alienapocalypseUSA 2005. Regie: Josh Becker. Darsteller: Bruce Campbell, Renee O’Connor, Peter Jason u.a.

Der Sci Fi Channel in den USA ist sowas wie die letzte Zuflucht schrottiger Actionheuler mit futuristischem Hintergrund geworden. Fast 50 Filme haut man auf dem Samstagabend-Sendeplatz pro Jahr raus, und viele kleinere Firmen (Cinetel, UFO, NuImage) wären vermutlich pleite, wenn sie nicht regelmäßig auf die 750.000 Dollar zählen könnten, die Sci Fi pro Weltpremiere zuschießt.

Leider hat das Monopol von Sci Fi dem Genre an sich nicht gut getan, die Filme werden immer gleichförmiger: krude Monster-Schmonzetten, in denen zu jeder Werbepause einer stirbt (oder was explodiert), besetzt mit irgendwelchen „Kultstars“ oder der zweiten Liga abgelaufener Genre-Serien. Die knackige Idee zählt mehr als die Sorgfalt in der Ausführung, und was die CGI angeht, befindet man sich meistens noch in den frühen 90ern.

Ein Sendeplatz, der das Experimentierfeld für Low Budget-Science Fiction sein könnte, ist ein zuverlässiger, deprimierender Müllplatz für Utopia-Schrott, den auf DVD keiner haben will. Ich muss es wissen: zwei meiner Filme sind da gelaufen…

Ein paar der schrägeren Produktionen werde ich in den nächsten Monaten sicher noch besprechen („SS Doom Trooper“ reizt mich, und mit „Crimson Force“ habe ich ein Hühnchen zu rupfen), aber der heute anstehende „Alien Apokalypse“ landete nur auf der Review-Liste, weil ich die DVD wenigstens einmal ansehen wollte, bevor das gute Stück auf den Wertstoffhof geht. Keine Sorge: Ist nur eine DVD-R. Ein Freund in Michigan hat mir den Film vor drei Jahren bei der Erstausstrahlung aufgenommen.

Selbst unter den billigen Heulern der Sci Fi Samstags nimmt „Alien Apokalypse“ eine Sonderstellung ein: er gehört zu einem Quartett von Filmen, die vornehmlich mit deutschem Fond-Geldern finanziert worden sind. Die anderen drei: „The Man with the Screaming Brain“ (ein horribler Fehlschuß, den Bruce Campbell sinnfrei bis heute verteidigt), „Puppet Master vs. Demonic Toys“ (eine lange vor sich hin siechende Fortsetzung, die man dem Erfinder Charles Band aus der Hand nahm), und „Raptor Island“ (sicher der brüllend doofste der bisherigen Sci Fi Produktionen, und deshalb demnächst mit einem Sequel geadelt).

Man merkt schon: das deutsche Geld wurde mal wieder gut angelegt – in den Taschen der amerikanischen Produzenten, die sich vermutlich scheckig gelacht haben über das, was bei uns durch die Endabnahme geht.

Nun hatte ich wenigstens bei „Alien Apokalypse“ halbwegs Hoffnungen, mich zumindest durchschnittlich zu unterhalten: Bruce Campbell in der Charlton Heston-Rolle eines Astronauten, der nach seiner Rückkehr aus dem All die Erde von mannsgroßen Alien-Termiten befreien muss, in dem er die geknechtete Bevölkerung zum Aufstand peitscht? Klingt erheblich epischer, als man das von dieser Sorte Film gewohnt ist.

Nur sollte man für ein 100 Millionen Dollar-Konzept halt mehr als 50 tschechische Kronen Budget haben, sonst sieht das Ergebnis über weite Strecken eben doch so aus:

aa2

Das ist kein Scherz, leider. „Alien Apocalypse“ reduziert seine groß angelegte Geschichte von der Weltrettung aus den Klauen außerirdischer Monster auf ein paar schlecht gekleidete Waldschrate mit lächerlichen Perücken und angeklebten Bärten, die mit Pfeil und Bogen auf Riesen-Termiten schießen, für die man sich bei einem Playstation-Spiel noch schämen würde. Es ist so ziemlich genau die Sorte Film, über die Bruce Campbell in „My name is Bruce“ zum Alkoholiker geworden ist. Verständlich ist das.

Nun wäre es billig, den Film an seinen mangelnden Möglichkeiten zu packen, und hinter einem Pferd aus der Stadt zu schleifen. Wenig Geld kann passieren, und man arbeitet mit dem, was man hat. Unentschuldbar ist allerdings das verheerend doofe Skript, das sich wie ein Baby strampelnd gegen alles wehrt, was nach innerer Logik aussieht:

  • Wie konnten die Aliens die Menschheit überhaupt besiegen?
  • Warum legen die Aliens den Menschen Mundfesseln an
  • Warum brauchen die Aliens Menschen zum Holzabbau, wenn sie doch technisch weit überlegen sind?
  • Warum haben die Menschen nie den Aufstand versucht, wo die Aliens doch augenscheinlich nicht sehr widerstandsfähig sind?

Man merkt schon: Mehr „Battlefield Earth“ als „Independence Day“…

Und jetzt packen wir noch durch die Bank lachhafte schauspielerische Leistungen auf dem Niveau deutscher Amateur-Pornos in den Topf, würzen das Ganze mit endlosen Szenen von Leuten, die durch Wälder latschen, und rühren ein paar „ironische“ Momente dazu, die erahnen lassen, dass die Macher selber wussten, dass hier kein Klassiker in der Entstehung begriffen war. Fertig ist schnodderige Trashpampe, die man nicht hätte veröffentlichen dürfen. Nicht mal auf dem Sci Fi Channel. Das Niveau des Senders so deutlich zu unterbieten, ist eine Leistung für sich…

Besonders ärgerlich finde ich, dass „Alien Apokalypse“ eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den weiteren Freundeskreis von Sam Raimi ist, und da erwartet man einfach ein wenig mehr Mühe: ist ja nicht so, dass Becker, Tapert, Campbell, O’Connor und LoDuca kein Talent im Low Budget-Bereich bewiesen hätten. Und eine straffe, schnelle Produktion kennen sie von den Serien „Xena“, „Hercules“, und „Jack of all Trades“, an denen sie ausgiebig beteiligt waren. Bei „Alien Apokalypse“ hat sich aber anscheinend niemand die Hände schmutzig machen wollen, und nicht einmal Dienst nach Vorschrift abgeliefert. Was Becker teilweise als „Darstellung“ und „Dialog“ durchgehen lässt, riecht nach rumänischem Experimentaltheater.

Vergleichbar sind die Qualitäten der Akteure mit sowas:

Nur leider ohne Aria Giovanni…

Einzig Komponist LoDuca zieht sich mal wieder aus der Affäre mit einem Soundtrack, der einen richtigen Film verdient hätte. Ich frage mich, wie der sich wohl gefühlt hat, als er zu diesem Bockmist seine Noten aufs Blatt kritzeln musste.

Insgesamt: ein unerfreulicher Scheißdreck. Spülen nicht vergessen.



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OnkelFilmi

“Raptor Island” (sicher der brüllend doofste der bisherigen Sci Fi Produktionen, und deshalb demnächst mit einem Sequel geadelt).

Nix da „demnächst“, lief am Montag auf SciFi. War aber, wie auch bei „Lost City Raiders“ mal wieder absoluter Schmu von wegen „World Premiere“, in Japan und Brasilien gibt’s den Kappes nämlich schon länger auf DVD…

Steve Latshaw (der den Film geschrieben hat), sagte daß der Film mit ziemlich üblen Effekten gesegnet wäre, weil der Produzent das Budget immer weiter nach unten korrigiert hat, und so aus geplanten 75 CGI-Sequenzen nur noch 25 wurden. Die restlichen FX-Szenen wurden dann mit Leftovers aus „Raptor Island“, Puppen, und einem Alien-Suit aus „Alien Apocalypse“ (Haha!) realisiert…

OnkelFilmi

Arr, was für eine Interpunktion. Das kommt davon, wenn man mit Kopfschmerzen und ohne Kontaktlinsen schreibt…

Lindwurm

Ach, „Alien Apocalypse“ schreit doch in jeder Minute „ICH BIN TRASH, NEHMT MICH NICHT ERNST“. Den kann man also gar nicht halbwegs ernsthaft besprechen. Ohne jetzt übermäßig gemein und persönlich werden zu wollen: Ich fand „Lost City Raiders“ wesentlich schlimmer, denn der tut so, als wolle er einen ernst gemeinten Film darstellen, obwohl er von der Hirnrissigkeit, den Klischeedialogen und der grundsätzlichen Doofheit „AA“ kaum nachsteht. Klar, „AA“ gehört in den Sondermüll, aber LCR ja wohl auch. „Apocalypse Eis“ hingegen find ich ganz ok.

Peroy
Peroy

Wann hat Nathan Fillion in einem Porno mitgespielt… ?

Manuel

Andererseits war ich mal heftig in Renee O’Connor verliebt.

Kent
Kent

„Wann hat Nathan Fillion in einem Porno mitgespielt… ?“

der Frage schliesse ich mich an O_o

Peroy
Peroy

„Ach, “Alien Apocalypse” schreit doch in jeder Minute “ICH BIN TRASH, NEHMT MICH NICHT ERNST”. Den kann man also gar nicht halbwegs ernsthaft besprechen.“

Jaja, der jahrelange Schundfilm-Konsum hat schon mal olche Auswirkungen aufs Großhirn, irgendwann stumpft man ab und fängt an, den Trash abzufeiern. Bin froh, dass ich mir die geistige Gesundheit bislang bewahrt habe…

Schnauze…

Kent
Kent

die Erklärung zu „Nathan Fillion/Porno“

http://www.serienjunkies.de/news/porn-nathan-20666.html

Asmodeus
Asmodeus

Ich glaube die „goldenen Zeiten“ des SiFi-Channels sind seit „Stargate SG-1“ beendet. (und auch darüber ließe sich wohl streiten).
Am besten der Fernseher meistens auslassen und nur noch zu herzzerreißenden Tierdokus einschalten in denen sußersüße Eisbären über den Bildschirm tapsen (für alle die es nicht verstanden haben….das war *ironie*).
Ok, mal ernst. „Alien Apokalypse“ scheint sich wunderbar in die gängigen „Heldengeschichten“ einzureihen die so auf dem Markt sind, das hat mit der Serie „Herkules“ angefangen, ging mit „Xena“ (ja, die kreischende Trommelfellvernichterin) weiter. Und wenn man just heute mal das Programm aufschlägt springt einem entgegen „Erdbeben – Wenn die Erde sich öffnet … “ oder „Magma – Die Welt brennt “ oder halt „Katastrophenflug 243“ ( und das alles auf EINEM Sender). Man könnte allerdings auch 6 Folgen von „Anna und die Liebe“ sehen, alle ab 10 Uhr hintereinander.
Kurzum, es läuft sogut wie überall eher Unterhaltung die nicht gerade geistige Höchstleistungen vom Zuschauer verlangt, da hilft auch ein Ranicki nicht.

Dagegen, denke ich, versucht „Alien Apokalypse“ nichtmal einen Anspruch zu erheben.
Und lieber schaue ich mir einen Film an bei dem ich davon ausgehen kann dass er eher seichte Unterhaltung bietet als einen Film bei ich Kracher erwarte und hinterher enttäuscht werde.

Aber letztendlich bleibe ich doch bei meinen DVDs. Da weiß ich was ich habe. Und Stargate SG-1 wird mir auch beim dritten mal kucken nicht zu viel.

Gruß
Asmo

Asmodeus
Asmodeus

@Wortvogel: Aber wenn ich hinterher da sitze und denke „Hätte ich lieber XYZ gesehen, da hätte ich wenigstens ETWAS Unterhaltung gehabt“ dann ist es schon ärgerlich und es war reine Zeitverschwendung.

Allerdings…..es gibt wenige Sendungen die keine Zeitverschwendung sind, wenn man es mal genau betrachtet.
Ein gutes Buch bringt einem allemal wesentlich mehr als jeder gute Film
Und so verbleibe ich für heute und wünsche noch einen schönen Tag.
Gruß
Asmo

xanos
xanos

„lieber denke ich “Gut, die wollten was schaffen, aber das ist in die Hose gegangen” als “wenig erwartet, wenig bekommen”.“

Das mag deine Innenwirkung sein, aber für mich in diesem Blog hast du häufig eine andere Außenwirkung. Oft genug (vielleicht eher im Nicht-Trash-Bereich) feierst du eine solide und handwerklich gelungene (= den Normen entsprechende) Produktion genau dafür und verurteilst Filme, die vom Standard abgewichen sind und anders sein wollten.

Vincent
Vincent

Also „Man with the screaming brain“ fand ich wirklich lustig. Lag wahrscheinlich daran dass ich ihn mit einer Gruppe Ash-Fans gesehen habe. Objektiv gesehn ist es natürlich absoluter Scheißdreck.

Peroy
Peroy

„Allerdings…..es gibt wenige Sendungen die keine Zeitverschwendung sind, wenn man es mal genau betrachtet.
Ein gutes Buch bringt einem allemal wesentlich mehr als jeder gute Film“

Hochnäsiger Bullshit…

Asmodeus
Asmodeus

@Peroy: Wenn du das meinst ist das deine Sache, aber wenn du das SO meinst weiß ich direkt was ich von dir halten darf 😉
Aber ich habe extra geschrieben „es gibt wenige Sendungen „….man beachte das „wenige“.

Und…an der Ausdrucksweise feilen wir aber nochmal 🙂

Peroy
Peroy

Der bloße Akt des „Lesens“ (von Worten) in sich selbst kein Stratz… öhm, wie soll ich sagen… hoch…geistigstver… bessernd… erer… öh… er…

Ach, scheiss drauf, jedenfalls sind Bücher nicht automatisch besser oder kulturell wertvoller als Filme, nur weil es Bücher sind…

Ich LESE Bücher… viele… ich kann das beurteilen. Da gibt’s gedruckt genauso viel Müll wie im TV…

Asmodeus
Asmodeus

Ich sagte ja auch „ein gutes Buch“. Dass es auch bei Büchern Müll gibt ist klar.

Aber letztendlich kommen wir auch hier wohl wieder darauf raus zu sagen, „Jeder so wie er es beliebt“.
Denn während die Einen tatsächlich Bücher grundsätzlich besser finden als Filme ist das bei Anderen eben nicht so.

Und ich kann natürlich lediglich MEINE Meinung widergeben. Mag sein dass die niemand teilt oder Leute diese als „Unsinn“ empfinden.
Mag auch sein dass in den Augen von Anderen diese Meinung „Bullshit“ ist.
Aber es ist eben MEINE Meinung, und da kann ein Peroy, ein Wortvogel und der schießmichtot was zu sagen. Das hat auch nix mit „hochnäsig“ zu tun, sondern schlichtweg mit Einstellung.

ich werde mich auch niemals wagen meine Meinung als allgemein gültig darzustellen, DAS wäre definitiv hochnäsig. Aber genauso erwarte ich dass Andere Leute meine Meinung respektieren….nicht teilen, aber respektieren.

Gruß
Asmo

xanos
xanos

Zwei völlig unterschiedliche Medien miteinander zu vergleichen und dann auch noch mit einer Aussage zu versehen, der man auch noch Universalgültigkeit anhängt geht schon ordentlich Richtung elitärer Selbstüberschätzung.

@Wortvogel dem entgegen ist meine Aussage nur als meine subjektive Meinung zu sehen, die ich gerade nicht tiefer begründen kann, da mir momentan die Zeit fehlt nochmal durch deine Reviews zu gehen und die Sachen herauszupicken durch die der Eindruck bei mir entstanden ist. Eine Stelle war natürlich die QOS vs CR Diskussion, aber die möchte ich nicht nochmal neu aufreißen. Ich hatte diesen Eindruck schon vorher durch einige Aussagen gewonnen, in denen du immer wieder positiv hervorhebst, dass sie sich genau an das Skelett des Skriptwritings gehalten haben, auch wenn darüber hinaus 0 kam.

Die Sache selber ist persönlicher Anspruch. Ich kam mal mit meinem besten Kinogängerfreund aus Live free or die hard. Ich war enttäuscht, weil es genau das war, was ich erwartet hatte. Er war voll befriedigt, weil es genau das war, was er erwartet hatte. Das ein Film auch immer an seinen Möglichkeiten und seinem Selbstanspruch gemessen werden sollte, bleibt davon unberührt.

xanos
xanos

Nachtrag: während ich schrieb hat der Asmodeus nun doch auf seine persönliche Meinung eingeschränkt. Schön. Aber sprachlich ist das bei „Ein gutes Buch bringt einem allemal wesentlich mehr als jeder gute Film“ nicht der Fall. Das ist allgemeingültig. Das nächste Mal also Worte wie „mir, ich meine“ benutzen und die Diskussion kommt nicht auf.

Asmodeus
Asmodeus

Ja, wenn ich mir das so im Nachhienein durchlese kommtt es tatsächlich so an als sei es „Allgemein gültig“. Das lag absolut nicht in meiner Absicht, sorry.

Peroy
Peroy

„Und ich kann natürlich lediglich MEINE Meinung widergeben. Mag sein dass die niemand teilt oder Leute diese als “Unsinn” empfinden.
Mag auch sein dass in den Augen von Anderen diese Meinung “Bullshit” ist.
Aber es ist eben MEINE Meinung, und da kann ein Peroy, ein Wortvogel und der schießmichtot was zu sagen. Das hat auch nix mit “hochnäsig” zu tun, sondern schlichtweg mit Einstellung.“

‚Ne hochnäsige Einstellung…

„Ein gutes Buch ist besser als ein schlechter Film“… ja, das geht.

„Ein guter Film ist besser als ein schlechtes Buch“… geht auch.

„Jedes gute Buch ist besser als jeder gute Film“… DAS ist einfach nur Bullshit, Meinung hin oder her…

Und man weiß ja, wie das mit Meinungen ist, ne… genau…

Perry
Perry

„Warum legen die Aliens den Menschen Mundfesseln an “

Na, ist doch logisch. Weil die Menschen sonst den ganzen Tag Schnattern und das mächtig nervt. 😀

AA ist natürlich Dreck allererster Güteklasse, aber ich muss sagen, das ist einer von den Filmen, die fand ich so unfassbar schlecht, dass ich mich amüsiert habe. Und das deutlich mehr als beim „Man with the Screaming Brain“ (der als Comic deutlich besser funktionierte).

Dieter
Dieter

Okay, das Waldschrat-Bild ist kein Scherz. Aber ich lache mich hier schlapp! KÖSTLICH!!!!

Ich hätte da mal eine Frage: Wenn ein gutes Buch, subjektiv, besser ist als ein guter Film, wie ist es dann mit einer guten Oper, einem guten Theaterstück, einem guten Musical, gutem Sex?

,,Subjektive Meinung“ hin oder her, wir haben hier wieder die berühmten Äpfel und Birnen. Mich nerven diese ,,belesenen“ Kinogänger immer mit ihrem Standardspruch: ,,Das Buch war besser!“. Das ist keine Kritik, das ist ein blöder Spruch, und das nervt einfach nur.

*grummelgrummel*,,bullshit“ trifft das schon ganz richtig*grummel*

Asmodeus
Asmodeus

@Dieter: Ich bin kein „belesener Kinogänger“
Mir ist von Vornherein klar dass ein Buch ein Buch und ein Kinofilm ein Kinofilm ist.
Ich selbst verstehe die Leute nicht die bei einem Film die gleichen Maßstäbe ansetzen wie bei einem Buch und sich hinterher beschweren.
Das war bei „Herr der Ringe“ so, bei „Eragon“ und wird auch immer so sein.

@Peroy: Und, dann bin ich eben hochnäsig, damit komme ich schon klar.
Aber…“Und man weiß ja, wie das mit Meinungen ist, ne… genau…“ Ich weiß es nicht, bitte erklär es mir.

Und ich finde es faszinierend wie sehr sich Leute an einer Ausdrucksweise aufhängen können 🙂

Asmodeus
Asmodeus

„Du hast ja auch eine sehr aufrührerische These in den Raum geworfen, da darfst du dich über heftige Reaktionen nicht wundern.“

Ok, ich werde in Zukunft etwas mehr an meiner Ausdrucksweise feilen 🙂

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