Letzte Woche:

„Erneut wird Quotenmeter.de-Redakteur Fabian Riedner hochwertige Filme vorstellen, die innerhalb der nächsten Tage im Fernsehen laufen.“

Diese Woche:

„Quotenmeter.de-Redakteure stellen hochwertige Filme vor, die innerhalb der nächsten Tage im Fernsehen laufen.“

Soweit ich das beurteilen kann: Seit sieben Tagen keine Kritik mehr von Fabian. Woran das liegen könnte? Keine Ahnung.

Aber nicht immer sind andere Kritiker auch bessere Kritiker.

Als Post Scriptum sei noch auf die Diskussion über die Kritik von Fernsehkritik.tv an Quotenmeter hingewiesen, wie sie im Forum von Quotenmeter stattfand:

———

kabal: Hallo, würde gerne wissen, was ihr zu der Kritik von Fernsehkritik.tv (Folge 16) so zu sagen habt. Würde mich brennend interessieren!

Fabian Riedner: Kein Kommentar

tangaträger: Der passende Thread dazu wurde ja leider gelöscht :roll:

———

NACHTRAG: Es hört nicht auf – Pretiosen aus einer neuen Kritik von Fabian:

Eine internationale Gruppe von Archäologie-Studenten auf den Grabungsfeldern der Insel, an Funden aus der Wikingerzeit forscht. Doch dann passiert das Unvorstellbare: Die Leiche der jungen Studentin Martina Flochten wird aufgefunden. Sie wurde nach dem Wikinger-Ritual mit dem Dreifaltigen-Tod niedergestreckt.

Auch schön:

So wurde sehr oft ein blauer Kamerafilter verwendet, sodass eine meist negative und traurige Stimmung vermittelt wird. Vor allem in der Toilette der Hochschule kommt dieses Ergebnis sehr gut zur Geltung.



Hinterlasse einen Kommentar

Benachrichtige mich zu:
avatar
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Will Tippin
Will Tippin

„Nun ist es für die Sieben an der Zeit, die Brücke mit all ihrer Ehre und ihrem Einsatz zu beschützen, denn wenn sie fällt, ist die Stadt mitsamt ihrer Bewohner verloren.“

Ähm, ist der ganze Sinn dieses Films nicht die Tatsache, dass die Verteidigung der Brücke völlig sinnlos ist? Das klingt als hätte man hier aus dem Drehbuch die Ansprache eines Offiziers rauskopiert… Da fehlt nur noch „Vaterland“ oder alternativ „Reich und Führer“.

Stephan
Stephan

Na komm, nachdem die „Jungsoldaten“ vom „Soldatenführer“ an die Front geschleppt werden, „schauen sie der aussichtslosen Lage direkt ins Gesicht“.

Der ganze Artikel ist eine Beleidigung der (insb. sprachlichen) Intelligenz seiner Leser, da darfst Du nicht auch noch eine sinnvolle Inhaltsangabe erwarten.

OnkelFilmi

Die armen Jungsoldaten (ist das sowas wie Jungfrauen? Und wenn, sind das auch 72?) – begreifen den richtigen Schrecken richtig. Und der arme Walter, der muss die Brücke verteidigen, obwohl er schon abgezogen ist. Und dann kommt er auch noch in einen Zwist zwischen Liebe und Vaterlandsverteidigung.

Ein Twist, Gummitwist sogar, wäre ihm sicherlich lieber – und uns auch. Lieber zehn Minuten lang hüpfen und dumme Reime brabbeln, als „Die Kritiker“.

Was wohl der Soldatenführer im Soldatencamp sagen würde? Wahrscheinlich erstmal einen Schluck aus seiner Soldatenflasche nehmen, und dann das Soldatenklo aufsuchen, wo er dann einen grossen Soldatenhaufen machen würde. Und würde er daraus einen Kackmenschen formen, und diesem mit seinem Soldatenatem Leben einhauchen, würde der bestimmt kohärenteres Zeug von sich geben als „Die Kritiker“…

Lord Kinbote
Lord Kinbote

Oh, sie schreiben wieder eigene Inhaltsangaben. Das habe ich glatt übersehen. Denn nach der ersten Kritik-Kritik hier, haben sie bei den TV-Film-Kritiken gerne die Beschreibung aus den Pressemitteilungen der Sender kopiert. Das war weniger spannend, aber auch weniger fehleranfällig. Kaum machen sie es wieder selbst, gibt es neues Material für die Quotenmeter-Stilblüten.

Stefan

„Eine wahrhaft gewagte und auch interessante Handlungsebene“ ist übrigens die wie üblich eingebaute Liebesgeschichte, um Franka Potente einbauen zu können.

zu-schauer-lich

lieber wv, die sache ist doch ganz klar! laut foren-regeln bei quotenmeter war das eine „verbotene“ fragen:

„06 Die Verlinkung von Presseseiten oder Presse ähnlichen Seiten ist sowohl im Forum als auch per PN strengstens untersagt. Verstöße haben eine sofortige Verwarnung zur Folge und können zur Sperrung des Users führen. Außerdem ist es auch untersagt, Presseinformationen schon zu nennen, selbst wenn der Link nicht dabei ist.“
wenn „fernsehkritik.tv“ zumindest „presseähnlich ist, dann dürfen informationen (d.h. zeichen, die für einen betrachter einen sinn ergeben), die von dort stammen, nie und nimmer auf „quotenmeter“ präsentiert werden!
offene, tolerante, interessante diskussionen lassen sich ja, wie man weiß, eigentlich nur unter den bedingungen brutalster und hemmungsloser zensur führen, oder etwa nicht….

zu-schauer-lich

hach, ich hatte die regeln gar nicht fertiggelesen….
nr 12:
„Es ist nicht erlaubt zu anderen Internetseiten zu verlinken, wenn Quotenmeter.de den gleichen Artikel online hat“
macht mich auch noch ganz glücklich und 10 ist irgendwie … na, sagen wir mal, das „totalitäre hintertürchen“
10 Beiträge können jederzeit ohne Angaben von Gründen von den Administratoren gelöscht werden, „wenn sie gegen ethische oder SONSTIGE Grundsätze verstoßen“
natürlich macht jeder in seinem eigenen Forum auch seine eigenen Regeln, aber „sonstige Grundsätze“ finde ich ziemlich scharf….

Wortvogel
Wortvogel

Jau, den Teil mit „sonstige Grundsätze“ fand ich auch immer sehr putzig. Man könnte das noch einen Tacken verbessern: „Beiträge können aus Gründen gelöscht werden.“

Stefan

„wenn “fernsehkritik.tv” zumindest “presseähnlich ist, dann dürfen informationen (d.h. zeichen, die für einen betrachter einen sinn ergeben), die von dort stammen, nie und nimmer auf “quotenmeter” präsentiert werden!“

Schon gemerkt? Zeichen, die einen Sinn ergeben, werden dort sowieso ungern gesehen.
Seit ich QM lese, habe ich ein absolutes Totschlagargument gegen Leute, die das großartige bayerische Abitur verteidigen.

Wile-E
Wile-E

ogottogottogottogottogott…. Da kann man ja hinklicken, wo man will, überall saugt es einem die Hirnzellen ab. Ich hatte zwar den Beitrag bei Fernsehkritik.tv schon gesehen, aber ich war bis heute nie auf dieser Seite (als sporadischem Wortvogel-Leser möge man mir dies verzeihen).

Das ist ja grausam, was da abgeht. Da weiß ich echt nicht mehr, ob ich da lachen oder weinen soll.

Als „mindboggling“ empfinde ich übrigens auch die Einleitung zu Riedners Filme: „Die Reihe von Fabian Riedner präsentiert außergewöhnlich gute und abnorme Spielfilme…“

Soso…. „abnorm“. Passend für eine „abnorme“ Seite.

Ich werd die Seite jetzt ganz schnell wieder schließen und versuchen, aus meinem Gedächtnis zu verbannen, sonst reg ich mich nur wieder auf.

Lord Kinbote
Lord Kinbote

Zum Nachtrag muss man aber sagen, dass die Inhaltsangabe offensichtlich vom ZDF stammt. Dort wird „die junge Frau Martina Flochten“ auch niedergestreckt. Der Fehler im ersten Satzes geht aber auf Riedners Kappe, womit nicht mal mehr die Übernahme von Texten fehlerfrei gelingt.

Da ist auch noch mehr drin, denn „… der Marktanteil lag bei den jungen Menschen fast bei zehn Prozent Marktanteil.“ Und kurz vor Schluß: „… die üblichen Aufnahmen sind gut.“

trackback

[…] verwechseln. Fabian Riedner, der Autor des Artikels, ist übrigens Chef der Seite und einschlägig […]

trackback

[…] Beweis für die mangelnde Qualität des Angebots führt Niggemeier zwei “Stilanalysen” (1,2) des deutschen Drehbuchautors Torsten Dewi an, die dieser auf seinem Blog “Wortvogel” […]