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	<title>Wortvogel - 100 % Torsten Dewi</title>
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		<title>Batman-Fanfilme: &#8220;Death Wish&#8221; &amp; &#8220;Seeds of Arkham&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal ein paar Superhelden-Fanfilme präsentiert, darunter meinen Favoriten &#8220;Grayson&#8221;. In dem Bereich gibt es immer mal was Neues und ich finde, diese beiden Shorts sind ein Update wert. &#8220;Death Wish&#8221; sieht aus, als &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/batman-fanfilme-death-wish-und-seeds-of-arkham/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal ein paar<a href="http://wortvogel.de/2009/03/best-of-superhelden-fanfilme/"> Superhelden-Fanfilme präsentiert</a>, darunter meinen Favoriten &#8220;Grayson&#8221;. In dem Bereich gibt es immer mal was Neues und ich finde, diese beiden Shorts sind ein Update wert.</p>
<p>&#8220;Death Wish&#8221; sieht aus, als hätte man versucht, eine Graphic Novel möglichst werkgetreu zu verfilmen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/batman-fanfilme-death-wish-und-seeds-of-arkham/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Soweit ich weiß, basiert &#8220;Death Wish&#8221; allerdings auf keiner Vorlage. Das ringt mir noch einmal ein Quentchen mehr Respekt ab, auch wenn die Kostüme natürlich aus dem Laden sind, die Action ein wenig fußlahm und die Stimme von Batman klingt, als habe er einen bösen Schnupfen.</p>
<p>&#8220;Seeds of Arkham&#8221; ist inhaltlich etwas vager, dafür aber dynamischer gefilmt und teilweise auch deutlich besser gespielt:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/batman-fanfilme-death-wish-und-seeds-of-arkham/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Kennt ihr noch weitere gute Fanfilme, die mir in den letzten zwei Jahren unter dem Radar durchgeflogen sind?</p>
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		<title>NBC: &#8220;Revolution&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurden die Teaser für eine ganze Reihe neuer Serien vorgestellt, die mich null interessieren. Aber JJ Abrams&#8217; neue Show &#8220;Revolution&#8221; (über das Leben nach dem relativ abrupten Ende aller Elektrizität) weiß zumindest, wie sie sich verkaufen muss &#8211; kein &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/nbc-revolution/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurden die Teaser für eine ganze Reihe neuer Serien vorgestellt, die mich null interessieren. Aber JJ Abrams&#8217; neue Show &#8220;Revolution&#8221; (über das Leben nach dem relativ abrupten Ende aller Elektrizität) weiß zumindest, wie sie sich verkaufen muss &#8211; kein Wunder, wenn Jon &#8220;Iron Man&#8221; Favreau im Regiestuhl sitzt:</p>
<p><iframe id="NBC Video Widget" src="http://www.nbc.com/assets/video/widget/widget.html?vid=1401464" frameborder="0" width="487" height="329"></iframe></p>
<p>Mich irritiert nur ein wenig, dass der Bösewicht aussieht wie Obama und der jugendliche Cast nach 15 Jahren Endzeit so schnieke rumläuft wie in &#8220;Hunger Games&#8221;. Könnte ein neues &#8220;Jericho&#8221; werden &#8211; dann hoffentlich mit mehr Erfolg.</p>
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		<title>It’s an Abby Sunday (5): Lasercat on the prowl</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abby Sunday]]></category>

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		<description><![CDATA[Abby will grundsätzlich hoch hinaus: Je höher, desto besser. Morgens liebt sie es, sich von uns auf den Bauernschrank heben zu lassen, von dem aus sie dann den großen Kleiderschrank besteigen kann. Das sieht dann immer aus, als wolle sie &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/its-an-abby-sunday-5-lasercat-on-the-prowl/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abby will grundsätzlich hoch hinaus:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/cat.jpg" rel="lightbox[23057]"><img class="aligncenter size-large wp-image-23058" title="cat" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/cat-480x346.jpg" alt="" width="480" height="346" /></a></p>
<p>Je höher, desto besser. Morgens liebt sie es, sich von uns auf den Bauernschrank heben zu lassen, von dem aus sie dann den großen Kleiderschrank besteigen kann. Das sieht dann immer aus, als wolle sie den Stuck an der Decke inspizieren. Dass übermäßiger Mut auch inhärente Eleganz negieren kann, haben wir neulich gelernt: Abby wollte unbedingt einen Weg auf die Küchenschränke finden. Den gibt es aber nicht. Nach reiflicher (wenn auch fehlgeleiteter) Überlegung entschied sie sich zu einem Sprung auf die Dunstabzugshaube, die zu ihrer Überraschung auf der Oberseite nicht plan, sondern abfallend konstruiert ist &#8211; und noch dazu aus glattem Edelstahl. Abby rutschte, sie ruderte, sie krallte &#8211; und fiel dann so spektakulär wie würdelos hintenüber von der Küchenzeile. Sie rappelte sich schnell auf und schaute sich unauffällig um, als wollte sie sich wie eine Lady, die im Chanel-Kleid gestolpert ist, mit einem lässigen &#8220;Upsala, nichts passiert!&#8221; aus der Sache räuspern.</p>
<p>Übrigens funktioniert Abby wie fast alle Katzen ausschließlich über das Prinzip Bestechung. Brekkies sind ihr Bakschisch. Dafür lässt sie so einiges durchgehen Nehmen wir die Bürste, die ihr Fell von überschüssigen Haaren befreien soll (notwendig, glaubt mir einfach). Zu sagen, Abby möge die Bürste nicht, wird der Antipathie nicht gerecht: sie HASST die Bürste. Man schafft keine halbe Überquerung ihres Rückens, dann springt sie schon empört davon. Es stellt sich aber heraus, dass sich dieser Instinkt durch den Appell an ihre Gier austricksen lässt. Hält man ihr nämlich ein paar Brekkies vor die Nase, mampf sie so gierig rein, dass sie die Bürste &#8211; na ja, nicht vergisst, aber zumindest erträgt.</p>
<p>Die nächsten zwei Wochen muss Abby wegen unseres Urlaubs in einer Katzenpension verbringen. Das wird spannend. Mit anderen Katzen zusammen geht nicht, darum haben wir ihr ein Einzelzimmer gebucht. Es gab die &#8220;pinke Suite&#8221; und das &#8220;Brunnenzimmer&#8221; zur Auswahl. Großartig. Meine Prognose: Hinterher wird uns Abby eine Woche lang mit dem Arsch nicht mehr anschauen &#8211; oder nur noch mit dem.</p>
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		<title>&#8220;Arrow&#8221; &#8211; dasselbe in grün</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Superhelden und Fernsehserien, das scheint einfach nicht zusammen zu gehen. Obwohl mittlerweile die technischen Mittel bereit stehen, übermenschliche Kräfte etwas perfekter zu visualisieren als so: Seit &#8220;Flash &#8211; Der Rote Blitz&#8221; ist eigentlich klar &#8211; an den Effekten und den &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/arrow-dasselbe-in-grun/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Superhelden und Fernsehserien, das scheint einfach nicht zusammen zu gehen. Obwohl mittlerweile die technischen Mittel bereit stehen, übermenschliche Kräfte etwas perfekter zu visualisieren als so:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/arrow-dasselbe-in-grun/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Seit &#8220;Flash &#8211; Der Rote Blitz&#8221; ist eigentlich klar &#8211; an den Effekten und den Kostümen muss es nicht scheitern:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/flash.jpg" rel="lightbox[23039]"><img class="aligncenter size-large wp-image-23042" title="flash" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/flash-480x391.jpg" alt="" width="480" height="391" /></a></p>
<p>Trotzdem wird ein Projekt nach dem anderen vergeigt &#8211; &#8220;<a href="http://wortvogel.de/2009/01/warum-ich-smallville-hasse/">Smallville</a>&#8221; schaffte es unglaubliche zehn Staffeln lang, auch die potentesten Helden Universums auf nölig-neidische Spacken zu reduzieren.</p>
<p>Der &#8220;Aquaman&#8221;-Pilot präsentierte einen Hauptdarsteller, der passenderweise so viel Charisma hatte wie ein Schluck Wasser.</p>
<p>&#8220;<a href="http://wortvogel.de/2010/05/blogbeitrag-uber-eine-the-phantom-kritik-die-ich-nicht-schreiben-werde/">The Phantom</a>&#8220;? Eine Frechheit. Nuff said.</p>
<p>&#8220;The Cape&#8221;? Die Autoren haben vermutlich Comics bisher nur vom Hörensagen gekannt.</p>
<p>&#8220;<a href="http://wortvogel.de/2011/08/random-charts-18-funf-exzellente-pilotepisoden-deren-nachfolgende-serien-derbe-enttauschten/">Birds of Prey</a>&#8220;? Sank nach einem überzeugenden Pilotfilm wie ein Stein.</p>
<p>&#8220;Alphas&#8221;, &#8220;No ordinary family&#8221; und &#8220;3 inches&#8221;? Nicht schlecht, aber zu feige, um Superhelden auch als Superhelden zu zeigen.</p>
<p>&#8220;Wonder Woman&#8221;? So dämlich, dass man David E. Kelley nachträglich die Emmys für &#8220;L.A. Law&#8221;, &#8220;Picket Fences&#8221; und &#8220;Ally McBeal&#8221; wieder wegnehmen sollte &#8211; wobei zumindest Casting und Kostüm hier eine perfekte Symbiose eingingen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/368970-adrianne-palicki-est-wonder-woman-fullscreen-3.jpg" rel="lightbox[23039]"><img class="aligncenter size-full wp-image-23045" title="368970-adrianne-palicki-est-wonder-woman-fullscreen-3" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/368970-adrianne-palicki-est-wonder-woman-fullscreen-3.jpg" alt="" width="472" height="496" /></a></p>
<p>Leser Daniel wies mich gerade darauf hin, dass ich &#8220;Heroes&#8221; vergessen habe. Stimmt. Hat mich nie nennenswert interessiert und nach dem, was man so hört, ging die Serie nach einem sehr starken Auftakt auch konsequent den Bach runter. Aber ich akzeptiere, dass sie zumindest einen funktionsfähigen Ansatz fand, das Thema Superhelden in einem seriellen Format seriös umzusetzen.</p>
<p>Warum ist das, was im Kino seit mehr als 10 Jahren relativ easy scheint, für das Pantoffelkino so unmöglich? Sind die Helden zu groß für den kleinen Bildschirm? Ist der interpersonelle Konflikt, von dem jede TV-Serie lebt, in einem Universum von Aliens und Mutanten zu banal? Lassen sich Emotion und Effekte so schwer unter einen Hut bringen?</p>
<p>Ich habe keine Antwort. Die Projekte, die mir gefallen würden, schaffen es nur selten in den Fokus des Mainstreams. Ich mochte den &#8220;Nick Fury&#8221;-TV-Film mit David Hasselhoff. Ich hatte Spaß am trashigen Charme von Roger Cormans &#8220;Black Scorpion&#8221;. Ich hätte gerne &#8220;Gotham&#8221; gesehen &#8211; die Batman-Serie, die man zu Gunsten von &#8220;Smallville&#8221; doch nicht produziert hat (und deren Pilotskript fantastisch war).</p>
<p>Die Fernsehmacher sind mit dem Thema noch nicht durch. In diesem Herbst erwartet uns nun &#8220;The Arrow&#8221;. Es ist &#8220;Green Arrow&#8221;, er ist grün gekleidet &#8211; aber in ihrer unglaublichen Weisheit haben die Verantwortlichen beschlossen, dass ihr Held nicht mit &#8220;<a href="http://wortvogel.de/2011/01/kino-kritik-the-green-hornet/">Green Hornet</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://wortvogel.de/2011/07/kino-kritik-green-lantern-3d/">Green Lantern</a>&#8221; verwechselt werden soll und deshalb nur &#8220;Arrow&#8221; heißt. Vermutlich, weil das bei &#8220;<a href="http://wortvogel.de/2012/03/kino-kritik-john-carter-zwischen-zwei-welten/">John Carter</a>&#8221; (dem man wegen &#8220;Mars needs Moms&#8221; das erklärende &#8220;of Mars&#8221; gestrichen hatte) so gut funktioniert hat.</p>
<p>So wird er aussehen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/ARROW__120319170830-e1336829917763.jpg" rel="lightbox[23039]"><img class="aligncenter size-large wp-image-23040" title="ARROW__120319170830" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/ARROW__120319170830-e1336914235821-480x533.jpg" alt="" width="480" height="533" /></a></p>
<p>Ich weiß: nicht mal schlecht. Kostüme können sie ja mittlerweile. Aber ich habe nicht mal vage Hoffnungen, dass die Serie was taugen könnte, geschweige denn ein ausreichendes Publikum erreicht, um jenseits der ersten 13 Folgen auf Sendung zu bleiben.</p>
<p>Warum? Weil Green Arrow immer nur im &#8220;&#8230; und Green Arrow&#8221;-Kontext funktioniert hat. Einer, der hinter den Playern wie Superman und Batman steht (oder seinem Kumpel Lantern). Wie seine Marvel-Version &#8220;Hawkeye&#8221; im &#8220;Avengers&#8221;-Film hinter Captain America und Iron Man steht. Er ist B-Liga, die man nur deswegen adaptiert, weil Marvel und DC nicht doof genug sind, ihre Top-Lizenzen ans Fernsehen zu verschwenden.</p>
<p>Und was will man hier auch groß erzählen? Arrow hat in den Comics kein nennenswert spannendes Umfeld, er hat keine spannende &#8220;origin story&#8221;, ja nicht mal Superkräfte. Wie zeitgemäß es ist, als moderner Robin Hood viele Trickpfeile im Köcher zu haben, wird sich angesichts von Tasern und Pfefferspray noch zeigen.</p>
<p>Es tut mir leid: &#8220;Arrow&#8221; startet bei mir im minus und wird sich schwer anstrengen müssen, damit ich dem Projekt auch nur neutral begegne.</p>
<p>Meine Prognose: Eine aufwändig produzierte, mit peinlichen Nebenfiguren überladene Superhelden-Seifenoper im Stil von &#8220;Aquaman&#8221; und &#8220;Tarzan&#8221; (2003). Ich könnte mich natürlich irren &#8211; bitte?!</p>
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		<title>Die Herrlichkeit. In Ewigkeit. Amen.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 06:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/if-you-think-your-god-approves.jpg" rel="lightbox[23034]"><img class="aligncenter size-full wp-image-23035" title="if-you-think-your-god-approves" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/if-you-think-your-god-approves.jpg" alt="" width="432" height="717" /></a></p>
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		</item>
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		<title>People are strange: Top 10 eigenwillige Suchbegriffe</title>
		<link>http://wortvogel.de/2012/05/people-are-strange-top-10-eigenwillige-suchbegriffe/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das vor ein paar Jahren schon mal gemacht, aber es wird wieder Zeit: Meine Admin-Sektion listet ja sorgsam auf, über welche Suchbegriffe Internet-Streuner bei mir landen. Standards sind &#8220;XXX Serien&#8221;, &#8220;Loriot Mutter&#8221; und &#8220;&#8221;Kurzkrimi mit Lösung&#8221;. Es gibt &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/people-are-strange-top-10-eigenwillige-suchbegriffe/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das vor ein paar Jahren schon mal gemacht, aber es wird wieder Zeit: Meine Admin-Sektion listet ja sorgsam auf, über welche Suchbegriffe Internet-Streuner bei mir landen. Standards sind &#8220;XXX Serien&#8221;, &#8220;Loriot Mutter&#8221; und &#8220;&#8221;Kurzkrimi mit Lösung&#8221;. Es gibt aber immer wieder ein paar Kombinationen, die lassen mich den Skalp kraulen.</p>
<p>&#8220;<strong>kostenlose filme mit minderjährigen mädchen beim sex</strong>&#8221; geht z.B. gar nicht. Pädophilie hin oder her, aber für illegalen Schweinkram wird gefälligst bezahlt. Am besten mit 10 Jahren ohne Bewährung.</p>
<p>&#8220;<strong>titanic ich war eine dose</strong>&#8221; muss ein Witz sein, den ich nicht verstanden habe. Weiß jemand mehr?</p>
<p>&#8220;<strong>gibt es eine porno serie</strong>&#8221; ist eine Frage, zu deren Beantwortung mir ein paar Details fehlen. TV-Serie? Serie über Porno? Filmserie?</p>
<p>&#8220;<strong>lob für tobias moretti im weibsteufel</strong>&#8221; war sicher der Star selbst. Geben Sie es zu, Moretti!</p>
<p>Für &#8220;<strong>wird avengers erfolgreicher als avatar?</strong>&#8221; bräuchte ich hellseherische Kräfte.</p>
<p>&#8220;<strong>big bang theory scheiße</strong>&#8220;? Spalter! Raus hier!</p>
<p>&#8220;<strong>hotel pärchen nebenan</strong>&#8220;? Ich will&#8217;s nicht wissen.</p>
<p>&#8220;<strong>giulia siegel körbchen</strong>&#8220;? Will jemand sie zum Picknick einladen?</p>
<p>&#8220;<strong>heise leapen sex</strong>&#8221; &#8211; ich bin raus.</p>
<p>Absoluter Hauptgewinner ist diesmal allerdings:</p>
<p>&#8220;<strong>barbara salesch porn</strong>&#8221; &#8211; da kann sich einer nicht genug schämen.</p>
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		<title>&#8220;Justice League&#8221;: Okay, so könnte das gehen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kontext des &#8220;Avengers&#8221;-Erfolges wurde ja auch hier diskutiert, ob und wie ein &#8220;Justice League&#8221;-Film von DC aussehen könnte, ob er ohne vorherigen Aufbau durch Solo-Abenteuer überhaupt sinnvoll wäre und was es nach &#8220;Avengers&#8221; zu diesem Thema noch beizutragen gibt. &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/justice-league-okay-so-konnte-das-gehen/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kontext des &#8220;Avengers&#8221;-Erfolges wurde ja auch hier diskutiert, ob und wie ein &#8220;Justice League&#8221;-Film von DC aussehen könnte, ob er ohne vorherigen Aufbau durch Solo-Abenteuer überhaupt sinnvoll wäre und was es nach &#8220;Avengers&#8221; zu diesem Thema noch beizutragen gibt.</p>
<p>Ich finde, dass dieser Trailer für &#8220;DC Universe Online&#8221;, der schon zwei Jahre auf dem Buckel hat, durchaus mögliche Antworten gibt. Er rockt:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/justice-league-okay-so-konnte-das-gehen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Da stimmt die Epik, der Aufwand, die Choreographie, die modernisierte Darstellung der Helden &#8211; und der clever konstruierte Grundkonflikt.</p>
<p>DAS als Realfilm &#8211; ich wäre an Bord.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Hercules in New York&#8221;: He&#8217;s tired!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Filmnerds ist es bekannt &#8211; für seine erste Hauptrolle wurde Arnold Schwarzenegger nicht nur umbenannt (in &#8220;Arnold Strong&#8221;), sondern auch von einem US-Schauspieler neu synchronisiert. Das machte den Film nicht besser und Schwarzenegger sieht &#8220;Hercules in New York&#8221; heute &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/hercules-in-new-york-hes-tired/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Filmnerds ist es bekannt &#8211; für seine erste Hauptrolle wurde Arnold Schwarzenegger nicht nur umbenannt (in &#8220;Arnold Strong&#8221;), sondern auch von einem US-Schauspieler neu synchronisiert. Das machte den Film nicht besser und Schwarzenegger sieht &#8220;Hercules in New York&#8221; heute eher als Kuriosität denn als Start seiner Filmkarriere, die mit der Doku &#8220;Pumping Iron&#8221; oder eben &#8220;Conan&#8221; richtig begann.</p>
<p>Erfreulich ist, dass mittlerweile eine DVD auf dem Markt ist, die Arnolds Originalstimme präsentiert und zum Vergleich einlädt &#8211; ich habe euch einen kurzen Clip gleich drei mal hintereinander geschnitten:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/hercules-in-new-york-hes-tired/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Irgendwie wundert es mich nicht, dass man damals entschied, die Stimme des aufgepumpten Österreichers doch lieber nochmal zu überarbeiten&#8230;</p>
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		<title>Kino-Kritik: &#8220;Dark Shadows&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 19:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[USA 2012. Regie: Tim Burton. Darsteller: Johnny Depp, Eva Green, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Jackie Earle Haley, Bella Heathcote, Chloe Moretz, Jonny Lee Miller u.a. Story: Barnabas Collins, Spross aus reichem Hause, begeht den Fehler, die Avancen des Stubenmädchens &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/kino-kritik-dark-shadows/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/De-pub-Main-Art-Hauptplakat-DS.jpg" rel="lightbox[22995]"><img class="alignleft size-medium wp-image-22996" title="DS_Artwork_RZ_5C.indd" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/De-pub-Main-Art-Hauptplakat-DS-250x353.jpg" alt="" width="250" height="353" /></a><strong>USA 2012.</strong> Regie: Tim Burton. Darsteller: Johnny Depp, Eva Green, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Jackie Earle Haley, Bella Heathcote, Chloe Moretz, Jonny Lee Miller u.a.</p>
<p><strong>Story</strong>: Barnabas Collins, Spross aus reichem Hause, begeht den Fehler, die Avancen des Stubenmädchens Angelique abzuwehren. Daraufhin treibt Angelique zuerst Barnabas&#8217; Verlobte in den Selbstmord und macht ihn dann auch noch zu einem Vampir, den sie vom Mob der Küstenstadt Collinsport in einem gesicherten Sarg begraben lässt.</p>
<p>196 Jahre später: Die Reste der Familie Collins sind fast bankrott, man lebt in den verfallenden Reste des Anwesens Collinwood. Bei Bauarbeiten wird der Sarg mit Barnabas gefunden, der sich von den Errungenschaften der Neuzeit anno 1972 nur kurz irritieren lässt &#8211; er will der Familie zu altem Glanz verhelfen, das Geschäft mit dem Fisch wieder aufbauen, aber vor allem: er will sich an Angelique rächen, die auch nach 200 Jahren kein Interesse hat, von ihm zu lassen&#8230;</p>
<p><strong>Kritik</strong>: Es wäre vermessen zu sagen, ich sei ein &#8220;Dark Shadows&#8221;-Fan. Ich habe von der Original-Seifenoper gut ein Dutzend Folgen gesehen und fand sie größtenteils lachhaft. Die beiden Kinofilme der frühen 70er waren bestenfalls okay. Vom Serienremake Anfang der 90er habe ich die ersten drei Folgen gesehen, das hat mir schon deutlich besser gefallen. Es ist immer noch mein erklärtes Ziel, eine Kopie des nie fertig gestellten Piloten mit Alec Newman als Barnabas zu bekommen. Trotzdem war ich nur milde entsetzt, als Tim Burton verkündete, sich an das Kino-Remake zu wagen. Ist ja nicht so, dass er sich an einem geheiligten Klassiker vergeht.</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/DKPRE-00001G.jpg" rel="lightbox[22995]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22997" title="Dark Shadows" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/DKPRE-00001G-480x320.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a></p>
<p>Siehe: Es ist &#8220;Dark Shadows&#8221;. Oder korrekter gesagt &#8220;Tim Burton&#8217;s Dark Shadows&#8221;, denn man würde auch ohne Vorspann und Vorwissen sofort erkennen, wer hier die Hand im Spiel hatte. &#8220;Dark Shadows&#8221; ist so typisch und eindeutig Burton wie &#8220;Sleepy Hollow&#8221; und &#8220;Edward mit den Scherenhänden&#8221; (die nicht zufällig beide ebenfalls mit Johnny Depp aufwarteten). Mit ihnen könnte er eigentlich auch prima als Triple Feature aufgeführt werden.</p>
<p>Und damit ergibt sich der Rest des Reviews auch schon zwangsläufig: eine oppulente, bild- und farbgewaltige Produktion von ausgesuchter Künstlichkeit, bei der sich Designer Rick Heinrichs und Kostümbildnerin Colleen Atwood mal wieder so richtig austoben konnten. Es dröhnt der Soundtrack von Danny Elfman an allen Ecken und Enden (plus ein paar sorgfältig ausgewählte Popklassiker), die unvermeidliche Helena Bonham Carter gibt sich puppenhaft exzentrisch und Eva Green scheint Burtons Ex Lisa Marie zu channeln. Das Absurde trifft das Makabre, das Delikate trifft das Groteske. Been there, done that, bought the T-Shirt.</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/DSTF-0025.jpg" rel="lightbox[22995]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22998" title="Dark Shadows" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/DSTF-0025-480x270.jpg" alt="" width="480" height="270" /></a></p>
<p>So sehr man sich von der Leichtigkeit und dem operettenhaften Charme dieses sündigen, aber letztlich aus leeren Kalorien bestehenden Konfekts mitreißen lassen möchte &#8211; es hakt doch an einigen Stellen. So artifiziell wie die Bauten und die Effekte ist auch Burtons Regie, die zwar auf grandiose Gesten setzt, aber keine echten Gefühle produziert, kein profundes Drama. Was das &#8220;Vom Winde verweht&#8221; der Vampir-Oper hätte sein können, verzettelt sich im Klein-Klein der Vorlage, weil die Drehbuchautoren sich nicht entscheiden können, welchen Handlungsstrang der Seifenoper sie in den Mittelpunkt stellen wollen &#8211; und deshalb so ziemlich alle Plots der ersten 100 DS-Folgen anreißen und wieder fallen lassen. Der Wiederaufbau und die erneute Zerstörung der Fischfabrik ist ebenso nebensächlich wie die angeblich unsterbliche Liebe von Barnabas. Durch die Verlegung des Fokus von &#8220;Victoria&#8221; auf Barnabas reduziert sich die Love Story, an der wir uns eigentlich durch fast zwei Stunden hangeln sollen, auf eine Handvoll so banaler wie unglaubwürdiger Szenen. Figuren tauchen auf, werden fallen gelassen, aus der Handlung geschubst, nur um dann unerwartet doch wieder auf der Matte zu stehen. Es wirkt alles ein wenig hingeschludert.</p>
<p>Business as usual demnach: Herr Burton schert sich nicht um die Geschichte oder starke Emotionen, so lange er albern kostümierte Clowns durch aufwändige Kulissen scheuchen kann. Das ist umso bedauerlicher, da er diesmal mit einem Cast arbeitet, der besser als das Drehbuch ist: ein sich aus dem Klischee heraus spielender Jackie Earle Haley, eine würdevoll verwelkte Michelle Pfeiffer, ein paar erfreuliche Gaststars, vor allem aber eine Chloe Moretz, die mit einer sündig-ambivalenten Lolita-Nummer nach &#8220;Kick ass&#8221; und &#8220;30 Rock&#8221; erneut zeigt, dass sie die nächste Generation der Kinderstars anführt. Sie ist nach Winona Ryder Tim Burtons zweite große Entdeckung.</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/DSTF-0116.jpg" rel="lightbox[22995]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22999" title="Dark Shadows" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/DSTF-0116-480x270.jpg" alt="" width="480" height="270" /></a></p>
<p>Woran &#8220;Dark Shadows&#8221; hingegen nicht krankt, ist eine ungesunde Mischung aus Horror und Humor, die viele Kritiker vorab befürchteten. Das hat Burton (wie schon in &#8220;Sweeny Todd&#8221; und &#8220;Sleepy Hollow&#8221;) jederzeit im Griff. Er kann Gothic-Stimmung mit Sitcom-Pointen verbinden wie kein Zweiter. Auch Erotik und Verfall, Schönheit und Furcht sind bei ihm keine Gegensätze.</p>
<p>&#8220;Dark Shadows&#8221; wird niemanden bekehren, der bisher mit Tim Burtons Filmen nichts anzufangen wusste. Er wird aber auch (im Gegensatz zu &#8220;Planet der Affen&#8221;) niemanden abschrecken, der den wirren Amerikaner mit den multiplen persönlichen Exzentrismen für einen Kino-Gott hält. Steht man wie ich zwischen den beiden Stühlen, merkt man doch deutlich, dass Burtons Masche hier mitunter zu altbekannt und routiniert wirkt. Nichts an &#8220;Dark Shadows&#8221; kann ihn auch nur im geringsten Maße (heraus)gefordert haben.</p>
<p>Dass der Film trotzdem Spass macht, viel fürs Auge bietet (wenn auch sehr konsequent auf 2D hin komponiert) und allemal immer über dem Durchschnitt bleibt, ergibt sich angesichts des involvierten Talents von selbst.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Ein Konditorspeise, sündhaft und süß, mit viel Liebe und Geld gestaltet, die letztlich papp satt macht, ohne wirklichen Kino-Hunger zu stillen. Tim Burton halt.</p>
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		<title>Gegenrede: Presserabatt ≠ Bestechung</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Tagen einige Artikel gelesen, über die ich mich schwer geärgert habe, gerade weil sie von respektierten Autoritäten kamen, von denen ich etwas mehr Fakt und etwas weniger Fiktion erwarte. Eine besonders ausführliche Replik bereite ich &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/gegenrede-presserabatt-%e2%89%a0-bestechung/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/bestechung.jpg" rel="lightbox[22963]"><img class="aligncenter size-full wp-image-22967" title="pixelio.de" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/bestechung.jpg" alt="" width="477" height="355" /></a></p>
<p>Ich habe in den letzten Tagen einige Artikel gelesen, über die ich mich schwer geärgert habe, gerade weil sie von respektierten Autoritäten kamen, von denen ich etwas mehr Fakt und etwas weniger Fiktion erwarte. Eine besonders ausführliche Replik bereite ich dieser Tage vor, heute fangen wir mal mit einem <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1746926/">Beitrag des Deutschlandfunks</a> an, der auf BILDblog heute morgen verlinkt wurde.</p>
<p>Es geht um Presserabatte und die Frage, in wie weit man sich als Journalist damit abhängig, unglaubwürdig oder gar beeinflussbar macht. Zu weiteren Lektüre wäre es dienlich, wenn ihr den Beitrag von Brigitte Baetz mal lesen würdet.</p>
<p>Gelesen? Danke. Weiter im Text.</p>
<p>Ich bin seit über <a href="http://wortvogel.de/2010/07/20-jahre-wortvogel-in-munchen-wie-er-kam-was-er-wollte-warum-er-blieb-3/">20 Jahren im Geschäft</a> und habe (full disclosure) viele Presserabatte eingestrichen. Billigere Flüge von AirBerlin, 12 Prozent bei meinem Toyota Aygo, zehn Prozent bei der letzten Reise in die Türkei. Habe ich das nötig? Nein. Verlangen die Firmen eine Gegenleistung? Nein. Bin nun geneigt oder auch nur in der Position, in vorauseilendem Gehorsam positiv über die Rabattgeber zu berichten? Nö.</p>
<p>So ist das bei praktisch allen Kollegen, die ich kenne &#8211; Presserabatte stehen in keinem direkten oder indirekten Zusammenhang mit konkreter journalistischer Arbeit. Weil sie themenunabhängig gewährt werden und praktisch nie über die Schnittstelle des Journalisten zum Unternehmen, nämlich die Pressestelle, laufen. Die Buchung eines Fluges auf Presserabatt läuft so anonym und unpersönlich wie die über das Reisebüro.</p>
<p>Nun wäre das für den Deutschlandfunk keine gute Geschichte. Es muss ja (wie bei einem guten Drehbuch) Konflikt vorhanden sein. Im Idealfall ein Interessenskonflikt. Also wird der Ex-Bundespräsident bemüht, der hatte sich ja den Skoda rabattieren lassen.</p>
<p><em>&#8220;Eine Form der Vergünstigung, die sich auch viele Journalisten nicht gern entgehen lassen.&#8221;</em></p>
<p>Warum auch? Ach so, deshalb: <em>&#8220;Während sich Christian und Bettina Wulff für Neuwagenrabatte und Upgrades bei Air Berlin rechtfertigen mussten, kam eine öffentliche Debatte über Journalistenvergünstigungen nicht so recht in Gang.&#8221;</em></p>
<p>Das soll wohl mit diesem Beitrag nachgeholt werden. Es passt nur nicht. Bei Wulff gab es keinen Journalistenrabatt und es bestand beim Ministerpräsidenten von Niedersachen ein klarer Interessenskonflikt &#8211; Skoda ist eine VW-Tochter und VW teilweise in Landesbesitz. Den recherchierenden Journalisten hier Heuchelei unterstellen zu wollen, ist an den Haaren herbei gezogen. Vor allem aber ist es widersprüchlich: würden die Presserabatte von VW die Journalisten an die Leine nehmen, wären die Rabatte für Wulff ja eher unter den Teppich gekehrt worden.</p>
<p>Um es ganz klar zu sagen: Ein Lokaljournalist aus Berlin, der sich einen VW per Presseausweis mit 20 Prozent rabattieren lässt, befindet sich gewöhnlich in keinem Interessenskonflikt. Man mag sich als &#8220;Normalbürger&#8221; echauffieren oder wundern, dass er den Rabatt bekommt, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Als nächster Kronzeuge für die Schädlichkeit von Presserabatten wird Buchautor Götz Aly angeführt, der sich als Geschädigter sieht: <em>&#8220;Da bestellen ganze Redaktionen meine neuesten Bücher mit einer Selbstverständlichkeit zehn Mann hoch. Wohlbestallte Chefredakteure tun das &#8211; ich lass&#8217; mir die Listen schicken &#8211; völlig ungeniert. Man weiß genau, die werden niemals &#8216;ne Rezension schreiben. Die wollen einfach nur haben, haben, haben.&#8221;</em></p>
<p>Gemerkt? Der redet gar nicht von <em>Presserabatten</em>. Der redet von <em>Rezensionsexemplaren</em>. Das sind wieder zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Rezensionsexemplare werden an Redakteure und Redaktionen mit dem klaren Ziel verschickt, damit Erwähnung in den Medien zu finden. Das funktioniert oft genug, weil Redakteure, die Produktseiten bestücken, sich daran wirklich fett fressen können: DVDs, Bücher, Digitalkameras, Kleidung, Kosmetik. Alles kostenlos und es wird auch ein Auge zugedrückt, wenn die Redaktion 90 Prozent der bestellten Rezensionsexemplare nie berücksichtigt. Das ist einkalkuliert, das ist Landschaftspflege.</p>
<p>Auch hierüber kann man sich aufregen &#8211; aber man kann wahrlich nicht behaupten, es wäre keine Diskussion in Gang gekommen. Seit ich in den 90ern für den Gong gearbeitet habe, wurden die Spielregeln massiv verschärft. Selbst Spiele für Game-Konsolen müssen nach einem klaren Zeitplan wieder zurück gegeben werden, CDs sind numeriert, Pressereisen dürfen die Sender und Produzenten nicht mehr bezahlen, das muss die Redaktion selber übernehmen. War vor 20 Jahren noch so ziemlich jedes gewünschte Produkt nur einen Anruf entfernt (ich kenne Kollegen, die gutes Geld mit dem Weiterverkauf gemacht haben), beißt man heute oft genug auf Granit. Die produzierende Branche hat nichts mehr zu verschenken &#8211; von Kleinkram wie Büchern und CDs mal abgesehen. Und auch da wird nachgehakt, ob eine redaktionelle Berichterstattung stattfindet. Sonst fliegt man schnell wieder vom Verteiler.</p>
<p>Natürlich schwankt das. Je größer die Auflage, je prominenter die Redaktion, desto freigiebiger natürlich auch die Partner. Aber es entspricht meiner Erfahrung, dass sich die meisten Kollegen davon nicht kaufen lassen. Ich habe mich auch nie kaufen lassen. Es hat mich ja JEDER bestückt, da konnte gar keiner bevorzugt werden. Oft läuft es umgekehrt: Es kommt nicht in die &#8220;Neu im Handel&#8221;-Spalte, was der Verleiher dem Redakteur schickt &#8211; der Redakteur bestellt, was er selber gerne im Schrank hätte und nimmt es dafür in die Spalte. Das mag man unappetitlich und unseriös finden &#8211; es hat aber nichts mit Presserabatten zu tun. Und es ist in den letzten Jahren so massiv zurück gegangen, dass man jetzt nicht die große Empörung raushängen muss.</p>
<p>Schauen wir mal, ob der Deutschlandfunk mit dem nächsten Kronzeugen irgendwelche bestürzenden Fakten zum Thema Presserabatt bringen kann &#8211; Dominik Stawski hat über das Thema immerhin seine Diplomarbeit geschrieben:</p>
<p>&#8220;<em>Man könnte die Journalisten so als Werbefläche bezeichnen. Man weiß, dass das besonders wichtige Kunden des Konzerns sind. Es sind nämlich nicht nur Kunden, es sind auch Journalisten, die über den Konzern womöglich berichten. Die sind womöglich in ihrer Umgebung besonders glaubwürdige Menschen, das könnte sein, also ein Hersteller, ein Autohersteller hatte mir zum Beispiel geschildert: Er nimmt schon stark an, dass, wenn so ein Autojournalist jetzt das Auto dieser Marke fährt, dass das dann auch in seinem Umfeld eine Wirkung entfaltet, dass dann vielleicht der Nachbar sagt: Wow, guck mal, der fährt den und den Wagen. Das ist ein Autojournalist, der hat Ahnung, wär das nicht was für uns.&#8221;</em></p>
<p><em>könnte, womöglich, womöglich, könnte, nimmt an, entfaltet Wirkung, vielleicht, wäre das</em>  - wow! Das nenne ich mal eine wasserdichte Argumentation. Presserabatte sind eventuell verwerflich, weil ein Nachbar vielleicht entscheidet, dass er womöglich den Wagen fahren möchte, den er Autojournalist von nebenan vor der Tür stehen hat. Ich bin überzeugt, dass die Unternehmen ihr ganzes Rabattsystem auf genau diese These aufgebaut haben.</p>
<p>Ich bemerke jetzt erstmal nur am Rande, dass hier (impliziert) wieder nicht von Presserabatten die Rede ist &#8211; die bekommt jeder Journalist. Es ist wohl die Rede von Testwagen, die spezifisch Autojournalisten zur Verfügung gestellt werden (siehe auch <a href="http://wortvogel.de/2007/08/lieber-ulf-poschardt-co-vanity-fair/">diesen Beitrag</a>). Mag sein, dass ein Nachbar sich davon inspiriert fühlt. Nur: Autojournalisten haben gewöhnlich jeden Monat einen anderen Wagen vor der Tür. Was macht der Nachbar dann?</p>
<p>Und wenn wir mal behaupten, die Wirkung sei nicht auf Autojournalisten beschränkt: Ich habe bei meinem Aygo 12 Prozent bekommen: Darüber hinaus hatte ich (beruflich wie privat) noch nie mit Toyota zu tun. Kaufen meine Nachbarn nun reihenweise Aygos? Die wissen doch gar nicht, dass ich Journalist bin. Würde ich mir auch künftig Toyotas kaufen? Das ist keine Frage des Rabatts, sondern meiner Zufriedenheit mit dem Wagen. Was immer Toyota mit dem Presserabatt beabsichtigt &#8211; es schädigt nicht meine Reputation oder Unabhängigkeit als Journalist. Pauschal etwas anderes zu unterstellen, ist unredlich.</p>
<p>Der Beitrag des Deutschlandfunk wird nun immer drolliger &#8211; ein weiteres Zitat wird folgendermaßen eingeleitet: <em>&#8220;Aber nicht nur Werbung ist das Ziel der Rabattgeber, sagt Dominik Stawski.&#8221;</em></p>
<p>Das Zitat lautet: <em>&#8220;Natürlich will man die Journalisten auch aufmerksam machen auf die Marke. Also, wenn man jetzt zum Beispiel an die Flüge denkt, da gibt&#8217;s ja verschiedene Reiseveranstalter &#8211; Air Berlin hat da ja sehr intensiv in den letzten Jahren Presserabatte gewährt &#8211; Air Berlin war dann unter Journalisten irgendwann sehr bekannt. Weil eigentlich fast jeder Journalist wusste, bei Air Berlin kriegt er günstigere Tickets. Das heißt, ein Unternehmen wird so, vielleicht unbewusst, auch sehr bekannt unter den Journalisten, was natürlich nicht schaden kann.&#8221;</em></p>
<p>Das Ziel der Unternehmen ist also nicht nur Werbung &#8211; es ist auch Werbung? Sorry, da bin ich irgendwie ausgestiegen. Genau so wenig verstehe ich, was die Bekanntheit einer Marke mit der Beeinflussung von Journalisten zu tun haben soll. Oder mit einem Presserabatt. Aber vielleicht habe ich auch nur 20 Jahre lang die Augen zugemacht.</p>
<p>Und wenn wir eh schon im Kreis argumentieren, können wir uns gleich auf die Gegenfahrbahn begeben. Zur Abschaffung der Rabatte bei AirBerlin: <em>&#8220;Eine werbewirksame Öffentlichkeitsstrategie &#8211; oder die Erkenntnis, dass die jahrelange Rabattgewährung an Journalisten mehr Aufwand als Erfolg brachte?&#8221;</em></p>
<p>Nun ist das Problem also nicht mehr, dass Journalist verführt oder manipuliert werden &#8211; sondern dass es vermutlich nicht funktioniert?!</p>
<p>Die Autorin des Beitrags möchte immer noch die ganze große Moralkeule schwingen: <em>&#8220;Doch was ist mit der Selbstzensur aufgrund wirtschaftlicher Vorteilsnahme? Sind sich Journalisten des Spagats bewusst, den sie vollführen, wenn sie einerseits Vergünstigungen nutzen, andererseits aber kritisch berichten sollen?&#8221;</em></p>
<p>Interessante Fragen. Werden nur leider hier nicht beantwortet. Es wird ihnen nicht mal nachgegangen. Nicht ein einziger Fall wird berichtet, in dem ein Journalist über ein Thema berichtet hat, dem er irgendwie verpflichtet war. Kein Beispiel für einen Presserabatt, der auch nur indirekt die Berichterstattung beeinflusst hätte. Es wird die Behauptung aufgestellt, dass es so sein müsse &#8211; Beweise sind augenscheinlich unnötig, weil diese &#8220;Journalisten sind auch nicht besser als Politiker&#8221;-Nummer ja auf fruchtbaren Boden fällt. Man hat gesät, man kann ernten.</p>
<p>Ich möchte diese Gegenrede nicht ausufern lassen, zumal der ganze Beitrag eine erstaunliche Wende nimmt: Plötzlich ist von den Verlagen die Rede, die Spielregeln aufstellen, von Journalisten, die sich nicht kaufen lassen, von sinkenden Budgets, die zumindest einen fairen Umgang mit Partnern angemessen und notwendig erscheinen lassen. Das alles widerspricht dem Titel des Beitrags, so wie ich ihn verstanden habe: &#8220;Kritisch oder käuflich? Journalistenrabatte auf dem Prüfstand&#8221;.</p>
<p>Nach der vielen Recherche, den vielen Gesprächspartnern, den ausführlichen Anekdoten &#8211; ist letztlich doch alles nicht so schlimm? Muss Autorin Brigitte Baetz eingestehen, dass die Diskussion über Presserabatte unnötig, weil marginal und längst im Gange ist? Warum ende Sie dann auf diesem Zitat des DJV-Sprecher Hendrik Zörner?</p>
<p><em>&#8220;&#8230;auf lange Sicht tut sich der einzelne Journalist eher einen Gefallen damit, wenn er auf die Rabatte vollständig verzichtet.&#8221;</em></p>
<p>Warum? Es wurde nicht ein Beispiel erbracht, nicht ein Beweis, nicht mal eine logische Argumentationskette, die zum Umdenken einlädt.</p>
<p>Ich will die Kollegen oder gar die ganze Branche nicht von Schuld frei sprechen. Es gibt genug &#8220;parasitäre Lebensformen&#8221; in den Redaktionen, die alles mitnehmen, was sie kriegen können und dabei keinerlei Scham empfinden. Die durchaus Seiten mit dem bestücken, was ihnen bequem hinten rein geschoben wird. PR-Texte abschreiben, Beleg-CDs verschenken, auf Ebay mit den Büchern der letzten Woche Geld machen &#8211; so geläufig wie indiskutabel. Ich habe Kolleginnen erlebt, die bei Presseterminen mit beiden Händen als Snack bereit gestellte Schokoriegel in ihre Handtaschen geschaufelt haben.</p>
<p>Aber das hat mit Presserabatten nichts zu tun und beschränkt sich meistens auf eine bestimmte Art von Redaktion, auf eine bestimmte Art von Redakteur.</p>
<p>Ich habe Presserabatte genutzt und fühle mich trotzdem unabhängig. Entscheidet man sich morgen, das System ad acta zu legen, werde ich nur mit den Schultern zucken. Dann ist das halt so. Aber der gesamten Journaille mit hanebüchen zusammen gerührten Behauptungen über Presserabatte, Belegexemplare und PR-Geschenken korrupte Tendenzen unterstellen zu wollen, finde ich armselig und populistisch. Und es passt wunderbar zu einem öffentlich-rechtlichen Radiosender, der sein Geld ja nicht von Werbepartnern bekommt, sondern beim Bürger direkt eintreiben lässt &#8211; obwohl er zugeben muss, dass er bei den Presserabatten selbst inkonsequent handelt.</p>
<p><em>Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse sich überlegen, wie er mit Presserabatten und gesponserten Reisen künftig umgehe, sagt der Programmdirektor des Deutschlandradios Andreas-Peter Weber: </em><em>&#8220;Es gibt in einzelnen Häusern Überlegungen, aber eine einheitliche Linie gibt es nicht.&#8221;</em></p>
<p>Und genau darum bitte ich Frau Baetz jetzt mal um Transparenz, die doch so wertvoll und wichtig ist: Haben Sie selbst schon einmal Presserabatte in Anspruch genommen? Haben Sie sich Reisen sponsorn lassen? Behalten Sie Belegexemplare, die Sie für Ihre redaktionelle Arbeit bekommen? Fühlen Sie sich davon in ihrer Arbeit beeinflusst? Wenn ja &#8211; wie stehen Sie dazu?</p>
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		<item>
		<title>Avengers: Rekorde, Rekorde, Rekorde! (NACHTRAG)</title>
		<link>http://wortvogel.de/2012/05/avengers-rekorde-rekorde-rekorde/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 20:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich nehme das einfach mal teilweise von Nikki Finke, weil es mich so freut. 200,3 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende plus 441,5 Millionen weltweit in 10 Tagen = 641,8 Millionen Dollar Erfolgreichster US-Start aller Zeiten Schnellstes Erreichen von 200 Mio. &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/avengers-rekorde-rekorde-rekorde/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/The-Avengers_large_jpeg_verge_medium_landscape.png" rel="lightbox[22957]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22958" title="The-Avengers_large_jpeg_verge_medium_landscape" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/The-Avengers_large_jpeg_verge_medium_landscape-480x323.png" alt="" width="480" height="323" /></a></p>
<p>Ich nehme das einfach mal teilweise von <a href="http://www.deadline.com/2012/05/marvels-the-avengers-records-factoids/">Nikki Finke</a>, weil es mich so freut.</p>
<ul>
<li>200,3 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende plus 441,5 Millionen weltweit in 10 Tagen = 641,8 Millionen Dollar</li>
<li>Erfolgreichster US-Start aller Zeiten</li>
<li>Schnellstes Erreichen von 200 Mio. Dollar US-Einspiel (drei Tage)</li>
<li>Erfolgreichster Kino-Samstag: 69,7 Millionen</li>
<li>Bester Start eines Superheldenfilms</li>
<li>Am ersten Wochenende mehr Boxoffice-Profit als &#8220;Captain America&#8221; und &#8220;Thor&#8221; in ihrer gesamten Spielzeit</li>
<li>In 12 Tagen international mehr eingespielt als &#8220;Captain America&#8221; (192 Millionen), &#8220;Iron Man&#8221; (266,7 Millionen), &#8220;Thor&#8221; (268,3 Millionen), und &#8220;Iron Man 2&#8243; (311,5 Millionen) in ihrer gesamten Spielzeit</li>
<li>Erfolgreichstes Startwochenende aller Zeiten in Mexico, Brasilien, Argentinien, Ecuador, Peru, Bolivien, Hong Kong, Malaysien, Neuseeland, Philippinen.</li>
<li>Erfolgreichster IMAX-Start aller Zeiten</li>
</ul>
<p><strong>NACHTRAG</strong>: Die offiziellen Zahlen sind da &#8211; und sie sind noch mal besser:  207,4 Millionen Dollar in den USA, plus weltweit 447,4 Millionen, macht 654.8 Millionen &#8211; in 12 Tagen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>It’s an Abby Sunday (4): Wake me when it&#8217;s over</title>
		<link>http://wortvogel.de/2012/05/its-an-abby-sunday-4-wake-me-when-its-over/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 06:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abby Sunday]]></category>

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		<description><![CDATA[Abby ist eine sehr typische Hauskatze mit einem limitierten Satz an Interessen: essen, spielen, entleeren, schmusen, schauen und schlafen. Ser viel Zeit verbringt sie in dieser und vergleichbaren Posen: Sie hat keinen festen Schlafplatz. Generell ist sie gerne in Sichtweite &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/its-an-abby-sunday-4-wake-me-when-its-over/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abby ist eine sehr typische Hauskatze mit einem limitierten Satz an Interessen: essen, spielen, entleeren, schmusen, schauen und schlafen. Ser viel Zeit verbringt sie in dieser und vergleichbaren Posen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto.jpg" rel="lightbox[22940]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22941" title="Foto" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-480x423.jpg" alt="" width="480" height="423" /></a></p>
<p>Sie hat keinen festen Schlafplatz. Generell ist sie gerne in Sichtweite von uns, etwas erhöht darf es auch sein (Fensterbank, Stuhl, Schrank). Wenn wir uns zur Nacht betten, zieht sie sich meistens auf einen weinroten Sessel in der Diele zurück. In dem fühlt sie sich sicher, weil er eine hohe Rückenlehne hat und gegen die Wand steht. Es kann also nichts &#8220;von hinten kommen&#8221;.</p>
<p>Letzte Woche erlebte Abby aber ein bisher ungekanntes Abenteuer &#8211; wir haben ihr nämlich ein weiches <a href="http://www.zooplus.de/shop/katzen/transport/katzengeschirr/146224">Katzengeschirr</a> gekauft, um zu sehen, ob ein Ausflug in unseren verwilderten Hinterhof ihr Spaß macht. Die Klettsticker &#8220;Security&#8221; gingen dabei auf meine Kosten.</p>
<p>Der erste Versuch endete in einem Desaster: kaum hatten wir Abby das Geschirr angelegt, verdrehte sie die Augen, stolperte leicht zur Seite und fiel dann theatralisch um, als bliebe ihr die Luft weg. Britta befreite sie augenblicklich und kuschelte das vermeintlich traumatische Erlebnis weg.</p>
<p>Ein Blick in diverse Erfahrungsberichte mit Katzengeschirr belehrte mich allerdings hinterher, dass ich kein brutaler Tierquäler bin &#8211; manche Katzen spielen tatsächlich großes Drama, um das Geschirr wieder los zu werden. Es wurde erzählt, dass die Katzen nur so lange störrisch sind, bis sie im Geschirr tatsächlich was geboten bekommen.</p>
<p>Zweiter Versuch: Abby ist sichtlich nicht begeistert, das Geschirr angelegt zu bekommen, legt sich auf den Boden, zieht und zerrt. Britta will gleich wieder abbrechen. Ich möchte es wenigstens einmal richtig versucht haben. Mit der Katze auf dem Arm gehe ich ins Treppenhaus. Schon hier wird Abby sichtlich ruhiger, denn egal wie doof sie das Geschirr findet, die Neugier über den Ausflug scheint ihre Aufmerksamkeit in Beschlag zu nehmen.</p>
<p>Als wir den Hinterhof betreten und sie den Garten sieht, ist jeder Ärger verflogen &#8211; DAS riecht nach weiter Welt, wilder Natur, nach Amseln und Eichhörnchen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/Image00007.jpg" rel="lightbox[22940]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22948" title="Image00007" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/Image00007-480x360.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Sie stakst ganz vorsichtig auf der Wiese herum, ins Gebüsch hinein, klettert in Zeitlupe auf überwachsene Findlinge, schaut Hummeln und Krähen nach, die in ihrem Blickfeld fliegen. Sie ist nicht neugierig &#8211; sie ist wie hypnotisiert. Ein Miniaturtiger in einem Miniaturdschungel. Als sie auf einen größeren Stein steigt und den Kopf hebt, erinnert sie mich an den &#8220;König der Löwen&#8221;, der von der Klippe aus über die Savanne schaut.</p>
<p>Ciiiiiirrcle of liiiiiife!!!</p>
<p>Ebenso schnell hat sie nach zehn Minuten auch wieder die Nase voll. Sie trabt zügig auf die Tür zum Treppenhaus zu, zieht an der elastischen Leine, an derem anderen Ende ich dafür sorgen muss, dass Abby nicht stiften geht. Wieder in vier sicheren Wänden, versucht sie sich zu jeder Wohnung Einlass zu verschaffen. Die Tatsache, dass nicht jede Wohnungstür in UNSERE Wohnung führt, ist bis zu ihr noch nicht durchgedrungen. Bis in den zweiten Stock geht das alberne Spiel.</p>
<p>Endlich &#8211; wir nehmen ihr das Geschirr ab. Sie schaut sich nach links und rechts um. Alles soweit bekannt. Gemächlich schlendert sie ins Wohnzimmer, springt auf das Fensterbrett, legt sich auf die Kissen. Nach drei Minuten ist sie eingeschlafen.</p>
<p>Genug Abenteuer für die Woche.</p>
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		<item>
		<title>Wenn einer eine Reportage tut&#8230;</title>
		<link>http://wortvogel.de/2012/05/wenn-einer-eine-reportage-tut/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich mal wieder in der Republik unterwegs und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht. Es ging mit dem Flieger nach Münster/Osnabrück. Man entschuldige die mitunter maue Bildqualität, ich habe die Bilder mit meinem Handy geschossen. Teilweise mit Zoom. &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/wenn-einer-eine-reportage-tut/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich mal wieder in der Republik unterwegs und habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht. Es ging mit dem Flieger nach Münster/Osnabrück. Man entschuldige die mitunter maue Bildqualität, ich habe die Bilder mit meinem Handy geschossen. Teilweise mit Zoom. Dafür ist alles anklickbar.</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, seit wann es in München <a href="http://www.napcabs.net/">NapCabs</a> gibt:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-10.23.21.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22918" title="2012-05-03 10.23.21" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-10.23.21-480x709.jpg" alt="" width="480" height="709" /></a></p>
<p>Das ist so eine Art schallisoliertes Mini-Hotelzimmer für 15 Euro die Stunde bei zwei Stunden Minimum. Zuerst dachte ich &#8220;watt&#8217;n Quatsch!&#8221;. Andererseits: Wenn man ein paar Stunden auf dem Airport fest hängt und Geld keine so große Rolle spielt, mag das in der Tat sehr entspannend sein.</p>
<p>Wir haben in der Nähe von Osnabrück u.a. antike Steinbrunnen fotografiert. Auf einem saß ein Maikäfer, der auch nicht weichen wollte, als das Wasser angestellt wurde:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.25.09.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22919" title="2012-05-03 15.25.09" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.25.09-480x412.jpg" alt="" width="480" height="412" /></a></p>
<p>Putziger kleiner Geselle!</p>
<p>Das Grundstück, auf dem fotografiert wurde, war ziemlich mondän. Der Sohn der Gastgeber fuhr meinen Fotografen sogar auf einem Golf Cart über das Anwesen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.52.50.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22923" title="2012-05-03 15.52.50" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.52.50-480x462.jpg" alt="" width="480" height="462" /></a></p>
<p>Die architektonischen und botanischen Details haben mich wirklich beeindruckt. Diese Mauer war für mich wie ein Fernseher &#8211; ich hätte stundenlang glotzen können:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.51.19.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22922" title="2012-05-03 15.51.19" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.51.19-480x360.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Nochmal im Detail:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.51.19-Kopie.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22921" title="2012-05-03 15.51.19 Kopie" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-15.51.19-Kopie-480x377.jpg" alt="" width="480" height="377" /></a></p>
<p>Es trägt sich zu, dass einer der Söhne der Familie Tierarzt ist und auf der Koppel ein paar zottelige &#8220;Patienten&#8221; grasen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/vieh.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-full wp-image-22935" title="vieh" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/vieh.jpg" alt="" width="480" height="364" /></a></p>
<p>Der Blick des Hornträgers soll übrigens kein neugieriges &#8220;Hallo, was macht ihr denn da?&#8221; vermitteln, sondern ein geknurrtes &#8220;Wenn ihr meinem Nachwuchs näher kommt, mache ich euch platt&#8221;. Mit denen ist nicht zu spaßen.</p>
<p>In der Nähe einer kleinen Familienkapelle befand sie ein großer, schön angelegter Teich mit vielen Enten und Fröschen. Auf den alten Sandsteinmauern daneben fühlte sich einige wunderhübsche Schnecken sichtlich wohl:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-16.02.15.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22924" title="2012-05-03 16.02.15" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-16.02.15-480x369.jpg" alt="" width="480" height="369" /></a></p>
<p>Wer wissen will, was wir da hauptsächlich, eigentlich und qualitativ viel hochwertiger fotografiert haben, muss sich die nächste Ausgabe der &#8220;LandIdee Wohnen &amp; Deko&#8221; kaufen. Die zahlen schließlich meine Rechnungen.</p>
<p>Der Rückflug nach München war recht abenteuerlich &#8211; ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal Propeller geflogen bin:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-18.37.22.jpg" rel="lightbox[22917]"><img class="aligncenter size-large wp-image-22925" title="2012-05-03 18.37.22" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/2012-05-03-18.37.22-480x360.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Es war anstrengend, aber auch unterhaltsam, lehrreich und spannend. Wie eigentlich immer. Ich habe ein extrem hartes Leben.</p>
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		<title>Wie werde ich ein Geek &#8211; in 10 Minuten?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal beneide ich die Amerikaner. Was die Verbreitung von Filmen angeht, sind die schon längst über DVD und Blu-ray hinaus. Das Zauberwort heißt Netflix. Selbst anerkannte Kritiker wie Tim Lucas und William S. Wilson kaufen nicht mehr ausschließlich Scheiben, sondern streamen obskure Produktionen &#8230; <a href="http://wortvogel.de/2012/05/wie-werde-ich-ein-geek-in-10-minuten/"><span class="read-more">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal beneide ich die Amerikaner. Was die Verbreitung von Filmen angeht, sind die schon längst über DVD und Blu-ray hinaus. Das Zauberwort heißt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netflix">Netflix</a>. Selbst anerkannte Kritiker wie <a href="http://www.vwpro.blogspot.de/">Tim Lucas</a> und <a href="http://originalvidjunkie.blogspot.de/?zx=57a88d30b2a6984b">William S. Wilson </a>kaufen nicht mehr ausschließlich Scheiben, sondern streamen obskure Produktionen und Klassiker auf den heimischen Fernseher. Da es praktisch keine Produktionskosten und wenig Aufwand für die digitale Bereitstellung gibt, können auch kleinere &#8220;out of print&#8221;-Streifen wieder landesweit zugänglich gemacht werden.</p>
<p>Als Deutsche müssen wir uns mit Alternativen behelfen. Bei der Recherche für einen extrem umfangreichen Beitrag bin ich auf einen rechtlich fragwürdigen YouTube-Kanal gestoßen, der ein bisschen an die <a href="http://wortvogel.de/2011/06/schnellkurs-fur-trash-neulinge-schlechte-filme-in-zwei-minuten/">Zusammenschnitte</a> von &#8220;Everthing is terrible&#8221; erinnert, aber einen konsequenten Schritt weiter geht.</p>
<p>Bei &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/InUnder10Minutes">InUnder10Minutes</a>&#8221; kann sich der geneigte Zuschauer um die 80 Trashfilme ansehen, relativ konsequent und schnittig auf eine Laufzeit von unter 10 Minuten geprügelt. Alle relevanten Plots, Kills und Schocks sind drin &#8211; rausgefallen sind die üblichen 80 Minuten Füllmaterial, die sowieso kein Schwein braucht. Als Fundgrube dienen fast ausschließlich die miserablen B-Reißer, die der Syfy-Channel im Wochentakt raus haut.</p>
<p>Nehmen wir als Beispiel mal &#8220;Decoys 2: Alien Seduction&#8221;:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/wie-werde-ich-ein-geek-in-10-minuten/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das ist genau so viel von dem Film, wie man braucht.</p>
<p>Auch an &#8220;Alien Tornado&#8221; braucht man keine 90 Min. zu verschwenden:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/wie-werde-ich-ein-geek-in-10-minuten/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Carnosaur, Mosquito, Troll 2, Anaconda 3, Howling 4, Samurai Cop, Snowmageddon, Cyclops &#8211; alles dabei. Kurzum: Ein YouTube-Channel, auf dem man im Laufe eines Abends fünf Jahre Trash-Fachwissen nachholen kann. Jede Menge gesparte Lebenszeit. Angesichts der begrenzten Laufzeit und Auflösung eignen sich die Zusammenschnitte auch perfekt für den Einsatz auf Smartphones.</p>
<p>Und wo wir schon beim kostenlosen Sehvergnügen über YouTube &amp; Konsorten sind &#8211; eine andere alte Leidenschaft von mir wird derzeit ebenfalls ordentlich befeuert. Ich stehe nämlich auf uralte TV-Filme aus den USA, bevorzugt mit Genre-Aufhänger. Mein Kumpel David hat mich da in den 90ern reichlich versorgt. Ich besitze auch die großartige gebundene Erstausgabe von &#8220;<a href="http://www.amazon.com/Movies-Made-Television-1964-2004-Volume/dp/0810851741">Movies made for Television</a>&#8220;, in der haufenweise seltene Bilder und Inhaltsangaben zu finden sind:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/moviesmadefortv.jpg" rel="lightbox[22869]"><img class="aligncenter" title="moviesmadefortv" src="http://wortvogel.de/wp-content/uploads/2012/05/moviesmadefortv-480x365.jpg" alt="" width="480" height="365" /></a></p>
<p>Man muss zu dem Thema wissen, dass die Frühzeit des amerikanischen Fernsehens von Live-Präsentationen auch im Fiction-Bereich lebte. Das gefilmte TV-Movie, wie wir es kennen, kam erst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Television_film">Mitte der 60er</a> auf. Die meisten dieser frühen Produktionen sind in keinem Nachschlagewerk verzeichnet.</p>
<p>Mittlerweile ist es so, dass sich immer mehr Fans dieser TV-Filme finden, die mitunter noch bei Kabelkanälen und im lokalen Spätprogramm die Runde drehen. Mancher Sammler digitalisiert auch endlich seine alten VHS-Kassetten, wie hier offensichtlich bei der SF-Schmonzette &#8220;The Love War&#8221; geschehen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/wie-werde-ich-ein-geek-in-10-minuten/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Während sich &#8220;InUnder10Minutes&#8221; (mit Ausnahmen) auf relativ neue B-Reißer beschränkt, kredenzt uns &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/TVTERRORLAND">TVTerrorland</a>&#8221; mehrere Dutzend obskurer TV-Filme und gescheiterte Pilotepisoden vornehmlich der 70er und 80er, z.B. &#8220;The World Beyond&#8221;:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/wie-werde-ich-ein-geek-in-10-minuten/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Auch andere Plattformen haben Schätzchen in voller Länge zu bieten &#8211; bei Veoh gibt es &#8220;Horror at 37.000 Feet&#8221; mit William Shatner zu sehen:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/wie-werde-ich-ein-geek-in-10-minuten/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Natürlich verlangen solche Produktionen mehr Sitzfleisch &#8211; damals waren die Budgets, die Effekte und die Dramaturgie noch deutlich begrenzter. In vielen Fällen lohnt sich die Geduld aber.</p>
<p>Angesichts der rechtlichen Problematik ist es vielleicht angeraten, bei beiden Kanälen die Filmchen, die man unbedingt sehen will, per Browser-Plugin auf die heimische Festplatte zu bannen, bevor YouTube das große &#8220;geschlossen&#8221;-Schild raus hängt.</p>
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		<title>&#8220;Hey you!&#8221;: Terry Crews has something to show you</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortvogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV & Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; es erinnert an den &#8220;Expendables&#8221;-Trailer, der gegen &#8220;Eat Pray Love&#8221; antrat &#8211; die Jungs wissen, wie man Fanboys anheizt:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; es erinnert an den &#8220;Expendables&#8221;-Trailer, der gegen &#8220;Eat Pray Love&#8221; antrat &#8211; die Jungs wissen, wie man Fanboys anheizt:</p>
<p><a href="http://wortvogel.de/2012/05/hey-you-terry-crews-has-something-to-show-you/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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