18
Jan 2008

Jon Stewart – American Hero

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Ich denke, wer diesen Clip noch nicht kennt, sollte jetzt emotional ganz tief einatmen – Jon Stewart in seiner ersten "Daily Show" nach den Anschlägen vom 11. September 2001:

The Daily Show with Jon StewartMon – Thurs 11p / 10c
September 11, 2001
www.thedailyshow.com
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Schade nur, wie schnell die Einigkeit Amerikas und der (w/r)estlichen Welt politischen Ego-Trips geopfert wurde…



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Martin
19. Januar, 2008 01:13

Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich damals tief beeindruckt von der RTL-Berichterstattung war. Peter Kloeppel hat die ersten Stunden sehr professionell berichtet, trotz der Tatsache, daß seine Frau, die in NYC lebt, nicht erreichbar war.

Normalerweise meide ich jede Form von Nachrichtensendungen auf Privatsendern und bin eher der konservative Tagesschau-Gucker.

Dennoch… am 11. September fühlte ich mich von allen Sendern auf RTL mit Peter Kloeppel am besten aufgehoben.

Und ganz zu Recht hat er im März 2002 den Spezial-Grimme-Preis für seine "hervorragende Berichterstattung" bezüglich der Terroranschläge am 11. September bekommen.

LIndwurm
19. Januar, 2008 10:53

Schon sehr bewegend, vor allem der Schluss!

9/11 war, neben seiner weltpolitischen Bedeutung, für mich persönlich ein Damaskuserlebnis, konnte ich doch schon wenige Tage nach den Anschlägen erleben, wie emotional verkrüppelt und politisch dumpf viele meiner damaligen linken Freunde und Bekannten waren, die dieser Attacke auf die westliche Zivilisation zuerst mit unverhüllter Schadenfreude und kurz danach mit absurden Verschwörungstheorien begegneten. Zum ersten Mal sah ich jene unheilige Allianz aus Linken, Rechten und Ultrareligiösen, die vereint sind im Hass auf die Freiheit, in Aktion. Neonazis bejubelten Seit an Seit mit "Antiimperialisten" und radikalen Muslimen diesen Massenmord, und nach einer recht kurzen Zeit des pflichtschuldigen Trauerns sickerte der antiwestliche Schleim bis in Mainstreammedien wie den "Spiegel" durch. Kurz: 9/11 machte kenntlich, wer auf welcher Seite steht, wer die Barbarei der Zivilisation vorzieht und umgekehrt.