04
Feb 2009

Ruhe da vorne! Movie-Mania 2009 (17)Heute: Die Hexe und der Krieger

Themen: Film, TV & Presse, Movie-Mania 2009, Neues |

krieger1USA/Argentinien 1984. Regie: John Broderick. Darsteller: David Carradine, Maria Socas, Luke Askew, Anthony de Longis

Der Vorteil der fortschreitenden Digitalisierung ist folgender: veraltete Medien gibt es für Cents im Paket bei Ebay. Da kann man ganze Videosammlungen für eine Faust voll Euro kaufen. Und diese Möglichkeit nutze ich gerne, um alle paar Monate ein paar Filme zu ersteigern, von denen ich als Teenager zwar gehört hatte, die mir jedoch nie in die Finger kamen.

Im Herbst letzten Jahres war es wieder soweit: mich dürstete nach "Die sieben glorreichen Gladiatoren" (Lou Ferrigno! Dan Vadis! Brad Harris! Sybil Danning!), "Die dunkle Macht des Sonnengottes" ("Jack the Snake" ist ein fast so cooler Name wie "Indiana Jones", finde ich), und eben "Der Krieger und die Hexe" (in einer schicken BILD am Sonntag–Pappbox-Edition von 1990).

What’s not to love? Ein offensichtlicher Conan-Abklatsch aus der Corman-Ecke mit einem albern muskulös aussehenden David Carradine auf dem Pseudo-Vallejo-Cover, Monstern, halbnackten Weibern, und dem Versprechen schmutziger Macho-Spektakel. Die letzte Blütezeit des B Movies, genau SO sah sie aus.

Ich habe sowieso eine ungesunde Neigung zu überhitzten Video-Covern, die mehr Sex, Crime und Fantasy versprechen, als irgendein Film je einhalten könnte: italienische Erotik-Komödien mit Gloria Guida, Hongkong-Actionfilme mit George Lazenby, und alles, was explodierende Helikopter zeigt. Diese Marktschreierei fehlt heute völlig.

Ein wunderschönes Beispiel: Roger Moore (!) im Sandalenfilm "Der Raub der Sabinerinnen" – und auf dem Filmplakat desselben:

moore

So ist’s recht!

Wenn man sich auf einen Film wie "Der Krieger und die Hexe" einläßt, weiß man vorab, dass keine große Filmkunst ins Haus steht. Man schraubt die Erwartungen auf Kniehöhe, nimmt ein möglichst billiges Bier zur Hand, hofft das Beste, fürchtet aber das Schlimmste…

Der nie genannte (den Credits zufolge aber "Kain" benamste) Krieger des Titels durchwandert die Vorzeit, die Post-Apokalypse, oder die Wüsten eines fernen Planeten, so genau läßt sich der Film da nicht festlegen. Irgendwie gehört er wohl zu einer Kaste legendärer Schwertschwinger, die als ausgestorben gelten (artverwandt mit den Jedi, so scheint’s). Er kommt in das Dorf Yam-A-Tar (Jammertal? Würde passen), in dem zwei böse Stammesfürsten in Palästen an den beiden Enden der Haupstraße leben, und mit ihren Schergen einen permanenten Kampf um den einzigen Brunnen führen. Das Volk trägt das Leid, aber die Lage nicht mit Fassung, und Kain verspricht, sich des Problems anzunehmen. Und so spielt er konsequent einen Bösewicht gegen den anderen aus, bis kaum einer übrig bleibt.

Filmfans, deren Sozialisierung nicht erst mit "Matrix" begann, werden hier schon aufhorchen: "Die Story kenn ich doch?"

Ganz genau: "Der Krieger und die Hexe" ist ein relativ genaues Fantasy-Remake von Akira Kurosawas Meisterwerk "Yojimbo", der später als "Für eine Handvoll Dollar" ein Western-Klassiker wurde. Die Idee ist so neu nicht: Kurosawas "Die sieben Samurai" wurde als "Die glorreichen Sieben" ein Western-Klassiker, und dann zum Fantasy-Heuler "Die sieben glorreichen Gladiatoren" verwurstet, und zum Star Wars-Abklatsch "Sador, Herrscher im Weltraum". Was wieder mal beweist: eine gute Geschichte funktioniert in praktisch jedem Umfeld.

Die Simplizität in der Konstruktion kommt den mangelnden finanziellen Möglichkeiten von "Der Krieger und die Hexe" sehr zupass: Mehr als eine Straße mit Brunnen, ein paar Dutzend Komparsen in Lumpen, und eine Handvoll Soldaten braucht es nicht, um die Geschichte adäquat zu erzählen. Der Rest ist ein fleißiges Hauen & Stechen.

Jetzt hofft die Meute wieder mal, dass Miesepeter Wortvogel das arme Filmchen in Bausch und Bogen verreisst, "Sakrileg!" brüllt, und mit Schaum vor dem Mund die Drehbuchschwächen runterrasselt.

Mitnichten. Ich habe mich hervorragend amüsiert. Wie schon erwähnt: die Geschichte ist kurz, extrem gradlinig, und wird in 72 Minuten auch nicht überstrapaziert. Erfreulicherweise verkneift sich Autor und Regisseur Broderick sämtliche Füllsel im Stil von "lustig-doofer Sidekick", "schnuffiges Haustier", "zu rettende Prinzessin", und "aufrüttelnde Rede des Helden". Hier wird nur erzählt, was erzählt werden muss.

Zu meinem Bedauern gilt das auch für den Fantasy-Gehalt: zwar gibt es ein (herrlich schlecht gemachtes) Echsenmonster, ein Wunderschwert, und eine "Hexe" (die aber nicht wirklich viel hext), doch diese Elemente bleiben Staffage, pure Dekoration. "Der Krieger und die Hexe" ist eher mythischer Sandalenfilm als echte Fantasy.

Dafür weiß Broderick sehr gut, was er seinem (vornehmlich) pubertären Publikum schuldig ist: die Hexe läuft den ganzen Film über oben ohne durch die Gegend, junge Girls winden sich halbnackt am Brunnen, und der Schleiertanz einer vierbrüstigen Frau sorgt für ein gepflegtes "holla". Gut, mit den telepathisch verbundenen Zwillingen, die in "Die Mächte des Lichts" gemeinsam ihre Orgasmen erleben, kann "Der Krieger und die Hexe" nicht mithalten, muss er aber auch nicht.

Die Schwertkämpfe sind schwitzig und grunzend, es wird gerne auch mal was abgehackt, und zur sexuellen Desorientierung sehen wir mehr von David Carradines Schenkeln, als uns vermutlich lieb ist – der Krieger sollte lieber eine Hose tragen. Ihr ahnt es schon: die Rüstung vom Cover kommt im Film nicht vor.

Bis auf die ungünstige Auswahl des Kostüms braucht sich David Carradine nichts vorwerfen zu lassen: er ist als "Fremder ohne Namen" absolut überzeugend, ausnahmsweise stört auch seine Günter Netzer-Gedächtnisfrisur nicht. Mit dem Schwert ist er noch ausreichend flott bei der Hand, seine Kampfsport-Fähigkeiten bleiben aber ungenutzt. Der Rest der Besetzung vertreibt sich die Zeit mit brüllen, knurren, und ächzen.

Kurzum: Für Unterhaltung ist gesorgt:

krieger2

"Der Krieger und die Hexe" gefällt mir als "Oldie" besonders, weil er nicht den glatten High Def-Videolook hat, sondern adäquat ausgewaschen und schmutzig wirkt – in jeder Beziehung: hier regieren Staub und Dreck, alles fühlt sich ausgetrocknet und trist an. Die Bauten wirken authentisch tausend Jahre alt, die Kartoffelsäcke, in denen die Komparsen rumlaufen, sind vermutlich in den Markthallen von Buenos Aires geklaut worden. Manchmal erreicht der Naturalismus des Films fast das Level von Jodorowskys "El Topo". Moderne, deutliche teurere Filme wie "Scorpion King" sollten sich hier mal zeigen lassen, wie man einen Fantasy-Film überzeugend "unlackiert" aussehen lässt.

Zu verdanken hat der Film seinen fast schon dekadenten Look sicher auch dem Ko-Autor William Stout, der als Designer für einige der bekanntestens Film-Universen verantwortlich zeichnet: er entwickelte den Stil von "Conan" und "Indiana Jones", von "Buck Rogers", "Rambo", und "Pans Labyrinth".

Und so darf ich heute (endlich!) mal eine Empfehlung aussprechen: wer ein Herz für billigen Barbaren-Trash der 80er hat, darf sich bei "Der Krieger und die Hexe" gerne mal positiv überraschen lassen. Fans der Corman-Fantasyfilme ("Mächte des Lichts", "Barbarian Queen", "Todesjäger") greifen sowieso bei der erstbesten Gelegenheit zu.

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Sigbert
Sigbert
4. Februar, 2009 00:37

Sehr gut! "Last Man Standing!" ist übrigens auch noch eine außerordentliche geniale Verwurstung des selben Plots. Auch wenn ich diesen Plot bisher nur von "Für eine Hand voll Doller" und eben oben genannten kenne. Allerdings stell ich mir 4 Brüste mindestens genauso desorientierend vor wie die Schenkel des Hauptdarstellers. Kennt man mehr als ein Paar Brüste doch eher von anderen Säugetierarten. Dir ging es scheinbar ähnlich weshalb du wohl "ohne ohne" statt "oben ohne" geschrieben hast ;]

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 00:44

Albert Pyun hat mit "Omega Doom" "Yojimbo" auch mal als Cyborg-Trasher mit Rutger Hauer verwurstet… der hat aua gemacht…

Christian H.
Christian H.
4. Februar, 2009 00:45

Man, du schaust echt seltsame Filme. Von deinen Filmbesprechungen kenne ich bis jetzt glaube ich ein oder zwei Filme… von den anderen habe ich noch nicht einmal gehört. Und meine Filmsozialisierung fing nicht bei Matrix an 😉 Da wird mir immer wieder bewusst, wie wenig Ahnung ich eigentlich habe… Meinen Titel "Wandelndes Filmlexikon" im Freundeskreis werde ich, glaube ich, zurückgeben.
Aber trotzdem ich das alles nicht kenne und auch nur die Hälfte verstehe macht es immer noch Spaß zu lesen. Und darauf kommt es ja an 😉

Christian H.
Christian H.
4. Februar, 2009 00:48

Hehe! Und während ich das tippe schreibt Peroy einen Kommentar, den hätte er auch in Esperanto verfassen können und ich würde ähnlich viel verstehen. Ich bin hier hoffnungslos überfordert. Wie der Fußballnovize nach einem Bundesligawochenende am Montag im Büro mit seinen Kollegen 😉

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 00:55

Albert Pyun (bekannter B-Regisseur) hat mit “Omega Doom” (Remake) “Yojimbo” (Original) auch mal als Cyborg-Trasher (schlechter Film mit Robotern) mit Rutger Hauer (holländischer Schauspieler) verwurstet… der hat aua gemacht (der war nicht gut)…

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 00:56

@ Christian: genau darum geht es ja – um Filme die nicht jeder kennt, die ich selber verpasst habe. Warum soll ich AUCH noch über die neusten Blockbuster schreiben, oder alle fünf "Saw"-Teile. Machen andere genug. Ich möchte lieber zeigen, dass die Filmwelt viel breiter, bunter und schräger ist, als sich die meisten jüngeren Kinoenthusiasten vorstellen.

Mir ging es als Teenager so, als ich begierig das Science Fiction Film-Lexikon, das Horrorfilm-Lexikon, und das Fantasyfilm-Lexikon gelesen habe. Mindestens die Hälfte der Filme, die ich hier besprechen will, war damals dort beschrieben, und ich dachte: "Boah, das klingt spannend."

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 00:58

Nebenbei: Nach "Star Trek V" (3), "Total Recall" (3) und "Necropolis" (6, Rekord) endlich wieder mal ein Film mit mehrtittigen Weibern… sehr gut… 8)

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 01:01

"Warum soll ich AUCH noch über die neusten Blockbuster schreiben, oder alle fünf “Saw”-Teile."

James Bond, Transporter, Zack & Miri… voll undergroundig… 8)

Und über die "Saw"-Filme schreibst DU besser nichts…

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 01:20

@ Peroy: Ich habe nicht gesagt, dass ich gar nicht über Blockbuster schreibe. Wäre auch ineffizient, weil ich die für meine Kinoseiten bei TVpiccolino ja sowieso anschauen muss. Ich gebe mir aber rechtschaffen Mühe, darüber hinaus viele schräge Sachen auszugraben, die eben nicht mehr in den Videotheken stehen, oder auf DVD erhältlich sind.

OnkelFilmi
4. Februar, 2009 01:27

Den hab ich auch noch in einer Kiste schlummern, ebenfalls die "BILD"-Version (als "Label" haben die einige schmucke Filme gebracht).

Cormans argentinische Barbarenfilme (Die Hexe und der Krieger, Deathstalker, Amazons, Barbarian Queen) gehören einfach mit zum unterhaltsamsten, was das Genre zu bieten hat…

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 01:31

"Deathstalker" war schon ein guter, kruder Klopper… jeder Film mit ’nem Schweinemonster, das Leute mit einem riesigen Vorschlaghammer zu Brei zermanscht, nimmt einen irgendwie für sich ein…

Die Sequels kann man allerdings vergessen…

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 01:34

"Ich habe nicht gesagt, dass ich gar nicht über Blockbuster schreibe. Wäre auch ineffizient, weil ich die für meine Kinoseiten bei TVpiccolino ja sowieso anschauen muss."

Irgendwas empfehlenswertes, was demnächst anläuft? Wie ist "Taken", den will ich sehen, seit vor dem zweiten "Akte X" der Trailer lief…

Dieter
Dieter
4. Februar, 2009 01:39

Die Filmmusik ist klar an Morricone angelehnt. Passt gut zum Aussehen und der Idee (,,einsamer Wolf" und so weiter).

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 01:46

@ Dieter: Im Film mit dem besten Nicht-Morricone-Morricone-Soundtrack ist Carradine auch dabei: "McQuade – der Wolf". Ein ganz grandioser Film, ich würde sogar sagen – der beste Norris:
http://www.youtube.com/watch?v=NYDihADDO80
http://www.youtube.com/watch?v=rFrkl6-NWKU

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 01:48

Der beste Norris ist "Code of Silence"… Punkt.

OnkelFilmi
4. Februar, 2009 01:52

Die besten Norris-Filme sind "The Delta Force", "Invasion USA", "Braddock" und "Lone Wolf McQuade"! Obwohl ein bischen Glatzenhumor natürlich auch nicht schlecht ist 😉

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 01:53

"Code of Silence" (beknackter deutscher Titel: "Cusack der Schweigsame") war sehr gut, ist für mich aber auch kein "echter" Norris. Die Hauptrolle hätte auch Seagal spielen können, Steve McQueen, Tommy Lee Jones, etc. Und selbst als Norris-Film – besser als "McQuade" ist er nicht.

An dritter Stelle: "The Octagon".

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 01:54

@ Filmi: Norris hätte nie bei Cannon anheuern dürfen – die Kriegsfilme fand ich allesamt grausam übel und "Invasion USA" war eher doof lustig. Bevor der Vertrag mit Cannon kam, hatte er es gerade geschafft, an der A-Liga zu kratzen. Der war echt solide geworden. Pfff…

OnkelFilmi
4. Februar, 2009 01:57

Da reden wir hier über Barbaren/Fantasyfilme, und was berichtet JoBlo? Ein Sequel zu "Hawk the Slayer" kommt! Mit Tom "Bronson" Hardy in der Hauptrolle!

Erst Pyun’s "The Sword and the Sorcerer"-Fortsetzung "Tales of an Ancient Empire", und jetzt das. Happy Happy Joy Joy! Ich glaube 2009 wird lustig!

OnkelFilmi
4. Februar, 2009 02:00

Naa, die hatten schon was für sich, die Filme die Chuckie für Cannon gemacht hat. Die passten doch perfekt in die damalige Zeit, und atmeten den Geist der Reagan-Ära durch und durch. Lahm war nur seine Cannon Spätwerke, wie "Hero and the Terror", "Hellbound" oder "Hitman"…

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 02:05

Aber mit "Hellbound" war Norris seiner Zeit voraus, auch wenn der Film Kappes war…

OnkelFilmi
4. Februar, 2009 02:09

Kappes ist gar kein Ausdruck! Hab mir den letztens auf DVD zugelegt, und nochmal angeschaut – meine Herren, was für ein Schwachfug. Christopher Neame sieht mehr nach Krebspatient aus, als nach Wiedergeburt Satans, und über die Jheri-Curls von Chuck’s Sidekick breiten wir mal lieber das Mäntelchen des Schweigens…

Perry
Perry
4. Februar, 2009 02:19

“Deathstalker” war schon ein guter, kruder Klopper… jeder Film mit ‘nem Schweinemonster, das Leute mit einem riesigen Vorschlaghammer zu Brei zermanscht, nimmt einen irgendwie für sich ein…

Die Sequels kann man allerdings vergessen…"

Ach was, der dritte Deathstalker ist ja wohl der Coolste von allen. Und hat noch dazu lecker Monique Gabrielle an Bord (bevor sie sich chirurgisch verunstalten ließ). Mein liebster wynorski-Heuler.

manhunter
4. Februar, 2009 04:08

Und "Deathstalker 2" ist auch ganz nett.

@ Wortvogel:
"Das Volk trägt das Leid, aber die Lage nicht mit Fassung".
Was für ein wunderschöner Satz.

Breitsameter
4. Februar, 2009 07:38

Der Held heißt "Kain" und lebt in einer Art undefinierten, scheinbar post-apokalyptischen Welt?
Dann war das Vorbild der unsterbliche Kane von Karl Edward Wagner. s.a.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Edward_Wagner

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 09:32

@ Breitsameter: Oder eben "Kwai Chang Caine", gelle?

Sebastian
4. Februar, 2009 11:00

Das Cover funktioniert übrigens in jeder Hinsicht auch als Spiegel-Parodie.

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 11:31

Der Norris-"Hellbound" war doch okay… ? Jedenfalls besser als die anderen beiden "Hellbounds"…

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 17:37

Kleine Anmerkung noch: Der Film heißt laut Cover eindeutig "Der Krieger und die Hexe", nicht andersrum…

*Püh*

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 17:41

Als alleinige Autorität dieses Blogs verkünde ich hiermit: wurscht!

Peroy
Peroy
4. Februar, 2009 17:56

Na, wenn der Fordwogler das sagt…

lindwurm
4. Februar, 2009 21:26

"Der Krieger und die Hexe" hat doch ne nackte Lady in nem Käfig, oder erinnere ich das falsch?

Wortvogel
Wortvogel
4. Februar, 2009 21:31

Auch das – male oppression for the win!

Klar, dass du dich an SOWAS erinnerst 😉

knallbonbon
knallbonbon
7. Februar, 2009 03:25

Krieger des Titels durchwandert die Vorzeit, die Post-Apokalypse, oder die Wüsten eines fernen Planeten, so genau läßt sich der Film da nicht festlegen.

doch, es lässt sich. ganz einfach weil unsere gute alte erde in keinem doppelsternsystem beheimatet ist. im intro des films sind aber ab der min. 2:13/14 deutlich 2 sonnen zu erkennen. somit dürfte klargestellt sein das sich die handlung des films auf einem anderen, fernen, planeten abspielen soll.

nichts für ungut (man darf mich ruhig ein pedantisches a….l..h nennen 🙂 ) aber ich habe es schon immer gehasst das sich solche ungenauigkeiten in rezensionen einschleichen.

und von dir bin ich ein klein wenig entäuscht @wortvogel. gerade als berufsschreiberling der seinen beruf ernst nimmt (so nehme ich an) sollte dir am herzen liegen das höchstmögliche genauigkeit zum tragen kommt.

jetzt aber nicht darauf schließen dass es mir um den film geht, echt nicht – denn ich konnte david carradine noch nie leiden (alleine schon was wäre die serie "Kung Fu" gewesen wenn, wie ursprünglich geplant, Bruce Lee satt David Carradine die rolle des "Kwai Chang Caine" gespielt hätte) mir geht es nur um die sache selbst.

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 03:39

@ knallbonbon: leck mich quer.

knallbonbon
knallbonbon
7. Februar, 2009 08:53

@Wortvogel – naja, wennst ne muschi hättest würde sich evtl. darüber reden lassen….

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 10:39

@ Knallbonbon: Vulgär ist langweilig.

Zum Thema: Du hast natürlich nicht Recht. Es könnte sich um einen Parallelwelt-Erde handeln, die um zwei Sonnen kreist. Oder um eine Millionen Jahre zurückliegende Vor-Vergangenheit, in der es noch zwei Sonnen gab. Oder um eine ferne Zukunft, in der ein Planet entzündet wurde (siehe den japanischen "2001"-Ripoff, in dem der Jupiter als neue Sonne entflammt).

Die Behauptung, zwei Sonnen seien der Beweis für irgendwas (außer der Spielfreude der Effekttechniker), ist ungefähr so stimmig wie: "Es muss ein anderer Planet sein, weil es dort Frauen mit 4 Brüsten gibt". Fantasy ist eben doch etwas anderes als Science Fiction.

Peroy
Peroy
7. Februar, 2009 11:49

Vielleicht isses ein Prequel zu "Pitch Black"… ?

Stormking
Stormking
3. September, 2011 15:32

@Wortvogel:

Ich lese Dein Blog zwar eigentlich recht gern, mir fällt aber immer wieder negativ auf, daß Du auf jede noch so winzige Kritik sehr unsouverän reagierst. "Leck mich quer" als Reaktion auf einen kleinen Hinweis ist schon ziemlich unterirdisch, sich anschließend noch über die Vulgaritäten des anderen zu beklagen, schlichtweg peinlich.

Und Deine Gegenargumente sind auch reichlich konstruiert, die glaubst Du doch hoffentlich selbst nicht? Zwei Sonnen, das heißt in 99,9% aller Fälle: Anderer Planet. Gib doch einfach zu, daß Du die Einstellung übersehen oder beim Schreiben der Filmkritik schlichtweg vergessen hast. Das wäre wesentlich sympathischer als diese Rechthaberei.

Wortvogel
Wortvogel
3. September, 2011 18:06

@ Stormking: 100 Prozent Torsten Dewi – get it? Zumal ich im vorliegenden Fall natürlich und wieder mal Recht habe.

"Zwei Sonnen, das heißt in 99,9% aller Fälle: Anderer Planet" – ich hätte diese Statistik gerne belegt. Mit Quellenangaben, Fußnoten und mindestens 1000 Beispielen, weil du sonst nicht auf ,0 rechnen kannst.

Stormking
Stormking
3. September, 2011 19:07

@Wortvogel:

Natürlich ist das hier Dein Blog. Würde ich nie anzweifeln. Ich nahm nur naiverweise an, daß die auf der Unterseite "Philosophie" skizzierten Richtlinien ("Hier wird auch nicht geflucht und gepöbelt…", "Kritik ist erlaubt") nicht nur für Deine Besucher gelten, sondern daß Du Dich da auch selber dran halten willst.

Ansonsten setzt Du also weiterhin auf Rechthaberei. Uncool.

Wortvogel
Wortvogel
3. September, 2011 19:13

@ Stormking: Kritik ist erlaubt – und ich erlaube mir, entsprechend drauf zu reagieren. Go fish.

"Uncool" – wow. Burned.

"Zwei Sonnen, das heißt in 99,9% aller Fälle: Anderer Planet" – ich warte immer noch auf den Beleg.

Stormking
Stormking
3. September, 2011 19:37

Kommt drauf an, was Du mit "entsprechend darauf reagieren" meinst. Ich verstehe darunter, angemessen zu reagieren, Du offenbar, gleich pampig zu werden. Nunja, jeder wie er’s mag.

Schönes Leben noch!

Howie Munson
Howie Munson
3. September, 2011 21:26

Hey nix gegen Luzifer auch wenn er bisschen spät dran ist mit der ersterscheinung… Den Monolith auf’m haben wir ja auch noch nicht entdeckt^^

trackback

[…] Aber damit nicht genug: wer die 80er nüchtern erlebt hat, erinnert sich an BILD-Editionen mehr oder weniger populärer Filme, die für zehn Mark im Pappschuber verramscht wurden laut Aufdruck "auch als Leerkassette verwendbar" waren. Diese Veröffentlichungen wären eine eigene Doktorarbeit wert, denn hier wurden Filme fleißig geschnitten, umbenannt und mitunter landeten auch TV-Episoden als "original Kinofassung" auf dem Wühltisch. So wurden ein paar Foglen der Comedy-Serie SLEDGE HAMMER einfach mit dem Spruch aus LEATHAL WEAPON versehen und frisch vermarktet ("Ein Schwarzer und ein Spinner sind immer die Gewinner"). Aus dieser Pappbox-Fundgrube habe ich vor 11 Jahren DIE HEXE UND DER KRIEGER besprochen. […]