Lesbian Vampire Killers

lesbianvampirekillersEngland 2009. Regie: Phil Claydon. Darsteller: James Corden, Matthew Horne, MyAnna Buring, Silvia Colloca, Paul McGann u.a.

Jimmy ist mal wieder von seiner tyrannischen Freundin abserviert worden. Kumpel Fletch schlägt massiv Party zur Selbstfindung vor, aber Jimmy hat eine bessere Idee – wandern durch das englische Hinterland. Erstaunlich genug, dass sich die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut bringen lassen: im Kuhkaff Cragwich tummeln sich nämlich die schärfsten Weiber der Welt, als hätte man eine Wagenladung FHM-Modelle hier vergessen. Dummerweise geht das auf einen Fluch zurück, demnach alle Mädchen des Ortes mit 18 zu lesbischen Vampirinnen werden. Zusammen mit ein paar wohlgesonnenen (und wohlproportionierten) Studentinnen nehmen Fletch und Jimmy widerwillig den Kampf auf.

Seufz. Da erwartet man einen zweiten „Shaun of the Dead“, und was bekommt man? Einen zweiten „Stefan & Erkan gegen die Mächte der Finsternis“.

Aber ich will mal gar nicht so gemein sein: „Lesbian Vampire Killers“ (der Film wurde erst NACH der Erfindung des Titels geschrieben) ist eher das, was ich mir vorstelle, wenn Elton und Simon Gosejohann jemals eine Horror Comedy drehen. Das passt nicht nur äußerlich gut zu den Protagonisten: Corden und Horne sind in England ein beliebtes Komiker-Duo mit eigener (wenn auch selten inspirierter) Sketchshow. Gerüchten nach kaperten sie dieses Projekt für sich, nachdem die Macher eigentlich andere Hauptdarsteller im Auge hatten.

Von der Produktionsqualität weiß LVK durchaus zu überzeugen: die Sets sind toll, sie sind schön bunt gefilmt, die Spezialeffekte sind State of the Art, und es läuft alles recht flüssig ab.

Auch was die titelgebenden lesbischen Vampire angeht, müssen sich die Macher keine Vorwürfe gefallen lassen: LVK bedient jedes Schulmädchen- und Cheerleader-Klischee, und kostümiert seine leckeren Darstellerinnen so knapp wie möglich. Es regieren Mini-Röcke, Bauchfrei-Tops, und jede Menge Fetisch-Accessoires von Sekretärinnen-Brille bis Kaugummi.

Leider ist der Film an keiner Stelle so frech, wie er zu sein vorgibt – Blut wird aus Jugendschutzgründen komplett durch weiße Gülle ersetzt, diverse Nippel sind überschminkt, und wenn die Protagonisten mal “scheiße” sagen, hört man förmlich die Autoren, wie sie sich stolz auf die Schulter klopfen.

Schlimmer noch: die banale Handlung schert uns genau so wenig wie die Hauptfiguren. In “Shaun of the Dead” war immer klar, dass hinter den armseligen Existenzen von Shaun und Ed zwei wirklich patente Kerle stecken, die nur mal eine Chance brauchen, sich zu beweisen. Fletch hingegen ist ein obszöner Vollidiot, und Jimmy ein armseliges Weichei. Je eher die ins Gras beißen, desto besser.

Der Humor beschränkt sich auf banalsten Slapstick und dämlich-pubertäre Sprüche – da ist nichts clever, hintergründig, oder gar parodistisch.

Kurzum: Ein Film, der leider nicht ansatzweise so inspiriert ist wie sein Titel.

http://www.youtube.com/watch?v=fIS8pM4Gvj0

Parasomnia

parasomnia-sales-artUSA 2008. Regie: William Malone. Darsteller: Dylan Purcell, Patrick Kilpatrick, Jeffrey Combs, Cherilyn Wilson u.a.

Dem Vernehmen nach hat William Malone, Regisseur so eklektischer Werke wie „Creature“, „House on Haunted Hill“, und „FearDotCom“, diesen Film aus eigener Tasche finanziert. Das erscheint im ersten Moment beeindruckend, aber nach meiner Erfahrung ist ein Bruch mit dem Hollywood-Mantra „never invest your own money“ nie ein gutes Zeichen: wenn das Projekt so bestechend ist, dass Malone eigenes Vermögen zu investieren bereit ist, sollte dann nicht auch eine reguläre Finanzierung möglich sein?

Die Story ist tatsächlich relativ eigen: der frisch gesingelte Danny sieht bei einem Krankenhaus-Besuch die schlafende Laura – sie leidet seit ihrer Geburt an der titelgebenden Krankheit, und wacht immer mal wieder nur für Sekunden oder Minuten auf. Im Nebenzimmer wird der brutale Killer und Mesmerist Byron Volpe in Ketten gehalten. Weil man Laura für Experimente nutzen will, entführt Danny sie kurzerhand, und knüpft zarte Bande zu dem Mädchen, das kaum mehr als ein paar Sätze schafft, bevor sie wieder einschläft (und sich dabei in einer bizarren, Hellraiser-esken Alptraumwelt wiederfindet). Das Problem: Laura scheint ihre wache Zeit gerne mit übergroßen Messern zu verbringen, und um Danny herum sterben plötzlich die Leute. Byron Volpe wiederum betrachtet Laura als seine „Braut“, und sieht nicht ein, dass er auf sie verzichten soll…

„Parasomnia“ ist genau wie „Shuttle“ die Sorte Film, die ich auf Festivals immer zu finden hoffe: eine eigenständige Idee, eine eigenständige Welt, sorgsam gebaut um schicke Schockeffekte und gute Darsteller. Horror der alten Schule, ohne altmodisch zu sein.

William Malone versucht offensichtlich, sich im Kreis von Clive Barker, Guillermo del Toro, und Stuart Gordon zu platzieren – die Welt von „Parasomnia“ ist ein Alptraum, auch außerhalb der Alpträume. Eine erkennbare „Realität“ gibt es nicht, Sets und Figuren sind klar als solche zu erkennen. Halbdunkel regiert, grüngrau, als wäre alles vor langer Zeit verschimmelt. Schallplatten aus den 60ern, Behandlungsmethoden aus den 40ern, Cops aus den 70ern – wo die Zeit stehengeblieben ist, prallen die Anachronismen aufeinander.

Mittendrin: eine Liebesgeschichte. Danny liebt Laura, und Laura liebt Danny… irgendwie. Ihre Zeit ist kostbar, weil sie so kurz ist. Danny könnte Falco sein, und seine Laura ist Jeanny. Sie braucht ihn, und er will nichts mehr als gebraucht werden.

parasomnia1b

Aber in dieser Twilight Zone ist Liebe keine Option, und die dunklen Mächte sind immer darauf erpicht, ihr Licht zu löschen: die schmierigen Bullen, die skrupellosen Ärzte, die geile Nachbarin, der seelenlose Killer. Doch Danny und Laura finden Erlösung in der Ewigkeit.

Das ist alles bezaubernd, feinfühlig, und mit sehr viel Können erzählt. Die Darsteller passen sich der überhöhten Märchen-Realität an, Musik und Bauten fallen perfekt ineinander. Traumbilder, vielleicht nicht perfekt in der Technik, aber provokant in der rüden Schönheit. Erinnerungen an „Paperhouse“, „Hellraiser 2“, „Pan’s Labyrinth“.

Leider kettet sich Malone dann aber doch zunehmend an die Konventionen des Horrorfilms, bricht die dunkle Romanze, das schwarze Märchen, in dem er auf Slashermotive, Gore, und einen Antagonisten setzt, der in einem gewöhnlichen Schlitzerfilm besser aufgehoben wäre. Und dann schleichen sich auch willkürliche Sprünge in der Logik der Geschichte ein, die schleichend jedes echte Drama erodieren lassen. Das Storytelling zerfasert zum Ende hin, als habe Malone irgendwann die Konzentration verloren. Alles wird assoziativ, opak, amorph. Der Film geht dem Zuschauer verloren – und der Zuschauer geht dem Film verloren.

Einer der Gründe, warum ich „Parasomnia“ trotz seiner Schwächen empfehle, die schlicht und ergreifend meine erlahmende Toleranz mit 0815-Slashern, die sich nicht erblöden, die immer gleichen Figuren durch die immer gleichen Szenarien zu scheuchen – sowas wie das hier:

„Parasomnia“ gibt sich wenigstens redlich Mühe, eine eigene Geschichte zu erzählen, eigene Akzente zu setzen, eine eigene Stimme zu finden. Es flackert blass die Erinnerung auf, warum man überhaupt mal angefangen hat, sich für Horror zu interessieren. Wann hat man zuletzt einen Genre-Film gesehen, der für sich das Attribut „ambitioniert“ reklamieren kann? Eben.

Den nachfolgenden Trailer solltet ihr euch dringlich in HQ ansehen, sofern eure Hardware das zulässt:

http://www.youtube.com/watch?v=-tO583ORAfQ

Mule Skinner Blues

muleUSA 2001. Regie Stephen Earnhart. Beteiligte: Beanie Andrew, Ricky Lix, Raymond Dagley, Steve Walker

Viele von euch werden „American Movie“ gesehen haben, die ebenso tragische wie komische Dokumentation über den Präkariaten Mark Borchardt, der den Traum vom eigenen Horrorfilm träumt, dabei aber ständig über die eigene Inkompetenz stolpert. In seinen hilflosen Versuchen, „großes Kino“ zu machen, erinnert er an die tumben deutschen Genre-Filmer, die ihre Vorbilder zwar studiert, aber leider nicht verstanden haben. Als Bonus enthält die „American Movie“- DVD Borchardts kruden, aber teilweise ganz effektiven Kurzfilm „Coven“.

„Mule Skinner Blues“ ist so etwas wie die Senioren-Variante von „American Movie“. Die zugrunde liegende Idee lasse ich den Film mal selbst erzählen:

http://vimeo.com/4889333

Natürlich geht es hier sowenig wie in „American Movie“ um das tatsächliche „Making of“ eines Amateur-Horrorfilms: die Macher sind mehr daran interessiert, das bizarre Leben der Beteiligten im Umfeld einer Wohnwagen-Siedlung zu dokumentieren. Hier gibt es kleine Menschen mit großen Träumen, die sich schlichtweg weigern, ihr ganzes Leben als eine Niederlage anzusehen. Träumer, Säufer, Hurensöhne – manche mit Talent, manche nur mit einer großen Klappe. Von der Gesellschaft ignoriert, haben sie ihre eigene Familie erschaffen, brüchig zwar, aber warm in kalten Nächten.

Das Problem von „Mule Skinner Blues“ ist dabei, dass die Protagonisten nicht halb so lächerlich sind wie der Filmnerd Mark Borchardt. Allein ihr Alter verlangt uns einen gewissen Respekt ab. Und es gibt auch keine wirkliche Spannung: ein Erfolg des Filmprojekts von Beanie Andrew ist nicht mal theoretisch denkbar – er geht nicht wie Borchardt „against all odds“, sondern sucht nur irgendwas, um die mickrige Existenz erträglich zu gestalten.

Letztlich bleibt „Mule Skinner Blues“ damit ohne Aussage, ohne narrativen Drive – die Tatsache, dass Beanie seinen Kurzfilm „Turnabout is Fair Play“ dann doch noch irgendwann fertig bekommen hat (er ist auf der DVD enthalten – und endlich ist ein Vergleich mit Ed Wood mal angebracht), erscheint fast wie ein Nachklapp. Damit ist die Dokumentation allenfalls für beinharte Filmfans mit Doku-Fetisch empfehlenswert.



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OnkelFilmi

Das letzte Video ist auf privat gesetzt, Signore Dewi!

Stephan
Stephan

Die Besprechung von Parasomnia hat literarische Qualitäten – toll geschrieben!

Das untere Video geht übrigens nicht, wenn man sich nicht bei Vimeo einloggt.

Philip

Habe ich bislang zu wenig Horrorfilme gesehen, wenn mich der Trailer zu „Blood Snow“ mehr angesprochen hat, als der zu „Parasomnia“, oder einfach die falschen?

Ersterer ist zwar offensichtlich ein 08/15-Zehn-kleine-Negerlein-Slasher, aber wenn die Leute halbwegs fantasievoll abgemurkst werden, kann ich damit immer einen netten Abend haben.

‚Parasomnia‘ dagegen wirkt für mich wie ‚Vanilla Sky‘ meets ‚Hellraiser‘, meets ‚Saw‘, irgendwie zusammengefrickelt, nach dem Motto: Wenn die drei Filme zusammen 400 Mio. $ machen, dann schaffen wir das mit dem einen auch.

Reptile
Reptile

Der Trailer zu Parasomnia hat mich jetzt aber wirklich geflasht, muss ich sehen.

manhunter

„frisch gesingelt“… *notier*

Sir Richfield
Sir Richfield

Hmm.. Lesbian Vampire Killers scheint also nicht die Sorte Film zu sein, der bewußt so schlecht ist, dass er wieder gut ist. Schade eigentlich…

Peroy
Peroy

„Seufz. Da erwartet man einen zweiten “Shaun of the Dead”, und was bekommt man? Einen zweiten “Stefan & Erkan gegen die Mächte der Finsternis”.“

Also einen besseren Film ?

Reptile
Reptile

@Peroy
Beim besten Willen: Der Schockfaktor ala „Ich bin gegen alles was die anderen gut finden“ nutzt sich dann doch etwas ab.

Zudem glaube ich dir das jetzt in dem Beispiel einfach nicht. Komm schon das fällt doch jetzt einfach nur unter „schlechten Ruf erhalten“

Peroy
Peroy

Nö, „Shaun of the Dead“ war ein ziemlich schlapper Blender und insgesamt wenig amüsant. Und nach genau einer Stunde, pünktlich zur „Wir tun so als wären wir Zombies“-Szene (die immer wieder mal in solchen Filmchen variiert wird und bislang noch nicht ein einziges Mal funktioniert hat… außer als Mini-Gag in „Die Mumie“) ist die Luft aus dem Streifen draußen und er schleppt sich sehr qualvoll und mit letzter Kraft über die Ziellinie…

Peroy
Peroy

Hör‘ du mal lieber auf diesen überschätzten Popelfilm anzupreisen, als wäre er das Tollste seit der Erfindung des Rads…

Reptile
Reptile

Reden wir grade immer noch über Shaun of the Dead?
Naja, angepriesen als der tollste Film der Welt wurde er hier doch gar nicht sondern nur als Beispiel angeführt.
Vielleicht ist er ja überschätzt, sicher aber kein Scheissfilm. Simon Pegg kannte ich vorher auch gar nicht.
Natürlich ist alles immer Geschmacksache aber die Meinung von Peroy geht grundsätzlich immer gegen alles was von der Mehrheit als gut befunden wird.

Da geht bei mir die Glaubwürdigkeit ein wenig flöten weil es einfach zu sehr wie nach Prinzip wirkt.
Was solls, unterhaltsam ist das hier immer wieder:-)

Peroy
Peroy

„Natürlich ist alles immer Geschmacksache aber die Meinung von Peroy geht grundsätzlich immer gegen alles was von der Mehrheit als gut befunden wird.“

Das ist doch eine ganz dämliche Verallgemeinerung und entspricht in keinster Weise der Wahrheit…

Dr. Acula

@peroy
Hey, was ist aus der „Shaun scheißt auf seine Charaktere“-Einstellung geworden? I’m kinda disappointed…

Philip

@Wortvogel

Ich hab auch andere Ansprüche an einen Horrofilm, als das „fantasievolle Abmurksen der Protagonisten“.

Deswegen habe ich ja auch nur gesagt, dass mich „Blood Snow“ im Vergleich(!) eher anspricht, vor allem halt, weil der Trailer von „Parasomnia“ einfach nur nach zusammengestückelten Motiven von anderen Filmen aussieht, von denen ich zumindest einen (‚Vanilla Sky‘) überhaupt nicht mochte.
Bei so einem Slasher von der Stange ist wenigstens das Niveau nach unten halbwegs gut abgesteckt.

Peroy
Peroy

„Hey, was ist aus der “Shaun scheißt auf seine Charaktere”-Einstellung geworden? I’m kinda disappointed…“

Das tut der Film auch…

Tornhill
Tornhill

„Blut wird aus Jugendschutzgründen komplett durch weiße Gülle ersetzt“
Oha – da können wir uns also über schöne Cumshot-Assoziationen freuen! 😉

„Parasomnia“ jedenfalls klingt aber WIRKLICH interessant. Sowohl, was die Handlung, als auch die erwähnten Vorbilder angeht – so lahm er inhaltlich war, so fand ich den Stil von „FearDotCom“ doch bezaubernd und Traumthemen, sowie surreale Einsprengsel mag ich immer wieder gern.

Zur „Shaun“-Sache: Natürlich irrt Peroy in seiner Gesamtwertung, aber die letzte Szene gibt wirklich schlimmen Punktabzug, da der Film dort wirklich auf eine Hauptfigur scheißt, wie man es nicht tun sollte.

Tornhill
Tornhill

Hähä – gut, dass ich da war, der nicht von irgendwelcher Integrität behindert werde, sondern aussprechen kann, was der gesunde Menschenverstand verbietet.

Ich hörte, „Die Nacht der lebenden Looser“ hat das gleiche Problem? (Äh…also Sperma statt Blut, nicht zu geringe Scherzhemmung.)

Peroy
Peroy

„Ich hörte, “Die Nacht der lebenden Looser” hat das gleiche Problem? (Äh…also Sperma statt Blut, nicht zu geringe Scherzhemmung.)“

Äh, nööö… oder ? Zu lange her, dass ich den gesehen hab‘, ich erinnere mich nur noch an das wegrollende Ei und das sechszackige Pentagramm, mit dem man den Zentralrat der Juden beschwören kann… 8)

Lari
Lari

Die weiße Soße gab’s in „Die Nacht der lebenden Loser“ nur im Rohschnitt. Da wurden am Ende die Zombies in der Schul-Aula zersplattert, und weil die Produzenten auf eine Fsk12-Freigabe bestanden hatten, sah das dann aus wie eine riesige Bukkake-Party.

Der Regisseur von LVK hat Jahre vorher sein Regiedebüt mit „Alone“ gegeben, einen avantgardistischen Serienkillerfilm, der komplett aus der Perspektive der schizophrenen Hauptfigur erzählt wird. Dann hat er sieben Jahre lang nichts gemacht, dann LVK. Erstaunliche Karriere. 8)

Lari
Lari

„eineM“ soll’s heißen.

Peroy
Peroy

„Der Regisseur von LVK hat Jahre vorher sein Regiedebüt mit “Alone” gegeben, einen avantgardistischen Serienkillerfilm, der komplett aus der Perspektive der schizophrenen Hauptfigur erzählt wird.“

Ja, der war auch nicht gut…

http://trashtalk.badmovies.de/phpBB2/viewtopic.php?p=575878#p575878

Tornhill
Tornhill

„Alone“ war wirklich mies – insbesondere in der deutschen Synchro, welche die eh schon magere Schlusspointe versaute (da kann der Film nichts für, aber es sei doch angemerkt).

trackback

[…] “Shaun of the Dead” ran, ist aber auch nicht so strunzdumm und substanzlos wie “Lesbian Vampire Killer“. Gelangweilt habe ich mich keine Sekunde. Wenn man ihn nicht auf dem Festival genießen […]

Peroy
Peroy

Zu „Lesbian Vampire Killers“:

Der leidet am meisten unter seiner aufgetakelten Inszenierung, die ans reine Overdirecting grenzt und viele Momente ob ihrer Comichaften Übersteigerung fast schon der Lächerlichkeit preisgibt… sicherlich gewollt, aber halt auch einfach nervig. Positiv dagegen: Die Gags zünden zumeist, die Weiber sind allesamt heiß, der Score ist grandios (klingt bis auf ein paar Takte wie die Mucke aus dem „Shiri“-Trailer), und das Ganze ist im Gegensatz zu so manch anderer Horror-„Comedy“ durch die Bank Good-Natured-Fun. Oder um es mit den eigenen Worten des Films zu sagen: „Er hat das Herz am rechten Fleck, nur sein Gehirn ist ihm in die Hose gerutscht“. Die aus „Shaun of the Dead“ abgeschaute Fettsack-Loser-und-straighter-Leading-Man-Masche funktioniert hier übrigens besser als in ebendiesem. Der Hauptdarsteller sieht volle Kanne aus wie eine Mischung aus Jim Caviezel und Eric Roberts…

Hat mir besser gefallen als der blöde Shaun. 7/10