles spielen werden natürlich auch da gedreht, aber allgemein kann man eigentlich sagen daß alles, was in wärmeren Gefilden spielt in L.A., und alles was an der Ostküste spielt in Vancouver gedreht wird. Es gibt allerdings auch ein paar Ausnahmen von dieser Regel, wie zB CSI:NY. Die Serie wird nämlich wie auch die Schwesterserien CSI und CSI:Miami in Los Angeles gedreht. Das kann man sehr gut daran erkennen, daß dieses "NY" stark überstilisiert ist. Die Straßen sind IMMER nass, es stehen Pfützen auf den Bürgersteigen, es ziehen leichte Nebelschwaden durch die Straßen, es kommt Dampf aus den Gullys, oder aber es ist Winter, und es liegen leichte Schneehaufen in den Ecken. Bei "Law and Order" (wird KOMPLETT in NY gedreht) findet man nichts dergleichen.

Marko
19. Februar, 2010 14:19

Weiß jemand, ob "Dexter" wirklich in Miami gedreht wird …?

Gruß,
Marko

OnkelFilmi
19. Februar, 2010 14:24

@Marko:
Halb/halb. Aussendrehs finden in Miami statt, Innendrehs in Los Angeles. Bei CSI: Miami hingegen wird nahezu komplett in LA gedreht, nur einmal pro Jahr werden für ein paar Tage ein paar establishing shots in Florida gedreht. Selbst die Aufnahmen in den Everglades sind grösstenteils in LA gedreht.

Wortvogel
Wortvogel
19. Februar, 2010 14:40

@ Marko: Auch für dich gilt: IMDB ansurfen, "Dexter" eingehen, und auf "Filming Locations" klicken. Dafür ist es da 😉

Brandenburgerin
19. Februar, 2010 14:42

Eine Serie, die in Miami spielt wird in LA gedreht, Ostküste in Vancouver (Vancouver haben die eh nur von Akte X geklaut – kann mich auch irren, wollte das nur mal anbringen)
Was ist mit Sex and the City? Wird (wurde) das auch mit GreenScreen gedreht? Die zeigen doch immer mal wieder Aufnhamen vom Set in NY, oder ist das nur inszeniert?

Merken das die Leute nicht, wenn die Serien in anderen Städten laufen? Ich fühl mich ja schon bei BangBoomBang verarscht und bin irritiert, wo die Straßen aneinander kleben, die niemals zusammenliegen – und ich kenne nur Bruchstücke von den Locations… Wenn mein Freund daneben sitzt kann der quasi den ganzen Film ortschaftsmäßig auseinander nehmen.

Marko
19. Februar, 2010 14:49

@ Wortvogel: Danke. Ob Du’s glaubst oder nicht, das wusste ich nicht, ich bin selten auf der IMDB. Nu weiß ich Bescheid.

Gruß,
Marko

boooaaaaah
boooaaaaah
19. Februar, 2010 17:10

wow!das ist wirklich beeindruckend!
danke für den beitrag!

Andi
Andi
19. Februar, 2010 22:59

buhuuuu… ich will meine Illusionen zurück….

MirkoM
MirkoM
20. Februar, 2010 05:46

Vielen Dank für deinen Beitrag…sry, das ich das Thema angestoßen hatte…

cptboa
cptboa
20. Februar, 2010 09:51

@OnkelFilmi

Danke für deinen Kommentar 🙂 Auch wenn Monk in SF spielt, ist es dennoch "erschütternd", wie wir mittlerweile getäuscht werden können 🙂

Aber wenn man dem YouTube-Link folgt und sich dort die Kommentare durchliest, dann fällt man vom Glauben ab! Wieviele dort meinen dass 9/11 genau auf diesen Tricks basieren.. hier sind die Kommentare wenigstens noch auf einem anständigen Niveau 🙂

Lars
Lars
20. Februar, 2010 10:18

@Brandenburgerin: Sex and the City wurde meines Wissens (und auch laut IMDb: http://www.imdb.com/title/tt0159206/locations) in den Silvercup Studios in New York und in New York selber gedreht.

luther
luther
20. Februar, 2010 15:06

Echt unglaublich wie oft man als Fernsehzuschauer hinter das Licht geführt wird. Dinge sieht, die gar nicht da sind und Illusionen erschaffen werden die so echt sind, dass man keinen Unterschied mehr bemerkt.

Interessant finde ich allerdings, wie sehr in einer "normalen" TV-Serie getrickst wird. Hätte nie gedacht, dass in CSI:NY oder ähnlichen Serien auch schon so viel mit Blue-/Green-Boxen gearbeitet und das bei so banalen Dingen wie dem New Yorker Straßenleben.

Vielen Dank für den Beitrag, ab jetzt werde ich wirklich rein gar nichts mehr glauben, dass ich sehe 😉

Oibert
Oibert
20. Februar, 2010 19:34

"Welche Serie ist die Frau in 3:15 bzw. 3:20? Ist das auch aus “Defying Gravity”?"
Ist nicht Defying Gravity, sieht für mich aber nach Saving Grace aus, auch wenn ichs nicht beschwören würde

Proesterchen
Proesterchen
21. Februar, 2010 13:52

Scheinbar sind selbst diese elektronischen Hilfsmittel so teuer, dass Serien wie Fringe lieber 'generic Vancouver suburb/downtown/rain forrest' runterfilmen, als die Illusion der Ostküste nach dem Umzug in den Nordwesten aufrecht zu erhalten.

Mir platzt fast der Kragen, wenn ich das Season-2-Büro (ich würde eher sagen Schuhkarton) von Nina Sharp sehe. Dabei wäre so ein Set geradezu prädestiniert für die Verwendung von green screens.

Bernhard
Bernhard
21. Februar, 2010 15:27

Wenigstens ein paar der Serien, die ich schaue, werden laut IMDB auch wirklich dort gedreht, wo sie spielen.

"In Plain Sight" zum Beispiel spielt in Albuquerque, New Mexico und wird in den Albuquerque Studios, New Mexico aufgezeichnet.

ViNCENT
22. Februar, 2010 00:48

Seht es mal Positiv: Ohne die Greenscreen und die günstiger gewordenen CG-Korrekturmaßnahmen, hätte es vielleicht auch keine derartige Qualitätsrevolution im amerikanischen TV-Serien-Sektor gegeben.

Erst durch das Vorpreschen eben solcher Technik haben sich auch überhaupt erst mal wieder Spielfilmregisseure für das Medium interessiert.

Halt Glossy Shine, aber dabei trotzdem günstig. Das gefällt dem Regisseur und dem Studio…

Beim Film sieht das dann, gottseidank zumindest noch derzeit, überwiegend noch etwas anders aus.

Hier wird noch größtenteils vor Ort gedreht, wenn man nicht gerade Traumsequenzen wie in "Lovely Bones", Space-Shoot-Outs alá "Star Wars"oder riesige Actionspektakel bzw. futuristische Städte drehen möchte.

Es hängt halt auch immer von der Zielgruppe ab und welchen Stoff man wie erzählen will, aber es wird beim Film doch noch überwiegend mit richtigen Locations gearbeitet die dann meistens nur noch farbkorrigiert oder optisch aufpoliert werden.

Hier und dort mal ein schönerer Himmel, nettere Wolken, etc. Aber bei den meisten der Hollywoodfilme wird nur sehr gering in dieser Art und Weise mit Greenscreen gearbeitet wird, ausser es soll wirklich halt mal eine Effektszene sein.

Liegt ganz klar am Budget, welches bei Fernsehserien sowieso immer sehr gering ist und niemals mit Spielfilmproduktionen mithalten könnte.

trackback

[…] Virtual Backlot: Don’t believe your eyes @ Wortvogel – 100 % Torsten Dewi – Dass mit CGI so einiges möglich ist, das wissen wir inzwischen. Wie sehr computergenerierte Szenerien inzwischen sehr unauffällig unsere Lieblingsserien usw. beeinflussen, ist schon sehr beeindruckend. Die "Stargate Studios" haben sich darauf spezialisiert, alltägliche Hintergründe in Serien einzupflanzen. Es ist für eine Serie chic wenn sie in New York oder Washington spielt, doch diese Location ist meist auch mit hohen Kosten verbunden. Hier springt "Stargate Studios" in die Bresche. Lasst Euch überraschen und staunt so wie ich. […]

Jo
Jo
23. Februar, 2010 00:37

Sehr geil – ich gebe zu, dass es an einigen Stellen ein leichtes "Flimmern" um die Personen herum gibt, ist jedoch nur bei starkem Zoom wahrnehmbar, kaum jedoch in der Weitansicht und wenn man sich nicht extra darauf konzentiert.
Die Szene aus der letzten 24 Staffel kam mir damals schon etwas seltsam vor, konnte das Gefühl jedoch nicht einordnen – jetzt peil ich warum.

Mollari
Mollari
23. Februar, 2010 14:26

Oh, wirklich sehr schön.

So schön, dass ich mir wünschen würde, irgendein Science-Fiction-begeisterter Multimillionär würde "Babylon 5", dass ohnehin zu großen Teilen vor der Greenscreen entstand, einen Obolus angedeien lassen, damit es mal ordentlich gepimpt wird und in ultimativer Blu-Ray-Ausgabe erscheinen kann.

Ach ja…

Martin
Martin
25. Februar, 2010 17:43

@onkel..

"die lassen Maya über das Stock Footage laufen und ermitteln so die genauen Lichtwerte, die dann auf alle dreidimensionalen Objekte (sprich Darsteller und Requisiten) übertragen werden. Licht wird angepasst, Ränder entfernt, ein paar Filter drübergelegt – et voilá, schon seilt sich Rabbitt in “Trauma” einen Wolkenkratzer herunter. Schnell, kostengünstig, effektiv."

also technisch ist in dieser vorgangsbeschreibung mal so ziemlich alles falsch was möglich is, das kann man auch nur sagen/glauben wenn man das mal irgendwo gehört hat aber nicht wirklich weiss was man da redet..

Lars
Lars
25. Februar, 2010 18:03

@Martin: Weißt du zufällig, wie es wirklich gemacht wird? Würde mich nämlich mal interessieren, wie so etwas technisch abläuft.

OnkelFilmi
25. Februar, 2010 20:53

@Martin:

Na, so falsch ist das aber dann doch nicht, wenn man dem Chef von Stargate zuhört:

"Nicholson says. “It’s a combination of direct light sources and also positive and negative reflective surfaces.” Stargate uses Alias Maya 7 to extract the lighting map from the environment, which then becomes the lighting map for any 3D object in the environment. Nicholson notes that the virtual backlot can also use 2.5-D elements by multi-planing 2D objects, cutting them out and painting the background behind them."

Martin
Martin
25. Februar, 2010 21:41

womit man jetz beispielsweise die lichtstimmung ermittelt ist mal dahingestellt, aber maya oder ein anderes 3d programm über irgendetwas einfach "drüberlaufen" lassen gibts schonmal garnicht.. das ist fiese handarbeit.. um normalerweise das licht eines sets für die spätere nachbearbeitung festzuhalten wird ein 360° kugelpanorama vom set in mehreren belichtungen von unter- bis überbelichtet gemacht (google: HDRI). daran erkennt man dann farbe, richtung, und intensität aller lichtquellen einer szene und kann diese informationen nutzen um in 3d erstellte (zb in maya) objekte mit der gleichen lichtstimmung zu beleuchten.
allerdings kommen in den beispielen aus dem video selten 3d objekte drin vor.. meist sind es ja einfach die schauspieler in 2d ausgeschnitten wie pappmännchen.. das lässt sich dann nich wirklich beleuchten da muss man schon beim dreh die lichter da setzen wo auch im footage das licht herkommt.. irgendwas drehen und stargate macht das schon irgendwie geht wohl eher nicht. ich könnt jetzt noch auf weitere sachen eingehen aber wen interessiert das schon.. klar ist da lässt man nicht mal schnell irgendwelche programme drüberlaufen und gut is.. das ist zu 90% handarbeit und grund unzähliger überstunden;)

trackback

[…] 09:28 Uhr Kategorien: Film, TV & Presse, Gedanken, Neues.Ihr erinnert euch vielleicht noch an diesen Beitrag über virtuelle Hintergründe in TV-Serien. Falls nicht: […]