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	<title>Kommentare zu: RO-CKY! RO-CKY! RO-CKY! RO-CKY!</title>
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	<description>torsten.dewi@gmail.com</description>
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		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://wortvogel.de/2007/02/ro-cky-ro-cky-ro-cky-ro-cky/comment-page-1/#comment-178</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2007 08:48:32 +0000</pubDate>
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		<description>SORRY JOE, DEIN NÄCHSTER KOMMENTAR WURDE AUS VERSEHEN GELÖSCHT - HIER IST ER NOCHMAL:

Die angemessene und notwendige Anti-Rocky-Häme ist  vorhanden, wenngleich der Spruch vom Balboasaurus und Masons Geschwätz vom (zu) alten Mann nicht die Klasse von Clubbers Drohungen (&quot;I&#039;m gonna torture him. I&#039;m gonna crucify him!&quot;) oder der genialen &quot;evolutionsbiologischen&quot; Erklärung der Überlegenheit Dragos durch den Sowjetfunktionär erreichen.
Die Darstellung Masons bleibt leider recht blaß, das stimmt. Vermutlich ist es schwer, einen Darsteller zu finden, der alle nötigen Eigenschaften (Berufsboxer-Hintergrund und damit realistische Boxkunst UND angemessenes Charisma) vereint. Aus den Vorgaben hätte man mehr machen können.
Ein Manko , aber der Qualität des Films insgesamt tut dies glücklicherweise keinen so großen Abbruch. Man könnte es auch so sehen: Die Unzulänglichkeiten des Jungen stärken die Legende des Alten. Plötzlich fühle ich mich an Captain John Harriman aus &quot;Star Trek - Generations&quot; erinnert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SORRY JOE, DEIN NÄCHSTER KOMMENTAR WURDE AUS VERSEHEN GELÖSCHT &#8211; HIER IST ER NOCHMAL:</p>
<p>Die angemessene und notwendige Anti-Rocky-Häme ist  vorhanden, wenngleich der Spruch vom Balboasaurus und Masons Geschwätz vom (zu) alten Mann nicht die Klasse von Clubbers Drohungen (&#8220;I&#8217;m gonna torture him. I&#8217;m gonna crucify him!&#8221;) oder der genialen &#8220;evolutionsbiologischen&#8221; Erklärung der Überlegenheit Dragos durch den Sowjetfunktionär erreichen.<br />
Die Darstellung Masons bleibt leider recht blaß, das stimmt. Vermutlich ist es schwer, einen Darsteller zu finden, der alle nötigen Eigenschaften (Berufsboxer-Hintergrund und damit realistische Boxkunst UND angemessenes Charisma) vereint. Aus den Vorgaben hätte man mehr machen können.<br />
Ein Manko , aber der Qualität des Films insgesamt tut dies glücklicherweise keinen so großen Abbruch. Man könnte es auch so sehen: Die Unzulänglichkeiten des Jungen stärken die Legende des Alten. Plötzlich fühle ich mich an Captain John Harriman aus &#8220;Star Trek &#8211; Generations&#8221; erinnert.</p>
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		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://wortvogel.de/2007/02/ro-cky-ro-cky-ro-cky-ro-cky/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2007 10:07:16 +0000</pubDate>
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		<description>Du argumentiert von der Seite dessen, was die Macher für Dixon GEWOLLT haben - und da stimme ich zu. Aber ich wiederhole mich: Der Darsteller hat kein Charisma - er ist eben kein Apollo oder Clubber. Ihm fehlt das &quot;larger than life&quot;-Element, das die Rocky-Filme auszeichnet. Rocky BRAUCHT einen übergroßen Gegner, und Mason wirkt eher wie so ein Angeber-Rapper aus einem der unzähligen Musikvideos, in denen schwarze Mädels im Bikini vor einem Ferrari den Hintern schwenken. Vergleiche mal ein Bild von Mason Dixon mit einem Bild von Mike Tyson zu seiner Hoch-Zeit - da liegen Welten dazwischen. Ich sehe das Problem in der Entscheidung von Stallone, einen echten Boxer zu casten. Er hat selber immer gesagt, dass er für Rocky 3 schon einen echten Champ wollte, dann aber vom Look und der Attitüde des Bodyguards Mister T begeistert war. Diese Cleverness, dem Publikum einen &quot;bunten&quot; Helden zu geben, hat Stallone diesmal verlassen. Jeder Gegner von Rocky funktionierte auch als Symbol - Apollo als &quot;american triumph&quot;, Clubber als &quot;black menace&quot;, Drago als &quot;evil empire&quot;. Mason steht für gar nichts.  Das erkennt man auch daran, dass er zuerst gar nicht gegen Rocky kämpfen WILL. Die bisherigen Gegner waren Verfolger, die ihr Recht auf einen Fight einforderten (auch Apollo - in Rocky 2). Mason hingegen treibt nur der Frust und die Furcht vor einer Medienschelte. Das fand ich zu wenig.

Zusammenfassend: Ich stimme dem von dir genannten Potential der Figur zu - nur konnten weder Drehbuch noch Darsteller es erfüllen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du argumentiert von der Seite dessen, was die Macher für Dixon GEWOLLT haben &#8211; und da stimme ich zu. Aber ich wiederhole mich: Der Darsteller hat kein Charisma &#8211; er ist eben kein Apollo oder Clubber. Ihm fehlt das &#8220;larger than life&#8221;-Element, das die Rocky-Filme auszeichnet. Rocky BRAUCHT einen übergroßen Gegner, und Mason wirkt eher wie so ein Angeber-Rapper aus einem der unzähligen Musikvideos, in denen schwarze Mädels im Bikini vor einem Ferrari den Hintern schwenken. Vergleiche mal ein Bild von Mason Dixon mit einem Bild von Mike Tyson zu seiner Hoch-Zeit &#8211; da liegen Welten dazwischen. Ich sehe das Problem in der Entscheidung von Stallone, einen echten Boxer zu casten. Er hat selber immer gesagt, dass er für Rocky 3 schon einen echten Champ wollte, dann aber vom Look und der Attitüde des Bodyguards Mister T begeistert war. Diese Cleverness, dem Publikum einen &#8220;bunten&#8221; Helden zu geben, hat Stallone diesmal verlassen. Jeder Gegner von Rocky funktionierte auch als Symbol &#8211; Apollo als &#8220;american triumph&#8221;, Clubber als &#8220;black menace&#8221;, Drago als &#8220;evil empire&#8221;. Mason steht für gar nichts.  Das erkennt man auch daran, dass er zuerst gar nicht gegen Rocky kämpfen WILL. Die bisherigen Gegner waren Verfolger, die ihr Recht auf einen Fight einforderten (auch Apollo &#8211; in Rocky 2). Mason hingegen treibt nur der Frust und die Furcht vor einer Medienschelte. Das fand ich zu wenig.</p>
<p>Zusammenfassend: Ich stimme dem von dir genannten Potential der Figur zu &#8211; nur konnten weder Drehbuch noch Darsteller es erfüllen.</p>
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		<title>Von: Joe</title>
		<link>http://wortvogel.de/2007/02/ro-cky-ro-cky-ro-cky-ro-cky/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2007 09:44:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/?p=177#comment-165</guid>
		<description>Hinsichtlich der Rezeption des Films durch unsere Altersgruppe und der damit verbundenen Emotionen gibt es nichts hinzuzufügen. Ich bin Jahrgang 1967 und habe den Film zweimal ohne den geringsten Anflug von Langeweile genossen. 
Bezüglich der Figur Mason Dixon bin ich anderer Meinung. Ein kleiner Rückblich auf Rocky III-V: Clubber Lang verweist auf seinen beschwerlichen Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen, Ivan Drago schüttelt im entscheidenden Moment das sowjetische Joch ab (er brüllt zum Generalsekretär hinauf: &quot;Ich werde gewinnen. Für mich! Für mich!&quot;) und Tommy Gunn spricht von seiner harten Jugend mit einem gewalttätigen Vater. Trotz dieser Ansätze von Charakterzeichnung sind diese Figuren als Rocky-Gegner im Grund genommen &quot;einfach nur böse&quot;, auch Gunn, der seinen Hass auf seinen Vater auf seinen &quot;Ersatzvater&quot; Rocky umzulenken scheint, dem er vorwirft, ihn um den schnellstmöglichen Erfolg betrogen zu haben. Sie sind denkbar unsympathisch gezeichnet. Mason Dixon dagegen steht in der Tradition von Apollo Creed. Jener war zwar bis zu seiner &quot;Konvertierung&quot; in Rocky III zweimal der unbarmherzige Gegner, aber er war nie eine negative Figur. Man denke an den Schluss des Kampfes in &quot;Rocky&quot;, als beide Kontrahenten unisono verkünden: &quot;No rematch!&quot; oder an die Krankenhaus-Szene in &quot;Rocky II&quot;, als der ramponierte Apollo Rocky bestätigt, wirklich alles gegeben zu haben. Die der Öffentlichkeit gegenüber demonstrativ herausgekehrte Arroganz des Champions Creed gegenüber einem Nobody ist absolut nachvollziehbar, ebenso sein Bestreben, in &quot;Rocky II&quot; seinen ramponierten Ruf wieder herzustellen, wobei er mit einer Kampagne gegen Rocky ein wenig über das Ziel hinausschießt. 
In dieser Tradition steht Dixon. Natürlich kann der jugendliche Champion, der keine ernstzunehmenden Gegner findet (ein wenig weit hergeholt, aber das Drehbuch will es nun einmal so) und somit dasteht wie Tyson zu seinen besten Zeiten, für den sportlich gesehen wirklich &quot;uralten&quot; Rocky Arroganz empfinden. Wie soll er denn sonst reagieren? Auf die Knie fallen, weil der gr0ße Champ vergangener Tage ihm die Ehre gibt? Arroganz gehört zum Geschäft, wie einst bei Apollo. Das Element, mit dem Dixon nicht rechnen kann ist auch nicht die Tatsache, dass Rocky sich als besser entpuppt (eine solche Darstellung wäre völlig verwegen und absolut unrealistisch), sondern vielmehr die Tatsache, dass Rocky eine &quot;altmodische&quot; Kämpfer- und Durchbeisser-Einstellung hat, die es offensichtlich in der Welt Rockys bei moderen Fightern so nicht mehr gibt. Aber einer der viellen Handlungsstränge des Films ist gerade der Figur Dixon gewidmet: Als erster Rocky-Kontrahent seit Apollo hat dieser Mann Ehre und Rocky-Potential. Er erkennt, dass er sich auf einem falschen Weg befindet und wendet sich wieder seinem alten Trainer zu, der ihm mit einigen Micky-Sprüchen schon auf den richtigen Weg bringen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hinsichtlich der Rezeption des Films durch unsere Altersgruppe und der damit verbundenen Emotionen gibt es nichts hinzuzufügen. Ich bin Jahrgang 1967 und habe den Film zweimal ohne den geringsten Anflug von Langeweile genossen.<br />
Bezüglich der Figur Mason Dixon bin ich anderer Meinung. Ein kleiner Rückblich auf Rocky III-V: Clubber Lang verweist auf seinen beschwerlichen Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen, Ivan Drago schüttelt im entscheidenden Moment das sowjetische Joch ab (er brüllt zum Generalsekretär hinauf: &#8220;Ich werde gewinnen. Für mich! Für mich!&#8221;) und Tommy Gunn spricht von seiner harten Jugend mit einem gewalttätigen Vater. Trotz dieser Ansätze von Charakterzeichnung sind diese Figuren als Rocky-Gegner im Grund genommen &#8220;einfach nur böse&#8221;, auch Gunn, der seinen Hass auf seinen Vater auf seinen &#8220;Ersatzvater&#8221; Rocky umzulenken scheint, dem er vorwirft, ihn um den schnellstmöglichen Erfolg betrogen zu haben. Sie sind denkbar unsympathisch gezeichnet. Mason Dixon dagegen steht in der Tradition von Apollo Creed. Jener war zwar bis zu seiner &#8220;Konvertierung&#8221; in Rocky III zweimal der unbarmherzige Gegner, aber er war nie eine negative Figur. Man denke an den Schluss des Kampfes in &#8220;Rocky&#8221;, als beide Kontrahenten unisono verkünden: &#8220;No rematch!&#8221; oder an die Krankenhaus-Szene in &#8220;Rocky II&#8221;, als der ramponierte Apollo Rocky bestätigt, wirklich alles gegeben zu haben. Die der Öffentlichkeit gegenüber demonstrativ herausgekehrte Arroganz des Champions Creed gegenüber einem Nobody ist absolut nachvollziehbar, ebenso sein Bestreben, in &#8220;Rocky II&#8221; seinen ramponierten Ruf wieder herzustellen, wobei er mit einer Kampagne gegen Rocky ein wenig über das Ziel hinausschießt.<br />
In dieser Tradition steht Dixon. Natürlich kann der jugendliche Champion, der keine ernstzunehmenden Gegner findet (ein wenig weit hergeholt, aber das Drehbuch will es nun einmal so) und somit dasteht wie Tyson zu seinen besten Zeiten, für den sportlich gesehen wirklich &#8220;uralten&#8221; Rocky Arroganz empfinden. Wie soll er denn sonst reagieren? Auf die Knie fallen, weil der gr0ße Champ vergangener Tage ihm die Ehre gibt? Arroganz gehört zum Geschäft, wie einst bei Apollo. Das Element, mit dem Dixon nicht rechnen kann ist auch nicht die Tatsache, dass Rocky sich als besser entpuppt (eine solche Darstellung wäre völlig verwegen und absolut unrealistisch), sondern vielmehr die Tatsache, dass Rocky eine &#8220;altmodische&#8221; Kämpfer- und Durchbeisser-Einstellung hat, die es offensichtlich in der Welt Rockys bei moderen Fightern so nicht mehr gibt. Aber einer der viellen Handlungsstränge des Films ist gerade der Figur Dixon gewidmet: Als erster Rocky-Kontrahent seit Apollo hat dieser Mann Ehre und Rocky-Potential. Er erkennt, dass er sich auf einem falschen Weg befindet und wendet sich wieder seinem alten Trainer zu, der ihm mit einigen Micky-Sprüchen schon auf den richtigen Weg bringen wird.</p>
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