Kritiken – schnell und schmerzlos

Gepostet am 5. September, 2007 um 15:00 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

Ankündigung: Ich werde künftig versuchen, meine Kinokritiken immer zwei Wochen vor dem Deutschland-Start online zu setzen. Freut euch auf “Ratatouille”, “Stardust”, “Chuck und Larry”, “Shoot Em Up”, “Wind Chill”, etc. …

Beichtzeit: Ich komme nicht nach. Pro Woche gehe ich durchschnittlich dreimal zu Pressevorführungen ins Kino, dazu noch ein halbes Dutzend Filme auf DVD, ein paar Klassiker im Fernsehen, und diverse Festivals. Müsste ich nicht Geld verdienen – ich könnte aus dem Blog einen Vollzeitjob machen…

Aus diesem Grund rattere ich nun mal kurz diverse Reviews herunter, die sich angesammelt haben.

Hairspray HAIRSPRAY: Ich wollte den Film nicht mögen. Ich bin auch nur ins Kino gegangen, weil man als Kritiker die Cola und das Magnum umsonst bekommt. Musicals sind in den letzten Jahren eine lasche Angelegenheit geworden, John Waters’ Film ist sowieso sakrosankt – und Travolta in Weiberfummeln?

Selten habe ich so daneben gelegen. “Hairspray” legt von der ersten Minute ein mitreißendes Tempo vor, klinkt eine spektakuläre Musik- nummer an die nächste, und treibt den Zuschauer so enthusiastisch durch seine bonbon- bunte Welt, dass man am Ende versucht ist, durch das Kino- Foyer zu tanzen. Würden “Grease” und “Der kleine Horrorladen” miteinander schlafen – das Kind sähe wie “Hairspray” aus.

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Was “Hairspray” außerdem von der Teeniekomödienkonkurrenz abhebt, ist eine (auf Waters zurückgehende) Sympathie mit den Underdogs: Am Schluß gewinnen hier die Dicken und die Schwarzen, die Armen und die Unterpriviligierten. Tracy muss nicht (wie in praktisch jedem Teenie-Film) zum schönen Schwan werden, um den Prinzen zu bekommen – ihr großes Herz und ihre Begeisterung reichen völlig aus.

Abgesehen vom begeisternden Soundtrack und dem fehlerlosen Produktionsdesign muss man vor allem die Darsteller loben: Christopher Walken und Michelle Pfeiffer überdrehen zwar, spielen sich aber nie in den Vordergrund. Zac Efron beweist, dass sein Teenieidol-Status nicht nur den beiden “High School Musicals” zu verdanken ist. James Marsden räumt lässig swingend alle böse Erinnerungen an seine miserablen Darstellungen in “X-Men” und “Superman Returns” weg. Und Hauptdarstellerin Nikki Blonsky? Nicht weniger als sensationell.

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Würde man ein Haar in der Suppe finden wollen – es hieße John Travolta. Klar hängt er sich rein, aber er sieht nie wirklich anders aus als John Travolta mit Fat Suit und 20 Pfund Latex im Gesicht. Das wirft den Zuschauer aus der Realität des Film, so künstlich sie auch sein mag (ein ähnliches Problem hatte ich ja mit Helge Schneider in “Mein Führer”).

Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich das hier schreiben werde: “Hairspray” ist mein Film des Jahres.

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FFF 2007: “Rise: Blood Hunter”, “Edmond”

Gepostet am 29. August, 2007 um 00:58 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

RISE: BLOOD HUNTER (USA 2006)

Rise Story: Reporterin Sadie Blake treibt sich für ihre Storys gerne in den gruseligeren Schichten der Gesellschaft herum. Das rächt sich böse, als sie ein paar Vampiren über den Weg läuft, die sie prompt “wandeln”. Sadie findet Unsterblichkeit und Blutdurst eher unsexy, und unter Anleitung des mysteriösen Arturo beschließt sie, dem Clan der Untoten den Garaus zu machen. Dieselbe Idee hat der Cop Rawlins, dessen Tochter bei den Vampiren ihr Leben ließ. Man schließt sich zusammen…

Kritik: Oh Mann, was für ein Kappes! Von dem Streifen hatte ich mir einen lustigen Abend versprochen – moderat budgetierter Actionhorror vom Autor von “Gothika” und “Snakes on a plane”, überdurchschnittlich besetzt mit Lucy Liu, Michael Chiklis, Carla Gugino, und Leuten wie Robert Foster, Marilyn Manson, und Nick Lachey in Gastauftritten. Das konnte doch kaum schiefgehen.

Aber “Rise: Blood Hunter” (übrigens durch “stupid German money” kofinanziert, daher vermutlich die teure Besetzung) ist geradezu ein Paradebeispiel, wie ein Regisseur/Autor wirklich ALLES falsch macht, was ihm in die Finger kommt:

  • Die Kamera steht gerne am falschen Platz – wir sehen Gegenstände, aber es fehlt die Großaufnahme, um sie zu erkennen
  • Actionszenen sind arhythmisch inszeniert, und verfügen über keinen Druck
  • Die Schauspieler sind komplett ungeführt, und ihre Leistung schwankt daher von Szene zu Szene
  • Der Ton des Films ändert sich mit jedem Schnitt, und schwankt hilflos zwischen Drama und schwarzer Komödie
  • Sadie hat keine nennenswerte Motivation, und ihr grundsätzliches Dilemma (als Vampirin braucht sie Menschenblut) wird nur angerissen
  • Es wird zwar erwähnt, dass Mentor Arturo eigene Ziele verfolgt, aber das wird nie weiter verfolgt
  • Der Film verläuft total gerade und vorhersehbar – Sadie wird Vampirin, bringt die anderen Vampire um, Ende
  • Die Vampire sind komplette Pussys ohne nennenswerte Kräfte oder Ziel, die eigentlich nur rumsitzen, um sich von Sadie abmurksen zu lassen – der Film hat null Drive und ein schnarchiges Finale

Würde “Rise: Blood Hunter” nicht mit Gallonen Kunstblut und ein paar Aufnahmen von Lucy Lius nacktem Hintern prahlen – er wäre kaum mehr als ein dröger Pilotfilm für eine TV-Serie.

Es wäre an dieser Stelle passend, eine Pointe unter Verwendung des Begriffes “blutleer” zu setzen, aber dazu habe ich keine Lust. Der Film hat meinen Humor nicht verdient.

Im Kino war der R: BH denn auch ein Flop, und Madame Liu ist die Karriereleiter seither noch eine Sprosse hinabgeklettert: Ab Herbst spielt sie in der TV-Serie “Cashmere Mafia” mit, einem armseligen Abklatsch von “Sex and the City”.

Sehr gnädige:

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EDMOND (USA 2005)

Edmond

Story: Edmond Burke ist ein kleiner Spießer mit langweiligem Job und ebenso langweiliger Ehe. Eines Abends will er “noch kurz mal raus”, hat aber nicht das geringste Interesse, jemals zurück zu kehren. Er stromert durch die Halbwelt und das Rotlicht-Viertel, versucht linkisch, Sex zu kaufen, und wird permanent über den Tisch gezogen. Doch langsam regt sich was in ihm, und das Tier wird wach: Edmond bewaffnet sich, und schlägt zurück.

Kritik: Es gibt wohl kaum potentere Kombinationen als Stuart Gordon (“Reanimator”) und Autorenlegende David Mamet (“Glengarry Glen Ross”). Dazu eine Besetzung der Kategorie “feuchter Traum”: William H. Macy, Mena Suvari, Julia Stiles, Natasha Richardson, Joe Mantegna, Jeffrey Combs.

Leider ist “Edmond” ein klassischer Fall von “Das Ergebnis ist nicht immer mehr als Summe der Teile”. Was ein kongenialer Mix aus “Taxi Driver” und “Falling Down” hätte sein müssen, der fiebrige Gewalttraum eines gegängelten Spießers, wird “dank” Gordons lebloser, pappiger Regie zu einer artifiziellen Meditation über die Natur der Zwischenmenschlichkeit, und das Gefühl als käufliches Produkt. Emotion kann Macht sein, muss gesetzt werden, ist durch Hilfsmittel wie Geld und Waffen erweiterbar.

Klingt trotzdem nicht schlecht? Tja, wenn die ganze Meditation denn wenigsten auf etwas hinaus liefe! Das Ende ist so bizarr wie unbefriedigend. Man hat das Gefühl, Gordon habe eine unbefriedigende Wendung am Schluß einfach weggeschnitten. Der Film ist plötzlich einfach vorbei. Vorhang. Danke. Vergessen Sie Ihre Jacke nicht.

Selbst Macy, gewöhnlich Garant differenzierter Darstellung, bringt kaum mehr als einen Dackelblick auf.

Das hier schmerzt mich sehr:

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Da bin ich ja froh…

Gepostet am 18. August, 2007 um 13:28 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

… dass ich dem Film “Black Water” in meiner Kritik vieles vorgeworfen habe – nicht aber mangelnden Realismus

Fantasy Filmfest 2007: Hallam Foe

Gepostet am 14. August, 2007 um 15:40 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

HALLAM FOE – THIS IS MY STORY (GB 2007)
Hallam Foe

Story: Hallam ist kein glücklicher Teenager – seit dem Tod seiner Mutter hat er sich zurückgezogen, spioniert anderen Menschen nach, und verdächtigt seine Stiefmutter des Mordes. Als der heimische Konflikt (auch sexuell) eskaliert, flüchtet Hallam nach Edinburgh. Dort lernt er Kate, die Personalchefin eines Edelhotels, kennen – und verliebt sich in die junge Frau, die seiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Doch Hallams Obsessionen lassen ihn nicht los, und als seine Eltern auftauchen, kommt es zum Streit.

Kritik: Mannometer, der Autor der Romanvorlage hat aber ein paar ziemlich heftige ödipale Probleme zu verarbeiten, wie es scheint – Sex mit der Stiefmutter UND einer Doppelgängerin der leiblichen Mutter, darauf muss man erstmal kommen. Und die beiden Frauen, die es dem sehr nerdigen Hallam besorgen, sind Claire Forlani und Sophia Myles – das riecht eher nach erfüllter pubertärer Masturbations-Phantasie als nach ehrlicher Narrative. Aber Schwamm drüber: “Hallam Foe” ist ein bezaubernder, leichtfüßiger Film über einen intelligenten jungen Mann, der massive Schwierigkeiten damit hat, sich abzunabeln. Sämtliche Darsteller überzeugen, und selbst das dröge Edinburgh kommt richtig gut rüber. Eine nennenswerte Story hat der Film nicht, er schwebt eher unbekümmert durch die Laufzeit, bis dann irgendwann… tja, irgendwas bei Hallam “klick” macht. Genau der richtige Film für die Berlinale, wo es auch einen Silbernen Bären für den Soundtrack gab. Was so ein federleichtes Geschichtchen allerdings beim Fantasy Filmfest zu suchen hat, das möge mir mal jemand bitte erklären.

Für Leute, die Strichlisten führen: Scharfer, kurzer Sex mit Claire Forlani ohne echte Nudity, dafür ausführlicher harter Sex samt topless von und mit Sophia Myles. Gibt einen Extra-Bela.

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FFF 07: Free Jimmy und Out of the Blue

Gepostet am 13. August, 2007 um 10:53 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

Sorry für die Pause zwischen den Reviews, aber ich war gegen Ende des Festivals ziemlich ausgepumpt. Die restlichen Kritiken reiche ich in Kurzform nach.

Weitere Informationen zu allen Filmen finden sich hier.

FREE JIMMY (Norwegen, England 2006)

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Story: Verschiedene Gruppen (Tierschützer, Ganoven, lättische Mafia) sind hinter dem Junkie-Elefangen Jimmy her, dem ein Haufen Drogen unter die Haut gepflanzt wurde. Jimmy gelingt die Flucht in die norwegische Ödnis, wo er sich mit einem Elch anfreundet. Die komplett hirnbefreiten Verfolger machen sich derweil gegenseitig das Leben schwer…

Kritik: Wenn nichts sonst, beweist “Free Jimmy” doch, dass man mit CGI mehr machen kann als Filme über Pinguine und Trolle. Manchmal fühlt man sich an den rüden Humor und den Stil von Robert Crumb erinnert, zumal beim Skript sicher auch die englische Bearbeitung von Simon Pegg (“Shaun of the Dead”) geholfen hat. Leider ist “Free Jimmy” trotzdem relativ fade, denn keine der Figuren ist nennenswert symapthisch, und einen wirklichen Fokus hat die Story auch nicht. 75 Minuten lang gehen sich alle Beteiligten rechtschaffen auf die Eier, und dann kommt es zu einem eher unbefriedigenden Ende. Geradezu bizarr ist allerdings die Drogentherapie, die der Elch mit Jimmy durchzieht – entweder ist das der Gipfel schwarzen Humors, oder es ist wirklich herzzerreissendes Melodrama. Technisch kann “Free Jimmy” in der Environment-CGI und bei der Beleuchtung kräftig punkten, bekommt aber Abzüge bei der Charakter-Animation, den Bewegungen und dem Lip-Synching.

Ein CGI-Film für Biertrinker, die Elefantenkotze komisch finden.

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OUT OF THE BLUE (Neuseeland 2006)

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Story: In dem beschaulichen, aber ärmlichen Küstenort Aramoana dreht eines Tages der einsiedlerische David Gray durch: Er ballert einen Nachbarn weg, der sich beschwert hat, und zündet dessen Haus an. Dann schnappt er sich den Rest seiner beträchtlichen Waffensammlung, und richtet in der Nachbarschaft ein Massaker an. Die völlig überforderte Polizei ist nicht in der Lage, den Spinner auszuschalten.

Kritik: Ja, schon kapiert – das soll alles quasi-dokumentarisch sein. Hart an der Realität. Also keine Charakterentwicklung, Handlungsbögen, Hauptfiguren oder sonstwas, das man gemeinhin mit dem Begriff “Film” verbindet. Meine Fresse, was für ein langweiliger Streifen! 20 Minuten dröges Dorfidyll, bis endlich mal was passiert, und nach der ersten Attacke kriechen 30 Minuten lang Leute flüsternd durch die Gegend, ohne dass was passiert. Mag ja sein, dass die Tat von David Gray (natürlich “basierend auf Tatsachen”) für Neuseeland traumatisch war – traumatisch ist für den deutschen Zuschauer allenfalls die komplette Unfähigkeit der Macher, aus realen Ereignissen eine funktionierende Dramaturgie zu destillieren. Und nein, der Typ links auf dem Bild ist nicht Robert Palmer. Robert Palmer ist tot.
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Interna: Wartungsarbeiten / Premonition

Gepostet am 8. August, 2007 um 17:21 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues, Privates.

Na Mahlzeit! Gestern ist mir mein Notebook vom Sofa gefallen. Ich dachte, alles sei okay, aber schnell stellte sich heraus, dass die Festplatte massiv gelitten hat. Diese Nachricht schreibe ich auf meinem nur notdürftig ausgestatteten Zweitgerät.

Machen wir es kurz: Den heutigen Tag habe ich mit Datenrettung verbracht, der Abend bringt die neue Festplatte (endlich mal von 30 auf 80GB aufrüsten), und morgen wird es ca. acht Stunden dauern, das Gerät aus Normalstatus zu bringen. Das kommt davon, wenn man furchtbar viele spezielle Programme benutzt und dementsprechend neu installieren muss.

Und nein: Norton Ghost hilft auch nicht mehr, weil sich von der beschädigten Platte kein Image mehr anlegen läßt.

Um euch bis zu meiner Rückkehr nicht ganz im Regen stehen zu lassen, hier ein paar Worte zum FFF-Film “Premonition” mit Sandra Bullock:

Story: Linda Harrison erfährt, dass ihr Mann Jim bei einem Autounfall gestorben ist. Am nächsten Morgen wacht sie aber neben ihm auf – alles in Ordnung. Ein Tag später wacht sie auf – zu Jims Beerdigung. Linda stellte fest, dass sie eine ganze Woche “asynchron” erlebt, und die Tage in falscher Reihenfolge absolviert. Sie beginnt, den Gang des Schicksals zu beeinflussen, um Jims Leben zu retten…

Kritik: Der zweite Frauengrusler mit Frau Bullock (nach dem etwas schwachbrüstigen “Das Haus am See”) ist eine deutliche Steigerung – die Geschichte ist ein geschickt konstruiertes Puzzlespiel, und die Hauptfigur stellt sich zur Abwechslung mal nicht dumm wie Brot an. Man ahnt zwar, worauf es hinaus läuft, aber trotzdem kann “Premonition” solide unterhalten. Ist halt ein Grusler für die Freundin, die es nicht gar so blutig mag.

Nervend nur die Heulsusenmusik von Klaus Badelt, der irgendwo mal gelesen haben muss, dass Suspense mit Geigen und Klavier erzeugt wird – und nun nichts anderes mehr kann.

Übrigens das Hollywood-Debüt des deutschen Regisseurs von “Lautlos”.

Vier Belas.

Fantasy Filmfest 2007: OSS 117

Gepostet am 31. Juli, 2007 um 10:28 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

OSS 117: CAIRO, NEST OF SPIES (F 2006, 99 min, frz. OmeU)

REGIE: Michel Hazanavicius
DARSTELLER: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Aure Atika, Philippe Lefebvre, Constantin Alexandrov, Saïd Amadis
DREHBUCH: Jean-François Halin, Michel Hazanavicius
WEBSITE

OSS 117Story:
1955. Top-Agent (und Vollidiot) OSS 117 reist nach Kairo, um den Tod seines Partners Jack zu untersuchen. Er stößt in ein Wespennest, denn die Ägypter sind nicht gut auf die Engländer zu sprechen, die den Suezkanal kontrollieren. Darum geben sich in der Hauptstadt die Agenten aller Herren Länder die Klinke in die Hand. Von arabischer Kultur versteht OSS gleich null, aber dafür hat er ja die bezaubernde Larmina als Fremdenführerin. Schon bald wird klar, dass Jack in einen groß angelegten Waffenschmuggel verwickelt war…

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Fantasy Filmfest 2007: The Messengers

Gepostet am 30. Juli, 2007 um 13:02 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

The Messengers (USA 2006, 84 min, englische OV)

REGIE: Oxide Pang Chun, Danny Pang
DARSTELLER: Kristen Stewart, Dylan McDermott, Penelope Ann Miller, John Corbett, Evan Turner
DREHBUCH: Mark Wheaton, Todd Farmer
WEBSITE
MessengersStory:
Familie Solomon zieht von Chicago ins amerikanische Hinterland, um rund um ein altes Farmhaus Sonnenblumen zu züchten. Man ahnt, es liegt etwas im Busch, denn Tochter Jess hat ein sichtlich strapaziertes Verhältnis zu den Eltern, und der kleine Ben weigert sich, altersgerecht zu sprechen. Dabei wäre eine solide Eltern/Kind-Kommunikation gerade jetzt wichtig – Krähen greifen immer wieder an, seltsame Flecken erscheinen an den Wänden, und Jess wird das Gefühl nicht los, dass ihr hosenscheissender Babybruder begeistert Sachen anstarrt, die sonst niemand sehen kann…

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Fantasy Filmfest 2007: The Abandoned

Gepostet am 30. Juli, 2007 um 12:59 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

THE ABANDONED (Spanien 2006, 90 min, englische OV)

REGIE: Nacho Cerda
DARSTELLER: Anastasia Hille, Karel Roden, Valentin Ganev, Paraskeva Djukelova
DREHBUCH: Nacho Cerdà, Karim Hussain, Richard Stanley
PRODUZENTEN: Carlos Fernández, Julio Fernández
WEBSITE

The AbandonedStory:
Die 41jährige Filmproduzentin Marie reist nach Russland, um endlich das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften (als Baby wurde sie in der Pampa ausgesetzt, und später adoptiert). Sie findet heraus, dass ihrer leiblichen Familie ein seit 40 Jahren verlassenes Haus gehörte, welches nun in ihre Besitz übergeht. Das Haus liegt scheinbar am Ende der Welt, auf allen Seiten umschlossen von Wasser. Dort trifft sie Nikolai, der behauptet, ihr ebenso verschollener Bruder zu sein. Schlimmer als der spontane Familienzuwachs sind aber die Zombie-Versionen von Marie und Nikolai, die immer wieder auftauchen – und die Tatsache, dass sich in dem Haus die Zeitebenen nach Lust und Laune zu überschneiden scheinen.

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Fantasy Filmfest 2007: Black Water

Gepostet am 30. Juli, 2007 um 12:58 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

BLACK WATER (Austr. 2007, 90 min, englische OV)

REGIE: David Nerlich, Andrew Traucki
DARSTELLER: Diana Glenn, Maeve Dermody, Andy Rodoreda
DREHBUCH: David Nerlich, Andrew Traucki
WEBSITE

Black WaterStory:
Ein Plot wie ein Partywitz: Sitzen drei auf dem Baum. Kommt ein Krokodil vorbei…

Im Ernst: Grace, Lee und Adam fahren die australische Küste entlang, um die Schönheiten des Kontinents zu besichtigen. Sie nehmen an einer Bootstour in Salzwassersümpfe teil. Dort macht ein riesiges Krokodil ihr Schiffchen platt, und die drei Helden finden sich auf einem Baum wieder, der mitten im Wasser steht. Vermißt werden sie nicht, und bis Hilfe kommt, kann es Wochen dauern. Was tun? Man könnte versuchen, das Boot wieder fit zu machen. Aber dazu müsste man erneut ins brackige Wasser…

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Fantasy Filmfest 2007: I’m a Cyborg, but that’s okay

Gepostet am 29. Juli, 2007 um 16:12 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

I’M A CYBORG, BUT THAT’S OK (SK 2006, 105 min, OmeU)

REGIE: Chan-wook Park
DARSTELLER: Su-jeong Lim, Rain, Hie-jin Choi, Byeong-ok Kim, Dal-su Oh
DREHBUCH: Chan-wook Park, Seo-Gyeong Jeong
WEBSITE (koreanisch)

CyborgStory:
Young-goon lutscht an Batterien, spricht mit Kaffeeautomaten, trägt die Zahnprothese der Großmutter – und sitzt konsequenter- weise in der Klappse. Normales Essen verweigert sie – das täte ihren Cyborg-Innereien nicht gut. Ach so, richtig: Young-goon glaubt, sie sei ein Maschinenwesen, und ihre Aufgabe sei es, „die Weißen“ (Ärzte. Pfleger, Schwestern) zu massakrieren. Leider ist ihr Akku dafür noch nicht weit genug aufgeladen.

Ihre Ärzte hingegen sind der Meinung, dass das mit dem Akku auch nichts mehr wird – auf Grund der konsequenten Nahrungsverweigerung wird Young-goon sterben. Dem schüchternen Mitpatienten Il-Sun, der sich gerne hinter Masken versteckt, ist das gar nicht recht…

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Fantasy Filmfest 2007: Death Note

Gepostet am 29. Juli, 2007 um 13:16 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

DEATH NOTE (Japan 2006, 126 min, japanische OmeU)

REGIE: Shusuke Kaneko
DARSTELLER: Tatsuya Fujiwara, Ken’ichi Matsuyama, Asaka Seto, Yu Kashii, Shigeki Hosokawa, Erika Toda
DREHBUCH: Tetsuya Oishi, Tsugumi Oba und Takeshi Obata (Mangavorlage)
WEBSITE

Death Note PosterStory:
Der brillante Student Light findet ein Notizbuch mit der Aufschrift „Death Note“. Jede Person, die er dort einträgt, stirbt. Anfänglich noch von der Idee getrieben, die Welt von bösen Kriminellen zu befreien, beginnt er schon bald damit, jeden aus dem Weg zu räumen, der ihm irgendwie hinderlich erscheint. Die Polizei versucht mit einer Sondereinheit, der seltsamen Mordserie auf die Schliche zu kommen – Leiter ist ausgerechnet Lights Vater. Nach einer Weile schaltet sich der geniale „L“ ein, den es reizt, den intellektuellen Kampf gegen Light aufzunehmen…

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Fantasy Filmfest 2007: Unrest

Gepostet am 29. Juli, 2007 um 10:29 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

UNREST (USA 2006, 85 min, englische OV)

REGIE: Jason Todd Ipson
DARSTELLER: Corri English, Scott Davis, Joshua Alba, Jay Jablonski, Derrick O’Connor
DREHBUCH: Chris Billett, Jason Todd Ipson
WEBSITE
UnrestStory:
Medizinstudentin Allison ist zwar Agnostikerin, aber scheinbar nicht sehr robust – beim ersten Anblick einer Leiche im Anatomie-Seminar bricht sie kotzend ohnmächtig zusammen. Auch in den darauf folgenden Nächten in der Pathologie wird sie das Gefühl nicht los, dass irgendetwas mit der Leiche „Norma“ nicht stimmt. Sie scheint sich – zu bewegen? Außerdem kommt es im Krankenhaus immer wieder zu einigen sehr seltsamen Todesfällen. Allison recherchiert, und stößt auf einen Totenkult der Azteken, der scheinbar an der Leiche in der Kühlkammer klebt…

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Fantasy Filmfest 2007: Perfect Creature

Gepostet am 28. Juli, 2007 um 13:24 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

Perfect Creature (Neuseeland 2007, 90 min, englische OV)

REGIE: Glenn Standring
DARSTELLER: Dougray Scott, Saffron Burrows, Leo Gregory, Scott Wills, Stuart Wilson
DREHBUCH: Glenn Standring
WEBSITE
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Story:
In einer Welt, die unserer ähnelt, und doch ganz fremd ist: Vampire, genannt „Brüder“, bilden den Kern der dominanten Religion. Sie schützen die Menschen, und löschen den Durst nach Blut mit freiwilligen Spenden. Doch die Vampirpriester haben ein Problem: Es werden keine weiblichen Artgenossen geboren, Fortpflanzung ist praktisch unmöglich, und seit langer Zeit kam kein neuer „Bruder“ mehr auf die Welt. Edgar sollte eigentlich einen Weg finden, dieses Problem zu lösen – doch zu enger Kontakt mit einem Virus hat ihn zu einem blutsaugenden Monstrum gemacht. Er ist nun genau die Sorte Vampir, die es eigentlich nicht geben dürfte – und er lebt seinen Blutdurst auf den Straßen der Stadt aus. Die Kirchenoberen beauftragen ihren besten Mann Silus, Edgar zu finden und unschädlich zu machen. Der enge Kontakt mit den Menschen, besonders der Polizistin Lilly, bringt in Silus Gefühle hervor, die er bisher nicht kannte.

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Fantasy Filmfest 2007: The Signal

Gepostet am 28. Juli, 2007 um 13:18 Uhr
Kategorien: Fantasy Filmf. 07, Film, TV & Presse, Neues.

THE SIGNAL (USA 2007, ca 100 min, englische OV)

REGIE: David Bruckner, Dan Bush, Jacob Gentry
DARSTELLER: AJ Bowen, Tracy Martin, Scott Poythress, Anessa Ramsey, Robert Sterling, Steve Warren
DREHBUCH: David Bruckner, Dan Bush, Jacob Gentry
WEBSITE

SignalStory:
Maja hat sich in Ben verliebt. Das Problem: verheiratet ist sie mit Lewis. Als sie eines abends von einem Schäferstündchen heimkommt, fallen ihr seltsame gewalttätige Ausraster überall in der Stadt auf. Und auch Lewis scheint sich verändert zu haben, seit Fernsehen, Radio und Telefon nur noch ein wirres Signal ausstrahlen: Er schlägt einem seiner besten Freunde mit dem Baseballschläger den Schädel ein. Am nächsten Morgen ist die Apokalypse da: Landesweit (weltweit?) sind die Menschen durchgedreht, und haben in paranoidem Wahn Massaker angerichtet. Maja beschließt, sich mit Ben zu treffen, um mit ihm zu fliehen – auch wenn sie nicht weiß, wohin. Erzählt wird die Flucht in drei teilweise zeitlich parallel verlaufenden Akten aus den Perspektiven von Maja, Ben, und dem freundlichen Clark.

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