Gepostet am 22. September, 2006 um 17:33 Uhr Kategorien: Lustiges, Neues.
Eben kam etwas rein, was ich schon gar nicht mehr gewöhnt bin: eine Phishing Mail, die versucht, sich mein Ebay-Passwort abzugreifen. Eigentlich filtert die Kombination Gmail und Outlook das immer recht zuverlässig raus.
Egal: Mich begeistert auf jeden Fall, wie plump die Phisher sind. Ich soll mich bei “Ebay” mit meinem Passwort einloggen, und mindestens zehn Minuten dort verbleiben, um dadurch evtl. einen 500 Dollar-Gutschein zu gewinnen. Die Frage, was so ein “Wettbewerb” soll, wird nicht ansatzweise beantwortet.
Zwar ist die Login-Seite noch recht professionell gestaltet, aber man hätte sich wenigstens die Mühe machen können, die auffällig falsche URL zu tarnen:
Gepostet am 21. September, 2006 um 21:25 Uhr Kategorien: Lustiges.
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Gepostet am 21. September, 2006 um 18:24 Uhr Kategorien: Lustiges.
Mich nervt der schlechte Ruf der deutschen Comedy. Mich nervt der permanente Hinweis, dass alle anderen es besser machen. Mich nervt, die Perlen der deutschen Kurzfilme jedem Freund und Feind einzeln zeigen zu müssen.
Die Lösung: Über die nächsten Tage stelle ich an dieser Stelle die Kurzfilme vor, die mich in den letzten Monaten am meisten begeistert haben. Ja, auch “Der Bonker”. Aber mein Interesse gilt mehr den etwas unbekannteren Exemplaren. Sollte ich dabei irgendeinem Copyright auf die Füße treten, so geschieht das unabsichtlich. Man möge es mir melden.
Als alter Fan von Nicht Lustig kann ich es mir nicht verkneifen, die erste Umsetzung eines der grandiosen Cartoons für die Premierensendung heranzuziehen:
Gepostet am 19. September, 2006 um 00:25 Uhr Kategorien: Privates.
Kleiner Schreck in der Abendstunde, wenn man sich noch fix die Zähne putzen will, und dann so ein Prachtexemplar im Waschbecken darauf wartet, entdeckt zu werden.
Natürlich wurde der achtbeinige Terror human entsorgt – mit dem Zahnputzbecher habe ich den Scherzbold einen Häuserblock weiter in die Rabatten gesetzt, in der Hoffnung, dass Spinnen nicht über einen Orientierungssinn verfügen, der mit Katzen oder Brieftauben vergleichbar ist…
Weiß jemand, welche Spezies mich da heimgesucht hat?!
Gepostet am 18. September, 2006 um 12:31 Uhr Kategorien: Gedanken, Neues.
Heute morgen kamen die Prospekte einer Großmarktkette, bei der ich mitunter einkaufe. Allerdings keine Kleidung. Da sind meine Ansprüche doch mittlerweile etwas höher. Manchmal ist man doch vom kleinen Preis überrascht, den dieser Konsumriese auf die Schilder schreibt. Heute aber fand ich mich erstmals von einem Niedrigpreis empört – man schaue den nebenstehenden, unkenntlich gemachten Scan. 4 Jeans für 23 Euro? Möchten wir wissen, woher die sind, und wie die entstanden sind? Möchten wir wissen, wie klein und ermüdet die Hände waren, die hier den Stoff zugeschnitten haben? Nein danke!
Ich gehöre eigentlich gar nicht zu den Heuchlern, die sich MP3-Player für 20 Euro kaufen, aber auf “Geiz ist geil”-Mentalität der Deutschen schimpfen. Fakt ist: gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann dem finanziell knapp gehaltenen Konsumenten kein Vorwurf gemacht werden, wenn er nach dem Preisschild auswählt – besonders dann, wenn Qualitätsunterschiede mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Daran ändert auch die hervorragende Titelgeschichte des letzten SPIEGEL nichts, die wirklich ein Weckruf sein sollte (aber wohl nicht sein wird).
Meine Lösung? Waren müssen einen deutlich sichtbaren Aufkleber “Made in Ausland” bekommen (das ist natürlich nur ein Platzhalter). Schließlich war der Kleber “Made in Germany” ursprünglich auch mal als Hinweis gedacht, der den Kosumenten vor deutscher Ware warnen sollte. Nur wenn die Etikettierung so offensichtlich ist, kann man auch vom einfachen Konsumenten “von der Straße” erwarten, dass er eine bewußte Entscheidung für den Binnenmarkt trifft.
Um den Beitrag gütlich enden zu lassen, hier noch eins der wirklich lustigen Angebote der Woche.
Ich glaube, seit den 70er Jahren habe ich kein Kuhfell mehr im Warenangebot eines nennenswerten Kaufhauses gesehen. Das hat was von Bonanza- Mentalität, von “iiihh, sowas fasse ich nicht an”.
Eine gefährliche Offerte – denn wer mich kennt, weiß, wie schwer ich einem solch obskuren Angebot widerstehen kann.
Natürlich BRAUCHE ich kein Kuhfell – aber wäre mir der Blick der Gäste es nicht wert?
Gepostet am 16. September, 2006 um 21:19 Uhr Kategorien: Neues, Privates.
Ich beteilige mich nicht am momentan populären Google-Knüppeln – stattdessen freue ich mich lieber darüber, dass Google Earth so rasantes neues Bildmaterial hat, dass man mein Haus und meinen Motorroller (!) problemlos ausmachen kann…
Als unverwandter Gedanke nachgeschoben: Wurde eigentlich jemals OFFIZIELL eine Partnerschaft zwischen Google und SPIEGEL bekanntgegeben, nach der im Montags-Magazin mittlerweile fast alle Karten von Google Earth stammen?
Gepostet am 16. September, 2006 um 16:38 Uhr Kategorien: Neues.
Das 173. Oktoberfest hat begonnen – das bedeutet für mich: weiträumige Umfahrung der Theresienwiese, Vermeidung der U-Bahn, übermäßige Polizeikontrollen meiner Roller-Fahrten, und permanente Entschuldigungen von Leuten, die das O-Fest “eigentlich auch scheiße” finden, aber trotzdem hingehen…
Gepostet am 16. September, 2006 um 14:47 Uhr Kategorien: Gedanken.
Nach dem der Kollege Sixtus HIER auf eine brillante Dokumentation von Richard Dawkins verwiesen hat, möchte ich ihm nacheifern, und empfehle dem geneigten kritischen Geist den ersten Teil der exzellenten BBC-Dokumentation:
Gepostet am 16. September, 2006 um 14:41 Uhr Kategorien: Lustiges.
Jeder kennt die Groschenromane, die besonders in den 70er und 80er Jahren ihre Blütezeit hatten – ich bin selber damals Samstags zum Hauptbahnhof geradelt, um frühzeitig die offiziell erst am Wochenanfang erscheinenden “John Sinclair”- Heftchen zu ergattern.
Das Privatfernsehen hat in den letzten Jahren die Romanhefte als Trivialvergnügen weitgehend abgelöst. Doch auf jeden “Perry Rhodan” und “Jerry Cotton” kommen fünf Reihen, die vielleicht eine Zeit lang laufen, aber nie wirklich populär werden.
Das hier abgebildete Beispiel mußte ich damals am Bahnhof einfach kaufen – die sublime Einheit von Titel, Untertitel, Romantitel, und Artwork entzückt mich bis heute.