03
Apr 2009

BBC: Fernsehen mit Eiern

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Ich mag Jeremy Paxman – das BBC-Urgestein hält nicht viel von neumodischem Multimedia-Schnickschnack:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Und auf Politiker, die seine Fragen nicht beantworten, kann er schon gar nicht:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
10 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments
Dieter
Dieter
3. April, 2009 14:54

Das ist Rhetorik: Sag, was Du sagen willst, und lass Dich davon nicht abbringen. Enervierend.

Rupert
Rupert
3. April, 2009 17:39

zu dem letzten interview, wo er 12 mal "Did you threaten to overrule him?" fragt: laut wikipedia war das ab einem punkt nur mehr zeitschinderei auf regieanweisung, da der nächste beitrag noch nicht fertig war…

Wortvogel
Wortvogel
3. April, 2009 17:42

@ Rupert: Ist mir egal, WARUM er es macht – Hauptsache, es macht mal einer. Nichts entlarvt einen Politiker besser.

Jack Crow
Jack Crow
3. April, 2009 18:41

Paxman ist großartig und das Howard-Interview legendär! Zumindest was die Coolness von Interviewern und Moderatoren angeht kann sowieso nix der BBC das Wasser reichen – da kommt gerne auch mal ein abfälliges "hmpf" nach einem Interview…

Manuel
4. April, 2009 00:45

Mag in der Wikipedia stehen, ist aber Legende.

olli
4. April, 2009 18:51

auch charlie brookers newswipe gesehen?

Wortvogel
Wortvogel
4. April, 2009 18:56

@ Olli: Ja. Erste Folge fand ich (im Vergleich zu "Screenwipe") sehr schwach, zweite Folge deutlich besser. Allerdings ist es natürlich heuchlerisch, einen großen Bericht über die Medienausschlachtung von Jayde Goody zu machen.

trackback

[…] Und mir gefällt’s, wenn etwa der Trend beschimpft wird, die “öffentliche Meinung” zur Nachricht zu machen, könnte ich noch viel länger zuhören. Aber Brooker beschimpft ihn ja nicht nur: Er ordnet ihn historisch ein (nach dem Tod Dianas wurde erstmals die öffentliche Meinung und ihr Transport durch die Medien so übermächtig und so sehr zentraler Punkt der Berichterstattung, daß selbst die Queen nicht umhin konnte zu reagieren), kommentiert ihn klug (daß es nämlich scheint als ob es einen Großteil normaler Leute und einen kleinen Teil emotional überreagierender Leute gibt, die aber überproportional häufig in den Medien vorkommen) und schließt ein sehr komisches Beispiel an: Denn offenbar hat der letzte Winter nicht nur hierzulande für “Brennpunkte” gesorgt, deren journalistischer Inhalt gegen null tendierte, sondern auch in Großbritannien aufgeblasene Infotainment-Beiträge hervorgebracht, in denen etwa eine Onlineredakteurin im Interview erzählen durfte, die BBC habe noch nie in ihrer Geschichte so viel Zuseherreaktion erhalten wie im Falle des Wintereinbruchs, der zeitweise zu 35 000 eingeschickten Fotos am Tag geführt hätte. “How do you wade through that amount of pictures?”, fragt der Moderator, und Brooker merkt an: “Yeah, how – and why?”, und hält nebeneinander: Ein Bericht von der Hinrichtung Saddam Husseins – Nachricht. Ein Bild von einem Schneemann – keine Nachricht. Und nochmal, um es ganz klar zu machen: Ein Bericht von der Hinrichtung Saddam Husseins – Nachricht. Ein Bild von einem Schneemann – keine Nachricht. Doch gegen den user generated content ist kein Kraut gewachsen, und wenn die Redaktion es befiehlt, bitten auch seriöse Nachrichtenmänner ihre Zuschauer, Selbstgemachtes einzuschicken. Doch sie kommentieren es immerhin schön böse wie in diesem Clip John Paxman (via): […]

trackback

[…] Video via Wortvogel] Posted in […]

spuddl
spuddl
8. Oktober, 2012 17:47

kommentar test test test…..