Wir bekamen also von Harry ein neues Drehbuch für „High Explosive“. Leider war die zweite Version keinen Deut besser als die erste – Harry hatte zwar unsere Anmerkungen berücksichtigt, sich aber keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie diese in den Kontext der Story passen sollten. Für ihn war das Drehbuch kein Ausdruck des Wunsches, eine Geschichte zu erzählen, sondern nur ein notwendiges Übel im überaus komplexen Prozess des Filmemachens. Obwohl er seit 40 Jahren schrieb, und mindestens ebenso viele Skripts auch verfilmt hatte – Harry war kein Drehbuchautor. Und nach zwei, drei weiteren neuen Fassungen von „High Explosive“ sagte ich ihm das klipp und klar (mit Rückendeckung von Karin Schockweiler): „Harry, so wird das nichts – wir brauchen einen Profi-Autor, der die Geschichte wieder vom Kopf auf die Füße stellt, alles neu durchdenkt, und den Figuren Tiefe und Emotion gibt“. Wieder blieb Harry pragmatisch: „Kein Problem, ich kenne eine Menge guter Autoren in Kanada, die uns weiterhelfen können“.

Happy Birthday to meSo kamen wir an Peter Jobin, dessen „claim to fame“ bis heute der Film „Happy Birthday to me“ ist. Er ist, wie ich später erfuhr, sowas wie Harrys „Hausautor“, der auf Zuruf in Rekordzeit Drehbücher zum Pauschalpreis schreibt. Nie sensationell gut, aber immer brauchbar. Wenn man sich die in den letzten Jahren eher mageren Credits von Peter anschaut, dann kann man sich kaum vorstellen, dass auf jedes verfilmte Drehbuch mindestens ein halbes Dutzend Schubladenleichen kommt, die er für Harry „verbrochen“ hat. Dabei ist nicht alles aus seiner Feder Mittelmaß: Bis heute denke ich gerne an ein Konzept von ihm zurück, aus der H.G. Wells-Geschichte „When the sleeper wakes“ eine aufwändige SF-Serie zu machen. Hat mir gefallen. Ist nur leider nichts draus geworden.

Desiree und Patrick

Peter lieferte nach vier Wochen eine neue Fassung von „High Explosive“ ab, und diese war schon viel näher an dem, was wir uns vorgestellt hatten. Natürlich mussten wir die deutsche Rolle vergrößern, und ein paar der arg amerikanischen Actionklischees runterfeilen, aber insgesamt gefiel uns das schon sehr gut. Damit konnten wir zumindest in die nächste Phase eintreten – preproduction.

Bei der Regie machte uns Harry ein paar Vorschläge, die unseren Vorgaben entsprachen – der Regisseur sollte TV-Routine haben (Geschwindigkeit und Effizienz), Auslandserfahrung (Anpassungsfähigkeit), und ein paar Credits in verschiedenen Genres (Vielseitigkeit). Wir entschieden uns schließlich für Tim Bond, einen Kanadier, der nicht nur Dutzende von TV-Episoden gedreht hat, sondern auch als „special director“ für die großen US-Soaps arbeitet. Was das ist, hat er mir bei einem Besuch in München mal erklärt: Regelmäßig verlegen die großen Seifenopern der USA ihre Haupthandlungsfäden in exotische Länder, wo dann vier Wochen lang gedreht wird – zumeist für die Perioden, in denen die Einschaltquoten gemessen werden (das läuft dort etwas anders als hierzulande). Da kann es vorkommen, dass 20 Episoden „Reich und Schön“ in Salzburg spielen, oder dass der „California Clan“ nach Südafrika geht. Und für diese ganz speziellen Episoden braucht es Regisseure, die vor Ort mit wenig Aufwand viel Lokalkolorit einfangen können. Als Regisseur von „Star Trek: The Next Generation“ und „Outer Limits“ kam bei Tim noch Stunt- und Effekterfahrung hinzu. Kurzum: Für unsere Zwecke war er perfekt.

Desiree NosbuschNun gingen wir daran, den deutschen Part im Skript zu besetzen, die Ärztin und allein erziehende Mutter Hildi (sie ist deutscher Abstammung – es gab keinen Grund, aus ihr eine „echte“ Deutsche zu machen). Das war ziemlich knifflig, denn wir wollten eine Darstellerin mit Durchsetzungskraft, perfektem Englisch, und aus der Altersklasse 35-45 musste sie auch sein. Da relativ bald gedreht werden sollte, winkten viele deutsche Schauspielerinnen ab, zumal das Honorar nicht wirklich üppig war. Irgendwann fiel mir auf, dass ich Desiree Nosbusch seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Sie war wohl mal nach LA umgesiedelt, hatte den Durchbruch aber nicht geschafft. Wir fragten bei ihrer Agentur nach, und tatsächlich war sie frei. Das Foto in ihrer Vita schien mir arg retuschiert, denn sie sah extrem frisch und sportlich aus. Doch weit gefehlt: Desiree hatte sich unverschämt gut gehalten, war durchtrainiert, und warf sich mit Feuereifer in die Rolle.

Desiree und Tim waren die sicher besten Entscheidungen, die wir bei diesem Projekt treffen konnten. Für den männlichen Part brauchten wir einen US-“Star“, den man zwar noch kannte, der aber nicht mehr gut genug im Geschäft war, um eine Top-Gage zu verlangen. Ich machte eine Liste mit 30-40 Namen, und Harry meldete nach ein paar Wochen, dass er sich mit Patrick Bergin („Robin Hood“, „Der Feind in meinem Bett“) geeinigt habe. Hier machten wir allerdings den Fehler, das Bild in der Bio NICHT zu hinterfragen: Als Patrick in Südafrika aus dem Flugzeug stieg, stellten wir fest, dass er in den letzten zwei Jahren mächtig zugenommen hatte. Frei heraus: er trug Plauze. Doch das war kein nennenswertes Problem, denn es steigerte den Realismus des Films. Wir wollten ja irgendwas zwischen deutschem TV-Drama und amerikanischem Actionfilm, da wäre ein glatt gelackter Muskelprotz fehl am Platz gewesen.

High Explosive DVDEin paar Sätze zur Geschichte des Films, zum besseren Verständnis: Bergin spielt einen ehemaligen US-Soldaten, der in Angola geblieben ist, um für eine Stiftung Landminen zu finden und zu entschärfen. Er hat seinen Sohn zu Besuch, der keine Lust hat, Papa beim buddeln zu zu schauen. Bei einem Rebellenangriff im Grenzgebiet lernen die beiden die deutschstämmige Ärztin Hildi und ihre Tochter kennen. Hildi kümmert sich als Ärztin um Kinder, die durch Minen Hände oder Beine verloren haben. Als die Rebellenangriffe immer schlimmer werden, will die kleine Gruppe mit einem Flugzeug über die Grenze flüchten, wird aber abgeschossen. Zu Fuß versuchen sie den Marsch nach Namibia. Dabei haben sie einen Waffenhändler im Genick, der keine Zeugen brauchen kann.

Bei den Dreharbeiten selbst war ich nicht dabei – Harry ließ sich nicht gerne in die Karten schauen. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass er „High Explosive“ zum größten Teil mit dem Geld drehte, das er von uns hatte – und das eigentlich maximal ein Drittel der Gesamtkosten abdecken sollte. Das hätte uns sicher Sorgen gemacht, aber wir waren damals in vielerlei Beziehung naiv, und letztlich gilt die Regel: Es zählt nicht, wieviel der Film gekostet hat, es zählt allein, nach wieviel er aussieht. Und siehe da: Die Fotos, die wir vom Dreh bekamen, sahen ziemlich klasse aus. Es gab Motorrad-Stunts, einen ziemlich beeindruckend inszenierten Flugzeugabsturz (inklusive Cessna am Baukran), und sowohl Desiree als auch Patrick sahen ziemlich gut aus. Der Fotograf, den Harry angeheuert hatte, machte außerdem ein paar wirklich gute Promotion-Shots (das ist gerade bei preiswerteren Filmen immer ein Problem). Was auch immer „High Explosive“ gekostet haben mag – jeder Cent landete auf dem Bildschirm. Tim Bond hat da wirklich ganze Arbeit geleistet.

High Explosive

Um 1999 entschied sich Rola Bauer, die Abteilung „internationale Koprodukion“ als eigene Firma unter dem Namen „Tandem Communications“ aus ProSieben auszulösen. Ich ging als Entwicklungschef mit in die neue Company, und „High Explosive“ war eines der Projekte, die wir extern weiter betreuen durften, mussten, und sollten. Der erste Rohschnitt kam in der Post, und obwohl wir im großen und ganze mit dem Ergebnis zufrieden waren, hatten wir noch einige Arbeit vor uns: Die Musik erschien uns zu fade und leise, viele Sequenzen waren zu breit ausgewalzt und langweilig, und diverse Kleinigkeiten in den Dialogen passten noch nicht so ganz.

Nun ist es nie leicht, einem Regisseur zu sagen, dass man sein Werk nochmal „aufmachen“ will, um daran herum zu doktern. Doch auch hier erwies sich Tim Bond als Vollprofi ohne Größenwahn: Er stimmte nicht nur allen Notizen zu, die wir ihm schickten, sondern bot an, selber nach München zu kommen, um uns beim Schnitt nach Kräften zu unterstützen! Das half uns wirklich sehr, und wir sorgten gemeinsam dafür, dass die erste halbe Stunde des Films noch mal deutlich mehr Schwung bekam. Ein Problem war die Tatsache, dass aus Zeit- und Kostengründen kaum Material zur Verfügung stand, um die geschnittenen Sequenzen auszugleichen. Letztlich lief „High Explosive“ damit knapp unter 90 Minuten – und vertraglich waren wir verpflichtet, ProSieben einen Film von mindestens 93 Minuten Lauflänge zu liefern. Wir telefonierten mit Harry, der auch kein Material mehr im Schneideraum hatte. Teure Nachdrehs kamen sowieso nicht in Frage. Aber der alte Gauner hatte eine Idee: „Ihr seid doch sowieso wegen des Engagements von Prinzessin Diana auf die Idee gekommen – wir könnten ihr den Film widmen, und hinten dran eine Montage über ‚die wahre Geschichte der Landminen in Angola‘ hängen. Das kann ich ganz preiswert aus Nachrichtensendungen zusammen schneiden“. So machten wir es dann auch, und „High Explosive“ bekam einen vierminütigen Epilog mit bewegenden Bildern von der verstorbenen Prinzessin, wie sie die Opfer in den Kliniken besucht. Da ist es nur eine ironische Fußnote, dass ProSieben sich am Ende entschied, diesen Teil doch wieder rauszuschneiden…

Insgesamt war die Zusammenarbeit mit Harry Alan Towers gut gelaufen, und wir konnten mit dem Produkt zufrieden sein (auch die Quoten auf ProSieben waren absolut ordentlich). Leider war Tandem dem Sender nicht mehr direkt unterstellt. Das bedeutete: Was immer uns Harry künftig anbot, mussten wir selber erstmal auf dem deutschen Markt unterbringen. Trotzdem war ich entschlossen, die Zusammenarbeit zu intensivieren, denn Harry hatte viele gute Kontakte, und verdammt nochmal: Ich genoss unsere Mittagessen im „Vier Jahreszeiten“, wann immer er in der Stadt war. Harry mochte der Gebrauchtwagenhändler unter den Trash-Produzenten sein, und ein altes Schlitzohr, aber er hatte auch Geschichten zu erzählen, die man kaum glauben konnte (und sollte), und irgendwie fühlte ich mich in seiner Gegenwart immer unglaublich wohl. Hier saß jemand, der von Lex Barker schwärmte, aus seiner Abneigung zu Stewart Granger keinen Hehl machte, und der von Orson Wells mehr als einmal über den Tisch gezogen worden war. Irgendwann machte er mir sogar ein verführerisches Angebot: „Torsten, ich habe keinen Nachfolger – ich könnte jemanden gebrauchen, dem ich alles beibringen kann, der sich vor Ort um die Dreharbeiten kümmert. Wie sieht’s aus?“. Ich habe abgelehnt, war aber geschmeichelt. Hätte ich damals gewusst, dass Harry noch zehn Jahre durchhält – vielleicht wäre es anders gekommen…

Harry erzählte mir auch irgendwann man die „wahre Geschichte“ über seine zehnjährige Flucht vor dem FBI. Denn tatsächlich durfte Harry in den 80ern nicht in die USA einreisen, ohne mit seiner sofortigen Verhaftung zu rechnen. Er produzierte in diesen Jahren denn auch hauptsächlich in Südafrika, und lebte in Kanada. Ich hatte mehrere Varianten davon gehört, auch in dem Buch „Mondo Macabro“ war etwas zu dem Thema vermerkt. Ein kanadischer Produzent meinte mal, Harry sei vermutlich im Kalten Krieg ein Spion für die Russen gewesen (das hatte man Orson Wells auch unterstellt, wäre also nicht undenkbar gewesen). Anderswo hieß es, Harry hätte eine ungesunde Neigung zu minderjährigen Mädchen gehabt.

Christina DVDDas ist kompletter Unfug – Harry genießt die Gesellschaft von „a nice bit of crumpet“, wie er es selber nennt, meint damit aber sexy junge Damen mit Führerschein (und gerne „Bewerbungsfotos“ aus Penthouse und Playboy). Vielleicht ist das mit der Spionage wahr, aber die Variante, die Harry mir beim Abendessen erzählte, war ungleich witziger und glaubwürdiger: Er hatte Anfang der 80er einen Deal mit Hugh Hefner abgeschlossen, demnach er einige TV-Erotikfilme für den neu gegründeten „Playboy Channel“ produzieren sollte. Viel Geld gab es dafür nicht, und Harry stand vor dem Problem, dass viele „seriöse“ Darstellerinnen nicht bereit waren, ohne Premium-Gage aus dem Mieder zu steigen. Harry tat, was Uwe Boll für „BloodRayne“ 25 Jahre später wiederholen sollte: Er heuerte einen Haufen „leichter Mädchen“ an. Viel Schauspielerei war sowieso nicht vonnöten. Leider hatte die Sache einen Haken: Wer in den USA einer Prostituierten einen Job gibt, macht sich der „Förderung der Prostitution“ strafbar. Harry war nun quasi als Zuhälter auf den Fahndungslisten. Zehn Jahre später, als er nach dem Ende des Cannon-Deals wieder direkt in Amerika arbeiten wollte, „stellte“ er sich den Behörden. Mittlerweile waren die Gesetze deutlich milder, und nach Zahlung von ein paar tausend Dollar war Harry wieder „sauber“.

Das klingt alles plausibel, und geradezu sympathisch – Grund genug, etwas genauer nachzuforschen. Und siehe da: es stellt sich heraus, dass Harry mehr Dreck am Stecken hat, als er in seiner jovialen Art zugibt. In den 60ern war er knietief in genau jenen Skandal verwickelt, der zum Sturz des Kriegsministers Profumo führte, und der unter dem Titel „Scandal“ Ende der 80er verfilmt wurde. Der Film basiert auf dem Buch „Honeytrap“ von Stephen Dorril und Anthony Summers, in dem Harrys zweifelhafte Aktivitäten 1961 beschrieben werden. Mr. Dorril war so freundlich, mir die Wiedergabe der relevanten Passagen zu erlauben:

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Harry als Zuhälter, der junge Prostituierte in die Gesellschaft einführt, und zweifelhafte Kontakte in die Sowjetunion pflegt? Man möchte das als Quatsch abtun – und traut es dem alten Gauner doch sofort zu. Das FBI hat umfangreiche Untersuchungsergebnisse unter dem Stichwort Bowtie abgelegt – vor Harrys Tod können viele interessante Stellen aber nicht „entschwärzt“ werden.

Doch vielleicht tue ich Harry Unrecht – ich bin nicht in der Lage, die Anschuldigungen zu verifizieren oder zu falsifizieren.

Es war immer wieder erfrischend, wie offen Harry über die Stars sprach, mit denen er mal gearbeitet hatte. Stewart Granger? „Ein arrogantes Arschloch“. Lex Barker? „Perfekter Gentleman, zu früh gestorben“.

Und Klaus Kinski?

Kommando LeopardVor einigen Jahren habe ich mich mal bei einem Bier mit Manfred Neumann Lehmann unterhalten, einem hervorragenden Schauspieler, und der deutschen Stimme u.a. von Bruce Willis. Er hat in den 80ern ein paar billige Kriegsfilme gedreht, meist unter der Regie von Anthony M. Dawson (aka Antonio Margheriti), in denen neben Lewis Collins und Lee van Cleef gerne mal Klaus Kinski den Schurken gab. Lehmann konnte über den komplett durchgeknallten Kinski nur Gutes sagen. Im Gegensatz zu vielen Kollegen sei der immer professionell gewesen, und sehr jovial, wenn man ihn zu nehmen wusste.

Harry erzählte mir aber eine ganz andere Geschichte: In den 60ern wollte er ein paar billige Kriegsfilme in der Wüste Nordafrikas drehen (so nach dem „Rommel, der Wüstenfuchs“-Schema). Dubai war damals noch streng von der sündigen westlichen Welt abgeschottet, es gab nur drei Hotels mit Standard, in denen die Crew für die Dreharbeiten absteigen konnte. Doch schon nach einer Woche musste der Dreh abgebrochen werden, und das ganze Team verließ fluchtartig das Land. Warum? Nun, Klaus Kinski hatte die Angewohnheit, sich jeden Abend an der Hotelbar volllaufen zu lassen. Das war auch soweit okay – nur hielt er es ab einem gewissen Promille-Pegel nicht mehr für nötig, die Toilette aufzusuchen. Er öffnete einfach die Hose, und pinkelte gegen die Theke. Sage nicht ich, sagt Harry!

Kinski BioDie Behauptung in der Biographie, Kinski habe mit seiner Frau und einer Ko-Darstellerin einen Dreier geschoben, wischt Harry beiseite: „Alles gelogen – ich habe ihm für dieses Märchen eine runtergehauen, und gut war’s.“

An dieser Stelle fühle ich mich genötigt, das Kinski- Buch jedem Trash-Fan dringlich ans Herz zu legen – das wortgewaltigste Pornospektakel diesseits des Penthouse-Forums, maximaler Schauwert bei minimalem Wahrheitsgehalt.

Es sei mir hier ein Einschub erlaubt: Als ich in den frühen 90er Jahren noch beim GONG arbeitete, hingen zwei Schlagzeilen an der Korkwand über meinem Schreibtisch: Die eine zeigte Honecker, hinter einem Hut versteckt, in der Botschaft von Chile. Dazu titelte die Bild: „Komm raus, Feigling!“. Das wurde allerdings getoppt von der damals generell unschlagbaren „Super-Zeitung“, die BILD-Geplärre mit dem journalistischen Anspruch der Coupé zu verbinden wusste. Man hatte dort kurz nach dem Tode Kinskis eine (Ost-)Frau aufgetan, die angeblich zuletzt mit ihm die Kiste geteilt hatte. Die Schlagzeile: „Kinski – ich war sein Todes-Orgasmus!“.

Teil 3: 1 Autor, 99 Frauen – kann DAS gutgehen?



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Thornhill
Thornhill

Kurze Korrektur: Der Standardsprecher von Bruce Willis heißt Manfred Lehmann, nicht Neumann.

Thornhill
Thornhill

Don’t mention it.

Peroy
Peroy

„So kamen wir an Peter Jobin, dessen „claim to fame“ bis heute der Film „Happy Birthday to me“ ist.“

Ein Rocker ! 8)

Peroy
Peroy

Und, unglaublich, Timothy Bond hat auch an „Ab in die Ewigkeit“ mitgeschrieben…

http://german.imdb.com/name/nm0003403/

Doppel-Rocker… 8)

Tornhill
Tornhill

Öh…ich habe eigentlich nichts konkretes zu sagen, darum weise ich nur darauf hin, dass der Herr dort oben nicht etwa eine vertippte Variante von mir ist, sondern ein „echter“ Thornhill. 😉

Mit meinem Synchronsprecherwissen ist es nämlich nicht allzu weit her.

Achim
Achim

Manfred Lehmann, spielt fast immer die widerlichsten Arschlöcher.
Ich habe mal gehört, solche Schauspieler seien so ziemlich immer die nettesten.
Und Kommando Leopard, kam das nicht mal beim RTL? Vielleicht noch beim RTL Plus?
Tornie, Manfred Lehmann müsste man aber kennen! Macht der noch den Verbraucherschutz-Detektiv für WISO im ZDF?

Stephan
Stephan

Ja, Lehmann spielt den großartigsten Trenchcoat-Träger seit Philip Marlowe – Detektiv Sommer bei WISO. Wahrhaft großes deutsches Lichtspiel!

Achim
Achim

Ach, Sommer heißt der!

Habe den öfters mal im ZDFInfokanal gesehen, diesen aber längere Zeit nicht eingeschaltet, jetzt scheint das Konzept sich etwas geändert zu haben.

Marko

Lehmann ist cool. Aber dass er damals für „Die Hard III“ keine Zeit hatte und Willis stattdessen vom Synchronsprecher von Schwarzenegger gesprochen wurde, das nehme ich ihm heute noch übel …

(Und Robert Downey Jr. wird in „Iron Man“ von Tobias Meister gesprochen (Synchro Kiefer Sutherland) — Mann!)

Gruß,
Marko

Peroy
Peroy

„Lehmann ist cool. Aber dass er damals für “Die Hard III” keine Zeit hatte und Willis stattdessen vom Synchronsprecher von Schwarzenegger gesprochen wurde, das nehme ich ihm heute noch übel …

(Und Robert Downey Jr. wird in “Iron Man” von Tobias Meister gesprochen (Synchro Kiefer Sutherland) — Mann!)“

Who cares… ?

Peroy
Peroy

„WE care!“

Gibt nix was egaler ist…

Marko

Mir doch egal, was Dir egal ist.

Gruß,
Marko

Achim
Achim

Wie?

In HH3 war nicht Lehmann der Synchronker?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir das nicht aufgefallen war, but I care!

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[…] Timothy Bond gedreht hat – seines Zeichens ja auch der Mann auf dem Stuhl bei unserem “High Explosive“. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es “The Secrets of Comfort House” unter […]