07
Feb 2009

Lost Movie: "Quest" von Saul Bass – Science Fiction für die grauen Zellen

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Eine Diskussion über die Qualität und den Anspruch von verfilmter Science Fiction hatten wir ja schon. Ich habe mir gedacht, ich suche zu dem Thema mal eine echte Perle aus meinem Videoarchiv. Sicher nur etwas für beinharte Futuristen, aber man muss auch mal die Nische bedienen.

Saul Bass ist eine Legende: Er entwickelte Poster-Artwork und Vorspänne für einige der größten Filmklassiker unserer Zeit. Besonders viel arbeitete er für Alfred Hitchcock. Zum Glück ermöglicht das Web einen guten Einblick in seine Karriere.

Weniger bekannt ist, dass Bass auch als Regisseur arbeitete. Sein "Phase IV" von 1974 gehört zu meinen zehn Lieblingsfilmen – auf die Idee, einen existentialistischen Ameisen-Horrorfilm zu drehen, muss man erstmal kommen:

http://www.youtube.com/watch?v=BORo4LUSwzY

Doch leider führte der mutige Streifen nicht zu der erhofften Regiekarriere, und außer für ein paar Dokumentationen und Kurzfilme nahm Bass nur noch ein einziges Mal auf dem Regiestuhl Platz, und zwar 1984 für "Quest", eine halbstündige Verfilmung von Ray Bradburys Geschichte "Frost and Fire". Darin geht es um einen Menschenstamm auf einem fernen Planeten, dessen Mitglieder in nur wenigen Tagen aufwachsen, altern, und sterben. Es gibt eine Legende, nach der es am anderen Ende des Tals den Zugang in eine Welt gibt, in der die Zeit nicht so rasend schnell vergeht, aber bisher hat es noch niemand geschafft, rechtzeitig dorthin zu gelangen.

quest4

Als Teenager in den späten 80ern las ich erstmals von "Quest" in alten Ausgaben der Starlog und der Cinefantastique. Besonders die Fotos von den phantastischen Bauten machten mich ganz gaga – Bass hatte hier so ziemlich alle Techniken verbraten, die damals zur Verfügung standen. Einige der Shots sahen aus wie bizarre Science Fiction-Romancover der 60er: Spiele von Geometrie und Symmetrie, abstrakt und fremdartig.

Finanziert wurde der Film von einem japanischen Industrie-Konglomerat, und außerhalb dieser Zirkel ist er auch nur sehr begrenzt gelaufen. Es gab ihn nie auf Video, und es gibt ihn nicht auf DVD. Selbst meine Freunde in Michigan, die so ziemlich alles auftreiben konnten, waren nicht in der Lage, eine Kopie zu finden. Ich fragte mich durch alle legalen und halblegalen Videovertriebe von New York bis Hongkong – vergeblich.

quest1

Ein Kumpel behauptete mal, er habe "Quest" in einer Pause zwischen zwei Filmen beim Festival des phantastischen Films in Brüssel gesehen – aber schon die Tatsache, dass er praktisch keine Details wiedergeben konnte, machte das unglaubwürdig.

Kurzum: "Quest" war ein klassischer "Lost Movie", eine offene Wunde  in meinem Ego als Filmfan. Mindestens einmal pro Jahr tippte ich den Titel und den Regisseur bei Google ein in der Hoffnung, doch noch auf einen obskuren Vertrieb zu stoßen, der mir helfen könne. Ich plante schon, Elaine Bass anzuschreiben, Saul Bass' Witwe, und um eine Kopie zu bitten. "Quest" war nicht meine erste Obsession, und es würde auch nicht meine letzte sein.

Dann, vor ungefähr sechs Jahren, passierte es tatsächlich: in den paar Dutzend Google-Einträgen, die den Film erwähnten, tauchte der Name "Pyramid Media" auf.  Dabei handelt es sich um einen Spezialversand für Unterrichtsmaterialien. Man bekommt dort Kurzfilme und Dokumentationen, die im Lehrplan stehen.

Und sie hatten "Quest"!

Behaupteten sie zumindest. Ich wollte das nicht glauben, bevor ich den Film in Händen hielt. Zu oft war ich schon hereingefallen, weil andere Filme mit dem gleichen (oder einem ähnlichen) Titel verwechselt wurden. Erst kürzlich habe ich mir in den USA explizit Albert Pyuns Billig-Reißer "Invasion" bestellt, nur um dann doch den blöden Nicole Kidman-Film gleichen Titels in der Post zu haben.

Zurück zu "Quest". 97 Euro war ein ganzer schön happiger Preis für eine einfache Videokopie (ein Direktverkauf an Konsumenten war ja eigentlich nicht vorgesehen), aber das war mir in diesem Moment völlig egal. Ich hatte schließlich mehr als 15 Jahre lang nach dem Film gesucht. Ich bestellte, und wartete gespannt.

Was soll ich sagen? Ja, es ist "Quest" von Saul Bass. Ja, er ist ziemlich klasse, wenn man auf verfilmte Konzept-Science Fiction steht. Ja, am breiten Publikumsgeschmack geht er total vorbei.

Zur Videokassette gab es übrigens noch ein Faltblatt dazu mit Fragen zum Film, die man im Unterricht besprechen sollte.

Vor zwei Jahren kopierte ich den Film auf DVD-R, um nicht mehr auf die Videokassette angewiesen zu sein. Letztes Jahr zog ich von der DVD-R eine Divx-Kopie, um den Streifen auf Festplatte sichern zu können. Und heute habe ich ihn auf MP4 umkopiert, um eine Dateigröße zu erhalten, die mir einen Upload bei Google Video erlaubt. Denn ich glaube, der Film sollte endlich einem größeren Publikum vorgestellt werden. Zwar gibt es mittlerweile auf einer französischen Videoseite eine Fassung, aber dort läuft der Ton nicht synchron. Und eine dreiteilige Fassung bei YouTube ist von unfassbar schlechter Qualität.

Ohne weitere Umschweife – ich präsentiere euch hiermit "Quest" von Saul Bass aus dem Jahr 1984:

[googlevideo]http://video.google.de/videoplay?docid=4060328524495230860&hl=de[/googlevideo]

Die Geschichte hat übrigens noch eine weitere ungewöhnliche Anekdote: um die Jahrtausendwende war ich bei einer Filmmesse in Cannes, und am Stand eines winziges Filmvertriebs stieß ich auf folgenden Flyer:

quest2

Wie es aussah, plante eine mir unbekannte Produktionsfirma eine Neuverfilmung des Stoffes! Hier die Rückseite mit der modernisierten Story:

quest3

Offensichtlich kam es nie dazu. Kein Wunder: In Cannes werden Filme oft nur als Konzept vorgestellt, um die Reaktion der internationalen Kunden zu testen. Wenn was nicht ankommt, wird es auch nicht produziert.

Ich bin ganz froh drüber. Die Fries Film Group steht nicht gerade für herausragende Qualität, und Autor/Regisseur Buz Alexander wird in der IMDB mit gerade mal einem einzigen Credit geführt – "zusätzliche Dialoge" für einen Ulli Lommel-Heuler. Danke, aber nein danke.

Ich bin auch nicht sicher, ob die eher lyrische und sehr symbolische Geschichte von "Frost and Fire" sich heutzutage noch einem breiten Publikum vermitteln läßt. Es spielt halt doch in einer ganz anderen Liga als "Pitch Black".

Was es aber tatsächlich gibt, ist ein Multimedia-TANZTHEATER zu "Frost and Fire":

quest5

Sodele, ich hoffe, der kleine Ausflug in die Obskur-SF hat euch gefallen – und glaubt mir: was ich euch hier gezeigt habe (Film und Flyer), lässt sich an keiner anderen Stelle im Internet finden. Und darauf bin ich schon ein wenig stolz, denn – Hartnäckigkeit zahlt sich aus.



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Peroy
Peroy
7. Februar, 2009 13:00

Apropos "Lost Movies": Wo krieg' ich "Grizzly II" mit Charlie Sheen und George Cloony her… ?

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 13:02

Keine Ahnung.

Helgas Funkbude
7. Februar, 2009 13:05

Huhhh…, das ist doch mal ein genialer Film. Kurz und knackig! Ohne das es in einer Effektorgie ausartet und die Geschichte aus den Augen verliert.
Ich persönlich merke immer mehr, das mich schlechte Tricks nicht mehr so stören, wenn mich die Story mitnimmt. Das wird leider heute immer mehr vergessen, Schade.
Ad astra
Einziger Minuspunkt ist diese schlechte Auflösung bei MP4, wenn man aber den Kontrast verstärkt und das Bild verkleinert ist es doch sehenswert. *grins*

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 13:11

@ "Helga": Wie oben beschrieben, handelt es sich um eine Videokopie, die auf DVD-R umkopiert wurde, dann in Divx gewandelt, und schließlich zu MP4 formatiert. Das tut der Qualität nicht gut. Aber es gibt im Internet auch keine bessere, ich habe lange genug danach gesucht.

Ich denke schon, dass der Film eine "Effektorgie" ist – nur ordnen sich die Effekte der Geschichte unter.

Helgas Funkbude
7. Februar, 2009 13:16

Genau das meinte ich, kein Film trägt sich allein durch Effekte. 😉 Scheint in Hollywood aber keiner mehr zu begreifen bzw. nur sehr wenige.

Und wie gesagt, …in klein und mit Kontrast doch sehr sehenswert, darum definitiv Danke.

Proesterchen
Proesterchen
7. Februar, 2009 13:24

Warum verpasst man dieser Geschichte so ein Ende? Das "klickt" für mich gar nicht. Kann man dem Film natürlich nicht allein ankreiden, aber mit einem anderen Ende hätte er mir wohl besser gefallen.

(Möglicherweise ist das einfach ein akuter Fall von Zeitgeist bei mir.)

Trotzdem vielen Dank an Dich, Torsten, dass Du Deine Jagderfolge hier so bereitwillig mit uns teilst!

Tyler
7. Februar, 2009 15:57

Um mal eine Gegenstimme zu bieten: Das ist schon alles sehr krude. Wie kann man an einem Tag englisch lernen? Was sind das für geometrische Formen, die das Kind lernen muss zu ordnen? Woher haben sie Kleidung und essen? Die Menschen stehen immer so beisammen, als würden sie schon jahrelang in einem Kloster zusammen wohnen oder gerade miteinander handeln, dabei sind sie ja, soll man glauben, nicht mal eine Woche alt. Später durchstreift der Quest-Abenteurer auch ohne Wasser/Essen Wüste um Wüste auf dem Weg zu seinem Ziel.

Und dann diese kurios-befremdliche Sci-Fi-Schachpartie gegen ein Urmenschenbiest. Obskur trifft es schon ganz gut.

Ich mag die lyrische Symbolhaftigkeit nicht abstreiten, aber ein abendfüllender Spielfilm lässt sich aus der Grundidee ohne Schluchtengroße Logiklöcher nicht zimmern.

Tyler
7. Februar, 2009 15:59

Hm, wie wärs mit einer Editfunktion? Dann könnte ich das Doppelpost jetzt selbst löschen.

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 16:06

@ Tyler: Editfunktion hat nur der Chef 🙂

Zum Thema: Ich finde es etwas unsinnig, einem halbstündigen Kurzfilm vorzuwerfen, dass er nicht die auserzählte Geschichte eines Spielfilms hat. Soll er ja auch nicht. Wie bereits erwähnt ist "Frost & Fire" eher eine Allegorie, und daher eher symbolisch zu verstehen.

Nach dem gleichen Maßstab könntest du fragen, warum in "Bambi" Tiere reden, deren Stimmbänder dazu niemals in der Lage wären…

Peroy
Peroy
7. Februar, 2009 16:13

Die reden halt in ihrer Tiersprache, is' doch gar kein Problem…

Tinitus
7. Februar, 2009 16:22

Die Formen die er lernen muss sind übrigends die Pyramiden und die Planeten dahinter. Fast alles was er anfangs lernt, hat mit den einzelnen Gebieten zu tun, die er während der Wanderung durchquert.
Das Menschen, die acht Tage nach ihrer Geburt sterben, auch schneller lernen und sich entwickeln ist auch ziemlich logisch.
Allerdings muss Fantasy für mich nicht zwingend logisch sein. Dann wäre es nämlich die Realität.
Mir hat die Sache mit dem Herzschlag gut gefallen. Cooles kleines Detail.
Das ende war mir allerdings auch ein wenig zu theatralisch. Passte irgendwie nicht ganz zum restlichen Film.

@Wortvogel: Hast Du zufällig noch den Fragebogen zu dem Film?

Tinitus
7. Februar, 2009 16:25

@Peroy: Du redest mal wieder einen Matsch. Das is die Hollywood-Universal-Sprache. Deshalb ist es in fast jedem Hollywoodfilm egal wo auf dem Planeten oder im Universum man sich befindet. Die is nämlich überall gleich. Quasi der Babelfisch des kleinen Drehbuchautors. 😀

Peroy
Peroy
7. Februar, 2009 17:07

Ja, die reden halt in ihrer Tiersprache und das Publikum kann das verstehen, Gambo…

Tinitus
7. Februar, 2009 17:45

Hörst Du öfter Tiere reden? 😀

Peroy
Peroy
7. Februar, 2009 19:02

Kann mal einer dem Selbstbefummler erklären, was ich meine…?

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 19:05

@ Tinitus: Peroy meint, dass er ein ignoranter Volltrottel ist, der zwar keine Argumente hat, das aber keinesfalls zugeben kann.

@ Peroy: gern geschehen.

Tinitus
7. Februar, 2009 19:11

@Peroy: Ich bin zu faul mich selbst zu befummeln. Darum lass ich das von meiner Freundin erledigen. das Konzept "Sex" erklärt Dir der nette Herr bei der Morgentherapie bestimmt gern.

@Wortvogel: Aber das wussten wir doch alle schon. 😀

meTulskiE
meTulskiE
7. Februar, 2009 20:58

Gibt es diese Geschichte in einer deutschen Übersetzung zu lesen und wenn ja in welchem Buch?

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 21:06

@ metulskie: Keine Ahung, aber ich habe die Frage an einen Experten weitergeleitet.

@ Tyler: Laut Wikipedia erklärt zumindest die zugrunde liegende Story ein paar der von dir genannten Punkte: "The people of this planet are also gifted with radical memory (they remember their ancestors' memories.)"

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 21:17

Nachtrag – siehe oben!

OnkelFilmi
7. Februar, 2009 21:21

Ich glaube nicht, daß "Frost and Fire" bei uns erschienen ist, bizarrerweise ist relativ viel von ihm nicht ins deutsche übersetzt worden, besonders seine Kurzgeschichten-Sammlungen ("Frost and Fire" erschien in "R for Rocket").

Für die Comicfans: Klaus Janson hat "Frost and Fire" Mitte der 80er Jahre für DC als Graphic Novel umgesetzt.

Tuser
Tuser
7. Februar, 2009 21:29

@ WF

Ist zwar Off-Topic, aber was mich wirklich interessieren würde, wäre ein Oscar-Special mit Reviews zu Filmen wie Benjamin Button, The Wrestler, Changeling, Doubt, Slumdog Millionaire…
Gerade zu Benjamin Button würde mich deine Meinung sehr interessieren, da ich den Film zwar gut finde, er mit ein paar kleinen Änderungen IMHO noch viel besser hätte sein können.
Das würde ja auch gut in die Movie Mania reinpassen.

Tuser
Tuser
7. Februar, 2009 21:30

lol WortFogel, Kindergartenfehler

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 22:07

@ Tuser: Sorry, aber "Benjamin Button" interessiert mich so überhaupt nicht. Und die Oscar-Filme macht sowieso jeder. Da herrscht kein Mangel. Ich versuche lieber, Filme zu finden, die der Normal-Leser eben nicht kennt. Neuland. Es gibt natürlich Ausnahmen: Ich werde sowohl "Der Vorleser" als auch "Gran Torino" in den nächsten Wochen besprechen.

Breitsameter
7. Februar, 2009 23:25

Klar, "Frost and Fire" erschien schon 1966 auf Deutsch!

Als "Die Achttagemenschen", übersetzt von Christiane Nogly, in der Anthologie "7 SF-Stories" (Hrsg. Helmuth W. Mommers, Arnulf D. Krauss) im Heyne-Verlag (1966).

Wortvogel
Wortvogel
7. Februar, 2009 23:31

Ahhh, der Experte spricht! Danke, Florian!

plumtree
plumtree
7. Februar, 2009 23:45

Ich muss noch ein wenig nachdenken ehe ich weiter kommentieren, wollte aber wenigstens ein spontanes Dankeschön reinstellen.

Peroy
Peroy
8. Februar, 2009 00:40

@Topic: Schlapper Streifen, mal wieder ein gutes Beispiel dafür, warum ich Science-Fiction so schwachsinnig finde. Immerhin erheiternd zu sehen, dass auch ein Saul Bass nicht um die kackigen Gummi-Monster drumrum kommt…

Dieter
Dieter
8. Februar, 2009 14:01

Poetischer kleiner Streifen. Hat mir gefallen.

euphoriefetzen
euphoriefetzen
8. Februar, 2009 14:47

oha
die kulissen, vor allen an den tagen 5 und 6, sind der knaller und die geschichte wandelt auf wenig ausgetretenen pfaden.
toller tipp. vielen dank torsten.

die achttagemenschen würde ich gerne mal lesen, jemand eine idee wo ich "7 sf-stories" noch erhalten könnte?

Wortvogel
Wortvogel
8. Februar, 2009 14:53

@ euphoriefetzen: Kann man noch antiquarisch bekommen: http://bit.ly/RR1I5

Tyler
8. Februar, 2009 15:17

Ah, okay, wenn sie ein paar ihrer Erinnerungen vererben ergibt das Sinn.

Und die Kulissen/Effekte sind tatsächlich nicht schlecht. Ich wundere mich über die Finanzierung? "Japanisches Industrie-Konglomerat" klingt selbst nach einer spannenden Geschichte.

Wortvogel
Wortvogel
8. Februar, 2009 15:20

@ Tyler: Das ist schwer zu eruieren. Es könnte sich um eine Firma gehandelt haben, die z.B. ein neues Kamerasystem für die Modelleffekte erfunden hat. Oder um einen Industriefilm, der irgendeine Werbebotschaft übermitteln soll ("Die Zukunft gehört nur dem, der auf sie zugeht!"). Sowas gibt es häufiger, als man denkt, und Informationen gibt es so gut wie keine. Die Filme werden ja nicht öffentlich zugänglich gemacht.

Dieter
Dieter
8. Februar, 2009 15:30

Oder das war der Kammermeier! 🙂

Wortvogel
Wortvogel
8. Februar, 2009 15:35

Kammermeier war’s nicht – der Film ist ja fertig geworden 🙂

Wortvogel
Wortvogel
8. Februar, 2009 16:08

Auch bei Ebay: http://bit.ly/tK2m

Perry
Perry
8. Februar, 2009 23:07

Cooler Film. Was für Perlen schlummern denn noch so auf deiner Festplatte?

Wortvogel
Wortvogel
8. Februar, 2009 23:21

@ Perry: Ich sag mal: abwarten.

Grinsi KleinPo
Grinsi KleinPo
9. Februar, 2009 11:20

Ich mag das mp4 Teil nicht. Wortvogel, würde es dich sehr stören, die ausgesprochene Perle von einem Film als divx ins Netz zustellen? zB über Bittorrent?

Wortvogel
Wortvogel
9. Februar, 2009 11:45

@ Grinsi: Ja, es würde stören. Ich bin nicht euer Filmvertrieb.

euphoriefetzen
euphoriefetzen
9. Februar, 2009 11:47

so, das buch soll unterwegs sein. vielen dank für die links.
=) :thumbsup:

Medienjunkie
14. Februar, 2009 23:47

Also, wenn das schon eine verlorene Perle sein soll, weiß ich auch nicht… Die Grundidee ist natürlich toll, aber die Umsetzung doch sehr krude. Und eine Schlußpointe nicht vorhanden. Immerhin spielt Noah Hattaway (?) mit, der Boxey aus der alten "Galactica"-Serie und spätere Atreju in der ersten "Unendliche Geschichte"-Verfilmung.

trackback

[…] “Quest” neulich, gehört “No Blade of Grass” zu der Liste von Filmen, denen ich jahrelang erfolglos […]

Dia
Dia
15. Dezember, 2009 18:20

Thanks Wortvogel, ich wusste ja das sich irgendwann jemand die 95 Dollar aus den Rippen schneiden würde. 🙂 Ich bin übrigens der unzuverlssige Kumpel, der dir damals von dem Screening in Brüssel erzählt hat – un um der Sache noch einen drauf zu setzen – ich hab den Film damals zwei Mal auf der großen Leinwand sehen dürfen. Erst lief er vor dem Eröffnungsfilm und dann nochmal unangekündigt in der langen Filmnacht. Frank Nette war übrigens damals auch dabei – wo steckt der eigentlich?