Nach dem schwermütigen letzten Beitrag heute mal wieder etwas Launiges: Promi-Geschichten aus Los Angeles. Wer meinen Werdegang halbwegs verfolgt hat (oder in der Lage war, den „Biographie“-Button rechts anzuklicken), der weiß, dass ich für ProSieben (und später Tandem) häufig in der kalifornischen Metropole war. Unsere Gesprächspartner waren selten prominent, sondern eher die „mover and shaker“ der Branche: Manny Nunez, Chef der Agentur CAA; Susan Lyne, Programmchefin von ABC; Gregg Maday, Executive VP von Warner Bros.; Stephen Chao, Chef des USA Networks, etc. pp. Dazu ein Haufen Produzenten und Showrunner wie Marc Rocco („The Jacket“), Bob Cochran („24“), JMS („Babylon 5“), John Shiban („X-Files“), John Herzfeld („2 days in the Valley“), Bilson/DeMeo („Sentinel“), Carleton Eastlake („Farscape“). Ab und an wird man am Set auch mal ein paar Schauspielern vorgestellt, z.B. David Caruso („CSI: Miami“) oder George Clooney („Perfect Storm“). Das ist alles wenig spannend – und vor allem immer noch vertraulich.

Manche Stars trifft man auch „semi-beruflich“: Bei CAA teilte ich einen Aufzug mit Brendan Fraser, bei William Morris saß ich auf einer Bank neben Olivier Gruner, und ich könnte schwören, neben Mark Wahlberg in der Herrentoilette auf dem Warner-Studiogelände gestanden zu haben (es war eine PROTHESE!).

Aber LA hat es so an sich, dass man dort die Stars auch in ihrem natürlichen Umfeld antrifft. Man kann tatsächlich auf der Straße an Julia Roberts vorbeigehen, oder am Rodeo Drive sehen, wie Catherine Zeta Jones einem Valet die Wagenschlüssel zuwirft. Man wird auch ständig mit Stars konfrontiert, ohne ihnen direkt zu begegnen: In dem phantastischen Laden „Storyopolis“ (Kinderbücher, Grafiken, Spielzeug) feierten wir nach Ladenschluss den Geburtstag von Hannes Jaenicke. Mir fiel ein unglaublicher Geschenkkorb auf, der auf dem Tresen auf Abholung wartete. Ich fragte die Besitzerin Dawn, wer denn da so ein schlechtes Gewissen habe. Antwort: „Sly Stallone – ist für seinen Sohn Sage.“

Ich hatte damals mit meiner Chefin einen ganz besonderen Deal ausgehandelt: Ich verzichtete bei den Business-Trips freiwillig auf das teure Hotel, und mietete mich in einer Kette vom Schlage „Travelodge“ oder „Motel6“ ein. Für das gesparte Geld stellte mir die Firma einen Mietwagen zur Verfügung, mit dem ich auch nach dem Ende der Dienstreise noch eine Woche durch LA und Las Vegas kurven durfte. So kam es, dass ich mich nicht nur in Century City und Burbank herumtrieb, sondern tagelang auch Santa Monica und Venice unsicher machte.

Jahrelang bin ich nur mit den Klamotten, die ich am Leib hatte, in die USA gereist. In Venice wurde dann erstmal eine billige Reisetasche gekauft, und dann wurde „gefüllt“: Diverse Levi’s oder Guess Jeans für um die 30 Dollar, tonnenweise Hanes-T-Shirts in allen Farben und Größen für jeweils vier Dollar, Puma-Sneaker von „Shoe City“ für 39 Dollar, eine Packung „tube socks“ für 3 Dollar, etc. Was die etwas „anspruchsvollere“ Kleidung angeht, treibe ich mich gerne in der Santa Monica Mall rum (hat auch eine tolle Fressmeile). Bei Macy’s stand ich dann mit einem Pullover an der Kasse, und nach ein paar Sekunden fiel mir auf, dass das Pärchen vor mir nicht voran kam, weil beide heftig diskutierten, ob ihm die Hose denn nun passe oder nicht: „Ich hab sie doch anprobiert!“. Und schau an: Die Stimme kannte ich! Es handelte sich um Michael McKean, einen US-Komiker, der durch „Spinal Tap“ legendär wurde, und u.a. bei „X-Files“ Gastrollen hatte. Seine Frau erkannte ich auch: Annette O’Toole, die „Lana Lang“ aus Christopher Reeves Superman-Filmen. Man merkt: Auch Hollywood-Stars kaufen ihre Hosen selbst.

Ebenfalls in Santa Monica ging ich in „Wonderland“, ein massiv überschätztes Drogen/Porno-Drama mit Val Kilmer als Sex-Legende John Holmes. Neben mir saß eine attraktive Frau mittleren Alters im Kino, und tuschelte immer wieder popcorn-mampfend mit ihrer Freundin. Ich dachte ein paar Mal daran, sie zu „schuschen“, ließ es dann aber doch bleiben. Als nach dem Film die Lichter angingen, gingen auch bei mir die Lichter an: Rosanna Arquette!

MowryDie Beverly Hills Mall ist ein ausgesucht hässliches Monstrum in einer wenig erfreulichen Gegend, westlich von Melrose Avenue, und südlich von Sunset. Aber man kann da prima einkaufen, und es gibt ein paar ordentliche Kinos (notice a pattern?). Ich stellte meinen Wagen eines Tages dort im Parkhaus ab, und bestieg den Aufzug zu den Verkaufsetagen. Eine Stockwerk höher stiegen zwei Teenager-Girls ein, und stellten sich hinter mich. Die Türen waren kaum zu, da… nein, nichts sexuelles, der Wortvogel ist nicht das Penthouse-Forum: Die beiden begannen aus vollem Hals zu singen! Und zwar eine richtig coole R&B-Nummer! Mittlerweile hatte ich sie auch erkannt – es waren Tia und Tamara Mowry, Stars der Sitcom „Sister Sister“, die hierzulande auf ProSieben lief. Wie ich später erfuhr, übten die beiden für ihr erstes Album. Problematisch ist in so einer Situation die Frage nach der adäquaten Reaktion: Klatscht man? Bedankt man sich? Ich tat, was Deutsche gerne tun: ich schaute nicht hin, und hielt die Klappe.

Eines abends war ich in einer Hotelbar in Beverly Hills mit einer Bekannten verabredet. Ein Typ kam rein, zwei Frauen in den Armen. Ich erkannte ihn sofort: Bill Maher, damals noch Moderator der kontroversen liberal-satirischen Talkshow „Politically Incorrect“, mittlerweile Moderator der nicht weniger liberal-satirischen Talkshow „Real Time“. Er ist nicht nur Vegetarier, Feminist, Umweltaktivist, und Junggeselle – sondern auch lautstarker Befürworter der Freigabe von Prostitution und weichen Drogen. Das bewies er auch gleich, denn die Damen an seiner Seite waren vieles – seine Nichten waren sie nicht. Eine Asiatin und eine Blondine vom Typ „Die Schwedinnen kommen“, jeweils um die einsachtzig groß, kurvenreich, in Kleidern, die man in LA vornehmlich bei „Trashy Lingerie“ kauft. Das Trio nahm neben mir platz, ausgesprochen höflich („Ist da noch frei?“) und dezent. Man bestellte harte Cocktails, und schaute plaudernd zum Fernseher, der in der Ecke der Bar hing. Auf einmal drehte sich die Asiatin zu mir um: „Die Band da – wer ist das?“. Ich versuchte, ihr tapfer in die Augen zu schauen: „Creed“. Sie strahlte: „Super, auf die stehe ich total!“. Ich verkniff mir die Frage, wieso sie den Namen einer Band nicht kannte, auf die sie „total stand“. Wir wechselten noch drei, vier Sätze über Rockbands, dann musste sie sich wieder ihrem „Arbeitgeber“ zuwenden. Hätte ich Bill Maher damals schon so bewundert wie heute – nichts hätte mich davon abhalten können, es ihm auch zu sagen.

Mir macht es Spass, in LA Auto zu fahren: Die Straßen breit und schnurgerade, Parkplätze überall, und jeder Wagen hat Klimaanlage. So kurvte ich eines nachts noch nördlich zum Sunset Boulevard rauf (östliche Seite, abseits von den Sehenswürdigkeiten). Es war eine dunkle Seitenstraße, von der ich am Hang rechts abbiegen musste. Plötzlich trat ohne Vorwarnung ein Typ auf die Straße, und ich musste schwer auf die Bremse steigen. Im Licht meiner Scheinwerfer sah er mich an, nicht vorwurfsvoll oder entschuldigend – eher verwirrt, wie eine Motte an der Lampe. Dann schlurfte er weiter, direkt in eine Videothek auf der anderen Straßenseite. Ich fuhr erstmal nicht weiter, denn in meinem Kopf rumorte es: Weißer Pferdeschwanz, fast durchsichtige, ungesund bleiche Haut, ausgemergeltes Gesicht, schwarzes T-Shirt. Ich kann es nicht beweisen, aber ich kann es schwören, und das tue ich hiermit auch: Ich hatte gerade fast John Carpenter über den Haufen gefahren!

Okay, das waren jetzt keine Knaller/Super/Exklusiv-Geschichten vom Schlage „Wie Nicole Kidman mir in der Herrentoilette bei Puck einen runterholte“, aber es sind meine Geschichten. Und ich erzähle sie gerne.

Wie sieht’s mit euch aus? Mal zufällig einem Promi auf den Fuß getreten? Einem Star am Buffet die letzten Würstchen vor der Nase weggeschnappt? Erzählen!



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Sebastian

Oh, ich bin tatsächlich einmal Günther Grass in die Hacken getreten. Lübecker Hauptbahnhof, Zeitschriftenladen. Er stand vor mir in der Schlange und kaufte die Süddeutsche. Ich habe mich entschuldigt und er gegrunzt. Nicht sehr spektakulär (er IST aber auch klein).

OJ

Ich hab mir mal mit Michail Gorbatschow ein Hotelzimmer geteilt.

Ich habe damals — das war so 1996/97 — in einem Hotel in Frankfurt Software installiert. Das dauerte immer zwei Tage und der Installateur war die Nacht immer kostenlos in dem jeweiligen Fünf-Sterne-Hotel untergebracht. Bloß war das Hotel diesmal ausgebucht, als ich auschecken wollte, weshalb man mir anbot, ein (Zustell-) Bett ins Wohnzimmer der Präsidentensuite zu stellen, weil nur das Schlafzimmer gerade vermietet war — eben an Michail Gorbatschow, wie man mir sagte, ohne es zu dürfen.

(Als ich morgens das Zimmer räumte, standen seine Schuhe zum Putzen vor der Tür. Damals kannte ich aber eBay noch nicht.)

In derselben Tätigkeit habe ich auch in Hamburger Hotels Jenny Elvers in den Fahrstuhl zu Heiner Lauterbachs Penthouse-Suite steigen sehen und auch gesehen, dass Oliver Kalkofe eine Coke light auf der Minibar-Rechnung stehen hatte.

Stephan
Stephan

Wenn Theo Waigel hier schon als Prominenter zählt, dann gilt Horst Seehofer auch. Der hat mir in der bayrischen Landesvertretung zwei Minuten über die Gefahren des Passivrauchens vorgeschimpft, als ich dabei war eine durchzuziehen. Ab da habe ich dann draussen geraucht.

Und neben der Schwadden von den NoAngels stand ich öfter im Tengelmann in Frankfurt- aber das ist schon wirklich unterste Promi-Schublade.

okeo
okeo

Als ich an einer Tankstelle an der Kasse gejobt habe, fuhr mal Udo Lindenberg mit seinem Porsche vor, kam rein und fragte, ob ich volltanken könnte.
Ich könnte mir immer noch in den Hintern beißen, dass ich nicht auf die Selbstbedienung verwiesen habe, denn der A… hat nicht mal Trinkgeld gegeben.
Der doofe der 😉

DonVito
DonVito

Ich war mal in meiner Eigenschaft als Praktikant bei einem Stuttgarter Radiosender bei ’ner Pressekonferenz mit Ute Vogt und Peter Struck und nachdem ich dem SPD-Fraktionsvorsitzenden meine (unsäglich dämliche vom Redakteur bestellte) Frage gestellt hatte, meinte er ganz ruhig: „Zunächst einmal: Ich finde Ihren Hut sehr schön!“ (Damals trug ich, wo ich ging und stand, immer einen weißen Hut).
Dann war da noch die Sache mit Günther Oettinger, der beim Thema Grippeimpfung mit gutem Beispiel vorangehen wollte und bei einem Arzt vor ca. 20 Medienvertretern sein Hemd auszog. Als einige grinsen mussten, sah er ausgerechnet mich an und meinte: „Wart nur, du kommscht auch noch dran!“
Letztes Jahr hab ich beim Leichtathletik-Weltfinale in Stuttgart gearbeitet und hatte Pause, also setzte ich mich auf den erstbesten Platz, wobei ich mich schon wunderte, dass um mich herum alles frei war. Nach ein paar Minuten setzte sich eine hübsche blonde Dame neben mich, die ich als Carolina Klüft erkannte. Und plötzlich fiel es mir auf: Ich saß in der „Athletes Area“. Ich verfuhr ähnlich wie der Wortvogel und hielt meinen Mund.
Okay, das war jetzt eher beruflich, privat gab es noch eine Begegnung mit Rezzo Schlauch, der mich auf dem Freiburger Münsterplatz unsanft anrempelte, worauf seine Bodyguards (so prominent ist er ja auch nicht gerade) nichts besseres zu tun hatten, als mich aus dem Weg zu schubsen.

Stephan
Stephan

Oh ja, zu Rezzo Schlauch habe ich auch noch etwas.

Beim letzten Wiesn-Anstich stand er auf dem Schottenhamel-Pissoir neben mir. Ich trug das Band meiner Studentenverbindung – Schlauch war während seiner Studienzeit auch aktiv und hat mehere Mensuren gefochten. Darüber kamen wir ins Gespräch, er lud mich danach auf eine Mass ein (keine Kunst, der hatte Marken bis zum Abwinken) und wir unterhielten uns ganz gut.

Achim
Achim

Also ich bezweifle mal, dass Udo Lindenberg überhaupt Auto fährt, der ist doch immer besoffen und hatte sich damals für StarGAS engagiert, wenn der besoffen ist, nimmt der den Heli, aber das Auto lässt er stehen!

Und ich hatte mal, ich war am münchner Hauptbahnhof, Dreharbeiten gesehen, nur gesehen(!), Andrea L’Arronge hatte ich erkannt, sonst keinen.
Und ja, Schande über mich, ich erkenne Andrea L’Arronge, und das war noch vor SOKO Kitzbühel, was ich eh nur selten ansehe.

Paddy-O-
Paddy-O-

„es war eine PROTHESE!“
Natürlich war es das!
Jeder der etwas anderes behauptet lügt, oder hat IHN schon mal in natura gesehen 😉

Zum Thema:
Ich bin vor 3-4 Jahren mal mit nem Kollegen durch die Düsseldorfer Altstadt gelatscht und an Jürgen „the bum“ Drews vorbeigekommen.
Er sah erschreckend zerzaust und ungepflegt und trug ziemlich rantzige Klamotten – deshalb der Beiname.

Ansonsten Arm in Arm mit Christoph Maria Herbst und den drei anderen Stromberg Hauptdarstellern nen Foto gemacht, Autogramme abgegriffen und dann noch im Kino gesessen…
Aber das war auch bei ner öffentlichen DVD-Promo im UCI, also zählt das nicht so… ^^

PabloD
PabloD

Yeah, von Begegnungen mit (Semi-)Prominenten zu erzählen, obwohl man selbst jedem Society-/Adelsexperten ein Krebsgeschwür an den Hals wünscht, ist genau meine Welt.

Vor 2Jahren durfte ich mal als Praktikant eines der lezten Europa-Tournee-Konzerte von Bill Haleys „Comets“ leiten. Backstage bereits beinahe ein Fall für den Schnitter, aber auf der Bühne dank gefühlten 1000 Jahren Erfahrung (errechnet irgendwas knapp unter 500) fideler als Schmidts Katze. Und das sind Leute, die „Rock around the clock“ oder „See you later, Alligator“ nicht gecovert, sondern ursprünglich mal mit geschrieben haben (zumindest in meiner verklärten Welt)!

Letztes Jahr wurde ich in meiner ersten Komparsenrolle (immerhin samstags 20:15Uhr in der ARD über 4Mio Zuschauer) beinahe von Tini Plate auf einem Pferd „überritten“. Kurz darauf wurde die Liaison mit Oli Geißen publik, so dass ich bierselig einige Kalauer erzählen konnte.

Und was ich wirklich bei JEDER Gelegenheit zur Sprache bringe (auch wenns nix mit Promis zu tun hat): mich hat mal als Kind im Zoo von Mallorca ein Pinguin gebissen! Kurz darauf hat mir übrigens Jörg Wontorra in „ran“ meinen noch immer gültigen Spitznamen verpasst, ich habe die Sendung allerdings bis zum heutigen Tage noch nicht gesehen.

Nathan
Nathan

Ich habe als Neunjähriger Anfang/Mitte der Achtziger in einer norddeutschen Fußgängerzone überraschenderweise angefangen, wie von Sinnen einer Frau am Nerzmantel zu zerren. Warum – darüber ranken sich bis heute im Verwandtenkreis Mutmaßungen und wilde Legenden. Die Dame entpuppte sich als Begleitung von Claus-Theo Gärtner . Er hat mich nicht erschossen. Puh.

Meine Mutter schämte sich noch Jahre später für meine Attacke aufden verehrten Herrn Schauspieler (eigentlich ja eher auf den Umhang vom Anhang). Der kaufte Jahre später bei ihr in der Schlachterei ein, erkannte sie aber nicht.

Ich habe außerdem mal mit der Freundin von Armin Müller-Stahls Sohn“ the nasty“ getant. Während sie mit ihm zusammen war *g*

Und war mit einem „Herr der Ringe“-Star auf Klo. Abe rdas gehört hier nicht her.

Peroy
Peroy

Abgründe tun sich hier auf… und ich kann nicht mitspielen… 🙁

Peroy
Peroy

Zählt der Drehbuchautor von „Sumuru – Planet der frauen“ als Promi ? Den hab‘ ich öfters mal im Badmovie-Forum angepöbelt… 8)

Dr. Acula

Hm, ich kann nicht viel bieten… ich bin 1987 mal Wolfgang Völz (in Ost-Berlin… hat da wohl irgendwen besucht und war grad mit seiner Frau auf dem Weg zurück zum Grenzübergang, von dem wir – Klassenfahrt – gerade eingereist waren) über’n Weg gelaufen. Friedrich Schönfelders Frau betrieb (oder betreibt noch) in Berlin, zwei Blöcke von meiner damaligen dortigen Wohnung einen Nähladen, da hing der gute Mann öfter mal ab, wenn er nix besseres zu tun hatte. In Nürnberg hab ich mal Renate Schmidt in der Fußgängerzone beinah über den Haufen gerannt (die kam aber auch um die Ecke, ohne nach links & rechts zu kucken). Und, so lange Eishockey-Nationalspieler als Promis durchgehen, Petr Fical kenn ich ganz gut. Und wenn jetzt noch familiäre Connections zählen – die Jungs von J.B.O. kaufen ihre Autos da, wo meine Mutter bis vor anderthalb Jahren gearbeitet hat. Sorgte für stressfreie Autogramme 🙂

Achim
Achim

Jetzt mal Butter bei die Fisch!

Auf gewisse Art und Weise war ich auch schon mal Prominent, aber nur in kleinem Rahmen, und auch nur ein Bisschen, aber immerhin, ich war Prominent.

Dr. Acula

Da fällt mir noch was ein – seinerzeit wurde in der Straße, in der mein Büro angesiedelt war, irgendein komisches RTL-Filmchen gedreht (die hatten sich dafür in der Etage über uns eingemietet). Wenn man dann zum Mittagessen ging, latschte man am Catering vorbei und eines Tages sass da Sonja Kirchberger und machte irgendwie einen ungeheuer erwartungsvollen Eindruck, als wäre sie persönlich enttäuscht, wenn jetzt nicht gleich einer, „UI, DIE KIRCHBERGER“ kreischt und ein Autogramm in die Hand gebissen haben will. I ignored her…

Peroy
Peroy

„Hm, ich kann nicht viel bieten…“

Erzähl‘ was von deinem Kollegen, der mit Jackie Chan Fussball gespielt hat. 8)

PabloD
PabloD

Also mit Kollegen, die mal was mit Jackie Chan unternommen haben, kann ich auch dienen. Das zählt nicht 😉

Dr. Acula

Musst du in meiner alten Wunde rumrühren, peroy? Grrr… Heul 🙁

theNerd
theNerd

Ich bin auf ner Tankstelle an Jeanette Biedermann vorbeigelaufen. Selbiges ist mir auch mal mit Herrn Wowereit passiert

Tornhill
Tornhill

Ich hätte FAST mal Gerhard Schröder ein Fax gebracht.
– Aber der Absender verspätete sich, so dass einer aus seinem Stab selbst zum Gerät ging und es holte…
Zumindest konnte ich aber einen kurzen Blick drauf werfen, und wusste daher schon einen Tag vor dem Rest der Welt, dass Fischer sich an dem Tag mit Bush getroffen hat.

Stony
Stony

Mitte der 90-er arbeitete meine damalige Freundin in einem Kino und schmuggelte mich auf eine Premierenveranstaltung wo Katja Riemann einen ihrer unsäglich schlechten Filme vorstellte – die ‚Dame‘ führte sich unglaublich scheiße und arrogant auf und als sie dann noch meiner Süßen dumm kam war ich kurz davor zum ersten Mal in meinem Leben gewalttätig gegen eine Frau vorzugehen! Das Ganze wurde aber dadurch unnötig, daß eine andere Angestellte des Kinos dem ‚Superstar‘ den bestellten Softdrink vors Gesicht hielt und meinte wenn sie nicht Ruhe gäbe würde der ihren Körper nicht mittels oralem Konsum erfrischen… die Gute verlor dadurch zwar ihren Job, aber ich ersparte mir nen üblen Ruf… 😀

Julian

Abgesehen von den organisierten Treffen (Interviews, rote Teppiche, Pressekonferenzen usw.) hab ich mal Doris Dörrie angepflaumt, weil sie sich in rüde vorgedrängelt hat, um ins HFF-Kino zu kommen. Ich sagte „Hey, wir wollen da alle rein“, und sie konterte von hinten unten (ich bin größer als sie): „Ja, aber ich muß aufs Podium!“

Dann treff ich immer wieder mal Dieter Hildebrandt, der wohnt hier um die Ecke, und dem läuft man am Bahnhof, im Supermarkt oder auch mal im Biergarten über den Weg.

So auch Wolfgang Fiereck, der ist mit dem ehemaligen Betreiber meines Stammcafés befreundet und schaut auch jetzt, nach dessen Verrentung, bei den Nachfolgern ganz gern mal rein. Weil der lokale Thailänder das mit dem „BCC“ nicht gecheckt hat, kann ich auch immer wieder seine Mailadresse im Was-gibts-diese-Woche-im-Mittagsmenü-Newsletter lesen. Aber ich suche sie nicht heraus, also gar nicht erst fragen.

In Amerika ist mir mal ein alter Bekannter aus Kindertagen von ebenfalls hier ums Eck über den Weg gelaufen, als ich gerade Sand von Venice Beach aus meinen Schuhen klopfte. Der ist gewissermaßen ein Promi, weil er mittlerweile ein hohes Tier in der Kardiologie vom Krankenhaus Großhadern geworden ist.

Auf dem Oktoberfest habe ich letztes Jahr Jopi Heesters fast gesehen (weil er so klein ist), als der ins Käfer-Zelt ist und ich gerade in der Nähne nichtsahnend flanierte. Aber Wies’n gilt nicht, da trifft man sie sowieso alle, wie am Piccadilly Circus.

Ach ja, und der Bruno Labbadia war mal unser direkter Nachbar, aber ich hab mich noch nie besonders für Fußball interessiert. Das war ihm wohl auch ganz recht, ein bißchen Ruhe…

Andreas
Andreas

Im Airbräu am Münchner Flughafen hat sich Herbert Feuerstein auf meinen Platz gesetzt, nachdem ich aufgestanden bin.

Der ist irgendwie ganz schön klein in natura.

Ansonsten hab ich in meiner Tätigkeit als Redakteur für ein Onlinezine einige bekannte Gesichter aus der Hard’n’Heavy-Szene treffen dürfen, was hier aber nicht zählt. Dafür hab ich ein Photo mit Kirk Windstein von Crowbar, der mir auf dem Full Force-Festival privat über’n Weg gelaufen ist. Mein Kumpel, der währenddessen besoffen im Zelt gelegen hat, könnt sich dafür noch immer in den Arsch beissen.

Der Kirk ist übrigens in natura auch etwas klein.

Dr. Acula

Ich könnte natürlich noch mit den Persönlichkeiten aus Film, Funk & Fernsehen protzen, mit denen ich beruflich zu tun hatte, aber das ist ja nicht das Thema 🙂 (und außerdem besteht da Verschwiegenheitspflicht. Grummel. Könnt man so schön damit angeben…)

Jens

Hm, hab‘ beruflich mit Georg Uecker, Matze Knoop („Supa Richie“) und diversen anderen Komödianten und Kabarettisten zu tun gehabt – kann von allen eigentlich nur Positives berichten – sehr freundliche Menschen, mit denen man sich gut unterhalten kann, solange man auch respektiert, dass sie nach einem Auftritt auch mal Zeit für sich brauchen.

Privat kann ich immerhin die hochbrisante Beobachtung beisteuern, dass Harald Schmidt ICE fährt – 1. Klasse natürlich, und nicht in dem Zug, in den ich musste.

Achim
Achim

Georg Uecker ist Schauspieler, weder Komiker noch Kabarettist, und mit Matze Knop habe ich eine große Gemeinsamkeit:
Als Komiker und Beckenbauer bin ich so talentfrei wie er.

Obwohl, sechste Klasse, Schullandheim, da hatten wir ein Stück gegeben, ich hatte nur eine kleine Nebenrolle als Vertreter, ich war von „Vlormerk“ und wollte den „Schrauber“ verkaufen, das war ein großer komödiantischer Erfolg, so frei improvisiert. Vielleicht habe ich doch ein wenig Talent als Komiker, das wäre schon mehr, als Matze Knop vorweisen kann.

Und mein bisschen Prominenz, das ich hatte war halt in der Schule, man kennt ja nicht alle aus allen Klassen, aber mich kannten halt alle, zumindest im Jahrgang. Wie gesagt, popelig, aber ein bisschen Prominent.

Und an der FH war ich auch recht bekannt, vor allem, weil ich während vieler Vorlesungen schlief.

Und 1. Klasse ICE bin ich auch mal gefahren, hatte ürsprünglich nur für die 2. Klasse den Fahrschein gekauft, die war aber schon voll, also habe ich bei den Zugbegleiten den Zuschlag für die 1. Klasse nachbezahlt, aber Prominente habe ich keine getroffen.

tokra

Also, vor ca. 2 Jahren in Hamburg war auf einer Party mal das Bier ausgegangen. Also ab zur nächsten Tankstelle und 2 Leute vor mir am Nachtschalter in der Reihe bestellt jemand mit markanter Stimme eine Packung Zigaretten – Til Schweiger. Hätte es eigentlich an dem Kichern der pubertierenden Teenie-Miezen vor mir schon erkennen müssen.

milhouse
milhouse

Hm, beruflich zählt ja nicht (Obwohl, darf man erwähnen, dass man von einer charmanten Jungschauspielerin, die demnächst Romy Schneider verkörpern wird, am Ende eines Termins gefragt wurde, ob man sich nicht irgendwoher kennt? War aber kein Anbahnungsversuch, sie war damals noch sehr in den Sohn eines Schlagerbarden verliebt) und als Berlin-Mitte-Bewohner sind Promisichtungen im Vorbeilaufen schwer zu umgehen (hat auch was, wenn man Samstag vormittags verpennt und mit ner Großpackung Klopapier unterm Arm den Nachwuchshoffnungen des deutschen Films über die im Straßencafé ausgestreckten Füße latscht).

Von daher fällt mir jetzt als Besonderheit ohne Pointe nur die Begegnung mit Peter Strohm aka Klaus Löwitsch an einer Autobahntankstelle ein, der betankte seinen Porsche und wirkte real life ebenso drahtig und napoleonsyndromisch wie im TV.

Okay, eins noch, vor ein paar Jahren kam ich aus der Haustür und lief praktisch direkt vor einen schwarzen „VIP-Bus“, der dort geparkt war, auffällig, aber nicht sensationell, Berlin-Mitte wie gesagt. Dass aber auf der Holzterasse des sehr nahegelegenen Cafés trotz kalter Witterung ein junger Mann saß und auf jemanden zu warten schien, hätte mich misstrauisch machen sollen. Hat es aber nicht und so ging ich weiter zum Supermarkt (im Zweifelsfalle Klopapier kaufen). Am nächsten Tag durfte ich dann in der Zeitung lesen, dass Angelina Jolie und Brad Pitt sich zwecks Körperbeschmückung im Tatooshop zehn Meter neben meiner Haustür aufgehalten hatten …

Thorben

Ich durfte mal Jackie Chan berühren – und ja, trotzdem habe ich mich danach auch wieder gewaschen.

Ausserdem läuft einem hier in Hannover ständig unser Altkanzler Schröder über die Füße.

Und letztes Wochenende habe ich mit „Marcos“ Anwalt ein gemütliches Bier getrunken.

pa
pa

Ich sass mal Anfang der 80er Jahre in einem Flugzeug nach Mallorca neben Frank Elstner. Ich hab aber nichts zu ihm gesagt, da ich mit meinen zwei Jahren noch nicht so gut artikulieren konnte.

DerTim

Der ehemalige Fußballnationalspieler Matthias Herget war mal in dem Gasthof in dem wir Winterurlaub machten zu Gast und saß an „unserem“ Tisch. Wir sprechen hier übrigens von einem 1000-Seelen Kaff in Osttirol.

Ich habe mal im Suff Lotto King Karl bei einer OpenAir-Veranstaltung hier in Hamburg vollgetextet.

Und Boris von Fettes Brot wohnt in der Straße wo ich arbeite, da läuft der mir zwangsläufig desöfteren mal über den Weg oder ich sehe ihn beim Einkaufen im Supermarkt.

Aber generell sieht man hier in HH häufiger mal einen mehr oder weniger Prominenten, Bela B. z.B. ist gerne in Rosis Bar oder Otto in der Schanze.

Sebastian

Anfang 80er? Elstner? Juhu, die Stichpunkte für die in meinem Bekanntenkreis schon toderzählte Geschichte:

Meine erste Kindheitserinnerung ist nämlich, wie mir ein grell leuchtender Bühnenscheinwerfer auf Bodenhöhe (so wie ich, mit 3 Jahren) ins Gesicht scheint. Warum?

Frank Elstner hat so um 1984 im Hansapark (damals Hansland) eine Show veranstaltet, die im Wesentlichen die gleiche war wie Wetten, dass…?, nur hieß sie „Was ein Spaß“ oder so ähnlich, war einfach eine Art Spin-off, mit der er durch die Lande getingelt ist, im Gepäck so weit ich weiss auch immer die gleichen Wetten. Eine davon war, dass sich jemand die Namen von 100 zufällig ausgewählten Zuschauern merken konnte. Meine Eltern wurden auf die Bühne geholt, und ich blieb zunächst zurück. Da ich aber geschrien habe wie am Spieß, hat Frank Elstner auch mich auf die Bühne holen lassen, und so stand ich dann neben ihm. So habe ich es mir erzählen lasse, ich erinnere mich wie gesagt nur noch seeehr dunkel, und fast nur an die Scheinwerfer.

Anschließend konnte man sich noch Autogramme holen, da mein Vater und unser Bekannter auf derlei Quatsch aber keine Lust hatten, fragte das Namensgedächtniswunder in die Runde, wo denn Thomas und Thomas seien 🙂

comicfreak
comicfreak

..ich druck die Shirts für die Fußballschule von Miroslav Klose sein Cousin dessen Clubkamerad, zählt das?

Und ich bin GANZ sicher, in einem McDonalds im geografischen Nirgendwo zwischen Hamburg und Südwestpfalz gegenüber von Antrhony Hopkins gesessen zu haben.

Außerdem hab ich dem bekannten Bestsellerautor Torsten Dewi selbstgemachte Marmelade angeboten, aber er hat sich nicht dazu geäußert..

comicfreak
comicfreak

..och, meine Marmeladen / Gelees kannst du auch zum Kochen oder als Untergrund für Obstböden nehmen

;o)

Im Angebot waren: Apfelgelee, Apfelmarmelade, Glühweingelee (aus Dornfelder), Orangenmarmelade und Apfel-Banane (ja, wir hatten letztes Jahr viele Äpfel)

Aber Macadamia-Honig klingt schon richtig edel;
gibt´s auch Brotaufstrich „gesalzene Pistazie“?

Mathias
Mathias

Hmm, Erlebnisse mit Prominenten… Also als Kind (so etwa 12 Jahre alt) saß ich mal im Zirkus neben Michael Groß, dem Schwimmer.
Auf verschiedenen Buchmessen und einer Popkomm habe ich mal Joschka Fischer, Campino, die fantastischen Vier und ein paar mehr getroffen.
Während eines Urlaubs in New York habe ich am Einlass des Shea Stadium neben dem Schauspieler Wayne Knight gewartet, der damals durch seine Rolle in Seinfeld relativ bekannt war. Und am Flughafen haben wir dann den Wrestler Steve Austin getroffen.
Achja und natürlich saß ich mal Günter Jauch bei WWM auf dem Ratestuhl gegenüber.

Peroy
Peroy

„Achja und natürlich saß ich mal Günter Jauch bei WWM auf dem Ratestuhl gegenüber“

Hat sich’s gelohnt… ?

Matze

Also ich bin mal mit 10 Jahren auf Sylt Günter Pfitzmann begegnet (das weiß ich aber auch nur von der damaligen Reisegruppenleiterin).
Ansonsten hab ich halt für’s Uni-Radio diverse IndieRock-„Stars“ Interviewt (z.B. Eric von Kettcar), einen auch mal irgendwo in München getroffen, und mich mit dem Keyboarder der tollen Band „Erdmöbel“ nach deren Auftritt auf dem Bochum Total unterhalten. Achja, und während meines Praktikums die Nahles interviewt.
Aber so richtig Prominente!? Keine…
Achja, Guiseppe Reina, ehemals in Diensten von Borussia Dortmund, wohnt in meinem Heimatdorf, den hab ich sogar mal mit Handy am Steuer erwischt 😉
Und ne Freundin von mir hat in Vancouver mal Seth Green und Ralf Möller getroffen.
Und ich war in Tokio 2003 froh, dass Beckham zwar zeitgleich mit mir, aber an einem anderen Flughafen gelandet ist 😉

HomiSite

Bela B. sieht man ja auch immer in Hamburg auf dem FFF, da stand ich neben ihm am Pissoir (keine Attrappe – und ich natürlich an ’nem eigenen Pissoir).

Sylt ist für Promis immer gut; „Stasi 2.0“-Schäuble fährt in seinem Special-Rollstuhl herum, verfolgt von Bodyguards. Und mein Bruder behauptet felsenfest, dass in jüngster Kindheit ihn dort der fahrradfahrende Peter Lustig angemeckert hätte, weil mein Bruder eben auf dem Fahrradweg sich befand.
Und als man noch „Cowboy und Indianer“ spielte, soll ihm wohl auch Heino begegnet sein: „Ihr wollt doch nicht den Heino erschießen?“. Geglaubt habe ich beides nie :).

Hm, ansonsten sieht man halt mehr oder weniger Prominente auf Messen wie bspw. Buchmesse Leipzig. Und dort auf der Games Convention hab ich ’nen Foto mit Hideo Kojima gemacht (Metal-Gear-Macher). Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Achim
Achim

@Homi:

Schäuble hat keine Bodyguards, das sind Personenschützer!

Flobot
Flobot

erfrischend interessant. Sehr nette Leser hast du, Wortvogel.

Lindwurm

Mal gucken:

-Mit Oscar Lafontaine zu Abend gegessen
-Mit Arlo Guthrie einen durchgezogen
-Mit Nick Saloman und Adrian Shaw von „The Bevis Frond“ bzw. „Hawkwind“ einen Abend verbracht mit Bier und Joints
-Lemmy die Hand geschüttelt (Und ich hab sie mir dann DOCH wieder gewaschen)
-Mit Wolfgang Ambros ein paar Biere getrunken
-Mit H.C. Artmann schwer abgestürzt
-Mit Werner Kofler und Peter Turrini gesoffen
-Franz Antel öffentlich beleidigt

usw

Und in meiner Zeit in der Politik natürlich etliche Erlebnisse mit so gut wie allen Spitzenpolitikern des mitteleuropäischen Raums sowie mit allerlei Kulturschaffenden, nicht alle davon erfreulich.

Lindwurm

Stimmt ja, lol. Sybille Rauch! Das war traurig und faszinierend zugleich.

HomiSite

@Achim: Personenschützer, selbstverständlich :-P.

Habe auch mal Ray Harryhausen gesehen, als er bei einer kleinen Kinosondervorstellung zwei seiner Filme in FFM anwesen war. Leider ist er nach dem ersten Film gegangen und ich kam erst zu „Jason und die Argonauten“ (beste lebende Skelette der Filmgeschichte), weshalb ich den alten Mann nur kurz ehrfurchtsvoll im Foyer bestaunen konnte.

Wizball
Wizball

Großartige Promigeschichten kann ich zwar nicht vorweisen, aber das Erlebnis von Sebastian hat mir doch einen wohligen Nostalgie-Schauer beschert, denn eben diese Frank Elstner-Show im Hansaland habe ich seinerzeit auch gesehen (für die Gesangseinlage sorgte Gaststar Isabel Varell).

Ansonsten habe ich mal Ron Williams auf dem Münchener Hauptbahnhof gesehen (der mich nach meinem wahrscheinlich unsagbar dämlichen „Ist das nicht…“-Blick nur stumm bejahend angrinste; hey, da war ich noch etwas jünger und Berühmtheiten in der Öffentlichkeit nicht gewohnt), Nino de Angelo zeitungslesend an einer Autobahnraststätte gesichtet (wie alle Promis erstaunlich klein), Carsten Spengemann beim Herumlungern in der Waschmaschinenabteilung im Hamburger Saturn entdeckt und bei dem Auftritt irgendeiner längst vergessenen No-Name-Combo griff Ex-Crematory Gitarrist Lothar ‚Lotte‘ Först als Gastmusiker unterstützend in die Saiten. Als wir ihn anschließend ansprachen, erzählte er uns erst einmal von seinem neuen Bandprojekt namens Sculpture („Sculpture wie Skulptur“ – ah ja), obwohl uns das eigentlich überhaupt nicht interessierte.

Aus zweiter Hand bekannt: Jürgen Drews heult in einem Fischrestaurant die Bedienung voll, dass ihn die Frauen nicht richtig verstehen würden und Boris Becker wundert sich, warum man ihn im Hochsommer trotz Pudelmützen-Sonnenbrillen-Verkleidung und Bestellung auf Englisch im Eiscafé erkennt.

Für letztere Episoden gibt es natürlich keine Wahrheitsgarantie von mir, da lediglich von einem Bekannten zum nächsten überliefert.

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Catherine Zeta-Jones Fotos im Bikini

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Hotelzimmer in Stuttgart

Eine reiche und beneidenswerte Erfahrung!

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[…] Wir machen eine Rundfahrt mit dem Auto durch die gehweglosen Villenviertel von Beverly Hills und warten im überdachten Beverly Shopping Center das Ende der Regenfälle ab. Dieses Einkaufszentrum muss man nicht gesehen haben, bei schlechtem Wetter ist es aber eine interessante Möglichkeit. “Die Beverly Hills Mall ist ein ausgesucht hässliches Monstrum in einer wenig erfreulichen Gegend, westlich von Melrose Avenue, und südlich von Sunset. Aber man kann da prima einkaufen, und es gibt ein paar ordentliche Kinos.” (Zitat: Thorsten Dewi) […]