halsweh



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StephanDietmarWortvogelThomas ThiemeyerPeroy Recent comment authors
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MirkoM
MirkoM
Jack Pott
Jack Pott

„«Die beiden Autoren haben sogar meine Tippfehler abgeschrieben», sagte sie der Zeitung.

Zudem sei vieles in dem Zweiteiler «extrem verfälschend» dargestellt, sagte Krauss über die fünf Millionen Euro teure Produktion.

Dewi wollte sich laut «Münchner Merkur» nicht dazu äußern.“

Da bin ich aber mal gespannt…

Dietmar
Dietmar

Wie kann denn ein Roman eine Biografie plagiieren? Wenn die Biografie die historischen Tatsachen und Daten beschreibt, dann ist doch wünschenswert, wenn ein Roman sich daran orientiert, statt völlig frei zu erfinden.

Hat die Historikerin da Dialoge geschrieben, oder eine Dramaturgie entwickelt?

Hat Tschaikowski mit seiner Fantasie-Ouvertüre ,,Romeo und Julia“ Shakespeare beklaut?

Oder die Bibel das Gilgamesch-Epos?

(Hochkultur ahoi!)

Howie Munson
Howie Munson

und wieso kommentiert ihr das nicht bei einen Hope Beitrag?
https://wortvogel.de/2010/02/dr-hope-teaser/

Bleibt die Frage wie man gleichzeitig Tippfehler genau abschreiben UND verfälschen kann…. *duck&wech*

Dr. Acula

Wundert mich nicht, dass das jetzt hochgekocht wird – Plagiatsvorwürfe sind nach der Airen/Hegemann-„Strobo“/“Axolotl Roadkill“-Geschichte ja momentan flavor of the month…

Peroy
Peroy

„Axolotl“… *löl*

Wann kommt die Fortsetzung „Quecalquatl Roadkill“… 8)

Dietmar
Dietmar

@Dr. Acula: Mich wundert nur, dass eine Lehrstuhl-Inhaberin das nötig zu haben meint.

Stephan
Stephan

@Dietmar
Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Auch wissenschaftliche Arbeiten (wie z.B. eine historische Biographie) können unter den Schutz des Urheberrechts fallen. Das ganze ist allerdings ein recht strittiges Thema. Am ehesten anerkannt ist derzeit, daß nicht das reine Ergebnis geschützt ist, sondern das Gesamtgewebe einer Arbeit – Inhalt, Duktus, Form.

Um es plastisch zu machen: Wenn die Dame in ihrer Biographie sich über die Essgewohnheiten von Hope auslässt und Torsten übernimmt das 1:1 in seinen Roman, so ist dies unzulässig (und laut Artikel ist dies ja ihr Vorwurf) – entnimmt er lediglich die Information, daß Schweinskopfsülze ihr Lieblingsessen war und verarbeitet dies, gibt es kein Problem.

Aber dies muß dann jeweils am Einzelfall geprüft werden.

@Torsten
Nichts für ungut, das sollten nur allgemeine Ausführungen sein. Ich bin auf Deiner Seite 😉

Stephan
Stephan

@Torsten
Mit meinem Nachsatz wollte ich das ja gerade ausdrücken. Auf die Argumentation der Dame bzw. ihres Anwalts bin ich gespannt.

Hauptsächlich war mir grade langweilig und ich wollte ein wenig klugscheißen. Sollte nicht auf Deine Kosten gehen.

Thomas Thiemeyer

In den meisten Fällen zeugt der Vorwurf, man habe plagiiert, nur von einem: Dass man mit seinem Werk Erfolg hat und Neider auf den Plan ruft (siehe Dan Brown, J.K. Rowling und James Cameron – den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen).

Natürlich gibt es Ausnahmen wie der Fall Helene Hegemann beweist, aber in der Regel sind solche Vorwürfe unhaltbar und dienen nur dazu, die eigene Werbetrommel zu rühren.

Dietmar
Dietmar

@Stephan: ,,Hauptsächlich war mir grade langweilig und ich wollte ein wenig klugscheißen.“

Na, und das hast Du sehr schön gemacht. 😉

Im Ernst: Ich finde das sehr interessant!

Dietmar
Dietmar

Ich denke ja nicht gründlich aber dafür langsam.

Oder so …

Jedenfalls: Ist Wissenschaft nicht auch Dienst für die Allgemeinheit und die Wissenschaft selbst? Sind Forschungsergebnisse nicht dafür da, verwendet zu werden?

Stephan
Stephan

@Dietmar
Das ist eines der Argumente, mit denen das „Urheberrrecht“ an Forschungsergebnissen abgelehnt wird (beispielsweise im Gegensatz zur konkreten Verwendung, die dann wieder patentrechtlich geschützt werden kann).

Sollte Dich das Thema wirklich interessieren, kann ich Dir einen recht interessanten Aufsatz zu dem Thema zukommen lassen.

Dietmar
Dietmar

@Stephan: Danke! Aber wie machen wir denn des?

Stephan
Stephan

@Dietmar
Torsten müsste ja Deine Mail-Adresse haben, wenn er einverstanden ist, könnten wir ihn als Dealer verwenden. Torsten? 🙂