11
Februar 2013

Sharon Stone: blond, auch wenn sie brünett ist

Faszinierend, dass Sharon Stone mittlerweile im Fegefeuer des B-Movies angekommen ist. Andererseits überschätzt man den einstigen Sex-Superstar der 90er vielleicht sowieso etwas. Worin genau bestand ihre Karriere? “Basic Instinct”. Schon der direkte Nachfolger “Sliver” war ein Flop und darüber hinaus hat Frau Stone sich auch nicht mit Ruhm bekleckert: “The Specialist”, “Sphere”, “Catwoman”, “Alpha Dog”? Ähnlich wie Jennifer Aniston war sie immer berühmter, als sie erfolgreich war.

Aber das soll hier gar nicht Thema sein. Ich fand es nur drollig, dass die ersten DVD- und BluRay-Cover von “Border Run” (aka “The Mule”) Sharon Stone so zeigen, wie sie im Film tatsächlich aussieht (links). Das war einigen Vertriebsprofis wohl nicht Sharon Stone-ig genug und darum wurde der ganz grobe Photoshop-Pinsel geschwungen:

sharonIch frage mich, ob Stone und Zane wohl in Drehpausen beieinander gesessen und genölt haben….

Stone: “Scheiße, ich war mal der Star von BASIC INSTINCT!”
Zane: “Du hast gut reden – ich war in TITANIC!”
Stone: “Als Bösewicht – da kannst du dir einen drauf wedeln, Alter.”
Zane: “Sagt die Frau, die in CATWOMAN tödliche Kosmetik verkaufen wollte. Ich war das PHANTOM!”
Stone: “Erwähnte ich schon BASIC INSTINCT?”
Zane: “Wo deine größte Leistung war, die Beine breit zu machen?”
Stone: “Ich war auch in CASINO, Motherfucker! Scorsese!”
Zane: “Du hast Stallone unter der Dusche gepimpert, Bitch!”

Stone: “Ficken?”
Zane: “Okay.”

Trackback-URL 30 Kommentare
  1. 1

    Sharon Stone wird für mich immer die hübsche Blonde aus “Total Recall” bleiben (hätte ich nie für die spröde Mars-Brünette eingetauscht) … und war sie nicht auch bei “Quatermain” dabei?

    Rhetorische Frage. Natürlich war sie. ;)

  2. 2
    Wortvogel

    @ Marko: Wirklich gut war die Stone schon im “Magnum”-Zweiteiler “Schwarzer Spiegel” – mit einem hochdramatischen Ende.

  3. 3

    Oh ja, der Magnum-Zweiteiler ;-)

    Sie besinnt sich jetzt nur zu ihren Wurzeln zurück…..Action Jackson, Nico, Cold Steel…..B-Movie pur – der Kreis schließt sich. Und sie hat zwischendurch immerhin in dem “schlechtesten Western mit dem besten Cast” mitgespielt ;-)

    Ich muss aber zugeben…in meiner Pubertät war sie das hotteste Eisen in Hollywood – für den kleinen Karsten zumindest.

  4. 4
    G

    “schlechtesten Western mit dem besten Cast”
    Ich hoffe, du meinst nicht “Schneller als der Tod”…der ist nämlich genauso gut wie sein Cast. ;)

  5. 5
    Milan8888

    Friends mit Aniston war jetzt nicht gerade ne kleine Nummer

  6. 6

    in largo winch 2 fand ich sie toll

  7. 7
    Peroy

    Sharon Stone war auch in “Police Academy 4 – Bürger auf Trapoullie”, das darf man nicht unterschlagen…

    Und NATÜRLICH ist “Schneller als der Tod” ein ganz großer Scheissfilm.

  8. 8

    Sharon Stone war auch für den Oscar nominiert, sowie vier Mal für den Golden Globe.

  9. 9
    G

    @Peroy: Als Anti-Radar funktionierst du echt hervorragend…

  10. 10
    Rudi Ratlos

    Mh, hab sie lustigerweise neulich in “Largo Winch 2″ gesehen. Hat sich ja recht gut gehalten, nur leider war der Film ziemlich mies :(

  11. 11
    Exverlobter

    “Zane: “Wo deine größte Leistung war, die Beine breit zu machen?””

    Ist ja eigentlich ein Witz, wenn man sich überlegt, was das damals für ein Aufreger war. Vergleich das mal heutzutage mit den Darstellern, die in Spartacus mitgespielt haben. Lucy Lawless kann über Sharon Stones Nackszenen in Basic Instinct nur müde lächeln.

  12. 12
    Peroy

    Dafür lacht die Welt nun über “Spartacus”… so gleicht sich alles im Leben wieder aus.

  13. 13

    @rudi kann ich eigentlich nicht verstehen. ich finde die beiden Largo Filme sehr schön gemacht. sie sind halt für mein Empfinden sehr europäisch bzw französich … man lässt sich stellenweise sehr viel Zeit als die ganze Zeit auf Krawall gebürstet zu sein ;)

  14. 14
    Peroy

    Der erste war jedenfalls mal richtig beschissen, da lass’ ich den zweiten lieber gleich links liegen…

  15. 15

    “Und NATÜRLICH ist “Schneller als der Tod” ein ganz großer Scheissfilm.”

    Ich fasse es nicht…so viele Übereinstimmungen mit Peroy in so kurzer Zeit – mir wird ganz schwummerig…

  16. 16
    Marcus

    @Peroy:

    “Und NATÜRLICH ist “Schneller als der Tod” ein ganz großer Scheissfilm.”

    Schon wieder Zeit für deine Pillen?

  17. 17
    Marcus

    @Ex: “Ist ja eigentlich ein Witz, wenn man sich überlegt, was das damals für ein Aufreger war. Vergleich das mal heutzutage mit den Darstellern, die in Spartacus mitgespielt haben. Lucy Lawless kann über Sharon Stones Nackszenen in Basic Instinct nur müde lächeln.”

    Ich hab die Serie nie wirklich geguckt, aber von dem, was ich mitgekriegt habe, liegt unser normalerweise zuverlässig geschmacksverwirrter Freund aus Kommentar #12 da nicht falsch…

  18. 18
    Wortvogel

    @ Marcus: Ich sag’s nur ungern: doch, er liegt falsch. Wieder einmal.

    Ja, die Sexszenen in “Spartacus” sind heftig. Lucy Lawless zeigt so entspannt und begeistert ihre Hupen, wie man das von “Xena” immer erhofft hatte. ABER: Sie zeigt nicht ihr primäres Geschlechtsteil. DAS ist das Tabu in Hollywood. Und DAS Tabu hat Sharon Stone, bzw. Verhoeven gebrochen. Ob man das persönlich für schlimmer oder weniger schlimm hält, ist dabei zweitrangig – es ging um die Darstellung einer Muschi im Mainstream-Blockbuster-Film.

  19. 19

    Muss Peroy und Marcus beipflichten: Doch, die Welt lacht über “Spartacus”. (Zumindest der Teil der Welt, der Geschmack hat. :D )

  20. 20

    Hach Xena….da regten Lucys Brüste noch die Phantasie an…..eine bessere Zeit “erinner”

  21. 21
    Wortvogel

    @ Karsten: Das war bei der mehr das Bustier als der tatsächliche Inhalt…

    @ alle: Sorry, ich hatte nicht schnell genug gemerkt, dass es sich bei “Alex” wieder um das kontaktarme Trollwürstchen handelte.

  22. 22
    Marcus

    @Torsten: bei “Spartacus” wollte ich eher anzweifeln, dass die Serie außer Blut und Titten noch viel zu bieten hat….

  23. 23
    DMJ

    Die “Spartacus”-Serie ist tatsächlich besser, als man denkt. Ich habe sie anfangs als Kuriosum gesehen, war später aber auch wirklich von den Intrigenhandlungen fasziniert.
    - Ändert aber nichts daran, dass sie teilweise ziemlich lachhaft ist. Die ständige Übersexualisierung ist hier nicht ganz so albern, wie bei “True Blood”, da man eben römische Dekadenz als Grundlage der Handlung hat, aber das, bei jedem Kratzer oder Schlag hektoliterweise in Zeitlupe durch die Gegend fliegende CGI-Blut bleibt schon unfreiwillig komisch.

  24. 24
    Peroy

    “@Torsten: bei “Spartacus” wollte ich eher anzweifeln, dass die Serie außer Blut und Titten noch viel zu bieten hat….”

    Die abgeschmackte “300″-Optik auf Flimmerkisten-Niveau runtergestaucht, das hat sie noch zu bieten… aber sonst…

    Nee, hohler Blut-und-Titten-Trash. Ich gönn’s ja jedem, der sich da dran erfreut, aber dreht es mir nicht als “gut” an, bidde…

  25. 25
    admin

    test

  26. 26
    Exverlobter

    “Ja, die Sexszenen in “Spartacus” sind heftig. Lucy Lawless zeigt so entspannt und begeistert ihre Hupen, wie man das von “Xena” immer erhofft hatte. ABER: Sie zeigt nicht ihr primäres Geschlechtsteil. DAS ist das Tabu in Hollywood. Und DAS Tabu hat Sharon Stone, bzw. Verhoeven gebrochen. Ob man das persönlich für schlimmer oder weniger schlimm hält, ist dabei zweitrangig – es ging um die Darstellung einer Muschi im Mainstream-Blockbuster-Film.”

    Jepp, aber seitdem ist der Damm gebrochen. Ich meine mich daran zu erinnern z.B. in My Bloody Valentine auch eine Muschi gesehen zu haben.

  27. 27
    Wortvogel

    @ Exverlobter: Hollywood macht einen großen Unterschied bei der Frage, ob man die Muschi oder nur die Haare der Muschi sieht. So war das hier kein Skandal: http://goo.gl/Yr2PZ

  28. 28
    Exverlobter

    Jepp, ich weiß. Full-Frontal mit Busch hab ich schon oft gesehen. Im oben erwähntem Valentine-Beispiel ist sie aber rasiert. Aber stimmt, das ist extrem selten.

    http://images.celebritymoviearchive.com/members/thumbs/b/bM9612-BetsyRue%40MyBloodyValentine-2.jpg

  29. 29
    Rudi Ratlos

    Da ich zu den oben verlinkten Geschichten nichts sagen kann (da wohl nicht für die Arbeit geeignet) noch mal kurz @noyse und LW:
    Während der erste Teil noch tolle Landschaftsaufnahmen bot und nur gegen Ende etwas aus dem Takt geriet, hatte der zweite Teil bis auf die nett gemachte Eröffnungssequenz (die schon fast zuviel des Guten war) eigentlich außer Dschungel, überflüssigen Zeitsprüngen und noch mehr Dschungel (und natürlich Sharon Stone) nix zu bieten :(

  30. […] bei “The Mule” – nicht zu verwechseln mit dem langweiligen gleichnamigen Karriereabsturz von Sharon […]

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