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Jul 2009

Random Charts (8): Hollywood Legends that hit rock bottom – hard

Themen: Film, TV & Presse, Neues, Random Charts |

Ich hatte schon angekündigt, dass ich über enttäuschend verlaufene Karrieren auch eine Männer-Version machen würde. Allerdings will ich nicht auf Schauspieler eingehen, die ihr Potential nie erfüllen konnten, sondern auf echte Filmstars der alten Schule, die gegen Ende ihrer Karriere in ziemlich fragwürdigen Produktionen mitmachten, um die Rechnungen (oder den Dealer) zu bezahlen.

Es geht in diesem Beitrag nicht um Häme – ganz im Gegenteil: jedem dieser Darsteller hätte ich einen würdigeren Abgang gegönnt.

milland1

Ray Milland (+1986) ist so einer. Kein "romantic lead" wie Cary Grant oder Rock Hudson, trotzdem überzeugend in "Der Major und das Mädchen" mit Ginger Rogers. Und was der nicht sonst noch alles drauf hatte: die erschütternde Alkoholiker-Studie "Das verlorene Wochenende", der Gruselklassiker "Der unheimliche Gast", der Spionagefilm "Ministry of Fear", der Thriller "Bei Anruf Mord". Billy Wilder, Fritz Lang, Alfred Hitchcock – Milland hat mit allen Super-Regisseuren gedreht.

Über viele Fernsehauftritte landete er schließlich bei Corman, als die Ära der großen Hollywood-Stars zu Ende ging. Aber er blamierte sich auch in "Lebendig begraben" und "Der Mann mit den Röntgenaugen" nicht.

Was Milland dann in den 70ern an Aufträgen annahm, war weniger schön: "Look what happened to Rosemary’s baby", "Frogs", "Der Bucklige vom Horror-Kabinett", und "Die Nacht der lachenden Leichen".

Seine Bankrotterklärung aus dieser Ära ist sicher der hier:

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cotton1

Joseph Cotten (+1994) gehört in eine ähnliche Liga wie Milland. Auch seine Filmographie weist ein paar absolute Highlights auf: "Citizen Kane", "Der dritte Mann", "Das Haus der Lady Alquist", "Im Schatten des Zweifels", "Niagara", "Duell in der Sonne".

Auch er begann in den späten 50ern mit kleineren Jobs beim Fernsehen, und verkaufte seine Talente in den 60ern dann an jeden, der ihm einen Scheck ausstellte. Dazu gehörten auch die Macher solcher Heuler wie der japanische "U 4000 – Panik unter dem Ozean", und der italienische "Der Vernichter". Das kann man alles noch rechtfertigen, wenn man milde sein will, aber endgültig abwinken hätte Cotten spätestens bei sowas müssen:

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ferrer1

Mel Ferrer (+ 2008) war nicht nur ein Hollywood-Star, sondern zu allererst einmal der Ehemann von Audrey Hepburn. Aber mit Filmen wie "Krieg und Frieden", "Lili", "Die unheimlichen Hände des Dr. Orlak", und "Die Ritter der Tafelrunde" spielte er sich eine Zeit lang aus der B-Klasse heraus. Dann aber suchte er sein Glück primär in Südeuropa – und fand viele, viele schlechte Drehbücher: "Der schwarze Korsar", "Guyana – Kult der Verdammten", "Der Fluss der Mörderkrokodile", "Großangriff der Zombies". Kino der Sondermüllklasse.

"Lebendig gefressen" steht gleich zweimal in seiner Filmographie – einmal als italienische Schlachtplatte von 1980, und dann als Tobe Hoopers Heuler "Eaten Alive" von 1977:

http://www.youtube.com/watch?v=WfELZdf4E_M

 

perkins1

Anthony Perkins (+1992) war immer zu weich und schlaksig, um in Hollywood ein echter Leading Man zu sein. Aber trotzdem (oder gerade deshalb) gelang es ihm immer wieder, saftige Rollen einzufahren: "Die Nacht kennt keine Schatten", "Der Prozess", "Catch-22" – und natürlich "Psycho". Norman Bates hat ihn unsterblich gemacht, und man kann es als besonders bösen Fehler seiner Karriere auffassen, dass er sich 22 Jahre später breitschlagen ließ, den Charakter für eine unnötige Fortsetzung erneut zu spielen. In den 80ern drehte machte er "Psycho" zur Franchise, drehte Teil 3 gleich selbst, und sank für Teil 4 auf TV-Niveau runter. Im albernen Slasher-Film "Destroyer" parodierte er das Klischee des ewig entnervten B-Regisseurs – genau mit der Sorte sollte er sich in seinen letzten Jahren wahrlich genug rumschlagen müssen: Mit Tobe Hooper drehte er den TV-Thriller "Im Bann des Grauens", mit Stuart Gordon den Fernseh-Grusler "Daughter of Darkness".

Am schmerzhaftesten ist aber, dass eine seiner letzten größeren Rollen die Jekyll/Hyde-Bastardisierung "Edge of Sanity" von Harry Alan Towers war, den meine Leser ja zur Genüge kennen. "Double the terror – double the fun!"? I don’t think so:

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palance1

Jack Palance (+2006) war ebenfalls kein Leading Man – dafür war er zu grobschlächtig, zu brutal, zu massig. Aber er schaffte es, konstant gute Arbeit als "heavy" abzuliefern: "Mein großer Freund Shane", "Attila", "Der silberne Kelch", und in der TV-Version von "Requiem for a Heavyweight". Auch seine Interpretation Draculas in der Adaption von Dan Curtis wurde hoch gelobt.

In späteren Jahren ließ seine Rollenauswahl dann massiv zu wünschen übrig: die Filmwelt wäre ohne "Der Dämon des Grauens", "Zwei Supertypen räumen auf", "Nackte Eva", und "Africa Express" sicher nicht schlechter dran.

Auch Palance machte den Fehler, sich mit dem Schlemihl Harry Towers einzulassen, und drehte mit ihm unsäglichen Dummfug wie "Justine",  "Delta III", und "Der Geächtete von Gor".

In den 80ern bekam er noch einmal die Kurve, überzeugte in "Tango und Cash" genau so wie in "Batman", und sackte für "City Slickers" sogar einen späten Oscar ein (seine einarmigen Liegestütze bei der Verleihung sind legendär).

Palance hätte es damit gut sein lassen können. Auf seiner Straußenfarm in Kalifornien gab es sicher genug zu tun. Aber nein, er wollte weiter filmen – und prompt landete er 1998 noch ein letztes mal bei Harry Alan Towers:

http://www.youtube.com/watch?v=WD86jVGAK6g

Es hätte noch genügend andere Kandidaten gegeben, von Tony Curtis bis Kirk Douglas, vor Orson Wells bis Rock Hudson. Aber die Diskussion darüber überlasse ich gerne euch.

Vielleicht hätten die aufgelisteten Darsteller einfach früher sterben sollen, wie Alan Ladd oder Humphrey Bogart. Oder zeitig aus dem Rampenlicht treten, wie Cary Grant. Oder in Semi-Pension gehen, wie Sinatra und Astaire.

It’s better to burn out than to fade away – especially in crappy movies…



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Joe
Joe
22. Juli, 2009 10:58

Bei Milland fällt mir spontan seine Mitwirkung im Pilotfilm der klassischen Battlestar Galactica Serie ein. Bei Ferrer denke ich an Falcon Crest. Apropos Falcon Crest: Die Geschichte dieser Serie enthält wohl noch andere Namen für diese Rubrik: Cesar Romero, Rod Taylor,…

Baumi
22. Juli, 2009 11:23

Was sowas angeht, bewundere ich ja Dennis Hopper. Er war in mehr als genug Filmen , die bei den meisten Darstellern Karriere-Killer gewesen wären.
Aber er schafft es irgendwie, dass selbst der größte Dreck, in dem er mitspielt, nie an ihm kleben bleibt. Und mit dem Geld daraus finanziert er sich ein hübsches Leben.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
22. Juli, 2009 11:33

Welche fragwürdigen Produktionen hat denn Kirk Douglas mit seinem Namen in seinem Alterswerk geadelt? Mir fällt nur dieses Zugräuberding mit Burt ein. Ich fand den eigentlich nicht schlecht und habe mich köstlich amüsiert, ich bin aber auch leicht zu amüsieren.

Tornhill
Tornhill
22. Juli, 2009 11:42

Es wird keine Absicht gewesen sein, aber mich freut, dass Bela Lugosi nicht auftaucht…denn ich bleibe bei meiner Theorie, dass der es NIE draufhatte und ein lächerlicher Dracula war. Christopher Lee hingegen rockte die Hütte!

Die "Psycho"-Sequels fand ich übrigens überraschend gut, ist allerdings auch was her, dass ich die gesehen habe.

Asmodeus
Asmodeus
22. Juli, 2009 12:01

"Vielleicht hätten die aufgelisteten Darsteller einfach früher sterben sollen,"

Das mag durchaus stimmen, aber dieser Satz schmeckt durchaus…..ziemlich bitter, finde ich.

Dietmar
Dietmar
22. Juli, 2009 13:14

Niemand hat das besser gemacht als Cary Grant. Für meinen Geschmack kam Sean Connery noch mit einem blauen Auge davon. Vielleicht hat er, intelligent wie er ist, bei der ,,Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" gemerkt, dass ihm jetzt eine ähnliche ,,Alterskarriere" bevorsteht.

Oh, halt, John Wayne: Nochmal einen großen Film zu machen, der den eigenen Mythos zu Ende erzählt. Das ist auch großartig!

Dietmar
Dietmar
22. Juli, 2009 13:15

Clint Eastwood verhält sich auch ausgesprochen weise, finde ich.

Wortvogel
Wortvogel
22. Juli, 2009 14:38

@ Joe: "Falcon Crest" war sowieso das Altersheim Hollywoods: Kim Novak, Brad Harris (!), Mel Ferrer, John Saxon, Jane Wyman, Cliff Robertson, Rod Taylor, Roy Thinnes, Lana Turner, Gina Lollobrigida, Leslie Caron, Ursula Andress u.v.a.

Dazu coole B-Besetzungen wie Daniel Greene (Paco – Kampfmaschine des Todes!), Apollonia, Carla Gugino, Lorenzo Lamas, Robert Ginty, Brian Thompson, Jane Badler, Shannon Tweed u.v.a.

Besser geht’s nicht!

Peroy
Peroy
22. Juli, 2009 15:19

Der Content von dem Beitrag ist mir zu vorgestern. Ich warte, bis Cuba Gooding Jr. an die Reihe kommt…

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
22. Juli, 2009 16:55

@Wortvogel: und was hat es ihnen bebracht? Nicht! Denn Budako hatten wir schon und BuCako kam irgendwie nicht gut. 🙂

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
22. Juli, 2009 16:59

Clint Eastwood wird immer besser je älter er wird. Vor und hinter der Kamera. Der kann sich halt die Dinger aussuchen die er machen will und dann schreit Hollywood wieder auf, angesichts der Güte seiner Projekte. Der Mann steckt sie alle in die Tasche. Make my day!

Heino
Heino
22. Juli, 2009 18:14

Auf Ray Milland lasse ich nix kommen und "Der Man mit den Röntgenaugen" ist immer noch klasse. Jack Palance habe ich erst recht spät entdeckt, aber den fand ich auch sehr klasse.
Joseph Cotten kann ich nicht mehr wirklich einordnen, habe zwar sicher viele Filme mit ihm gesehen, aber da ist nicht viel hängen geblieben. Und Anthony Perkins war mir immer zu weichlich, dem kann ich einfach gar nichts abgewinnen.
Bei Kirk Douglas bin cih auch verwundert, allerdings kenne ich von seinem Alterswerk fast nichts. Zwischen "Teufelkreis Alpha" und "Archie und Harry tun es" klafft eine riesige Lücke und dann kommt auch schon "Greedy". Was da sonst noch war, könnte ich nicht sagen.

Wortvogel
Wortvogel
22. Juli, 2009 18:22

@ Heino: Nun könnten ja ALLE Beteiligten im Zweifelsfall mal in der IMDB nachschauen. Thema Kirk Douglas: "Holocaust 2000", "Saturn 3", "Cactus Jack"?

Zugegeben, Tony Curtis war noch schamloser

Beide leben allerdings noch, und sind auch deshalb disqualifiziert.

kosar34
kosar34
22. Juli, 2009 18:22

Clint Eastwood hat das ja clever gemacht in den 70er Jahren. 1 Film fürs Studio(Dirty Harry/San Fernando) – 1 Film für sich(Bronco Billy/Honky Tonk Man). Seine ,,eigenen" Filme waren billig und haben ja auch ganz gut eingespielt. Warner Brothers hat ja ihn machen lassen. Habe mal ein Interview mit Burt Reynolds gelesen. Er war richtig neidisch auf Clint Eastwood-Schachzug. Sein größter Fehler war,lt. Reynolds, das er nicht weitere ,,Ausgekochte Schlitzohr"-Filme gedreht hat. Die waren sichere Kassenschlager und dann hätte ihn das Studio auch ,,eigene Filme" drehen lassen.

Wortvogel
Wortvogel
22. Juli, 2009 18:26

@ kosar: So einfach würde ich es mir nicht machen – Burt Reynolds' Charme ist schon sehr dem Machismo der 70er verhaftet, und war in den 80ern einfach "out". Außerdem kann man argumentieren, dass die "Schlitzohr"-Filme sein größter Fehler waren – er hatte sich mit "Deliverance" als großartiger Drama-Schauspieler von seinen TV-Wurzeln befreit. Danach den "good ole' Hampelmann" zu machen, mag zwar lukrativ, vielleicht aber nicht schlau gewesen sein. Eastwood hat zwar Action-Komödien gedreht – ist seiner Persona aber immer treu geblieben.

Lutz
Lutz
22. Juli, 2009 18:47

An Lugosi hatte ich auch noch gedacht. Ansonsten würde mir noch Burt Reynolds einfallen, der allerdings auch noch lebt und mit Boogie Nights zumindest einen film drin hatte, mit dem er im Alter ein wenig Punkten konnte.

Über Marlon Brando könnte man auch noch streiten. Der hatte zwar bis zum Ende hin immer mal wieder Filme, die man sich auch ansehen konnte, aber im Großen und Ganzen hat er, solange das Geld am Ende stimmte, jeden Mist gedreht, den man ihm anbot (z.B. "Die Insel des Dr. Moreau").

Selbiges trifft auch auf Orson Welles zu, der dummerweise das Pech hat, dass seine letzte Rolle ausgerechnet det Erzähler in dem Transformers Zeichentrickfilm ist.

Ich gehe noch mal in mich und überlege weiter… 🙂

Dietmar
Dietmar
22. Juli, 2009 18:59

@Kosar: Mal ganz abgesehen davon, dass Eastwood, wohl im Gegensatz zu Reynolds, ausgesprochen intelligent und künstlerisch vielseitig begabt ist. Er steht schauspielerisch auf höherem Niveau, ist ein ausgezeichneter Regisseur, spielt sehr ordentlich Klavier, und was er komponiert, Beispiel ,,Mystic River", muss sich nicht verstecken.

Wenn Reynolds Eastwoods Karriere auf einen einzigen Kniff, den er selbst vielleicht auch hätte machen können, reduziert, überschätzt er sich wohl und unterschätzt Eastwood.

Peroy
Peroy
22. Juli, 2009 19:01

"Ansonsten würde mir noch Burt Reynolds einfallen, der allerdings auch noch lebt und mit Schwerter des Königs zumindest einen film drin hatte, mit dem er im Alter ein wenig Punkten konnte."

Jetzt stimmt’s…

kosar34
kosar34
22. Juli, 2009 19:23

@Wortvogel: Hast schon recht mit Burt Reynolds. Der hat sich nie so recht von seinen Machoimage trennen wollen/ können. Er tut mir schon leid. War einer der grossen Stars der 70er und nun ist leider Funkstille. ,,Boggie Nights" wurde ja als sein Comeback gepriesen aber dann kam leider nichts mehr nach. Er hatte doch diese langjährige Verletzung bei den Dreharbeiten zu ,,City Lights"(mit Clint Eastwood) erlitten. Das soll ihn ja ziemlich lange außer Gefecht gesetzt haben. Ist schon komisch mit Clint Eastwood und Burt Reynolds. Eastwood ist jetzt eine einzigartige lebende Legende, die uns hoffentlich noch lange grossartige Filme schenkt.
Burt Reynolds ist völlig in Vergessenheit geraten.
Vieleicht seine eigene Schuld. Wer weiss das schon.
Oh Gott! Das klang hoffentlich nicht zu pathetisch! 🙂

kosar34
kosar34
22. Juli, 2009 19:38

@Dietmar: Kein Widerspruch. ,,Gran Torino" war einfach grossartig! Das ganze Kino ist beim Abspann sitzen geblieben. Das habe ich nur selten erlebt. Ich hatte Tränen in den Augen bei den Abspann-Song.
Einfach wunderbar! Was dieser Mann leistet – Unglaublich! Auf seinen Nelsen Mandela-Film bin ich schon gespannt. Bezüglich Burt Reynolds: Kann man natürlich nicht mit Clint Eastwood vergleichen. Er hat sich, wie Wortvogel schon richtig meinte, nur auf sein Machoimage/charme verlassen und sich nicht weiter entwickelt. Jetzt kräht kein Hahn mehr nach ihn. Ist vieleicht seine eigene Schuld(Selbstüberschätzung/Grossenwahn). Wer weiss das schon.

GrinsiKleinPo
GrinsiKleinPo
22. Juli, 2009 20:03

@Kosar34: City Lights? Kann es sein, dass du City Heat meinst, denn die IMDB kann kein City lights mit Clint und/oder Burt R. finden. City Heat fand ich recht unterhaltsam und zeigt im nachhinein recht deutlich den Unterschied zwischen Burt R. Und Clint E. CE ist einfach ein etwas humorvollerer Dirty Harry während Burt R. ehr etwas angestrengt lustig wirkt.

kosar34
kosar34
22. Juli, 2009 20:13

@GrinsiKleinPo: Klar, ,,CityHeat"(Klatsch an meine Stirn). Danke für den Hinweis. 🙂

kosar34
kosar34
22. Juli, 2009 20:15

Es muss natürlich richtig ,,City Heat" heissen.

Heino
Heino
22. Juli, 2009 20:57

@Wortvogel:klar hätte ich das machen können, aber darum ging es mir doch gar nicht. Ich wollte doch nur sagen, dass Douglas mir nur aufgrund weniger Filme mit einem positiven Image im Gedächtnis geblieben ist.
Ist ja auch eine Leistung, mit nur einigen guten Filmen von einer Reihe richtiger Heuler ablenken zu können:-)

Heino
Heino
22. Juli, 2009 20:57

By the way, was ist eigentlich aus der Movie Mania geworden?

Wortvogel
Wortvogel
22. Juli, 2009 21:07

@ Heino: Kommt wieder – ich brauchte nur dringlich eine Pause.

Mozart
Mozart
22. Juli, 2009 23:55

Hey Wortvogel,
jetzt da ich aus meinem Urlaub zurück bin, kann ich ja wieder produktiv was beitragen!! 😉

Also ich würde zweimal in zwei Richtungen differenzieren.
1. Kunst vs. Arbeit
2. Hochbezahlt vs. Niedriglöhner

zu 1.
wenn ein Schauspieler (zumindest kurzfristig) ganz oben angekommen ist, gibt es 4 weiterte Lebenswege
a) er stirbt oben, oft vorzeitig (Wahrscheinlichkeit: sehr selten)
b) er geht in Ruhestand, da er keine künstlerisch erfüllenden Rollen mehr erhält (selten)
c) er nimmt bis an sein Lebensende jeden Scheck an, den er bekommt, weil er das Geld benötigt um seine (Film-)Kunst zu finanzieren (manchmal – z.B. Welles)
d) er nimmt bis an sein Lebensende jeden Scheck an, den er bekommt, weil er das Geld benötigt um sein Überleben/seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. (Normalfall)

-> offensichtlich kann bei dem Thema nur d) in Frage kommen.
Schöne Auswahl von dir, nur denke ich, dass v.a. bei den geringen Gagen, die früher relativ zu heute im Topbereich gezahlt werden, sehr viele ehemalige Schauspieler auf dem Level, das du mit deiner Auswahl vorgegeben hast, verarmt sterben und vorher jeden Scheck mitnehmen müssen.

zu 2.)
Stars, die trotz Miniauftritt hochbezahlt sind, haben wohl nicht den "rock bottom" gesehen.
Somit finde ich es unpassend einen Brando hier zu erwähnen.

Schlechte Filme drehend ganz tief am Boden waren bzw. sind meiner Meinung nach noch:
F. Murray Abraham, Cuba Gooding Jr., Richard Burton, Macaulay Culkin, Burt Reynolds und Rod Steiger.

Cheers,
Mozart

Andreas
Andreas
23. Juli, 2009 00:10

Besteht irgendwie die Möglichkeit, dass "The Thing With Two Heads" als Vorbild diente für das http://springfield-shopper.de/Pictures/Screenshots/8f02/8f02_146.jpg hier?

Perry
Perry
23. Juli, 2009 01:06

"Justine" vom ollen Franco is m.E. nach aber schon ein besserer film im 200+-Streifen-oeuvre des spaniers. und palance schlägt sich auch nicht schlecht, volltrunken wie er is…

Wortvogel
Wortvogel
23. Juli, 2009 11:06

@ Mozart: Es steht noch eine Antwort von dir bei den letzten "Random Charts" aus…

Heino
Heino
23. Juli, 2009 17:59

@Wortvogel:kann ich verstehen, da sgeht mir jedes Jahr beim Fantasy Filmfest so. Danach will ich auch erstmal ne Weile keine Filme mehr sehen