Wortvogels Guide to the West Coast, USA
Ich mache gerne Urlaub in Amerika. Weil der meistens irgendwie mit meinem Beruf zusammenhängt, konzentrieren sich meine Trips allerdings auf die Metropolen: ich war in New York, Austin, Miami, Washington, San Diego, Los Angeles, etc. Ich würde gerne mal mit einem Wagen einfach drei Wochen quer durchs Land fahren. Vielleicht den Lincoln Highway.
Eine Tour, die ich ziemlich perfektioniert habe, führt in 14 bis 15 Tagen durch Kalifornien, und Teile Nevadas. Sie erscheint mir perfekt für USA-Anfänger, die in kurzer Zeit eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten abhaken wollen, ohne dass es in Stress ausartet. Das ist natürlich relativ touristisch, aber ich empfehle ja auch für London, zuerst einmal den Sightseeing-Bus zu nehmen.
Heute stelle ich diese Tour vor, teilweise mit Bildern von meinen früheren Reisen. Wenn ihr eigene Tipps und Ergänzungen habt, wisst ihr ja, wo ihr die hinstecken könnt (in die Kommentare nämlich).
Es kann unter Umständen hilfreich sein, sich ein Kartenpaket vom ADAC zu Kalifornien schicken zu lassen, und die Reise mit Google Maps oder einem Programm wie “Streets and Trips” vorzuplanen. Das gibt einem ein gutes Gefühl für die zu erwartenden Strecken. Abweichen kann (und sollte!) man davon immer noch.
Ausgangspunkt ist eigentlich immer Los Angeles. Ich kann der Stadt nicht viel abgewinnen, aber Flüge nach LA gibt es preiswert und reichlich, das soll reichen.
Man landet in LAX, einem selten langweiligen Flughafen, wenn man sich die Bedeutung dieser Metropole klar macht.
Den Rest der Reise absolviert man per Mietwagen. Den braucht man nicht unbedingt von Deutschland aus zu mieten: Vor den Gates von LAX kommen alle 20 Sekunden die Shuttle-Busse der großen Verleiher vorbei, und man kann sich von denen bequem zum Großparkplatz kutschieren lassen. Übrigens reicht selbst das, was Budget, Dollar, oder Enterprise Rentals als “kleinste Wagenklasse” bezeichnen, locker für die Tour aus. Wenn man mehr Geld in der Tasche hat, kann ein Cabrio den Erlebniswert durchaus steigern. Was die Unfallversicherung angeht: das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe noch nie eine abgeschlossen. Nur einmal verlor ich auf einer engen Bergstraße meinen linken Außenspiegel an einen entgegenkommenden Reisebus – die Kosten waren immer noch geringer als die Gebühren für die Versicherung. In Amerika sind die Straßen breit, und die Parkplätze leicht zugänglich. Es ist nicht so, als müsste man zum Berufsverkehr durch Paris kutschieren.
Automatik ist Standard, Klimaanlage oft auch. Beim Tanken muss man übrigens VORHER an der Kasse zahlen, sonst gibt der Zapfhahn nichts her. Es gibt aber immer mehr Tankstellen, bei denen man mit Plastik-Karte an der Zapfsäule direkt bezahlen kann. Vorbildlich. Dran denken: in den USA rechnet man den Sprit in Gallonen (= 3,78 Liter).
Hat man sein Gepäck im Kofferraum des Mietwagens verstaut, sollte man sich ein Motel für die Nacht suchen. Nach dem langen Flug ist man erfahrungsgemäß ziemlich geschlaucht, und es gibt ein gutes Gefühl, eine “Basis” zu haben.
Motels in Amerika sind so eine Sache. Da kann man böse mit auf die Schnauze fallen, und die Preise schwanken massiv. Um sich Stress zu ersparen, empfehle ich daher, konsequent bei einer oder zwei der großen Ketten zu bleiben. Im Preis/Leistungsverhältnis und der landesweiten Verfügbarkeit hat mich Travelodge überzeugt. Besonders praktisch: an der Rezeption bekommt man ein daumendickes Buch, in dem alle Motels der Kette landesweit verzeichnet sind – mit Karten, Preisübersicht, und weiteren Details. Daran kann man sich prima für den Rest der Reise orientieren.
Generell sind die Zimmer in Kalifornien sehr groß – Platz hat man ja genug. Kein Vergleich mit London oder New York. Und bezahlt wird das Zimmer, nicht die Anzahl der Personen, die darin wohnen. Das rechnet sich, wenn man nicht alleine reist.
Frühstück zum Zimmer sollte man meiden – in Motels bedeutet das meistens: pappige Zimtschnecken und Kaffee auf dem 10 Liter-Thermoboiler. Es ist sowieso angesagt, morgens gemütlich in einem Donut-Laden, oder einer Kette wie IHOP zu frühstücken.
Hat man die erste Nacht hinter sich (gegen 4 Uhr morgens – Jetlag!), sollte man konsequent die paar Orte in LA aufsuchen, die halbwegs sehenswert sind. In meinen Augen ist das Santa Monica (inkl. der Mall), Venice Beach, ein wenig Hollywood Boulevard, Melrose Avenue, und Beverly Hills, und dann ein Nachmittag in den Universal Studio Tours. Alternativ kann man sich noch einen Haufen Drehorte bekannter Filme ansehen.
Was die Versorgung mit Essen und Trinken angeht: Restaurants, Fastfood, und 24/7-Supermärkte gibt es wirklich überall. Ich würde aber niemals den Wagen in Bewegung versetzen, ohne mindestens zwei große Flaschen Wasser aus dem Supermarkt dabei zu haben. Man trinkt in Kalifornien doch weitaus mehr, als man glaubt. Und das ist auch gut so.
Es ist angeraten, sich in Amerika halbwegs an die Verkehrsvorschriften zu halten – die haben Radarkontrollen, und sind auch bereit, sie zu nutzen:
Grundsätzlich: saubere Toiletten im öffentlichen Raum sind nicht so üppig gesät wie bei uns. Ich rate dringlich, im Notfall bei einer der besseren Buchketten (Borders, Barnes & Noble) oder in einem der edleren Kaufhäuser in den Malls austreten zu gehen. Das verringert die Chance auf unhygienische Überraschungen. So schlimm wie London ist LA aber glücklicherweise nicht.
Ich fliege immer “leicht” nach Amerika, und kaufe die meisten einfachen Klamotten für die Reise gleich vor Ort. Am Venice Beach gibt es einen Shop, der preiswert die Ware von Hanes verkauft (T-Shirts, Socken, Unterhosen), und irgendein Kaufhaus hat immer “Sale”, wenn es um Jeans geht. Ein guter Tipp, wenn es halbwegs modisch und preiswert sein soll: Old Navy (meine Lieblings-Schlafanzug-Hose habe ich von denen). Bezahlbare Marken-Sneaker holt man sich dann fix bei Shoe City.
Wer in LA Kultur sucht, sollte sich mit der Einschienenbahn zum Getty Center fahren lassen, einem spektakulären Museumskomplex auf einem Berg, dessen Eingangsbereich so aussieht, als würde hier die Starfleet ihre Kadetten ausbilden:
Für Comicfans unverzichtbar: der Besuch bei Golden Apple Comics. In diesem Laden decken sich die Stars ein, wenn sie für eine Rolle in einer Superhelden-Verfilmung angesprochen werden. Wundert euch also nicht, wenn ihr dort Nicolas Cage auf die Füße tretet.
Aber trotzdem: Los Angeles ist hässlich, zu groß, stinkt, und die Leute dort sind scheiße. Zwei volle Tage reichen meiner Erfahrung nach vollkommen aus. Man hat ja am Ende der Reise noch einen weiteren Tag vor dem Abflug.
Ich empfehle, am zweiten Nachmittag die Pferdestärken in Richtung Las Vegas zu satteln – für den vollen Wow-Effekt sollte man in der Nacht dort angekommen. Der Highway 15 durch die Wüste ist teilweise völlig unbeleuchtet, man fährt durch tiefschwarze Dunkelheit direkt ins Lichtermeer. Aber nicht verwirren lassen: Die ersten funkelnden Casinos, die man sieht, sind gar nicht Las Vegas, sondern gehören zu Primm, einem winzigen Zockerstädtchen an der Staatsgrenze Kalifornien/Nevada. Weiterfahren!
Ist Las Vegas so geil, wie immer behauptet wird? Nein. Es ist geiler. Wenn man auf komplett künstliches Mega-Entertainment für Erwachsene steht, kann man hier auf seine Kosten kommen wie nirgendwo sonst auf der Welt.
In Vegas geht man natürlich NICHT ins Travelodge, sondern in eins der schicken Hotels am Strip. Nach meiner Erfahrung gibt es drei Sorten Mega-Hotels: die alten, die noch für die Spieler gebaut waren (langweilig), die revolutionären Neubauten der 80er und frühen 90er (Luxor, New York New York, Excalibur), und die ganz neuen Prunkbauten, die zwar äußerlich massiv was hermachen, aber im Innenbereich enttäuschend ähnlich strukturiert sind (Paris, Venetian, Bellagio). Als Unterkunft empfehle ich besonders die zweite Kategorie, und dabei ganz besonders das überwältigende Luxor. Spasseshalber (auch wenn es etwas mühsamer ist), sollte man eigentlich jede Nacht in einem anderen Hotel schlafen.
Preislich wird man überrascht: bei Tagesangeboten kann man ein Zimmer z.B. im Luxor schon für 59 Dollar kriegen. Unterkunft und Essen sind in Las Vegas notorisch günstig und verschwenderisch – weil man darauf hofft, dass die Besucher ihr Geld in den Casinos lassen. Ich empfehle aber stattdessen, sich ein oder zwei Shows anzusehen, z.B. das Ritterturnier im Excalibur, oder eine der diversen Cirque du Soleil-Aufführungen.
Das macht man allerdings alles erst gegen Abend – tagsüber fläzt man sich in beeindruckenden Pool-Anlagen, oder macht einen Ausflug, z.B. zum Valley of Fire, zum Hoover-Damm (der eine Zeitzonen-Grenze darstellt), oder gar mit dem Flugzeug zum Grand Canyon.
Soll übrigens niemand sagen, es gäbe in Las Vegas keine Kultur: immerhin kann man das M&M-Museum, und das Coca Cola-Museum besuchen!
Wem nach Shopping ist: Südlich von Las Vegas gibt es eine Outlet Mall, in der man relativ preiswert Markenklamotten bekommt.
Unterhaltsam ist Las Vegas auch ohne größere Kosten: am Abend gibt es phantastische Wasserspiele vor dem Bellagio, und am Fantasy Island wartet eine Piratenschlacht inklusive sinkender Segelschiffe. Nicht vergessen: sich von mexikanischen Immigranten die kostenlosen Anzeigenblätter der “exotic dancers” (aka Nutten) in die Hand drücken zu lassen. Die Inserate sind teilweise sehr lesenswert: “Fresh out of highschool! Nude! In Your Room! In 20 minutes!”.
Man merkt allerdings schnell: Vegas schlaucht. Nach zwei bis drei Tagen überfordert einen das endlose Spektakel, und dann sollte man den Wagen wieder in Richtung Wüste steuern, diesmal nach Norden, Highway 95. Hier tun sich viele Möglichkeiten auf: man kann einen Schlenker nach Nordosten machen, um die Area 51 zu besuchen. Oder dranbleiben, um zu checken, ob die Cops in Reno wirklich Vollidioten sind, wie das in “Reno 911!” behauptet wird. Dann ist man auch schon halbwegs in Sacramento, dem Regierungssitz von Kalifornien.
Ich selbst bevorzuge es, nach Osten abzubiegen, und durch das legendäre Death Valley zu fahren. Im Zeitalter von Klimaanlagen und Cola in Dosen ist es nicht mehr ganz so gefährlich wie zu der Zeit, als viele Siedler hier verdursteten, aber es schon ein sehr beeindruckendes Panorama. Außerdem verkürzt es massiv den Rückweg zur Westküste.
In Independence, Big Pine, oder Bishop kann man ganz gut nächtigen, je nachdem, wie weit man es den 395 hinauf schafft – eine angenehme Kleinstadt-Abwechslung zur Gigantomanie von Vegas, und guter Zwischenstopp vor dem großen Abenteuer in der Wildnis.
Fakt: Yosemite ist ein toller Naturpark mit sehenswerter Flora und Fauna. Fakt: Yosemite ist besonders an Wochenenden und Feiertagen so voll wie Karstadt beim Sommerschlussverkauf. Da schiebt man sich die Wanderwege hinauf.
Ist man also während der Saison in der Gegend, sollte man in den etwas weiter südlich gelegenen Park Mammoth Lakes ausweichen:
Da kommt das richtige Jack London-Feeling auf, und wunderschöne Wanderwege laden auf einen Ausflug ein. Gerade nach einem Abstecher nach Vegas kommt das sehr gelegen. Ich kann aus eigener Erfahrung den gemütlichen Spaziergang zum Rainbow Falls empfehlen. Das überfordert auch Stadtkinder nicht allzu sehr.
Im einem Aufwasch sollte man dann auch noch zum Mono Lake fahren, einem Salzsee, dessen verdunstendes Wasser am Ufer unglaublich bizarre Salzskulpturen hinterlassen hat:
Der Abstieg zum See ist allerdings angesichts des sandigen Untergrunds ziemlich anstrengend – ich kam ganz schön ins schwitzen.
Man kann auf der Weiterfahrt dann durchaus noch eine Pause im Yosemite-Park einlegen, und u.a. den Berg besichtigen, an dem Captain Kirk in “Star Trek V” herumkraxelte. Einziger wichtiger Hinweis: Der Park wird im Winter geschlossen, und drum herumfahren ist ein gigantischer Umweg, den man einplanen muss.
Nach einer weiteren ordentlichen Tagestour landet man schließlich in San Francisco, der sicher europäischsten Großstadt Amerikas. Hier gibt es sehr viel zu sehen – ältere Leser werden an “Die Straßen von San Francisco” erinnert, jüngere an “Charmed”:
Vom Coit Tower auf dem Telegraph Hill hat man eine schöne Aussicht über die Stadt:
Richtig was los ist in der Stadt während der “Fleet Week” – dann gibt es überall Volksfest, Paraden, und Flugshows. Man kann prima eklige Sachen probieren. Ein Hotel muss man sich aber etwas außerhalb suchen, es ist dann alles ausgebucht.
San Francisco ist eine der Städte, in denen es durchaus Spass macht, auch die ganz touristischen Sachen abzuhaken: Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf, und Chinatown (wo es coole Filme auf VCD billig zu kaufen gibt):
Je nach Neugier kann man hier zwei oder drei Tage verbringen – allerdings sollte man einen Reiseführer konsultieren, denn man kann auch prima sinnlos durch die Gegend stiefeln, ohne wirklich was zu sehen.
Danach beginnt eigentlich schon der Rückweg, aber der hat seine ganz eigenen Reize: wichtig ist vor allem, dass man nicht den Highway 101 nimmt, der langweilig und schnurgerade wieder nach LA führt, sondern den Pacific Coast Highway, der sich die Küste entlang schlängelt. Man wird mit atemberaubenden Aussichten und einigen wirklichen Sehenswürdigkeiten belohnt.
Monterey ist eine kleine Edel-Gemeinde, in der Amerikaner leben, die es nicht mehr nötig haben, sich unter den Pöbel zu mischen. Hier gibt es tolle Wochenmärkte, schicke Restaurants, Festivals, und ein paar schöne Flaniermeilen, mit dem Geblöke der Seelöwen immer im Hintergrund:
Extrem interessant fand ich den Ausflug ins Monterey Bay Aquarium, in dem mal wieder vorgemacht wird, wie man Tiere spannend und halbwegs artgerecht einem breiten Publikum vorstellt. Wem so etwas gefällt, der sollte sich auch überlegen, Sea World in San Diego zu besuchen.
Von Monterey aus ist es nur ein Katzensprung nach Carmel, einer Ortschaft, in der Clint Eastwood mal Bürgermeister war. Auch hier: alles sauber, alles schick, alles sehr gediegen. Ein Motel sollte man sich allerdings außerhalb suchen, weil die Preise entsprechend gesalzen sind. Ins Budget einplanen sollte man ein Abendessen in der “Mission Ranch”, die Clint gehört (das “Hog’s Breath” hat er vor Jahren verkauft, was viele Leute nicht wissen).
Ab jetzt keine Eile mehr! Der Rückweg nach LA hat noch drei echte Highlights zu bieten. Los geht’s mit dem prunkvollen Schloss des Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst, das mittlerweile zu besichtigen ist. Der Mann und sein Ansitz waren nicht weniger als die Inspiration für “Citizen Kane”, und ein Besuch vermittelt einen tollen Eindruck vom Hollywood-Glamour der 20er und 30er Jahre.
Weiter nach San Luis Obispo. Eine langweilige Stadt, aber mit einem unglaublichen Hotel. Im “Madonna Inn” habe ich meinen 35. Geburtstag gefeiert, und jedes der liebevoll gestalteten Zimmer hat ein anderes Design. Klickt euch bei dem Link mal durch, es lohnt sich.

Zum “Madonna Inn” gehört ein scheußlich-geniales Steakhouse in einem Stil, den ich bestenfalls als “gay Western” bezeichnen kann:
Man käme sich wie in Texas vor – wenn nicht die gesamte Einrichtung rosa wäre! Allein die Dekoration der Toiletten ist einen Besuch wert, Blasendrang hin oder her. Und dann die Steak – DIE STEAKS:
Ich habe im “Madonna Inn” das beste Stück Fleisch meines Lebens gegessen. Und zum Nachtisch erkundigt sich der Besitzer freundlich plaudernd, wie es denn geschmeckt habe – und erzählt von den Weiden, auf denen seine Kühe stehen.
Wenn man aufs Budget achtet, muss man im “Madonna Inn” nicht übernachten – aber das Steakhaus bezeichne ich jetzt einfach mal als Pflichtbesuch.
Irgendwann muss man vom Pacific Coast Highway dann doch wieder auf den großen Highway 101 – und sollte bei Santa Ynez darauf achten, die Ausfahrt “Los Alamos” nicht zu verpassen. Dieses Kuhkaff wird seit 80 Jahren nicht mehr modernisiert:
Der Großteil der Ortschaft sieht aus, als wären hier die “Waltons” gedreht worden, und im lokalen Diner kann man tolles “french toast” essen.
Die Nostalgie von Los Alamos ist der perfekte Kontrapunkt zur Rückfahrt nach LA, die aller Voraussicht nach SO abläuft:
Jetzt kann man sich noch einen Tag gönnen, um Souvenirs für die Lieben daheim zu kaufen, ins Kino zu gehen, oder noch ein paar Fastfood-Ketten zu testen. Das Beverly Hills Center kann einen locker einen Nachmittag lang beschäftigen, und ganz in der Nähe ist der tolle “Storyopolis“-Laden von Dawn Heinrichs. Man kann sich auch mit Sachen eindecken, die man in Deutschland nur schwer, oder erheblich teurer bekommt: Vitamine, Aspirin, Erkältungskapseln, Jellybeans – alles im Supermarkt eures Vertrauens.
Dann ist de Reise auch schon rum, die Schachtel mit den Erinnerungen gefüllt, und der Speicher der Digital-Kamera voll. Auto zurück zur Mietwagen-Station bringen, Shuttle zum Flughafen besteigen, Rückflug antreten – und in Deutschland auf einen Jetlag freuen, der einen für eine Woche komplett aus dem Ruder wirft.
Mehr Amerika in 2 Wochen geht nicht – oder?
NACHTRAG: Falls jemand wissen will, was so ein Trip aus einem Wortvogel macht: