12
Okt 2009

Protokoll "Das Erbe der Nibelungen": Aktueller Seitenstand – 429

Themen: Neues |

nibneuIch will heute mal etwas Neues probieren. Wie ihr wisst, muss ich bis Jahresende den neuen Band der "Nibelungen"-Trilogie fertig schreiben (mit tatkräftiger Hilfe, aber dazu beizeiten mehr). Nun habe ich in den letzten Wochen auch wahnsinnig viel mit dem Fantasy Film Fest, und der Arbeit an Zeitschriften wie "LandIdee" und "TV Piccolino" zu tun gehabt. Ich hänge also hinterher. Das ist nicht neu, sondern eigentlich eher der Normalzustand. Es ging bei den ersten beiden Romanen auch nicht besser, und trotzdem wurden sie rechtzeitig fertig. Ein Auftrag der Firma Blinkenlichten wird mich allerdings Ende des Monats für eine Woche komplett aus dem Rennen nehmen, was ich derzeit eigentlich gar nicht brauchen kann.

Nun habe ich mich entschlossen, EUCH zu meiner Kontrollinstanz zu machen. Dieser Beitrag bleibt bis auf Weiteres hier an erster Stelle auf dem Blog stehen. Ich werde ihn immer mal mit kurzfristigen Gedanken zum Fortgang der Arbeit ergänzen.

Wichtiger aber: In der Titelzeile findet ihr täglich den aktuellen "page count". Ihr könnt also virtuell miterleben, wie ich voran komme. Und in den Kommentaren meckern, wenn ich schludere. Natürlich ist auch Lob genehm, wenn es mal gut läuft.

Das Ziel: 12 Seiten pro Werktag, mindestens aber 50 die Woche.

13.10.: Die Vorarbeiten sind erledigt, die Story steht. Allerdings hat es fast zwei Tage gedauert, die ersten beiden Romane in Stichpunkten nochmal zusammen zu fassen, um Continuity-Fehler zu vermeiden. Ich musste alles noch mal gegenlesen, und war überrascht, an wieviel ich mich nicht mehr erinnern konnte. Ist halt alles schon ein paar Jährchen her…

Los geht es heute mit der Einführung. Darin fasse ich die Ereignisse aus den ersten beiden Romanen in dramatischer Form zusammen. Auch "Die Rache der Nibelungen" begann ja mit einer solchen Rückschau, um Neulesern den Einstieg zu erleichtern. Angepeilt sind 20, 25 Seiten. Ein vergleichsweise leichter Anfang.

14.10.: Das hat ja ganz gut gepasst – die Einleitung ist genau 20 Seiten lang geworden. Damit können auch Leser, die die ersten beiden Bände nicht kennen, die komplette Geschichte nachvollziehen. Wer Band 1 und Band 2 gelesen hat, kann diesen Teil überspringen, oder sein Gedächtnis auffrischen. Und nun geht es an die ersten "echten" neuen Seiten…

15.10.: Heute keine Seiten. Bin den ganzen Tag beschäftigt mit Artikeln zum "Romy"-TV-Film mit Jessica Schwarz, einer Kurzgeschichte, und Vorbereitungen für die Woche bei der DOK Leipzig (mehr dazu in ein paar Tagen). Außerdem ist meine Kaffeemaschine kaputt. ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!

19.10.: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran? Heute erfreuliche 15 Seiten geschafft, das externe Büro entpuppt sich als Glücksfall. Keine Ablenkung mehr. Ein karger Raum mit ein paar Kartons, einem Stuhl, und einem winzigen Glasschreibtisch. So gefällt mir das. Ich bin zuversichtlich.

20.10.: Ein weiterer guter Tag, obwohl ich den ganzen Vormittag damit beschäftigt war, andere Projekte zu organisieren. Davon sicher dieser Tage mehr – nächste Woche wird es für den Wortvogel extrem hart. Dafür könnt ihr mich mal in ganz ungewohnter Umgebung und Funktion erleben…

22.10.: Heute keine Seiten. Draußen: Regen. Ich: unendlich müde. Samstag das erste Fußball-Spiel, bei dem ich nicht selber auf dem Platz stehe (ich war mal Rechtsaußen bei Wersten 04). Auch mein erster Besuch in der Bayern-Arena.

23.10.: Akkord-Tag – der gestrige Aussetzer muss aufgeholt werden. Ich will nicht im Minus nach Leipzig fahren. Wenigstens gab mir die Pause die Zeit, mal wieder einen Film zu schauen. Komme ich derzeit zu selten zu.

5.11.: Die ersten 100 Seiten sind geschafft, und die sind erfahrungsgemäß die schwersten, weil es doch dauert, bis man in den Rhythmus reinkommt. Dafür habe ich jetzt einen Monat lang (hoffentlich) keine nennenswerten Störungen mehr, und kann prima "Seiten kloppen" (was mir mitunter richtig Spass macht).  Wenn es so weitergeht, wie es gerade läuft, halte ich den Abgabetermin.

9.11.: Ahhh, das angenehme Gefühl, dass es endlich "flutscht". Und der Verlag hat mir mitgeteilt, dass es völlig okay ist, wenn ich noch zwei Wochen dranhänge, um auf Ibiza in die Zielgerade einzubiegen. So muss das sein, und so darf das weitergehen…

15.11.: Die Story kommt in Schwung, und (wie üblich) gibt es keinen Mangel an Sex und Gewalt…

16.11.: Manchmal springt einen die Inspiration an – heute kam mir eine Idee, wie ich eine bis dato eher statische Figur deutlich aufwerten kann, in dem ich ihr eine Begleiterin gebe, die sich aus den ersten beiden "Nibelungen"-Romanen nährt. Das löst viele dramaturgische Leerstellen auf.

22.11.: Es bleibt schwer, aber es wird leichter. Besonders fühle ich mich langsam wieder in der Sprache wohl, die zwar künstlich ist, aber authentisch klingen muss. Es hat auch einen leichten Stilwechsel gegeben: Während ich den Anfang noch relativ "echt-zeitig" gehalten habe, erfordert der Plot nun eine mehr zusammenfassende Narrative.



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
127 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments
Marko
13. Oktober, 2009 11:12

Doofes Cover … sorry, konnte ich mir nicht verkneifen. ­čśë

Frohes Schaffen!

Gru├č,
Marko

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 11:20

@ Marko: Habe erst sehr sp├Ąt erfahren, dass der Verlag das Cover schon vor einem Jahr hat erstellen lassen. Die wollen das halt mit den ersten beiden B├Ąnden kompatibel halten. Nat├╝rlich h├Ątte man das sch├Âner machen k├Ânnen.

Marko
13. Oktober, 2009 11:24

Ja, dachte ich mir. ­čÖé Ist halt so (und nicht un├╝blich).

Gru├č,
Marko

koldir
koldir
13. Oktober, 2009 12:32

10 bis 12 Seiten pro Tag – eine Menge Holz!

Da w├╝nsche ich dir nicht nur frohes Schaffen, sondern auch strammes Durchhalteverm├Âgen.

Stephan
Stephan
13. Oktober, 2009 13:13

Naja, man kann auch an einem Tag mal 20-30 Seiten schreiben, wenns l├Ąuft. Schlimm sind ja die Tage, wo gar nichts geht und man sich nicht ├╝ber drei Seiten hinausqu├Ąlen kann.

PabloD
PabloD
13. Oktober, 2009 14:03

Ich sehe schon das Vorwort vor mir: "Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem User Peroy f├╝r seine gewohnt sachlich-konstruktive Kritik." ­čśÇ

snoozer
snoozer
13. Oktober, 2009 15:29

Wieviele Seiten m├╝ssen es denn ca. insgesamt werden ?

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 15:34

@ snoozer: Um 450.

Testuser
Testuser
13. Oktober, 2009 15:44

Schon 6 Seiten unter SOLL!
Nun aber mal schnell bis heute Abend noch Seiten produzieren.

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 15:55

@ Testuser: Ich update nur einmal pro Tag – zur Nacht.

Peter
Peter
13. Oktober, 2009 16:40

Ich spiele ja ungern den Grammatik-Nazi, aber muss es in der ├ťberschrift nicht ÔÇťDAS Erbe der NibelungenÔÇŁ hei├čen?

Ansonsten: Viel Gl├╝ck f├╝r dein Vorhaben!

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 16:44

@ Peter: Logo. Das kommt daher, dass ich zuerst f├Ąlschlicherweise "Die Rache der Nibelungen" geschrieben, und es dann nur halbherzig korrigiert habe.

Gregor
13. Oktober, 2009 17:33

So schlimm kann es ja nicht sein, wenn Hohlbein auch noch dran mitschreibt, oder?

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 17:46

@ Gregor: Wolfgang arbeitet mit (und nicht nur der), aber die Schreibarbeit bleibt doch an mir h├Ąngen. Geht auch nicht wirklich anders.

Jack Crow
Jack Crow
13. Oktober, 2009 19:17

Rein aus Interesse, ist 12 Seiten pro Tag f├╝r Schreiberlinge eher normal, ambitioniert oder viel (um den Druck zu erh├Âhen)? Mir kommt das wahnsinnig viel vor, aber das ist ja vielleicht auch was anderes als die wisenschaftlichen Texte die ich schreibe(n m├╝ste…) – da warn selbst zu Magisterarbeitsendzeiten maximal 5-6 Seiten drin. Kann aber nat├╝rlich auch an mir liegen.

Lari
Lari
13. Oktober, 2009 19:22

Na, das wird spannend! ­čśŤ

Um mal einen Ma├čstab zu haben: Wie viele Zeichen hat denn eine Seite bei Dir im Durchschnitt?

Peroy
Peroy
13. Oktober, 2009 19:24
Marko
13. Oktober, 2009 19:34

@ Peroy: H├Ą?

Gru├č,
Marko

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 22:26

@ Lari: Standard-Manuskriptseite ist 30 Zeilen ├á 60 Anschl├Ąge. Ist auch vertraglich so geregelt.

12 Seiten sind sportlich, im letzten Drittel werde ich vermutlich nochmal anziehen, auf bis zu 20. Dazu werde ich aber nach Ibiza fahren. Das Problem ist, sich nicht permanent ablenken zu lassen. Damit habe ich hier in M├╝nchen oft Schwierigkeiten.

Testuser
Testuser
13. Oktober, 2009 22:30

Passiert es eigentlich, dass man seine anvisierte Seitenzahl sehr stark unterbietet? Ich meine, dass die Geschichte anstatt auf 400 schon auf 300 Seiten erz├Ąhlt ist. Muss man dann neue Nebenstr├Ąnge erfinden und einbauen? Oder was macht man dann?

Wortvogel
Wortvogel
13. Oktober, 2009 23:08

@ Testuser: Das ist eine Erfahrungssache, und man teilt das Expos├ę entsprechend ein: z.B. 1 Seite Expos├ę = 20 Seiten Roman. Da merkt man schnell, wenn es nicht richtig l├Ąuft. ├ťberrascht war ich allerdings, dass der zweite Nibelungen-Roman zuf├Ąllig auf 10 Zeilen genau so lang wurde wie der Erstling. Darauf hatte ich es nicht einmal abgesehen.

Tresie
14. Oktober, 2009 07:41

12 Seiten sind in der Tat sportlich. Ich hab gestern mal stolz f├╝nf geschafft. Allerdings muss ich ja auch noch lustig dabei sein. H├Ąngen tue ich auch und habe nun 70 Seiten in 14 Tagen durchzupr├╝geln. Solltest du also einen Mitarbeiter ├╝brig haben… ­čśë Frohes Schaffen T.!

Tornhill
Tornhill
14. Oktober, 2009 13:44

Holla, na das ist doch mal was interessantes!
Da kann man dem Schreiberling ├╝ber die Schulter schauen und sich l├Ąssig als ├Ągyptischer Sklavenaufseher f├╝hlen (passt besonders gut, da ich auch gerade etwas zu schreiben habe, bei dem ich mal gef├Ąlligst ein Tempo zulegen k├Ânnte).

Go, Vogel, go!

Howie Munson
Howie Munson
15. Oktober, 2009 22:14

ein Tag ist rum, die Zahl ├Ąnderte sich nicht?!
*push* ­čśë

StefanB
StefanB
16. Oktober, 2009 01:47

Prokrastinier, prokrastinier…

Buche
Buche
16. Oktober, 2009 18:19

Bis Sonntag 30 to go! Da sollte der Vogel zum Roadrunner werden! Viel Erfolg!

Benbor
Benbor
16. Oktober, 2009 20:03

Wenn unser fleissiger Wortvogel die Schreibarbeit hat,
was tut dann Herr Hohlbein damit seinen Namen so
pr├Ąsent auf dem Cover ist?

hilti
hilti
17. Oktober, 2009 02:24

Wenn unser fleissiger Wortvogel die Schreibarbeit hat, was tut dann Herr Hohlbein damit seinen Namen so pr├Ąsent auf dem Cover ist?

Seinen Namen geben damit sich das Buch besser verkauft?

Wortvogel
Wortvogel
17. Oktober, 2009 10:39

@ spaulding: Habe gestern eine neue Senseo gekauft. Geht nicht ohne.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
17. Oktober, 2009 19:45

Senseo? Ist das nicht das Ding das in die Luft geht und abfackelt? Da soll Kaffe herauskommen? Nee dakommt kein Kaffe heraus. Braunes Wasser mit ein paar Bitterstoffen deren Herstellung so teuer ist, das es nicht mehr feierlich ist.

Egal wenn es schnell gehen soll dann trinkt man auch Chemie und Billigkaffee.

Julian
17. Oktober, 2009 20:49

Wie, immer noch nur 20 Seiten? Das war doch vorgestern auch schon so… ­čÖé

Julian
17. Oktober, 2009 20:49

Ich hab ├╝brigens eine Nespresso, und wenn die mal aufgibt, hol ich mir ne richtige Espressomaschine.

Marko
17. Oktober, 2009 20:52

Meine G├╝te, wie alt seid Ihr alle, siebzig? ­čśĽ Ich kenne eigentlich nur Omas, die Kaffee trinken.

Gru├č,
Marko

Gregor
17. Oktober, 2009 21:06

@ Marko: Und wie heisst dein Planet?

Peroy
Peroy
17. Oktober, 2009 22:49

"Meine G├╝te, wie alt seid Ihr alle, siebzig? Ich kenne eigentlich nur Omas, die Kaffee trinken."

Nie beim Film geschafft, der Marko…

Peroy
Peroy
17. Oktober, 2009 22:51

"Senseo? Ist das nicht das Ding das in die Luft geht und abfackelt? Da soll Kaffe herauskommen? Nee dakommt kein Kaffe heraus. Braunes Wasser mit ein paar Bitterstoffen deren Herstellung so teuer ist, das es nicht mehr feierlich ist.

Egal wenn es schnell gehen soll dann trinkt man auch Chemie und Billigkaffee."

Oh, Jesses, der Typ macht mich fertig…

Marko
17. Oktober, 2009 22:51

Das stimmt. Aber es gibt doch so viele Alternativen, die … die sogar … schmecken.

Gru├č,
Marko

Benbor
Benbor
18. Oktober, 2009 00:45

@hilti
Und daf├╝r bekommt er Geld? Ist das bei allen Romanen
so, auf denen au├čer seinem Namen noch ein weiterer
steht? Der andere schreibt, Hohlbein kassiert?
Klingt nach einem guten Job, den w├╝rde ich auch
machen – und ich w├╝rde weniger verlangen.

Burner
Burner
18. Oktober, 2009 06:33

Hi Wortvogel! Ich bin ein stiller, aber treuer Leser Deines Blogs. Aus gegebenem Anla├č poste ich ausnahmsweise auch mal was: Herzlichen Gl├╝ckwunsch und alles Gute zum Geburtstag!!!

Liebe Gr├╝├če,

Burner

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
18. Oktober, 2009 08:30

@Benbor, so einfach ist das nicht. Du mu├čt zun├Ąchst 1 Million Meter B├╝cher unter deinem Namen verkauft haben. Die Qualit├Ąt darf nicht zu hoch sein, damit auch die Hausfrau und der des Lesens nicht so kundige seine Freude daran hat. Hast das geschaft, bist du ne sichere Bank f├╝r einen Verlag. Erst dann darfst du f├╝r das Drucken deines Namens Kohle verlangen.
Richtig gro├č bist du aber erst, wenn du f├╝r den Titel deines ungeschriebenen Werkes ne Million Dollar Vorschu├č bekommst.

Joe
Joe
18. Oktober, 2009 09:39

Hallo Torsten. Herzlichen Gl├╝ckwunsch zum Geburtstag.

Reptile
Reptile
18. Oktober, 2009 10:12

Kaffee ist die Droge vieler kreativen die es geschafft haben kein Alkoholiker oder Junkie zu werden.

Gl├╝ckwunsch auch von mir

joersch
joersch
18. Oktober, 2009 12:30

Herzlichen Gl├╝ckwunsch zum Geburtstag!
Ich w├╝nsche Dir eine allzeit spitze Feder und gen├╝gend Tinte im F├╝ller :-). <Wird es einen Blogeintrag geben wie du deinen Ehrentag verbracht hast ?

Tornhill
Tornhill
18. Oktober, 2009 13:24

Herzliche Gl├╝ckw├╝nsche auch von mir!
Zur Feier des Tages gehe ich heute mal wieder in die Oper…├Ąh…mir geht gerade auf, dass da jeglicher Zusammenhang fehlt (wenn es denn wenigstens Wagners "Ring" w├Ąre), aber irgendwas muss man ja sagen, um seinem Gl├╝ckwunsch in der Masse der Gratulanten Gesicht zu geben.

Peroy
Peroy
18. Oktober, 2009 15:59

"@Benbor, so einfach ist das nicht. Du mu├čt zun├Ąchst 1 Million Meter B├╝cher unter deinem Namen verkauft haben. Die Qualit├Ąt darf nicht zu hoch sein, damit auch die Hausfrau und der des Lesens nicht so kundige seine Freude daran hat."

W├Ąre sch├Ân, wenn du, der du des Schreibens nicht so kundig bist, ab und an mal die Gosche halten w├╝rdest…

Bernhard
Bernhard
18. Oktober, 2009 16:57

Hallo Wortvogel,

alles Gute zum Geburtstag!

Sitze gerade mitten im kanadischen Wald, m├╝sste ich auch gerade ein Buch schreiben, w├Ąre das sicherlich das perfekte Umfeld…

Dein Blog hat mir schon viele Stunden vers├╝├čt und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden.

Alles Gute auch f├╝r dein Buch, m├Âgen Dir die Seiten nur so aus den Fingerspitzen rieseln ­čśë

Wortvogel
Wortvogel
18. Oktober, 2009 18:55

@ alle: Danke f├╝r die netten W├╝nsche – nennenswert berichten werde ich ├╝ber meinen Geburtstag nicht, denn der geh├Ârt ganz meinem (durchaus existenten) Privatleben. Gleich geht es aber noch schick und lecker ins "Trader Vics" im Bayerischen Hof essen…

Klar, die Woche lief nicht gut, was die Nibelungen anging. Aber ab morgen wird ein Turbo zugeschaltet – ich habe ein externes B├╝ro f├╝r die weiteren Arbeiten. Ohne Internet. Das d├╝rfte helfen.

Was Wolfgang Hohlbein angeht: Bitte nicht mutma├čen. Ich darf aus vertraglichen Gr├╝nden nichts sagen, und ihr liegt alle relativ weit daneben.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
18. Oktober, 2009 19:42

@Peroy, Meister des geschriebenen Wortes, H├╝ter der deutschen Sprache. M├Âchtest du behaupten, das der Name Hohlbein f├╝r schriftstellerische Qualit├Ąt b├╝rgt? Nun, ich behaupte mal, dass dem nicht so ist. Zugegeben unter seinem Namen sind Unmengen an B├╝chern erschienen. Leider sind sie in meinen Augen nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. Der Mann hat abgeschrieben. Nicht das dies schon schlecht sei, aber er war so unvorsichtig, dass es fast w├Ârtlich aus den deutschen ├ťbersetzungen anglophoner Autoren war. Es tut mir leid, aber dieser Autor ist f├╝r mich ehr ein Symbol der Inhaltsleere und der Lohnschreiberei. Nichts was man in 10 oder 20 Jahren positiv in Erinnerung behalten haben wird.
Dem Wortvogel w├╝nsche ich pers├Ânlich, dass er es schafft aus dem Schatten einer solchen Reputation hervor zu treten vermag und auf solch vermeindlichen Zugpferde in Zukunft verzichten kann.

Ansonsten Happy Birthday Wortvogel

Marko
18. Oktober, 2009 19:57

Dieses Hohlbein-Gebashe geht mir auf den Sack. Klar ist der Mann kein Nobelpreistr├Ąger, aber meine G├╝te, er unterh├Ąlt, und das nicht schlecht. Ich werde auch in zehn oder zwanzig Jahren noch gern an den "Enwor"-Zyklus zur├╝ckdenken.

Gru├č,
Marko

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
18. Oktober, 2009 22:11

@Marko, Hohlbein unterh├Ąlt nicht, er vertreibt Zeit mit, in meinen Augen, Schund. Er ist wie die Bild-Zeitung.

luther
luther
18. Oktober, 2009 22:45

Auch von mir an dieser Stelle einen herzlichen Gl├╝ckwunsch, gerade noch vor der "Deadline" geschafft ­čśë
Zu Wolfgang Hohlbein: Fr├╝her (so vor 15, 20 Jahren) habe ich den Mann – oder vielmehr seine Werke – auch ganz gerne gelesen, dann gefiel mir sein Stil nicht mehr und sein Name b├╝rgt f├╝r mich nicht mehr von allzu gro├čer Qualit├Ąt. Das ist aber, wie sovieles, reine Geschmackssache. Der eine mag es der andere nicht.

Mathis
19. Oktober, 2009 00:25

Luther ist ja auch nicht unumstritten.

SCNR

Shah
Shah
19. Oktober, 2009 17:53

Der Vogel hat am gleichen Tag wie mein Vater geburtstag…….lustig. AllesGute nachtraeglich!

Jana
Jana
19. Oktober, 2009 22:48

Herr Hohlbein ist ein sehr netter Autor. *meinen Senf dazu geben mag* Vor etwa einem Jahr hat er sich bereit erkl├Ąrt, f├╝r eine Berufschulveranstaltung zu lesen. Wir durften mit seinem Namen werben und das Haus war voll! Er hat kein Honorar erwartet und auch keine Fahrtkosten erstattung. Wenn das mal nicht super super super lieb ist. Viele Autoren schreiben "nur" mittelm├Ą├čige Unterhaltungslekt├╝re. Na und?
Aber nat├╝rlich hier ist niemand bei, der billigen Schund liest bzw. im Fernsehn sieht… Die Sachen verkaufen sich ganz von allein, wie Modern Talking …

Wortvogel
Wortvogel
19. Oktober, 2009 23:12

@ Jana: Von mir wird man auch kein b├Âses Wort ├╝ber Wolle h├Âren.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
19. Oktober, 2009 23:36

Ja spacelabs fallen auf Inseln und graue B-film Helden werden President… Ja ja, das waren noch Zeiten als der Ernstfall noch besungen wurde.

15 Seiten in einem kargen B├╝ro zu Papier zu bringen ist schon ne Leistung. Weiter so jung Siegfried, so wirst du, eines nicht all zu fernen Tages, den Drachen Abgabetermin t├Âten k├Ânnen. Hacke die Tasten, qu├Ąle die Schreibmaschine/Textverarbeitung, erinnere dich immer deiner heiligen Berufung und du wirst obsiegen und den Siegeskranz aus den H├Ąnden der Musen empfangen.

Tschuldigung, es gab Phathos zum Nachtisch und vorher gab es Schmalzgeb├Ąck zum Kaffee. ­čÖé

Peroy
Peroy
19. Oktober, 2009 23:41

"@ Jana: Von mir wird man auch kein b├Âses Wort ├╝ber Wolle h├Âren."

Es geht hier eigentlich gar nicht um den Hohlbein (glaub' ich unbesehen, dass das ein Netter ist), der ist jetzt gerade nur zuf├Ąllig das Ziel der ├╝blichen arroganten GrinsikleinPo-Mecker-Motz-und-P├Âbel-Attacke…

Das muss abgestellt werden, ich krieg' Blutdruck…

"Weiter so jung Siegfried, so wirst du, eines nicht all zu fernen Tages, den Drachen Abgabetermin t├Âten k├Ânnen. Hacke die Tasten, qu├Ąle die Schreibmaschine/Textverarbeitung, erinnere dich immer deiner heiligen Berufung und du wirst obsiegen und den Siegeskranz aus den H├Ąnden der Musen empfangen."

Gro├čer Gott, besorg' dir Natron, Mensch…

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
20. Oktober, 2009 00:19

@Liebe Jana,
ja Schund verkauft sich von allein und Modern Talking ist der durchschnittliche Musikgeschmack der Discog├Ąnger in den 80′.

Es ist ja so einfach Durschschitt zu sein. Schwimme einfach mit dem Flu├č, kaufe das Buch dessen Autor 90% des Bucherregals f├╝llt. Nicht Durschschnittlich zu sein hingegen ist schwer, mu├č man doch finden was anders ist und vor allem auch noch besser als der Durschschnitt. Es ist schwer, ganz besonders im Bereich SF und Fantasy. Man ist ja sowie so schon ein Spinner wenn man sich mit SF und Fantasy besch├Ąftigt. Man wird als Nerd abgestempelt wenn man auch noch Autoren mit Namen kennt und ihr Werk mit den Werken anderer zu vergleichen wagt.

Man wird zum Vollaffen und Netzbeschmutzer ernannt wenn man sich dann auch noch erdreist, dem Durschschnitt zu sagen das er ehr schlechte B├╝cher liest wenn es doch um soviel bessere gibt.

Herr Hohlbein mag ein feiner Mensch sein, er mag freundlich, nett und ein K├Ânner sein, aber es macht ihn nicht zu einem guten Autoren.

Jana, lesen ist eine Kunst, eben so wie schreiben. Ein gutes Buch zu lesen ist Genuss und eine wahre Freude. Ich lese Schund, damit ich mich ├╝ber den Fund eines guten Buches um so mehr freuen kann. Nur wenn du Schund kennst, kannst du das Gute erkennen und sch├Ątzen lernen.

Hier noch eine paar unaufgeforderte Tipps in meine Richtung von guten B├╝chern und Autoren.

Stephen R. Donaldson – Thomas Covanant Zyklus
sehr schwerer Stoff der sich nur durch harten Kampf mit dem inneren Schweinhund in all seiner Sch├Ânheit erschlie├čt. Nichts f├╝r Zwischendurch.

Dan Simmons – Hyperion und Fall of Hyperion
zwei B├╝cher voller Wortgewalt und unglaublichen Bildern. Es soll Autoren geben die in ihrem ganzen Lebenswerk weniger Ideen niederschreiben als Dan Simmons auf den ersten 15 Seiten von Hyperion.

Und hier noch was f├╝r Zwischendurch, etwas leichtes ohne besonderen Anspruch und Sinn.

David Eddings – Belgarionade Zyklus
Lesen und sich an der Leichtigkeit von Worten erfreuen.

Solltest du es mit dem Humor haben, lege ich dir Terry Pratchett ans Herz.
Nichts in den letzten Jahren ist so Hinterh├Ąltig so unterhaltend und so untersch├Ątz worden wie dieser Autor. Er wurde ├Âfter in britischen Buchhandlungen geklaut als Harry Potter und das will in meinen Augen was etwas bedeuten.

Solltest du auf schweren Stoff stehen so sei hier noch Olaf Stapledon, Walter M. Miller jr., Cordwainer Smith, Stanislav Lem als Beispiele genannt.

Magst du Stoff der kontrovers ist, so lege ich dir Robert A. Heinleins "Star Ship tropper" zu deutsch "Sternenkriger" ans Herz. Lese dieses Buch und du hast was zum zanken mit deinem Politk und/oder Ethiklehrk├Ârper.

PS: Hohlbein schreibt auch Horror, lese H. P. Lovecraft und du wirst wissen was Horror ist. E. A. Poe lege ich dir auch ans Herzen.

Zugegeben, keiner dieser Autoren schreibt in Deutsch und es ist schwer einen guten deutschen Autoren zu finden. Vielleicht wagst du dich an Kafka heran.

Diese Liste ist fast beliebig erweiterbar. Alle diese Autoren schreiben oder schrieben besseren Stoff als Herr Hohlbein, nur sie zu finden ist etwas schwerer als B├╝cher von Herrn Hohlbein.

Lange Rede kurzer Sinn.
Lese und du wirst dich bilden, lese mehr und du wirst dich ausbilden.

Dietmar
Dietmar
20. Oktober, 2009 00:42

@GKP: Also ich finde das ja nun reichlich oberlehrerhaft und ziemlich schmierig, wie Du Dir Jana belehrend an die Brust dr├╝ckst.

Peroy
Peroy
20. Oktober, 2009 00:43

Und wer zuviel liest, wird eingebildet…

PhilipS
PhilipS
20. Oktober, 2009 01:18

Man mag mich als Kleingeist bezeichnen, aber jemand der unter dem Namen GrinsiKleinPo Kommentare schreibt ist f├╝r mich in keiner Sprache dieser noch in einer anderen Welt dazu geeignet mir irgendwelche Literatur glaubw├╝rdig zu empfehlen. Egal wie "aus"-gebildet er sich gibt. Ich denke es sollte jedem selbst ├╝berlassen sein eine Lekt├╝re unterhaltsam, ansprechend, anspruchsvoll oder eben nicht zu finden.

Und weiter: Die Bildzeitung mit Hohlbein zu vergleichen ist l├Ącherlich. Was willst du damit darstellen? Hohlbein will bewusst Fakten falsch darstellen? Hohlbein nutzt das Leid anderer existierender Personen aus und prostituiert es in der ├ľffentlichkeit? Er kopiert schamlos aus anderen Medien?

Eine seichte, popul├Ąre Schreibweise kannst du auch Autoren wie Mickey Spillane und seiner Figur Mike Hammer vorwerfen und trotzdem werden seine Werke dadurch nicht weniger schlecht (geschweige denn weniger erfolgreich).
So eine Belehrung und Herabw├╝rdigung ist mehr als unn├Âtig und erzielt im Endeffekt den gegenteiligen Effekt…statt das man sich neuem ├Âffnet verschlie├čt man sich Menschen die einem tats├Ąchlich zu neuer, interessanter Lekt├╝re verhelfen k├Ânnen.

@Wortvogel Ich freu mich darauf wenn du fertig bist und es wieder im Blog sprudelt.

Nobbes
Nobbes
20. Oktober, 2009 01:37

Einbildung ist auch ne Bildung. ­čÖé

"Solltest du es mit dem Humor haben, lege ich dir Terry Pratchett ans Herz.
Nichts in den letzten Jahren ist so Hinterh├Ąltig so unterhaltend und so untersch├Ątz worden wie dieser Autor. Er wurde ├Âfter in britischen Buchhandlungen geklaut als Harry Potter und das will in meinen Augen was etwas bedeuten."

Kunstst├╝ck. Die Wahrscheinlichkeit einen Pratchett zu erwischen, wenn man blind ins Regal langt, liegt nun mal wesentlich h├Âher als einen Harry Potter Band zu greifen.

Asmodeus
Asmodeus
20. Oktober, 2009 09:22

Und gehaltvoller ist Pratchett wohl auch.

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 09:37

@ Asmodeus/Nobbes: Eine befreundete Autorin hat mir mal erz├Ąhlt, dass Pratchett bei Autogrammstunden gerne gefragt wird, inwieweit er sich beim Scheibenwelt-Zyklus von "Harry Potter" hat inspirieren lassen. Ich glaube, ich w├╝rde zum M├Ârder.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
20. Oktober, 2009 10:10

@PhilipS, ja wenn du es am Namen festmachst, bist du ein Kleingeist.

Hohlbein hat was von BILD, er ist seicht, einfach zu lesen, vorhersehbar und er beherrscht sein Handwerk dahin gehend, ein und die selbe Geschichte immer und immer wieder, mehr oder weniger erfolgreich, zu vermarkten. Alleine sein Name ist inzwischen ein Verkaufsargument. Das sind Paralelen zur BILD.

Nat├╝rlich treffen nicht alle Dinge, die man der BILD nachsagt nicht auf Hohlbein zu. W├Ąre dem so, w├Ąre Hohlbein die BILD.

Ja ich mag ein Nerd sein, ja ich belehre gerne, ja ich halte mich f├╝r belesen, ja ich mag "gute" B├╝cher. Und ja ich empfehle Autoren und B├╝cher, auch gegen besseres Wissen und auf die Gefahr hin, dass dies nicht gew├╝nscht wird. Nenne es Spam.

Seichtheit ist kein Hindergrunds f├╝r wirtschaftlichen Erfolg, ehr das Gegenteil. Zum Gl├╝ck ist aber wirtschaftlicher Erfolg eines Autors nicht das Ma├č aller Dinge f├╝r mich.

@Nobbes, du hast Recht. Terry Pratchett hat mehr Titel ver├Âffentlicht als die Autorin von Harry Potter. Sie hingegen hat mit weniger Titel mehr Kohle gemacht. Beide Autoren sind auf ihre Art und Weise erfolgreich. Harry Potter hat der Autoren Milliarden gebracht. Eine gute Schreiberin ist sie deswegen in meinen Augen nicht. Terry Pratchett hat ein der Fantasy die Ersthaftigkeit genommen und ein unglaubliches Feuerwerk an Ideen abgebrannt. Es hat ihn zum erfolgreichsten Fantasyautoren der letzten 10 Jahre werden lassen. Wer hat nun mehr Erfolg und wer ist besser? …..

Ich pers├Ânlich weis nicht wie oft Hohlbein im Vergleich zu anderen Autoren in deutschen Buchhandlungen gekalut wird. W├Ąre vielleicht mal ganz interssant zu wissen.
Ich behaupte nicht, dass B├╝cherdiebe blind in Regale greifen. Ich behaupte vielmehr, dass B├╝cherdiebe recht genau wissen was sie da klauen wollen.

Marko
20. Oktober, 2009 10:21

Der BILD-Vergleich ist l├Ącherlich, ich empfinde das als an den Haaren herbeigezogen und bewusst provozierend (keiner mag die BILD). Warum schreibst Du nicht gleich, da├č Hohlbein was von der NPD hat, weil er deutsch schreibt? ­čśĽ

Gru├č,
Marko

Dietmar
Dietmar
20. Oktober, 2009 10:53

@GKP: ,,Ja ich mag ein Nerd sein…"

Deine Selbstdarstellung geht mir genauso auf die N├╝sse, wie Deine ewigen BILD-Vergleiche u. a. m. Du bist also ein hipper Opa, der noch etwas von der Kultur von damals hat, aber gleichzeitig in der Pop-Kultur als ,,Nerd" angekommen ist. Dazu bist Du intellektuell ├╝berlegen und hast stets einen moralisch integren Standpunkt. So soll man Dich sehen. Ist angekommen. Trittst Du jetzt ein wenig k├╝rzer mit der Selbstdarstellung?

reptile
reptile
20. Oktober, 2009 11:25

Ein guter Autor, Filmemacher, S├Ąnger, trifft den Geschmack der Menschen.

Ich schreibe das genialste Werk alles Zeiten und keiner will es es lesen…..dann packe ich es in meine Schublade und komme zu dem Schluss das die Menschheit einfach noch nicht reif f├╝r MEIN Genie ist.
Wenn DAS Erfolg ist….

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 11:32

Ich denke, es ist auch eine Frage des Anspruchs. So wie "Iron Man" nicht "Casablanca" sein will, ist er doch im Rahmen seiner Absichten ein gro├čartiger Film. Und Hohlbein hat nie behauptet, Grass und Jelinek Konkurrenz machen zu wollen. Das Recht, unterhaltsame Literatur f├╝r das Massenpublikum als minderwertig abzuqualifizieren, gibt es nicht. Man muss es ja nicht lesen. Sonst landen wir wieder ganz fix bei der "Schmutz & Schund"-Diskussion der 50er Jahre, und bei brennenden B├╝cherhaufen…

Dietmar
Dietmar
20. Oktober, 2009 11:38

@reptile: Ich will nur erg├Ąnzend etwas schlaumeiern, nicht widersprechen: K├╝nstler, denen das so ergangen ist, gibt es zuhauf. Carl Sagan sagte mal sinngem├Ą├č, dass nicht jeder, ├╝ber den man lacht, ein verkanntes Genie ist, sondern manchmal einfach nur ein Clown.

Dietmar
Dietmar
20. Oktober, 2009 11:40

@Wortvogel: Genauso! Wer kennt heute noch Josef Starzer? Seinerzeit einer der beliebtesten und wohlhabendsten Komponisten. Er steht heute gemeinsam mit Salieri komplett im Schatten seiner Zeitgenossen Haydn und Mozart.

Marko
20. Oktober, 2009 11:40

Von Carl Sagan habe ich ├╝brigens mal einen Brief beko…, ach Mist, damit hab ich ja schon mal angegeben. ­čśë

Gru├č,
Marko

Dietmar
Dietmar
20. Oktober, 2009 11:41

SCHLAPPLACH!

Sehr sch├Ân, Marko!

TRESIE
20. Oktober, 2009 11:48

Ich lese BILD ganz gern.

Dietmar
Dietmar
20. Oktober, 2009 11:51

Ähnlich aussagestark wie eine Werbung vor einigen Jahren: ,,Ich rauche gern!"

Baumi
20. Oktober, 2009 12:04

Was *mich* hier gerade erstaunt: Allgemeine Aufregung ├╝ber als intolerant und besserwisserisch empfundenes Gehabe – und es geht nicht um Peroy… ­čśë

Sorry GKP, sorry Peroy, aber der musste raus. ­čÖé

Marko
20. Oktober, 2009 12:05

Inzwischen ist mir das Geranze von Peroy auch fast lieber …

Gru├č,
Marko

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 12:14

@ Marko: Wir wollen einen Scan des Sagan-Briefes sehen!!!

Marko
20. Oktober, 2009 12:30

Bitte sehr:

http://markoheisig.de/sagan.pdf

(Ja, ich wei├č, ist nur die Unterschrift vom Special Assistant *seufz* …)

Gru├č,
Marko

Nathan
Nathan
20. Oktober, 2009 12:44

@GrinsiKleinPo: Sollten sich g├Ânnerhafte literarische Empfehlungen nicht das Recht herausnehmen, wenigstens im weitesten Sinne den Regeln der deutschen Grammatik zu entsprechen? Und wo wir schon beim Thema "Glaubw├╝rdigkeit" sind: Rein taktisch betrachtet, halte ich deinen hiesigen Nickname f├╝r ├╝berdenkenswert. Bei "grinsendem Po" komme ich nicht umhin, an Flatulenz zu denken. Und bei dem erg├Ąnzenden "klein" dr├Ąngt sich mir irgendwie der Eindruck einer Killertranse auf, die stolz ist auf ihr strammes Ges├Ą├č und die T├Âne, die dem entfahren. Buffalo Bill aus "Schweigen der L├Ąmmer", oder Mr. Methane. Womit wir wieder bei BILD w├Ąren.

Ungut.

@Jana: Viel Spa├č beim Lesen von was auch immer. N├Ąhrwert liegt im Auge des Betrachters.

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 12:45

@ Marko: massiv coole Sache! Ist dir eigentlich klar, dass es sich bei dieser Assistentin um seine Schwiegermutter handelt?

Marko
20. Oktober, 2009 12:46

├äh ja, das hab ich auch vor einigen Minuten durch Googlen rausbekommen — bis eben war mir das tats├Ąchlich nicht klar. ­čÖé

Gru├č,
Marko

Jana
Jana
20. Oktober, 2009 12:57

@GrinsiKleinPo, ich liege gerade mit einer dicken Erk├Ąltung im Bett und konnte deshalb einfach deinen Beitrag nicht bis zum Schlu├č lesen. Sollte ich erw├Ąhnen, dass ich Buchh├Ąndlerin bin und ach zuf├Ąlligerweise unterschiedliche Autoren kenne, lese und auch mag? Ich wei├č wann ich Schund lese, ich mag Schund zwischendurch und Dan Simmons ist wirklich ein Hammer (schon den neuen Opiumgeschw├Ąngerten gelesen? Kann ich nur jedem Dickensfan ans Herz legen). Und SciFi und Fantasy ist nicht mehr ein Zeichen von Nerd sein oder anders sein. Ich bin ganz und gar nicht ein Fisch der mit der Masse schwimmt. Ich bin nciht besonders auff├Ąllig, ich w├╝rde aus der Masse nicht herrausstechen, aber ich kann selbst denken! Nur immer dieses l├Ąstern gegen "schlechte" Literatur macht mich wahnsinnig. Wer gibt dir das recht das zu beurteilen? Weil du deines erachtens viel gelesen hast? Ich wei├č nicht wie alt du bist, ich bin noch recht jung. Aber wenn wir unseren Lesestoff auf unsere Lebensjahre runterechnen, wette ich mit dir, lese ich mindestens 25% mehr als du. Vielleicht verstehst du nur den tieferen Sinn hinter Herr Hohlbeins B├╝chern nicht? Wobei ich gestehen muss, ich finde die meisten Sachen von ihm sterbenslangweilig. Aber das ist Geschmacksache. Ist doch gut, dass nciht jedem alles gef├Ąllt. ├ťbrigens fand ich Hope von unserem Herr Dewi auch nur im ersten Moment gut, danach war es auch nur ganz normale Unterhaltung, und? Ich glaube nicht, dass es etwas anderes sein sollte. Naja ich bef├╝rchte, dadurch, dass ich keine lust hatte, deinen Beitrag zu ende zu lesen, reden wir nun vollkommen aneinander vorbei…
Torsten, viel Erfolg noch beim schreiben und lass dich nicht zu sehr ablenken. Ich freu mich darauf das Buch verscherbeln zu d├╝rfen ­čÖé

Asmodeus
Asmodeus
20. Oktober, 2009 13:34

"Eine befreundete Autorin hat mir mal erz├Ąhlt, dass Pratchett bei Autogrammstunden gerne gefragt wird, inwieweit er sich beim Scheibenwelt-Zyklus von ÔÇťHarry PotterÔÇŁ hat inspirieren lassen."

Die Antwort interessiert mich schon ein wenig ­čśÇ

Nobbes
Nobbes
20. Oktober, 2009 13:52

So wie ich Pratchett einsch├Ątze nimmt der das locker und hat eine entsprechend humorvolle Antwort parat.
Ich war mal bei einer Lesung von ihm, allerdings lange vor Harry Potter. Das waren zwei Stunden beste Unterhaltung. Der Mann h├Ątte locker eine zweite Karriere in der Comedy-Szene starten k├Ânnen.

NB
NB
20. Oktober, 2009 13:55

@Nobbes

Stimmt:

"I, of course, used a time machine to 'get the idea' of Unseen University from Hogwarts."

http://www.lspace.org/books/apf/the-last-hero.html
Anmerkung zu S. 21

LeiliaYlang
LeiliaYlang
20. Oktober, 2009 14:55

@Nathan
Grinsi Kleinpo ist eine Figur aus dem Scheibenweltunisversum von Terry Pratchett.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
20. Oktober, 2009 17:16

Jana, Hohlbein hat einen tieferen Anspruch an sein Werk? Lasse mich nicht dumm sterben und verrate mir diesen Sinn.
Sage mir aber bitte nicht, der Sinn sei, Geld zu machen um mehr Geld zu machen.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
20. Oktober, 2009 17:34

Tja Nathan, das Kreuz mit den Namen. So manch einer scheint ja die Fantasie anzuregen. Erstaunlich an was du so denkst wenn du an ein kleines Hinterteil denkst und was passiert wenn es den Eindruck eines Grinsens erweckt. Schon erstaunlich.

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 17:37

@ Grinsi: Ich habe es lange genug ignoriert – hiermit beende ich diese Diskussion, bevor es unn├Âtigen Krach gibt. Daf├╝r ist dieser Thread nicht gedacht. Wenn du es nicht akzeptierst, wirst du mit sofortiger Wirkung gesperrt. Deine Art ist in der Tat oft genug zum kotzen.

Fastjack
Fastjack
20. Oktober, 2009 20:53

Dennoch hat Grinsi nicht ganz unrecht, Autoren wie Hohlbein haben wir zu verdanken, das in der Fantasy nichts recht voran geht und der allgegenw├Ąrtige Airbrush-Feudalismus flacher tolkienesker Stereotypen vorherrscht….
Is ja sch├Ân und gut wenn es den Massen gef├Ąllt, aber sollte man als Autor, also als kreativ schaffender Mensch, nicht auch den innerern Wunsch versp├╝ren innovative neue Geschichten zu erz├Ąhlen ?

Wenn nicht dann verwendet bitte f├╝r Hohlbein nicht den Begriff Autor sondern Dienstleister, damit k├Ânnten sich glaub ich auch die Kritiker anfreunden ;-). Ich w├╝rde mich jedenfalls als Autor unwohl f├╝hlen mich mit Leuten wie Wolfgang Hohlbein oder auch Robert S. Jordan in einen Sack stecken zu lassen die mit Kreativit├Ąt nunmal gar nichts mehr zu tun haben.

Ansonsten kann ich jedem nur die B├╝cher von China Mieville oder Neil Gaiman empfehlen. DAS ist f├╝r mich innovative Phantastik ­čÖé

Tornhill
Tornhill
20. Oktober, 2009 20:53

Puh, ich komme gerade rechtzeitig, bevor ich mich auch einmischen muss und nur wieder Bluthochdruck bekommen h├Ątte. ­čśë

Hohlbein mag ich auch, aber aktuell bin ich hier um meinem Neil Gaiman-Fanboytum gerecht zu werden: Denn der hat ja das gleiche "Problem" wie Pratchett, dass ihm…├Âh…"r├╝ckwirkendes Plagiat" vorgeworfen wird, weil es in seinem Werk ├ähnlichkeiten mit "Harry Potter" gibt.
Wann wohl Ovid daf├╝r kritisiert wird, sein Cerberus sei von Fluffy abgeguckt? ­čśë

@Fastjack:
Da kommt mir Ellisons Unterscheidung in "Science Fiction" und "Sci-Fi" (oder wie war es?) in den Sinn: Das eine betreibt innovativ Spekulation, das andere erz├Ąhlt einfach nur Abenteuergeschichten in fantastischem Setting, ist aber deshalb nicht unbedingt schlechter.
Darum den (angesehenen) Titel "Autor" abzuerkennen w├Ąre recht absurd, denn dann m├╝sste jeder Schriftsteller seine Originalit├Ąt beweisen ("Die Autobiographie eines Kriegs├╝berlebenden? Gab’s schon, Sie sind nur Dienstleister.").

Marko
20. Oktober, 2009 20:58

"Dennoch hat Grinsi nicht ganz unrecht, Autoren wie Hohlbein haben wir zu verdanken, das in der Fantasy nichts recht voran geht und der allgegenw├Ąrtige Airbrush-Feudalismus flacher tolkienesker Stereotypen vorherrschtÔÇŽ"

Du hast den "Enwor"-Zyklus oder "T├Âchter des Drachen"/"Thron der Libelle" nie gelesen, oder?

Gru├č,
Marko

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 21:04

@ alle: Wolfgangs qualitativ schwankender Output ist bekannt, und teilweise nicht unbegr├╝ndet. Das ist aber nicht MEIN Problem, und sollte auch nicht HIER diskutiert werden.

@ fastjack: Diese Aussage ist Unfug. Niemand h├Ąlt deutsche Autoren davon ab, bessere Fantasy und SF zu schreiben. Wenn der Markt Hohlbein kauft, weil er Hohlbein will, dann bedanke dich bei den Lesern. Hohlbein ist f├╝r rein nix verantwortlich.

Tornhill
Tornhill
20. Oktober, 2009 21:10

So isses: Ich sehe auch einfach keine Gefahr durch "herk├Âmmliche" Fantasy, f├╝r unkonventionelle andere Romane.

Ist auch nur begrenzt mein Ding (ich bin da offen, wenn etwas GUT ist, kann es von mir aus auch Sword’n’Sorcery sein), aber ich denke mal nicht, dass die beim Verlag sitzen und sagen "Okay, wir nehmen jetzt noch genau EINEN fantastischen Titel ins Herbstprogramm…Hm…was haben wir f├╝r Manuskripte da…? Ach ja: Einmal originelle Fantasy, einmal 'World of Warcraft'-Fanfiction – da nehmen wir doch das, wovon es schon soviel gibt, verkauft sich besser. – Sorry, guter Roman. Ich mochte dich auch lieber…"

WENN man ihr etwas vorwerfen kann, dann dass sie die Verlage anscheinend dazu motivieren, B├╝chern durchschnittlichere deutsche Titel zu geben (etwa Gaimans "Smoke and Mirrors" zu "Die Messerk├Ânigin" zu machen), aber derartige Unarten gibt es ├╝berall, wo ├╝bersetzt wird, so dass man da kaum den Produzenten des erfolgreichen Modells einen Vorwurf machen kann.

Fastjack
Fastjack
20. Oktober, 2009 21:49

@Wortvogel

Ist er denn nicht sich selber gegen├╝ber verantwortlich ? Was anderes w├Ąre es wenn er sich selber nicht als "K├╝nstler" oder Kreativer sondern eben als Dienstleister sehen w├╝rde. Bzw. vieleicht sollte ich besser zwischen Autor und Schreiberling unterscheiden, das trifft es glaub ich besser…
Es sei jedem geg├Ânnt Geld zu verdienen und wenn man das mit den immer gleichen stereotypen Geschichten macht, dann sei es so. Aber es tut dem Genre meiner Meinung nach in seiner Gesamtheit einfach nicht gut weil sich dieses Zeug ausbreitet wie Unkraut und wie Tornhill schon sagte, die Verlage sich dann halt f├╝r das entscheiden was Kohle bringt und nicht f├╝r das was innovativ ist.

@Marko

Du wirst es nicht glauben aber ja ich hab sie gelesen. Fr├╝her habe ich mir Hohlbein noch ├Âfters zu Gem├╝te gef├╝hrt als ich andere Kost noch nicht wirklich kannte…und ich weiss jetzt nicht was in den von dir beschriebenen B├╝chern innovativ sein sollte ? Gegenfrage : Hast du schonmal was von Gaiman oder Mieville gelesen oder auch andere Werke die absolut kontr├Ąr zum Schablonen Fantasy Stil sind ?

reptile
reptile
20. Oktober, 2009 21:52

Back to Topic
45 Seiten. Es geht vorran. Immer noch im externen B├╝ro? Was hat es ├╝berhaupt damit auf sich und wo befindet sich das?

Baumi
20. Oktober, 2009 21:54

Um mal weg von der Qualit├Ątsdebatte zu kommen und aus purer Neugierde: Kannst Du denn irgendwann (z.B. nach Vollendung des Buches) n├Ąheren Einblick geben, wie Hohlbein jetzt beteiligt war, oder f├Ąllt das f├╝r immer unter Betriebsgeheimnis?

Marko
20. Oktober, 2009 21:56

@ Fastjack: Die Figuren in den von mir angesprochenen Hohlbeinb├╝chern empfinde ich nicht als "tolkienesk". Und die Idee, klassische Fantasy-Welten mit Science Fiction Elementen zu vermischen, habe ich damals (!) in der Form woanders auch noch nicht gelesen. Wenn Du schreibst, da├č Hohlbeins Fantasy das Genre nicht voranbringt, dann kenne ich entweder die ganzen Vorl├Ąufer nicht, die das ebenso gemacht haben (was ja durchaus sein kann), oder sie sind eben doch anders als "klassische" Fantasy (zu der ich David Eddings und Tad Williams z├Ąhlen w├╝rde, deren Charaktere ich deutlich eher als "tolkienesk" bezeichnen w├╝rde).

Gaiman und Mieville kenne ich nicht, das r├Ąume ich ein. Was sollte man sich als Einsteiger da vornehmen?

Gru├č,
Marko

Fastjack
Fastjack
20. Oktober, 2009 22:13

@Marko

Ich gestehe zu das Hohlbein als Kinderbuch Autor wirklich gute Sachen geschrieben hat (M├Ąrchenmond zB.) und auch das ein oder andere gute Erwachsenen Buch (Druidentor zB. fand ich gut) aber sein Problem ist, das das alles schon ziemlich lang her ist und er sich seitdem nicht voran bewegt hat und das Schablonenschreiben perfektioniert hat. Ich weiss nicht ob er sich bewusst daf├╝r und das damit verbundene Geld entschieden oder ob er einfach keine Ideen mehr hatte. F├╝r mich ist Hohlbein heutzutage einfach nicht mehr lesbar weil er sich eben seit Jahren kein bi├čchen weiterentwickelt hat.
Er lebt von Schablonen und Stereotypen und ich wiederhol mich gerne, f├╝r mich ist das nicht gut f├╝r die Phantastik.
Ach und was die Fantasy mit Science Fiction Elementen angeht so f├Ąllt mir da spontan zB. "Die Flusswelt der Zeit" aus den 70ern ein. Auch Moorcock hat in seinem Zyklus des ewigen Helden damals schon Sci-Fi Elemente eingebaut. Wobei man da wieder streiten kann was Sci-Fi ist und was nicht ­čśë

Von Neil Gaiman w├╝rd ich dir als Einstieg "American Gods" oder "Anansi Boys" empfehlen…was China Mieville angeht so lege ich dir ganz dringend "Perdito Street Station" (auf Deutsch erschienen in zwei B├╝chern "Die Falter" und "Der Weber") ans Herz. Das is glaub ich das Beste was ich in den letzten Jahre lesen durfte ­čÖé

Wortvogel
Wortvogel
20. Oktober, 2009 22:14

@ reptile: Das B├╝ro befindet sich gleich neben dem Viktualienmarkt in der M├╝nchner Innenstadt, in (noch) unbenutzten Redaktionsr├Ąumen von Blattgold, f├╝r die ich u.a. an LandIdee, TV S├╝nde, und TV Piccolino schreibe. Man war so nett, mir f├╝r die Romanschreiberei freien Zugang zu den R├Ąumlichkeiten zu lassen. Das hilft mir, weil ich mich zu Hause immer von Kleinkram ablenken lassen. Sollte es gegen Ende knapp werden, schreibe ich den Rest im Akkord auf Ibiza.

@ Baumi: Es liegt nicht bei mir, das zu sagen.

Howie Munson
Howie Munson
20. Oktober, 2009 22:17

hmmm…. 8 tage und 45 Seite ist auch deutlich unterm soll… *g*

zur Off topic diskussion ├Ąussere ich mich nicht, daf├╝r gibt es hier sowieso schon genug "syfy" und Hohlbein Eeintr├Ąge in denen das gleiche breitgetreten wurde… da les ich doch lieber nochmal die kompletten Astro Saga Eintr├Ąge…. *duck&wech*
https://wortvogel.de/2008/06/die-sehr-grose-astro-saga-skriptkritik-5-es-war-nicht-alles-schlecht/

Marko
20. Oktober, 2009 22:21

@ Fastjack: Lustig, gerade das "Druidentor" fand ich erschreckend langweilig (war das das mit dem ICE in irgendsonem Tunnel?). ­čśë

Mit Moorcock hast Du m. E. nur bedingt Recht, denn Science Fiction wurde in seinen (tollen, wie ich finde) Werken zwar als Element benutzt (u. a. ja auch durch die zahlreichen Zeit- und Dimensionsspr├╝nge), aber nicht so, wie Hohlbein es gemacht hat (Fantasywelt als Resultat eines Terraformings durch Menschen, was erst im Laufe der Zeit entdeckt wird, und die Geschichte wird prim├Ąr aus der Perspektive von Bewohnern eben dieser Fantasywelt erlebt. Oder so. ­čśë ).

Danke f├╝r die Empfehlungen, ich werde da sicher mal nach schauen. ­čÖé

Gru├č,
Marko

reptile
reptile
20. Oktober, 2009 22:23

@Wortvogel
Das ist aber nett vom Arbeitgeber. Solange man Dich dann dort auch wirklich in Ruhe l├Ąsst und es nicht heisst:" Tooorsten…kannst mal kurz kucken"

Die Flucht nach Ibiza. Das hat beim letzten Roman doch auch gut geklappt.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
21. Oktober, 2009 00:56

Marko, Fantasywelt als Produkt von Terraforming, meinst du hier Enwor?
Solltest du Enwor meinen, so ist es eine afterdoomsday Erde in einer fernen Zukunft.

Bei Terraforming als Entstehungsgeschichte zu einer Fantasywelt f├Ąllt mir David Brin’s ├ťbungseffekt ein. Etwa zeitgleich zu Enwor entstanden (1984).
Der W├╝stenplanet (Dune) ist auch so ein Ding zwischen SF und Fantasy. Dune wurde aber fr├╝her (1965 – 1985) geschreiben.

reptile
reptile
21. Oktober, 2009 16:02

+5 Seiten. Keep going.

"n├Ąchste Woche wird es f├╝r den Wortvogel extrem hart. Daf├╝r k├Ânnt ihr mich mal in ganz ungewohnter Umgebung und Funktion erleben"

Irgendwie habe muss ich dabei an einen Greenscreen und TV denken….

Wortvogel
Wortvogel
21. Oktober, 2009 16:19

@ reptile: 5 bis 10 mehr sollen es heute noch werden.

Nein, die neue Aufgabe hat nichts mit der Greenscreen zu tun – das ist ein anderes Projekt gewesen, zu dem es sicher auch mal was zu sehen geben wird.

Ich denke, ich werde heute oder morgen das Projekt der n├Ąchsten Woche vorstellen. Ich gehe schlie├člich offiziell "on air"…

Lenzki
Lenzki
23. Oktober, 2009 17:57

Der Wortvogel im Fu├čballstadion, na dann bitte mal sch├Ân der Eintracht die Daumen dr├╝cken.
Ach ja, ein Spielbericht w├Ąre doch mal was neues f├╝r diesen (auch so schon absolut Lesenswerten) Blog.

Jana
Jana
27. Oktober, 2009 14:22

Ich warte auf eine neue Aktualisierung

Wortvogel
Wortvogel
27. Oktober, 2009 17:28

@ Jana: Wie du an den aktuellen Beitr├Ągen merkst, ist derzeit eine Woche Pause.

Annina-Sue
Annina-Sue
31. Oktober, 2009 22:04

Wow,bist du alt geworden ­čśë
Nachrtr├Ąglich ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG ­čÖé
Wie geht es dir so?Hoffe doch gut ­čÖé
werde evtl am 14.11.09 in M├╝nchen sein und w├╝rde dich gerne mal wieder sehen ­čÖé Meld dich doch bitte mal!! sehr sehr sehr sehr sehr wichtig -> VIP
(Link gel├Âscht)
Viele liebe Gr├╝├če Annina-Sue
p.s.:Wenn du hilfe bei Siegfried und Co brauchst… ­čÖé
und Happy Halloween -)

Tornhill
Tornhill
1. November, 2009 12:31

Oh oh – ich f├╝rchte, liebe Annina-Sue, du hast dir gerade eine ganze Menge unliebsamer G├Ąste eingeladen, die ├╝ber Potenspillen und Gl├╝cksspiele reden wollen. ­čśë

Dietmar
Dietmar
1. November, 2009 12:43

Mr. Matumbe m├Âchte ├╝brigens mehrere Millionen ÔéČ treuh├Ąnderisch aus S├╝dafrika nach Deutschland transferieren …

Asmodeus
Asmodeus
2. November, 2009 15:46

Und da war noch der kleine Junge ohne Ohren und mit einem Arschgesicht aus Bangladesch der von nymphomanischen Eunuchen heimgesucht wird, wenn du diese Nachricht nicht an 350 verschiedene Leute innerhalb von 200,25 Sekunden weiterschickst.

Howie Munson
Howie Munson
6. November, 2009 02:44

ich w├╝rdige mal die runde Zahl, wenn’s sonst schon keiner macht… auf das die n├Ąchsten 100 Seiten noch vorm ersten Advent fertig werden…
***"Das Ziel: 12 Seiten pro Werktag,***
***mindestens aber 50 die Woche."***
P.S.: gibt es irgendeine m├Âglichkeit den Text zu formatieren um Zitate eleganter zu kennzeichnen?

Julian
Julian
6. November, 2009 15:50

Herzlichen Gl├╝ckwunsch zu den ersten 100.

Keep it up!

Bernhard
Bernhard
18. November, 2009 02:25

Was ich mich gerade frage: Sind die Seitenzahlen, die Du hier an gibst, die gleichen Seitenzahlen wie im (Taschen-) Buch? Schreibst Du es bereits im fertigen Layout? Und wenn nicht: Wieviel Seiten, die hier stehen, sind es dann auf das (Taschen-) Buch umgerechnet?

Wortvogel
Wortvogel
18. November, 2009 10:21

@ Bernhard: Das habe ich in den Kommentaren schon beantwortet. Standard-Manuskriptseite ist 60 Zeichen, 30 Zeilen. Wieviel das an Taschenbuch-Seiten gibt, l├Ąsst sich nicht exakt sagen, weil das auch auf die Randmargen, Durchsch├╝sse, Seitengr├Â├če etc. ankommt. Aber mit 450 Manuskriptseiten bleibe ich im L├Ąngenbereich der ersten beiden Romane.

Tornhill
Tornhill
19. November, 2009 10:59

"15.11.: Die Story kommt in Schwung, und (wie ├╝blich) gibt es keinen Mangel an Sex und GewaltÔÇŽ"
Hihi, nachdem’s der Lektor schon beim letzten Band durchwinkte… ­čśë

Wortvogel
Wortvogel
19. November, 2009 11:12

@ Tornhill: Das hatte mich seinerzeit auch ein wenig gewundert (besonders am Ende von Band 2 – erfahrene Leser wissen, was ich meine). Diesmal ist es allerdings weniger explizit. Ich denke nur, dass das zu den Nibelungen genau so geh├Ârt wie Sch├Ądelspaltereien und nebige Rhein-Auen…

Andreas
Andreas
19. November, 2009 11:51

Gerade gabs nen Seitenhieb bei Quotenmeter gegen dich:
http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=38549&p3=

Wortvogel
Wortvogel
19. November, 2009 11:57

@ Andreas: H├╝bsch! Sollen sie sich gerne einen drauf von der Palme wedeln. Wer glaubt, mich mit sowas noch treffen zu k├Ânnen, sagt mehr ├╝ber sich selbst, als ├╝ber mich. Schade nur, dass ich Manuel als jemanden erlebt hatte, der sich sowas immer verkneifen konnte. Die Luft wird wohl d├╝nner…

Howie Munson
Howie Munson
20. November, 2009 23:23

Bekommt der Lektor das Werk dann sp├Ąter als ganzes oder hat er schon Teile vom neuen Band in Augenschein genommen?

Zur weiteren Motivation:
wir.. woll’n… die… zweihundert seh’n
wir woll’n die zweihundert seh’n…
wir woll’n, wir woll’n, die zweihundert seh’n!
*duck&wech*

Testuser
Testuser
23. November, 2009 00:14

Ich muss ja zugeben, dass ich noch keins deiner B├╝cher gelesen habe und das leider auch nicht plane, weil ich kein Freund von Fantasy bin. Trotzdem bin ich passionierter Leser dieses Blogs und hab mich sp├Ątestens nach dem Beitrag "Das Haus auf der anderen Strassenseite…" gefragt, warum du nicht einen Roman in diesem Stil schreibst. Den Kommentaren nach zu beurteilen, fanden den Beitrag viele sehr gut. Ein Roman in der Gegenwart ohne Fantasy oder Sci Fi Elemente, geb├╝ndelt mit deiner erz├Ąhlerischen F├Ąhigkeit, das w├╝rde bestimmt eine ziemlich runde Sache werden. Hast du schon mal ├╝ber sowas nachgedacht? Oder w├Ąre das auch finanziell problematisch, alleine weil es keine Auftragsarbeit ist?

Dietmar
Dietmar
23. November, 2009 08:31

*fingerheb*@Testuser: ,,Hope" geht ohne Fantasy.

Wortvogel
Wortvogel
23. November, 2009 10:33

@ Dietmar: Das Manuskript zu "Hope" stammt aber von Katrin Tempel.

@ Testuser: Was du sagst, ist durchaus richtig (auf deinen Kommentar hin hat sogar mein Agent heute morgen dieselbe Frage aufgeworfen). Da werde ich sicher einen Beitrag zu schreiben, w├Ąhrend ich f├╝r den Nibelungen-Endspurt auf Ibiza weile. Danke auf jeden Fall f├╝r das Vertrauen.

Testuser
Testuser
23. November, 2009 18:35

@ Wortvogel
Super, das sind ja gute Nachrichten. Ich bin gespannt!