Disclaimer: Dieser Beitrag lässt mein Leben eventuell erheblich cooler aussehen, als es eigentlich ist…

Früher war ich ein harter Kerl. Früher konnte ich freitags nach der Arbeit zur Autobahn radeln, und von dort nach Düsseldorf oder Berlin trampen, um Freunde zu besuchen. Und nach durchfeierten Wochenenden konnte ich auch Montag früh wieder rechtzeitig am Schreibtisch aufschlagen, um Randspalten zu tippen. Sex, Drugs, and Rock’n’Roll – lange ist es her. Heute kriege ich den Arsch für einen Wochenend-Trip nicht mal mehr hoch, wenn ich wirklich gar nichts anderes zu tun habe. Und das, obwohl sich immer wieder Freunde beschweren, wie selten sie mich zu Gesicht bekommen.

Aber das schlechte Gewissen, es nagt. Dass mein Haus eine Woche lang von Malermeistern in Beschlag genommen werden sollte, fasste ich als einen Wink des Schicksals auf, und entschied mich, vier Tage in Düsseldorf, und drei Tage in Berlin zu verbringen. Zu diesem Zweck meldete ich mich bei alten Freunden, neuen Kollegen, alten Kollegen, und neuen Freunden an. Wer zu welcher Gruppe gehört? Das sollen die unter sich ausmachen.

So ging es also am Samstag nach Düsseldorf. Ich drehte die Klima-Anlage meines Wagens ein wenig auf, und wunderte mich, wie schnell es stickig wurde, wenn ich sie wieder ausschaltete. Während der gesamten fünfstündigen Fahrt bemerkte ich nicht, dass es draußen unerträglich schwül geworden war – und mich diese Schwüle die ganze Woche lang verfolgen sollte.

In der Reisetasche lag diesmal auch meine Digi-Kamera – ich mache ungern Fotos, fühle mich meiner Leserschaft gegenüber allerdings in der Pflicht.

GrillpartyIn Düsseldorf fuhr ich standesgemäß erstmal in die Altstadt, um Pommes mit Currywurst zu essen. Danach zu meinem Stamm-Hotel „Motel One„. Böse Überraschung: ausgebucht wegen der Modemesse CPD. Sowas war mir auch noch nicht passiert. Es stand mir also eine Nacht auf dem Sofa meiner Eltern bevor – an echten Schlaf war damit nicht zu denken. Ich fuhr zum Geburtstag meiner Tante (Pflanzen Kölle hatte noch auf, und versorgte mich mit einem angemessenen Blumenstrauß), wo die gesamte Verwandtschaft schon im Garten saß, und sich von Onkel Diether mit Grillgut versorgen ließ. Immer darauf bedacht, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, schaute ich mir die Wohnung im Haus meines Großvaters an, die ich vor zwei Jahren gekauft hatte, und deren über 80zigjährige Mieterin gerade nach 31 Jahren ausgezogen war. Da wird einiges zu renovieren sein.

Den Sonntag verbrachte ich mit meiner ehemaligen Tanzpartnerin Claudia und ihrer Tochter Melanie im Phantasialand. Der Freizeitpark hat in den letzten 15 Jahren ganz schön zugelegt, was die rasanten Attraktionen angeht. Die Hitze und die langen Wartezeiten waren allerdings kein Spass. Als vollzeit beschäftigter Autor konnte ich mir wenigstens mal leisten, was mir als Kind immer verwehrt geblieben war – das obligatorische Wildwest-Foto (Lacher nach dem Break):

Phantasialand

Einem Wortvogel darf einfach nichts peinlich sein, sage ich immer…

Claudia und Melanie mussten sich zum Abend in voller Fahrt vor ihrem Haus aus meinem Wagen fallen und abrollen lassen, denn ich war bereits spät dran für den nächsten Termin: Altbier picheln mit Dirk, einem Comedy-Regisseur aus Köln (der allerdings zufälligerweise auf der gleichen Gesamtschule wie ich das Abitur gemacht hat). Mit Dirk möchte ich an einem Langformat arbeiten, und die Zeichen stehen gut: wir hatten haufenweise Spass, und liegen auch dramaturgisch auf einer Wellenlänge.

Meine Eltern flüchteten derweil ins Ferienhaus nach Belgien, weshalb ich die Düsseldorfer Wohnung für mich allein hatte. Oh Schlaf, des Todes süßer Bruder!

Montag ließ ich mir ausgiebig Zeit für das Frühstück, telefonierte danach mit einem Produzenten, an dessen Projektidee ich gerade kaue, und fuhr dann in den mondänen Medienhafen, wo ich zum Kaffee mit Jens Schröder verabredet war, besser bekannt als Popkulturjunkie:

PKJ

Er arbeitet ja mittlerweile hauptsächlich für den neuen Mediendienst Meedia. Es war unser erstes Treffen, und tatsächlich sehr launig. Man kam vom Höcksken auf Stöcksken, wie man bei uns sagt (aber nie schreibt, deshalb mag das grammatikalisch daneben liegen), und zu meiner Freude entpuppte sich Jens als waschechter Geek, der jede Menge alte Kinozeitschriften vollständig gesammelt hat (ich hoffe, mit deren Hilfe demnächst auch mal einen schönen Beitrag machen zu können).

Ich hätte mit Jens gerne in den Abend gequatscht, doch es sollte nicht sein: In Köln wartete der olle Lückerath, seines Zeichens Chef von DWDL. Für die schreibe ich ja manchmal, und einen besseren Gesprächspartner über den Wahnsinn, der hierzulande als TV-Branche firmiert, kann man sich nicht wünschen. Wir schauten dabei eine neue Produktion des Hauses an, und aßen Tapas in der Bar von Thomas Hackenberg („Quiz Taxi“):

DWDL

Ich bewunderte zur Nacht noch Thomas‘ edle Wohnung, die zu Zeiten von „7 Tage, 7 Köpfe“ die Arbeitsunterkunft von Rudi Carrell war.

In der ansonsten völlig überflüssigen Stadt Köln begegnete mir an diesem Abend auch noch das Schild eines Bestattungsinstituts, dessen Besitzer einen schrägen Namen stolz trägt:

Kuckelkorn

Neuer Tag, neuer Stress: Zuerst einmal ließ ich mich vom Navi ins Kölner Hinterland führen, wo ich den Bestseller-Autor Kai Meyer traf, dessen Leben ungefähr dem entspricht, was ich für mich selber eines Tages erreichen will: schönes Haus, sagenhafte Bibliothek, netter Hund, fantastische Film-Requisiten, riesiger Flachbild-Fernseher, und mehr DVDs als die durchschnittliche „Cinebank“. Andererseits: würde ich so leben, würde ich keinen Finger mehr rühren. Zum Mittag landeten wir bei einem exzellenten Italiener:

Meyer

Unsere Biographien haben eine erschreckende Menge an Schnittmengen, und so wälzten wir viel Nostalgie von „Perry Rhodan“ bis „Evil Ed“, von Jess Franco bis Reiner Erler. Eine Tages werde ich Kai töten, und mir sein handgemachtes „Mythor“-Schwert unter den Nagel reißen…

Bei Kai auf dem Tisch entdeckte ich übrigens dieses Buch, welches ich mir noch am gleichen Tag bei Amazon bestellte. Nicht gerade billig, nicht gerade schön, aber unverzichtbar für Freunde des Grusel-Heftchenromans.

Nächste Station: Ossendorf, Coloneum. Gespräch mit einem netten Produzenten einer ganz großen Produktionsfirma. Mal sehen, ob was drauf wird. Die Hitze bringt mich um.

Der Tag ist noch nicht zu Ende: Vor dem UFA-Center am Düsseldorfer Hauptbahnhof wartet schon Kollege Sixtus. Ihn schleife ich in die Pressevorführung von „The Dark Knight„. Vorher und hinterher wird fleißig schwadroniert, und wir denken uns das beste Projekt aller Zeiten aus. Und das machen wir auch. Irgendwann vermeldet die süße Kellnerin, dass angesichts der Uhrzeit auch DIESE feuchtfröhlichen Herren die Lokalität räumen müssen:

Sixtus

Der Rest der Zeit in Düsseldorf ist familiären Verpflichtungen ausgeliefert, und Mittwoch abend geht es dann nach Berlin weiter. Die Hauptstadt kämpft seit langem mit Düsseldorf in meinem Herzen um den Platz als „beste deutsche Stadt der Welt“. Ich freue mich auf die alten Freunde Frank und Eva, denn die haben seit fast drei Jahren einen putzigen Sohn, den ich erst zwei Mal gesehen habe. Und wie ich nun erfahre, kommt in absehbarer Zeit noch ein putziges Mädchen dazu. Gratulation. Der Donnerstag Nachmittag wird lässig in einer Outdoor-Strandbar in der Berliner Innenstadt vertrödelt. Sehr angenehm.

AusblickDer nächste Tag ist wieder vollgepackt: Kollege Eisert hat mich in seine Arbeitswohnung im siebten Stock eines Hochhauses geladen. Der umtriebige Kabarettist, Comedy-Experte und Pointenschreiber (Schmidt, Ruf, Yanar) lebt ausgesprochen entspannt, und bei viel Mineralwasser beklagen wir den Zustand deutscher Late Night-Kultur, und die Vorteile des US-Marktes:

Eisert

Man merkt es den Bildern: Ich rasiere mich ungern, wenn ich unterwegs bin. Kollege Eisert auch. Er hat in seinem Arbeitszimmer eine beachtliche Playmobil Lego-Ritterstadt aufgebaut. Im Akkord schreibt der auch nicht…

Danach Mittagessen mit einer Produzentin. Grandios. Ich fühle mich verstanden, und ausnahmsweise geht es mal nicht nach dem Motto „Wie weit kannst du dich auf das Niveau des Zuschauerdurchschnitts runterschreiben?“. Es werden Ideen ausgetauscht, Einstellungen verglichen, und am Schluss steht die Hoffnung, irgendwie ein gemeinsames Projekt zu finden. Zwei Hunde verbeißen sich im Lokal ineinander. Mein Wagen ist eingeparkt. Immer noch unerträglich heiß. Alles egal. Mir geht’s gut.

In Berlin bin ich tatsächlich im „Motel One“ untergekommen, und kann mich dort um meine Emails und meine Webseite kümmern. Die Woche war sehr lang, und sehr schwül. Eigentlich habe ich noch zwei Termine auf dem Kalender, wenn auch nicht fest verplant: die Dreharbeiten von „Crashpoint“, den mein Freund Marc geschrieben hat, und eine gute alte Freundin, die ich seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen habe. Ich beschließe trotzdem, es für diesmal gut sein zu lassen. Ich kann es auch kaum abwarten, endlich mein renoviertes Haus zu sehen. Nicht gerade geholfen hat ein Anruf meiner Putzfrau, die aus Versehen direkt in die Baustelle gestolpert war: „Ach Herr Dewi, DAS sieht jetzt aber schön aus!“

Ich packe also meine Sachen, und weise den Navi an, den Heimweg zu berechnen. Dabei fällt mir eher zufällig auf, dass das Hauptquartier des Bildblogs kaum 2 Kilometer entfernt ist. Zwar bin ich mit dem Herrn Niggemeier nicht verabredet, aber unangemeldet klingeln kann ja nicht schaden. Siehe da: Stefan ist vor Ort, und hat auch ein paar Minuten für mich Zeit. Ich will mich nicht aufdrängen, wir aktualisieren nur kurz, was so anliegt, und dann dränge ich ihn zu dem unvermeidlichen Foto:

Niggemeier

Zwei alternde Männer mit schütteren Haaren und schwellenden Bäuchen…

Danach geht es wieder auf die Autobahn. Am ersten Rastplatz spricht mich ein junger Mann an, der eine Mitreisegelegenheit sucht. Ich tue ihm den Gefallen (bin ja selber oft genug getrampt), und als ich ihn bei Bayreuth absetze, kommt schon der nächste. Den kutschiere ich bis zum Münchner Ostbahnhof. Beide Mitfahrer sind ausgesucht freundlich, und die angenehmen Gespräche verkürzen die gefühlte Fahrzeit massiv.

Ich komme noch im Tageslicht zu Hause an, freue mich wie ein Schnitzel über die gelungene Renovierung, rücke und räume den Rest des Abends Möbel um, bevor ich völlig kaputt… nein, nicht ins Bett… in die Badewanne falle.

That’s all folks!

Dieser Beitrag ist mein Versuch, mich bei allen Beteiligten für die sicher anregendste und gleichzeitig entspannendste Woche zu bedanken, die ich seit langem hatte. Um „Assaulted Nuts“ zu zitieren: If you enjoyed it only half as much as I did – well, then I enjoyed it twice as much as you!



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Peroy
Peroy

Nemedropping ist voll lame. Das hat mir Quentin Tarantino letztens gesagt…

OnkelFilmi

„Sex, Drugs, and Rock’n’Roll – lange ist es her.“

Bei mir nicht. Grade aus Viva Colonia zurück. Ohren dröhnen noch, Klamotten stinken nach verschüttetem Bier und Qualm (Scheiss Verfassungsgericht!)… aber man hat mal wieder die erweiterte musikalische Großfamilie gesehen, dazu geile Polinnen, stinkende Rasta-Hippies, besoffene Zwerge, giftige Flaschensammler, barfuss-laufende grauhaarige Schnorrer-Hippies, der Abend zeigte mir wieder einmal, daß Köln von lauter wirren Leuten bevölkert ist.

Aber weil ich noch ein junger Mann ohne schütteres Haar, aber dafür mit schwellendem Bauch bin, geht’s übermorgen weiter 😉

Eisert

WIDERSPRUCH!!! Ich bitte doch zu berichtigen, dass in meinem Arbeitszimmer eine Ritterwelt aus LEGO steht! Playmobil habe ich nie angerührt.

Mathias
Mathias

Lego und Playmobil. Herr Wortvogel, ich bin schockiert über die mangelhafte Detailgenauigkeit dieses Berichts 😀

Marko

„Dass mein Haus eine Woche lang von Malermeistern in Beschlag genommen werden sollte …“

„… schaute ich mir die Wohnung im Haus meines Großvaters an, die ich vor zwei Jahren gekauft hatte, und deren über 80zigjährige Mieterin gerade nach 31 Jahren ausgezogen war …“

Du hast’n Haus? (… ach nein, hatten wir schon.) Du bist Vermieter?! o_O Ich mach‘ was falsch im Leben.

Gruß,
Marko

comicfreak
comicfreak

..also, Mieter sind zu 50% Gesockse!

(Auf die Steinigung wart)

comicfreak
comicfreak

..unser Haus aus dem Besitz des Schwiegertigers wurde vor deren Auszug frisch renoviert, dann an eine gute Nachbarsgamilie vermietet, die auf das nagelneue PVC in der Küche Teppich verklebten, auf due frisch geschliffene Naturholztreppe Tepich verklebten und auf die neuen Fliesen im Badezimmer Teppich verklebten..
Als wir dann 15 Jahre später die Geschwister auszahlten und auf Eigenbedarf machten, zogen die ohne Renovierung aus (Schwiegertiger: „Im Dorf kannst du doch keinen Streit anfangen!!!“)
Mann, war das lecker, den versifften Teppich ums Klo zu entfernen, und das fettstarrende Ding in der Küche; vom Suchen der schönen Treppe mal ganz abgesehen.
*gnarf*

OnkelFilmi

Diese Mieter hätte ich Dir mit Kusshand abgenommen, Torsten. Lass es mich mal so ausdrücken, die Mieter, mit denen wir es in den letzten 10 Jahren zu tun hatten, würde ich nicht meinem schlimmsten Feind aufs Auge drücken wollen… obwohl, vielleicht doch 😉

Wir haben auch noch ein altes Haus aus Familienbesitz, Jahrgang ’30, aber sehr gut in Schuss und was Technik und Sanitäranlagen angeht auf dem Stand von 1995, als wir das Haus „runderneuern“ liessen. Da meine Eltern neu gebaut hatten, und ich eh in Großvaterns Haus wohnte (jetzt mein Haus), haben wir uns dazu entschieden zu vermieten, Erdgeschoss/Keller und Erster Stock/Dachboden. Unten zog eine 6köpfige Familie ein, oben ein älterer Junggeselle.

Die ersten Jahre war, wie man das so kennt, alles in Ordnung. Familie nett und freundlich und auch relativ ruhig,
Junggeselle auch nett, gepflegt, kümmerte sich um den Garten des Hauses, Friede, Freude, Eierkuchen, palim, palim. Dann, 2002, dachte sich der gute Mann „Ich glaub ich heirate mal“, Wohnung gekündigt, ausgezogen. Bis dahin auch noch alles schön und gut. Aber als ich dann das erste Mal in die Wohnung ging um zu sehen, was ggf in Ordnung gebracht werden müsste, bevor die Wohnung wieder vermietet werden könnte… Zunächst einmal ging die Haustür (oberer, seperater Eingang) nur zur hälfte auf – und es roch. Naja, „roch“ ist vielleicht der falsche Ausdruck – „stank“ passte wohl eher. Und der geneigte Leser dürfte wohl schon wissen, was mich da erwartete – der gute Mann war ein Messie gewesen! In der ganzen Wohnung stapelten sich hunderte alte Zeitungen auf Stapeln, Metalldosen und Plastikverpackungen, fein säuberlich aufeinander gestapelt, Stapel voll mit dreckigen Socken, die Schränke voll mit seit Jahren abgelaufenen Suppentüten, usw usf. Der einzige „saubere“ Raum in der Wohnung war das Badezimmer (wie gesagt, er sah immer gepflegt aus). Ansonsten war da Sodom und Gomorrah angesagt. Ach ja, und überall hingen Duftbäumchen unter der Decke, hunderte, und ebenso hunderte Dosen mit Raumdeodorants. Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe zwei Wochen gebraucht die Wohnung zu räumen (meinen Eltern wollte ich das nicht zumuten), musste das Parkett in allen Räumen rausreissen und erneuer, ebenso die Holzverkleidung unter der Decke, weil alles vergilbt, aufgequollen und teils sogar mit Schimmelpilzen übersäät war, die Zimmertüren konnten gleich mit raus, und ich durfte obendrein auch noch die Rigipsplatten von den Wänden reissen, weil da auch schon der Fuck drauf saß. Schimmel-Ex und Luftionisator haben das Bild bestimmt 2 Monate bestimmt, bis alles wieder „clean“ war. Irgendwie verwunderlich, daß die Mieter unter ihm nie etwas mitbekommen haben, aber er schien wohl gut darin zu sein seine Störung zu verstecken und zu maskieren.

Aber wie eingangs erwähnt: das war ja noch nicht alles!

Denn zwei Jahre drauf (die obere Wohnung war inzwischen schon wieder vermietet, an einen bärtigen Fantasy-Metaller und LARP’er, auf den lass ich aber nichts kommen, der ist cool), war es dann die 6köpfige Familie die Ärger machte – und WAS für einen!

Fortsetzung folgt! (Ja, ich bin ein Arsch, ich weiß, aber die Pflicht ruft 😉 )

Skrymir
Skrymir

Schwarz… ohje.. wenn ich versuche mir das vorzustellen komme ich immer irgendwo zwischen Geisterbahn und Beerdigung raus. Allerdings bin ich auch kein Freund von bund angepinselten Wänden. Wozu, frage ich mich da immer, gibt es Poster, Bilder und ähnliches? Man muss die schöne Wand doch nicht so verschandeln das es richtig Teuer und aufwändig ist die wieder halbwegs ansehnlich zu bekommen.

@ Ursprünglichen Beitrag

Ja man könnte auf den Gedanken kommen dein Leben sei ein klein wenig cooler als man bisher sowieso schon dachte 😉

dunkel
dunkel

‚Irgendwann vermeldet die süße Kellnerin, dass angesichts der Uhrzeit auch DIESE feuchtfröhlichen Herren die Lokalität räumen müssen‘
… solches widerfährt einem nur in Dü…ähhh abgerutscht, – im schönen Köln wäre das nicht passiert.

Stephan
Stephan

@Thorsten
Klar, der Mieter haftet gem. §280 I BGB (evtl. noch aus Deliktshaftung) – das Problem bei diesen Fällen ist meist eher der nackte Mann und seine Tasche.

Stony
Stony

Bei diesem kleinen Reisebericht fehlt mir nur eins:

Wo bleiben die Frauen, der Sex, die Orgien?

.
..

Ach ja, ‚Writers get no Pussy!‘ 😀

nameless
nameless

niggemeier erinnert mit etwas an humpdy dumpdy…

nameless
nameless

äh… mich etwas

Lite
Lite

Sehr interessanter Artikel, der Köln-Diss war echt mal fällig
„auf Apokalypse Eis Artikel Teil 6 wart*

Johannes

Mooooment! Es gibt in Düsseldorf einen Blumenladen namens „Kölle“? Haha, ha! Ha. 🙂

Marko

Komisch, was Ihr immer mit den Dörfern Düsseldorf und Köln habt … *mitleidig-lächelnd-von-hamburg-runterschau*

😀

Gruß,
Marko

Dr. Acula

Pffz… alles laue Lüftchen gegen Nürnberg 🙂

Okay, das war jetzt nicht hundertprozentig ernst gemeint *schnüff*

Dr. Acula

Das (zumindest laut Eigenwerbung, und ich hab zumindest vor einiger Zeit dazu auch eine Statistik gesehen, die’s bestätigt) erfolgreichste Kino (nach Umsatz, Auslastung und absoluten Besucherzahlen) Deutschlands?

Dr. Acula

Pffrz… den Umsatz macht das Cinecitta im kleinsten Saal in einer Woche…

Joe
Joe

Keine Skandalgeschichten auf Lager: Unsere Mieterin ist in Ordnung. Das vermietete Haus leider eher nicht: Ur-Altbau. Niggemeiers Auftritt im Literarischen Salon Hannover machte mich damals zum täglichen Bildblog-Konsumenten. Vom Bildblog führte mich dann ein Link hierher.

milhouse
milhouse

Ich fordere ja schon länger Niggemeier-Actionfiguren! Das könnten die Monchichis des 21. Jahrhunderts werden!

Fliegenklatsche
Fliegenklatsche

OnkelFilmi erzähl weiter >.<

Tornhill
Tornhill

Hübsche kleine Reise – ich hoffe, du hast Kai Meyer ausgerichtet, dass „Schrei, denn ich werde dich töten“ rockt? Tut’s nämlich.

Und über das leckere Heftromanbüchlein könnte auch gut mal ein längerer Beitrag kommen. Kostet ja doch eine schöne Stange, da nimmt man gerne weitere Infos.

OnkelFilmi

Gemach, gemach, junger Grashüpfer!

Erstmal: Jepp, nem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen. Einem TOTEN nackten Mann erst recht nicht (und nein, ich war’s nicht!). Der guteste hatte sich nämlich, knapp einen Monat nachdem er „ausgezogen war“ (wenn wir’s denn mal so nennen wollen), dazu entschieden in die Kiste zu hüpfen. Wahrscheinlich Herzinfarkt beim poppen mit seiner Zukünftigen. Soll vorkommen sowas.

Also, zurück zum Thema: Für die neu hinzugekommenen, in der unteren Wohnung wohnte eine 6köpfige Familie. Vater, Mutter, vier Kinder zwischen 24 und 8. Liebe, nette Leute, immer nett gegrüsst, mal mit nem Kuchen und ner Flasche Ouzo vorbeigekommen. Kurzum: nett.

Dann hatte der Vater irgendwann einen leichten Herzinfarkt, und lag deshalb länger im Krankenhaus, und in der Reha. „And then it began“. Der Vater kam eines Tages zu meinen Eltern, und sagte, daß er während der Zeit im Krankenhaus seine Arbeit verloren habe, und es bei ihnen deshalb ein wenig knapper in der Kasse wäre, und ob sich da nicht vielleicht was machen liesse mit der Miete und der Nebenkostenabrechnung, bis er wieder einen neuen Job hat. Was für meine Eltern natürlich auch kein Problem war, beide arbeiten, die obere Wohnung vermietet. Klar, wenn ein paar hundert Euro im Monat fehlen schmerzt es schon ein wenig, aber da die Familie eben ganz nett war, und bisher mehr als vorbildliche Mieter, liessen sich meine Eltern dazu überreden zunächst für die nächsten Monate, in denen der Vater arbeitslos war, die Miete zu halbieren. Die Mutter arbeitete zwar, sowie die beiden ältesten Kinder auch, aber egal. Die nächsten 3-4 Monate lief also alles auf „gedrosselten Zylindern“, bis dann eines Tages ein neues Auto in deren Garage stand. Was dann, berechtigterweise, meinen Vater doch ein kleiiiiiiiiiiiin wenig stutzig machte. Denn ich weiß ja nicht, weniger Geld im Haus, aber ein Auto für knapp 30k Euro? Hmmm… Also entschied sich mein Vater dazu, mal rüberzugehen und mit den Leuten zu reden, und da war dann wirklich der Punkt, wo die Scheisse den Ventilator traf, die Kacke überschwappte, es begann Hunde und Katzen zu regnen, und Feuer vom Himmel fiel und… aber ich glaube ich schweife ab 😉

Long story short (übrigens guter Film, der „Hedwig and the angry Inch“): der bisher doch so nette Familienvater wurde stinkig, was es uns angehen würde, was er mit seinem Geld kaufen würde, und setzte meinen Vater vor die Tür. Rumms. Da war mein Vater natürlich sauer, setzte einen Brief auf, und forderte die Familie auf, zum kommenden Monat wieder die volle Miete zu zahlen, und die Differenz zu den vergangenen Monaten in Raten zu begleichen. Ergebnis? Den Monat darauf bezahlten sie überhaupt keine Miete mehr! Und auch nicht den Monat darauf. Oder den darauf! Und so begann also ein langer, erbitterter Rechtstreit, in dem wir leider lernen mussten, daß selbst keine Miete zahlende Mieter mehr Rechte haben als der Vermieter.

Aber keine Bange, das war nicht das Ende, ich würde euch doch nicht mit einem simplen Rechtstreit abspeisen. Wer bin ich, John Grisham?

Also ging es los: Klage, Gegenklage, meine Schwester geht am Haus vorbei, wird von dem 24jährigen Sohn angespuckt, Anzeige, jemand wirft ein Fenster im Haus meiner Eltern ein, Anzeige, Fantasy-Metaller beschwert sich, daß die Familie unter ihm ständig die Türen knallt, und fast rund um die Uhr laute Musik hört (und wenn ein Metalhead von „laut“ spricht, dann meint er auch LAUT!), Anzeige wegen Ruhestörung, Auto vom Metaller hat vier platte Reifen, Anzeige usw usf… also lauter kleine „Nettigkeiten“

Aber dann kam der erste Schuss vor den Bug. Angeblich wäre das Dach vom Anbau undicht, und während eines Gewitters wäre das Wasser „in Strömen“ durchs Dach ins Wohnzimmer geschossen, und von da weiter in den Keller, und hätte Fernseher, Waschmaschine, Trockner usw zerstört. Sie klagten also auf Schadensersatz in einer höheren fünfstelligen Summe.

Und wirklich, im Wohnzimmer waren Wasserspuren an den Wänden, und auf dem Parkett, der (neue) 42″ Flachbildfernseher war hinüber, ebenso der PC und die Stereoanlage im Keller (!), in dem auch wirklich kleine Wasserpfützen standen. Aber bizarrerweise waren an der Kellerdecke unter dem Wohnzimmer keine Wasserspuren zu sehen. Und auch nicht über der Stelle, an der die ganzen „vom Wasser zerstörten“ Elektronikgeräte standen.. die knapp 8 Meter vom Wohnzimmer entfernt ist!
Nachtigall, ick hör Dir trapsen, stampfen und La Paloma jodeln… Und bevor jemand sagt: vielleicht ist das Wasser ja aus dem Wohnzimmer rausgelaufen, und über die Kellertreppe nach unten? Gute Theorie, Sherlock, aber leider doch nur ein gigantisches FAIL meinerseits, denn zum einen lag im Flur Teppich (und keine Wasserspuren) und zum anderen kann man den Keller nur über die Garage betreten. So hätte das Wasser also aus dem Wohnzimmer, durch den mit Teppich ausgekleideten Flur, durch die Haustür, 4 Meter den Berg hinunter, dann eine Linkskurve machen, in die Garage, und dann dort die Treppe herunterfliessen müssen. Ich geb ja zu, Physik war nie meine Stärke, aber das klingt dann doch ein klein wenig suspekt, nicht wahr? 😉

Und so sah das dann auch unsere Versicherung, besonders nachdem uns Gandalf der Rote erzählt hatte, daß er ein paar Tage zuvor den Sohn der Familie (das Lama) und den Vater (den Herzkranken) auf dem Flachdach gesehen hatte. Hmmmmm… was die da wohl gemacht haben?

Shim-sham-kazam – gebohrt! Jepp, der gute Herr von der Versicherung schaute sich das Dach mal genau an, und entdeckte dabei mehrere Bohrlöcher, die vom Dach in die Wohnzimmerwand gingen. Und zwar exakt an der Stelle, an der die Wand naß war. Da schrillten dann die Alarmglocken, und ein Elektriker öffnete doch mal die Geräte im Keller noch vor Ort. Tja, Wasser hatte die Geräte gekillt. Doch irgendwie war das Wasser, das noch in den Geräten war klar. Und zwar trinkwasser-klar. Regenwasser, das reingespült wird, hätte ja doch irgendwie ein wenig verunreinigt sein müssen. nicht wahr? Und nicht den gleichen ph-wert wie das Leitungswasser haben sollen.

Wie sagte Samson in der Sesamstraße immer so schön? „Uiuiuiuiui“…

Da hatte die werte Familie anscheinend versucht sich „flüssig“ und auf unsere Kosten zu sanieren. Ein Schelm, wer dabei böses denkt. Es kam also mal wieder zur Anzeige, und wieder einmal zur Retaliation von deren Seite, diesmal damit, daß die Mutter im Supermarkt in dem sie arbeitete, rumerzählte, daß wir die Löcher ins Dach gebohrt hätten, damit sie endlich ausziehen, und diese „Scheissnazi“-Versicherung würde sich natürlich auf die Seite der „Deutschen“ stellen. Hach ja, Friede und Freude überall.

Ein gutes hatte das ganze aber, denn es beschleunigte unsere Räumungsklage… und so dauerte es nur knapp 1 Jahr, bis sie ausziehen mussten. Wer aber jetzt denkt „Ende gut, alles gut“ – Eeek, sorry.

Die Familie zog also aus. Lautstark, die Nachbarn und jeden, der am Haus vorbei kam beschimpfend, aber irgendwann waren sie dann endlich weg. Und als wir dann die Wohnung betreten durften… Ich sag es mal so: gäbe es in meiner Familie eine Geschichte von Herzerkrankungen, hätte es wohl drei laute Plumpsgeräusche gegeben, denn was wir in der (einstmals) schönen und vor dem Einzug der Mieter frisch renovierten Wohnung vorfanden, war Sodom und Gomorrah auf Besuch bei Colonel Kurz – auf Crack!

Und los gehts:
Die Holzverkleidung unter der Decke – mit einer Lötlampe bearbeitet, mit lauter dicken, schwarzen Brennspuren im Echtholz.
Das Parkett – übersäät mit Farb- und Lackflecken diverser Couleur, und mit gut 5 mm tiefen „Kratzern“, die wohl mit einem Schraubenzieher gemacht worden waren. Der Teppich: mit ein paar großen, lecker riechenden Urinflecken verschandelt. SÄMTLICHE Lichtschalter und Steckdosen aus den Wänden gerissen… und die Stromkabel so tief wie es geht mit einem Kabelschneider abgeschnitten (so daß man die Wand aufbrechen musste um wieder daran zu kommen!)
Sämtliche Armaturen in Küche und Badezimmer aus den Wänden gerissen und mitgenommen. Die Toilettenschüssel und der Spülkasten fehlten auch. Und jetzt der Hammer – die Abflüsse von Badewanne, Dusche, Toilette und Waschbecken – mit Schnellbeton „zubetoniert“! Alle Wandfliesen in Küche und Bad mit einem Hammer demoliert, teils komplett abgesprungen, teils „nur“ dicke Risse. Die Zimmertüren aus den Angeln getreten, die Zargen aus den Wänden gerissen. Sämtliche Fenstergriffe abmontiert, und die Fensterdichtungen mit Sekundenkleber an den Rahmen festgeklebt. Oh, und der Sicherungskasten war auch weg.

Der Rechtstreit läuft noch heute, Klage auf Gegenklage, von deren Seite immer kleinste Kleinigkeiten, um das ganze in die Länge zu ziehen. Obwohl es eh nichts nützen dürfte, der Vater sitzt inzwischen im Knast, weil er bei seiner neuen Arbeitsstelle desöfteren was mitgehen liess, und das Lama darf sich wegen Körperverletzung auch erstmal mit Gemeinschaftsduschen-Aerobic beschäftigen…

Hatte ich vergessen zu erzählen, daß sie dem Vermieter, bei dem sie nachdem sie bei uns ausgezogen sind, auch keine Miete gezahlt haben? 😉

Marko

Mein Beileid, Onkel Filmi. Zum kotzen, sowas. -_-

Gruß,
Marko

Peroy
Peroy

„Hübsche kleine Reise – ich hoffe, du hast Kai Meyer ausgerichtet, dass “Schrei, denn ich werde dich töten” rockt? Tut’s nämlich.“

Der RTL-Slasher ? Murks. 😕

comicfreak
comicfreak

@ OnkelFilmi

..erzähl das doch mal in der Langversion dem Dewi, der kann sicher ´n Drehbuch draus machen 🙂

@ Wortvogel
..war ja klar, das ganze Wochenende überlege ich, was ich dir UNBEDINGT mitschicken wollte.
Seit das Päckchen Montag raus ist, überlege ich krampfhaft, was ich vergessen habe.
Eben dreh ich den Schreibtischstuhl zu weit, ein Bücherstapel kippt, und DA, ganz unten, da liegt ES!
*Mist*

Peroy
Peroy

Den Film gibt’s schon, heißt „Fremde Schatten“, ist super…

OnkelFilmi

„Das Problem – wenn ich aus sowas ein Drehbuch mache, das GLAUBT MIR KEINER! Man kann sich einfach nicht vorstellen, WIE SCHEISSE Leute sein können“

Wie sangen Bad Religion anfang der 90er noch?

„Sometimes truth is stranger than fiction

Life is the crummiest book I ever read,
There isnt a hook, just a lot of cheap shots,
Pictures to shock and characters an amateur would never dream up“

Würde ich alleine mal anfangen all die bizarren Situationen und verqueren Figuren die ich auf Tour erlebt habe niederzuschreiben, könnte ich „GZSZ“, „Unter Uns“ und „Alles was zählt“ wenigstens für die nächsten 20 Jahre mit neuem Stoff versorgen. Einstein hatte schon Recht, als er sagte „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher.“

Perry
Perry

„Hatte ich vergessen zu erzählen, daß sie dem Vermieter, bei dem sie nachdem sie bei uns ausgezogen sind, auch keine Miete gezahlt haben?

Du Schelm, den hättest Du aber auch warnen können, was für Gesocks da kommt.

OnkelFilmi

Na, wer weiss schon, wo die Typen dann hinziehen? Und hätte ich denen „Mietnomaden“ auf die Stirn tättowiert, hätte die Alte ja wieder „Nazi, Nazi“ gebrüllt 😉

hilti
hilti

@ OnkelFilmi
Oh Mann, man glaubt es kaum. Unglaublich, wieviel Mühe die sich gegeben haben müssen, um diese ganzen Zerstörungen anzurichten.

der Schadensersatz ist dann ein Ding, wo ich ausnahmsweise aber voller Überzeugung den Einsatz von Moskau Inkasso befürworten würde.

Da haben wir mit unseren paar Mietern ja echt Glück gehabt. Die sind alle ausgezogen, weil sie selbst gebaut hatten. Nichtsdestotrotz werden die zwei Wohnungen wie vorher wieder als Ferienwohnungen genutzt, weil Mami nach den Auszügen nicht mit der hinterlassenen Sauberkeit der Wohnungen zufrieden war. „Versifft“ sagte sie, insbesondere Bad, Kücke und Fensterprofile (innen drin, also da, wo die Dichtungen sind). Ich habs nicht gesehen, aber sie kann da schon sehr pingelig sein. Aber nun kann sie ja im Sommer wieder alle zwei Wochen selber putzen…

Paddy-O-
Paddy-O-

*endlich durchgekämpft hat*

>>Ich fordere ja schon länger Niggemeier-Actionfiguren!
>>Das könnten die Monchichis des 21. Jahrhunderts werden!

Köstlich!! ^^

>>In der ansonsten völlig überflüssigen Stadt Köln
GENIAL!
HELAU!!! 🙂

pubrums
pubrums

hallo,
hat die alte Mieterin Dich vielleicht auch ein bisschen an eine alte dame von der Kölner Str. erinnert?

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[…] Gepostet am 31. März, 2010 um 15:03 Uhr Kategorien: Film, TV & Presse, Lustiges, Neues.Meinen Kumpel und Kollegen Christian Eisert kennt ihr – der kommentiert manchmal als “tresie” […]